Es l e b e n lassen, das Tattoo! Das Zeichnen- und Montierjournal des Sonnabends, den 24. September 2014.

[Arbeitswohnung, 18.08 Uhr
Holmboe, Steichquartett N. 10 op. 102 (1969)]
Da ich mich nun entschlossen habe, die letzten Triestbriefe zu schreiben, bevor ich zur Erstellung der zweiten Romanfassung die Notate der → Recherchereise in sie einpflege, aber in den Text schon gestern nicht richtig hineinfand, habe ich den Tag bisher fast ausschließlich mit dem Entwurf der Weiterentwicklung → meines Bioport-Tattoos verbracht:

Sie wissen ja, Freundin, um meine Idee, es ständig sich verändern, gleichsam wachsen zu lassen; im Frühjahr wahrscheinlich werden erste Blätter an die Ranken kommen, möglicherweise danach auch, aber kleine, Blüten. Es soll nicht kitschig werden. Vor dem wird allerdings noch ein kleiner Zusatzeingriff nötig werden. Nämlich ist mir in der Triskelenmitte das Shakti-, mithin Venusdreieck nicht konturiert genug. Zwar habe ich auch daran heute herumgebastelt, aber alles, was ich zuwegebrachte, war mir zu unorganisch, also aufgesetzt. Hier auf der Abbildung zwar ist es deutlich erkennen, nicht aber in der bisherigen Ausführung, da steht es, weil nicht auf der Spitze, sogar falsch:

Da also muß nachgebessert werden. Doch erst einmal die Ranken.

Bin übrigens wieder auf 67 kg; zweieinhalb der während der Reise verlorenen mithin sind trotz der kurzen Krankheit schon wieder drauf. Was ich beruhigend finde. — Ach so, sicherheitshalber noch einmal, weil es sich offenbar noch nicht herumgesprochen hat: Ich habe → die Hamburger Veranstaltung leider absagen müssen, doch wird sie ebenso nachgeholt werden wie die für den 18. 10. geplante Karlsruher, die gestern wiederum mir abgesagt worden ist, leider; die Hamburger soll nun entweder zu Ende Januar oder Februar stattfinden, die Karlsruher in eben diesem Zeitraum. Bitte schauen Sie in der rechten Spalte unter „Veranstaltungen“; sowie der genaue Termin steht, wird er dort eingefügt werden.

Ihr ANH

P.S.: Gestern abend noch einen sehr schönen Gesprächsabend mit Hendrik Jackson verbracht, viel und lang außer über auch Persönliches über vor allem Lyrik gesprochen. Mit der meinen habe er Probleme – was aber so gut zu erläutern vermochte, daß es nicht die Spur schmerzhaft sondern, glaube ich, der Beginn einer Diskussion war, die in Lyrikerkreisen zu führen ich mir doch immer so gewünscht habe. Ich gab ihm → Das Ungeheuer Muse mit. Und tatsächlich mailte er mir heute schon einen ausführlichen kritischen Brief → zur Entsteigenden, auf den ich aber erst wieder im persönlichen Gespräch reagieren werde; und kurz darauf landete eine zweite, diesmal hellauf begeisterte Mail in meinem Postfach, diesmal zu → Ich habe so geweint im Schlaf.
Dieses 1 : 1 gefällt mir selbstredend sehr.

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