Tag Archives: AIDS

„Ach daß ich ihn nicht nennen kann!“ Das achtzehnte Coronajournal, geschrieben am 16. April 2020. Darinnen Nabokovs „Ada“, 0.2.

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[Arbeitswohnung, 12,28 Uhr] Es ist schon ein eigenartiges Grundgefühl, das in mir, so ist es am besten auszudrücken, Platz genommen hat: Entfernung, ohne tatsächlich Entfernung zu sein, die vorher nicht auch schon gewesen wäre, doch nun in der Art vermeintlicher … Continue reading

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Coronas Einsamkeit. Träume, Klarträume, Albtraumfiktionen. Im dreizehnten Coronajournal, nämlich des Freitags, den 3. April 2020. Darinnen auch Philosophie der Geschichte als einer der Natur.

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[Arbeitswohnung, 5.19 Uhr Der Amselhahn singt, obwohl es noch dunkel.] Nur eine einzige Lampe im Zimmer, auf meinem Schreibtisch; der grüne Artdeco-Schirm mit dem geklebten Spalt, auch kupferner Bronze der geschwungene Fuß, klassizistische Schaft. Und kühl, sehr kühlt weht es … Continue reading

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Unbehagen und Einsicht | sowie:
„In zwanzig Minuten bin ich dran!“
Geschrieben als elftes Coronajournal am Dienstag, den 31. März 2020. Darinnen Soforthilfe II mit den Antragswirren im Internet.

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[Arbeitswohnung, 7.15 Uhr] Anders, oh Freundin, hatte ich gestern geplant, heute früh mein Journal zu beginnen. Bereits der Titel war nicht so formuliert wie jetzt. Sondern über die Wirren wollt‘ ich mich lustig machen, die mich mehr als nur zwei … Continue reading

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Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 26. Februar 2020. Mit Thorsten Casmir, Peter H. Gogolin, André Heller und David Ramirer.

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[Arbeitswohnung, 9.55 Uhr David Ramirer: Johann Sebastian Bach, Wohltemperiertes Klavier Buch II] Die Musik schickte mir → Ramirer selbst, ich höre sie momentan laufend wie zuvor seine eigenen Variationen auf Bachs Präludium C-Dur, die ebenfalls, doch leider bislang nur als … Continue reading

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Es ist ein bittres Flanat der Erotik

Was waren das noch für Zeiten! Du schlendertest über die Jungfernstiege, Ku’dämme, Kös, bummeltest an Straßencafés vorbei, deine Augenlider, an denen Sonnenschleier hingen, halb gesenkt, und überall saßen sie und träumten und wippten mit dem einen schlanken Bein. Dann eine … Continue reading

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