Archiv der Kategorie: Oper

Ungehörte Seufzer, gehört. Zur Uraufführung von Marius Felix Langes „Der Gesang der Zauberinsel“ auf den Salzburger Festspielen 2019.

Einige Anmerkungen von Alban Nikolai Herbst. >>>> D o r t bei Faustkultur.

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Der schöne, sich selbst überführende Schein. Verdis Rigoletto an der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

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[Fotografien (©): Brinkhoff/Mögenburg] „Ein bißchen bieder ist das schon“, sagte zur Pause meine Begleiterin und meinte >>>> Bartlett Shers Inszenierung. Womit die schöne Frau zwar recht hatte – doch war es ganz egal. Denn das Feuer, das Andrés Orozco-Etradas Stabführung … Weiterlesen

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„… daß alle Natur zu klagen begönne.“ Zur Uraufführung von Detlef Glanerts Oper OCEANE an der Deutschen Oper Berlin. Bei Faustkultur.

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Die Mythen schreiben der Meerfrau eine Sehnsucht nach der Seele zu, die sie vorgeblich nicht hat – eine sehr wahrscheinlich „christliche“ Auffassung, insofern sie jene an Tod und Auferstehung bindet und das böse Recht begründet, sich die Natur „untertan“ zu … Weiterlesen

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Gun-Brit Barkmins Salome an der Wiener Staatoper.

„Und dann Gun-Brit Barkmin!“ rief ich vor mehr als fünfzehn Jahren >>>> in einer Kritik zu Willy Deckers Inszenierung der „Jenufa“ Janaceks aus und erläuterte, „diese erstaunliche Sängerin nun in vier verschieden(st)en Stücken erlebt“ zu haben, in deren jedem sie … Weiterlesen

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Zu Opernverrissen. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 14. April 2019. Darinnen abermals – diesmal als „erscheinende Sinngebung“ – die Form.

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[Arbeitswohnung, 9.44 Uhr Händel, Poros] Jetzt bin ich wirklich „aus dem Gerück“: Erst um ein Viertel vor zwei ins Bett, aber keinen Wecker gestellt und also erst um neun aufgewacht. Der Körper nimmt sich momentan wirklich die sieben Stunden Ruhezeit, … Weiterlesen

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Merlin im Versehrtenheim. Zu „King Arthur“ von Henry Purcell an der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

[Geschrieben für und erschienen >>>> bei Faustkultur.de.] Kann man – Unfug, können lässt sich alles —- soll man also solch ein Stück – in unseren neurestaurativen Zeiten noch auf die Bühne bringen? Denn bei aller kritischen Ironisierung, die Sven-Eric Bechtolf … Weiterlesen

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Fassbinders Falstaffs böser Triumph: Mario Martones Neuinszenierung von Verdis Alterswerk an der Staatsoper Unter den Linden. Von Barenboim mit jugendlicher Wut dirigiert.

    Bei Faustkultur >>>> d o r t:        

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„Bildungsnarzissmus“ & Oxytocin. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 3. April 2018.

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[Arbeitswohnung, 8.39 Uhr France muique contemporaine: Gerard Peson, Blanc mérité] Gestern quasi durchgearbeitet; erst war mein Essay zu Schultens endlich fertigzustellen, also zu ergänzen, aber auch zu revidieren, dann schrieb ich meine Besprechung der neuen Falstaffinszenierung Mario Martones an der … Weiterlesen

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Ach, Kinder zu begehren! Carlixto Bieitos Inszenierung der Gezeichneten von Schreker unter Soltesz an der Komischen Oper Berlin.

Geschrieben für >>>> faustkultur; dort erschienen am 28. Januar 2018. Fotos: Iko Freese /  drama-berlin.de] Alviano Salvago liebt insgeheim Kinder, und zwar genauso und weil er selbst im Innern Kind geblieben ist. Dieser Interpretationsansatz bestimmt Carlixto Bieitos Inszenierung durch und … Weiterlesen

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Statt Fülle des Wohlklangs bösester Ausdruck: Terry Gilliams Inszenierung der Verdammnis Fausti von Berlioz unter Simon Rattle an der Staatsoper im Schillertheater Berlin.

[Fotografien (c.): >>>> Matthias Baus] Wir sollten uns ausmalen, welch furchtbarer Zauber – ein Teufelszauber fürwahr – diese Inszenierung gewesen wäre, hätte sie bereits auf die einzigartige Bühnenmechanik der noch im letzten Umbau befindlichen tatsächlichen Staatsoper Unter den Linden stattfinden … Weiterlesen

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Pädophilie & Verklärung. Graham Vicks Inszenierung des „Death in Venice“ von Benjamin Britten und Myfanwy Piper nach Thomas Manns Novelle.

Fotografien: >>>> Marcus Lieberenz Ich hatte, wann immer ich diese Oper hörte, ein Unbehagen. Ich las das Textbuch, das Unbehagen wurde größer. Gesehen hatte ich Brittens letzte Oper nie. – Ein ‚Zufall‘? Denn dem speziellen Melos all seiner anderen Stücke … Weiterlesen

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„die für uns verloren“: INFEKTION! (3). Irini Amargianakis „ANS“ in der Werkstatt der Staatsoper im Schillertheater Berlin.

Eine Interdisziplinäre Komposition für sechs Instrumentalisten, Schattentheater, Video und Lautsprecher nennt die 1980 geborene griechische Komponistin >>>> Irini Amargianaki ihr Stück, das allein an diesem „Interdisziplinären“ krankt, jedenfalls so, wie es >>>> in der Werkstatt der Berliner Staatsoper in Szene … Weiterlesen

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Das furchtbar‘ Begehren nach Einheit. Infektion! (2): Jürgen Flimm inszeniert Salvatore Sciarrinos Luci mie traditrici an der Staatsoper im Schillertheater Berlin.

(Fotografien (©): Clärchen und Matthias Baus) Die helle Bühne ist klar geschnitten: ein lichtdurchflutetes salonhaftes Wohnimmer mit (spät)bürgerlichem Interieur. Es bewahrt noch eine Ahnung an die feudalen Zeiten, in denen die Grundgeschichte sich zutrug: die Ermordung von Gattin und Liebhaber … Weiterlesen

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Matthias Hermanns DIE LUFT HIER: SCHARFGESCHLIFFEN in der Werkstatt der Berliner Staatsoper im Schillertheater. (INFEKTION! 2016, 1).

Der Raum ist weiß, wir sitzen auf weißen Bänken; es gibt eine dunkle Empore, auch auf der, wie unten, zwei einander diagonal gegenüber, ein Perkussionsaufbau mit je großer Marimba, mit scharf zu schlagender Trommel, mit Pauke und Glocken; unten, symmetrisch, … Weiterlesen

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Mafioser Schwanengesang: Graham Vicks grandiose Tristan-Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin.

Fotografie (©): >>>> Matthias Horn Wie konnte mir das entgehen? So fragte ich mich immer wieder, nachdem ich am 18. Juni endlich Graham Vicks Inszenierung gesehen hatte, „reines“ Repertoire unterdessen, mehr als fünf Jahre nach der Premiere. Dennoch von bis … Weiterlesen

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