Sich nicht mehr besondern.

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(…) eine demokratische Verfassung erlaubt das Besondere, das sich Besondernde auch nicht in selbstorganisierten Systemen. Ja gerade die gefährden die tauschende Egalität. Thetis, S.372       [Beim Korrigieren der Fahnen wiedergelesen.]

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Wo Rettung zu sein scheint. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 18. Februar 2018.

[Arbeitswohnung, 6.15
Rai Radio Classica, Susato Suite]

Echt süß, die italienische Ansagerin deutsche Satzbezeichnungen aussprechen zu hören. So hab ich mich gestern ein bißchen in Rai Classica verliebt und höre den Sender heute morgen wieder, während ich des Dilettanten Text zur KunstvonderWandnehmDebatte kommentiere. Leider „moderiert“ er Kommentare, das heißt, ich kann nicht nachträglich korrigieren. Auch dieses – „moderieren“ ist ein, ich sag mal, euphemistisches Wort – also: auch dieses gefällt mir nicht, weil nur so zugelassene Kommentare immer einen Hautgoût haben, zu Deutsch ein Geschmäckle. Aber das führt auf eine alte Auseinandersetzung zurück, die ich grad nicht neu eröffnen will, auch wenn ich’s hiermit tue; sie hat mich einen seinerzeit wichtigen Mitdiskutanten gekostet, bei dem sich auch jüngst wieder eine kluge Positionierung mit sich ihr anschließender ebenfalls kluger Diskussion findet; zumal ist der Ausdruck „Düsseldorfer Verklärung“ eine Findung mit fast heinescher Spitze.

Erster Latte macchiato, Morgencigarillo.

Ganz geschafft mit dem Frühaufstehen hab ich’s heute nicht; Viertel vor sechs ist indessen okay. Auch wurde ich gestern mit dem >>>> Mammuttext fast fertig. Es fehlen allenfalls noch paar Ergänzungen, und durchgesehen werden muß er noch einmal. Jedenfalls kann er heute raus, so daß ich mich den dringend anstehenden Thetisfahnen widmen kann.

Abends kam Nachricht von meinem Verleger: Sein Vertreter habe berichtet, die Buchhändler bestellten meine Bücher nur sehr zögerlich, eher gar nicht. Man könne den Eindruck haben, sie fürchteten sich vor ihnen.
Solche Bemerkungen setzen mir mehr zu, als sie sollten; jedenfalls war ich hernach ziemlich down, kam dann erst wieder beim Waldorfschulkonzert meines Sohnes zu mir. Dort, also in dieser Schule, mag man mich ja auch nicht, also die Schüler:innen mögen mich schon, aber die Lehrer nicht. Dabei geht es, wie immer, um „Autoritäten“, die ich als Funktion nie anerkenne, tatsächliche Autoritäten indessen sehr wohl. – Wo der, fragen Sie, Unterschied liege? Im Persönlichen. Eine Autorität braucht keine Position, sie i s t. Sie stützt sich niemals auf ein Machtkonstrukt, sondern steht für sich alleine ein – mit allen Risiken – und strahlt dies aus. Sie umgibt die Aura der Freiheit, nicht ein Gitternetz von Regularien – weshalb übrigens die in den #meToo-Böen decouvrierten Männer Autorität nicht gehabt haben, jedenfalls, soweit ich’s überblicken kann, die meisten unter ihnen nicht.
Stimmt, ich sollte auch mal etwas für diese, nun jà, „Bewegung“ schreiben. Meine Verachtung gegenüber diesen Männern ist groß, eigentlich möchte ich schon das „Männer“, und tat es hiermit, in Anführungszeichen schreiben. Denn sie haben eben nicht, was ich lebendig fände, verführt, sondern ihre Machtposition benutzt. Wer, dann, hat die Betroffenen also gevögelt? Sie selbst? Nein, ihre Macht hat gevögelt. Die Frauen sind nicht mit ihnen, sondern mit ihr ins Bett gegangen – um etwas zu bekommen. Das wird jetzt „natürlich“ kaum je gesagt. Aber die sexuelle Benutzung – und Beschmutzung – ist, bzw. war insofern gegenseitig. Ich selbst, für sowas,  wäre als Mann zu stolz und würd auch, wenn ich’s denn wäre, als Machtmann zu stolz dafür sein.
Das heißt nun eben aber nicht, daß ich nicht eine Schülerin, Studentin, Schauspielerin zu verführen versuchen würde, vorausgesetzt sie ist erotisch volljährig und (ver)lockt mich. So habe ich’s bisweilen auch getan, wurde erhört oder abgewiesen oder wurde erst abgewiesen und dann erhört, der „Spiel“arten warn’s viele; egal aber, wie es jeweils ausging, hatte dies keinen Einfluß auf das Verhältnis innerhalb des Lehr- oder sonstigen Auftrags. Eher hatten es diejenigen, die mich nicht abwiesen, etwas schwerer nachher, weil ich an Liebespartnerinnen höhere Ansprüche stelle als an solche, die es nicht sind, oder sagen wir besser: höhere Erwartungen ihnen gegenüber entwickle. – Übrigens habe ich mich auch nie daran gehalten, innerhalb meiner verschiedenen Jobs, keine Verhältnisse mit Kolleginnen anzufangen. Ich erinnere mich großartiger Vögeleien im Büro, zu Börsen- und nachher (für kurzes) Maschmeyerzeiten; welche Spannung da entstand, wenn nebenan noch gearbeitet wurde, die Tür nur angelehnt werden konnte, „man“ nicht gehört werden durfte – welchen Reiz das V e r b o t hatte! Wären wir aufgeflogen, wir hätten aber sof o r t unsre Jobs verloren. Grandios! Also diese Erleben will ich auf gar keinen Fall nicht gehabt haben, ganz abgesehen davon, daß sie mir himmlische Szenen für Thetis, Buenos Aires und Argo geschenkt haben; auch der Wolpertinger ist nicht von ihnen „frei“. – Ob die Buchhändler:innen wohl deshalb Angst vor meinen Büchern haben? Oh, spricht der HErr, fürchtet Euch nicht! selbst m e i n e Kapazitäten sind begrenzt… (Jetzt soll wahrscheinlich i c h mich fürchten: weil ich sowas zu schreiben wage, damit ich’s also nicht abermals tue .)

Und zu den „Pädophilen“. Es wird immer so getan, als wären sie ihrer Neigung wegen schlechte Menschen und haben nicht eben nur diese Neigung. Die Frage ist doch, wie sie mit ihr umgehen. Meine Achtung vor Louis Carroll, Hans Christian Andersen und auch Balthus ist groß. Anstelle den Kindern Schaden zuzufügen, haben diese Künstler eine Form für ihr Begehren, großartige Formen gefunden. Also müßten wir ihren Bildern und Büchern einen ganz besonders herausgehobenen Platz geben, anstelle sie wegzustellen, wegzuhängen. Sehnsucht darf nicht justiziabel sein. Und ab wann ist jemand noch Kind, ab wann nicht mehr? Nicht einmal das ist anders als über ihren jeweiligen Zeit- und mithin Moralvorstellungen verpflichtete Regularien bestimmt, kurz: über Glauben. Wirklich gesichert ist hier nichts und schon von einem zum andren kulturellen Code verschieden. Welcher Code hat recht?
Ich fände es höchst reizvoll, einen Roman aus der Perspektive eines Pädophilen zu schreiben, einen, der seine Nöte und Lockungen erzählt und wie er mit ihnen kämpft und schließlich umzugehen lernt. Nur teile ich diese Neigung leider nicht – „leider“ in Hinsicht auf ein solches Buch -, teile sie  nicht im entferntesten, und wäre deshalb nicht in der Lage, es zu gestalten, oder es würde papieren werden, aus nichts bestehen denn aus Absicht. Wer sie aber teilt, dürfte es derzeit nicht veröffentlichen, es würde sich nicht mal ein Verlag finden, es sei denn einer, dessen Bücher sich allein unter der Ladentheke verkaufen. Die eigentliche Gefahr liegt hier, nicht im Buch. Und n o c h „eigentlicher“ liegt die Gefahr in unter kriminellen, furchtbaren Settings gedrehten Filmen, nämlich solchen, die nur übers Darknet verbreitet werden, der zeitgenössischen Version der untren Ladentheke. Die Tabuisierungswelle, die wir derzeit erleben, stärkt es. Wo Rettung zu sein scheint, wächst die Gefahr.

Aber, Freundin, ich will jetzt an meine Arbeit.

Ihr Unhold

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Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 17. Februar 2018.

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[Arbeitswohnung, 5.32 Uhr Radio France contemporaine: James Mac Millan, As others see us – Henry VIII pour orchestre] Seit kurz nach fünf auf. Erster Latte macchiato. Mal wieder Versuch zur Selbstdisziplinierung: Nicht mehr erst nach Mitternacht ins Bett, und also, … Weiterlesen

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Hörstück-Typoskripte von Alban Nikolai Herbst

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              Der Blauen Blume lieblichster Spott. Über Wolf von Niebelschütz. DRB 1996 Der Fürst der Romane über Anthony Burgess. DRB 1997 So ist es ist es so? Eine Redoute zu Luigi Pirandello. DLF 2000 … Weiterlesen

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III, 362 – Lieber im Gestern sein, wenn’s drauf ankommt

[Geschrieben gestern, am 14.2.] Gestern nachmittag zog es mich dauernd ans Fenster. Gegenüber, im oberen Himmelsviertel die Sonne, die blendete, unten auf dem Platz zwei Menschen und eine Staffelei. Oh, dachte ich, daß Amelia malerisch ist, war ja schon klar, … Weiterlesen

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Printed in Europe. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 15. Februar 2018

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[Arbeitswohnung, 9.20 Uhr] Seit sieben auf. Meine Begeisterung für Kazantzakis bekam gestern einen, ach Freundin, ziemlichen Schlag in den Nacken, auch wenn der gar nicht böse gemeint war. Ich hatte die Idee, diese grandiosen Gesänge t a t s ä c h l i c h vorzutragen, und zwar in … Weiterlesen

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Bücher müssen duften dürfen. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 14. Februar 2018. Mit, vor allem, Kazantzakis.

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[Arbeitswohnung, 6.36 Uhr Weit geöffnetes Oberlicht, aus der Dunkelheit (noch ist es Winter) das hohle Rauschen einer nahenden SBahn.] Sie fragen mich, Freundin, weshalb ich nicht schreibe („schriebe”), und meinen ausdrücklich mein Arbeitsjournal. Es fehle Ihnen, manchmal sogar sehr. Mit … Weiterlesen

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Wahn und Archiv.

Es ist der Größenwahn (sofern sich niemand andres findet) sein eigner Archivar.

 

DLII

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Daß der Engel in dir den Teufel in mir: André Hellers „Esther”. Kleine Poetiken (6).

  Esther, Esther Der gestrige Tag, die Tage vorher werden klein. Schon sehe ich sie als Wasserzeichen Auf jenem Papierdampfer, in welchem dein Herz von unserer Küste zu einer anderen wechselt. Esther, Esther Dein Brennesselhaar, das tut so weh Noch … Weiterlesen

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Germains Blumen. Helmut Schulze übersetzt Prunier.

Und welch ein s c h ö n e s Gedicht! >>>> D o r t.

Germain
Leg deine Blumen mit mir nieder
Im Original in den Passage de Prunier.

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Die Dschungel lebt, wohl dem, der Dschungel birgt! (Der letzte Eintrag in der nun „alten“ Twoday-Dschungel). Sonntag, der 11. Februar 2018.

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[Arbeitswohnung, 7.22 Uhr] Lange, sehr lange wurde ich schon gewarnt, nicht nur durch Nachlässigkeiten meines Webloghosters Twoday in der Weiterentwicklung, bzw. Instandhaltung der evolierenden Technologie (etwa wurden Twoday-Blogs schon lange nicht mehr von Google erfaßt), sondern vor allem durch Freunde, … Weiterlesen

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Meines Sohnes erster Rap-„Release”: B L Ü T E N S T A U B . Von Dazou & Cazo.

 

 

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III, 361 – Immer unvorbereitet

Eigentlich wollte ich eine Begebenheit beschreiben, die mich damals in Berlin davon abstehen ließ, weiterhin die Seminare im Institut für vergleichende Literaturwissenschaft vor allem bei Hamacher zu besuchen. Es betrifft einen Abend mit einer Kommilitonin, die mir während einem der … Weiterlesen

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Daß wir A n g s t haben sollen.

Hieran ist n i c h t s lächerlich, sondern alles alarmierend. Ideologisch gewitzte Dummheit gewinnt, kurz: der Gender-Mainstream der Macht: Kunst kommt nicht von korrekt, >>>> NZZ, 7.2.2018 Wann, endlich, wachen die Künstler:innen auf, und die Männer? Deren Unkultur des Kuschens dienert sich der … Weiterlesen

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Ach, Kinder zu begehren! Carlixto Bieitos Inszenierung der Gezeichneten von Schreker unter Soltesz an der Komischen Oper Berlin.

Geschrieben für >>>> faustkultur; dort erschienen am 28. Januar 2018. Fotos: Iko Freese /  drama-berlin.de] Alviano Salvago liebt insgeheim Kinder, und zwar genauso und weil er selbst im Innern Kind geblieben ist. Dieser Interpretationsansatz bestimmt Carlixto Bieitos Inszenierung durch und … Weiterlesen

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III, 360 – … und immer noch keine Musik, aber das wird sich gleich ändern

Hat der Tabaccaio jetzt etwa einen Lehrling? Er selbst telefonierte, am Lottospieltresen stehend, hinterm Haupttresen stand aber ein junger Mann, sichtlich darum bemüht, Ordnung zu bringen in sein Hinterm-Tresen-Sein. Nie zuvor gesehen. Ob er neu sei, fragte ich, was er … Weiterlesen

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Harzreise im Winter. Kleine Poetiken (5): Johann Wolfgang von Goethe.

Dem Geier gleich, Der, auf schweren Morgenwolken Mit sanftem Fittich ruhend, Nach Beute schaut, Schwebe mein Lied.…Aber abseits, wer ist’s? Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, Hinter ihm schlagen Die Sträuche zusammen, Das Gras steht wieder auf, Die Öde verschlingt … Weiterlesen

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III, 359 – Ti schermi / dal morso / de’ vermi

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Passer, venir ODER Die Volljährigkeit. Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop. Statt eines Arbeitsjournals am Dienstag, den 30. Januar 2018.

[Arbeitswohnung, 8.39 Uhr Richard Strauss, Die Ägyptische Helena] Bei der Familie bin ich nun schon gewesen, früh um sieben, damit auch die Zwillingskinder noch da waren, bevor sie los zur Schule mußten. Der Sohn, grippal seit gestern angeschlagen, wird heute … Weiterlesen

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Weshalb ich zu Fuerteventura nun doch nichts mehr schreibe. Das Arbeitsjournal des Montags, den 29. Januar 2018.

[Arbeitswohnung, 8.46 Uhr] Eigentlich hatte ich zu Fuerteventura noch ausführlich schreiben wollen; deshalb steht >>>> dort in der Überschrift eine (1). Ich werde sie da auch lassen; so wird sie die Spur eines Abbruchs werden – Abbruchs nicht nur in … Weiterlesen

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Jetzt im Buchhandel. JAMES JOYCE CHAMBER MUSIC / KAMMERMUSIK. In Original und Nachdichtungen von Helmut Schulze und ANH.

 

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James Joyce
Chamber Music / Kammermusik

Gedichte
In Original und Nachdichtungen von
Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst

Arco

88 Seiten, gebunden.
20 Euro.

 

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III, 358 – Mit Messern schießende Polizisten

Die Bestätigung, daß stetiges und an mehreren Tagen wiederholtes Hinaufgehen in die mehr hiesige als diesige (was allerdings in dieser Jahreszeit nicht immer auszuschließen ist (was dann regelmäßig eine Kontrolle der mitterweile brüchigen Plastiplane erfordert, die sich da über das … Weiterlesen

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Trainertag. Arbeitsvermerk am Montag, den 22. Januar 2018. Darinnen Pheromone.

[Mörfelder FFM, 7.29 Uhr] Ich muß hier mal wieder was eintragen, sonst halten, Freundin, meine Leser:innen mich für tot. Wer indes könnte lebendiger sein… oder sagen wir, korrekter, lebender? Nur daß derart viel, wie gesagt wird, „anliegt“ (wobei es eher … Weiterlesen

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III, 357 – Schweinereien

Nein, ein Erdbeben hatte es nicht gegeben. Und die immer etwas unsicher auf dem Herd stehende kleinere Pfanne enthielt brutzelnd, was sie brutzeln sollte: eine Zwiebel. In der Erwartung, daß sie irgendwie sich bräune, kehrte ich zum PC zurück, blätterte … Weiterlesen

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Zwischenbemerkung (als Arbeitsjournal). Mittwoch, der 17. Januar 2018.

Freundin, ich bin wieder von der Insel zurück, kam gestern abends an, die Wohnung war kalt, vor allem aber: dunkel. Im Flur ging das Licht nicht, nicht ging‛s im Schreibtischbereich. Da war erst mal zu reparieren und dann einige Ordnung … Weiterlesen

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Sabinenliebe. (Auszug).

(…) So beobachtete ich sie heimlich für mich. Zum Beispiel sehe ich sie noch heute an dem großen Braunschweiger Karpfensee, dem Kreuzteich, stehen. Es war während einem unserer halbjährlichen Schulwandertage, der dieses Mal nach Riddagshausen gegangen war. Da bog sich … Weiterlesen

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Pferde

In dieser Nacht träumte ich, dass ich über hügeliges Land ging, mit reifen, dunkelgrünen, im Wind raschelnden Maisfeldern und ungemähten Wiesen. Musik, die an Glasharfen erinnerte, wehte in weichen Wellen aus dem graublauen Himmel. Auf einem windüberspülten Hügel standen Pferde, … Weiterlesen

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III, 356 – Merkwürdige Begegnung

Seit einer Woche war die Wasserrechnung fällig und ich somit irgendwie gezwungen, doch noch das Postamt aufzusuchen. Gestern hatte ich hinunterspazieren wollen, aber es waren Arbeitsbestätigungen abzuwarten, vor allem eine recht heftige. Und die kam dann auch prompt. Was mir … Weiterlesen

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III, 355 – … und der Gürtel des Orion

Epifania del Nostro Signore und Apertura Staordinario des einen Supermarkts – Coop. Seit dem ersten Januar war ich aus dem Stadttor nicht mehr herausgekommen. Ein paar Sicherheitshalber-Einkäufe insofern, die geringe Arbeit erlaubte dies. Zumal zu einer Zeit, in der kaum … Weiterlesen

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III, 354 – Neujahrsnacht e dintorni

Das Jahr begann mit einer unvorgesehenen Autofahrt bzw. mit der Gewißheit, mir am Vormittag Zigaretten kaufen zu können, wie das auch Weihnachten möglich war, denn zumindest an den Vormittagen der Sonn- und Feiertage hält der “ho più di 80 anni”-Vater … Weiterlesen

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Isola africana (1). Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 3. Januar 2018.

[Mâconièrevilla Uno, Terrasse im Vormittagslicht 10.32 Uhr Britten, Rhapsodie für Streichquartett] Das Netz hier ist wahnsinnig langsam. Die erste Villa steht landeinwärts vier Kilometer, also entfernt vom Meer; bei der zweiten wird es ähnlich sein, fürs Netz möglicherweise noch problematischer, … Weiterlesen

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ANHs Traumschiff.


Foto und Fotografie des Buchumschlages
(copyright): >>>> Jan Windszus
Alban Nikolai Herbst
Traumschiff
Roman

mare

320 Seiten.
Gebunden mit Schutzumschlag.
Lesebändchen.
22 Euro.

 

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Trennung von der Löwin. Ein nicht nur Jahresabschluß-, nämlich Bewältigungsversuchsjournal, getröstet von Andreas Steffens und geschrieben am 31. Dezember 2017, der Waschtag im Waschsalon werden sollte.

und jeder der Nahsten Verwundung, verwunden wir uns, mein Anderlieb, zeit unsres Lebens noch selber. Denn weh, da sich eines nicht schützte weh, mit verschlossenem Blick in Distanz. Das schlägt zurück. Auf die Knie Gestützte, auf unsere bloßen, sind wir … Weiterlesen

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III, 353 – Himmel : graublau mit Halbmondpuppe im Gewölk

Eigene Vergangenheiten sind immer etwas Gestriges, anders als andere Vergangenheiten, die durchaus aktuell werden können. Denn Eines ist es, meinetwegen den Karl Kraus des Jahres 1899, wie jetzt, zu lesen, ein Anderes, sein eigenes, vom damaligen Jetzt infiziertes Schreiben von … Weiterlesen

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Suizide aus Leid: Dem nächsten Jahr ein Herz Sonne entgegen. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 29. Dezember 2017. Mit ausführlich Andreas Steffens, und Christopher Ecker wieder dazu.

[Arbeitswohnung, 7.18 Uhr] Wenn die Religion die Kunst der Nichtschaffenden ist, kann Kunst werden, was Religion nicht sein kann. Steffens, Die Narbe, 195 Seit sechs auf. Es war in den letzten Tagen nicht möglich, Ihnen, Freundin, zu schreiben, weil zu … Weiterlesen

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IM BUCHHANDEL. ANHs M e e r e. IN DER ORIGINALEN FASSUNG.

<MEERE orig mare.de

Alban Nikolai Herbst
Meere
Roman

mare

263 Seiten.
Gebunden mit Schutzumschlag.
22 Euro.

 

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III, 352 – Absolute Stille

Es hatte mich wieder hinabgezogen. Das war Samstag. Letzter Film vor Weihnachen. >>> ‘Cuori puri’ – ‘Reine Herzen’ – sollte es geben. Liebesgeschichte zwischen einem 25- und einer 18jährigen. Möglich, daß ich etwas wiedererleben wollte, was damals die Zahlenkombination 20/17 … Weiterlesen

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Heiligabend/Lichtfest 2017

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III, 351 – Several Species of Small Furry Animals

In Texten leben. Eigentlich nichts anderes. Wiewohl es Samstag anfing mit so etwas, was man so ‘in compagnia’ nennt. Es hatte ein >>> Konzert gegeben mit Texten einer >>> Mariella Mehr, einer schweizer Zigeunerin. Natürlich ins Italienische übersetzt. Verstörende Inhalte. … Weiterlesen

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Weihnachtsvorbereitungspause

Ob es bis zum ersten Weihnachtstag zu Journalen oder anderen Beiträgen kommen wird, ist ungewiß. Die Dschungel bittet um Nachsicht.

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OrgasMe! Das Arbeitsjournal des Dienstags, den 19. Dezember 2017: Auf zur Contessa aufauf! (Dazu eine Amsel singt).

[Arbeitswohnung, 10.48 Uhr Soeben rollt, mal wieder verspätet, Mme La Putz ein Nu‛ wird‛s enge] Mal heute nicht >>>> als Schwein, sondern, Freundin, saaaanftmüt/ich, was freilich niemand mir abnehmen wird, oder nur solche werden es tun, die mich wirklich kennen. … Weiterlesen

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Kriminelles unter Der Dschungel IP, sowie Pläne für die‛s sie nicht braucht. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 9. Dezember 2017.

[Arbeitswohnung, 6.45 Uhr]

An Tagen wie gestern, Freundin, bin ich froh, daß ich die monatliche Investition für einen zweiten Internetzugang trage; eigentlich habe ich sogar drei, nämlich immer noch den kleinen USB-Stick, der einen anderen Vertrag zur Grundlage hat als mein Vodafone-DSL-Zugang, indessen Ifönchen und iPad ohnedies getrennt über die Telekom laufen. – Nämlich ab nachmittags brach mein DSL komplett zusammen, damit auch das Festnetztelefon; das Modem warnte in Rot. Zeit allerdings ging schon drauf, als ich bei der Störungsstelle anrief, nachdem ich online meine Überweisungen überprüft hatte. Ich gebe ja prinzipiell keine Bankeinzugsvollmachten, also muß ich die Rechnungen selbst im Auge behalten und auch unautomatisch zahlen. – Nee, alles in Ordnung.
Die Dame an der Störungsstelle, deren spürbar schlechte Laune ich mit amüsierter Freundlichkeit unterlief, konnte schließlich aber dennoch nicht helfen: Die Messungen ergaben einwandfreie Funktion des Netzes. „Ich habe einen Verdacht”, sagte sie und – als ich nachfragte, weil sie ihn von sich aus nicht äußerte –: „Es könnte sein, daß sich jemand in Ihren Verteiler geklemmt hat”, geklemmt, ja, war das Wort. Sie meinte den Verteiler, der sich für dieses Haus im Keller befindet; vielleicht meinte sie sogar den großen Verteilerkasten außerhalb des Wohnungskomplexes draußen auf der Straße.
Das erhöhte mein Amusement, schon, weil ich ja längst im Netz wieder war – der Arbeitslaptop über den Stick, die Korrespondenzgeräte qua Telekomvertrag. Nur daß erstmal mein arbeitsinternes Netzwerk nicht mehr funkioniert, so daß ich, etwa um etwas auszudrucken, zum SJ werden muß, einem Stick-Jockey also. Freilich läßt es sich damit zweidrei Tage schon leben: 24 bis 48 Stunden könne es nämlich dauern, bis sich ein Techniker melde, und da aber nun Wochenende sei… – Egal.
Mein Amusement ging auf eine Fantasie: Eine terroristische Zelle, zum Beispiel, nutze nun meine IP, um ihre Vorbereitungen zu treffen, sagen wir einen Anschlag auf PENNY. Ich sah es direkt vor mir, wie mein Anschluß ab- und ein anderer angeklemmt wurde; dann wurde gewaltig telefoniert. Es könnte aber auch der harmlose Fall eines geplanten Sparkassenüberfalls sein; die Filiale, eine große, befindet sich anderthalb Straßen weiter. Und dann steht plötzlich ein SEK vor meiner Tür und pocht oder knallt gar mir den Stiefeln dagegen oder nutzt, ohne sich überhaupt anzumelden, einen diese elektronischen Rammböcke – KRACH WUMM SPLITTER, dann müssen sich die SEKler, >>>> wie seinerzeit unter Goltz, durch meinen engen Flur quälen, wobei sie natürlich alles von den Seitenregalen wegreißen und, nach drei Schritten bis in meinen Arbeitsraum, schaut sie so arrogant wie bestimmt und einbrustsentblößt die Schaufensterpuppe an… ach nein, die sitzt ja jetzt am Fenster, weil ihr ihr Sommerplatz – der auf dem Ofen – andernfalls das hübsche Gesäß schmelzen würde. Jedenfalls ich soll… Gesicht zur Wand, ähm welcher?.. also zu den Büchern, Tritt in die Kniekehlen, echte Thrillerszene.

Gut, ich bin vorbereitet, das Wochenende kann spannend werden. So, jedenfalls ähnlich, erzählte ich es gestern auch meinem >>>> Elfenbeinverleger, der mich kurzfristig >>>> ins Sigismondo gebeten hatte, wo ich ihm dann eine Idee unterbreitete: Nachdem ich >>>> Dark gesehen hätte, sei ich überzeugt, er müsse Thetis, sowie das Buch in zweiter Auflage erschienen, an Netflix schicken; meine Güte, was eine S e r i e es ergäbe! Man hat dort offenbar, ich habe diese Beobachtung jetzt mehrmals gemacht, weder Angst vor komplexen Erzählstrukturen noch vor Gewalt- und Sexualszenen und ist auch phantastischen Themen gegenüber mehr als aufgeschlossen. Vorausgesetzt, sie lassen da die üblen Popmusiken beiseite, die in Dark ziemlich lästig sind, ist der gesamte Andersweltkomplex für eine Serie geradezu ideal.
Der höchst vornehme Ingo DržeÄnik hörte mir höchst geneigt zu, anders als ich erwartet hatte. „Schick mir das alles nochmal als Mail, auch mit den Namen der Regisseure.” Nur daß wir freilich das Erscheinen der Zweiten Auflage abwarten wollen, damit auf allen Umschlägen auch Elfenbein steht.
Bereits Koralnik von >>>> Liepmann und Michalek von >>>> AVA hatten mir auf der Messe erzählt, daß es einen riesigen Materialbedarf für Serien gebe, was ich mir „natürlich” hätte selbst denken können, gedacht aber selbst nicht hatte, nicht vordem. Ich bin ein Konservativer, geschätzter Herr Polizeichef Goltz, wie anarchistisch auch immer, und denke bei Verfilmungen halt immer zuerst ans Kino, für das der Andersweltstoff aber zu umfangreich und verwickelt ist. Bei Serien liegt der Fall komplett anders, man hat da wirklich die nötige Zeit. Und Thetis/Buenos Aires/Argo, meine Güte, ich habe ja gestern bereits >>>> auf diesen NZZ-Artikel verlinkt. Liest man ihn und vergleicht mit Anderswelt, könnte man meinen, ich hätte meine Ideen abgekupfert, die selbstverständlich nicht etwa „Prophezeiungen” waren, sondern einfaches Weiterdenken dessen, was zwischen 1994 und 1998 schon war und womit parallel – die barbarische Rückseite derselben Phänomene – das Völkermorden auf dem Balkan lief, das unterdessen der داعش  noch zu toppen versucht hat. Alles exakte Andersweltthemen.

Wie auch immer, als mein DSL zusammenbrach, war ich, Freundin, ausgesprochen beschwingt. Hinzu kamen noch Pläne, die über den Tag mein >>>> Arcoverleger und ich… nein, nicht schmiedeten, so konkret ist es noch nicht, aber doch angeschnibbelt haben. Da weist jetzt vieles in die Zukunft. – Ach, Vertrauen in Verlage haben können! >>>> Dielmann hatte es mir restlos ausgetrieben, von Schöffling und Berlin-Verlag fast unmittelbar gefolgt, indessen Rowohl auf einer anderen Seite, sozusagen dem Impressung verbucht steht, dessen Copyright >>>> McKINSEY hält, mit Holtzbrinck. Das größte Trauerspiel bleibt dennoch Dielmann.
Seine kalte Replik – des sonst herzerwärmend freundlich und verbindlich wirkenden Mannes, sein Haupt„kapital”, denke ich – auf meine Klage, ich hätte mich doch so sehr mit dem Verlag identifiziert, so viel Vertrauen in ihn gehabt, werde ich nie vergessen: „Ist halt ein Fehler von Autoren.” Wie viele von ihnen haben bei Dielmann unter diesem „Fehler” schon leiden müssen, wie viele Dichter:innen! Bei >>>> Paulus Böhmer darf man nicht mal mehr seinen Namen aussprechen, und meines Wissens zuletzt hat er, Dielmann, >>>> Peter H. Gogolin in tiefe Not gestürzt, nachdem er schon mit den Kulturmaschinen in freien Fall geraten war, woran ich, unterm Strich, auch noch Mitschuld trage – für den, mich, es erst mit Elfenbein und Arco, und mit >>>> mare selbstverständlich, wieder anders aussieht; bei >>>> Septime bin ich mir ebenfalls sicher. Deshalb sollte, umgekehrt geschaut, ich mit diesen vier Häusern nun wohl auskommen können und nicht mehr noch anderswohin schielen. Denn bei all den vieren ist das Fundament Freundschaft und Achtung vorm Werk.

Ein paar schöne Erinnerungserzählungen für das Familienprojekt der Contessa gefunden; fast etwas schade, daß dieses Buch rein privat bleiben wird. – So auch am Vormittag noch. Ich kam weiter, auch mit Thetis; sogar für die Gedichte scheint sich eine Lösung abzuzeichnen. Was störte mich da dieser DSL-Mist? Wobei ich mich allerdings dran gewöhnen muß, daß sich die Sites erheblich langsamer aufbauen, als ich‛s gewöhnt bin. Aber das ist Banane.

Herr Morgen>>>ecker wiederum teilt heute die Beute. Ich habe auflachen müssen. Lachen, Freundin, auch Sie:

Es gibt eine Geheimgesellschaft namens „Abgrund”, die Autoren dabei hilft, ihre Texte komplizierter zu machen.Muß ich mehr sagen?

… leben und lesen und schreiben wir (…) noch immer unter dem Diktat der Mittelmäßigkeit (…).Es sei halt unsere Zeit noch immer nicht gekommen.

Und so teilten sie die Beute einträchtig in vier gleich große Teile.

 

(Um den Bogen zu schlagen: eines für jeden Verlag. Und während wir ihnen beim Essen zuschaun, stecken wir, Freundin, die Köpfe an den Mündern zusammen; wie das geht, wissen Sie ganz wie ich. Nun züngelt Geist zu Geist. Ob weiblich, ob männlich – was, wenn beisammen, schert das denn noch?)

ANH

8.52 Uhr
Oh, Schönste… – erster Schnee! Vor den Fenstern torkelnde Flöckchen.

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Hausbacken hell: Puccinis „Manon Lescaut“ an der Deutschen Oper Berlin.

Es gibt so etwas wie Schwulenästhetik. Sie hat ihre Berechtigung und in künstlerischen Bereichen, oft, eine große ästhetische Autorität. Nur lasse man sie nicht auf das Geschlechterverhältnis von Mann und Frau los, das selbst in seiner liebenden Form immer auch … Weiterlesen

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Paralipomena XII

 

 

1

Eines ist’s, sich selbst, ein andres, j e m a n d e m die Trauerarbeit zu verweigern. Das erste Verhalten ist männlich, das andere weiblich. Jenes ist autoaggressiv, dieses führt die Aggression als Waffe.

2

Manieristische Zeiten sind Umbruchzeiten. Wir leben in in einer solchen. Insofern wirkt das Begehren nach erzählerischer Einfachheit so hilflos wie der Harry-Potter-Regreß des lesenden Geistes. Beides ist nur die Decke, die über das ANDERE, über die anthropologische Kehre, geworfen ist.

3

Jedes Liebesobjekt ist ein wieder gefundenes: wiedergefunden.

4         Miriam

Was ist das beste Mittel gegen Männer?” – „Mehr Männer.”

5

Eine junge Dame, die am linken Nasenflügel einen Pickel hat, so vornehm wie ein Piercing.

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Plötzlich Tagebuch. Buchverbot & Realität der Person auf der Bühne.

Ich war immer ein Gegner des Tagebuches; nun führe ich eines, das gleich von allem Anfang an öffentlich ist. Vielleicht habe ich diese Möglichkeit nun am Schopf gepackt, weil es mir ein weiteres Mal darum geht zu zeigen, wie das … Weiterlesen

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Was solch ein Prozeß a u c h heißt.

Nun muß der Verlag Tausende Überkleber für Tausende Prospekte drucken, die für die anstehende Buchmesse schon fertig gewesen sind, in Tausende Prospekte müssen diese Überkleber eingeklebt werden, und aus abermals Tausenden Prospekten müssen Seiten herausgenommen und möglicherweise an den shredder … Weiterlesen

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29. März 2003, Weblogbuch freecity

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[Weblogeintrag: 29.9.2003 13.22 Uhr] ANDERSWELT. Poetologisches und rezeptionsästhetisches Lehrstück: Man nehme eine (oder mehrere) tatsächlich existierende Personen und bringe sie mit den fiktiven Personen eines Romans zusammen. Es braucht gar nicht lange, da gehorchen sie denselben poetischen Gesetzen wie die … Weiterlesen

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