Vierzehntes Coronajournal: Sonnabend, der 4. April 2020. Darinnen Christian Jeltschs und Jobst Christian Oetzmanns großer TATORT mit Maria Furtwängler und Florence Kasumba, die beide einfach nur hinreißend sind.

[Arbeitswohnung, 7.37 Uhr]
Ein klein wenig alarmierend war dies nun doch, daß ich gestern, nachdem ich nach einer Unterbrechung von sieben Monaten mein → Lauftraining wieder aufgenommen hatte und es mit dem nur-5-Kilometer-Lauf aber doch sehr, meinte ich, vorsichtig angegangen war, nachher quasi völlig außer Gefecht gesetzt war. Unter der Dusche ging es mir noch bestens, ein tiefes, genußvolles Duschen, doch als ich mich dann zur Siesta legte, begann das Zittern, wirklich, am ganzen Leib. Obwohl ich noch eine zweite Decke über mich legte. Es hörte überhaupt nicht mehr auf, hielt bis zum Abend an, störte meine Konzentration. Komplett arbeitsunfähig.

Und dann, was ich mir so sehr gewünscht hatte, schauten mein Sohn und लक्ष्मी herein; er hatte sich ohnedies angekündigt, nachdem ich ihm gewhatsappt, es liege sein Mietzuschuß hier bereit, und sie, nun, schloß sich ihm an. So standen sie dann hier, saßen, bekamen jede/r ihren Espresso. Wir plauderten, ich zitterte weiter — und das nun gehört zum dann doch Alarmierenden, daß ich denken mußte: Dein Körper ist grad ziemlich geschwächt, wenn sie oder er nun Überträger sind, dann hast du Corona jetzt.
So tief reicht, was grad geschieht, in unsere Psychen hinein. Es ist eine imaginäre Angst, die zugleich doch konkret ist. Einmal abgesehen davon, daß, diese lange Zeit mein Training ausgesetzt zu haben, ein selbstverschuldeter Raubbau an meinem Leib und deshalb, schon für sich genommen, an meinem Geist war. Dieses quasi-Erliegen der physischen Widerstandskraft zeigt die Schwächung der Seele an. Zugleich muß ich aufpassen: nicht meiner Subdepression auf den Leim zu gehen, die mir nahelegen wird, nach der Erfahrung von gestern den Sport doch „sicherheitshalber“ wieder einzustellen, kaum daß ich ihn neu begonnen. Denn die, ich schreibe mal, Durchlüftung des Körpers „schadet“ der Verstimmung, hellt sie physiologisch auf und wird sie schließlich erledigen. Das kann sie nicht wollen. — Durchaus sinnvoll, innere Dämonen auch dann als absichtsgerichtete Geschöpfe zu begreifen, die uns alles andere als wohlwollen, wenn sie auch, „tatsächlich“, nur sozusagen blinde Abläufe der Hirnchemie sind.
Daß uns aber, was wir ersehnen, zu Furchtgründen wird, ist eine der schlimmsten Infamien Coronas. Wie so oft, läßt sich auch dem nur mit Stolz und Haltung begegnen, auch und gerade dem Risiko.

(Umso wichtiger wird es nun sein weiterzumachen, aber vielleicht noch vorsichtiger dosiert als geplant. Vielleicht den Lauf erstmal etwas umbauen: 2,5 km laufen, 1 km gehen, die nächsten 2,5 km laufen, dann nochmals einen Kilometer gehen. Wenn das vom Körper ohne Einschränkung weggesteckt wird, wieder zum Durchlaufen übergehen und langsam steigern, bis ich wieder da bin, wo ich gemeinhin war, bei meinen 13,3 durchgelaufenen Kilometern. — Die sonst zur Verteilung der körperlichen Beanspruchung genutzten Alternativen sind mir ja derzeit verschlossen und werden es noch lange bleiben: Schwimmbäder zu, Fitnesscentren zu. Mal sehn.)

***

Zweierlei ist mir, von Corona abgesehen, gerade wichtig:

1
Es wäre fein, wenn Sie, liebste Freundin  — falls auch Sie, worüber ich mich freute, zu meiner neuen „Serie“ Omisätze auch aus Ihrer Erinnerung etwas hinzutun möchten —, daß Sie dann bitte den Namen und möglichst die Lebensdaten der Großmutter hinzufügen möchten. Ich werde diese Menschen nämlich dann jeweils in die Widmung des folgenden Beitrag mit übernehmen, so daß sich nach und nach ein Museum erzeugt, das längst Vergessene nennt und ihnen den Wert eines Bleibenden, Gebliebenen gibt, eine, sozusagen, Ehrung als kleine Kulturgeschichte von unten.

2
Bitte schauen Sie sich den wirklich großen TATORT „Krieg im Kopf“ an, in der ARD-Mediathek → dort noch bis zum 29. September dieses Jahres verfügbar (wenn Sie auf das Bild klicken, öffnet sich der Film und beginnt). Er gehört nicht nur seiner Thematik wegen zu den so aufregendsten wie beklemmendsten und damit mutigsten Folgen dieses Formats überhaupt, ist zugleich ein deutlich politischer Kommentar zum Begehren der USA, Rebellen wie Julian Assange auszuliefern, sondern das gestalterische Schauspiel beider Frauen ist von einer derartigen Intensität, daß ich vor Bewunderung auf die Knie sinken möchte, und zwar gerade, weil sich Lindholm (Maria Furtwängler empfinde ich als eine der erotischsten Schauspielerinnen unserer Gegenwart überhaupt) und Schmitz ja nun wirklich nicht leiden können und aber so sehr klar wird, wie wenig das angesichts des politisch-militärischen Geschehens eigentlich eine Rolle spielt, noch spielen darf — und daß es ihnen klar wird. Das ist nicht nur indirekt auch ein Kommentar zu Corona, sondern vor allem einer weit über Corona hinaus, insofern deutlich wird, wie gefährlich es ist, im Leben mit der gegenwärtigen Virusbedrohung alles andere zu vergessen, als wäre es nicht. Ungarn, sehr offen, hat schon gezeigt, was geschehen kann, aber auch wir scheinbar freien Europäer — gerade in der nötigenden Umklammerung durch die NATO — stellen allzu, ich möchte fast „erleichtert“ schreiben … wie auch immer, stellen unterm Diktat der Notwendigkeiten unsere Rechte allzu einfach anheim. Notstandsrechtlich und zugleich manipulativ-moralisch durchgesetzte „Sachzwänge“ vor Bürgerrecht. Bislang nur die Schweden widerstehen dem, ja nur sie sehen einen Zusammenhang, denken also freiheitspolitisch zugleich. Daß sie wissen, auch sie kommen um Tausende Tote nicht herum, und daß sie es öffentlich auch sagen, zeigt die Bedeutung, die Freiheit für sie hat.
Übrigens fällt in dem TATORT ein erkenntnistheoretisch extrem bedeutsamer Satz, dessen Wahrheit zugleich eine Aussage zur Frage unsres vorgeblich freien Willens ist:

Gedanken entstehen, bevor sie uns bewußt werden.

Wer hier weiterdenkt, der und dem wird herzenge schwindlig.

Ihr ANH

(Siehe auch → Trainingsprotokoll)

P.S.:
Hier noch der → Link auf ein ausführliches Grundsatzpapier (PDF) zum (für Deutschland) empfohlenen weiteren Vorgehen in Zeiten der Corona. Ausgearbeitet von einem Gremium deutscher Wissenschaftler. (Dank an die NZZ.)
Ein einiges, freilich, geschweige einigendes europäisches Vorgehen wird nach wie vor von Der Dschungel vermißt — eine grausliche, wenn auch „Neben“katastrophe.

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O m i s ä t z e  (2)

Gewidmet den Damen*
Else Eggers (1903 – 1995)
Alma (1915 – 1981)
Emilie Hamel (1901 bis späte 70er Jahre)

Früher war ich bildschön,
heut ist noch das Bild schön.

_________________
>>>> Omisätze 3 (folgt)
Omisätze 1 <<<<

_____________________________
*)
Von jedem Kommentar, der den Namen der

Großmutter nennt, wird er von nun an
in die Widmung des jeweils nächsten
Beitrags mit übertragen.

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Coronas Einsamkeit. Träume, Klarträume, Albtraumfiktionen. Im dreizehnten Coronajournal, nämlich des Freitags, den 3. April 2020. Darinnen auch Philosophie der Geschichte als einer der Natur.

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[Arbeitswohnung, 5.19 Uhr Der Amselhahn singt, obwohl es noch dunkel.] Nur eine einzige Lampe im Zimmer, auf meinem Schreibtisch; der grüne Artdeco-Schirm mit dem geklebten Spalt, auch kupferner Bronze der geschwungene Fuß, klassizistische Schaft. Und kühl, sehr kühlt weht es … Continue reading

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Das zwölfte Coronojournal. Am Donnerstag, den 2. April 2020. Darinnen ein paar Worte zur Geschichte der Dschungelblätter und ihrem Editorial.

[Arbeitswohnung, 8.30 Uhr] Zu Aprilscherzen gab es in diesem Jahr offenbar wenig Anlaß, auch wenn ich hätte, daß tatsächlich, vor allem so schnell, die 5000 Euro Soforthilfe II auf meinem Konto waren, für so etwas halten können. — War’s nicht, … Continue reading

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Die Kampfansage
D s c h u n g e l  l o s!
Das erste Editorial, Ventôse 1985

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[Siehe hierzu auch → dort.]     DSCHUNGELBLÄTTER 1985 – 1989, Nr. I/1, Ventôse (Februar/März) 1985       Sie lag darnieder, die Satire, einige kurze Jährchen lang, – nun platzte sie auf zu neuer nicht roter, aber rötlicher Blüte: … Continue reading

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| Volksguts Schätze |
O m i s ä t z e  (1)

[Frau Else Eggers (1903 – 1995) gewidmet]

Die beste Krankheit taugt nichts.

_________________
>>>> Omisätze 2 (folgt)

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Kackerechner
Dem analen Volkscharakter gewidmet ODER Des deutschen Arsches Corona-App

Die Berliner Morgenpost macht uns des folgend Erlösenden kundig: Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) haben einen → Klopapier-Rechner erstellt, aus dem hervorgeht, wie lange der eigene Toilettenpapier-Vorrat ausreicht. (…) Über vier Schieberegler kann man festlegen, wie viele Lagen das eigene Klopapier … Continue reading

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Unbehagen und Einsicht | sowie:
„In zwanzig Minuten bin ich dran!“
Geschrieben als elftes Coronajournal am Dienstag, den 31. März 2020. Darinnen Soforthilfe II mit den Antragswirren im Internet.

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[Arbeitswohnung, 7.15 Uhr] Anders, oh Freundin, hatte ich gestern geplant, heute früh mein Journal zu beginnen. Bereits der Titel war nicht so formuliert wie jetzt. Sondern über die Wirren wollt‘ ich mich lustig machen, die mich mehr als nur zwei … Continue reading

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Nabokov lesen, 31
EXKURS II
Poetik der Nichtmoral,

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derzufolge, wie Borges erklärt, ein Dichter unmoralisch werden müsse, der sich von seiner Autobiographie lösen will. Nur dann könne für die Öffentlichkeit (Sie mithin, meine Leserin) der Trennprozeß von Werk und Prozeß eingeleitet werden. Schon für die junge Moderne war … Continue reading

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Skandal der moralischen Anthropologie

Sexualität ist der nachtschwarze Schatten des Baums der Erkenntnis, aus der sie die Unschuld verlor. Sie steigt aus dem Grund in den Geist. Da aber klopft sie sein Helles ab, das seine Wurzeln verleugnet, und höhnt es. Was immer er … Continue reading

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„Wir haben, haben Corona juchheee!“ Das zehnte Coronajournal. Freitag, den 28. März 2020.

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[Arbeitswohnung, 9.54 Uhr Zweiter Latte macchiato] Seit halb sieben auf, mich gleich an einen Essay gesetzt, den ich 1986 schrieb und in den Dschungelblättern veröffentlichte; ich will ihn überarbeitet hier in Der Dschungel einstellen, woraus sich, weil ich nun auch … Continue reading

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„Niemand soll mich mir nehmen“: Nabokov lesen, 30. Einladung zur Enthauptung ODER „Der letzte Mensch“.

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                                                  Dies ist das blinde Ende                      … Continue reading

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III, 459 – Es hat geschneit: „Girate i palloncini colorati!“

Tatsächlich ein Schneien gestern Vormittag. Das erste Mal in diesem Winter, der schon ein Frühling ist (immerhin die Osterglocken blühen im Hof). Und ein kalter heftiger Wind. Dennoch mußte ich mich durchringen, am Nachmittag nach langer Zeit mal wieder hinunterzugehen, … Continue reading

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Va‘ pensiero: Nabucco in Coronas Zeiten. Anstelle des neunten Coronajournals. Von Raffaella Baioni und Giovanni Mirabile sowie dem Coro virtuale romano. Lunedì/Donnerstag, | il marzo 26, 2020 | den 26. März 2020.

(Der Dschungel von → Kaleb Utecht geschickt.) Aus → den Kuppeln gesungen Erläuterung bei Youtube (zur Übersetzung → bei Deepl eingeben): La situazione di criticità in cui ci troviamo ha mutato profondamente la quotidianità di noi tutti, costretti in casa … Continue reading

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Von Essenmann und Tod. Das achte Coronajournal, geschrieben am Mittwoch, den 25 März 2020.

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  „Phantasie“, erwiderte Cincinnatus. „Und Sie — möchten Sie nicht fliehen?“ „Was meinen Sie damit, fliehen?“ fragte M’sieur Pierre erstaunt. Vladimir Nabokov, Einladung zur Enthauptung (Dtsch. v. Dieter E. Zimmer) [Arbeitswohnung, 8.20 Uhr] Abends seh ich von dem meinen in … Continue reading

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„die erste Ferngesellschaft der Menschheitsgeschichte“ (Peter Weibel, NZZ): Das siebente Coronajournal. Montag, der 23. März 2020.

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Und ebenfalls NZZ, >>>> dort: Senizid [Arbeitswohnung, 7.08 Uhr] Und wenn er noch so viel → Unmut ausgelöst hat, die Vorstellung, es vollziehe sich derzeit ein wie nur selten spürbarer, weil unmittelbar in unser alltägliches Erleben hineinreichender selbstregulativer Prozeß, bleibt … Continue reading

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Großartige Hörbuch-Aktion bei Septime
Und die Digitale Konzerthalle kostenlos für alle

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Septime teilt mit:Zu bestellen über Thalia, amazon – apple store usw. Und die Digitale Konzerthalle der Berliner Philharmoniker frei für alle:  

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Nabokov lesen 29, Verzweiflung, 2.

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  (…) dieses Buch ist durcheinander in allen meinen fünfundzwanzig Handschriften geschrieben, so daß der Setzer oder irgendeine mir unbekannte Stenotypistin (…) auf den Gedanken verfallen könnte, an der Niederschrift meines Buches hätten mehrere Personen Anteil gehabt (…) Verzweiflung, S.63 … Continue reading

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| Der ganze Hyperion |
Gelesen von Nico Bleutge, Nora Bossong, Max Czollek, Daniela Danz, Ulrike Draesner, Durs Grünbein, Alban Nikolai Herbst, Norbert Hummelt, Kat Kaufmann, Björn Kuhligk und Madame Nielsen

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Zu Friedrich Hölderlins 250. Geburtstag ein Projekt des Literaturhauses Berlin Zum Anhören und Herunterladen → dort:             _____________________________________ [Siehe auch das → Arbeitsjournal des 20. März 2020]

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Das sechste Coronajournal: Für Hölderlin.
Am Freitag, den 20. März 2020.

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 (An eine Freundin in Rom, die mir schrieb: “ … dann — non ritorniamo a veder le stelle“.) „Es geht mit Sicherheit so weiter, möglicherweise monatelang – was sich sehr leicht verstehen läßt, wenn man weiß, was „exponentiell“ bedeutet. Aber … Continue reading

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Statt des fünften Coronajournals: aus einem Brief an die Lektorin. Donnerstag, den 19. März 2020.

[Arbeitswohnung, 9.30 Uhr] “ (…) Für Beruhigung ist’s in der Tat auch nicht die Zeit, wohin es sich bewegen wird, einigermaßen unheimlich klar: Die Ansteckungsraten werden rein mathematiklogisch enorm weitersteigen, kurze Beruhigung im Sommer (der Virus sei, heißt es, wärmeempfindlich), … Continue reading

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III, 458 – Wohnen und Hausen (Corona-Sausen)

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Daß ich mich etwas geschwächt fühle, liegt eher an den Arbeitsrhythmen. Ablesen läßt sich das ziemlich gut an der Lektüre der letzten Tage: vom 14. bis gestern gerade mal 8 Seiten pro Tag. Mein Pensum liegt sonst bei 50 im … Continue reading

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Wir bereiten uns vor! Defender Europe 20.

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Kriegsspiel mit Corona: „4.000 Kilometer durch Europa (…) Transportkolonnen in der Nacht auf deutschen Autobahnen, lange Güterzüge, die durch deutsche Bahnhöfe gen Osten rollen, Panzer auf Binnenschiffen im Ruhrgebiet (…) Mit allein schon 29.000 USUnited States-amerikanischen Soldatinnen und Soldaten* (…) … Continue reading

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Angstbauch
Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger
(Die Erschießung des Ministers), Lamento | Roman

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[Tatsächlich mein erster Roman, 19979/80 — noch vor dem 1983 erschienenen Die Verwirrung des Gemüts —geschrieben, aber erst 1986 herausgekommen. Der ursprüngliche, für mich bis heute einzig gültige Titel Die Erschießung des Ministers war noch da nicht durchzusetzen, der → … Continue reading

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So gerne leben! Das vierte Coronajournal, nämlich des Dienstags, den 17. März 2020. Mit Dicken und Brillen.

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[Arbeitswohnung, 7.28 Uhr] Die NZZ heute morgen → faßt zusammen: Die aktuelle Krise zeigt, dass jedes Land auf sich selbst gestellt ist, auf eine internationale Koordination beim Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wartet man wohl vergeblich.  und zieht … Continue reading

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Das dritte, nun wieder zweifelnde Coronajournal: glauben müssen. Montag, der 16. März 2020. Mit unter anderem Wolfgang Wodarg.

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  [Arbeitswohnung, 5.34 Uhr Bereits der Amselhahn wieder.] Wir leben jetzt in einem Netzwerk aus Imaginationen, täglich herge- stellt von Zeitungen Werbung Fern- sehen. Wir glauben, was uns gezeigt wird. Wir haben den Golfkrieg ge- glaubt, wir haben den Aufbau … Continue reading

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Mein Neapel: Parthenope in Zeiten der Corona- statt Arbeitsjournale, dem zweiten also heut. Am Sonntag, den 15. März 2020, somit sechs Tage vor kalendarischem Frühlingsbeginn. Dazu der Amselhahn mit Chlebnikov singt.

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[Arbeitswohnung, 6.15 Uhr Erster Latte Macchiato] Erwacht aber schon, von selbst, um 5.30 Uhr, wobei „von selbst“ den ausgesprochen stimmstarken Amselhahn meint, der mir in den letzten paar Tagen bereits mehrfach aufgefallen ist, ohne aber, daß ich ihn sah. Es … Continue reading

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„Ich verstehe die ganzen Hamsterkäufe nicht.

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  Was wollen die Leute mit all den Hamstern?“               [Bildquelle ©: → Wikipedia] __________________ (Gelesen → bei Nabokov.)

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„Jene prächtigen vulgären Romane“: Vladimir Nabokov im März 1965. Nabokov lesen 28, Verzweiflung, 1.

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      Verzweiflung will, im Einklang mit meinen übrigen Büchern, keinen gesellschaftlichen Kommentar geben und trägt keine Botschaft zwischen den Zähnen herbei. Weder richtet es das geistige Organ des Menschen auf auf, noch zeigt es der Menschheit den rechten … Continue reading

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Apfelbäume. Im Coronajournal des Freitags, den 13. März 2020.

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[Arbeitswohnung, 11 Uhr] Jetzt ist mir fast ein bißchen, Geliebte, als müßte ich für meine → Dekadenzpolemik vom 4. März eine Art Abbitte leisten, da nun die Zahlen so über mich und uns alle hinweggehn — Broßmann hatte mit seinem … Continue reading

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Der märchenvolle Wald: Nakokov lesen, 27. Die Mutprobe.

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[Bei Ravi Shankar, Raga Lalit Ravi-Shankar-Edition, → Parophone Records Lt. 2020]   Es war ein ziemlich guter Instinkt, was mich entscheiden ließ, nach dem → Gelächter im Dunkel nicht das folgende, zwei Jahre später erschienene, sondern dieses direkt davor geschriebene … Continue reading

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Pädagogistisches Vorurteilsgeschwätz ODER Von einer Lesung. Als Arbeitsjournal des Donnerstags, den 12. März 2020. Mit Scriba Entuline.

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[France Musique contemporaine: Kaija Saarijaho, L’alle du songe] Ort: Buchhandlung Hype & Schnulz, Berlin Zehlendorf Tag: Mittwoch, 11. März 2020 Zeit: 19.30 Uhr mit Empfang Eintritt: 10 Euro (nicht bezahlt) Ich gebe, Freundin, zu, vorgewarnt worden zu sein. Ich gebe … Continue reading

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Smooth. Americana von Maret, Collin, Frisell und Penn. Bei ACT.

        Eine Träumerei von ANH, → dort bei Faustkultur.

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III, 457 – O heilige Ratio | Corona umbraica

Ernährung nach einem arbeitsreichen Tag (acht Files z.T. im Multitasking-Modus): die restlichen Dominosteine und ein Wein, der Cococciola heißt, aus der Gegend von Chieti südlich von Pescara. Wer weiß, ob der Begriff bei D’Annunzio auftaucht, der ja aus der adriatischen … Continue reading

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Raymond Prunier
La Cathédrale de Mars
(Mit versuchter deutscher Nachdichtung durch ANH)

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[Fotografien ©: → Helmut Schulze] (Un touriste débarque à la gare venant de Paris et monte vers la cité, le voici sur le parvis)   La cathédrale bascule et au premier regard sur la façade il songe naïf : pas … Continue reading

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Musik für Geist, der fühlen kann:
David Ramirers Improvisationen „Organics“ auf Bachs Präludium C-Dur BWV 846.

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  Wie oft habe ich, seit mein Artikel zu David Ramirers Variationen auf das bachsche ricercar a tre → bei Faustkultur erschien, nun schon mit Musikern, nun jà, gestritten, ob dies auch „richtige“ Musik sei! Die Vorbehalte gegen den Computer … Continue reading

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| IRRTUM DER ABBILDBARKEIT |
Der erste erhaltene Weblog-Eintrag Der Dschungel überhaupt. Vom 29. Oktober 2003. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 8. März 2020.

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  [Arbeitswohnung, 9.04 Uhr Zweiter Latte macchiato] [David Ramirer, Organics auf Bachs Präludium C-Dur BWV 846]   Meinem durchnumerierten Word-Archiv zufolge war → dies der zweite Eintrag und ist offenbar der erste überhaupt erhaltene, den ich je für ein Weblog … Continue reading

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Den Fliehenden Europas. (Version 2).

(Neufassung von → d a.] [Siehe auch (Film)  → dort.] Fünfzig Leute im LKW | erstickt, und bevor, sagt der Freund,sie hier ankomm‘, lodern schon die Lager Die wolln doch nur weg | ihre Kinder schützen, sich selbst und nicht … Continue reading

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„Warum schreiben Sie eigentlich nie einen Roman über Ihre Börsenzeit?“ | § 1: Optionsdrücker

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(Die Leute lesen halt nicht:) (…) Maierhoff schlendert zu den Sushis und bestellt. Setzt sich Balmer gegenüber. Legt das Handgelenkstäschchen auf den Tisch. „’tschul­digung, gibt’s hier ‘n Spielautomaten?“ Die süße Bedienung catwalkte rauf, Backe links hoch, Backe rechts runter. Maierhoff, … Continue reading

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Die sich entrollende Schlange. Nabokov lesen, 26: Gelächter im Dunkel

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    „Es wird eine ganze Zeit vergehen — vielleicht ein ausgewachsenes Jahrhundert —, bis mein Wert erkannt ist. Das heißt, wenn die Kunst des Schreibens nicht ganz vergessen ist bis dahin; und ich fürchte, sie wurde im letzten halben … Continue reading

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Der Untergang des Abendlands 3.0
Bemerkungen zur Dekadenz anläßlich der abgesagten Buchmesse Leipzig
Als Arbeitsjournal des Dienstags, den 4. März 2020

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[Arbeitswohnung, 7.32 Uhr] [Wieder morgendliches Vogelkonzert bei weit geöffnetem Oberlicht. Ich mag gar keine Musik hören — so schön bereits klingt der schon rufende Frühling.] Bei meinem Apothekerteam hängt hinter den Verkaufstresen ein auf DIN-A4-Papier ausgedrucktes, quasi, Schild: „Bitte?“ frage … Continue reading

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Nichts taugt m e h r !
Über Norbert W. Schlinkerts Tauge/Nichts

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Von ANH → bei Faustkultur:   → → → weiterlesen _____________ Siehe auch → dort.

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„Du mußt nur die Laufrichtung ändern.“ Nabokov lesen, 25: Lushins Verteidigung.

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      (…) jene physiologische Empfindung der Harmonie, die Künstlern so vertraut ist. Lushins Verteidigung, 245 (Dtsch.v. Dietmar Schulze, bearb. v. Dieter E. Zimmer)     Der Junge Lushin wächst nicht sehr anders als sein Creator auf, geschützt im … Continue reading

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|CREDO|
Niemandes Herr sein

(außer im Spiel) und niemandes Diener (auch nicht des „Volks“ als Souverän). ___________________________ Credo 2010 (Kritikercredo) <<<< Credo 2006/2 (Künstlergebet) <<<< Credo 2006/1 (Verbeen) <<<< Credo 2004/2 <<<< Credo & Wille 2004/1 Kein Credo, nämlich Freier Geist <<<<

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Akheilos‘ Vermeidung: Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 1. März 2020, als Erzählung aus der vorhergegangenen Nacht.

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      [Ort: Beckett’s Kopf Zeit: 29. Februar 2020, spätabends Personen: Lamiya und ich selbst Weiteres: alkoholfreier Cocktail und Wein, Cigarillos vor der Tür]   „Entschuldigen Sie sich nie wieder, wenn Sie genderincorrect sprechen!“ —Das Ausrufezeichen indiziert nur die … Continue reading

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Midlifecrisis.

Wunderbarer Versprecher der alten Dame, als sie vom Umbruch ihrer erwachsenen Zeit ins beginnende Altern erzählte:

„Den Begriff der Mitleidcrisis gab es damals noch nicht.“

[29.2.2020]

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Die krönende Phase des Anthropozäns
Ein Beitrag zur Erlösung vom Geschlecht

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„Ein Nein ist ein Nein“, das ist wohl wahr. Nur ein „Nein“ — ja wozu? Das ist alles viel, viel, viel zu schwammig. Wir brauchen im Gegenteil „Ja“s, und zwar dezidiert, um handlungsfähig zubleiben. „Du darfst mit mir schlafen“ reicht … Continue reading

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Akustische Rhythmuskontrolle: ANH spricht Die Brüste der Béart XXXI (Schreibtischaufnahme, mp3). Klanglichkeit der Gedichte. Die Brüste der Béart, 46.

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An die → Lektorin: „Ist nicht perfekt, aber für den rhythmischen Eindruck dürfte die Aufnahme reichen. (…) Ohnedies ist das Gedicht ja nicht wirklich schon fertig – aber die rhythmische Struktur stimmt, und auch die Klanglichkeit zeigt, wie erzählt wird; … Continue reading

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Maschenka: Nabokov lesen, 24.

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    Und jetzt, viele Jahre später, hatte er das Gefühl, ihre erste Begegnung in der Phantasie und die andere in der Wirklichkeit seien miteinander verschmolzen und unmerklich ineinander übergegangen, weil sie als Mensch von Fleisch und Blut bruchlos jenes … Continue reading

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Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 26. Februar 2020. Mit Thorsten Casmir, Peter H. Gogolin, André Heller und David Ramirer.

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[Arbeitswohnung, 9.55 Uhr David Ramirer: Johann Sebastian Bach, Wohltemperiertes Klavier Buch II] Die Musik schickte mir → Ramirer selbst, ich höre sie momentan laufend wie zuvor seine eigenen Variationen auf Bachs Präludium C-Dur, die ebenfalls, doch leider bislang nur als … Continue reading

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Begriff, nachts,

als er. der Freund, zu seinem nicht schlafen könnenden Töchterchen kroch — und fern- und nun fremdblieb unsren nahsten Gesprächen, weil etwas anderes rechtens und jetzt liebens, vaterliebens, vorrangig war: Intelligenzfeuer. Danke, Sascha Broßmann. (Leise zog ich mich an, Mantel, … Continue reading

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Betr.: 54 books, „Chronik: Februar 2020“.
Gem. § 5 TMG an: Tilmann Winterling, c/o Gutsch & Schlegel Rechtsanwälte, Hamburg.

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  NACHTRAG, 12.55 Uhr: Der inkriminierte Part des verlinkten Artikels wurde nach Intervention des dortigen Anwalts durch die 54books-Redaktion „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht oder Präjudiz für Sach- und Rechtslage“ soeben von der Website entfernt. Er bleibt bei mir allerdings als … Continue reading

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物の哀れ: Die Brüste der Béart XXXI (Aus dem Entwurf, Auszug: Februarfrühling). Die Brüste der Béart, 45.

(…) – schon, hier am Helmi, sprießen die Knospen aus den Gebüschen, und wie da der Wind in sie fährt! Ach, selbst die Kirschblüten blühen, im Februar, denkt nur, bereits! Aber sie fallen auch schnell, und sie rieseln hernieder lang … Continue reading

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„Das Merkmal der großen Romane“
Blanche oder Das Vergessen
von Louis Aragon

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Bisweilen legt man Romanen einen neuen Einband über die Schultern… wie jemand einer Frau, die er liebt, eine Perlenkette schenkt. Perlen darf man nur einreihig tragen, und auch ein Einband muß schlicht sein, sonst geht die Erotik verloren. Mich haben … Continue reading

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In Aleppo einst auch ich: Nabokov lesen, 23. Die Erzählungen, II,4.

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Then must you speak Of one that loved not wisely but too well, Of one not easily jealous but, being wrought, Perplexed in the extreme; of one whose hand, Like the base Indian, threw a pearl away Richer than all … Continue reading

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Das Arbeitsjournal des Freitags, den 21. Februar 2020. Darinnen Béart, Ramuz und Puschkin (ff), die Homosexuellenehe und alleinerziehende Mütter, Norbert W. Schlinkert und Faustkultur, sowie die Erhöhung des Eros.

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[Arbeitswohnung, 8.20 Uhr] [France musique contemporaine: Bernard Permigiani, Pour on finir avec le pouvoir d’Orphee] Erstaunlich gut vorangekommen, obwohl mich derzeit immer wieder der Magen attackiert, besonders nach dem Essen abends (ich nehme derzeit fast nur einmal am Tag eine … Continue reading

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„Reservoir für ein nicht mehr ptolomäisches Schreiben“: Cultura tedesca, n° 57.

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  Dans un cadre chronologique large, qui va du XVIIIe au XXIe siècle, de Johann Jakob Volkmann à Alban Nikolai Herbst, de Johann Wolfgang Goethe à Werner Schroeter, le volume Austria und Germania am Golf von Neapel explore les multiples facettes de cette expérience … Continue reading

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Löwin. Die Brüste der Béart XXX, Auszug (Entwurf). Die Brüste der Béart 44.

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(…) und das Gewicht des Manns auf dem Leib, der Zentner Lust zu tragen hat und Tonnen der Ergebung, befreit von den zivilen Masken, dem Heer der Regeln, denen wir in diesen zehn Minuten unentwegter Schläge nun endlich nicht mehr … Continue reading

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Optimistischer Fatalismus. Im Tauge/Nichts von Norbert W. Schlinkert.

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[NACHTRAG, 4. März: Siehe jetzt auch → dort.] Welche eine grandiose Begriffsschöpfung → dieses Autors! Die aus der Antike heraus verbürgte, der adligen Oberschicht vorbehaltenen Lebensart des aktuell und damit auf Dauer gelingenden Lebens ist ihm dabei nicht fremd, nur … Continue reading

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Aus Anlaß seines Todes noch einmal der
ABAKUS FÜR ROR WOLF

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Schöffling & Co. teilen zu auch Der Dschungel Trauer mit: Bild aufgrund eines Urheberrechtsein- spruchs gelöscht. Statt dessen auf das- selbe Foto hier ein → LINK. [Foto (Ror Wolf): © dpa] Ein Dunst liegt über Dakota, und über Nevada liegt … Continue reading

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Nymphophilie: Der Bezauberer. Nabokov lesen, 22: Die Erzählungen, II,3.

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  Nicht zu jedem Schulmädchen, das mir über den Weg läuft, fühle ich mich hingezogen. Der Bezauberer, 228 (Dtsch.v. Dieter E. Zimmer)     „Welchen Vers soll ich mir auf mich machen?“ fragt sich gleich zu Anfang Nabokovs Ich-Erzähler, und … Continue reading

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Puschkin im Arbeitsjournal des Sonntags, den 16. Februar 2020. Darinnen Nabokovs Onegin: eine Vor- und Vorwegnahme. Nabokov lesen, 21.

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[Arbeitswohnung, 8.30 Uhr] Das war nun eine gute Woche. Zum einen Oliver Jungens Rezension → der Erzählbände in der, nach Jahren wieder, FAZ, zum anderen schickte mir, nachträglich zu meinem → Geburtstag, dessen Jubiläumsnummer nun wahrlich kein Anlaß zur Freude, … Continue reading

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Die Eintracht des Lebendigen sich ergießen zu lassen: ANH über André Hellers und Zubin Mehtas Deutung des Rosenkavaliers von Hofmannsthal/Strauss bei Faustkultur.

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[Fotografie: → Ruth Walz | Presse Staatsoper Unter den Linden]           Hier wurde in der Tat aus Liebe, ja Hingabe geschöpft; es ist in jeder, ich schreibe einmal genrefremd, „Einstellung“ zu spüren – sei es in Xenia … Continue reading

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Soeben einem Freund geschrieben.

Mir träumte heute nacht ein, ich weiß nicht, ob guter, ob schlimmer Traum: Von meiner ökonomischen Enge aufgescheuchte Kenner und Freunde bekamen es hin, daß mir der Gerrit-Engelke-Preis der Stadt Hannover verliehen werden sollte. Und also wurde ich gefragt, ob … Continue reading

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KOGNITION UND WÜRDE. Oliver Jungen in der FAZ über Wanderer und Wölfinnen, Erzählungen I & II.

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Februar 2020, FAZ S. 10. Und mit meinem geliebten Max Ernst als „Aufmacher“-Bild — das vielleicht schönste Geschenk dieser Rezension:     Von heideggerhafter Seinsschwere ist hier nämlich nichts, kein Ding und keine Erinnerung. Obwohl die atmosphärischen und dystopischen Szenerien … Continue reading

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DER TITEL DER DINGE oder DIE OFFENBARUNG
Nabokov lesen, 20. Die Erzählungen, II,2:
Das versunkene Thule im Nabokovmeer

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    (…) relative Realität, damit wir uns verstehen, denn ihr, ihr Menschen, besitzt keine andere. Ultima Thule, 333 (Dtsch.v. Jochen Neuberger)     Welch Jammer, daß dieser Roman von Nabokov beiseite gelegt worden ist! Über die zwei in dem … Continue reading

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Bei Keith Jarrett, als er 1996 für alle Zeit in Napoli spielt
ANH liest nachts am 7. Februar 2020

[Aufnahme: Sarah Brendel]

 

 

 

 

 

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“ … das Versprechen, verloren geglaubte Intensitäten in sich zu bergen.“ (Samuel Hamen) | Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 8. Februar 2020.

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[Arbeitswohnung, 12.18 Uhr Mozart, Mithridates] So sehr ich diesen Tag auch vorausgefürchtet hatte, dieses „Gestern“ also, so teils beseelend wurde er dann doch. Zwar haute die (vorhersehbare – es ist überhaupt nicht schön, immer recht zu haben) Absage Rainer Moritzens … Continue reading

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Nabokov lesen, 19. Die Erzählungen II,1 ((1935 – 1951).

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    Mit unerträglicher Heftigkeit erlebte ich noch einmal (so erscheint es mir wenigstens) alles, was, angefangen mit einem ähnlichen Kuß, je zwischen uns gewesen war; und ich sagte (an-stelle unseres billigen, förmlichen „Du“ jenes seltsam volle und bedeutungsschwere „Sie“  … Continue reading

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Worum es geht.

Den Verrat an der Natur zurückzunehmen, der zu ihrer – und letztendlich unserer, als Menschen – Zerstörung führt. Um dies in der Dichtung zu ermöglichen, brauche ich magische Wörter, vor allem aber Formen. Das sind solche, die einerseits sich nicht … Continue reading

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Dietrich Mau, ZEITonlines Traumschiffkommentare, der Magen und ich. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 5. Februar 2020.

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[Arbeitswohnung, 9.45 Uhr] Mozart, Klavierkonzert d-moll, KV466 Richter, Warschauer NSO, Wislocki (mono, 50er) Ich sitze an der zwanzigsten Erzählung meines → Nabkovlesens, nämlich zu Rowohlts zweitem Band seiner Erzählungen. Nur brauche ich diesmal etwas länger, nicht nur weil ich nach … Continue reading

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Pop

ist die Ästhetik des Kapitalismus.


DLXX

 

[ Poetologie ]
(Häufig bereits in früheren Texten formuliert,

hier jetzt als herausgehobenes Paralipomenon)

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Wie fühlt sich jemand, der ein Verbrechen beging?

 


Wenn er es nicht aus Not tat (und nicht befürchtet, gestellt zu werden):

—   f  r  e  i  .

________________________
(Aus dem schwarzen Notizbücherl)

 

DLXX

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Was de facto nicht wahr ist. (Zu „Schönheit“).

  Alle Menschen sind schön. Was aber ist gemeint? Die metaphorische „innere“ Schönheit oder eine leibliche? Wahr ist freilich, daß für diese die Kulturen je verschiedene Ideale haben – oft bestimmter Körperstellen -, aber alle kennen das Häßliche auch. Der … Continue reading

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Gratia plena (2). Die Brüste der Béart XXIX (Entwurf des Endes). Die Brüste der Béart, 43.

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  (…) und teilen sich nach der Befruchtung, Die uns die Welt mit Lust entgilt und darinnen erst uns auftut – uns den P a n z e r auftut an Quellen, sexuellen, aus denen Subjekt und Objekt noch als Ungetrennte sprudeln, Als fielen wir … Continue reading

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Wochenbericht: Das Arbeitsjournal des Freitags, den 31. Januar 2020.

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[Arbeitswohnung, 9.32 Uhr] france musique: Kaarija Saariaho, für Cello, Geige und Klavier Draußen immerhin mal wieder L i c h t. Bis fast unmittelbar vorm → Geburtstag meines (natürlich und mindestens genauso glücklicherweise u n s e r e s) … Continue reading

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„Dem anderen Glück wünschen“: Der neue Rosenkavalier an der Lindenoper Berlin. Pressegespräch im Apollosaal mit André Heller, Xenia Hausner, Arthur Ambesser, Günther Groissböck und anderen. 28. Januar 2020, 13 Uhr. Als kommentierter Podcast.

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(Die Tonfiles beinhalten das gesamte Gespräch. Aufnahme und Schnitt: ANH) [28. Januar 2020 Lindenoper, Apollosaal, 13 Uhr]     (Von links nach rechts: noch fehlend Günther Groissböck, Arthur Ambesser, Xenia Hausner, André Heller, Intendant Matthias Schulz, Zubin Mehta, Carmilla Nylund, … Continue reading

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III, 456 – Opfer und Täter

Gegen die filmische Darstellung der direkten oder indirekten Darstellung von Nazi-Opfern habe ich schon immer eine Abneigung gehabt (in der Schule war’s anders, wo man zum ersten Mal Gerippe in Krematorien sah). Sie verbildlicht ein Vermeintliches, weil sie einem vorgaukelt, … Continue reading

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Im Buchhandel
ANHs
WANDERER & WÖLFINNEN
Erzählungen I & II
SEPTIME

Ediert von Elvira M. Gross

Bd. I: 600 Seiten
ISBN: 978-3-902711-81-6
Bd. II: 624 Seiten
ISBN: 978-3-902711-83-0

Beide Bände gebunden. Mit Schutzumschlag und Lesebändchen.
Je Band: 29,00 € [D], 29,80 € [A]

Im Buchhandel oder >>>> direkt bein Verlag.

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Zur „wokeness“: Simon M. Ingold in der NZZ. „Moralisches“ Diktat der Anonymen. Mit einem Kommentar zur „neuen“ Rechten.

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    Die geballte anonyme Mehrheit, angeführt von Influencern und der Twitterati-Klasse, hat das erste und letzte Wort und verschiebt laufend den Rahmen dessen, was in ihre binäre Weltsicht passt. Wer es wagt, dem moralischen Konsens zu widersprechen, wird zum … Continue reading

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Gratia Plena (1). Die Brüste der Béart XXIX (Entwurf des Anfangs). Die Brüste der Béart, 42.

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    Und scheinst uns plötzlich auf, nachdem wir Dich in andren zu erkennen, im elfenbeinschimmernden Glanz marmorner Zartheit, für Dich, Béart, bereit | angefangen hatten, In der, halb streng, halb melancholisch, Entrückung von Brügge, der römischen Schwester Gefaßtheit herzgreifend … Continue reading

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Zur sogenannten Pädophilie: Wilders Mut und Wahrheit.

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Ja, m u t i g, daß die Autoren der Schweizer Serie → „Wilder“ die Polizistin Rosa Wilder, die als Fünfzehnjährige eine Liebesbeziehung mit dem s e h r viel älteren Künstler Armon Todt eingegangen ist, zu ihren Eltern sagen lassen: „Ich habe ihn … Continue reading

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Vielleicht ist es ja so,

daß nicht das Geschlecht, sondern die Geschlechtsindifferenz eine soziale Konstruktion ist, die zugleich wenn nicht ökonomisch bewirkt ist, so doch deutlich in ökonomischem (kapitalistischem) Interesse steht. Daß es umgekehrt sei, wäre dann genau die leitende Verstellung.

Ein Gedanke, der mir soeben → daraufhin kam und den ich aber noch durchdenken muß. Auf Anhieb jedenfalls spricht einiges für ihn.

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„A big pressure to take revange.“ Slavoj Žižek bei youtube.

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Angst ODER Matzneff und die Folgen, die Ursachen wie Zwecke sind. Als Arbeitsjournal des Donnerstags, den 23. Januar 2020.

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[Arbeitswohnung, 7.55 Uhr Tschaikowski, Erstes Streichquartett] Es ist, derart viel Tschaikowski zu hören (und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen, etwa seine wunderschöne Iolanta), wie eine Rückkehr in meine Jugend. Unterdessen habe ich auch seinen Onegin „begriffen“, was einiger Anläufe bedurfte, … Continue reading

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Dem Körper eingeschrieben. Von Rendtorff.

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Ein dritter Punkt ergibt sich m.E. aus der Anatomie des Körpers selbst. Unabhängig von allen politischen Debatten über Hetero- und Homosexualität müssen wir anerkennen, dass ,,unser aller Leib und Leben die mehr oder weniger glückliche Folge mehr oder weniger geglückter … Continue reading

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III, 455 – Something about Brad

Das in der Höhe seines Rumpfes aufgesäbelte Marzipanbrot: so kommt man aztekenhaft besser an sein Mandelpastenherz (L’arrachecoeur). Es oblatenfein tranchieren und auf der Zunge zergehen lassen. Und in die Peripherien der alltäglichen Großtaten (solchen, die sich gedanklich auftürmen, und solchen, … Continue reading

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EXKURS I
Nabokovs Eichhörnchen
Von Andreas Steffens

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Zu den Folgen ihrer Zivilisierung durch den Menschen gehört, daß die Welt den Tieren immer weniger bietet, dessen sie als Natur für ihr Dasein in ihr benötigen. Das zwingt den Menschen dazu, ihnen zu geben, was sie in seiner Welt … Continue reading

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Nabokov lesen, 18: „Die Gabe“ (3). Mit einer unzeitgemäßen poetologischen Schlußbemerkung zum pädophilen Fall Gabriel Matzneffs.

  Dem wahren Schriftsteller sollten alle Leser egal sein, außer einem: dem der Zukunft, der seinerseits nur die Widerspiegelung des Autors in der Zeit ist. Die Gabe, S. 554 (Alle Zitate in der Übersetzung Annelore Engel-Braunschmidts)   Dieser ist der … Continue reading

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Genderdichtung der Correctness. (Einwurf).

 

(…) wo aus dem Nebel der ödesten demokratischen Dumpfheit – ebenfalls pseudo – derselbe alte Stiefel und Stahlhelm hervorstechen: wo der bei uns zu Hause erzwungene ’soziale Auftrag‘ in der Literatur durch sozialen Opportunismus ersetzt worden ist …
Nabokov, Die Gabe
(dtsch. v. Annelore Engel-Braunschmidt)

 

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Wer ist David Ramirer?
Live auf radio klassik, Österreich

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          bereits als Podcast → d o r t,               sowie → bei Faustkultur.

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„Es sind die s c h l a u e n Leute,

die nie zuhören.“
Jonathan Harker in Die Regeln des Biests, → „Dracula„, Teil 1

„Die Realität wird überschätzt.“
Graf Dracula in Blutzoll, → „Dracula„, Teil 2

.

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III, 454 – Nemontemi et al.

Drei Wochen sind eine gefühlte lange Zeit, und ich müßte tatsächlich nachschauen, ob es zahlenmäßig und meßtechnisch gesehen tatsächlich eine mit “drei Wochen” zu umschreibende Zeit war. Also eine Anachronie in Wirklichkeit. Die im letzten Beitrag angedeutete Chronik einer Jugoslawienreise … Continue reading

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… und die n ä c h s t e Welt:

Vorbereitung, St. Michaelis.

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Abgehoben.

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[Arrivo a Tegel: (progr.) ore 13.35 Fotografie „Badman“: Parallalie, Amelia/TR] Nach → Leonardo:             Gesehen Fiumicino aeroporto, Terminal 3 ____________________ Siehe auch: → Flugzeugnotat

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Béarmelia, 6: Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 11. Januar 2019.

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[Casa di Schulze, Kaminraum, ore 9.47] An sich hätte ich mit einem ziemlich guten Grundgefühl morgen zurückreisen können. Doch ist es jetzt, ich sag mal, beschlagen. Zum einen schweigt die → „neue Madonna“ nun; rückschauend wäre von einem emotionalen Feuer … Continue reading

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Der Bruch zwischen Gott und Geschlecht: Schubarts „Religion und Eros“. Die Brüste der Beart, 41.

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(…) diejenigen aber, die nicht darauf verzichten konnten, den Eros in kosmischer Perspektive zu sehen, wandten sich von der asketisch getönten Christlichkeit ab und hielten dem Eros die Treue, ein schwerer Kraftverlust für das Christentum. Denn es sind nicht etwa … Continue reading

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Béarmelia 5: … s c h o n bezeichnend,

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daß sich ausgerechnet jetzt, da sich mein Béartblick → erotischen Madonne zugewandt hat, und zugewendet, eine ماریا meldet (dem Koran immerhin | → eine ganze Sure wert) — und zwar für mich komplett überraschend, wobei diese Meldung auf einen Dschungeleintrag … Continue reading

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Wölfinnen, anders? (Béarmelia 4, romanieri).

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[Viale di Villa Massimo / Via di Villa Ricotti] aus:     >>>> Bestellen  

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Max Ernst in Rom. (Béarmelia 3, romanoggi).

[Roma, Accademia tedesca, studio uno
Bei → XO]

 

 

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Die Gegenstände der Gedichte

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  aus:           >>>> Bestellen  

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Befanas Mantra
Ein Nein ist kein Ja ist kein Nein ist ein Ja
Arbeitsbemerkung am Montag, den 6. Januar 2020

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[Casa di Schulze, Kaminraum Befana ore 9.20] Nachdem ich diese Glossen las, zwei von ihnen bezeichnenderweise sind Žižeks, einer stammt von Liessmann, der vierte von Zaslawski → Befreite Nüppel → Befreiende Prostatation → Undemokrassische Schönheit sowie → Circes entfesselte See, … Continue reading

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P ä o n e: Nakokov lesen, 17. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 4. Januar 2019. Darinnen nun „Die Gabe“ (2).

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(…) die geöffneten Arme einer inneren Umarmung, der heilige Schauer des Klassizismus (…) Die Gabe, 249 [Casa di Schulze, Kaminraum, ore 16.47] Mit seitenlangen Diskussionen zur Metrik habe ich in einem Roman nicht gerechnet, obwohl mir freilich schon → dort … Continue reading

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Das Arbeitsjournal des Freitags, den 3. Januar 2020. Béarmelia 2. Darinnen ein Instinkt: Die Brüste der Béart (40).

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[Casa di Schulze, Kaminraum, ore 11.07] Stahlblauer Himmel über dem kleinen Ort bis zur Kathedrale hinan; scharfe Kälte, in den Kleidern haftet der Geruch verbrannten Holzes, der die Gassen fast insgesamt füllt: auch tags, als stiege er, nach Erlöschen der … Continue reading

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S t e r n e n k i n d

Die Brüste der Béart XXVIII,2. (Aus dem handschriftlichen Entwurf). Die Brüste der Béart, 39.

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  (…) Béart, ich möchte „Heilig!“ rufen, leg auf die Sagrada Deines Bauchs die linke Hand und spüre Atem durch des Nabels feine Senke aus den leichten Wogen der Gezeiten wehen, des gleichsam Wiegens ihrer Muskeldecke und des in Bauchfell … Continue reading

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2 0 2 0
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Es gibt kein Recht zu gehorchen
!

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Meinen Leserinnen und Lesern ins Poesiealbum des Neuen Jahrs   Einer der beiden Sätze, die, als ich sie las, mir die bemerkenswertesten des gesamten vergangenen Jahres waren. Dieser hier, auf dem Bozener Fries, ist als Zitat freilich heikel, da es … Continue reading

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„scheinen“ & als ob („e rscheinen“). Nakokov lesen, 16: „Die Gabe“ (1).

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Immer wieder finde ich, auch in den Übersetzungen Nabokovs, das „scheint zu sein“ in falscher Verkürzung, (beinah) egal, welche Übersetzerin, welcher Übersetzer sie verschuldet. Es ist – wie „als sei“ statt „als wäre“, „als habe“ statt „als hätte“ – L e g i o n: … Continue reading

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Mittags da. | Zwischenhalt. || Angekommen. ||| (Béarmelia 1).

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________________ Umsteigen, 12.10 Uhr, …. _____________ … und ankommen, gegen 15 Uhr:   ______ abends [David Ramirer, Variationen auf J.S.Bachs Ricercar à tre]: Mit dunklen Blicken sehen sich die Liebenden an, Die Blonden, Strahlenden. In starrender Finsternis Umschlingen schmächtig sich … Continue reading

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Das Arbeits-, vor allem Vorreisejournal des Sonntags, den 30. Dezember 2019.

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[Arbeitswohnung, 9.27 Uhr [Tschaikowski, Пиковая дама] Gestern Geburtstag der Zwillinge, am Abend noch ein Treffen mit Uwe Schütte, dessen auf Englisch erschienenes, man muß sagen, Standardwerk zu Kraftwerk bei Penguin mittlerweile zum Sachbuch-Bestseller avanciert und der ein längeres Feuilleton zu … Continue reading

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III, 453 – Xmas

Die im letzten Beitrag angedeutete Jugoslawienreise wird langsam interessant. Das Jahr selbst (1973) war Lebenszäsur. Entließ den Dörfler in die ungewohnte Stadt. Bewirkte, was sie angerichtet. Nämlich ZBW: d.h. notgedrungen kraft Abiturwisch Zu Bewilligendes Wesen. Aber das ist alles vorerst … Continue reading

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Heiligabend 2019
Am Morgen. Nachmittags. Abends.

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                          _______ Und dann, abends: Mit den dreizehn Kerzen in Pracht, darunter die Gaben:                             … Continue reading

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III, 452 – Der Tod entgeht den Immen

Wenn man Mails beantwortet, hat man allemal mehr Anhaltspunkte, als wenn man auf die Nachrichten antwortet, die der Alltag bietet. Und davon ist sogar manches zu verschweigen. Das Altern als Klimakatastrophe. Es fühlt sich für mich nicht wirklich dramatisch an, … Continue reading

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Was Gedichte sind. Nabokov lesen, 14 (Intermezzo II).

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  Kann es wahr sein, daß all die hinreißend pulsierenden Dinge, von denen ich geträumt habe und vermittels meiner Gedichte noch immer träume, nicht in ihnen verlorengegangen sind und bemerkt wurden von dem Leser, dessen Kritik ich sehen werde, ehe … Continue reading

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„Radiernadel der Jahre“: Nabokov lesen, 13. Die Erzählungen I,5.

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Der Tod gewöhne sich dermaßen daran, furchtlose Männer in wilden Gebirgen und Wüsten zu verfolgen, daß er sich ihnen auch unter allen möglichen anderen Umständen nähere, zum Spaß und ohne ihnen besonderen Schaden zufügen zu wollen, und da treffe er … Continue reading

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Heidesand. Im Arbeits- und Nachsinnjournal des Donnerstags, den 19. Dezember 2019.

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[Arbeitswohnung, 10.55 Uhr Schoeck, Notturno op. 47] Weihnachten, meine seit Kinderzeit und Jugend über Jahrzehnte, der Lichtsymbolik wegen, liebstes Fest, geht mir mit zunehmendem Alter zunehmend verloren. Das hängt nicht nur damit zusammen, daß mein Sohn nun erwachsen ist (er … Continue reading

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Das unbekannte Land: Nabokov lesen, 12. Die Erzählungen I,4.

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He thinks, as a consequence of this, that it may be possible to live visually in one part of the world, while one lives bodily in another. H. G. Wells Das Unbekannte siegte. Nabokov Es ist dies, nach der >>>> … Continue reading

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A u r e l i a n s: Nabokov lesen, 11. Die Erzählungen I,3.

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  (…) denn Pilgram gehörte zu einer besonderen Gattung von Träumern, oder vielmehr war er bestimmt, zu ihnen zu gehören (aber etwas – der Ort, die Zeit, der Mann – war schlecht gewählt worden), zu jenen näm- lich, die im … Continue reading

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Robosquad. Im Arbeitsjournal des Freitags, den 13. Dezember 2019.

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[ICE543, Düsseldorf-Berlin Kalevi Aho, Kysmysten Kirja für Sopran und Kammerorchester] Im tiefsten Dunkel schrak ich hoch. „Machen Sie mal Licht!“ Fast saß ich schon, nackt wie zum Schlafen immer, auf der langen Couch im Villensouterrain. In der Tat, nicht der … Continue reading

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Nabokovs Venezianerin von Sebastiano del Piombo. Nabokov lesen, 10. Die Erzählungen I,2.

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[Zitate: Übersetzung aus dem Russischen von Gisela Barker]     So bleibt also die trockene, verschrumpelte Frucht, die der Gärtner zufällig fand, das einzig ungelöste Rätsel in dieser ganzen Erzählung.   Die erste der frühen, doch nach meinem Eindruck höchst … Continue reading

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Im Jobcenter mit Nabokov. Das Antragsjournal des Dienstags, den 10. Dezember 2019, worin die Geschehnisse der Vortages berichtet werden.

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[Arbeitswohnung, 5.30 Uhr Tippett, King Priam] Auch wenn da | >>>> e r | sich ärgern wird (ich höre sein genervtes Aufstöhnen bis an meinen Schreibtisch), ich habe es über mich gebracht, stand gestern früh genug auf, nahm noch einen Latte … Continue reading

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Im Buchhandel. DAS UNGEHEUER MUSE. Gedichte.

Fester Einband mit einem Motiv von Omar Galliani Lesebändchen, 136 Seiten, 20 Euro Arco | Wien & Wuppertal >>>> Bestellen

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Geistinnen, Sehnsucht: Nabokov lesen, 9. Die Erzählungen I, 1. Darin das nicht-verfilmbare Bild.

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„… sag, daß du mich liebst, das heimatlose Gespenst, rück näher, gib mir deine Hand …“ Geisterwelt (1921), S.15 „Ach, mein Freund, ich bin in Madonnen verliebt!“ Die Venezianerin (1924), S.231   Es war für meine Lektorin, aber auch mich … Continue reading

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Die erste Federboa des Paradieses
Vor siebenunddreißig Jahren:
Alban Nikolai Herbst spricht Hans Carl Artmann zur wahren Menschlichkeit

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  Kulinarisches Theater Frankfurt Aufnahme vom 22. April 1982 aus dem Kellertheater Frankfurt am Main                           aus:

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Kurt-Wolff-Preis 2020 für Arco. Im Nikolausjournal des Freitags, den 6. Dezember 2019. Sowie erneut zur Mehrdeutigkeit der Neins.

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[Arbeitswohnung, 8.57 Uhr John Cage, Quartets] Sie war eine schöne, sehr schöne Überraschung gestern, diese Nachricht: Arco Verlag erhält Kurt-Wolff-Preis 2020 Der Wuppertaler Arco Verlag wird mit dem Kurt-Wolff-Preis 2020 geehrt. Er gehöre zu den wichtigsten Verlagen jüdischer Literatur im … Continue reading

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Empfängnis. Die Brüste der Béart XXVIII,1. (Aus dem handschriftlichen Entwurf). Die Brüste der Béart, 38.

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        (…) Ich klage nicht um mich, Béart, ich führe D e i n e Klage als Anwalt des Geschlechts, da alle es vergessen. da wir es leugnen solln und vage als Konstrukt, das von Natur ganz frei ist, fassen — … Continue reading

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Puglieses Menschenbuch voll Regen. Von ANH. Sowie viermal Missa.

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(…) Und dann gellt der Schrei über Neapel, man weiß nicht woher, wie aus tausend Kehlen, der sich hinunterbewegte in den Hof und hinauf zu den Zinnen der Burgmauern und über sie hinwegflog, hinaus der Stadt entgegen, und die Stadt … Continue reading

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Schrecklich ein jeder. Zur Morphologie der Engel.

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Engel stehen den Insekten ganz offensichtlich näher als den Menschen, ja als sogar den Vögeln, andernfalls sie ihre Flügel statt der Arme hätten, nicht jene zu diesen noch hinzu. Ebensolches gilt für Sphingen, Pegasoi sowie die meisten Drachen. Jedenfalls kommt … Continue reading

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III, 451 – Adventsdekoration

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Navigieren im Alltag von To-Do-Boje zu To-Do-Boje, dazwischen werden Straßen aufgerissen und Parkplatz- sowie Verkehrsprobleme geschaffen. Die Tabaccaia eine mittlerweile isolierte Insel zwischen aufgerissenen Straßen (Hochwasser ist wegen der Hügellage nicht zu befürchten, obwohl es einen Tag regnet und den … Continue reading

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Nabokovs Gc (*): „Ergebenheit des Weibchens“
Nabokov lesen, 8

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(Die Übertragung der im Original russischen Zitate ins Deutsche stammt von Jochen Neuberger.) ___________________________________ An der Endstation koppelt sich der Triebwagen los, fährt auf ein Nebengleis, passiert den zurückgebliebenen Anhänger und nähert sich ihm dann von hinten. Es hat etwas … Continue reading

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Hamburger Nebel | Binnenalster

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9.42 Uhr

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Geschafft. Sonnabend, den 30. November 2019. Mit einer wehmütigen Erinnerung an Heinz Winbeck.

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(Das Titelwort stimmte gestern nacht in beiderlei Sinn.) [Arbeitswohnung, 9.41 Uhr/sub> Winbeck, Fünfte Sinfonie „Jetzt und in der Stunde des Todes“] Das hat mich vorhin s c h o n erschreckt – daß in diesem Jahr auch Heinz Winbeck gestorben ist, mit dem ich … Continue reading

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Selbstvergewisserungen. Im Umbaujournal des Freitags, den 29. November 2019.

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[Arbeitswohnung, 6.56 Uhr Pettersson, Drittes Streicherkonzert] Diese >>>> meine Kommentatorin hat ja nicht Unrecht; in jedem Fall mußte zumindest symbolisch gehandelt werden. Und | muß es w e i t e r. Auf den Regalen an den Wänden meines Arbeitsraumes, sie hieß noch (so Broßmann, … Continue reading

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Technische Zusammenbrüche. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 28. November 2019.

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[Arbeitswohnung, 8.45 Joni Mitchell, Don Juans Reckless Daughter] Hier ist momentan ein Wurm drin, der mich halb verrückt macht – nämlich in meiner Musik, also dem, was sie spielt: meiner Anlage. Erst gab der Nakamichi auf, bewegte die Cassetten nicht … Continue reading

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Nabokov lesen, 7: Der Späher (1930/1965).

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Auch dieses schmale Buch ist, wie im Spätwerk das der Durchsichtigen Dinge, nicht eigentlich ein Roman, formal liegt es für mich zwischen einer langen Erzählung und abermals einer Novelle, >>>> jene Dinge indessen tatsächlich vollendet. Den Späher schrieb Nabokov mit Dreißig. … Continue reading

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Die diaphane Schönheit. Notat, vielleicht für ein nächstes Béartgedicht. Die Brüste der Béart, 37. Außerdem das neue diaphane Magazin.

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Das schöne markante Profil der jungen maronbrünetten Frau vier Hocker links von mir, das ziselierte linke Ohr, die übereinandergeschlagenen schmalen Oberschenkel, die skihosenartigen schwarzen Leggins über beiden Knien streifig zerrissen. Dazu Parka mit braunenen Cord“beschlägen“ (Applikationen), ebensolcher Kapuze, die in … Continue reading

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Podcast
„Ich trage einen großen s c h l i m m e n Namen.“
Die Ribbentrop-Verfluchung
ANH im Gespräch mit Manuela Reichart. SWR2 Matinee.

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Auf dieses erst jetzt, in des Senders Onlinepräsenz, abermals gewählte „große“ hatte ich vor Jahren, als mich bereits eine ihrerzeit mächtige Kritikerin um einen Beitrag dazu bat, sie abschlägig beschieden und scharf hinzugefügt (was meiner Unbeliebtheit ganz gewiß noch Futter … Continue reading

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Nabokov lesen, 6. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 23. November 2019. Durchsichtige Dinge darinnen.

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[Arbeitswohnung, vorhergeschrieben am 22.11., ab 16.15 Uhr Carl Heinrich Graun: Cleopatra e Cesare In einem Live-Mitschnitt aus der Staatsoper Unter den Linden vom 28. 2. 1996}] Ich bin schwer verliebt, offenbar. Das hätte ich Stockhetero mir niemals träumen lassen, der … Continue reading

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EINHUNDERTTAUSEND WÖRTER SUCHEN EINEN AUTOR (selbstverständlich ihre Autorinnen a u c h).
Von diaphanes.

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    Selbstverständlich ist es mir eine Ehre, zur Teilnahme >>>> an diesem schönen Projekt gebeten worden zu sein. Ob ich ihr freilich nachgekommen bin, wird hier nicht verraten – nur soviel, daß es — nachdem schon auf der diesjährigen … Continue reading

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„A b e n t e u e r r o m a n“
Zu Thetis.Anderswelt neu bei Amazon.

  >>> D o r t.               >>> Bestellen        

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Dorothea Dieckmann, Kirschenzeit. In WDR3 von ANH. Mit der eigentlich gemeinten, in mir gehörten Fassung: wie nur der Rundfunk es kann, also könnte.

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  >>>   Zum Podcast >>>> hier klicken.         (Aber wie ich es tatsächlich haben wollte und in mir hörte, das hören, Geliebte, nur h i e r nun auch Sie:) (Es singt >>>> Juliette Gréco.) Für … Continue reading

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Skandale: „… und werde sehr praktisch und gewieft sein.“ Lolita 3 (Nabokov lesen 5), zur Rezeption. Als Arbeitsjournal des Dienstags, den 19. November 2019.

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[Arbeitswohnung, 7.15 Uhr Sofa Gubaidulina: „Stimmen … verstummen“ Sinfonie in zwölf Sätzen (Mitschnitt der UA,1986)] Mal abgesehen davon, daß ich dauernd auf die Zeit vergesse, Freitage für Donnerstage halte und erst um ein Viertel vor vier aufbreche, wenn ich um … Continue reading

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Lolita 2 (Nabokov lesen 4): — als quasiganzes Arbeits-, nämlich Lesejournal des Sonntags, den 17. November 2019.

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  (Vorbemerkung: Sämtliche Zitate nach der bei Rowohlt erschienenen Ausgabe der Gesammelten Werke in Dieter E. Zimmers Bearbeitung der Übersetzungen von Helen Hessel, Marias Carlsson, Kurt Kusenberg, H.M.Ledig-Rowohlt und Gregor von Rezzori.) [Arbeitswohnung, 8.43 Uhr Mieczysław_Karłowicz, Wiederkehrende Wellen op. 9} … Continue reading

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Vedute: Unterarme einer Frau (Entwurf). Die Brüste der Béart XXVII. Nach einer Begegnung auf der Frankfurtmainer Buchmesse. (Die Brüste der Béart, 36).

  Ein Hauch von Haar, von Tier, Béart, auf Deinen dunklen Unterarmen, ein feiner Pelz von schwarzem Duft, den selbst die Luft, kein Zug vom Fenster her in seiner Lage rührt; Magnetschraffuren gleich aus Fädchenteilen, die, ein Flor, so weich, … Continue reading

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Arbeitsjournal, versucht am Morgen des Donnerstags, den 14. November 2019. Lolita 1 darinnen (Nabokov lesen 3).

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  Wenn alle in eine Richtung rennen, müssen die Künstler als Einzige in die andre, das ist nicht nur ihr Recht, sondern ihre Pflicht.“ Elfriede Jelinek (zum Nobelpreis für Peter Handke) [Arbeitswohnung, 7.50 Uhr Morgencigarillo bei erstem Latte macchhiato Luigi … Continue reading

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Nabokov lesen (2). Ein verlassenes Zimmer ODER Die privaten Höllenkreise.

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        Zum letzten Mal trafen sie sich in dem schäbigen Zimmer, das schon einen ahnungsvoll unnatürlichen Ausdruck angenommen hatte, wie das so ist, wenn sich ein möbliertes Zimmer auf immer von seinem Mieter trennt. (…) Das Tapetenmuster, … Continue reading

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Nichtarbeitsbemerkung. Dienstag, den 12. November 2019, nach der Rückkehr.

Lieber R. B., ich will, nein m u ß mich eben kurz melden, weil ich noch immer nicht abgegeben habe. Es hat mich eine harte Schwermut erfaßt, die mich zu arbeiten hindert, insgesamt. War übers Wochenende in Bolzano, was etwas … Continue reading

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Abendlied, mittags. Das Innsbruckjournal des Freitags, den 8. November 2019.

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Am Abend, wenn wir auf dunklen Pfaden gehn, Erscheinen unsere bleichen Gestalten vor uns. Wenn uns dürstet, Trinken wir die weißen Wasser des Teichs, Die Süße unserer traurigen Kindheit. Erstorbene ruhen wir unterm Hollundergebüsch, Schaun den grauen Möven zu. Frühlingsgewölke … Continue reading

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Nabokov lesen (1). Als Arbeitsjournal des Dienstags, den 5. November 2019.

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  Das Leben ist eine einzige Überraschung. Ich sehe nicht ein, wieso der Tod nicht eine noch größere sein soll. John Francis Shade in Pale Fire Wiederum Nabokovs letzten Roman  Look at the Harlequins!, 1974 (dtsch. Uwe Friesel: Sieh nur die … Continue reading

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III, 450 – Laon V – Dédicace, Vauclair, Lac d’Ailette, Reims, Retour

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Nicht, daß die Tage dort nach einem Monat einfach verblassen. Bunte Blätter, die noch immer auf dem Weg liegen. Immer noch ist ein Sonntag zu beschreiben, der auch anders nachzubilden wäre. Und immer noch Ende September. Zunächst der aber Samstag. … Continue reading

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Kein Arbeitsjournal, weiterhin. Freitag, den 1. November 2019.

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Das habe ich noch nie getan: vor Trauer nichts essen, gar nichts. Heute vierter Tag. Zu arbeiten ist komplett unmöglich. Wozu auch? Es ist Ich kann tun, was immer mir möglich, da ist kein Horizont mehr. Und eben stellte ich, … Continue reading

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zu ANHs Neapel-Hörstück von 2013. Von Tufano Salvatore.

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Bei >>>> Facebook: [Siehe auch >>>> da und >>>> dort. Dann immer den Links folgen.]

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Die Stimmen werden ein einziger Leib | Und das Wort findet wieder zu sich
Puccinis Manon Lescaut an der Oper Frankfurt am Main, inszeniert von Áxel Ollé –La Fura dels Baus – mit der unfaßbaren Asmik Grigorian und Joshua Guerrero an Stirn und Herz mit ihr

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[Fotografien ©: >>>> Barbara Aumüller]     Auf diese Inszenierung wies mich >>>> eine großartige Besprechung Andrea Richters bei Faustkultur hin. Nachdem ich sie gelesen, war es geradezu Notwendigkeit, mir selbst eine Karte zu sichern. Da am 18. Oktober ohnedies … Continue reading

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III, 449 – Laon IV – Auf dem Weg, Empfang in der Mairie

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Am Freitag konnte dann das Thema beginnen, aus dem wir dann auch nicht mehr herausgekommen sind: Der Weg – Le Chemin. Auf dem offiziellen Programm stand erst für den Nachmittag ein Empfang beim Bürgermeister von Laon. Eine seltene Ehre, aber … Continue reading

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Buchmesse Frankfurt am Main 2019. Der zweite Tag. Darin vor allem: Bersarin zu Peter Handke und den Rankünen im Betrieb. Sowie Arco und Wieser, Elfenbein und mare sowie das Fest von Septime.

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Dieser Essay ist bemerkenswert, mehr als nur das: >>>> Dort: Peter Handke und die kargen Lemuren: Jagoda Marinić, Saša Stanišić, Sophie Paßmann samt Stokowski   Und dann, in der SBahnStation Ostendstraße eine Gedenktafel, die ebenfalls Korrektur ist – eine genauso notwendigste: … Continue reading

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Buchmesse Frankfurt am Main 2019. Vorabend und erster Tag.

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  Septime, Halle 3.0 B21     Nach der >>>> Buchpräsentation im Literaturforum im Mousonturm: Dazu die >>>> Revierpassagen zu „Wanderer“ und „Wölfinnen“: Der Autor ist also auf dem Buchmarkt präsent wie nur wenige seiner Generation, und ist zugleich merkwürdig … Continue reading

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Robert HP Platz spricht über sein viertes Quartett, „Strings“, für Streicher und Singstimme auf zwei Gedichte von Alban Nikolai Herbst. Ein Podcast.

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>>>> dort:  

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„Ein Stück Musik“: AEOLIA bei FAUSTKULTUR. Von Ute Stefanie Strasser.

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>>> D o r t:

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Extinction Rebellion. Sehr guter Text bei Aisthesis.

    Von Bersarin >>>> d o r t.     [Sehr wenig wäre hinzuzufügen, außer vielleicht, daß Gewaltfreiheit zum internalisierten Dogma wurde, das bereits fetischisiert ist. Die Konstruktion des Rechtsstaats gibt sinnvollerweise das Gewaltrecht der Einzelnen an die Exekutive … Continue reading

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III, 448 – Laon III – Des hauteurs et d’autres choses

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Immer noch im ersten Tag nach der Ankunft. Am Nachmittag nach der Audio- und Videoaufnahme dahin, was bisher immer wie eine auf vielen Fotos schon gesehene Fata Morgana aussah: Da sieht man sie, und da schon wieder. So ein Blick, … Continue reading

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III, 447 – Laon II – On commence

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Gut, daß das Wort “beginnen” nicht genderbesetzt ist, es hätte wegen des “innen” alles Zeugs dazu. Ich komme gerade wegen eines NZZ-Artikels darauf. Es gehen überhaupt sehr merkwürdige Dinge mit mir vor zur Zeit. Etwa Spiegelnarzißmus mitten in der Nacht. … Continue reading

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III, 446 – Laon I – On arrive

Beim Anflug die Sekundenidee eines Eiffelturms in einer imaginären Stadtlandschaft: die Erwartung, ihn zu sehen bzw. sehen zu wollen, erzeugte diese kurze Vorstellung eines Stiftes. Sicher war er sich nicht. Die T3-Arrival-Halle des Flughafens CDG erwies sich als erweiterte Wartehalle … Continue reading

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Alban Nikolai Herbst liest aus „Aeolia . Gesang“
Eine Hörmontage

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  A e o l i a . G e s a n g (Auszüge) [Fotografie ©: Christoph Haacker, Arco Verlag] Eine Tonmontage von Alban Nikolai Herbst Sprechaufnahme, live: >>>> 26. September 2019 im >>>> Buchhändlerkeller Berlin

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Die Bamberger Elegien.

 Elfenbein-Verlag Berlin 2011 
Einband in Old Mill Avorio von Fedrigoni
Rote Fadenheftung, 152 Seiten, 20 Euro
ISBN 978-3-941184-10-7

>>>> Zur direkten Bestellung.
Bestellung >>>> über amazon.

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III, 445 – Schuhwechsel

Schachspielen mit dem, was ansteht: so könnte das zur Zeit nennen, was einem weniger um die Ohren flattert als vielmehr sich als konkreter Handlungsbedarf geriert. Unumgängliches. Zu so einem konkreten Handlungsbedarf gehörte beispielsweise, mich zu überwinden und ein Stück rohes … Continue reading

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III, 444 – … und kehrte mit einem Teelöffel in der Hand zurück

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Dann am Mittwoch fand der Bahnhof doch seinen Reisenden, dem die Extraktion schließlich erspart geblieben war: das Antibiotikum hatte am Ende seinen Zweck erreicht. Die vermeintliche Gesichtssymmetrie ist wiederhergestellt. Ich hatte jetzt gerade die Stifter-Erzählung “Nachkommenschaften” ausgelesen (merkwürdigerweise aus derselben … Continue reading

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Nix mehr ohne Taxi: Das Arbeitsjournal der Nacht des 14. auf den 15. September 2019.

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(Foto ©: Violetta Simon)

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„Schminken“ (Entwurf): Die Brüste der Béart XXVI. (Die Brüste der Béart, 35).

(Nach dem englischen Sonett nunmehr eines nach Petrarca:) Du sitzt vor dieser runden kleinen Scheibe die sich in einer Gabel kippen läßt, so daß du halb hinab zu jedem Test dich anschaun kannst, ob sie dir sagt, nun reibe ein … Continue reading

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„Halterlose“ (Entwurf): Die Brüste der Béart XXV. (Die Brüste der Béart, 34)

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  Wie du im süßen Still des Raums die Beine übereinanderlegtest, links auf rechts, in Deiner Hand bereit das seidenfeine Knäuel des dunklen, matten Nylongeflechts, auf deinem Stuhl am Abend zum Licht des Fensters und zu den Zehen vorgebeugt, die … Continue reading

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III, 443 – Visitatrici und ein vom Bahnhof gesuchter Reisender

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Jetzt im September ist es doch nicht mehr so einfach, nur mit dem T-Shirt am Schreibtisch zu sitzen. Von offenen Fenstern mittlerweile ganz zu schweigen, nur die Tür zum Hof darf noch offenstehen, sobald die Nachtkühle etwas verflogen. Also machte … Continue reading

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ANHs W A N D E R E R, Erzählungen I. Im Buchhandel.

Ediert und mit einem Nachwort von
Elvira M. Gross

Geb. mit Schutzumschlag
600 Seiten, Lesebändchen, 29 Euro
ISBN: 978-3-902711-81-6
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In Vorbereitung:
WÖLFINNEN
Erzählungen II
Im Herbst 2019

 

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Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 1. September 2019.

[Arbeitswohnung, 11.51 Uhr] Nach der Gala, ich lag erst gegen halb fünf/fünf im Gastbett, und tags drauf dem nächsten Gespräch mit der alten Dame, deren Autobiografie ich schreibe, für die wiederum ich alles, was sie erzählt, als Tonfile aufnehme, um … Continue reading

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Steuererklärung ffff. Am Mittwoch/Donnerstag, den 28. & 29. August 2019

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    An Parallalie geschrieben, soeben (8.27 Uhr, nachdem ich die entsprechenden Reisekosten in der Steuererklärung erfaßt hatte): „Steuererklärungen können auch schön sein. Soeben – nach dem Wiener Lektorat des Ungeheuers Muse – mit Christoph bei Dir in Amelia gewesen, … Continue reading

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Jouissance: Der Linken Fetisch Trump. Von Slavoj Žižek in der NZZ.

 

>>>> D o r t.

 

(Die Dschungel l i e b t Querdenker. Sie alleine denken.)

 

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Jan Drees: Lätta versus Alpenbutter.

In >>>> diesem, allerdings engerem literaturbetrieblichen Zusammenhang findet sich auf Jan Drees‘ LESEN MIT LINKS eine fast->>>>Analyse von angemessener Schärfe.

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Sich nie gebeugt zu haben. (Ein Gender-Nachlaß).

Ich habe mich „männlichen“ Ideologien nie gebeugt und werde mich jetzt | auch nicht „weiblichen“ beugen. Auch dann nicht, wenn es deutliche Nachteile nach sich zieht und sogar existentielles Bedrohtsein bedeutet – was in der „politisch korrekten“ Konsensgesellschaft bisweilen schon heute der Fall ist. Doch wenn eines Tages, nachdem ich gestorben sein werde, alleine von mir übrig bliebe, ich sei niemals korrupt gewesen, wär es mein Leben bereits w e r t. Das könnt ich vererben, und werd’s. Denn was mit meiner Dichtung post mortem geschieht, habe ich-selbst nicht in der Hand.

(19.50 Uhr:
Arbeitsnotat nach einem nicht sehr schönen Briefwechsel, dem einige Gespräche folgten.)

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III, 442 – ta sottise particulière

Die Arbeit ist endlich abgeebbt. Was bleibt, ist ein Theaterstück: Wolkenkuckucksheim, wie ich es vorläufig nenne, da zumindest zwei der Personen aus den Vögeln von Aristophanes stammen und sich der Autor direkt darauf eingangs bezieht. Geschrieben allerdings kurz nach dem … Continue reading

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Fahnenarbeit ff. Das Arbeitsjournal des 21. Augusts 2019.

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[Arbeitswohnung, 10.28 Uhr Brahms, Zweites Klavierkonzert] Geradezu pünktlich, gerade war ich damit fertig geworden, die Belege zuzu- und nach Datum zu ordnen, kamen aus Wien die von der Lektorin korrigierten Fahnen des zweiten Erzählbandes, in die sie meine vorausgegangenen Korrekturen … Continue reading

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Das Arbeitsjournal des Montags, den 19. August 2019.

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[Arbeitswohnung, 8.10 Uhr Uuno Klami, Seebilder (1928/30)] Eine aufgeregte Woche ist das gewesen, bis gestern; wobei der Sonntag „eigentlich“ der erste Tag einer Woche ist, gemäß Gen. 1, 2-3. Tatsächlich war ich mit Béart XXIV bereits am Sonnabend fertig, las … Continue reading

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„sanften, Dich wiegenden Netzen“: Walzer. Die Brüste der Béart XXIV (Entwurf der Fortsetzung ff: zur Coda). Die Brüste der Béart, 33.

Ganz fertig bin ich noch nicht. Erst einmal baute ich nachträglich in die Anfangsstrophen die anatomische Beschreibung des Ohrs ein, um der auf der einen Seite erotisch-konkreten Szene, andererseits den mythischen Bezügen eine fachlich-nüchterne, sozusagen pragmatische Erdung zu geben. Allerdings … Continue reading

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Ohren ff. aus: Die Brüste der Béart XXIV (Fortsetzung: Formarbeit). Die Brüste der Béart, 32.

Es kommt, liebste Freundin, immer der Moment, daß mir der freie Vers „zu wenig“ ist, zu wenig unter ein Formgesetz gestellt, das ich einfach auch deshalb zu meistern habe, weil meine Lektüreerfahrungen immer dort erschauerten, wo mir aus der strengsten … Continue reading

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Ohren. Die Brüste der Béart XXIV (Entwurf des Anfangs). Die Brüste der Béart, 31.

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(Lyrische Erzählung eines Liebesaktes, den der Mann durch nichts anderes als die zärtliche Konzentration auf ein Ohr der Frau zu ihrer Erfüllung bringt – mehr Gesang über Liebeskunst, aber, als ein Gedicht.)   Ohren, Béart oh! die Ohren, hier ruht … Continue reading

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Ungehörte Seufzer, gehört. Zur Uraufführung von Marius Felix Langes „Der Gesang der Zauberinsel“ auf den Salzburger Festspielen 2019.

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Einige Anmerkungen von Alban Nikolai Herbst. >>>> D o r t bei Faustkultur.

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Der Fischer Rouge in Der Schönheit von Ramuz.

Jetzt muß man versuchen, ruhig zu sein; er setzt sich zu ihr; was nicht möglich ist, muß man töten in sich, er setzt sich neben sie auf die Bank.

Charles Ferdinand Ramuz, La Beauté sur la Terre
(Dtsch.v. Hanno Helbling

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Fahnenarbeit an den Wölfinnen. Das weit überfällige Arbeitsjournal des Sonntags, den 11. August 2019. Darin im Rückblick Wien: auch mit einem Uhrmachermeister, wie Meister-ja-überhaupt, zum Beispiel Zaderatzsky. Sowie Melancholie.

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[Arbeitswohnung, 9.23 Uhr Vsevolod Zaderatsky, 24 Präludien & Fugen] Ich habe hier für – Sie werden es, Freundin, gemerkt haben – längere Zeit nicht geschrieben, schreiben nicht können, in Wien des Schlußlektorates der „Wölfinnen“ halber, einem erfüllenden, aber mir zugleich, … Continue reading

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III, 441 – About Boojums

Wer “The Snark” von Lewis Carroll kennt, weiß, daß es sich um eine “Agony in Eight Fits”  handelt (“Fit has the double meaning of a convulsion and a canto”, annotation by Martin Gardner). Jedenfalls ist Elsa Morante in “La storia” … Continue reading

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III, 440 – Che sarà della neve, che sarà di noi?

Daß “oca” sich im Delirium zu “drago” wandelt, mag, Gans hin und Drachen her, an der Vertauschung der Vokale liegen. Und daß dann davon die Rede ist, daß die Stimme, die man gehört, einem Seehund entstammt, hat seinen Grund ganz … Continue reading

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Erste Improvisation: In der Frühe (für E.)
Ramirer & Herbst, Wiener Schüttau, 27. Juli 2019.

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[Fotografien (©: Christoph Haacker, Arco Verlag]       Vorlesen …     … und gleich … … ohne eine Probe: aus:       Wie wird dies erst werden, wenn wir im Wortsinn eingespielt sind! So beglückt auf dem … Continue reading

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„Wanderer“ im SWR. Am 26. Juli 2019 von Pascal Fischer, lesenswert und aber hier zu hören

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      PODCAST:   Autor: Pascal Fischer. Prima aber auch, daß Carsten Otte, der diesmal ganz besonders beseelte Moderator der Sendung, in seiner Einleitung von „Meere“ als einem „Meisterwerk radikal-männlicher Prosa“ spricht.      

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III, 439 – Vereins-Amt

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Wer das Wort “vereinsamt” sieht, stattdessen aber Vereins-Amt liest, ist es wohl nicht. Kurz: demokratische Kleinschreibung. Zumal ich an den Spätnachmittagen letzthin gern Rap höre, während unten die Kartenspielerinnen raunen oder, wie jetzt, getrommelt wird: Der Stadttrubel des Palio hat … Continue reading

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Zum Tod Werner Söllners (10. November 1951 – 19. Juli 2019). Anstelle eines Nachrufs.

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  Er ist, was er sucht, was nicht bleibt – ein Teil von der Kraft, die ihn treibt. Elblauf (1988) 1 Die bunten Fähnchen sind alt geworden Daß wir die Geschichte waren, du schriebst‘s Was blieb außer Stoff, der nun … Continue reading

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Ein sehr guter

>>>> G r u n d, hier zur Zeit nicht zu schreiben.

ANH, z.Zt. Wien
(zum Lektorat von Wölfinnen, Erzählungen II, >>>> bei Septime)

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III, 438 – Hartes Brot

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Nein, nicht schon wieder Beschreibungen von Abenden, die man in Gesellschaft verbracht. Sie liegen auch schon etliche Tage zurück und fühlen sich an wie das Stück Baguette, das seit meinem letzten Einkauf im Supermarkt steinhart geworden. Ich sollte es in … Continue reading

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ANHs Vomdachsprung über MEERE.

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[Bendinat, 14. Juli 2019:]                                 ***** (Nein, er war so nicht geplant, dieser Schnappschuß; Freya deren schönen Beine den Springer, nimmt man das Bild in 2D, … Continue reading

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Hochzeitsarbeit (1). Das Erstimpressionsjournal vom 12. Juli 2019.

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11. Juli 2019, Bendinat:   Angekommen …           … und eingestimmt.                         *** Danach zum Ort der Zeremonie, Begehung: Castell son Claret  

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Das Vorreisejournal des Mittwochs, den 10. Juli 2019. Worinnen Ragna Schirmer Alfred Schnittke spielt.

[Arbeitswohnung, 19.17 Uhr Schnittke, Violakonzert] Ein Ritt durch die Abgründe und Höhen menschlicher Gefühle. Alfred Schnittkes 1986 uraufgeführtes Bratschenkonzert gehört zu dem Schönsten, das je für dieses Instrument geschrieben wurde. Niklas Rudolph Zusammenpack- und Erledigungstag. Dennoch morgens noch drei kleine … Continue reading

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III, 437 – Schon wieder bleibt der Wind aus

Die Luft zirkuliert endlich wieder, streicht über die die nackten Arme und die Stirne sowieso. Denn die Sonne ist hinter die Dächer hinabgesunken, nicht indes hinter den Horizont – was ich am Samstag zu spüren bekam, als ich mit dem … Continue reading

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„Wo sie einander ausschließen müßten.“ Heinz-Peter Preußer zu Thetis.Anderswelt.

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Eine zu sich selbst gekommene Postmodeme zeigt sich hier, die nicht allein mit ihrem Gegenstand, dem Untergang der Welt, spielt, sondern die denkbare Apokalypse als eine Situation in Permanenz gestaltet, die Raum- wie Zeitebenen virtuos kreuzt, überblendet und beständig zwischen … Continue reading

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Der erste Europäer nach meinem Geschmack! Friedrich von Friedrich, nämlich Nietzsche. FAE4

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      Der Mensch aus einem Auflösungs-Zeitalter, welches die Rassen durcheinander wirft, der als solcher die Erbschaft einer vielfältigen Herkunft im Leibe hat, das heißt gegensätzliche und oft nicht einmal nur gegensätzliche Triebe und Wertmaße, welche miteinander kämpfen und … Continue reading

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Arbeitsjournal mit Knöchelläsion. Sonnabend, den 6. Juli 2019.

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[Arbeitswohnung,10.15 Uhr] Seit halb sechs auf – nicht disziplin-, sondern schmerzeshalber. Es ist wirklich ärgerlich. — Gestern vormittag, Schönhauser Allee-Arkaden, ich auf der Rolltreppe, will überholen, bleibe an einer Stufe mit der Schuhspitze hängen und stürze. Klar, ich fing mich … Continue reading

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Aeolia lebt: Stromboli. Als Eingang des Arbeitsjournales des Donnerstags, den 4. Juli 2019, darinnen auch von Friedrich wieder erzählt wird, also als FAE3. Dazu ein paar Sätze zur Nahrung und zur Körperlichkeit überhaupt, nämlich des poetischen Geistes, den nur die „Krähen“ stören, über die im Postskriptum mit der Stimme Marcel Inhoffs auch „Faust“ spricht

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und jeder erstarrte, nur nicht das Beben ̶ Alles warf den Kopf ins Knistern Ein Glas zerschellte hinterm Ausschank Die Vitrine ward kräuslig, matt, momentlang Krinoline, deren blindes Stahlband sich entspannte, was den Kegel des Bergs, ihn anzuheben momentlang verschmalte … Continue reading

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III, 436 – Sauve-qui-peut

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Mit E-Motionen oder gar mit E-Mobilität hat es nichts zu tun, was trotz E-Mails und E-Arbeitsplatz an Emotionen dennoch sogar teils über E-Connectivity erzeugt wurde, sie aber nicht meinte, aber dennoch aus ihr hervorwuchs. Ganz zuvörderst die Seawatch-Geschichte und deren … Continue reading

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Und abermals: Wanderer auch im Juli auf der Bestenliste des ORF.

Zum dritten Mal, nunmehr, in Folge:

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Der Blüte Syriens
Friedrich Anderswelt . Europa | FAE2

Als Arbeitsjournal infolge der Nacht vom Sonntag, den 30. Juni, auf Montag, den 1. Juli 2019.

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[Arbeitswohnung, 6 Uhr] Nachdem er in Brindisi aus politischen Gründen seine zweite Frau, die vierzehnjährige Isabella von Brienne, geheiratet hatte, habe er nicht mit ihr die Hochzeitsnacht verbracht, sondern, derweil das Mädchen in einer Kemenate des Castellos d’Oria ausharren mußte … Continue reading

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Rinnsale. Im Traum des Mittagsschlafes am 30. Juni 2019.

Die ersehnte Frau und ich liegen beieinander. Wir haben uns lange nicht mehr gesehen, nur geschrieben. Wobei sie sich, spürte ich, in den vergangenen Wochen entfernt hat. Ihre Nachrichten waren spärlich geworden, vor allem kühler als zuvor. — Wir ruhen … Continue reading

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Friedrich Anderswelt . Europa | FA.E 1

Aufgeweckt ist er, voll Scharfsinn und Gelehrigkeit, aber er zeigt ein ungehöriges und unschickliches Betragen, das ihm nicht die Natur mitgegeben, sondern an das ihn rüder Umgang gewöhnt hat. (…) In Verbindung damit steht freilich, daß er, ganz unzugänglich für Ermahnungen, nur dem Triebe seines eigenen Willens folgt und es, soviel man sehen kann, als schimpflich empfindet, noch bevormundet und für einen Knaben, nicht aber für einen König erachtet zu werden; und daher kommt es, daß er wohl jede Bevormundung von sich abschüttelt und die Freiheit, die er sich dann nimmt, oft das Maß dessen, was einem Könige erlaubt ist, überschreitet (…)
Gefolgsmannschreiben an Innozenz III, Frühjahr 1207 (Inn. Epp. IX, 158)
Friedrich II >>>> Briefe und Berichte, dtsch.v. Klaus J. Heinisch 

____________
>>>> FA.E2

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„Gender“ als Macht und Machtmißbrauch. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 29. Juni 2019. Dazu Federico II und Kleist.

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[Arbeitswohnung, 11.05 Uhr] Erst, vorgestern, ein grandioser Abend bei Krøhan Bress, acht Herren, die sich gelegentlich zum Austausch treffen, oft ist eine Künstlerin, ist ein Künstler dabei, ich selbst war’s nun schon mehrfach auf Dr. Nos Initiative. – Ob ich … Continue reading

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Manfred Roth Heiderlin ODER Wanderer bei literaturkritik.de

Nah ist Und schwer zu fassen der Gott. Wo aber Gefahr ist, wächst Das Rettende auch. Es gäbe >>>> dazu manches zu sagen, doch mögen dies andre tun als ich. So sie wollen. (Sie wollen freilich, fürcht‘ ich, nicht). — … Continue reading

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Resignation als poetisches Glück. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 25. Juni 2019.

Tatsächlich geschafft —nämlich um fünf Uhr aufzustehen, obwohl ich nach einem wundervollen Sommerabend mit Konstantine im Pratergarten erst um ein Viertel nach Mitternacht im Bett lag – also früh aus den Federn zu kommen, eben einen kalten Latte macchiato zu trinken, … Continue reading

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III, 435 – Stavolta: No! obwohl…

Sein Vokabular erweiterte sich jeden Tag. Das Licht, der Himmel und auch die Fenster hießen ‘tole’ (‘sole’). Die Außenwelt hinter der Eingangstür, die ihm von der Mutter verwehrt und verboten war, hieß ‘no’. Die Kreatur ist nicht mal ein Jahr … Continue reading

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Training, Dichtung, Alkohol. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 23. Juni 2019. Und leider auch Rauch.

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[Arbeitswohnung, 10.19 Uhr] Sonnenwendfeuer, flamm auf!       „Kommst Du auch?“ sms’te mir mein Elfenbeinverleger gestern vormittag. Er meinte die Gartenmesse genannte Zusammenkunft der kleinen unabhängigen Verlage im Literarischen Colloquium. Ich war seit Tagen ohne Sport gewesen, hatte erst bewußt … Continue reading

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III, 434 – Ja!

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Zahnlücken, na klar, gibt’s hier wie dort, selbst in der Literatur, in Bücherregalen, wie hier jetzt (und neulich auch schon)… ok, ich brauchte nur den Blick auf die drei Bücherstapel zu werfen, die sich am anderen Ende des Tisches türmen, … Continue reading

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Der schöne, sich selbst überführende Schein. Verdis Rigoletto an der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

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[Fotografien (©): Brinkhoff/Mögenburg] „Ein bißchen bieder ist das schon“, sagte zur Pause meine Begleiterin und meinte >>>> Bartlett Shers Inszenierung. Womit die schöne Frau zwar recht hatte – doch war es ganz egal. Denn das Feuer, das Andrés Orozco-Etradas Stabführung … Continue reading

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AEOLIA. GESANG. Wiener Ausgabe.

 

80 S., geb. mit Lesebändchen, 22 EUR
Lektorat von Elvira M. Gross
Satz von Hans Christian Leitich
Arco Verlag, Wuppertal & Wien 2018
ISBN 978-3-938375-90-7

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Oder – am besten! – direkt in Ihrer Buchhandlung.

 

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III, 433 – Von der kategorischen Negierung der Imperative

Gestern, der alarmierte Zeigefinger der ex-Schwägerin, die gelegentlich vorbeikommt, um sich etwas ausdrucken zu lassen (IT-Hilfestellungen): “Das Licht!” Ob sie das Licht in der Küche meine? Das sei immer an. Als wäre es gestern das erste Mal gewesen, daß sie … Continue reading

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Morgendliches Arbeitsjournal, am 5. Juni mittwochsknapp. Sowie ein Bilderpost am Nachmittag aus dem ARD HS.

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[Arbeitswohnung, die Oberlichter sämtlich auf! („lichter“). Vogeljubeln (Vögeljubeln? – Vögel jubeln!)] Als ich um Viertel nach fünf aufstand, war an ein Journal nicht zu denken. Aber dann, steht erst mal der Latte macchiato da, ist der Morgencigarillo entzündet … – … Continue reading

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WANDERER hat sich „gehalten“. Womit ich nicht gerechnet habe. (Wie sollte einer auch, und eine.) — Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 4. Juni 2019.

[Arbeitswohnung, 5.51 Uhr.] Die Nachricht kam gestern nacht über Septimes Facebooksite. „Direkt“ erfahren hatte ich nichts und dran geglaubt vorher schon gar nicht, eher „besser nichts wissen wollen“ und deshalb auch nicht nachgeschaut. Man muß Frustrationen ja nun nicht auch … Continue reading

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III,432 – Open the Doors

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Vor fast genau einer Woche, des Montags nämlich am Abend, klopfte es an meiner Tür. Wahrscheinlich hatte ich wieder an der Gedichte-Revision gesessen, derweil mir Youtube (meine im Grunde einzige Plattensamlung derzeit) Bach spielen ließ. – Ich ging nachsehen. Da … Continue reading

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Chapelle fff. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 1. Juni 2019. Außerdem Opern, doch Käse und Brot noch vorher.

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[Arbeitswohnung, 9.48 Uhr[ War schon draußen, italienisches Brot und Käse besorgen, der bereits „läuft“. Wobei es solchen, der wirklich bereit ist, noch nicht gab; nun werden die Ziege und der Chaource noch etwas lagern müssen, selbstverständlich nicht im Kühlschrank. — … Continue reading

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Hilti Foundation. Presseerklärung der Staatsoper Unter den Linden zu ihrem Kinder- und Jugendbereich. Berlin, im Mai 2019.

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  Die Hilti Foundation, die ab sofort Hauptpartner für den Kinder- und Jugendbereich der Staatsoper Unter den Linden ist, wurde 1996 als gemeinnützige Stiftung des Martin Hilti Familien-Trust, Alleinaktionär der weltweit tätigen Hilti Gruppe, ins Leben gerufen. Seit 2007 ist die … Continue reading

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DAS DUNKLE FASZINOSUM
Kleine poetologische Anmerkung
zu Stella Goldschlag als Romanfigur

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[Geschrieben für den WDR 3, ausgestrahlt am 26. 5. 2019 in „Gutenbergs Welt“ Mit Walter van Rossum] >>>> PODCAST   Wir selbst, die letzte Instanz der Verdunklung. Walter van Rossum am 25. Mai 2019 Spezielle Figuren der Weltgeschichte tendieren dazu, … Continue reading

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Im Nachgang zur Europawahl. Yanis Varoufakis, DiEm25.

Ein >>>> gutes Interview bei Telepolis: „(…) Man glaubt in Europa, unser Erbe der Aufklärung wird uns genuin schützen vor den Pathologien, dem Wahnsinn, den diese Gesellschaft global hervorgebracht hat in den letzten Jahren und der sich anschickt, die Welt … Continue reading

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Das Arbeitsjournal des Montags, den 27. Mai 2019. Darinnen anfangs zu den Hochzeitsreden, danach erneut die Sainte Chapelle: Pfingstrosen nämlich.

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[Arbeitswohnung, 6 Uhr Vaughan Williams, Riders to th Sea] Die nächste Hochzeitsrede geschrieben; ich fange an, auch diese Arbeit als künstlerische Herausforderung zu sehen, bekomme während des Schreibens beinah filmische Bilder vor die Augen, gestalte sie erzählerisch, habe vor Augen, … Continue reading

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III, 431 – Verschiedenschattig

Ich suchte ein Synonym für “ewig”, schlug deshalb im Rigutini-Bulle (Reprint der 6. Auflage (1920) des erstmals Ende des 19. Jh.s erschienenen Wörterbuchs, jetzt nicht mehr erhältlich (nützlich für unmoderne Wortentsprechungen) nach unter “eterno”, denn darum ging’s, ein “eterno rosa” … Continue reading

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Für Europa! D i E M 2 5.

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Die Dschungel macht aus ihrer politischen Richtung nicht Hehl noch Geheimnis, schon gar nicht vor der neuen Europawahl: Beratender Ausschuß: Julian Assange, Renata Ávila, Walter Baier, Anthony Barnett, Franco Berardi, Boris Buden, Berardo Carboni, Nessa Childers, Cécile Duflot, Marcelo Expósito, Susan George, James K. Galbraith, Ken Loach, Jean-Michel Jarre, Katja Kipping, Caroline Lucas, John McDonnell, David McWilliams, Sandro … Continue reading

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Aber sie währt nicht. Mare Manuscha. Bei Faust.

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       Ort: Gorki-Theater, Lichtsaal, 23. Mai 2019 Anlaß: Buchvorstellung MARE MANUSCHA Innenaussichten aus Leben und Kultur der Sinti & Roma Dejan Jovanović spielt                 mit seinem Sohn               … Continue reading

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III, 430 – Entwarnung at high noon

Entbunkert wieder. Entwarnung heut’ at high noon. Der Rücken tat mir weh: vorgebeugt über den Bildschirm Zahlen in eine Tabelle (Gewinn- und Verlustrechnung) einfügen vor der endgültigen Abgabe. Das CAT-Programm hatte sie nicht übersetzt, weil sie als Image eingestellt war, … Continue reading

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Alexander und die Frauen. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 19. Mai 2019.

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[Arbeitwohnung, 7.15 Uhr Erster Latte macchiato Ein Amselhahn ruft, Spatzen tschilpen, im Rücken fällt bereits hell Sonnenlicht auf des Hinterhauses helle gelbe Fassade.] Beginn einer Erzählung, gestern auf der Heimfahrt notiert: Sein Herz war noch längst nicht kalt (Hermann Löns, … Continue reading

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Nach einem unvermuteten Erfüllungstraum das Arbeitsjournal des Freitags, den 17. Mai 2019.

[Arbeitswohnung, 6.56 Uhr] So, unterbrochen heute nur vom Lauftraining meinen Goldschlag-Text für den WDR beginnen. Meine bisherigen Überlegungen zu Takis Würgers Roman gehen in eine, was mich selbst erstaunt, nunmehr ganz andere Richtung als jene, die den massiven Kritiken offenbar … Continue reading

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Verdinglichung von Menschen. Bei Peter Wyden, Stella Goldschlag II. Auch zur Gegenwart, Flüchtende im Mittelmeer.

I (…) Die Autorisierung macht es unnötig, selbst zu urteilen oder Entscheidungen zu treffen. Dabei werden nicht nur normale moralische Prinzipien unwirksam, sondern es übernimmt – besonders, wenn die Aktionen ausdrücklich befohlen sind – eine andere Art von Moral die … Continue reading

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Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 15. Mai 2019, nämlich Stella Goldschlag I. Mit einer kleinen privaten Erklärung.

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[Arbeitswohnung, 5.15 Uhr Durch den späten Lauf nach den, wie ich merkte, doch einigermaßen heftigen Gardatagen (weniger die Arbeit selbst, die sie füllte, diese eigentlich gar nicht, sondern das viele Essen, der viele Wein jeweils am Abend) erschöpft, aber auch … Continue reading

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Letzte Grüße zum Gardasee.

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* Wie Bruno Lampe gestern schrieb: >>>> Langsam zurückfinden mit Hindernissen.                     Halt nur bei mir „amerinisch“ nicht, sondern strikte berlinsch.

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III, 429 – Letzte Liebesgrüße aus Wien und langsames Eintauchen ins Amerinische

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Langsam zurückfinden mit Hindernissen. Zunächst die lange Fahrt zurück von Wien (“von Wien” oder “aus Wien”… eher “aus”). Eine Müdigkeit beim Verlassen der Alpen auf der ins Friaul hinabgleitenden Autobahn. Und immer denken Casarsa, Casarsa… Halt, mein Freund, halt an … Continue reading

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Auf nach Verona!

Von dort mit dem Wagen nach >>>> da. [Arbeitswohnung, 7.49 Uhr Ramirer/Bach: Ricercar a 6] Ein, liebste Freundin, schöner Auftrag meiner Contessa. Es ist zwar unwahrscheinlich, aber vieleicht finde ich dennoch wieder einmal Zeit für ein erzählendes Arbeitsjournal, nicht nur … Continue reading

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„… daß alle Natur zu klagen begönne.“ Zur Uraufführung von Detlef Glanerts Oper OCEANE an der Deutschen Oper Berlin. Bei Faustkultur.

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Die Mythen schreiben der Meerfrau eine Sehnsucht nach der Seele zu, die sie vorgeblich nicht hat – eine sehr wahrscheinlich „christliche“ Auffassung, insofern sie jene an Tod und Auferstehung bindet und das böse Recht begründet, sich die Natur „untertan“ zu … Continue reading

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Die Ausboxung Lievalleens. Von Peter Wawerzinek.

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  Klaus ist früh mit dem Zug nach Schwerin unterwegs. Meine Freundin und ich empfangen ihn am Bahngleis. Ist so schön, abgeholt zu werden. Und wie er sich darüber freut. Grund für seinen Besuch ist das hier stattfindende Filmfestival, mein … Continue reading

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Unter dem Primat des Klangs. Von Alexander Dick zu Robert HP Platz‘ viertem Streichquartett mit Elektronik und hoher Stimme auf zwei Gedichte ANHs.

Wobei Julia Wischniewskis berührender Sopran das Attribut „astral“ verdient. Der Obertonreichtum, die brillante, glasklare Tongebung in der Höhe haben etwas überirdisch Schönes. Alban Nikolai Herbsts zwei vertonten Gedichte könnten in ihrem transzendenten Duktus keine bessere klangliche Entsprechung finden.

Die gesamte Kritik >>>> dort:

 

***

{Zu >>>> „Heute abend in Badenweiler“, 3. Mai 2019.}

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Jordan Lee Schnee liest Alban Nikolai Herbst in US-amerikanischer Nachdichtung. Die Brüste der Béart XX, Faubourg Saint Denis. Wien, 18. April 2019, Buchhandlung 777. Die Brüste der Béart (30).

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                    Jordan Lee Schnee             Buchhandlung 777, Wien   >>>> B é a r t 3 1 B é a r t  2 9 <<<< P.S.: Als … Continue reading

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III, 428 – Frauenfragmentierungsbericht (Wien V)

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Ist ein gesicht ohne leib, ein leib ohne gesicht, ein geist, ein gespenst, ein elfischer spuk, eine zwölf. (Artmann, Grünverschlossene Botschaft) […] […] Dreizehn beine auf einmal zu besitzen ist ein einfacher traum. (Artmann, ebd,) […] nun ist er allein … Continue reading

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Heute abend in Badenweiler. Robert HP Platz, „Strings“ für Streichquartett, Sopran und Elektronik nach Gedichten von Alban Nikolai Herbst aus „Der Engel Ordnungen“.

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WANDERER auf Platz 6 der Bestenliste des ORF.

 

 

Alle zehn Titel >>>> dort.

 

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III, 427 – schenk ein, leg nach (Wien IV)

Die Bein einand’ verschränkt am Praterrand zunächst im Pollengestöber, in es hineinschauen und der Waden endlich uneingedenk sein (nein, nur der linken Wade). Und gefiel ihm sehr der Muskateller (Muskelteller), den ich ihm nach dem anfänglichen Kaffee brachte. Mir nicht … Continue reading

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Gun-Brit Barkmins Salome an der Wiener Staatoper.

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„Und dann Gun-Brit Barkmin!“ rief ich vor mehr als fünfzehn Jahren >>>> in einer Kritik zu Willy Deckers Inszenierung der „Jenufa“ Janaceks aus und erläuterte, „diese erstaunliche Sängerin nun in vier verschieden(st)en Stücken erlebt“ zu haben, in deren jedem sie … Continue reading

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Bei Faustkultur und Vortragsmitschnitt:
EIN FREUND ERZÄHLT
artes liberales Heideberg, 24. April 2019

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Nachgedruckt >>>> bei Faustkultur.             Hier im Vortrag des 24. Aprils 2019 im Veranstaltungsraum artes liberales – universitas, Heidelberg:    

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III, 426 – Beieinand’ im Zartl zunächst (Wien III)

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Als ich am Tag nach Ostern erwachte, fiel mir das Verb “frommen” (“dieses Wort, das kein Arsch mehr gebraucht”) ein, und mir wurde bewußt, dessen Bedeutung nicht mehr parat zu haben. Allerdings frommt es mir (ich habe mittlerweile nachgeschlagen), die … Continue reading

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III, 425 – In der Uns-Parenthese (Wien II)

Bücher hatte ich schon gekauft (wann kommt man schon in deutsche Buchhandlungen) und auch den Rückmarsch mit immer noch wadenlastigen Algien (nicht Algerien) auch schon angetreten (schon – schon – die Sätze schonen). Da kam endlich die vor Stunden eingeforderte … Continue reading

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Dieter Würchs Antwort ODER Osterbotschaft, akut. Drei Wiener Veduten zur Xenophobie.

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  „WAS HABEN IN IHRER BUCHHANDLUNG N E G E R ZU SUCHEN?“   Erstens, Domgässers Mühlenweg:   Zweitens, Domgässers jüdischer Tanach:   Drittens, Domgässers Schlupflid:   Postkarten erhältlich (©) über: BUCHHANDLUNG 777 Das Wissen von gestern, heute und morgen DIETER WÜRCH, Domgasse 8, … Continue reading

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III, 424 – Fish, still out of water (Wien I)

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”Spaesato” wie der Fisch auf der Holzmaske, zu der ich gerade hingesehen habe, der die Stelle der Nase vertritt. Ich sollte nachfragen. Aber meinen Gastgeber werde ich bis heute abend nicht wiedersehen, warte stattdessen auf den Anruf eines Anderen, der … Continue reading

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Schuhfund. Drei Herren auf der Lorbeergasse.


Wien im April 2019

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„Ein geheimer Meister“: Portrait des Musikermalers, Bach-Interpreten und -Transcripteurs David Ramirer. Die „Ricercar-Variationen“ bei Faustkultur.

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      >>>> D o r t.          

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Zu Opernverrissen. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 14. April 2019. Darinnen abermals – diesmal als „erscheinende Sinngebung“ – die Form.

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[Arbeitswohnung, 9.44 Uhr Händel, Poros] Jetzt bin ich wirklich „aus dem Gerück“: Erst um ein Viertel vor zwei ins Bett, aber keinen Wecker gestellt und also erst um neun aufgewacht. Der Körper nimmt sich momentan wirklich die sieben Stunden Ruhezeit, … Continue reading

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Humor, mefistofelisch.

Wer an den freien Willen glaubt, muß notwendigerweise auch an Gott oder Gottheiten glauben – womit die Willensfreiheit dann abermals zum Teufel wäre. Ich höre ihn bis hierher schallend lachen.

DLVIII

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Zur „gendergerechten“ Sprache. Von Josef Bayer heute in der NZZ.

Auch wenn nichts „falscher“ sein kann als falsch und er, Josef Bayer selbst, in dieser einen Formulierung sprachlich entgleist, ist >>>> sein heutiger Artikel hellsichtig. Obwohl er außerdem „ein Mann“ ist, als Emeritus obendrein ein offensichtlich nicht mehr junger und Chomskys Konzept, die Sprachentwicklung als evolutionäres Geschehen zu verstehen, im letzten aller Sinne >>>> tragisch.

(„Im Zweifel für die Tatsachen“, heißt es bei Hegel. Insofern freilich ist es durchaus möglich, daß nun d o c h eine Richtung Unfug nicht nur eingeschlagen, sondern bereits zementiert ist – w i d e r den wahren Befund. Freilich könnte genau dies ein die tragische Determination a u c h unserer Sprachen noch besonders betonendes Indiz sein. Und wieder merken wir es nicht.)

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Vertonungen. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 9. April 2019. Mit einer Leserinnenstimme.

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[Arbeitswohnung, 8.20 Uhr Marius Felix Lange, Lieder] Da bahnt sich, habe ich das Gefühl, die nächste Künstlerfreundschaft an. Höre momentan immer wieder Langes Klavierlieder auf Keller und Storm; eines hat sogar ein Nietzschegedicht zur Grundlage – wobei ich denke, daß … Continue reading

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Böhmer im Nachgang sowie eine Dreingabe: Sexualität und Fruchtbarkeit. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 6. April 2019. Also zur Poetik.

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[Arbeitswohnung, 8.44 Uhr Peter Dickinson, Song Cycles (1986)] „So“, sagte ich zu Rinck, als ich mich vorgestern von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Böhmer-Erinnerungsabends verabschiedete, „jetzt geben auch w i r uns einmal die Hand.“ Ich wollte diesen unseligen Zirkel … Continue reading

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III, 423 – Sapore di Sapporo

Sapporo-Sound, the saver saviour sound, den Tag zu enthünen oder zu enthulken, wie man will (Schreibtisch-Hulk), und weil man nicht mehr als hulken oder hünen und den Übermenschen nicht wirklich herauskehren kann, meldete sich die ganze Woche schon die eine … Continue reading

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Springen zwischen den Welten, mit Ramirer, Böhmer und Schnee. Das Arbeitsjournal des Mitwochs, den 3. April 2019. Dazu der „Unhold“ mal wieder, doch diesmal auch als Druide

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[Arbeitswohnung, 8.19 Uhr] Den Artikel über David Ramirer, also seiner Musik zu Bach geschrieben, für Faustkultur, deren Redaktion ihn bereits annahm; es waren gestern nur noch ein paar kleine Korrekturen nötig. Die Arbeit hat mich (fast) ebenso erfüllt wie ihr … Continue reading

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Vor Wien! Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 30. März 2019. Darinnen auch zu Ann Cotten.

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[Arbeitswohnung, 9.43 Uhr] Nun sind die Vorbereitungen der beiden Wiener Abende in der Buchhandlung 777 also abgeschlossen. Zusammenkommen werden Parallalie aus Umbrien, Raymond Prunier aus Paris/Laon, Jordan Lee Schnee aus New York sowie ich selbst. Dazu Christoph Haacker, mein Arco-Verleger, … Continue reading

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José Lezama Lima: U n s i c h t b a r e  Ä r e n.

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Bei       Zum >>>> Anhören und Herunterladen: Ein Hör- und paradiesisches Schmerzens-Spiel über José Lezama Lima und das amerikanische Barock (ANH 2001)         Siehe auch: >>>> Engel wie Gnome

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Lauftraining wieder aufgenommen. 25. März 2019

Aus der im letzten Traininsprotokoll angekündigten Buchmessen-Trainingspause sind nun also fünfeinhalb Monate geworden, und der innere Widerstand war groß, den Sport wieder aufzunehmen. Aber dann sagte – nachdem ich meinen seit Anfang des Monats gärenden Entschlüssen wieder und wieder ausgewichen … Continue reading

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Meine Angst vor dem Tod,

eine existentielle Angst, besteht – egal ob bei einem freigewählten, aus eigenem Entschluß herbeigeführten oder einem aufgrund von Krankheit oder unfallshalber – allein darin, keine Große Musik mehr hören zu können, wenn ich gestorben sein werde: nie wieder es zu dürfen. Einzig dieses Bewußtsein kann (und wird) mich am Leben halten, solang es irgend, irgend, irgend geht.

[Notat auf der Rückreise von der Buchmesse Leipzig,
David Ramirers lange Variation auf Bachs Ricercar a Sei
aus dem Musikalischen Opfer in den Kopfhörern]

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III, 422 – Wirsingkohl

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Auch wenn ich außerdem stumm tu, ich ging gern in meinen Anger (Egger, Triumph der Farben) In der Verwunderung steckt eine Verwundung: schon das zweite Mal, daß ich zu einer der beiden Apotheken hinunterfahre und nun ein drittes Mal hinunterfahren … Continue reading

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Wikipedia-Aufruf aus Anlaß der „Sperrung“ des 21. März 2019

>>>> Quelle: Wikipedia.de WikipediA DIES IST UNSERE LETZTE CHANCE. HELFEN SIE UNS, DAS URHEBERRECHT IN EUROPA ZU MODERNISIEREN. Liebe Besucherin, lieber Besucher, warum können Sie Wikipedia nicht wie gewohnt benutzen? Die Autorinnen und Autoren der Wikipedia haben sich entschieden, Wikipedia … Continue reading

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Schöne, sehr schöne Leserinnenrezension zum Wolpertinger.

Texte wie diese machen glücklich, und zwar deshalb, weil sie eben auch von den Schwierigkeiten und Verständnishindernissen erzählen – und was es bedeutet oder bedeuten kann, sie zu überwinden.

Zu finden, der Text wurde mir über Facebook zugespielt, >>>> dort.

Wenn ich so etwas lese, muß ich daran denken, unter welchen Schwierigkeiten ich selbst mich in Moderne (Bildende) Kunst und anfangs auch die Neue Musik einfinden mußte: daß man zu sehen lernen muß – ebenso wie zu hören. Und daß aber der Gewinn, hat man’s getan, ungeheuerlich sein kann. Daß so etwas von einem meiner eigenen Bücher bewirkt wird, das allerdings ist einfach berauschend. Und macht dankbar. Abgesehen davon, bestätigt es den Impuls, sich eben nicht um das zu kümmern, was gerade en vogue ist, sondern den eigenen künstlerischen Instinkten zu folgen, auch wenn sie der dreiviertel bis achtneuntel Welt unverständlich sind oder sogar von ihr abgelehnt werden, und man selbst dann gleich mit.

 

 

(Ich schreibe sehr bewußt von „Instinkten“.)

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Wie eine Offenbarung klingenden Lichts

Kopatchinskaja-Petrenkos Violinkonzert von Schönberg der Berliner Philharmoniker des 9. März 2019


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[Live gesehen und gehört in der Digitalen Konzerthalle der Berliner Philharmonie]         Das, ja, beinahe Wunder dieses Abends war nicht, mit welcher Innigkeit und Leidenschaft Kirill Petrenko, designierter neuer Chef der Berliner Philharmoniker Pjotr Tschaikowskis ihm ausweislich … Continue reading

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III, 421 – “Flieg nicht höher als der Busch”

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”So, hab‘ aufhören müssen zu arbeiten, weil ich nicht mehr hab‘ können wollen, ohne daß von einem Dürfen die Rede sein konnte (seit heute früh um 7 schon dabei).” schrieb ich um 16:10 Uhr. Genau die Uhrzeit, zu der ich … Continue reading

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„Ignoranz ist eine Errungenschaft“. Alexandru Bulucz in der Frankfurter Rundschau des 5. 3. 2019. Ein Interview.

 

 

>>>> Dort das Interview online.

 

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„Wahlvater“. Das Arbeitsjournal zum 27. Februar auf den 1. März 2019, d a nämlich im ICE auf der Rückfahrt geschrieben.

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[ICE 1535, Frankfurtmain-Berlin Gesundbrunnen Bordrestaurant] Irre voller Zug mal wieder; nein, k e i n Zug voller Irrer. Indessen:  „Freitags,“ schrieb die Löwin auf mein schriftliches NachLuft!schnappen eben, „wollen alle nach Berlin.“ Nun jà. Es waren erfüllte, s e h r erfüllte anderthalb Tage. Zuerst einmal … Continue reading

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III, 420 – “Gemachte Rosen seien viel schöner”

Vorgestern, aber auch noch heute die Windgeräusche draußen, die Papiertüte auf der anderen Seite des Tisches, die dauernd zittert und den Eindruck erweckt, es sei der Wind, der sie bewegt, trotz der geschlossenen Fenster. Die Kerzenflamme indes bleibt einigermaßen senkrecht. … Continue reading

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Abschied der Ära Blüher. Die Villa Massimo Rom im Gropiusbau zu Berlin.

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Ich spürte gestern abend G e s c h i c h t e, Kulturgeschichte, und eine bereits n a c h mir: Als ich im Jahr 1999 meinen Aufenthalt in der Accademia tedesca Villa Massimo Rom beendete, hatte Joachim Blüher sein Amt noch nicht angetreten. Zu „meiner“ Zeit war Jürgen Schilling … Continue reading

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Ein schwerer, seltsamer Samt. Anstelle eine Arbeitsjournales am Mittwoch, den 20. Februar 2019.

[Arbeitswohnung, 9.46 Uhr Wolfgang Rihm, Klavierstück 5] Es hat große Schönheit, daß in der Folge all der Tode auch zu Annegret geschrieben ward, der mir Unbekannten, den meisten Unbekannten, einer, die nicht öffentlich ging, deren Tod also nicht allgemein, nicht einmal … Continue reading

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III, 419 – Annegret

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Gestern hätte ich über meine derzeitigen Lektüren vielleicht noch schreiben können : Weltumsegelungen und wie so anders der junge Forster in seiner aufklärerischen Manier so etwas beschreibt, die gesellschaftlichen Verfassungen nie außer Acht läßt, im Vergleich zum jetzt begonnenen Chamisso, … Continue reading

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Der katastrophische Groove: Bartolomey/Bittmanns Dynamo. Bei Faustkultur von Alban Nikolai Herbst.

 

 

 

 

 

Bei >>>> Faustkultur.

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.
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(Siehe auch >>>> dort.)

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Laufende, joggende Tage. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 14. Februar 2019. Darinnen Das Leben als Roman (ff): Wider historische Erbschuld. Wozu ein Amselhahn singt.

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[Arbeitswohnung, 8.17 Uhr Maderna, Dimension III] Bereits 1/2 Februar durch, kaum zu fassen. Auch dies ein Wortsinn. Das Buch, Band I, ist nun in Druck, das schnelle Hin & Her zwischen Lektorin, Verleger und mir, am Ende voller „letzter Drücker“, … Continue reading

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Whistleblower ODER Kriminelle unter sich. (Zur Wahrheit der Sprache).

Die Verwendung des Wortes durch Vertreter des scheinbar geschädigten Staats verrät den Hintergrund: „to whistle s.o.“ bedeutet, ganz wie im Deutschen, „jemanden verpfeifen“. Dies ist der Sprachgebrauch unter Kriminellen. Verpfiffen wird, von einem Mittäter, eine Straftat. Im Strafverfahren wird in solchen Fällen nicht selten eine Kronzeugenregelung vereinbart.

Insofern Leute wie Snowden und Assange strafrechtlich belangt werden sollen, entspricht das Anliegen dem eines nachweislich Schwerkriminellen, der zugleich die Exekutive befehligt, unter völliger Absehung vom eigenen Rechtsbruch den Bruch der, tatsächlich, Omertà zu ahnden. Damit gesteht der anklagende Staat die eigene mafiose Struktur ein, die zudem legislativ verankert ist: der von ihm, bzw. in seinem Auftrag begangene Rechtsbruch gegenüber derselben – und gegen dieselbe – Legislative wird geschützt. So gesehen, ist jedes Auslieferungsbegehren, das einen Whistleblower „daheim“ vor Gericht stellen will, ein – G e s t ä n d n i s.

DLVII

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Poetik des „Ghostwritens“. Von Kjaerstad.

„Und deshalb bin ich zu Ihnen gekommen, Professor. Ich kann nämlich nicht schreiben, nur erzählen. (…) Ich will, daß Sie interpretieren, was ich sage, während Sie schreiben. Die Geschichten sind nicht so, wie ich sie erzähle, sondern so, wie Sie sie verstehen.“
Jan Kjaerstad, >>>> Der Eroberer, Köln 2002 (Erobreren, Oslo 1996)
Dtsch. v. Angelika Gundlach

 

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Kazuo Ishiguro, Die Ungetrösteten, Roman.

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[Geschrieben für die Weltwoche, Zürich Dort erschienen im September/November 1996 Interessanterweise ist die Taschenbuchausgabe nicht mehr bei Rowohlt, sondern >>>> Heyne So wird Gold anheimgegeben] Kazuo Ishiguro wurde mit dem Roman „Was vom Tage übrigblieb“ so berühmt, daß er noch … Continue reading

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Morgentau, Mahler X (Entwurf)

Auf jedes, wenn du älter wirst
legt sich ein Hauch aus morgens
feuchter Bitterkeit
nicht deines Sorgens, nein
Es ist nichts als die Zeit
die leise in sich selber birst
gen Abend zum Fis-Dur
des währenden Allein

Nichts als ein Knistern nur
macht sich zu gehn in ihr bereit

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TIP Berlin, 7. 2. 2019. Zu WANDERER, vorab. Von Thomas Hummitzsch.

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        [Online >>>> dort.] Viel unnötige „Personality“, darin überproportional der blöde „Ribbentrop“ wieder, der sich mit dem „Sprachfaschisten“ ungut suggestiv zum Schulterschluß addiert, und die literarbetriebliche Grabenkämpferei – wobei er, Hummitzsch, an einer Stelle ein wahrscheinlich kluges … Continue reading

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III, 418 – lapsus linguae e non solo

Fehlleistungen: der Ellenbogen, der das volle Weinglas so umstürzt, daß der ganze Inhalt auf dem Fußboden, aber nichts auf dem Tisch landet, und das Glas dennoch am Fußboden nicht zu Bruch geht. Fast den Schuhsohlenabdruck auf dem Wischtuch fotografiert, aber … Continue reading

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Sohnes Abend. Nach dem Morgen des Arbeitsjournals am Mittwoch, den 30. Januar 2019. Und nach miesen Träumen.

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[Arbeitswohnung, 7.38 Uhr France musique contemporaine: Messiaen, Quatuor pour la fin du temps] Wüste, ja beklemmende Träume derzeit. Sie zeugen von einer offenbar enormen Nervosität, die mit dem ersten der beiden Erzählbände, Wanderer also, zusammenhängen muß, wenngleich sie mir tagsüber … Continue reading

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Zorn und Geheimnis des untoten Schwans. In Auseinandersetzung mit Michael Braun bei tiefer Verbeugung vor Katharina Schultens.

Wie fang ich nach der Regel an? Du setzt sie selbst und folgst ihr dann. Wagner, Meistersinger Kehren wir zum Alten zurück, es wird ein Fortschritt sein. Verdi   In einem aufschlußreichen Gespräch, das für Faustkultur Bernd Leukert und der … Continue reading

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Fahnenarbeit sowie Rückschauen, die Vorausblicke sind. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 26. Januar 2019.

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[Arbeitswohnung, 6.35 Uhr Kaija Saariaho, Petals für Violoncello und Elektronik] Jetzt wurde ich mehrmals gefragt, ob etwas mit mir nicht in Ordnung sei; sogar Parallalie sandte eine besorgte Email, weil in Der Dschungel „gar nichts“ mehr von mir zu hören … Continue reading

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III, 417 – Schwoien

Es mag am Wort liegen, daß ich mir nach langer Zeit fast so vorkomme wie der Schädel von Marlon Brando, der sich in “Apocalypse Now” aus dem Dunkel ins Licht dreht, um dann “We are the Hollow Men” zu rezitieren. … Continue reading

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Übergabe an Dammtor. Beginn einer Erzählung.

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ERSCHIENEN. Béart XI, XIV, XV, XX. In DIAPHANES, Magazin 5: TAMING THE GAZE. Winter 2018/19. (Die Brüste der Béart, 26).

Mit außerdem Beiträgen von
Lars von Trier, Brigitte OLeschinski, Sylvia Sasse, Johannes Binotto, Nora Turato,
Wong Ping Ashley, Axel Dielmann, Sona dell’Anno, Alexander García Düttmann u.a.
€ 14,80 CHF 18,50 $ 10,99
>>>> Bestellen / Abonnieren.

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>>>> Béart 27
Béart 25 <<<<

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III, 416 – Zeckenwirtschaft

Heute morgen schwamm etwas Weißes im Teewasser, das ich zum Kochen aufgesetzt. Es hatte nicht die Konsistenz der sich vom Boden wieder mal absetzenden Kalkablagerungen (das Wasser hier ist sehr kalkhaltig), sondern hatte etwas Körperhaftes mir faserigen Auswucherungen an einem … Continue reading

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Epifania. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 6. Januar 2019.

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[Arbeitswohnung, 10.12 Uhr Pergolesi, 1. Concertino G-Dur] Die Schallplatte stand mit andrem Vinyl im Hofeingang zum Mitnehmen, Händel dabei, Guldas Einspielung der Diabelli-Variationen, Konzerte Vivaldis, durchweg Aufnahmen aus der DDR in, wie ich mittlerweile gehört habe, vorzüglichen Pressungen. Die Hörerlebnisse … Continue reading

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III, 415 – L’urgenza della sera

Seit längerem schreibt er wieder Gedichte, aber andere als noch vor einem Jahr. Indes, ich vertiefe mich weniger in sie, das Französische geht mir nicht so ad hoc ein. Heute abend stieß ich auf eine “Visiteuse” und vor allem auf … Continue reading

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Wanderer, Erzählungen I, erste Fahnen korrigieren. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 2. Januar 2019.

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            (Nach intensivstem Jahreswechsel, über den hier nichts erzählt wird. Nun aber ist fünf Tage Ruhe, die ich nutzen werde, danach vielleicht wieder Sturm.) (Sie merken’s, Freundin, ohnedies: Ich halte mich derzeit sehr zurück. Vieles … Continue reading

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III, 414 – Krippen de ces jours

Ich wolle – nein, die Mütze, die sie mir als Xmas-Geschenk (das W-Wort ist mir nicht gegeben) brachte (nebst Duschgel “Uomo” (Dunschgel?)) ist hundertprozentig aus Akryl – dann doch mal wieder hinuntergehen, mir den Film “Once” anzusehen, nicht zuletzt, um … Continue reading

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Für das Licht. Weihnachten 2018.

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Erbarmen (ff). Statt eines Arbeitsjournales: von Zetteln übertragene Notate. Am Montag, den 24. Dezember 2018, hiermit fixiert.

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Ordnung geschaffen, endlich, auf dem völlig „überwachsenen“ Schreibtisch; teils lagen Zettel von vor fünf Jahren in den Haufen; einige Notate nicht mehr lesbar, andere marginal, doch manche wirklich zu merken. Diese:   *** … daß selbst der Liebesakt noch etwas … Continue reading

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Mit einer Tigerin: Wien zurück und erster Fahnendurchgang voraus. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 22. Dezember 2018. Darinnen Walter Serners Hand in einer der Grimaud.

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[Arbeitswohnung, 7.42 Uhr France musique: Bach, Goldberg-Variationen, Trio Jacob] Nun werden es also 600 Seiten sein, nachdem auch Die Orgelpfeifen von Flandern, vor allem aber die seit fünfundzwanzig Jahren nicht mehr lieferbare Langerzählung Joachim Zilts‘ Verirrungen, in kompletter Neufassung, in … Continue reading

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III, 413 – Fortnight-Märlein

Turdus merula. Oder eben ganz einfach ‘merlo’. Verräterisches Vögelchen in Voltaires ‘Principessa di Babilonia’ (gelesen, weil’s hübsch groß gedruckt war, da ließ sich das Lesepensum leichter erfüllen). Fing damit von ungefähr an das Fortnight-Märlein. Im Pianeta Verde, dem Bioladen kleinerer … Continue reading

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Zu den Göttern. Hier nutzt sich nichts ab.

[Arbeitswohnung, 19.42 Uhr.] Zweieinhalb Stunden Musik gehört. Ich wußte nicht, war unschlüssig, was tun, setzte mich endlich wieder einmal in meinen Musikstuhl, der in (fast) genau gemessenem Abstand von den ProAcs, und zwischen ihren Schallströmen, steht, und fing zu hören … Continue reading

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Heimfahrt von Säufern. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 17. Dezember 2018.

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[Arbeitswohnung, 9.12 Uhr France musique contemporaine: Alvin Curran, Improvisation] Wer da? Eiskalt im Sterbezimmer. Der Mann, der da lag, konnte sich nicht mehr bewegen. … Wortlos und ebenso plötzlich, wie sie einander umarmten, gehen sie auseinander. Wer da? Paulus Böhmer, … Continue reading

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Gesetzt aus Versen Paulus Böhmers, ihm zu Ehren: Die Brüste der Béart, XVIII. (Die Brüste der Béart, 29)

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Dritter Dithyrambos   Die Liebe, Béart, ist verloren ans Fremde, an die Haarflut der Maria von allen. Darüber Libellen, die einander betrillern für den Spalt eines Lachens im Dunkeln. Am Vulvenriff der Karibik atmet mir Deine Haut zu. Deine Halsbeuge … Continue reading

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Die Treue als Parfum. Im Arbeitsjournal des Freitags, den 14. Dezember 2018

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Arbeitswohnung, 7.57 Uhr [Keith Jarrett, Radiance] Dies ist nun ein deutlicher Nachteil meines von mir ansonsten favirisierten Kohleofens: Bin ich einen Tag fort, dann einen wieder da, dann wieder einen fort und abermals einen hier, um tags drauf erneut aufzubrechen, … Continue reading

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FAZ 11. Dezember 2018

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  [Von Volltext habe ich den Auftrag, für die Märzausgabe über den verehrten Freund einen längeren Artikel zu schrieben. Deshalb füge ich den bisherigen Nachrufen nun doch keinen in Der Dschungel eigens hinzu. Leider war es für Volltexts jetzt kommende … Continue reading

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Für Paulus Böhmer, 20. September 1936 – 5. Dezember 2018, den väterlichen Freund und über Jahrzehnte poetischen Weggefährten. Ein Unbeugsamer.

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Bereits >>>> vorgestern deutete ich es an, war aber zum einstweiligen Schweigen verpflichtet worden. Da ich nicht zu jenen gehöre, die bereits im Vorhinein Nachrufe schreiben, um sie fürs Taggeschehen in der Schublade zu haben, – da zudem der Tod … Continue reading

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Morgen abend in Berlin. diaphanes Magazin No 5 TAMING THE GAZE MIT BÉART. Espace Diaphanes Berlin, 8. 12. 2018, 20 Uhr.

  Release Night DIAPHANES No. 5 Samstag, 08.12.2018, ab 20 Uhr ESPACE DIAPHANES, Dresdener Str. 118, 10999 Berlin Zum Erscheinen der neuesten Ausgabe des DIAPHANES Magazins TAMING THE GAZE sind alle Autoren, Künstler, Beteiligten herzlich eingeladen: Mit Musik, Drinks und mehr wird die aktuelle Ausgabe … Continue reading

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(Fast) Fertig: Wanderer, Erzählungen I. Der Wanderer drittes Wiener Lektoratsjournal. Am Donnerstag, den 6. Dezember 2018. Mit Elvira M. Gross. Lektoratswoche (3). Darinnen auch Jordan Lee Schnee.

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[Bei den Lorbeeren Arcos. Küchenplatz, 6.27 Uhr] Welch intensive Tage! Mit Elvira M. Gross, dieser grandiosen, zutiefst sinnlich-klaren und poetisch ungemein spürfähigen Lektorin, nahezu fünfhundert Typoskriptseiten durchgearbeitet, am Ungartisch mit sehr viel Tee, zwischendurch Mokka; morgens stellte sie stets ein … Continue reading

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III, 412 – Alberi pizzuti

Decisamente abgesunken in einen dunklen Herbst und seit vorgestern mit Feuerchen im Ofen. Kommunikation über den Bildschirm ohne bestimmte Adressaten, nur um festzustellen: Es funzt. Direkte Kommunikationskampagnen, also die Suche nach einem Ansprechpartner, gibt es nicht. Es liegt mir auch … Continue reading

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Der Wanderer erstes Wiener Lektoratsjournal. Am Montag, den 3. Dezember 2018. Mit Elvira M. Gross. Lektoratswoche (2).

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[Bei den Lorbeeren Arcos. Küchenplatz, 6.51 Uhr] Wie gut es Cristoforo Arco mit mir meint, ist am Aufgang zum Hochbett, meiner Ruhestätte zur Nacht, zu erkennen , die’s gestern auch zum Mittag war:         Im übrigen liegt in … Continue reading

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… und auf nach Wien. Wanderer, Erzählungen I: Lektoratswoche (1).

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[Flughafen Tegel, 6.30 Uhr] Bereits eingecheckt, erster Latte macchiato. In der Arbeitswohnung nur schnell einen Espresso genommen. Ankunft in Wien gegen neun, bei Christoforo Arco gegen halb elf. Dieses Buch allerdings ist für Septime:  

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Einer Lesung Nacherzählung. Als Arbeitsjournal des Freitags, den 30. November 2018, darin auch zwei Rehe zuhanden, des einen indes nur die Keule. Später auch Ulrich Holbein.

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[Fotografien der Lesung ©: Wiebke Kana] [ICE 1514, Bamberg-Berlin 9.10 Uhr<] Ich hätte, sagte Nora Gomringer in ihrer Einleitung zu meiner Lesung im Hörsaal R01.1 der Bamberger Universität …, – ich hätte in Irene Adhanari eine der wirklich großen, vor … Continue reading

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Die Brüste der Béart, No XXIII: Hymnus. Erster Versuch, komplett. (Die Brüste der Béart 28).

[Arbeitsvornahme war: Die strikt hexametrischen Verse gegen den Rhythmus zeilenbrechen, sowohl nach Klang als auch nach Sinn. Dieses ist der erste Versuch, dem –nach anderen und/oder zusätzlichen Kriterien –sicherlich weitere  folgen werden. — ANH, 25.11. mittags] für Sascha Füße liegen eben viel zu weit … Continue reading

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III, 411 – Cavolini di Bruxelles

Der Gedanke an Rosenkohl zerflirrt in das Kreischen einer Schleifmaschine wie die kräuseligen Blütenblätter von Nelken, einer Art Rosen, die ein Erdbeben erlitten haben. Der neulich im Supermarkt gekaufte Behälter mit den “cavolini di Bruxelles” (Herkunft: Olanda), wie sie hier … Continue reading

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Ich klage nicht, ich klage a n.

Das ist ein Unterschied.

DLVI

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Arbeitsnotat. (Die Brüste der Béart, 27.) Statt eines Arbeitsjournales.

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[Arbeitswohnung, 8.30 Uhr] Jetzt habe ich’s doch nicht mehr ausgehalten und den Ofen angeheizt. Nach etwas Qualmerei zog er dann auch, und nu‘ ist es warm. Zuvor allerdings habe ich meine Begleiterin wieder umsetzen müssen; auf es Ofens Abdeckplatte wär … Continue reading

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„Frauenflüsterer“. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 21. November 2018. Zum Erbarmen.

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[Arbeitswohnung, 10 Uhr Meer: Bach (transkr. Ramirer)) BWV 924] Es ist das, spüre ich, schönste Kompliment, das mir, dem vermeintlichen Macho, in dieser Zeit gemacht werden kann, – daß die Contessa mir nach unserem letzten Zusammentreffen schrieb, ich sei ein … Continue reading

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Wichtige Diskussion zur neuen Kunst bei Bersarin. Anläßlich eines Buches von Monika Rinck.

>>> D o r t.

(Wichtig, weil sich derartige Vorurteile selten derart komprimiert als Urteil gerieren wie in den Beiträgen eines Kommentators, und weil deutlich zu sehen, also zu lesen ist, wie wenig dagegen fundierte Argumente verfangen. Abgesehen von Bersarins ausgezeichneter Rezension des Rinck-Buches, ist der dortige Kommentarbaum geradezu ein Lehrstück.)

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III, 410 – Am Strand, weitab vom Meer

Wie man sich so Regeln aufstellt. Immer nur fünf Stück auf einmal bis zur nächsten Zigarette. Ich meine abwaschen, Gläser, Tassen, Teller und was man so im Kollektivum Geschirr zusammenfaßt. Im Hintergrund flimmert eine Jazzgitarre. Auch wenn gestern einiges liegengeblieben … Continue reading

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Rückkehr zum Übergangsobjekt.

Nicht einschlafen ohne das besondere Kissen können, das, einseits in die Form einer Niere tailliert, sich an die Brust schmiegt. Wo du es birgst, was dich birgt.

(Zeichen und Prozesse erkennen).

Im Traum nahm ich vom Antlitz einer sehr zarten Frau hauchdünne Fäden, je zwischen Zeigefinger- und Daumenkuppe, ab, stundenlang, Hunderte, Tausende – aus dem Antlitz nahm ich sie, worüber oder worunter es sich auflöste, doch aus diesen Fäden rein in der Luft gegenüber, in die ich sie ganz in derselben Anordnung tat, neu erstand.

 

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Erst einmal wieder für die Eiszeit vom Eis. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 16. November 2018. Mit neuem Dank an Omar Galliani.

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[Arbeitswohnung, 7.18 Uhr Beim ersten Latte macchiato schon nach Flügen geschaut.] „… noch zehn Minuten, dann steh ich auf und mache euch zu Helden.“ Abermals so ein Traumsatz. Tatsächlich er erst ließ mich, ein komplett ungewollter, aber besonders irrer, weil … Continue reading

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Zum „Sexismus“. Von Steven Pinker. In der Neuen Zürcher Zeitung.

Frage: Haben Sie keine Angst, des Sexismus geziehen zu werden, wenn Sie solche Erkenntnisse in Ihren Vorlesungen zitieren? Antwort: Nein, ich habe damit keine Probleme. Dem pauschalen Vorwurf des Sexismus liegt übrigens ein Denkfehler zugrunde: Die empirische Behauptung, dass Männer … Continue reading

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III, 409 – … wie die Fassade von Sant’Agostino

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Gestern sah ich behelmte Bauarbeiter auf dem Gerüst vor der Fassade von S. Agostino, der Kirche, die man von hier aus sieht, die dabei waren, es abzumontieren. Sieht aus jetzt wie glattrasiert. Anders als ich. Ungewohnter Anblick. Dennoch vernahm ich … Continue reading

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Joachim Zilts‘ Verirrungen. Der Anfang. Aus der Überarbeitung für Wanderer, Erzählungen I. Septime im Frühjahr 2019.

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Meine Wanderungen begannen im April. Man wird sie mir so wenig glauben, wie daß ich diese Zelle, wann immer ich will, verlassen kann. Das will ich aber gar nicht. Ich fühle mich hier geborgen. Es war ein warmer Sonntagmorgen. Christine … Continue reading

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Der klandestine Kanon. Von Alban Nikolai Herbst. Auf WDR3 in Gutenbergs Welt mit Manuela Reichart.

>>>> P o d c a s t vom 10. 11. 2018

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Wirklichkeiten. Anderswelt mit Watzlawick. Podcast eines Radiokollegs im ORF. Von Margarethe Engelhardt-Krajanek.

Zu hören >>>> d o r t.

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III, 408 – “aufgelockert in einer sanften Wippe”

Es gibt zwar einen Nando Fonti, aber es wird nicht derjenige sein, den es bei FB gibt, aber dessen Hochzeit ein 1975 erschienenes Büchlein gewidmet ist, man nennte es wohl Epithalamium. Der Text ist nicht länger als 9 Seitchen mit … Continue reading

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Pelle und Peau ODER Häutungen, neu. Im erbitterten Arbeitsjournal des Dienstags, den 6. November 2018. Zur Differenz der Geschlechter.

[Arbeitswohnung, 8.19 Uhr] Es ging mir an die Haut. „Sie haben sich zu unterwerfen!“ Er knallte die Tür zu und ging. Ich dachte Pelle und Peau. Die Drohung war, das war jetzt neu, offen ausgesprochen. Ich hatte den Menschen zur … Continue reading

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JAMES JOYCE CHAMBER MUSIC / KAMMERMUSIK. In Original und Nachdichtungen von Helmut Schulze und ANH.

  James Joyce Chamber Music / Kammermusik Gedichte In Original und Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst Arco 88 Seiten, gebunden. 20 Euro.   >>>> Verlag. >>>> Amazon.

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Frau Schneefeld und Herr Hund. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 4. November 2018. Doch anfangs zum Ursprung der, nach Elena Dorfman, Neuen Welt.

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[Arbeitswohnung, 8.22 Uhr Jarrett, Creation] „Die Möse ist wie ein Stück Straße der Erkenntnis.“ Er t r ä u m t e mir – wirklich! -, dieser Satz; ich fand das Bild und seine Erklärung – der Sprecher gab sie uns – völlig einleuchtend: je rechts … Continue reading

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… und wieder zurück.

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[Arbeitswohnung, 17 Uhr Espresso zu Jarrett, Creation (2014/15)].     Gegen 19.15 Uhr >>>> bei Fräulein Schneefeld und ihrem Hund: Mein Verleger von Septime, wo im Frühjahr der erste Band meiner Gesammelten Erzählungen erscheinen wird, wird dortsein und Ryu Murakamis Roman … Continue reading

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diaphanes‘ Béart, die Marlboros und ein schlimmer Ärger. Im Arbeitsjournal des Freitags, den 2. November 2018, der abends, aber privat, mit einem großen Fest beschlossen wird.

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[Arbeitswohnung, 7.27 Uhr Erster Latte macchiato] Sie werde immer sehr unruhig, schrieb mir, Freundin, eine nahe andere Freundin, wenn ich mich mehrere Tage hintereinander nicht in Der Dschungel gemeldet hätte.- Sie hatte recht. Ich war in ein Loch gefallen, ein … Continue reading

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III, 407 – spiegelei – speak a lie

Am Tag zuvor immer die feste Entschlossenheit, wie abends da, als ich mir wie ein altes Weib vorkam, das mit einem Reisigbündel aus dem Wald kommt. Der Entschluß, dem Abhilfe zu schaffen, indem man zum Friseur geht, dann doch eher … Continue reading

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Mal ein politisches Wort zu Staat und Kultur. Im Arbeitsjournal des Montags, den 29. Oktober 2018. Dazu die Blasons des weiblichen Körpers.

[Arbeitswohnung, 8.29 Uhr France musique contemporaine: Bernard Parmegiani, Pour en finir avec le pouvoir d’orpheè] Guter Artikel zum Konservatismus >>>> in der NZZ, empfehlenswert sowieso, besonders aber nun, nach dem abermaligen, furchtbares Wort, Sieg der AfD in Hessen; es beruhigt … Continue reading

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Arbeitsnotat, durchaus Postulat. Die Brüste der Béart, 24.

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A u f l a d u n g, ja! Aber immer zur Erde zurückbinden, e r d e n, was sich weglösen will. Nicht vergeistigen! sondern das Konkretum allezeit im Blick haben und nennen: die realen Orte sowie auch und gerade die chemische Physis, Anatomie, Physiologie, Bewegung und Schöpfung der Zellen. … Continue reading

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III, 406 – Zichten

Gestern abend im Vorbeigehen an den Spiegeln ungefähr dies empfunden: Un lago torvo il cielo glauco offende (Ungaretti, Due note) Mich als altes Weib gesehen mit dem nunmehr schon wieder länger gewordenen Haar, das mir abschneiden zu lassen ich mich … Continue reading

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„Denn wo man die Geliebte sucht,

sind Ungeheuer selbst willkommen.“
Mefistofele bei Goethe
Klassische Walurgisnacht

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Rätselhafter Eintrag im schwarzen Notizbücherl.

Woran wir uns beruhigen:
daß es Wohnungen gibt vor dem fließenden Wasser,
Wohnungen, die dem Sturm schon ganz gleich sind.

13.10.18, ohne Uhrzeit

 

 

 

aber am 21. 7., um es mir wirklich zu merken:

Erzählung, wie plötzlich allewelt eine andere Sprache als der Erzähler spricht, eine, die er nicht versteht.

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Was ich mir nie verzeihen werde. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 23. Oktober 2018. Darinnen Carlos Kleiber und die Füße der Béart. (Die Brüste der Béart, 23.)

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[Arbeitswohnung, 11.47 Uhr] „Er hat wahnsinnig gelitten von diesen Geschichten.“ Ileana Cotrubas zu Carlos Kleibers Frauen Seit sieben auf, die Grippe schwindet, übertreiben sollte ich aber noch nicht, was, wie ärgerlich auch immer, bedeutet: einstweilen weiter Sportverbot. (Ich nehme wieder … Continue reading

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Die Brüste der Béart, 22. Aus dem Entwurf des Endes der No. XXII.

(…) so zwischen den Zähnen flutet das, da ich Dich floh | Fluchtblut, Béart, und suche Dich wieder in nächsten femmes introuvées, femmine non trovate, introvabi|li anche qui, wo mich die Mandeln der Augen nachts streifen, doch sagen Andato, ohn‘ … Continue reading

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„Forlorn!“ Statt eines Arbeitsjournales aus einer Email. Am Sonntag, den 21. Oktober 2018.

Forlorn! the very word is like a bell To toll me back from thee to my sole self! An Parallalie (mit dem ich um Beistand wegen einer italienisch gefaßten Stelle hin- und herschreibe): Ja, Keats, kann sein, stimmt. Die Energie kam … Continue reading

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