Schlagwort-Archive: Bamberger Elegien

Oh Liliebste, Lilliste! ANH an Liligeia, siebenter Brief. Am siebenunddreißigsten Krebs- und zweiten Tag im zweiten Höllenkreis der Nefud, donnerstags nämlich, den 4. Juni 2020.

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Berlin.Nefud, den 4. Juni 2020 Frank Martin, Messe für unbegleiteten doppelten Chor (1922/26 | 1963) 5.31 Uhr] Oh, wie war ich gestern fast den ganzen Tag lang – … nein!, Dir „wie bekifft“ zu schreiben, wäre, Lilli, falsch. Vielleicht rührte … Weiterlesen

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Li (Ligeia), meine Lilie / Krebsin Lilly auf dem Felde /
Liligeia, meine Li.
Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 3. Mai 2020: Krebstag 4.

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Lo, the lilies of the field! How their leaves instruction yield! Reginald Heber A Book of Hymns for Public and Private Devotion (1866) Dante Gabriel Rossetti Ligeia Siren (1873) (Bild ©: → wikipedia) [Arbeitswohnung, 6.15 Uhr] Früh schon war sie … Weiterlesen

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Das Karzinom als Geschöpf. Krebstagebuch, Tag 3. Sonnabend, den 2. Mai 2020.

Gestern zum ersten Mal seit der Diagnose hatte ich denn doch unversehens Angst, was die seltsame Hochstimmung, die mich bestimmte, deutlich dämpfte. Allerdings nicht des Karzinomes selber wegen und wegen der objektiv schlechten Aussichten auch dann, sollte das Ding operabel … Weiterlesen

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„Daß heute Sonntag ist!“ Und daß wir Weltgeschichte erleben!
Im zwanzigsten Coronajournal des nämlich 19. Aprils, darinnen Vorarbeiten für Ada: „Ada“, 0.3, nämlich Nakokov lesen, 36. Mit einer Bemerkung zur „Geilheit“ alter Männer.

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[Arbeitswohnung, 10.01 Uhr] In der Tat, liebste Freundin, mit diesem inneren Ausruf über etwas, das mich seit gestern überhaupt nicht verwundern sollte, dennoch solchem Staunen saß ich, vor anderthalb Stunden um halb neun, am Schreibtisch: „Daß heute Sonntag ist!“ Das … Weiterlesen

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Das Oster-, nämlich sechzehnte Coronojournal. Geschrieben für Sonntag & Montag, den 12. und 13. April 2020. Darinnen Nabokov lesen, 33: „Erinnerung, sprich“, 0.1 | „Ada oder Das Verlangen“, 0.1.

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        [Arbeitswohnung, 13.3., 10.45 Uhr] So saß die Familie denn gestern beisammen, der große Sohn, die Zwillinge, लक्ष्मी und ich; alleine Sie, geliebte Freundin, fehlten und wären aber von allen begrüßt gewesen. Wir wissen freilich, und leben … Weiterlesen

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Unbehagen und Einsicht | sowie:
„In zwanzig Minuten bin ich dran!“
Geschrieben als elftes Coronajournal am Dienstag, den 31. März 2020. Darinnen Soforthilfe II mit den Antragswirren im Internet.

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[Arbeitswohnung, 7.15 Uhr] Anders, oh Freundin, hatte ich gestern geplant, heute früh mein Journal zu beginnen. Bereits der Titel war nicht so formuliert wie jetzt. Sondern über die Wirren wollt‘ ich mich lustig machen, die mich mehr als nur zwei … Weiterlesen

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„die erste Ferngesellschaft der Menschheitsgeschichte“ (Peter Weibel, NZZ): Das siebente Coronajournal. Montag, der 23. März 2020.

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Und ebenfalls NZZ, >>>> dort: Senizid [Arbeitswohnung, 7.08 Uhr] Und wenn er noch so viel → Unmut ausgelöst hat, die Vorstellung, es vollziehe sich derzeit ein wie nur selten spürbarer, weil unmittelbar in unser alltägliches Erleben hineinreichender selbstregulativer Prozeß, bleibt … Weiterlesen

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Statt des fünften Coronajournals: aus einem Brief an die Lektorin. Donnerstag, den 19. März 2020.

[Arbeitswohnung, 9.30 Uhr] “ (…) Für Beruhigung ist’s in der Tat auch nicht die Zeit, wohin es sich bewegen wird, einigermaßen unheimlich klar: Die Ansteckungsraten werden rein mathematiklogisch enorm weitersteigen, kurze Beruhigung im Sommer (der Virus sei, heißt es, wärmeempfindlich), … Weiterlesen

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Aus Beth-al-Sâm, Fortsetzung mit Nono. Arbeitsjournal. Freitag, der 16. April 2010. Mit dem Ursprung der Welt.

6.15 Uhr: [>>>> Nono: Come una ola di fuerza y luz.] Silbern glänzten die Weiden und dunkel vor Wärme das HolzWir gossen die Milch in die Wannen zum Blut Erinnerung an >>>> Beth-al-Sâm, Bruchstücke: wie Tatzen aber weich, niemand schrie, … Weiterlesen

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Arbeitsjournal. Sonnabend, der 28. Oktober 2006.

…. nun kann, wie es gestern bei einem gemeinsamen Cortado (hab ich selbst erst gelernt, das Wort und was es bedeutet), der Profi tat, bezüglich >>>> Andreas Rosenfelder und Literaturen sagen, scher dich nicht drum und es hätte auch seine … Weiterlesen

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