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(Fast) Fertig: Wanderer, Erzählungen I. Der Wanderer drittes Wiener Lektoratsjournal. Am Donnerstag, den 6. Dezember 2018. Mit Elvira M. Gross. Lektoratswoche (3). Darinnen auch Jordan Lee Schnee.

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[Bei den Lorbeeren Arcos. Küchenplatz, 6.27 Uhr] Welch intensive Tage! Mit Elvira M. Gross, dieser grandiosen, zutiefst sinnlich-klaren und poetisch ungemein spürfähigen Lektorin, nahezu fünfhundert Typoskriptseiten durchgearbeitet, am Ungartisch mit sehr viel Tee, zwischendurch Mokka; morgens stellte sie stets ein … Weiterlesen

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III, 412 – Alberi pizzuti

Decisamente abgesunken in einen dunklen Herbst und seit vorgestern mit Feuerchen im Ofen. Kommunikation über den Bildschirm ohne bestimmte Adressaten, nur um festzustellen: Es funzt. Direkte Kommunikationskampagnen, also die Suche nach einem Ansprechpartner, gibt es nicht. Es liegt mir auch … Weiterlesen

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Der Wanderer erstes Wiener Lektoratsjournal. Am Montag, den 3. Dezember 2018. Mit Elvira M. Gross. Lektoratswoche (2).

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[Bei den Lorbeeren Arcos. Küchenplatz, 6.51 Uhr] Wie gut es Cristoforo Arco mit mir meint, ist am Aufgang zum Hochbett, meiner Ruhestätte zur Nacht, zu erkennen , die’s gestern auch zum Mittag war:         Im übrigen liegt in … Weiterlesen

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… und auf nach Wien. Wanderer, Erzählungen I: Lektoratswoche (1).

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[Flughafen Tegel, 6.30 Uhr] Bereits eingecheckt, erster Latte macchiato. In der Arbeitswohnung nur schnell einen Espresso genommen. Ankunft in Wien gegen neun, bei Christoforo Arco gegen halb elf. Dieses Buch allerdings ist für Septime:  

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Einer Lesung Nacherzählung. Als Arbeitsjournal des Freitags, den 30. November 2018, darin auch zwei Rehe zuhanden, des einen indes nur die Keule. Später auch Ulrich Holbein.

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[Fotografien der Lesung ©: Wiebke Kana] [ICE 1514, Bamberg-Berlin 9.10 Uhr<] Ich hätte, sagte Nora Gomringer in ihrer Einleitung zu meiner Lesung im Hörsaal R01.1 der Bamberger Universität …, – ich hätte in Irene Adhanari eine der wirklich großen, vor … Weiterlesen

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Universität Bamberg. ANH liest M E E R E. 28. November 2018.

  Alban Nikolai Herbst liest M e e r e Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Prof. Andrea Bartl, und dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia Begrüßung und Gesprächsleitung: N o r a  G o m r i n g e r ____________ 28. 11. 2018 Universität Bamberg An der Universität 5 Raum 01.22 20 … Weiterlesen

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Die Brüste der Béart, No XXIII: Hymnus. Erster Versuch, komplett. (Die Brüste der Béart 28).

[Arbeitsvornahme war: Die strikt hexametrischen Verse gegen den Rhythmus zeilenbrechen, sowohl nach Klang als auch nach Sinn. Dieses ist der erste Versuch, dem –nach anderen und/oder zusätzlichen Kriterien –sicherlich weitere  folgen werden. — ANH, 25.11. mittags] für Sascha Füße liegen eben viel zu weit … Weiterlesen

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III, 411 – Cavolini di Bruxelles

Der Gedanke an Rosenkohl zerflirrt in das Kreischen einer Schleifmaschine wie die kräuseligen Blütenblätter von Nelken, einer Art Rosen, die ein Erdbeben erlitten haben. Der neulich im Supermarkt gekaufte Behälter mit den “cavolini di Bruxelles” (Herkunft: Olanda), wie sie hier … Weiterlesen

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Arbeitsnotat. (Die Brüste der Béart, 27.) Statt eines Arbeitsjournales.

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[Arbeitswohnung, 8.30 Uhr] Jetzt habe ich’s doch nicht mehr ausgehalten und den Ofen angeheizt. Nach etwas Qualmerei zog er dann auch, und nu‘ ist es warm. Zuvor allerdings habe ich meine Begleiterin wieder umsetzen müssen; auf es Ofens Abdeckplatte wär … Weiterlesen

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„Frauenflüsterer“. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 21. November 2018. Zum Erbarmen.

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[Arbeitswohnung, 10 Uhr Meer: Bach (transkr. Ramirer)) BWV 924] Es ist das, spüre ich, schönste Kompliment, das mir, dem vermeintlichen Macho, in dieser Zeit gemacht werden kann, – daß die Contessa mir nach unserem letzten Zusammentreffen schrieb, ich sei ein … Weiterlesen

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III, 410 – Am Strand, weitab vom Meer

Wie man sich so Regeln aufstellt. Immer nur fünf Stück auf einmal bis zur nächsten Zigarette. Ich meine abwaschen, Gläser, Tassen, Teller und was man so im Kollektivum Geschirr zusammenfaßt. Im Hintergrund flimmert eine Jazzgitarre. Auch wenn gestern einiges liegengeblieben … Weiterlesen

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Erst einmal wieder für die Eiszeit vom Eis. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 16. November 2018. Mit neuem Dank an Omar Galliani.

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[Arbeitswohnung, 7.18 Uhr Beim ersten Latte macchiato schon nach Flügen geschaut.] „… noch zehn Minuten, dann steh ich auf und mache euch zu Helden.“ Abermals so ein Traumsatz. Tatsächlich er erst ließ mich, ein komplett ungewollter, aber besonders irrer, weil … Weiterlesen

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Zum „Sexismus“. Von Steven Pinker. In der Neuen Zürcher Zeitung.

Frage: Haben Sie keine Angst, des Sexismus geziehen zu werden, wenn Sie solche Erkenntnisse in Ihren Vorlesungen zitieren? Antwort: Nein, ich habe damit keine Probleme. Dem pauschalen Vorwurf des Sexismus liegt übrigens ein Denkfehler zugrunde: Die empirische Behauptung, dass Männer … Weiterlesen

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III, 409 – … wie die Fassade von Sant’Agostino

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Gestern sah ich behelmte Bauarbeiter auf dem Gerüst vor der Fassade von S. Agostino, der Kirche, die man von hier aus sieht, die dabei waren, es abzumontieren. Sieht aus jetzt wie glattrasiert. Anders als ich. Ungewohnter Anblick. Dennoch vernahm ich … Weiterlesen

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Joachim Zilts‘ Verirrungen. Der Anfang. Aus der Überarbeitung für Wanderer, Erzählungen I. Septime im Frühjahr 2019.

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Meine Wanderungen begannen im April. Man wird sie mir so wenig glauben, wie daß ich diese Zelle, wann immer ich will, verlassen kann. Das will ich aber gar nicht. Ich fühle mich hier geborgen. Es war ein warmer Sonntagmorgen. Christine … Weiterlesen

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