Archiv der Kategorie: Essays

Optimistischer Fatalismus. Im Tauge/Nichts von Norbert W. Schlinkert.

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[NACHTRAG, 4. März: Siehe jetzt auch → dort.] Welche eine grandiose Begriffsschöpfung → dieses Autors! Die aus der Antike heraus verbürgte, der adligen Oberschicht vorbehaltenen Lebensart des aktuell und damit auf Dauer gelingenden Lebens ist ihm dabei nicht fremd, nur … Weiterlesen

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DER TITEL DER DINGE oder DIE OFFENBARUNG
Nabokov lesen, 20. Die Erzählungen, II,2:
Das versunkene Thule im Nabokovmeer

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    (…) relative Realität, damit wir uns verstehen, denn ihr, ihr Menschen, besitzt keine andere. Ultima Thule, 333 (Dtsch.v. Jochen Neuberger)     Welch Jammer, daß dieser Roman von Nabokov beiseite gelegt worden ist! Über die zwei in dem … Weiterlesen

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DAS DUNKLE FASZINOSUM
Kleine poetologische Anmerkung
zu Stella Goldschlag als Romanfigur

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[Geschrieben für den WDR 3, ausgestrahlt am 26. 5. 2019 in „Gutenbergs Welt“ Mit Walter van Rossum] >>>> PODCAST   Wir selbst, die letzte Instanz der Verdunklung. Walter van Rossum am 25. Mai 2019 Spezielle Figuren der Weltgeschichte tendieren dazu, … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst
Näher, mein Wort, zu Dir!
Die Dichtung und Das Internet

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[Geschrieben und dort auch vorgetragen für die Literaturtagung SPRACHE ODER BILDER, 21. bis 23. Februar 2014, Mosse-Palais, Berlin] → PDF:  Immer wieder, in großem Umfang zuletzt in einem von der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff für DIE ZEIT geschriebenen und von dieser … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst
| Die anthropologische Kehre |

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[Erschienen in → Navigationen, Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften, Jg. 6 H. 1/2006]   1. Ich spreche von Ich, weil Ich keine normative, also normbildende Größe ist, sondern seinerseits ein bedingter Zusammenhang. Auf diese Bedingtheit nimmt jeder Satz eines Textes … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst
Oh dieser mächtige Raum!
Für eine Poetik des Phantastischen

  [Vortrag gehalten in Linz im Mai 2004 auf dem Fantastik-Symposion des Ober- österreichischen Landesmuseums. Ersterschienen als Essay in die horen Nr. 27, 2005.] Die Metaphysiker auf Tlön suchen nicht die Wahrheit, ja nicht einmal die Wahrscheinlichkeit: sie suchen das … Weiterlesen

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ANH
POETOLOGISCHE THESEN, DRITTER TEIL
Intensität oder Die Ambivalenzen

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[Poetologische Thesen I ← Poetologische Thesen II ←]     Es gibt einen Weg, schrieb ich, aber er sei mehrere. Einmal abgesehen davon, daß ich für die hochtechnisierte, demokratische Welt1 – ich sagte es schon2 – an die Leitfunktion der … Weiterlesen

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ANH
POETOLOGISCHE THESEN, ZWEITER TEIL
Das experimentelle Dilemma

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[→ Poetologische Thesen I → Poetologische Thesen III]     Was aber, wenn von dem, was den Protagonisten einer Geschichte widerfährt, ihren Seelenzuständen, Zerrissenheiten, die Sprache selbst erfaßt wird? Wie indes könnte sie’s nicht werden? Ist es denn möglich, Änderungen, … Weiterlesen

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ANH
POETOLOGISCHE THESEN, ERSTER TEIL
Das realistische Dilemma oder Die Menschlichkeit

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[→ Poetologische Thesen I → Poetologische Thesen III] Es gibt ein Recht des Menschen auf literarische Identifikation: auf sichWiedererkennen. Wie problematisch, letzten Endes nämlich religiös dieser Satz immer auch ist, bildet er doch ein tiefes Bedürfnis von Leserinnen und Lesern … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst
Das Flirren im Sprachraum
(2000)

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[Als Vortrag geschrieben, danach in leicht varianten Fassungen mehrfach im Druck erschienen, zuerst in → SCHREIBHEFT 56, Essen 2000.]   Die folgenden Gedanken über die Matrix und die in sie eingebettete Literatur sind vorläufig, unabgeschlossen und nicht in jeder Hinsicht … Weiterlesen

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