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III, 416 – Zeckenwirtschaft

Heute morgen schwamm etwas Weißes im Teewasser, das ich zum Kochen aufgesetzt. Es hatte nicht die Konsistenz der sich vom Boden wieder mal absetzenden Kalkablagerungen (das Wasser hier ist sehr kalkhaltig), sondern hatte etwas Körperhaftes mir faserigen Auswucherungen an einem … Weiterlesen

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Epifania. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 6. Januar 2019.

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[Arbeitswohnung, 10.12 Uhr Pergolesi, 1. Concertino G-Dur] Die Schallplatte stand mit andrem Vinyl im Hofeingang zum Mitnehmen, Händel dabei, Guldas Einspielung der Diabelli-Variationen, Konzerte Vivaldis, durchweg Aufnahmen aus der DDR in, wie ich mittlerweile gehört habe, vorzüglichen Pressungen. Die Hörerlebnisse … Weiterlesen

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III, 415 – L’urgenza della sera

Seit längerem schreibt er wieder Gedichte, aber andere als noch vor einem Jahr. Indes, ich vertiefe mich weniger in sie, das Französische geht mir nicht so ad hoc ein. Heute abend stieß ich auf eine “Visiteuse” und vor allem auf … Weiterlesen

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Wanderer, Erzählungen I, erste Fahnen korrigieren. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 2. Januar 2019.

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            (Nach intensivstem Jahreswechsel, über den hier nichts erzählt wird. Nun aber ist fünf Tage Ruhe, die ich nutzen werde, danach vielleicht wieder Sturm.) (Sie merken’s, Freundin, ohnedies: Ich halte mich derzeit sehr zurück. Vieles … Weiterlesen

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III, 414 – Krippen de ces jours

Ich wolle – nein, die Mütze, die sie mir als Xmas-Geschenk (das W-Wort ist mir nicht gegeben) brachte (nebst Duschgel “Uomo” (Dunschgel?)) ist hundertprozentig aus Akryl – dann doch mal wieder hinuntergehen, mir den Film “Once” anzusehen, nicht zuletzt, um … Weiterlesen

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Für das Licht. Weihnachten 2018.

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Erbarmen (ff). Statt eines Arbeitsjournales: von Zetteln übertragene Notate. Am Montag, den 24. Dezember 2018, hiermit fixiert.

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Ordnung geschaffen, endlich, auf dem völlig „überwachsenen“ Schreibtisch; teils lagen Zettel von vor fünf Jahren in den Haufen; einige Notate nicht mehr lesbar, andere marginal, doch manche wirklich zu merken. Diese:   *** … daß selbst der Liebesakt noch etwas … Weiterlesen

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Mit einer Tigerin: Wien zurück und erster Fahnendurchgang voraus. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 22. Dezember 2018. Darinnen Walter Serners Hand in einer der Grimaud.

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[Arbeitswohnung, 7.42 Uhr France musique: Bach, Goldberg-Variationen, Trio Jacob] Nun werden es also 600 Seiten sein, nachdem auch Die Orgelpfeifen von Flandern, vor allem aber die seit fünfundzwanzig Jahren nicht mehr lieferbare Langerzählung Joachim Zilts‘ Verirrungen, in kompletter Neufassung, in … Weiterlesen

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III, 413 – Fortnight-Märlein

Turdus merula. Oder eben ganz einfach ‘merlo’. Verräterisches Vögelchen in Voltaires ‘Principessa di Babilonia’ (gelesen, weil’s hübsch groß gedruckt war, da ließ sich das Lesepensum leichter erfüllen). Fing damit von ungefähr an das Fortnight-Märlein. Im Pianeta Verde, dem Bioladen kleinerer … Weiterlesen

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Zu den Göttern. Hier nutzt sich nichts ab.

[Arbeitswohnung, 19.42 Uhr.] Zweieinhalb Stunden Musik gehört. Ich wußte nicht, war unschlüssig, was tun, setzte mich endlich wieder einmal in meinen Musikstuhl, der in (fast) genau gemessenem Abstand von den ProAcs, und zwischen ihren Schallströmen, steht, und fing zu hören … Weiterlesen

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Heimfahrt von Säufern. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 17. Dezember 2018.

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[Arbeitswohnung, 9.12 Uhr France musique contemporaine: Alvin Curran, Improvisation] Wer da? Eiskalt im Sterbezimmer. Der Mann, der da lag, konnte sich nicht mehr bewegen. … Wortlos und ebenso plötzlich, wie sie einander umarmten, gehen sie auseinander. Wer da? Paulus Böhmer, … Weiterlesen

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Gesetzt aus Versen Paulus Böhmers, ihm zu Ehren: Die Brüste der Béart, XVIII. (Die Brüste der Béart, 29)

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Dritter Dithyrambos   Die Liebe, Béart, ist verloren ans Fremde, an die Haarflut der Maria von allen. Darüber Libellen, die einander betrillern für den Spalt eines Lachens im Dunkeln. Am Vulvenriff der Karibik atmet mir Deine Haut zu. Deine Halsbeuge … Weiterlesen

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Die Treue als Parfum. Im Arbeitsjournal des Freitags, den 14. Dezember 2018

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Arbeitswohnung, 7.57 Uhr [Keith Jarrett, Radiance] Dies ist nun ein deutlicher Nachteil meines von mir ansonsten favirisierten Kohleofens: Bin ich einen Tag fort, dann einen wieder da, dann wieder einen fort und abermals einen hier, um tags drauf erneut aufzubrechen, … Weiterlesen

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FAZ 11. Dezember 2018

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  [Von Volltext habe ich den Auftrag, für die Märzausgabe über den verehrten Freund einen längeren Artikel zu schrieben. Deshalb füge ich den bisherigen Nachrufen nun doch keinen in Der Dschungel eigens hinzu. Leider war es für Volltexts jetzt kommende … Weiterlesen

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Für Paulus Böhmer, 20. September 1936 – 5. Dezember 2018, den väterlichen Freund und über Jahrzehnte poetischen Weggefährten. Ein Unbeugsamer.

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Bereits >>>> vorgestern deutete ich es an, war aber zum einstweiligen Schweigen verpflichtet worden. Da ich nicht zu jenen gehöre, die bereits im Vorhinein Nachrufe schreiben, um sie fürs Taggeschehen in der Schublade zu haben, – da zudem der Tod … Weiterlesen

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