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Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 11. August 2022. Darinnen zu Triestbrief-Ordnungen (Registratur) sowie zwei Treffen

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[Arbeitswohnung, 9.53 Uhr] Jetzt habe ich doch einige Zeit gebraucht, das gedschungelte Registratursystem der Triestbriefe in Ordnung zu bringen und dazu wieder auf die → DTs`e zurückgegriffen, die „ursprünglich“ dazu dienten, mir zugespitzte Arbeitspläne zu erstellen und sie möglichst auch … Weiterlesen

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Michael, Yōsei, die Sharonsídhe ODER Ein Brausen in den Bäumen. Briefe nach Triest 55. Frankfurt am Main, Eschenheimer Anlage. Neuschriften (4).

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  [Aus dem vierunddreißigsten Brief:] (…) Die beiden jungen Leute hatten hinter der Alten Oper einen Parkweg durch die Ringanlage genommen, neuerlich schweigend, indessen Schritt für Schritt näher miteinander, nicht die Arme um die Taillen geschlungen, sondern umschlungener Seelen – … Weiterlesen

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Das Arbeits- und Triestjournal des Sonntags, den 7. August 2022. Briefe nach Triest 54: Weitere Konstruktionspläne.

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[Arbeitswohnung, 11. 16 Uhr Britten, Cello Symphony] Um zehn nach sechs hoch, seit zehn nach halb sieben am Schreibtisch und sogleich an die Triestbriefe. Erstmal wiederlesen, was gestern entstand, paar Korekturen usw., dann erst durch de Zeitungen geschaut, um acht … Weiterlesen

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Mit einem dringenden Nachtrag am Tag darauf: Ich habe, nach so vielen Jahren

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Brittens Violinkonzert begriffen! Sucht! Hilfe, — S u c h t ((Kurzes „u“.))! (Und nach dreimaligen Hören — einmal auch mit Hadelich, einer noch nicht veröffentlichten Aufnahme, über die ich vielleicht schreiben werde — hört es mit der Sucht immer … Weiterlesen

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Eine Überlegung im Arbeitsjournal des Freitags, den 5. August 2022. Briefe nach Triest 53.

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[Arbeitswohnung, 9.40 Uhr France Musique, La Baroque: Luly, Armide] Der Gedanke kam mir gestern abend. Ja, das Buch wird ein Roman — aber wozu es drunterschreiben, also unter den Titel und auf Buchumschlag & -rücken? Sollen die Leute doch merken, … Weiterlesen

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„Zeitenwende“. An einen Redakteur.

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  (…) haben Sie großen Dank für Ihren Brief vom 28. Juli, tatsächlich Brief, dergleichen hier kaum noch eingeht, von <lacht> Rechnungen und Mahnungen einmal abgesehen. Ein gutes Gefühl, so etwas einmal wieder öffnen zu dürfen – und dann noch … Weiterlesen

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Briefe nach Triest, 52. Neuschriften (3). Mit einer Vorbemerkung: Aus dem dreiunddreißigsten Brief.

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[Arbeitswohnung, 11.05 Uhr Gubaidulina, Bratschenkonzert] Das, Freundin, nach diesen sieben Jahren schwerst zu lösende Problem meiner Arbeitswiederaufnahme des Triestbriefromans besteht darin, daß es mir unmöglich ist, einfach so wie vorher weiterzuschreiben, während gleichzeitig dieses Kriegsmorden  brandet; stets habe ich meine … Weiterlesen

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Als Arbeitsjournal des Montags, den 1. August 2022. Briefe nach Triest, 51. Neuschriften (2): Pläne.

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[Arbeitswohnung, 7.54 Uhr Francemusique Concerts: Johannes Brahms, Nänie op. 82] Es war, liebste Freundin, denn doch etwas mühsam, bis die Warterei von AirBnb selbst beendet wurde: Meine → vorgestern gebuchte Unterkunft wurde nicht bestätigt; es kam aber auch keine Nachricht, … Weiterlesen

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Erst barfuß, und aber dann geht es los! Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 30. Juli 2022, sowie Tagebuch des Freitags, den 29. — darinnen Bemerkungen zur Polyneuropathie. | Sowie, nämlich endlich: Beginn des ersten neuen, nämlich dreiunddreißigsten Triestbriefs. Und Buchungen dazu. Briefe nach Triest, 50. Neuschriften (1).

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[Arbeitswohnung, 7.17 Uhr Stille, fast sonntäglich bereits. Seltsames Vermissen rauschenden Regens.] D a s sind Töne, die ich vom „klassischen“ Literaturbetrieb nicht nur nicht gewöhnt bin, sondern so noch niemals gehört habe: Sehr geehrter Alban Nikolai Herbst, anläßlich des bevorstehenden … Weiterlesen

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Welch ein Gefühl! Das Arbeitsjournal des Freitags, den 29. Juli 2022, erzählt vom Kopiergang der Briefe nach Triest und, was der Autor beim Durchblättern und Herumschmökern in den zusammengehefteten Seiten vermischt mit der Skepsis empfand, es sei noch ein bißchen früh, sich zu freuen. Doch nimmt sich damit eine Beklemmung hinweg.

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[Arbeitswohnung, 7.45 Uhr] Das Bärenfell verkaufen, bevor der Bär schon tot ist (was alle Sídhe verhindern mögen!) — so, ein wenig, dachte ich über meine Freude nachher nach. Und dennoch fühlt es sich momentan an, als wäre der Roman schon … Weiterlesen

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Das Weihnachtsproblem: Briefe nach Triest, 49. Wiederaufnahme, Überarbeitung 8 (fünfter Durchgang).

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  [Es gab ein Problem, das ich absurderweise selbst nach drei Durchgängen noch nicht bemerkte, nämlich eines der Datierung. Wenn nämlich sowohl Lars (der Verlassene) als auch der von ihm beauftragte Briefschreiben Kinder haben, kann über das Weihnachtsfest nicht hinwegerzählt … Weiterlesen

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Ayaan Hirsi Ali. Transgender und Universitäts-Indoktrinationen. In der NZZ.

Liebste Freundin, die beiden hier verklinkten Texte halte ich für extrem wichtig — und zwar gerade auch für das, was derzeit im für literarisch gehaltenen Leben in Deutschland geschieht. Etwa wie Autorinen und Autoren, die sich dem angeblichen Mainstream nicht … Weiterlesen

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Wien 2: „Ein alter Mann geworden zu sein“: ungut ein ‚Encounter‘. Im Wiener Arbeitsjournal zum 22. und 23., geschrieben am Sonntag, den 24. Juli 2022. Darinnen zudem der Abschluß des Lektorates der Verwirrung des Gemüths, ein Podcast zu literarischen Helden, hier zu einem dunklen, sowie der Arbeit im Sommer an sich.

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[Im Verlag, Gästezimmer 7.12 Uhr] Pünktlich auf um sechs. Zur ersten Pfeife, wie überhaupt um zu rauchen, immer in den Hausflur, da mein Verleger empfindlich. Also den Kaffee bereitet, eine Pfeife schon mal gestopft und mit ihr sowie Aschenbecher, Feuerzeug, … Weiterlesen

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