Archiv der Kategorie: Paralipomena

Queer. (Identitäres aus Österreich).

Eine Frau, die sich, wiewohl geboren in Deutschland, als Österreicherin fühlt, ist Österreicherin. Ein Mann, geboren in Deutschland, der sich als (Süd)Italiener fühlt, ist Italiener.   Und in der Tat, wer will schon deutsch sein? DLXXVI   (Die Gesetzesnovelle liegt … Weiterlesen

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Tanzen | Der Mensch.

  Ecco Homo. Das Tier, das die Rituale seines Balzens selbst erfindet. Ein Balzritual aber ist es, auch wenn so getan wird, als wär es das n i c h t .   DLXXVI

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Daß eine Ansicht „problematisch“ ist,

bedeutet nicht, daß sie falsch ist. Im Gegenteil kann ihre „Problematik“ das Kennzeichen sein für eine ganz besondere Wirklichkeitsnähe — alleine schon des Umstands halber, daß sich problematische Belange stets durch Komplexion auszeichnen; sie überführen die sogenannte Einfachheit. DLXXVI

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Niemals Macht haben wollen. Denn.

  Wer die Macht liebt, liebt das Unrecht. Die ist so sehr Prinzip, daß sich von einer Naturkonstante sprechen läßt: Wer – gleichgültig, aus welchen Gründen, selbst aus emanzipatorischen – nach Macht strebt, strebt zugleich danach, Unrecht zu begehen — … Weiterlesen

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Wer den IS (‏داعش) verstehen will,

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muß sich nur die ersten eintausendsechshundert (!!) Jahre der christlichen Kirche ansehen. Sie hat quasi jedes Verbrechen inklusive Völkermord verübt, und zwar in nahezu jedem Jahrhundert aufs neue und bis heute ungesühnt.   DLXXIV   (Eine erschreckende wie ausgezeichnete Zusammenfassung … Weiterlesen

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„Warum ich?“

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  Dieser larmoyant-häufigen Frage vom Krebs Befallener läßt sich mit einer so unsentimenal-klaren wie einfachen Gegenfrage begegnen: „Warum nicht ich, wenn es doch meine Zellen sind?“ Will sagen, wir haben uns unseren Krebs verdient, im guten wie im schlechen — … Weiterlesen

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Schon die Tatsache,

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daß überhaupt noch ernstlich von „Tabus“ gesprochen wird, etwa des Inzests oder der Nymphophilie, ist Ausdruck eines unfreien, inneren Kleinbürgertums, nämlich als Gefühl internalisierter Moral, nicht etwa eine (für oder gegen etwas) Entscheidung aus Gründen, ja nicht einmal eine aus … Weiterlesen

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Skandal der moralischen Anthropologie

Sexualität ist der nachtschwarze Schatten des Baums der Erkenntnis, aus der sie die Unschuld verlor. Sie steigt aus dem Grund in den Geist. Da aber klopft sie sein Helles ab, das seine Wurzeln verleugnet, und höhnt es. Was immer er … Weiterlesen

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Wie fühlt sich jemand, der ein Verbrechen beging?

  Wenn er es nicht aus Not tat (und nicht befürchtet, gestellt zu werden): —   f  r  e  i  . ________________________ (Aus dem schwarzen Notizbücherl)   DLXX

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Was de facto nicht wahr ist. (Zu „Schönheit“).

  Alle Menschen sind schön. Was aber ist gemeint? Die metaphorische „innere“ Schönheit oder eine leibliche? Wahr ist freilich, daß für diese die Kulturen je verschiedene Ideale haben – oft bestimmter Körperstellen -, aber alle kennen das Häßliche auch. Der … Weiterlesen

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