Category Archives: Traumprotokolle

Die verschwundene Musik SOWIE Fürs Messerle: am Krebstagerl 16.

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            [Arbeitswohnung, 5.16 Uhr Händel, Semele (ive-DAT-Mitschnitt aus der Staatsoper Unter den Linden vom 12. Oktober 1996), Akt I] Hinterhof im Mai: Dunckerflieder.Anderswelt Hübsche Komplexion, daß diese Zeilen, wiewohl nun früher „terminiert“, später geschrieben werden, … Continue reading

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Dehad, Ktomsg. Traumjournal.

Es verflochten sich Serie und Lektüre. Ich sah den Film erneut, im Traum, doch war es nicht Sarah, die herumlief, sondern eine andere Nymphe, auch wenn Madelyn Cline – zumindest in meiner Erinnerung – der Erscheinung „Sue“ Lyons ziemlich glich: … Continue reading

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Coronas Einsamkeit. Träume, Klarträume, Albtraumfiktionen. Im dreizehnten Coronajournal, nämlich des Freitags, den 3. April 2020. Darinnen auch Philosophie der Geschichte als einer der Natur.

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[Arbeitswohnung, 5.19 Uhr Der Amselhahn singt, obwohl es noch dunkel.] Nur eine einzige Lampe im Zimmer, auf meinem Schreibtisch; der grüne Artdeco-Schirm mit dem geklebten Spalt, auch kupferner Bronze der geschwungene Fuß, klassizistische Schaft. Und kühl, sehr kühlt weht es … Continue reading

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Soeben einem Freund geschrieben.

Mir träumte heute nacht ein, ich weiß nicht, ob guter, ob schlimmer Traum: Von meiner ökonomischen Enge aufgescheuchte Kenner und Freunde bekamen es hin, daß mir der Gerrit-Engelke-Preis der Stadt Hannover verliehen werden sollte. Und also wurde ich gefragt, ob … Continue reading

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Rinnsale. Im Traum des Mittagsschlafes am 30. Juni 2019.

Die ersehnte Frau und ich liegen beieinander. Wir haben uns lange nicht mehr gesehen, nur geschrieben. Wobei sie sich, spürte ich, in den vergangenen Wochen entfernt hat. Ihre Nachrichten waren spärlich geworden, vor allem kühler als zuvor. — Wir ruhen … Continue reading

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Nach einem unvermuteten Erfüllungstraum das Arbeitsjournal des Freitags, den 17. Mai 2019.

[Arbeitswohnung, 6.56 Uhr] So, unterbrochen heute nur vom Lauftraining meinen Goldschlag-Text für den WDR beginnen. Meine bisherigen Überlegungen zu Takis Würgers Roman gehen in eine, was mich selbst erstaunt, nunmehr ganz andere Richtung als jene, die den massiven Kritiken offenbar … Continue reading

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Sohnes Abend. Nach dem Morgen des Arbeitsjournals am Mittwoch, den 30. Januar 2019. Und nach miesen Träumen.

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[Arbeitswohnung, 7.38 Uhr France musique contemporaine: Messiaen, Quatuor pour la fin du temps] Wüste, ja beklemmende Träume derzeit. Sie zeugen von einer offenbar enormen Nervosität, die mit dem ersten der beiden Erzählbände, Wanderer also, zusammenhängen muß, wenngleich sie mir tagsüber … Continue reading

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„Frauenflüsterer“. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 21. November 2018. Zum Erbarmen.

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[Arbeitswohnung, 10 Uhr Meer: Bach (transkr. Ramirer)) BWV 924] Es ist das, spüre ich, schönste Kompliment, das mir, dem vermeintlichen Macho, in dieser Zeit gemacht werden kann, – daß die Contessa mir nach unserem letzten Zusammentreffen schrieb, ich sei ein … Continue reading

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Rückkehr zum Übergangsobjekt.

Nicht einschlafen ohne das besondere Kissen können, das, einseits in die Form einer Niere tailliert, sich an die Brust schmiegt. Wo du es birgst, was dich birgt. (Zeichen und Prozesse erkennen). Im Traum nahm ich vom Antlitz einer sehr zarten … Continue reading

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Opfer & Brille. In der Nacht vom 27. auf 28. September 2018.

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Seit Jahren, ja zwei Jahrzehnten trage ich dieselbe Art Sonnenbrille, dessen Modelle ich – eben seit meinem Jahresaufenthalt 1998 in der Villa Massimo Rom – neben der Stazione Termini bei einem islamischen Händler der via Giolitti beziehe, bis zu meinem … Continue reading

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„Die koloniale Autorität ist wie die feudale höflich, solange nicht ihre Interessen gefährdet oder verletzt sind.“

Träumte mir’s, und ich erwachte. (Wer wohl war es, der das sprach?)

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Rasend und gischtend sprudelt Facebook durch im Fiebertraume aufgerissene Schleusen. Das Arbeitsjournal des Montags, den 9. April 2018. Darinnen Ulrich Bechers dritte New Yorker Nacht.

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[Arbeitswohnung, 7.02 Uhr] Das war heftig gestern; als ich dann darniederlag und träumte, derweil das Fieber anstieg, öffnete sich eine so furiose wie rasende Schachtelwelt; ich weiß gar nicht, ob ich sie noch zusammenbekomme. Morgens, also noch vor dem Training, … Continue reading

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Springen.

Im >>>> Arbeitsjournal des 28. Aprils 2016.

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„looming“ (26. auf 27. August 2015).

Ich habe geträumt | sah den Traum an wie ein Bild, das Gedicht war: I am looming I am looming I am looming [Bild einer Frau, die eine Tafel hält, nicht aber Madonna | ‚meine‘ Frau?] Ich werde meine Sklaven … Continue reading

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Über den Mittag (u n t e r dem Mittag) des 6. Julis 2015.

Ich hatte eine Lesung aus dem >>>> Traumschiff in einer Wiener Schule, dem Alter der jungen Zuhörer:innen nach einem Gymnasium. Und ich begann. Alle hörten mir aufmerksam zu, bis mir, plötzlich, die Sätze vor den Augen verschwammen, Satzteile. Ich sehe … Continue reading

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