Archiv der Kategorie: Korrespondenzen

Wünsche ohne Erfüllung. Leserinnenpost.

>>>> Formmailer an fiktionaere. Name: B*** S*** Email: bs***@freenet.de Betreff: Alban Nikolai Herbst. AEOLIA. GESANG. Harald R. Gratz. STROMBOLI. Nachricht: Hallo Herr Herbst, ich wünsche mir ein Exemplar der >>>> Stromboli-Gedichte mit Autograph; ich bin ehrlich und gebe zu, dass … Weiterlesen

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Nine Eleven oder Inzest oder Die Entstehung der Welt. An Christoph Jürgensen.

Lieber Christoph Jürgensen, ich danke Ihnen sehr für die Übersendung >>>> des Buches mit Mergenthalers, den ich gar nicht kenne, Beitrag zu Bongartz‘ und meinem Inzest-Roman als Jubiläums-SCHREIBHEFT. In der Tat sind wir damals sehr gebeutelt worden für den Text; … Weiterlesen

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Was ist Kritik? An eine Kritikerin.

(…) aus der Not eine Tugend gemacht – aber das kann ich doch nicht schreiben?! Doch, das können Sie. Das sollten Sie sogar. Es gibt eine Art Regisseur, die die Schwächen ihrer Schauspieler ganz bewußt nutzt – berühmte Leute wie … Weiterlesen

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Ambivalenz des Begehrens. An Diotima (2).

(…) NUR: Menschen sind nicht eindeutig, Lebenssituationen sind nicht eindeutig, Schicksale sind nicht eindeutig. Wir stehen alle bis zu den Knien in der Ambivalenz und können nur waten. Ob man es wahrhaben mag oder nicht. Selbst die Begehren sind widersprüchlich, … Weiterlesen

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Denken Sie an die Seele. An Diotima.

(…) Ich bin überzeugt davon, daß wir keine haben. Ich bin aber überzeugt, daß sie dann w i r d, wenn wir an sie glauben. Und wir können an sie sogar dann glauben, wenn wir zugleich überzeugt davon sind, daß … Weiterlesen

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Leserinnenpost aus Manhattan. Email-Anhang.

(hielt. Und so spielten sie, vereint und ohne eine andere Leitung als ihr innerstes Ohr, man konnte es von den Berghängen schluchzen hören bisweilen, dann lachte wer. Sky hatte sich auf eine Treppenstufe gehockt, seinen Kopf schief auf den Handflächen, … Weiterlesen

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Zur VG Wort und zum Deutschen Literaturarchiv Marbach. An Renate Giacomuzzi.

Berlin, den 16. Mai 2008. Liebe Renate, ich danke Dir sehr für Deinen Brief. Wenn >>>> Marbach meine Arbeiten sammeln will, wäre es geraten, daß sich Marbach bei mir meldet und vielleicht auch selber Dateien sichtet. Das ist ja der … Weiterlesen

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An das Untier.

Lieber verstorbener >>>> Ulrich Horstmann, es gibt von Ihnen einen noch zur Lebzeit verfaßten Aphorismus, der ungefähr so lautet: Warum schreibst Du? – Aus Ruhmsucht. – Mit der Grandezza eines Renaissence­fürsten wäre die Frage ein- für allemal aus der Welt … Weiterlesen

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Frage um gesponsorten Laptop.

An die Acer Computer GmbH Geschäftsführung Kornkamp 4 22926 Ahrensburg Berlin, den 18. Dezember 2007. Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren, ich bin ein deutscher Roman-Schriftsteller, Lyriker, Rundfunkregisseur und, unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Musikkritiker, der es fertiggebracht … Weiterlesen

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Opernnetz. Beendigung der Zusammenarbeit. An Franz R. Stuke, den Herausgeber des Opernnetzes.

Sehr geehrter Herr Stuke, dann hat Ihr neuer Redakteur Christoph Schulte im Walde sein Ziel also erreicht. Ich fordere Sie hiermit auf, meine sämtlichen bei Ihnen publizierten Texte unverzüglich aus dem Netz zu nehmen und entziehe Ihnen also hiermit die … Weiterlesen

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Holzstücke in Prosa. Bücher rauchen. Marlboro. Wieder einmal Leserpost.

Übers >>>> fiktionaere Kontaktformular. Empfaenger: Alban Nikolai Herbst Name: Katja Findeklee Email: katja_findeklee@web.de Betreff: Beschwerdeanfrage Nachricht: Sehr geehrte Damen und Herren, ich rauche ihre Marke “ Marlboro “ sehr gerne..doch in letzter Zeit befinden sich immer wieder riesige Tabakstückchen die … Weiterlesen

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Tabu & Keine Selbstbestimmung. Aus einer Leserkorrespondenz.

Die Natur bleibt so wenig in ihrem Grab wie ein Vampir. >>>> Paglia, 333. AS….und wundere mich dann, dass Ihnen >>>> da teilweise so viel Unverständnis entgegenschlägt. ANHIch glaube nicht, daß es Unverständnis ist. Ich glaube, daß es A n … Weiterlesen

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„Ich mag eigentlich Leute (…) nicht mit meinem Herumschweifen aufhalten. Ich will ja, dass sie Bücher schreiben, nicht Korrespondenz.“ – Antwort an eine Leserin.

Ich habe mir seit langem angewöhnt, Korrespondenzen, wenn ich sie denn führe (bisweilen exzessiv, dann kann ich sie ganz plötzlich abbrechen, was möglicherweise als verletzend empfunden, so aber nicht gemeint ist; vielmehr führe ich Korrspondenzen weniger mit Personen als mit … Weiterlesen

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Der magische Verleger. La Porte. Von Prunier.

…der Mann arbeitet seit zwanzig Jahren an der Herausgabe der feinsten lebenden Dichtern in französischer Sprache. Es sind immer Texte, die für ihn geschrieben worden sind. Er wohnt kaum einen Kilometer von meinem Haus, ich treffe ihn aber ein oder … Weiterlesen

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„Schöne Literatur muß grausam sein“, Essays. Covergestaltung. Brief an tisch7.

(…) Ich habe aber jetzt, nach einer überschlafenen Nacht, ein starkes Bedenken mit der Guillotine als Lock-Motiv – nicht wegen ihrer Gewaltsamkeit, die ist mir ja nahe ist, sondern weil speziell dieses Hinrichtungsinstrument unabhängig von der bizarr-humanistischen Motivation seiner Entwicklung … Weiterlesen

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