Tag Archives: Wolpertinger oder Das Blau

Schmelings Oase: Aus der Nefud, Phase I (3). Geschrieben vom sechsten bis siebten Morgen, nämlich des Krebstagebuches sieben- und achtundzwanzigster Tag.

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Wer hätte dieses je geglaubt? In einer Wüste Mittendrin! Wo sonst nur Sand und Sand und wenig Sukkulenten … da … da … — Lilifee-Kastanien! Wie ausgemalt von meiner Lili, da sie noch keine fünf gewesen – also die in … Continue reading

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Lundkvist-Briefe, Schostakovitsch. Als Dank- und Arbeitsjournal des Montags, den 18. Mai 2020, dem nämlich schon neunzehnten Krebstag mit mittags der Chemo-Vorberatung.

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Poesie: Eine Wäscheleine ausgespannt zwischen einem Leuchtturm und einem Kirschbaum. Artur Lundkvist, Poetik 2 (Dtsch. v. Friedrich Ege) [Arbeitswohnung, 5.14 Uhr Schostakovitsch, Streichquartett Nr. 2 A-Dur, op. 68] Erstmals seit, ist mein Eindruck, langem wieder durchgeschlafen; nach dreißig Tropfen Novaminsulfon … Continue reading

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Die beiden Religionen (!) des Westens im darum siebenundzwanzigsten Coronajournal und Tagebuch des achtzehnten Krebstages, beides zum Sonntag, den 17. Mai 2020. Darinnen wieder Ivanhoe, beim diesmal Anritt auf Professor Jostings Cy-Burg.

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  Bitte, bevor Sie dieses heutige Journal lesen, kehren Sie noch einmal zu dem von gestern zurück und seiner im → Titel ersten Aussage – also Lawrences Ausruf. Und dann machen Sie sich klar, wie die Geschichte um → Gasim … Continue reading

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Die verschwundene Musik SOWIE Fürs Messerle: am Krebstagerl 16.

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            [Arbeitswohnung, 5.16 Uhr Händel, Semele (ive-DAT-Mitschnitt aus der Staatsoper Unter den Linden vom 12. Oktober 1996), Akt I] Hinterhof im Mai: Dunckerflieder.Anderswelt Hübsche Komplexion, daß diese Zeilen, wiewohl nun früher „terminiert“, später geschrieben werden, … Continue reading

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Die Befunde. Im Krebsjournal des Freitags, den 8. Mai 2020. (Krebstag 9)

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  [Sanaklinik 4A, Aufenthaltsraum 5.11 Uhr] An sich, liebste Freundin, sollte hier ein anderer Beitrag stehen, nämlich ein nächster Brief, nicht allerdings geschrieben an Ihre neue und, ich gebe es zu, ungemein starke Nebenbuhlerin, vielmehr aus deren eigener, höchst feindlicher, … Continue reading

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Das Karzinom als Geschöpf. Krebstagebuch, Tag 3. Sonnabend, den 2. Mai 2020.

Gestern zum ersten Mal seit der Diagnose hatte ich denn doch unversehens Angst, was die seltsame Hochstimmung, die mich bestimmte, deutlich dämpfte. Allerdings nicht des Karzinomes selber wegen und wegen der objektiv schlechten Aussichten auch dann, sollte das Ding operabel … Continue reading

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„Daß heute Sonntag ist!“ Und daß wir Weltgeschichte erleben!
Im zwanzigsten Coronajournal des nämlich 19. Aprils, darinnen Vorarbeiten für Ada: „Ada“, 0.3, nämlich Nakokov lesen, 36. Mit einer Bemerkung zur „Geilheit“ alter Männer.

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[Arbeitswohnung, 10.01 Uhr] In der Tat, liebste Freundin, mit diesem inneren Ausruf über etwas, das mich seit gestern überhaupt nicht verwundern sollte, dennoch solchem Staunen saß ich, vor anderthalb Stunden um halb neun, am Schreibtisch: „Daß heute Sonntag ist!“ Das … Continue reading

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Der Wolpertingerroman als Raubfile.

An sich ist sowas ja ehrenvoll, weil es zeigt, daß ein siebenundzwanzig Jahre alter Roman nach wie vor — → lebt, auch wenn die Angelegenheit-selbst nur schwerlich mit dem Urheberrecht in Einklang zu bringen ist. Geschädigt, nun jà, in Maßen, … Continue reading

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Unbehagen und Einsicht | sowie:
„In zwanzig Minuten bin ich dran!“
Geschrieben als elftes Coronajournal am Dienstag, den 31. März 2020. Darinnen Soforthilfe II mit den Antragswirren im Internet.

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[Arbeitswohnung, 7.15 Uhr] Anders, oh Freundin, hatte ich gestern geplant, heute früh mein Journal zu beginnen. Bereits der Titel war nicht so formuliert wie jetzt. Sondern über die Wirren wollt‘ ich mich lustig machen, die mich mehr als nur zwei … Continue reading

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Mein Neapel: Parthenope in Zeiten der Corona- statt Arbeitsjournale, dem zweiten also heut. Am Sonntag, den 15. März 2020, somit sechs Tage vor kalendarischem Frühlingsbeginn. Dazu der Amselhahn mit Chlebnikov singt.

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[Arbeitswohnung, 6.15 Uhr Erster Latte Macchiato] Erwacht aber schon, von selbst, um 5.30 Uhr, wobei „von selbst“ den ausgesprochen stimmstarken Amselhahn meint, der mir in den letzten paar Tagen bereits mehrfach aufgefallen ist, ohne aber, daß ich ihn sah. Es … Continue reading

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Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 26. Februar 2020. Mit Thorsten Casmir, Peter H. Gogolin, André Heller und David Ramirer.

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[Arbeitswohnung, 9.55 Uhr David Ramirer: Johann Sebastian Bach, Wohltemperiertes Klavier Buch II] Die Musik schickte mir → Ramirer selbst, ich höre sie momentan laufend wie zuvor seine eigenen Variationen auf Bachs Präludium C-Dur, die ebenfalls, doch leider bislang nur als … Continue reading

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Das Arbeits-, vor allem Vorreisejournal des Sonntags, den 30. Dezember 2019.

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[Arbeitswohnung, 9.27 Uhr [Tschaikowski, Пиковая дама] Gestern Geburtstag der Zwillinge, am Abend noch ein Treffen mit Uwe Schütte, dessen auf Englisch erschienenes, man muß sagen, Standardwerk zu Kraftwerk bei Penguin mittlerweile zum Sachbuch-Bestseller avanciert und der ein längeres Feuilleton zu … Continue reading

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Was solch ein Prozeß a u c h heißt.

Nun muß der Verlag Tausende Überkleber für Tausende Prospekte drucken, die für die anstehende Buchmesse schon fertig gewesen sind, in Tausende Prospekte müssen diese Überkleber eingeklebt werden, und aus abermals Tausenden Prospekten müssen Seiten herausgenommen und möglicherweise an den shredder … Continue reading

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Alban Nikolai Herbst
Oh dieser mächtige Raum!
Für eine Poetik des Phantastischen

  [Vortrag gehalten in Linz im Mai 2004 auf dem Fantastik-Symposion des Ober- österreichischen Landesmuseums. Ersterschienen als Essay in die horen Nr. 27, 2005.] Die Metaphysiker auf Tlön suchen nicht die Wahrheit, ja nicht einmal die Wahrscheinlichkeit: sie suchen das … Continue reading

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Für Argo.Anderswelt.

Momentan überlege ich, ob ich – da ja auch Geld verdient werden muß und an mich das Ansinnen herangetragen wurde, einen Krimi zu schreiben – nicht alle ferneren Bücher irgendwie mit dem ANDERSWELT-Projekt konnotieren sollte. Das gilt auch – vielleicht … Continue reading

Posted in Altblog, ANDERSWELT, Arbeitsjournal, Hauptseite, KYBERREALISM | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment