Schlagwort-Archive: Aphorismus

Niemals Macht haben wollen. Denn.

  Wer die Macht liebt, liebt das Unrecht. Die ist so sehr Prinzip, daß sich von einer Naturkonstante sprechen läßt: Wer – gleichgültig, aus welchen Gründen, selbst aus emanzipatorischen – nach Macht strebt, strebt zugleich danach, Unrecht zu begehen — … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Hauptseite, Kulturtheorie, Paralipomena | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 4 Kommentare

„Warum ich?“

Diese Galerie enthält 1 Foto.

  Dieser larmoyant-häufigen Frage vom Krebs Befallener läßt sich mit einer so unsentimenal-klaren wie einfachen Gegenfrage begegnen: „Warum nicht ich, wenn es doch meine Zellen sind?“ Will sagen, wir haben uns unseren Krebs verdient, im guten wie im schlechen — … Weiterlesen

Weitere Galerien | 17 Kommentare

Dietrich Mau, ZEITonlines Traumschiffkommentare, der Magen und ich. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 5. Februar 2020.

Diese Galerie enthält 6 Fotos.

[Arbeitswohnung, 9.45 Uhr] Mozart, Klavierkonzert d-moll, KV466 Richter, Warschauer NSO, Wislocki (mono, 50er) Ich sitze an der zwanzigsten Erzählung meines → Nabkovlesens, nämlich zu Rowohlts zweitem Band seiner Erzählungen. Nur brauche ich diesmal etwas länger, nicht nur weil ich nach … Weiterlesen

Weitere Galerien | 1 Kommentar

Wie fühlt sich jemand, der ein Verbrechen beging?

  Wenn er es nicht aus Not tat (und nicht befürchtet, gestellt zu werden): —   f  r  e  i  . ________________________ (Aus dem schwarzen Notizbücherl)   DLXX

Veröffentlicht unter Hauptseite, Paralipomena | Verschlagwortet mit , , , , , , | Schreiben Sie einen Kommentar

Wahn und Archiv.

Es ist der Größenwahn (sofern sich niemand andres findet) sein eigner Archivar.   (DLII)

Veröffentlicht unter Paralipomena | Verschlagwortet mit , , , , , | Schreiben Sie einen Kommentar