“Ich löse mich in tönen · kreisend · webend”: Das Arbeitsjournal und Krebstagebuch des fünfundsechzigsten Tags (darin der Vierten Chemo vierter): Freitag, den 3. Juli 2020.

 

 

[Arbeitswohnung, 7.41 Uhr. 72,5 kg
Finzi, Introit for solo violin & small orchstra, op.6]

Ich löse mich in tönen · kreisend · webend ·
Ungründigen danks und unbenamten lobes
Dem grossen atem wunschlos mich ergebend.
Mich überfährt ein ungestümes wehen

Im rausch der weihe wo inbrünstige schreie
In staub geworfner beterinnen flehen.
George, → Entrückung

Gestern war dann wieder so ein bekiffter Tag, dessen weitgehende Beschwerdefreiheit mich → aus der Nefud an meinen Schreibtisch setzen ließ, um dringende Arbeiten, zu denen auch der gestrige – an dem ich vorgestern → so kraftlos hängengeblieben war –  Eintrag gehörte, fertigzustellen und/oder voranzutreiben. Für meine Lektorin gleich vier der → Béartentwürfe eingesprochen und geschnitten; bei einem mußte auch montiert werden, da es darin eine parallel zu sprechende Passage gibt, die sich von einem Sprecher allein nicht gleichzeitig realisieren läßt. Damit da dann aber nicht nur ein nicht mehr trennbares Durcheinander erklingt, mußte ich überdies die eine Tonspur mit einzwei Effekten anreichern, die die Sprache musikähnlicher wirkten lassen.
Das hat dann schon mal zwei Stunden gebraucht.

Weiterhin waren auszufüllen und hinauszuschicken die Formulare für den Bamberger Lehrauftrag, der doch zugleich ein, sagen wir, Wechsel auf meine nicht gewisse Zukunft, nämlich eventuell mit meinem Leben gar nicht mehr gedeckt ist. Dennoch plant Bamberg weiter, anders als es, wegen Corona, sonstige Veranstalterinnen und Veranstalter tun. Das beruhigt. Es wird ja, wenn, ein Leben nach der OP geben, und das will finanziert sein. Meine süße Krebsin läßt mich das derzeit immer wieder vergessen. Ich durchreite die Nefud nicht nur imaginär, sondern lebe in ihr wie in einer parallelen, mit der Berliner Gegenwart allein durch die Abendspaziergänge verbundenen Welt … – nein, stimmt nicht, nicht nur durch die Spaziergänge, sondern selbstverständlich auch durch die Nähe meiner Lieben, durch die vielen Freundinnen und Freunde, durch Leserinnen und Leser. Ich hatte selten das Gefühl solch einer Nähe, solch Aufgehobenseins in einem Netz sympathisierender Bezüge. Dafür einmal danke. Daß es im Literaturbetrieb, von meinen Verlagen selbstverständlich abgesehen, bei der Ablehnung bleibt, ist da fast egal. Für ihn gilt, was ich vor einer halben Stunde dort geantwortet habe: Macht und Freiheit sind und bleiben Gegner, nein: Feinde. Ob eine Macht “auf der richtigen Seite steht”, spielt dabei keine Rolle, zumal die Zeitläufte permanent umdefinieren, was richtig sei, was nicht. Und wenn dann noch Menschen “erzogen” werden sollen …
Wobei mir jetzt erst, da ich die Béarts nach und nach einspreche, wirklich bewußt wird, welche Provokationen in dem Gedichtzyklus stecken, solche, die als Provokation gar nie gemeint waren, es aber über die Entwicklung der scheinbaren, wohl auch scheinheiligen “Moral” während der Jahre geworden sind, in denen diese tatsächlich sehr männlich positionierte Poesie entstand – von überdies einem “weißen”, nicht mehr jungen und schlimmer noch abendländisch-elitär gebildeten Menschen geschrieben, was unterdessen ja schon ein Ausschlußkriterium-für-sich ist, zumal dann, wenn man(n) nicht wenigstens ein bißchen häßlich ist; körperliche Unansehnlichkeit hat im vor allem deutschsprachigen Literaturbetrieb schon immer Vorteile gebracht, Eleganz, Schick, Wohlgeformtheit sind eher nicht gesellschaftsfähig (: auch oder erst recht nicht, wenn man sich um sie trainierend bemühte; sowas gilt als “eitel”); ja selbst als Stil stehen sie unter Verdacht, sowie er sich aus dem Realismusbrei erhebt oder sich sogar weigert, von dem faden Zeug zu essen. Ich meine, ich schaffe es ja nicht einmal jetzt, auch nach jemandem auszusehen, der in der vierten Chemo steckt. Daß mir kein Bart mehr wächst, merke ja nur ich, und die Augenbrauen sind noch immer da, wenn auch deutlich ausgedünnt. Die Glatze zudem habe ich seit 1986. Kurz, man kann meinen Krebs nicht sehen (schon gar nicht, daß er weiblich ist, und daß wir uns Liebesbriefe schreiben, dürfte dem Pop, zu dem als Untersparte der sog. Realismus mittlerweile gehört, ausgesprochen mißfallen: incorrect bereits, eine Frau aus dem Tumor zu machen und dann mit ihr, die OP, noch schlafen zu wollen). Nichts, was ich tue, entspricht dem, was der Zeitgeist will, der insofern stets sein Fehlen ist, als er sich im Zeitgeschmack erfüllt — als Ideologie der Macht oder des Machtwillens, der Machtgier, des Machthungers und eines, klar, ausgeglichenen Bankkontos.
Doch mag ich gar nicht schimpfen, hab ja schließlich Krebs — ein insofern guter Umstand, als er die Verhältnisse deutlich zurechtrückt. Was wichtig ist, was eitel ist, was purer Betrieb und eben auch, was Dummheit ist. Wie gut die mit Macht zusammengeht, sehen wir an Donald-nicht-Duck; der trägt sein Bürzel als eklig gelbe Tolle.

Noch mal zu den bekifften Tagen zurück: Es gibt, so bestätigt’s sich nun, eine Neigung der Chemo, mir die Wirklichkeitsgrenzen aufzuweichen – vielleicht aber, weil dies ohnedies meiner jedenfalls peotischen Wahrnehmungsweise entspricht. Bei der dritten Chemo war es allerdings unangenehm – anders als bei der zweiten, während der ich noch einen Zusammenhang mit meinem Dronabinol, bzw. Cagliostros THC-Tropfen vermutete (beides habe ich nachbestellt); ich kam mir zeitweise hilflos, ja behindert vor. Dieses Mal ist’s indes wieder lustvoll und ergab sich auch ganz ohne die Cannabisemulsionen, woraufhin ich sie allerdings dazu verwende, den Effekt noch zu verstärken. Auf diese Weise brauche ich zur Eindämmung  der Chemo-Nebenwirkungen kaum noch andere Medikamente; daß ich zuletzt ein Schmerzmittel nahm, liegt schon über eine Woche, vielleicht sogar länger zurück. Gegen die morgendliche Übelkeit nehme ich eh schon lange nichts mehr; nach einer Stunde hab ich sie vergessen. Die Schwellung der Füße hat tatsächlich nachgelassen, seit gestern sehr, sehr deutlich, und das Kribbeln in den Fingerspitzen ist zwar spürbar, aber gut erträglich. Außerdem hat die Nasenbluterei und die der  Mundschleimhäute komplett aufgehört, und seit heute früh scheint sich auch der Darm wieder eingependelt zu haben. Dabei sollte man, genau wie frau, doch annehmen, daß die vierte, in meinem Fall eben letzte präoperative Chemophase die schwerste sein werde; tatsächlich war die schwerste aber die dritte. Bislang. Was noch kommen wird, ich weiß es selbstverständlich nicht, nur, daß sich bislang alles mit einer sehr einfachen klaren Haltung aushalten ließ, die überdies den Vorteil in sich trägt, daß sie die Todesangst ausschließt, ja nicht mal eine kennt. Woran die Erotisierung, ja selbst schon die Sexualisierung der, nun jà, “Krankheit” als Vorstellung einigen Anteil trägt, Lis und meine körperliche Umschlingung während der uns trennenden Operation werde im ungünstigsten Fall einen Orgasmus bewirken, in dem wir explodierend (ekstaseisch!) sterben: Tod und Wollust werden eines, und diese, die Wollust, zur religiösen Übergangserfahrung. Abendländisch-poetischer Sufismus. Und kommt es zu diesem Orgasmus nicht, nun jà, dann hab ich überlebt und leb noch lang, womöglich, weiter,

um meine anderen, noch offenen Arbeiten abzuschließen. Nach den Béarts, die in jedem Fall fertig werden, Destrudo, die Briefe nach Triest, Melusine Walser, einige nur als noch Entwürfe hier liegende Erzählungen. Und dann vielleicht doch den Friedrich(.Anderswelt) noch angehen. Und mal wieder, was mir sehr fehlt, ein Hörstück zu schreiben und zu Klang zu bringen. Falls mir wer den Auftrag gibt.  Übrigens wird vom Deutschlandfunk → in knapp zwei Wochen mein Tokyo-Hörstück wiederholt; → am 25. Juli folgen rbb und MDR. Für den Herbst erlaubt mir das, finanziell ein wenig auf- und Luft von anderem Planeten einzuatmen. Was mich jetzt dazu bringt (bevor ich weiter an Béart XXXIII arbeite), endlich die Finzi-Anhörerei einzustellen (keine Ahnung mehr, was mich nun schon zwei Tage lang an englisch-traditioneller Kunstmusik festhielt) und mich auf wirklich gute Musik zurückzukonzentrieren: erst Schönbergs Zweites, dann des Komponistenfreundes Robert HP Platzens Viertes Streichquartett. Und dabei, tja, werde ich irgendwann in die Nefud zurückkehren; durch irgendeine, für mich grad nicht sichtbare Lappenschleuse kann ich Röhrerich schon nach mir rufen hören. “Aqaba!” ruft er, “!العقبة قريبة

 

 

 

 

 

 

 

[Schönberg, Streichquartett Nr. 2 op. 10, LaSalle]

(Wobei’s denn doch a bisserl irritiert, daß Google Aqaba/العقبة
mit “Hindernis” übersetzen läßt. Es könnte sich lohnen,dem
nachzugehen. (Ich sollte beginnen, Arabisch zu lernen;
für den Friedrich brauchte ich’s eh.)

” … das Versprechen, verloren geglaubte Intensitäten in sich zu bergen.” (Samuel Hamen) | Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 8. Februar 2020.

[Arbeitswohnung, 12.18 Uhr
Mozart, Mithridates]

So sehr ich diesen Tag auch vorausgefürchtet hatte, dieses “Gestern” also, so teils beseelend wurde er dann doch. Zwar haute die (vorhersehbare – es ist überhaupt nicht schön, immer recht zu haben) Absage Rainer Moritzens mir erstmal einen vor den Latz, daß er im Literaturhaus Hamburg für eine Vorstellung meiner Erzählbände keinen zeitlichen, sozusagen, Raum habe (meine Freundin Nora Gomringer lädt er hingegen bis zu dreimal im Jahr ein, was ich ihr von Herzen gönne, aber einiges über, sagen wir, Vorlieben sagt). Doch da ich auf sein Nein ja gefaßt war, blieb der Schlag vom zähen Leder meines Latzes recht gut abgefangen. Zumal fast noch in derselben Minute die Nachricht von der Lindenoper kam, es liege nun tatsächlich eine Pressekarte zur Premiere → des neuen, von André Heller inszenierten Rosenkavaliers für mich bereit, so daß mir das Haus, ohne es zu wissen, das wohl beseelendste Geburtstagsgeschenk des Tages gab – neben einem Geschenk लक्ष्मीs, über das ich Ihnen, Freundin, öffentlich aber nichts schreiben möchte. (Gewiß indes werd ich es Ihnen entre nous erzählen).
Ja und d a n n! nachmittags: Samuel Hamens Rezension (der entgegen ich ebenfalls bangte) meiner beiden → Septime-Erzählbände. Doch → hören Sie (Podcast) selbst. (Als Text ist die Kritik → dort zu lesen). Besser (und gerechter) konnte es eigentlich nicht laufen. Und daß ich für meine “Gender”-Position ein paar Klöpferchen auf den Hinterkopf abbekommen würde, damit war nun eh zu rechnen. Wobei mich diesbezüglich eigentlich nur Hamens Wort “schwerfällig” etwas nervt:

Es verhindert aber nicht, dass diese Weise des Schauens, Genießens und Schreibens mehr und mehr aus der Zeit fällt. Sie wirkt schwerfällig, verteidigt zugleich voller Stolz eben diese Schwerfälligkeit als exquisiten Zugang zum Sinnlichen. Aber im Diskurs rund um sexuelle Repräsentation und die Symbolisierung von Geschlechterverhältnissen hat sich nun einmal ein Atmosphärenwechsel ereignet.

Ich hätte statt dessen “kompromißlos”, sogar “halsstarrig” vorgezogen, meinethalben auch “uneinsichtig”. Aber daß sich ein “Atmosphärenwechsel” vollzogen habe, ist zwar auch meinerseits unstrittig, sagt aber noch nicht, daß man sich ihm unterordnen müsse oder gar mitzulaufen habe. Bekanntlich halte ich an ihm vieles für grundsätzlich falsch und auch politisch gefährlich. Weshalb, habe ich in meinem Aufsatz zur “anthrologischen Kehre” schon vor Jahren ausgeführt. Und daß ich in meinen Erzählungen Frauengestalten sexualisiere — ja, tu ich —, liegt schlichtweg daran, daß sie als Frauen sexuelle Geschöpf sind — wie, ob es uns gefällt oder nicht, wir alle. Daß nicht jede Person auf jede andere eine erotische Ausstrahlung hat, mag allenfalls, nun jà, zu bedauern sein oder auch ein Glück; aber diese → “Ungerechtigkeit” gehört zu den pheromonal gesteuerten Phänomenen unserer Existenz. Darüber zu schweigen oder es gar zu verleugnen (beziehungsweise nicht mehr drüber sprechen, geschweige denn zeigen und also eingestehen zu dürfen), führt in jedem Fall nicht nur zu doppelter, nämlich in sich selbst widersprüchlicher “Moral”, sondern ins Unglück.
Doch sei es drum, Hamens literarische Kritik konnte für die beiden Bücher besser nicht aussehn, und ich bin froh, daß er so genau gelesen und eben auch formuliert hat, wie intensiv und, formal, auf welche Weise die Umwälzungen in meine Arbeiten eingegangen sind, die die technische Revolution seit über dreißig Jahren für unsere Anthropologie bedeutet — und daß ich im deutschen Sprachraum eben, Stichwort “Pionier”, zu den allerersten Romanciers gehör(t)e, die dies begriffen und künstlerisch gestaltet haben. Ebenso freue ich mich darüber, wie genau er meine Angriffe auf Uneigentlichkeit nachvollzogen hat und darstellt.
Kritiken wie diese sind de facto selten. Deshalb wirklich großen Dank, lieber Samuel Hamen.

So war ich dann doch, wo ein nächster grauer Schub hätte vorausbefürchtet werden müssen, plötzlich in lebhaftem Schwung. Dazu kam ein herrlicher Strauß aus Rosen, Mohn und Strilitzien meiner Contessa,

den ein Bote schon frühnachmittags brachte. Und wiewohl ich ja eigentlich abhauen wollte, nach Neapel – wo mich ein Freund erwartet hätte – oder Sizilien, was ich indes dann nicht, ja, durfte (aber momentan auch finanziell nicht gekonnt hätte), und mir nach allem anderen denn nach Feiern war, rollte abends die Familie ein. Was seit dem Vortag klar war. Nur hatte लक्ष्मी ohne mein Wissen herumtelefoniert und neben ihrer besten Freundin und einem Freund auch → Schlinkert “überredet”, abends bei mir einzulaufen. Ich war komplett überrascht, aber, da der Tag so nett zu mir gewesen, auf eine beglückte Weise, den ich im übrigen fast vollständig mit einer Musik verbracht hatte, die schon mein → neunzehntes Nabokovlesen abschloß: ausgerechnet ich mit Mozart, mit seiner, ich muß sagen, einfach hinreißenden Così fan tutte, die jetzt abermals in der atemberaubend remasterten Karajan-Aufnahme von 1954 läuft und deren nicht nur Mastering überwältigend ist.
James Levines von mir “zwischendurch” angehörte, technisch perfekte Stereo,na sowieso,-Studioeinspielung mit der mich eigentlich alle Distanz verlieren lassenden Kiri te Kanawa sowie mit auch noch Thomas Hampson fällt gegen die nicht nur klangliche, sondern auch interpretierende Energie Karajans und seiner Sängerinnen (Elisabeth Schwarzkopf!) und Sänger schmerzhaft spürbar ab, und auch meine anderen Aufnahmen halten in keiner Weise  mit. Dabei kann ich Karajan eigentlich gar nicht leiden, er ist mir überdies politisch suspekt. Dennoch, immer wieder, obwohl ich sein Vorgehen (etwa im Falle der blutjungen Hildegard Behrens — bezeichnend, daß mir → ihr Tod entging —, die er kalt sich da ihre Stimme für eine allerdings nie wieder, meiner Kenntnis nach, eingeholte Salome ruinieren ließ) oft nicht gutheiße, gibt es immer und immer wieder Einspielungen von ihm, die mich komplett umwerfen, auch wenn jemand wie er und ich einander im Leben höchstwahrscheinlich spinnefeind gewesen wären.

Wie auch immer, die Familie war hier und wir aßen, plauderten und tranken vom herrlichen, mir von → Le Vi Arte hergesandten 2012-er Nobile de Montepulciano, in Flaschen in der dortigen Fattoria Talosa gefüllt, den, wie mir Simone Langer schrieb, ich erzählte es schon, “die Menschen so wenig verstehen wie Deine Bücher”; dazu liefen erst → Ramirers Ricercar-a-tre-Variationen, dann die vorher zusammengestellte Playlist aus Jarretts der letzten dreißig Jahre, was wiederum, als sein Concerto a Napoli von 1996 erklang, mich dazu brachte, das zu diesem und für meinen Vater entstandene Gedicht vorzulesen. लक्ष्मीs Freundin Sarah hat es aufgenommen; ich werde den kleinen Clip in den nächsten Tagen gesondert einstellen. Als alle dann kurz vor Mitternacht aufgebrochen waren, saßen mein Sohn und ich – er einen Joint, ich meine Cigarillos rauchend – noch anderthalb Stunden hier und sprachen. Als auch er ging, um sich seinen nachtschwärmenden Freunden zu treffen, warf ich mich, ohne für irgendeine Ordnung zu sorgen, geschweige denn den Abwasch zu erledigen, auf mein Lager und wachte heute früh erst um halb neun auf. Da war vor dem ersten Latte macchiato dann doch erst mal tüchtig was zu wirbeln. Und so “richtig” zu arbeiten, dazu kam ich auch bislang noch nicht. In jedem Fall sollte ich mich mal, das ist noch immer nicht geschehen, aus den Morgenarbeitsklamotten schälen und angemessen — kleiden.

Ihr, Ersehnte,
ANH

 

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