Archiv der Kategorie: DISTICHEN

Recht haben ODER Wohlstand der Wahrheit.

Oft ist das Recht, das man ausspricht, zu teuer; Bedürftige schweigen drum besser. Aber, ob arm oder reich, Menschen des Luxus beharrn. (/–/–/–/–/–/–/- /–/–/ /–/–/)

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Am Thälmann-Park. (1).

Lange Schals über Schädel und Schultern und tief in den Rücken streife ich aus dem Blick. So Frauen ihr Haar.

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Die Moral am Kreuz (1).

Wo der Gedanke hineinbiß, da nagen hungrig die Zähne jenseits der Sättigung weiter: Nur Glaube wird satt. [Distichon 14.]

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Nun auch e r. Tobias Zeitkan (4).

Fein lackiert die Fingernägel, >>>> formuliert sich’s tändelnd auf rosa Höfen gefälligster Macht. Abermals also >>>> Franz Kafka und die DFG. Doch geht’s dem schmucken Tintenfingerl gar nicht d a r u m, sondern: „Denn um eine Liebhaberei handelt es … Weiterlesen

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A n y news is good news. Brett Easton Ellis. Lunar Park (2).

Würde das schlechte Buch als ein schlechtes nochmals besprochen, wüchsen Ellis’ beklagte Millionen noch an. [Distichon 12.] [Beginn des öffentlichen Briefwechsels über „Luna Park“ für >>>> lieraturkritik.de.]

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Null zu Zwei oder Kleine deutsche Dankbarkeit.

Ein >>>> Tränenmeer. Leer die Straßen von Fahnen – im neupatriotischen Pöbel Steckt bis zum Gröhlhals, und hat ihn verschlossen, die Faust der Ball. [Distichon 11.]

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Um träumende Männer glücklich zu machen.

Lerne, das zu verachten, sprach zum Burschen die Alte, Was zu l i e b e n dich Sehnsucht und Hoffnung gelehrt. [Distichon 10. Zum ersten Mal stimmt das Metrum; Die Distichen zuvor werden ihm angeglichen werden.]

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Gegen die Mißgunst geraten.

„Den freundlich geworfenen Apfel verfolgen immer die Maden.“ „Wirf doch, Kerl, die Maden s e l b s t: – und z u g l e i c h!“ [Distichon 9.]

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Bürgerlich.

Strengstens im täglichen Leben und angstvoll vermeiden, Was in der Kunst ihr sehnend genießt. [Distichon 8. Miszellen zur Sublimation.]

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Für A.

Ich fand eine Nadel, ganz biegsam, für Dein Haar, am Boden. Und ließ sie liegen: – als Versprechen, das sie war. [Distichon 7.]

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