Category Archives: Gedichte

P ä o n e: Nakokov lesen, 17. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 4. Januar 2019. Darinnen nun „Die Gabe“ (2).

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(…) die geöffneten Arme einer inneren Umarmung, der heilige Schauer des Klassizismus (…) Die Gabe, 249 [Casa di Schulze, Kaminraum, ore 16.47] Mit seitenlangen Diskussionen zur Metrik habe ich in einem Roman nicht gerechnet, obwohl mir freilich schon → dort … Continue reading

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S t e r n e n k i n d

Die Brüste der Béart XXVIII,2. (Aus dem handschriftlichen Entwurf). Die Brüste der Béart, 39.

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  (…) Béart, ich möchte „Heilig!“ rufen, leg auf die Sagrada Deines Bauchs die linke Hand und spüre Atem durch des Nabels feine Senke aus den leichten Wogen der Gezeiten wehen, des gleichsam Wiegens ihrer Muskeldecke und des in Bauchfell … Continue reading

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Die erste Federboa des Paradieses
Vor siebenunddreißig Jahren:
Alban Nikolai Herbst spricht Hans Carl Artmann zur wahren Menschlichkeit

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  Kulinarisches Theater Frankfurt Aufnahme vom 22. April 1982 aus dem Kellertheater Frankfurt am Main                           aus:

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Empfängnis. Die Brüste der Béart XXVIII,1. (Aus dem handschriftlichen Entwurf). Die Brüste der Béart, 38.

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        (…) Ich klage nicht um mich, Béart, ich führe D e i n e Klage als Anwalt des Geschlechts, da alle es vergessen. da wir es leugnen solln und vage als Konstrukt, das von Natur ganz frei ist, fassen — … Continue reading

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Vedute: Unterarme einer Frau (Entwurf). Die Brüste der Béart XXVII. Nach einer Begegnung auf der Frankfurtmainer Buchmesse. (Die Brüste der Béart, 36).

  Ein Hauch von Haar, von Tier, Béart, auf Deinen dunklen Unterarmen, ein feiner Pelz von schwarzem Duft, den selbst die Luft, kein Zug vom Fenster her in seiner Lage rührt; Magnetschraffuren gleich aus Fädchenteilen, die, ein Flor, so weich, … Continue reading

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Robert HP Platz spricht über sein viertes Quartett, „Strings“, für Streicher und Singstimme auf zwei Gedichte von Alban Nikolai Herbst. Ein Podcast.

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>>>> dort:  

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Alban Nikolai Herbst liest aus „Aeolia . Gesang“
Eine Hörmontage

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  A e o l i a . G e s a n g (Auszüge) [Fotografie ©: Christoph Haacker, Arco Verlag] Eine Tonmontage von Alban Nikolai Herbst Sprechaufnahme, live: >>>> 26. September 2019 im >>>> Buchhändlerkeller Berlin

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„Schminken“ (Entwurf): Die Brüste der Béart XXVI. (Die Brüste der Béart, 35).

(Nach dem englischen Sonett nunmehr eines nach Petrarca:) Du sitzt vor dieser runden kleinen Scheibe die sich in einer Gabel kippen läßt, so daß du halb hinab zu jedem Test dich anschaun kannst, ob sie dir sagt, nun reibe ein … Continue reading

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„Halterlose“ (Entwurf): Die Brüste der Béart XXV. (Die Brüste der Béart, 34)

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  Wie du im süßen Still des Raums die Beine übereinanderlegtest, links auf rechts, in Deiner Hand bereit das seidenfeine Knäuel des dunklen, matten Nylongeflechts, auf deinem Stuhl am Abend zum Licht des Fensters und zu den Zehen vorgebeugt, die … Continue reading

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„sanften, Dich wiegenden Netzen“: Walzer. Die Brüste der Béart XXIV (Entwurf der Fortsetzung ff: zur Coda). Die Brüste der Béart, 33.

Ganz fertig bin ich noch nicht. Erst einmal baute ich nachträglich in die Anfangsstrophen die anatomische Beschreibung des Ohrs ein, um der auf der einen Seite erotisch-konkreten Szene, andererseits den mythischen Bezügen eine fachlich-nüchterne, sozusagen pragmatische Erdung zu geben. Allerdings … Continue reading

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Ohren ff. aus: Die Brüste der Béart XXIV (Fortsetzung: Formarbeit). Die Brüste der Béart, 32.

Es kommt, liebste Freundin, immer der Moment, daß mir der freie Vers „zu wenig“ ist, zu wenig unter ein Formgesetz gestellt, das ich einfach auch deshalb zu meistern habe, weil meine Lektüreerfahrungen immer dort erschauerten, wo mir aus der strengsten … Continue reading

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Ohren. Die Brüste der Béart XXIV (Entwurf des Anfangs). Die Brüste der Béart, 31.

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(Lyrische Erzählung eines Liebesaktes, den der Mann durch nichts anderes als die zärtliche Konzentration auf ein Ohr der Frau zu ihrer Erfüllung bringt – mehr Gesang über Liebeskunst, aber, als ein Gedicht.)   Ohren, Béart oh! die Ohren, hier ruht … Continue reading

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Erste Improvisation: In der Frühe (für E.)
Ramirer & Herbst, Wiener Schüttau, 27. Juli 2019.

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[Fotografien (©: Christoph Haacker, Arco Verlag]       Vorlesen …     … und gleich … … ohne eine Probe: aus:       Wie wird dies erst werden, wenn wir im Wortsinn eingespielt sind! So beglückt auf dem … Continue reading

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Zum Tod Werner Söllners (10. November 1951 – 19. Juli 2019). Anstelle eines Nachrufs.

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  Er ist, was er sucht, was nicht bleibt – ein Teil von der Kraft, die ihn treibt. Elblauf (1988) 1 Die bunten Fähnchen sind alt geworden Daß wir die Geschichte waren, du schriebst‘s Was blieb außer Stoff, der nun … Continue reading

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Unter dem Primat des Klangs. Von Alexander Dick zu Robert HP Platz‘ viertem Streichquartett mit Elektronik und hoher Stimme auf zwei Gedichte ANHs.

Wobei Julia Wischniewskis berührender Sopran das Attribut „astral“ verdient. Der Obertonreichtum, die brillante, glasklare Tongebung in der Höhe haben etwas überirdisch Schönes. Alban Nikolai Herbsts zwei vertonten Gedichte könnten in ihrem transzendenten Duktus keine bessere klangliche Entsprechung finden. Die gesamte … Continue reading

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