Blog-Archive

Im Jobcenter mit Nabokov. Das Antragsjournal des Dienstags, den 10. Dezember 2019, worin die Geschehnisse der Vortages berichtet werden.

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[Arbeitswohnung, 5.30 Uhr Tippett, King Priam] Auch wenn da | >>>> e r | sich ärgern wird (ich höre sein genervtes Aufstöhnen bis an meinen Schreibtisch), ich habe es über mich gebracht, stand gestern früh genug auf, nahm noch einen Latte … Weiterlesen

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Geistinnen, Sehnsucht: Nabokov lesen, 9. Die Erzählungen I, 1. Darin das nicht-verfilmbare Bild.

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„… sag, daß du mich liebst, das heimatlose Gespenst, rück näher, gib mir deine Hand …“ Geisterwelt (1921), S.15 „Ach, mein Freund, ich bin in Madonnen verliebt!“ Die Venezianerin (1924), S.231   Es war für meine Lektorin, aber auch mich … Weiterlesen

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Arco und Septime im Buchquartier Wien, 7. und 8. Dezember 2019

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Kurt-Wolff-Preis 2020 für Arco. Im Nikolausjournal des Freitags, den 6. Dezember 2019. Sowie erneut zur Mehrdeutigkeit der Neins.

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[Arbeitswohnung, 8.57 Uhr John Cage, Quartets] Sie war eine schöne, sehr schöne Überraschung gestern, diese Nachricht: Arco Verlag erhält Kurt-Wolff-Preis 2020 Der Wuppertaler Arco Verlag wird mit dem Kurt-Wolff-Preis 2020 geehrt. Er gehöre zu den wichtigsten Verlagen jüdischer Literatur im … Weiterlesen

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Puglieses Menschenbuch voll Regen. Von ANH. Sowie viermal Missa.

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(…) Und dann gellt der Schrei über Neapel, man weiß nicht woher, wie aus tausend Kehlen, der sich hinunterbewegte in den Hof und hinauf zu den Zinnen der Burgmauern und über sie hinwegflog, hinaus der Stadt entgegen, und die Stadt … Weiterlesen

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Schrecklich ein jeder. Zur Morphologie der Engel.

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Engel stehen den Insekten ganz offensichtlich näher als den Menschen, ja als sogar den Vögeln, andernfalls sie ihre Flügel statt der Arme hätten, nicht jene zu diesen noch hinzu. Ebensolches gilt für Sphingen, Pegasoi sowie die meisten Drachen. Jedenfalls kommt … Weiterlesen

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III, 451 – Adventsdekoration

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Navigieren im Alltag von To-Do-Boje zu To-Do-Boje, dazwischen werden Straßen aufgerissen und Parkplatz- sowie Verkehrsprobleme geschaffen. Die Tabaccaia eine mittlerweile isolierte Insel zwischen aufgerissenen Straßen (Hochwasser ist wegen der Hügellage nicht zu befürchten, obwohl es einen Tag regnet und den … Weiterlesen

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Nabokovs Gc (*): „Ergebenheit des Weibchens“
Nabokov lesen, 8

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(Die Übertragung der im Original russischen Zitate ins Deutsche stammt von Jochen Neuberger.) ___________________________________ An der Endstation koppelt sich der Triebwagen los, fährt auf ein Nebengleis, passiert den zurückgebliebenen Anhänger und nähert sich ihm dann von hinten. Es hat etwas … Weiterlesen

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Geschafft. Sonnabend, den 30. November 2019. Mit einer wehmütigen Erinnerung an Heinz Winbeck.

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(Das Titelwort stimmte gestern nacht in beiderlei Sinn.) [Arbeitswohnung, 9.41 Uhr/sub> Winbeck, Fünfte Sinfonie „Jetzt und in der Stunde des Todes“] Das hat mich vorhin s c h o n erschreckt – daß in diesem Jahr auch Heinz Winbeck gestorben ist, mit dem ich … Weiterlesen

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Selbstvergewisserungen. Im Umbaujournal des Freitags, den 29. November 2019.

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[Arbeitswohnung, 6.56 Uhr Pettersson, Drittes Streicherkonzert] Diese >>>> meine Kommentatorin hat ja nicht Unrecht; in jedem Fall mußte zumindest symbolisch gehandelt werden. Und | muß es w e i t e r. Auf den Regalen an den Wänden meines Arbeitsraumes, sie hieß noch (so Broßmann, … Weiterlesen

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Technische Zusammenbrüche. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 28. November 2019.

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[Arbeitswohnung, 8.45 Joni Mitchell, Don Juans Reckless Daughter] Hier ist momentan ein Wurm drin, der mich halb verrückt macht – nämlich in meiner Musik, also dem, was sie spielt: meiner Anlage. Erst gab der Nakamichi auf, bewegte die Cassetten nicht … Weiterlesen

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Nabokov lesen, 7: Der Späher (1930/1965).

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Auch dieses schmale Buch ist, wie im Spätwerk das der Durchsichtigen Dinge, nicht eigentlich ein Roman, formal liegt es für mich zwischen einer langen Erzählung und abermals einer Novelle, >>>> jene Dinge indessen tatsächlich vollendet. Den Späher schrieb Nabokov mit Dreißig. … Weiterlesen

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Die diaphane Schönheit. Notat, vielleicht für ein nächstes Béartgedicht. Die Brüste der Béart, 37. Außerdem das neue diaphane Magazin.

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Das schöne markante Profil der jungen maronbrünetten Frau vier Hocker links von mir, das ziselierte linke Ohr, die übereinandergeschlagenen schmalen Oberschenkel, die skihosenartigen schwarzen Leggins über beiden Knien streifig zerrissen. Dazu Parka mit braunenen Cord“beschlägen“ (Applikationen), ebensolcher Kapuze, die in … Weiterlesen

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Podcast
„Ich trage einen großen s c h l i m m e n Namen.“
Die Ribbentrop-Verfluchung
ANH im Gespräch mit Manuela Reichart. SWR2 Matinee.

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Auf dieses erst jetzt, in des Senders Onlinepräsenz, abermals gewählte „große“ hatte ich vor Jahren, als mich bereits eine ihrerzeit mächtige Kritikerin um einen Beitrag dazu bat, sie abschlägig beschieden und scharf hinzugefügt (was meiner Unbeliebtheit ganz gewiß noch Futter … Weiterlesen

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Nabokov lesen, 6. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 23. November 2019. Durchsichtige Dinge darinnen.

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[Arbeitswohnung, vorhergeschrieben am 22.11., ab 16.15 Uhr Carl Heinrich Grau: Cleopatra e Cesare In einem Live-Mitschnitt aus der Staatsoper Unter den Linden vom 28. 2. 1996}] Ich bin schwer verliebt, offenbar. Das hätte ich Stockhetero mir niemals träumen lassen, der … Weiterlesen

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