Schlagwort-Archive: Poetologie

Credo.

Diese Gefühle h a b en. Sich ihnen stellen, sie wollen, sich einlassen und durchwalken, sich aufschäumen lassen, niedergedrückt werden, verletzt werden und selber verletzen, heulen, aufbrausen, brüllen, sich lächerlich machen, beneidet, geküßt und begehrt sein, abgelehnt sein, ja getötet … Weiterlesen

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Credo. Verbeen. (11).

Ob wir nun Männer oder Frauen sind, unsere Seelen können die reizenden, aufreizenden Körper der anderen umarmen, bis Fleisch und Blut ihren Geist aufgeben. Nur Gutes kann aus jeder Umarmung kommen. Es spielt überhaupt keine Rolle, aus welchem Kelch, aus … Weiterlesen

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Die Sichtung älterer Aufsätze

ergibt — stellt man sie nach und nach in den Zusammenhang einer gesonderten Essay-Seite, eine Vorschule postmoderner Ästhetik, die gerade als auch entstehungsgeschichtlich unsystematischer Zyklus sehr allmählich das Bild rahmt, in dem sich eine neue zeitgenössische Poetik realisieren könnte.

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ANH
POETOLOGISCHE THESEN, DRITTER TEIL
Intensität oder Die Ambivalenzen

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[Poetologische Thesen I ← Poetologische Thesen II ←]     Es gibt einen Weg, schrieb ich, aber er sei mehrere. Einmal abgesehen davon, daß ich für die hochtechnisierte, demokratische Welt1 – ich sagte es schon2 – an die Leitfunktion der … Weiterlesen

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Zwei kleine Geschichten oder Projektionen 1 & 2. Aus dem freecity-Altblog, November 2003

[Erstellt am: Donnerstag, 27. November 2003, 12: 24]     Projektion 1 Eine junge Frau schreibt in einem höchst zweideutigen Chat einen über fünfundzwanzig Jahre älteren Mann an, den sie damit sogleich aus dem Chat herauszieht, erst einmal in die … Weiterlesen

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Realitätsverschiebungen, 2: Selbstfiktionen (ff)

I „Wer lange genug Genie spielt, wird eines.“ – Dieser Satz Dalís, den ich → Marcus Braun verdanke, kann fast als verhaltenstherapeutisches Muster für den dann immer weniger alltäglichen Umgang gelesen werden; er hat etwas von sich realisierender Selbsthypnose. Denn … Weiterlesen

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Realitätsverschiebung (1): Erotische Chats. Mit Hinweis und Link auf die „Netzfrauen“-Serie.

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Nicht die “Normal”-Chats, in denen sich die Leute, oft Pubertierende oder Nachpubertierende, treffen um zu „plaudern“ (to chat = quasseln), sind interessant, sondern diejenigen aus dem erotischen Feld: Von „Blinddate“ bis zu hartem SM reicht da die Spanne. Chats insgesamt … Weiterlesen

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Perlentauchers „Wellen“. (Aus dem freecity-Altblog, 2003).

NOTA, MÄrz 2020: „Wellen“ war in der langen Zeit, in der ich den Romantitel strafbeschwert nicht nennen durfte, Meeres Anonym. [Redaktionsmitteilung:] Kresskopfs Berhorst hat für den → Perlentaucher (der sich aufs Schlammtauchen jetzt offen verlegt, ANH) die Gerichtsverhandlung beobachtet, die zum Verbot … Weiterlesen

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Zum Persönlichen und seiner Verletzbarkeit. (Aus dem freecity-Altblog, 2003)

Bedenklich ist, daß das Intimste, das alle Menschen gemeinsam haben, nämlich Sexualität, genau dasjenige sein soll, was ihre Privatheit fundiert. Über Sexuelles zu schreiben – das geht nur aus Erfahrung-, gilt nach wie vor als Tabubruch, weil es sich um … Weiterlesen

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Poetik & Pornographie: Wo Schmerz war, soll Lust werden.

Sexualität spielt in meinem Gesamtwerk eine herausragende Rolle, allein weil sie die wirkmächtigste Kraft ist, die uns treibt. Tatsächlich garantiert ja nur sie das Weiterexistieren unserer Art, jedenfalls bislang (da ist ein gewaltiger anthropologischer Umbruch im Gang). Kultur hat es … Weiterlesen

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Wellen (ff)*. Poetologie: Die „Realität“ der Figuren. (Aus dem freecity-Altblog.)

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[*): Zur Zeit des → Buchprozesses war „Wellen“ das Tarnwort für → Meere.] Ich war immer ein Gegner des Tagebuches; nun führe ich eines, das gleich von allem Anfang an öffentlich ist. Vielleicht habe ich diese Möglichkeit nun am Schopf … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst
Das Flirren im Sprachraum
(2000)

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[Als Vortrag geschrieben, danach in leicht varianten Fassungen mehrfach im Druck erschienen, zuerst in → SCHREIBHEFT 56, Essen 2000.]   Die folgenden Gedanken über die Matrix und die in sie eingebettete Literatur sind vorläufig, unabgeschlossen und nicht in jeder Hinsicht … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst
| Computer können dichten |

I Trotzig, weil im Behar­ren und Behagen des Traditionalisten, zu dem er geworden ist, operiert Prometheus mit Fleisch, Blut und Retortenge­schöpfen. Zudem schmerzt ihn noch immer die Leber. Gleichwohl hat er sich längst in die elek­tromagnetischen digitalen Denkvorgänge orga­nisiert. Die … Weiterlesen

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