Archiv der Kategorie: Paralipomena

Wir sind

substantiierte Zeit. (Beim Erwachen unmittelbar im Kopf; kein Vor-, kein Nachspiel bewußt.)

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Auch der Korrupteste

braucht Glück. (DLIV) 

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الاحسان, Al-Ihsan, کمال, Kāmel: Vollendung & Demut.

Nur Gottes, heißt es, sei die Vollendung – weshalb persische Teppichweber:innen stets einen Fehler in ihre Meisterwerke knüpften. Aus Demut, dachte ich bisher und hab es so gelehrt. Bis ich soeben begriff, daß die Perfektion der Götter, der Göttinnen mit … Weiterlesen

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Wahn und Archiv.

Es ist der Größenwahn (sofern sich niemand andres findet) sein eigner Archivar.   (DLII)

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Ästhetische Urteile.

Woraus sozial unbeliebten Menschen der Strick gedreht wird, knüpft man die Hängematte der beliebten: Es ist derselbe Stoff. (DLI)

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Vom „unmöglich“

gibt es nur das Wort. (DL).

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Ekel ist

hilflose Wut.(DXXXIX).

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Der Wille, aber nur selten, genügt nicht.

Und irgendwann hat selbst er mal keine rechte Lust. Mehr. (DXXXVIII).

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Anti-Rückbau. (Keine Klitterungen, nicht Hygienisierung von Welt.)

„Wir reißen nicht ab, sondern bauen hinein. Rückbauten sind Verbrechen an der Geschichte, also der Seele, die nur das Ich hat, das jener, um sie zu sein, bedarf.“ (DXXXVII).

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Aufgabe.

Mit dem Verstand zu fühlen lernen. Ohne nicht, a u c h, mit dem Herzen zu denken. (DXXXVI).

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Ein kleiner poetologischer Runenwurf.

Was heute für manieriert gilt, nennen wir morgen – Stil. (DXXXV).

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Hochbetagung.

Und >>>> Jugend. (DXXXIV).

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„Werk“ heißt immer.

G a n z ein Leben.(DXXXIII).

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Auch dieses ist ein Vorspiel nur.

Bücher zu bereinigen, ist eine Form der Verbrennung. (DXXXII). Für jede gilt >>>> Tucholski.

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Übersetzer sind.

Dichter ohne Einfall. Doch ihre Füße prägen das Trittbrett. In innigen Fällen wird es zur Loge, in den intimsten indes Separé. (DXXXI).

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