Tag Archives: Wolpertinger oder Das Blau

Unbehagen und Einsicht | sowie:
„In zwanzig Minuten bin ich dran!“
Geschrieben als elftes Coronajournal am Dienstag, den 31. März 2020. Darinnen Soforthilfe II mit den Antragswirren im Internet.

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[Arbeitswohnung, 7.15 Uhr] Anders, oh Freundin, hatte ich gestern geplant, heute früh mein Journal zu beginnen. Bereits der Titel war nicht so formuliert wie jetzt. Sondern über die Wirren wollt‘ ich mich lustig machen, die mich mehr als nur zwei … Continue reading

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Mein Neapel: Parthenope in Zeiten der Corona- statt Arbeitsjournale, dem zweiten also heut. Am Sonntag, den 15. März 2020, somit sechs Tage vor kalendarischem Frühlingsbeginn. Dazu der Amselhahn mit Chlebnikov singt.

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[Arbeitswohnung, 6.15 Uhr Erster Latte Macchiato] Erwacht aber schon, von selbst, um 5.30 Uhr, wobei „von selbst“ den ausgesprochen stimmstarken Amselhahn meint, der mir in den letzten paar Tagen bereits mehrfach aufgefallen ist, ohne aber, daß ich ihn sah. Es … Continue reading

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Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 26. Februar 2020. Mit Thorsten Casmir, Peter H. Gogolin, André Heller und David Ramirer.

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[Arbeitswohnung, 9.55 Uhr David Ramirer: Johann Sebastian Bach, Wohltemperiertes Klavier Buch II] Die Musik schickte mir → Ramirer selbst, ich höre sie momentan laufend wie zuvor seine eigenen Variationen auf Bachs Präludium C-Dur, die ebenfalls, doch leider bislang nur als … Continue reading

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Das Arbeits-, vor allem Vorreisejournal des Sonntags, den 30. Dezember 2019.

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[Arbeitswohnung, 9.27 Uhr [Tschaikowski, Пиковая дама] Gestern Geburtstag der Zwillinge, am Abend noch ein Treffen mit Uwe Schütte, dessen auf Englisch erschienenes, man muß sagen, Standardwerk zu Kraftwerk bei Penguin mittlerweile zum Sachbuch-Bestseller avanciert und der ein längeres Feuilleton zu … Continue reading

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Was solch ein Prozeß a u c h heißt.

Nun muß der Verlag Tausende Überkleber für Tausende Prospekte drucken, die für die anstehende Buchmesse schon fertig gewesen sind, in Tausende Prospekte müssen diese Überkleber eingeklebt werden, und aus abermals Tausenden Prospekten müssen Seiten herausgenommen und möglicherweise an den shredder … Continue reading

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Alban Nikolai Herbst
Oh dieser mächtige Raum!
Für eine Poetik des Phantastischen

  [Vortrag gehalten in Linz im Mai 2004 auf dem Fantastik-Symposion des Ober- österreichischen Landesmuseums. Ersterschienen als Essay in die horen Nr. 27, 2005.] Die Metaphysiker auf Tlön suchen nicht die Wahrheit, ja nicht einmal die Wahrscheinlichkeit: sie suchen das … Continue reading

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Für Argo.Anderswelt.

Momentan überlege ich, ob ich – da ja auch Geld verdient werden muß und an mich das Ansinnen herangetragen wurde, einen Krimi zu schreiben – nicht alle ferneren Bücher irgendwie mit dem ANDERSWELT-Projekt konnotieren sollte. Das gilt auch – vielleicht … Continue reading

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Beobachtung, Wähnung.

  Meine Bücher wurden bislang eher von Männern als von Frauen gelesen, was u. a. mit meiner Themen-, bzw. Ideenwelt zusammenhing und -hängt, die mich beschäftigen: Kybernetische Modell, die Auswirkungen technischer Innovationen auf die (auch poetische) Anthropologie; inwieweit und wohin … Continue reading

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Palmen und Farne. (Aus dem freecity-Altblog, 2003).

Furchtbar, → nicht sprechen zu dürfen, nicht schreiben zu dürfen, wie man will. Furchtbar, sich ständig umzusehen, wer zuhören könnte. Furchtbar auch die Allianzen, die sich aus den Seilschaften des Literaturbetriebes ergeben. Furchtbar die familiären Allianzen: Wiederholungen, abermals, von Mustern, … Continue reading

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Wellen ff: Die verbotene Lebensgeschichte. MEERE im Freecity-Altblog am Sonnabend, den 4. Oktober 2003.

[Nota: Zur Zeit der Abfassung dieser Darstellung war mir Werbung für Meere verboten; da jene mir hätte als eine solche ausgelegt werden können, ersetzte ich den Romantitel durch „Wellen“. ANH, 13.3.2018]  Bei allem Spott, bei aller Polemik, die ich hier … Continue reading

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Alban Nikolai Herbst
Das Flirren im Sprachraum
(2000)

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[Als Vortrag geschrieben, danach in leicht varianten Fassungen mehrfach im Druck erschienen, zuerst in → SCHREIBHEFT 56, Essen 2000.]   Die folgenden Gedanken über die Matrix und die in sie eingebettete Literatur sind vorläufig, unabgeschlossen und nicht in jeder Hinsicht … Continue reading

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Frühe postmoderne Phantasien im Werk von Wolf von Niebelschütz

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Bisweilen lese ich gern in Wolf v. Niebelschützens als feudalistisch verpönten Schriften, – mit den gemischten Gefühlen, selbstverständlich, eines durch die Demokratie Geprägten. Doch trägt feudalistisch auch einen ästhetischen Sinn, nämlich hier den barocken, dem derzeit nur noch die Literatur … Continue reading

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