Archiv der Kategorie: Kulturtheorie

Mit dem moralischen Imperativ aller Kunst. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 25. April 2018. Darinnen Ulrich Becher, verletzt indes, am Rande.

[Arbeitswohnung, 6.25 Uhr France musique contemporaine: Luigi Ceccarelli, Birds for bass and magnetuc tape] Das beschäftigt mich seit gestern abend sehr. Empfahl einem befreundeten Kollegen, sich u-n-b-e-d-i-n-g-t Bechers Murmeljagd (ich bin jetzt auf S. 510) zu besorgen, er werde zu lesen nicht … Weiterlesen

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„sich erinnern“: Zur Sprache und zur AfD. Im Arbeitsjournal des Mittwochs, den 11. April 2018. Darinnen auch „Die LINKEN“.

[Arbeitswohnung, 6.09 Uhr] Nachdem ich gestern, meines wirklich großen Ärgers, ja Ekels halber ein paar bei Youtube dokumentierte Debatten zur deutschen Sprache, meiner, sah, mich tatsächlich auch hin- und hergerissen fühlte, ob Deutsch als Landessprache im Grundgesetz festzuschreiben sei, und zwar … Weiterlesen

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„Bildungsnarzissmus“ & Oxytocin. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 3. April 2018.

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[Arbeitswohnung, 8.39 Uhr France muique contemporaine: Gerard Peson, Blanc mérité] Gestern quasi durchgearbeitet; erst war mein Essay zu Schultens endlich fertigzustellen, also zu ergänzen, aber auch zu revidieren, dann schrieb ich meine Besprechung der neuen Falstaffinszenierung Mario Martones an der … Weiterlesen

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Schultens‘ Geheimnis, Der untote Schwan. Zur poetischen Form: Aus dem Entwurf des Essays (1).

(…) In einem großen Vortrag über die strauß/hofmannsthalsche Elektra bemerkte Ernst Bloch an deren und Orests großer Erkennungsszene, daß alles Erkennen ein Wiedererkennen sei. Diese Auffassung reicht bis in die biblische, bzw. Sprache der Thora zurück, wenn sie den Beischlaf … Weiterlesen

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الاحسان, Al-Ihsan, کمال, Kāmel: Vollendung & Demut.

Nur Gottes, heißt es, sei die Vollendung – weshalb persische Teppichweber:innen stets einen Fehler in ihre Meisterwerke knüpften. Aus Demut, dachte ich bisher und hab es so gelehrt. Bis ich soeben begriff, daß die Perfektion der Götter, der Göttinnen mit … Weiterlesen

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Ergreifungen Oder Der Kitsch.

„Deshalb hören die Menschen kitschige Musik: Sie kommen in ihr bei sich selbst an.“ Deshalb soll auch die Kunst nicht komplex sein, denn Komplexion ruft Vorbehalte auf. Statt dessen soll auch sie den Vorschein genau des Unmittelbaren vermitteln, als das … Weiterlesen

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Das Entertainment und die Kunst. Von Frank Martin. (Poetologie).

So hoch man passives Genießen stellen mag, es kann doch niemals jenen wahren Genuß schenken, der das Ergebnis einer Anstrengung ist. Wir sehen den Beweis dafür oft in dem, was die Verfechter der Kunst der Vergangenheit einer neuen Kunst vorwerfen. … Weiterlesen

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Oh je, Schweinebraten. (Antwort auf Benjamin Stein: sich untereinander rezensieren.)

„… >>>> das da, um 15.45 Uhr unten, kann Ihnen, dem orthodox Koscheren, kaum angenehm gewesen sein. Immerhin kennt mein Schlachter den Bauern persönlich, so daß tiergerechte Haltung garantiert ist. In Sachen Ernährung bin sogar ich politisch korrekt. Was aber … Weiterlesen

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Aphrodites Metamorphosen: Eros zu Musik. Das ungebändigte Leben (9).

>>>> Das ungebändigte Leben 10 Das ungebändigte Leben 8 <<<< Und jede Frau, mit der ich schlief, endete als Melodie in mir. Jede. Wenn es so etwas wie Apokryphen zu Ovids Metamorphosen gäbe, müßten sie den Zauber des Prozesses vermitteln, … Weiterlesen

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Rausch & Erkenntnis Aus den Skizzen (2).

R & E 1 <<<< Nicht einer befreiten Gesellschaft, wäre Adorno posthum zu entgegnen, stirbt die Kunst ab, sondern einer, die gleichgeschaltet stillgesetzt ist, im scheinbar sanften Gegenteil von Befreiung. Oper als Soma. Soma ist ein Tranquilizer. Nicht, daß es … Weiterlesen

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Rausch & Erkenntnis. Aus den Skizzen (1).

Benutzbarkeit ist sowieso eine höchst ambivalente Kategorie und kann auch dann noch unterlaufen werden, wo Komponisten und Autoren sich dem Unrecht eigens angedient haben, etwa Richard Strauss; des höchst reaktionären Pfitzners grandioser Palestrina ist ein anderes Beispiel wie in der … Weiterlesen

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Miodrag Bulatović.

Einrede gegen kunstfremde Naivetät. Bei >>>>Tainted Talents.

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Zu Leonore ODER „Fidelio”. Von Benedikt von Peter.

Ich weiß nicht, ob Benjamins marxistisch-messianische Erlösung die Zielfigur sein muß. Sicher aber ist sein archäologischer Umgang mit Geschichte, sein „Buddeln” und der Versuch, zeitgenössische Realtäten mit scheinbar überholten Ideen und Vorstellungen erneut zu konfrontieren, wünschenswert und wird als Denk-Methode … Weiterlesen

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Eins aufs Maul.

„Der Herbst hat keine Angst vor den Folgen.“ Doch, hat er. Sogar, und zu recht, eine riesige. Aber ich laß mich auch von meiner Angst nicht korrumpieren. [Das bezieht sich >>>> hierauf. Mein Kommentar endete anders, als Guido Graf zugelassen … Weiterlesen

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Die englische Sprache.

Ist wohl die reichste zumindest der westlichen Welt. Nur daß sich lauter Arme an ihr bedienen, so daß sie schließlich zur ärmsten aller Sprachen wird: zur allein funktionalen. [Nach der Faulkner- und bei der >>>> Wallace-Lektüre.]

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