Hühnerfarm des Geschlechts. Von Becher, ff.

 

Männer, die es eins-zwei-drei auf abendlichen Parkplätzen oder in Treppenhäusern zu treiben vermochten, hatten für mich etwas Geflügelhaftes.

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Ulrich Becher, Murmeljagd 488

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Mit dem moralischen Imperativ aller Kunst. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 25. April 2018. Darinnen Ulrich Becher, verletzt indes, am Rande.

[Arbeitswohnung, 6.25 Uhr
France musique contemporaine:
Luigi Ceccarelli, Birds for bass and magnetuc tape]

Das beschäftigt mich seit gestern abend sehr. Empfahl einem befreundeten Kollegen, sich u-n-b-e-d-i-n-g-t Bechers Murmeljagd (ich bin jetzt auf S. 510) zu besorgen, er werde zu lesen nicht mehr aufhören können. Woraufhin er mir antwortete, „nach Deiner ersten Jubelarie“ „dieses Hai-Buch“ zu lesen versucht zu haben. Es sei ihm unmöglich gewesen. „Dieser österreichische Ton ist mir sowas von zuwider.“
Ich dachte, ich höre nicht richtig. Sofort kochten Wut und, ja, Verletzung in mir hoch, und ich brach das Gespräch sofort ab. – „Zuwider„..! Es war nicht zu fassen. Ich meine, die Verleihung eines mir aber ohnedies obskuren, weil allein auf Vermarktung fokussierten Preises für propagandahaft-hämische, so hetzerische wie billige Provokationen kann jemandem, sollte sogar, zuwider sein – hier noch einmal der Link auf Barenboims Erklärung -, aber „der österreichische Ton“? Wie liest der Mann? Was kann einen von mir geschätzten Kollegen dazu bringen, derart abfällig über ein ohne jeden Zweifel Kunstwerk zu schreiben? Wie kann er nicht sehen, von welchem Rang es ist? – Schlimmer aber, wie kann jetzt ich ihn noch für voll nehmen? Worüber ich bei ihm hinwegsah, auch wohl sehen wollte, die Ansammlung von Gestelztheiten, Ungeschicklichkeiten in seinen Texten, dieses SPD- und Lehrerhafte in ihnen oft, bekommt plötzlich etwas genau-so-Gewolltes, das es sich in sich selbst allzu bequem gemacht hat, anstelle bewundernd eine Eleganz zu konstatieren, an die man selbst vielleicht niemals heranreichen wird. Dieses „zuwider“ streicht die notwendige künstlerische Demut durch, die wir gegenüber großer Kunst zu zeigen haben – nicht einmal deretwegen; ihr selbst ist unsere Hochachtung wurscht. Sondern um der Seriosität und Leidenschaft unserer eigenen Arbeit willen: Wie sollen wir die Höhen jemals erreichen, wenn wir sie nicht einmal sehen? Und warum soll ich mich nun noch um dieses Anderen Arbeit bemühen, wozu sie überhaupt noch wahrnehmen?

Also das geht wirklich in mir um, auch, übrigens, daß mir aufgrund solcher Vorfälle ganze Freundschaften wertlos werden können – genauso wie ich die beiden mit dem Echo-Preis ausgezeichneten Rapper auch dann ablehnen würde, sollten sie, wie mein Sohn mir versicherte, ihre widerlichen Aussagen tatsächlich rein der Provokation halber unter die Leute gebracht haben – ein Kalkül, das ja, erschreckenderweise, völlig aufgegangen ist und eben deshalb ausgezeichnet wurde. Wer ans Mieseste im Menschen appelliert und es recht tüchtig füttert, der ernährt es – und sich trefflichst damit mit. Im Gegenteil habe ich als deutscher Künstler-nach-Auschwitz (und französischer Künstler nach Algerien, US-Künstler nach dem Genozid an der indianischen Bevölkerung usw.; es trifft quasi jede Nation) die Verpflichtung, darauf zu achten, daß meine Arbeit politisch nicht mißbraucht werden kann: genau dies hat ein Teil ihres Charakters zu sein. Ob es mir gelingt, ist eine andere Frage; ich kenne die Zukunft und ihre Verführungsmechanismen nicht. Doch der Versuch, Widerstand also, hat ein wesentlicher Bestandteil selbst meiner Stilistik zu sein.

Ich bin, liebste Freundin, ziemlich erschüttert.

Immerhin sind wir – Lektorin, Verlag und ich – unterdessen mit dem Umschlagbild des Ungeheuers Muse einig; jetzt brauchen wir noch die Einwilligung des Künstlers: Omar Galliani. Ich habe gestern und heute einen Brief an ihn entworfen, den ich Freund Schulze ins Italienische zu übersetzen bitten werde, warte nur noch auf Cristofero Arcos Placet. Die „Sache“ eilt, weil bereits nächste Woche des Verlages Herbstvorschau in Druck gehen wird. N i c h t mehr eilen tut die Ausgabe Zweiter Hand von Thetis: Die i s t jetzt im Druck und wird ab Mai im Buchhandel sein; quasi zeitgleich mit, endlich, der Wiener Fassung der Aeolia; beides etwas verspätet, aber nun jà; zur Leipziger Messe wären die Bücher eh nicht dagewesen.
Und schließlich kamen vorgestern auch die Fahnen meines Aufsatzes zu Katharina Schultens‘ neuem Gedichtband an, die ich sofort bearbeitet, leicht ergänzt und an den nun zufriedenen Herausgeber der Magazinausgabe retourniert habe. Er erhofft sich von meinem Text eine Diskussion; ich selbst denke eher, er werde (ver)schweigend zur Kenntnis (nicht) genommen werden. Es geht auch in der Lyrikszene seinen sozialistischen Gang – bis die Mauer irgendwann fällt. Meist geschieht dies, wie an der Postmoderne zu sehen war, ohne viel Tamtam, schleicht sich ganz so nach und nach ein, wie unser Geschichtsbild durch Einschliff entstand und entsteht. Irgendwann ist’s Usus, dies und das zu glauben (gleich diese und jene innere Überzeugung als eine innere Gewißheit zu haben, die nicht mehr befragt wird).

Ich muß mich heute dringend, dringend um das Familienbuch der Contessa kümmern. Mein Geld hab ich ja längst bekommen, nun muß ich endlich liefern. Und bei den Agenturen, die immer noch schweigen, wegen des Liebesromanes nachhaken. Finanziell immerhin bin ich sicher bis in den August; für danach muß ich mir etwas, wobei es natürlich nicht bleiben kann, „überlegen“. Denn daß ich Geld mit den Gedichtbänden verdienen werde, ist nicht nur „eher“ ausgeschlossen.
Noch bin ich nicht beunruhigt, hadere momentan allerdings sehr mit der Vorstellung, allein zu bleiben in der Zukunft. Das tut ein wenig, Freundin, weh. So probier ich mich drüber an nächsten Gedichten.

Ihr
ANH

[Messiaen, Quator pour la fin du temps
Radio France contemporaine]

(Sportpause heute).

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III, 374 – „b-moll“

Immer mehr im Sog der Versicherungsbedingungen, in diesen über zweihundert Seiten, in denen es um alles geht, was einem Menschen passieren kann, der Geld, Reichtum und Besitz hat und wahrscheinlich nicht mal ein natürlicher, sondern nur ein juristischer Mensch ist, … Weiterlesen

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D a s ist Haltung! Daniel Barenboims Erklärung zum Echo-Preis 2018.

Ich habe die Diskussion um die ECHO-Auszeichnung für ein Rap-Album, dessen Texte eindeutig als antisemitisch, frauenfeindlich, homophob und allgemein menschenverachtend zu charakterisieren sind, mit großer Bestürzung verfolgt. Als Jude, der seit vielen Jahren gerne in Deutschland lebt und Freiheit in der Kunst als ein hohes Gut ansieht, hat mich die Debatte besonders beschäftigt und ich habe auch abgewartet, ob seitens der Verantwortlichen eine adäquate Reaktion hierauf erfolgen wird. Meinungsfreiheit und Freiheit in der Kunst gehören zu den wichtigsten Errungenschaften und Werten einer demokratischen und offenen Gesellschaft. Mit jeder Freiheit kommt aber auch eine Verantwortung: unsere Verantwortung, die errungenen Freiheiten so zu nutzen, dass auch die Freiheit eines jeden anderen Menschen und Andersdenkenden bestehen kann – ebenso wie die Verantwortung, andere Menschen in ihrer Würde zu achten und zu respektieren. Diese Überzeugung ist seit vielen Jahren Kern meines Denkens als Mensch und meiner Arbeit als Künstler. Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Homophobie und die offene Verachtung von vermeintlich Schwächeren und Minderheiten sind ein Missbrauch von Freiheit, den wir als Gesellschaft niemals tolerieren dürfen. Wir müssen uns geschlossen gegen solche Stimmen erheben und dürfen sie nicht auch noch dadurch bestärken, dass wir sie mit Preisen auszeichnen und dadurch legitimieren. Im Gegenteil, wir müssen mehr denn je für Menschlichkeit, gegenseitige Achtung und Empathie kämpfen. In diesem Geist habe ich mich, gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin und dem West-Eastern Divan Orchestra, entschieden, unsere Auszeichnungen geschlossen zurück zu geben. Kommerzielle Interessen dürfen nicht überwiegen, wenn es um so essenzielle Fragen des Anstands und unserer Menschlichkeit geht.
Daniel Barenboim

[Der Dschungel von der Staatsoper Unter den Linden zugesandt.]

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Welch ein Buch! Nach der Halbzeit zu Ulrich Bechers Murmeljagd, ff. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 22. April 2018. Schon jetzt eine Hommage.

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[Arbeitswohnung, 8.38 Uhr Jarrett, Wien 1991] Dieses Konzert ist dabei, zu den mir liebsten Jarretts überhaupt zu gehören, aufgenommen 1991 in Wien. Nachdem meine CD nun zum dritten Mal abgetastet wird und sich die ProAcs auf sie eingeschwungen haben, das … Weiterlesen

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Zu Schwarzweiß abermals. Abermals zu Ulrich Becher. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 20. April 2018. Darinnen er, der Dichter, erzählt, was er gar nimmer möchte.

[Arbeitswohnung, 10.22 Uhr Jarrett, Bremen 1973] Höre mich gerade durch meine sämtlichen Jarrettaufnahmen am Stück durch, allerdings nicht chronologisch, sondern so durcheinander durch die Zeiten springend, wie sich die CDs halt greifen – ja, diese, nicht die auf der Musik-FP … Weiterlesen

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Was die Menschen treibt. Von Becher, ff.

„Hupp, Moral, Kommilitone! Moral und Vernunft! … Es ist da etwas g a n z  a n d e r e s, was die Menschen treibt. Etwas da drinnen. Ganz tief … vielleicht im Darm, hng! Im Gekröse, hng-hng. So eine dumme …“
„Ja?“ fragte ich verhalten.
“ … so eine dumme Kraft“, knarrte der Schatten.

Murmeljagd, 123

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III, 373 – Findevogel

Unter dem unseligen Schlagwort “Heimat” kann man eigentlich nicht verzeichnen, was ich gestern zufällig erst fand und daraufhin etwas ins Gedächtnis zurückrief, das darin seinen Auslöser fand. Es geht ja nicht um Traditionen, denen man zwar auch verhaftet war und … Weiterlesen

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Waisenmädchenhaar. Aus Frankfurtmain das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 18. April 2018. Mit Ekkehard Faude im Nebenbei. Darüber das Licht Ulrich Bechers.

[Roter Tisch, 9.20 Uhr] Seit einem Viertel nach fünf auf, Café Crème – und gleich die allfällige Rezension zu Ekaterine Togonidzes Einsame Schwestern geschrieben, zu der ich, nachdem ich nun Ulrich Bechers Murmeljagd begonnen, kaum noch gekommen – so sehr … Weiterlesen

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Auch der Korrupteste

braucht Glück.

(DLIV) 

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Musen & Dionysisches Schicksal: Zum neuen Gedichtband. Im Arbeitsjournal des Montags, den 16. April 2018. Mit Ulrich Bechers Kurz nach 4, einem Briefwechsel und dem wahren Paganen. Busonis Faust dazu.

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[Arbeitswohnung, 5.30 Uhr Busoni, Doktor Faust] An die Herzogin von Parma hatte ich schon denken müssen, Busonis erwachsenere, Faust II angemessene Gretchenfigur, als meiner Lektorin und mein die „Muse“ thematisierender Briefwechsel hin- und hergingen; Elvira faßt die Figur übergeschlechtlicher als … Weiterlesen

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Kloster Rheinau (Nachtrag). Meere. Erzählzeit ohne Grenzen 2018.

 

Fotografie (©): R. Eisenherr 2018

Siehe dort.

 

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Noch aus Schaffhausen. Das Arbeitsjournal des 14. Aprils 2018. Darinnen am fallenden Rhein, oben auf dem Munot, sowie im Kaisersaal des Klosters Rheinau. Mit einem großen Danke.

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[Best Western Plus Schaffhausen, 101 6.11 Uhr] Wie gerne bin ich in der Schweiz! Schon bezeichnend, wie wohl ich mich in diesem Land fühle, obwohl es doch heißt, „man“ sei hier als Deutscher nicht so arg beliebt – was für … Weiterlesen

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Aus Singen und von Hohentwiel. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 13. April 2018. Weiter geht es nach Rheinau, zuvor indes zu den Fällen.

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[Holiday Inn Singen, 414]   Ich habe etwas ausprobiert. Der Raum war – obwohl gestern in dem doch recht kleinen Ort Singen vierzehn Lesungen parallel stattgefunden haben sollen – sehr gut gefüllt. In den freilich ebenfalls nicht großen Saal des … Weiterlesen

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III, 372 – Wer weiß?

Wieder kurz davor, von einer Tätigkeit zur anderen zu zappen, als es klopfte. S., der Ukrainer Sohn, dies schlanke blonde Bürschchen. Mutter habe Gespräche zu führen, er müsse zur Musikschule, die Gitarre irre schwer. Ob ich nich’… und sagte sogar … Weiterlesen

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„sich erinnern“: Zur Sprache und zur AfD. Im Arbeitsjournal des Mittwochs, den 11. April 2018. Darinnen auch „Die LINKEN“.

[Arbeitswohnung, 6.09 Uhr] Nachdem ich gestern, meines wirklich großen Ärgers, ja Ekels halber ein paar bei Youtube dokumentierte Debatten zur deutschen Sprache, meiner, sah, mich tatsächlich auch hin- und hergerissen fühlte, ob Deutsch als Landessprache im Grundgesetz festzuschreiben sei, und zwar … Weiterlesen

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Simone Voodoo-uoK, Mitgliedin des Bundestags. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 10. April 2018. Also zu den Kulturmaschinen, auferstanden aus Ruinen. Dazu eine Altersprosa.

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[Arbeitswohnung, 6.38 Uhr] Seit zehn nach fünf auf und korrespondierend nunmehr schon vor dem zweiten Latte macchiato, weiß ich im Moment nicht, ob ich permanent auf- und durchlachen oder mir das nicht vorhandene Haar raufen und losheulen, allerdings wölfisch, soll. … Weiterlesen

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Rasend und gischtend sprudelt Facebook durch im Fiebertraume aufgerissene Schleusen. Das Arbeitsjournal des Montags, den 9. April 2018. Darinnen Ulrich Bechers dritte New Yorker Nacht.

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[Arbeitswohnung, 7.02 Uhr] Das war heftig gestern; als ich dann darniederlag und träumte, derweil das Fieber anstieg, öffnete sich eine so furiose wie rasende Schachtelwelt; ich weiß gar nicht, ob ich sie noch zusammenbekomme. Morgens, also noch vor dem Training, … Weiterlesen

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III, 371 – faces

Oltre il Visibile hatte gestern im Programm Buñuels “L’angelo sterminatore”. Nach dem, was ich darüber las, konnte ich nicht nicht hingehen, also nicht das Gegenteil dessen sein, was im Film geschieht, nämlich nicht gehen zu können bei aller Absicht zu … Weiterlesen

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Ausge(k)nockt. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 7. April 2018. Darinnen noch einmal Peter H. Gogolins Mann, der den Regen fotografierte.

[Arbeitswohnung, 5.55 Uhr Noch fastSchwärze draußen, der Amselhahn singt ins sich hebende Dämmern.] Erster Latte macchiato, erster Morgencigarillo. Weil ich einsam bin, Plácido. Einsam wie alle Geschichtenerzähler. Fließt das Blut, fließt das Geld. Gogolin, Regenfotograf 261, 312 Da habe ich … Weiterlesen

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Jetzt im Buchhandel. JAMES JOYCE CHAMBER MUSIC / KAMMERMUSIK. In Original und Nachdichtungen von Helmut Schulze und ANH.

 

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James Joyce
Chamber Music / Kammermusik

Gedichte
In Original und Nachdichtungen von
Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst

Arco

88 Seiten, gebunden.
20 Euro.

 

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III, 370 – ei sein

Ostern, da verblühten schon die Osterglocken, die da aufgesprossen waren im Hof. Ich selbst ein phantomatisches Osterei, daß ich morgens versteckte und dann nicht wiederfand außer als Ostermittagsei mit Mayonnaise und Ketchup, aber es war nicht das versteckte, das ich … Weiterlesen

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Gleichsam über Nacht. Krokusse im Arbeitsjournal des Mittwochs, den 4. März 2018.

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[Arbeitswohnung, 16.13 Uhr] Es war der Frühling-selbst, der mich rief, offenbar.  Es kam mir vor, als wären diese Krokusse rein über Nacht aus der Erde gekommen. Also. Zum ersten Mal seit einem Jahr wieder gelaufen, und selbst da hatte ich … Weiterlesen

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Fassbinders Falstaffs böser Triumph: Mario Martones Neuinszenierung von Verdis Alterswerk an der Staatsoper Unter den Linden. Von Barenboim mit jugendlicher Wut dirigiert.

Fotografie (©): Matthias Baus

 

 

Bei Faustkultur >>>> d o r t:

 

 

 

 

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„Bildungsnarzissmus“ & Oxytocin. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 3. April 2018.

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[Arbeitswohnung, 8.39 Uhr France muique contemporaine: Gerard Peson, Blanc mérité] Gestern quasi durchgearbeitet; erst war mein Essay zu Schultens endlich fertigzustellen, also zu ergänzen, aber auch zu revidieren, dann schrieb ich meine Besprechung der neuen Falstaffinszenierung Mario Martones an der … Weiterlesen

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Schultens‘ Feuer, Der untote Schwan. Zur Rhythmisierung: Aus dem Entwurf des Essays (3).

(…) Bei Schultens brennt die Angst im Tal sogar a b. – Überhaupt ist dieses Gedicht, „Kali“, wahrscheinlich eines der intensivsten des gesamten Bandes: a. lass ihn stufe um stufe diesen hang zum meer absteigen sich seine weißen beine zerren bis … Weiterlesen

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Herbst am Klo über Kafka.

18-03-31 καλό ταξίδι (24)
Bei Gaga Nielsen gefunden.

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Die fließende Seele der Stadt. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 31. März 2018. Weiter zu Peter H. Gogolins Regenfotografen.

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[Arbeitswohnung, 7.04 Uhr Janáček, Auf verwachsenem Pfad] Die Weidenzweige treiben aus, die Kätzchen stehn schon seit Grün-:ecco!-donnerstag, auch wenn uns Bruno Lampes Empfehlung anderswohin führt (oder war es ein leicht genervter Ratschlag, um nicht auch das noch verlinken zu müssen?), nur … Weiterlesen

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III, 369 – Auch ein Karfreitag

Kann man es als sinnvoll ansehen, an einem Tag, den man Karfreitag nennt, der trocken anfing, um dann jetzt im Dunkeln schon in einen Regen überzugehen, dem ich mich nicht mehr aussetzen muß, sich so etwas anzusehen wie Simon Rattle’s … Weiterlesen

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„Man möchte da ja auch reinfassen.“

Welch eine schöne Jungmannsbeschreibung!
>>>> Dort bei der Fotografin Gaga Nielsen.

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Seelenklangkörper. Von Schuldt.

Der Klang ist die Seele der Sprache, während die Bedeutungen der Wörter ihr Körper sind.
Am Quell der Donau, 1988

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Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht,

finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst.
Voltaire nach Thyra Maris

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Zum Beruf der Lektor:inn:en. Im Arbeitsjournal des Montags, den 26. März 2018. Darinnen Gogolins Regenfotograf, ff, sowie mit Helmut Schulze, Cristofero Arco, dem Ungeheuer Muse und mir selbst.

[Arbeitswohnung, 8.43 Uhr] Gogolin war wegen meiner ersten Bemerkungen zu seinem Roman schwer verletzt und griff mich an; der härteste Vorwurf war, daß ich ihn benutzte, um mein Mütchen an Dielmann zu kühlen. Nur gibt es da gar kein Mütchen … Weiterlesen

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Vorwehmut nach. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 25. März 2018. Mit Peter H. Gogolin, Ulrich Becher wieder – und wieder, wieder, wieder: Katya Kabanova

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[Arbeitswohnung, 9.42 Uhr Bereits die vierte Aufnahme, zwei davon selbst mitgeschnitten: Leos Janáček, Katya Kabanova Latte macchiato, Morgencigarillo] Bin, liebste Freundin, spät heute „dran“. Wegen der Uhrenumstellung habe ich ausnahmsweise den Wecker meine Ifönchens nicht gestellt, sondern den Leib gewissermaßen … Weiterlesen

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III, 368 – enderbeing

Ich fürchte, Enderby wäre dann vielleicht doch noch mal auf Deutsch zu lesen. Zwar ist selbst auf Englisch der Faden durchaus da, aber manches, was dialektal oder slangmäßig daherkommt, geht ein bißchen verloren. Oder es so bleiben lassen? Dunno. Es … Weiterlesen

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Das Ungeheuer Muse. Viertes Gedicht (Entwurf).

 

Sie trug am Leib die nasse Not,
so in dem Beutel in ein festes Tuch
eingeschlagen,

daß er ihr Tropfen nicht bemerke,
das mit dem Frühling ihren Schoß
doch schon

als Sohn
vorhergesegnet hatte, bloß
aus eines Dunklern Stärke

als er zu sein es wagen
je würd in dem verzweifelten Versuch
zu wenden, was ihm droht

 

Das Ungeheuer Muse III <<<<

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vers + welt im ausland. Im Arbeitsjournal des Freitags, den 23. März 2018. Mit Charlotte Warsen, Pit Noack, Alexander Filyuta, Tobias Herold und Leoš Janáčeks Jenůfa.

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[Arbeitswohnung, 5.40 Uhr] Es ist einer der Räume, die mir sehr gefallen:       Dennoch, ohne Facebook hätte ich auch diese Veranstaltung wieder einmal verpaßt wie neulich des Pietraß‚, dessen ich im Kopf auf erst den folgenden Tag gelegt, … Weiterlesen

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Chaos. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 21. März 2018. – Erst „vorher“, dann „nachher“.

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Liebste Freundin, [Arbeitswohnung, 5.50 Uhr France musique contemporaine: Allison Cameron, Raw Sangudo für Saxophon, Alttrompete und Tuba] es fällt mir schwer, von Frühlingsanfang zu schreiben. Es ist sogar unmöglich; gestern lag auch in Berlin unversehens wieder, wenn auch nicht viel … Weiterlesen

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Schultens‘ Zorn, Der untote Schwan. Das poetische Movens: Aus dem Entwurf des Essays (2).

(…) Wenn gestern abend Benjamin Stein über diese Gedichte von einer „unverkennbar weiblichen Stimme“ schrieb, ist dies mißdeutbar, auch wenn er seinen Text mit dem Zitat übertitelt „den schnitt seht ihr später“ und unter ihm selber zusammenfährt: „Da geht die Klinge … Weiterlesen

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Schultens‘ Geheimnis, Der untote Schwan. Zur poetischen Form: Aus dem Entwurf des Essays (1).

(…) In einem großen Vortrag über die strauß/hofmannsthalsche Elektra bemerkte Ernst Bloch an deren und Orests großer Erkennungsszene, daß alles Erkennen ein Wiedererkennen sei. Diese Auffassung reicht bis in die biblische, bzw. Sprache der Thora zurück, wenn sie den Beischlaf … Weiterlesen

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الاحسان, Al-Ihsan, کمال, Kāmel: Vollendung & Demut.

Nur Gottes, heißt es, sei die Vollendung – weshalb persische Teppichweber:innen stets einen Fehler in ihre Meisterwerke knüpften. Aus Demut, dachte ich bisher und hab es so gelehrt. Bis ich soeben begriff, daß die Perfektion der Götter, der Göttinnen mit … Weiterlesen

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Schnee!!!chaos in Leipzig und glückliche Heimkehr. Das im Stehen getippte, schnell abgebrochene Arbeitsjournal des Sonnabends, den 17., sowie des Sonntags, den 18. März 2018. Leipziger Buchmesse (2). Darinnen Mariclaire.

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[ICE 1526 Leipzig-Berlin, 10.51 Uhr] Er hatte ja gestern schon begonnen, aber mit einem Mal setzte der schwere Schneefall ein; abends stapften Cristofero Arco und ich dann schon durch die Schütten, als wir in die Connewitzsche wollten, wo Elfenbein den … Weiterlesen

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„Schnepfe!“ und trotzdem zur Messe! Das Arbeitsjournal des Freitags, den 16. März 2018. Auch Europa, nämlich in der Staatsoper Unter den Linden zur Jahrespressezusammenkunft.

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[ICE 701 Südkreuz-Bitterfeld, 8.49 Uhr Von dort weiter mit der Sbahn bis Leipzig Messe] Um kurz vor fünf hoch. Viel Zeit für die Morgenarbeit war nicht, eigentlich keine; nur eben geschaut, ob es Kommentare gab, eine beruhigende Nachricht meiner Lektorin … Weiterlesen

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„Votze!“ ODER. Die Sprache des Unrechts. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 5. März 2018. Und eine Messerstecherei: Zur Willensfreiheit wieder.

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[Arbeitswohnung, 5.10 Uhr Ravel, Klaviertrio a-moll] Ja, das hab ich plötzlich losgebrüllt, vorgestern abend im Valentin, als ich mit den Freunden und, nun ja, befreundeten Bekannten beisammensaß, dabei eine montenegrische Übersetzerin. Es war bereits einiges Hellbier in mir, gut, in … Weiterlesen

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III, 367 – Kauderwelsch

Am Freitag, am Vormittags war’s, sagt’ ich noch, es sehe mit der Arbeit in diesen Zeiten mau aus, zwar sei da was zu tun, aber mitnichten wie in normalen Zeiten. Dann aber bewahrheitete sich der alte Spruch, man solle den … Weiterlesen

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Nach START. Ein Rückblick im Arbeitsjournal des Montags, den 12. März 2018. Dazu Silke Herrmann und Leonhard Horstkotte zur Anderswelt-Trilogie.

[Arbeitswohnung, 8.04 Uhr France musique contemporaine: Salvatore Sciarrino, Erste Klaviersonate] Um fünf hoch, gegen Mitternacht hatte ich im Bett gelegen, war aber schon seit meiner Rückkehr aus Halberstadt einigermaßen erschöpft. Meine Seminaristinnen und ich hatten tatsächlich in Hochdruck gearbeitet, morgens, … Weiterlesen

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O r a n g e n s ä f t . Von Angelika, Aylin, Ha Mi, Kalee, Patricia.

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Können Menschen nicht einfach das Leben leben? Sich lieben, anstatt sich zu bekriegen? Müssen Menschen Menschen das Leben nehmen, für die sie sich gar nicht interessieren? Wie entstand der Hass? Warum ist er so stark? Wie kam man darauf, dass … Weiterlesen

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Lehrer müssen b r e n n e n. START IV (2), Halberstadt. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 11. März 2018.

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[K6 Tagungshotel, Z.288, 5.50 Uhr Chopin, Balladen (Evgeny Kissin] Seit fünf auf, und keine Ahnung, was ich in dieser knapp einen Stunde getan habe. Vor mich hingesonnen, den Schultensgedichten nach und vor: „Vergiß die mal“, sagte abends Phyllis Kiehl, der … Weiterlesen

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Ohne Feuer kein Huhn ODER Wozu mich Künste drängen. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 10. März 2018. Mit Katharina Schultens auf dem Weg nach Halberstadt, namentlich in Halle. START IV (1), alleine im Bett.

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Wenn ich etwas höre oder lese, das mich begeistert, dann will ich mich verbinden; es ist dies nahezu ein Drang, doch nicht blind, sondern Bedürfnis und – am besten – körperlich. So auch wieder jetzt (was jetzt, also heute morgen, … Weiterlesen

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Nachts noch einmal Schnee. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 7. März 2018.

[Arbeitswohnung, 9.34 Uhr france musique contemporaine: Luciano Berio, Recital 1 for Cathy] Puh, geschafft! Die Thetisfahnen sind nun komplett durchgesehen und soeben an Elfenbein gegangen. Seit halb sechs saß ich dran… nà, um halb sechs bin ich hoch; bis dann der … Weiterlesen

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III, 366 – Geflügel

Es sei „im Interesse Aller“, Geflüchtete aus prekären Unterkünften in richtige Wohnungen zu holen, sagt Lichtenbergs Bürgermeister. Offenheit, nicht Angst sei geboten. Hieß es im Tagesspiegel von heute (5.3.), es gibt aber keinen direkten Link außer zum Tagesspiegel im Allgemeinen. … Weiterlesen

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III, 365 – Der Chor der Roten Armee

Bevor 2 Jahre um sind, hat diese IIIer-Serie nun ihr Jahr vollendet nämlich mit 365 Einträgen seit dem 26.3.16, im Schnitt also alle zwei Tage ein Steinchen zum Lampe-Mosaik, auch wenn’s derzeit eher träge zugeht, weil die Zeit sich Zeit … Weiterlesen

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Erstmals fast ein Frühling ODER START III, schon auf der Rückfahrt. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 4. März 2018.

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[ICE 598 Ffm-Berlin, 16 Uhr Stehend zwischen Fulda und Eisenach, „Arbeiten auf der Strecke“] Bereits mit fünfzehn Minuten Verspätung aus Frankfurt-main weg, punkten wir momenten Verspätung für Verspätung hinzu – imgrunde logisch bei sehr enger Verkehrstaktung. Mit Verspätung ging es … Weiterlesen

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Poetologie & Erkenntnis: Das Gleichnis von den Punkten. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 3. März 2018: START III, Frankfurtmain.

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[Haus des Landessportbunds, Gastzimmer 510 6.46 Uhr] Meine Chefin fuhr gegen 22 Uhr heim, ich blieb mit Kolleginnen hier; wir sprachen und sprachen. So wurde es, obwohl ich längst hatte liegen wollen, spät, fast zwei Uhr, bevor ich ins Bett … Weiterlesen

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Wovor ich solche Angst. ODER. Die kurze Vollnarkose. Nachgetragen ins Arbeitsjournal des Freitags, den 1. März 2018. An dem es mittags, nämlich START III, weiter nach Frankfurt am Main geht.

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In der Tat, davor, nicht vor der OP, hatte ich Angst. Es würde die erste Vollnarkose werden und i s t es nun geworden. Die OP selbst zwar, lassen Sie’s mich, Freundin, pikant nennen -, aber sie würde mich und hat mich … Weiterlesen

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Wasserfrauen: Der poetischste aller „Tatort“s. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 28. Februar 2018. Borowski und das Land zwischen den Meeren. Mit Peter Bender, Ben Braeunlich und Sven Bohse, Christiane Paul und Axel Milberg. Dazu noch einmal FluxFM, sowie abermals, indessen freundlich nun, Paul-Henri Campbell.

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[Arbeitswohnung, 5.02 Uhr France musique: Le Jardin des Voix, Les Arts Florissants] Ergriffen, tatsächlich tatsächlich ergriffen war ich gestern frühnachts, als ich in der ARD-Mediathek Borowski und das Land zwischen den Meeren sah, einen fast mythischen Film über eine nicht … Weiterlesen

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Um 17 Uhr: MEERE bei FluxFM (Flux Radio). ANH im Gespräch.

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[Jetzt >>>> als Podcast.] ANH im Gespräch MEERE 17.10 auf FluxFM UKW 100.6 MHz, >>>> Stream Morningshow am Nachmittag  

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Paul-Henri Campbell: „Neues“ von der Mâconière. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 27. Februar 2018. Am frühen Abend: Flux Musik.

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[Arbeitswohnung, 5.03 Uhr France musiqe classique: Johann Philipp Krieger, Partie no 3 en Fa Maj – Passacaille] „Oh“, war meinem Freund Broßmann spontan, nun jà, ‚entfahren‘, als ich ihm von der Einladung erzählt hatte, „0h, du sollst jetzt Witwentröster werden!“ … Weiterlesen

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III, 364 – Klimata

Schon wieder sechs Tage vergangen. Tagebuch kann man das hier nicht mehr nennen. Erscheint in unregelmäßigen Abständen vier- bis fünfmal im Monat, je nachdem. Ecco. Es ist zwischen den Projekten zu balancieren, und seit Kaurismäki sah ich keinen Film mehr, als … Weiterlesen

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START II, Springe. Nun bereits auf der Rückfahrt. Mit Phyllis Kiehl und – hier bereits vorerwähnt – Paul-Henri Campbell. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 25. Februar 2018.

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[ICE 549 (Springe)/Hannover – Berlin 16.13 Uhr] Nun also bereits auf der Rückfahrt. Es war wieder einmal ein lustvolles und diesmal sogar ganz besonders ertragreiches Seminar, was schlichtweg am von vornherein in die Räume mit hereingebrachten Engagement lag, hingegen es … Weiterlesen

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START II Springe. Kreatives Schreiben, Arbeit nach Bildern. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 24. Februar 2018.

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[START, Springe im Februar 2018, Seminarraum 16.07 Uhr] Großartige Gruppen diesmal, sowohl Phyllis Kiehls  als auch meine. Die jungen Leute wollen schreiben, und das tun sie auch. Jetzt ganz besonders, in der Stillephase, nachdem wir vor der Mittagspause das Netz … Weiterlesen

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START II, gen Springe. Sowie Die Marquise von Schnigg, nämlich wieder Verbeen. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 23. Februar 2018. Zu John Adams, Robert Crumb und Morton Feldman.

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[Arbeitswohnung, 5.10 Uhr John Adams, City Noir, France musique contemporaine] Nein, einen Radiosender, der rund um die Uhr ausschließlich Neue, also zeitgenössische Musik spielt, den haben, so hübsch ich das italienische RAI classica finde, allein die Franzosen; außerdem ist die … Weiterlesen

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III, 363 – Plausibilitäten

Beim Lesen über das Vergessen sich bei diesem Satz “… zufällig erworbene Reiseführer, irgendwann, Kaiserreich oder Panama, und die Südbahngesellschaft hat ein Kurhaus in Abazzia eröffnet, in der Nähe von Fiume, 14 Stunden von Wien entfernt, mit dem Schlafwagen …” … Weiterlesen

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Sich nicht mehr besondern.

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(…) eine demokratische Verfassung erlaubt das Besondere, das sich Besondernde auch nicht in selbstorganisierten Systemen. Ja gerade die gefährden die tauschende Egalität. Thetis, S.372       [Beim Korrigieren der Fahnen wiedergelesen.]

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Hörstück-Typoskripte von Alban Nikolai Herbst

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              Der Blauen Blume lieblichster Spott. Über Wolf von Niebelschütz. DRB 1996 Der Fürst der Romane über Anthony Burgess. DRB 1997 So ist es ist es so? Eine Redoute zu Luigi Pirandello. DLF 2000 … Weiterlesen

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Bücher müssen duften dürfen. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 14. Februar 2018. Mit, vor allem, Kazantzakis.

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[Arbeitswohnung, 6.36 Uhr Weit geöffnetes Oberlicht, aus der Dunkelheit (noch ist es Winter) das hohle Rauschen einer nahenden SBahn.] Sie fragen mich, Freundin, weshalb ich nicht schreibe („schriebe”), und meinen ausdrücklich mein Arbeitsjournal. Es fehle Ihnen, manchmal sogar sehr. Mit … Weiterlesen

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Wahn und Archiv.

Es ist der Größenwahn (sofern sich niemand andres findet) sein eigner Archivar.

 

(DLII)

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Ach, Kinder zu begehren! Carlixto Bieitos Inszenierung der Gezeichneten von Schreker unter Soltesz an der Komischen Oper Berlin.

Geschrieben für >>>> faustkultur; dort erschienen am 28. Januar 2018. Fotos: Iko Freese /  drama-berlin.de] Alviano Salvago liebt insgeheim Kinder, und zwar genauso und weil er selbst im Innern Kind geblieben ist. Dieser Interpretationsansatz bestimmt Carlixto Bieitos Inszenierung durch und … Weiterlesen

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Harzreise im Winter. Kleine Poetiken (5): Johann Wolfgang von Goethe.

Dem Geier gleich, Der, auf schweren Morgenwolken Mit sanftem Fittich ruhend, Nach Beute schaut, Schwebe mein Lied.…Aber abseits, wer ist’s? Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, Hinter ihm schlagen Die Sträuche zusammen, Das Gras steht wieder auf, Die Öde verschlingt … Weiterlesen

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Sabinenliebe. (Auszug).

(…) So beobachtete ich sie heimlich für mich. Zum Beispiel sehe ich sie noch heute an dem großen Braunschweiger Karpfensee, dem Kreuzteich, stehen. Es war während einem unserer halbjährlichen Schulwandertage, der dieses Mal nach Riddagshausen gegangen war. Da bog sich … Weiterlesen

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Pferde

In dieser Nacht träumte ich, dass ich über hügeliges Land ging, mit reifen, dunkelgrünen, im Wind raschelnden Maisfeldern und ungemähten Wiesen. Musik, die an Glasharfen erinnerte, wehte in weichen Wellen aus dem graublauen Himmel. Auf einem windüberspülten Hügel standen Pferde, … Weiterlesen

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ANHs Traumschiff.


Foto und Fotografie des Buchumschlages
(copyright): >>>> Jan Windszus
Alban Nikolai Herbst
Traumschiff
Roman

mare

320 Seiten.
Gebunden mit Schutzumschlag.
Lesebändchen.
22 Euro.

 

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Die Bamberger Elegien.

 Elfenbein-Verlag Berlin 2011 
Einband in Old Mill Avorio von Fedrigoni
Rote Fadenheftung, 152 Seiten, 20 Euro
ISBN 978-3-941184-10-7

>>>> Zur direkten Bestellung.
Bestellung >>>> über amazon.

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ANH spricht 1983 in Klagenfurt Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger (1986), 3.

(Dolfinger 3) Dolfinger 2 <<<< Dolfinger 1 <<<< aus: Alban Nikolai Herbst Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger (Die Erschießung des Ministers) Lamento/Roman (1986/2000) Ausgabe Zweiter Hand: Axel Dielmann Verlag 2000 (>>>> Bestellen.)

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ANH spricht Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger (1986), 2.

(Dolfinger 2) >>>> Dolfinger 3 Dolfinger 1 <<<< aus: Alban Nikolai Herbst Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger (Die Erschießung des Ministers) Lamento/Roman (1986/2000) Ausgabe Zweiter Hand: Axel Dielmann Verlag 2000 (>>>> Bestellen.)

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Die Erschießung des Ministers. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, dem 3. Oktober 2015.

[Arbeitswohnung, 5.48 Uhr] Seit zehn nach fünf auf. Gestern nacht noch das nächste Video eingestellt, über dessen Buch ich schon bei Facebook angekündigt habe, es sei ein wenig was drüber zu erzählen: (Dolfinger 1) >>>> Dolfinger 2 Ich schrieb den … Weiterlesen

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ANH spricht Marloboro II (1981)

Diesmal ein Western: aus: Alban Nikolai Herbst M a r l b o r o Prosastücke über den Geschmack von Freiheit und Abenteuer Postskriptum Hannover 1981 [>>>> Bestellen.]

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ANH spricht Marlboro I (1981).

aus: Alban Nikolai Herbst M a r l b o r o Prosastücke über den Geschmack von Freiheit und Abenteuer Postskriptum Hannover 1981 [>>>> Bestellen.]

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Dritter Brief nach Triest. (Briefe nach Triest, 3).

Sag, Geliebte, Arbeitswohnung, den 21. November 2014 9. 21 Uhr, kann man das sagen, daß wir niemals den Tristan bekommen hätten, hätten Wesendonck und Wagner ihre Liebe ausleben können? Daß also das Kunstwerk, ein höchstes, von der Versagung ausgehen muß, … Weiterlesen

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Zweiter Brief nach Triest. (Briefe nach Triest, 2)

20Arbeitswohnung, den 20. November 2014. 7.25 Uhr. Krähenrufe. Sich aufgrauender, imgrunde nachtgebliebener Himmel. Innigste, magst Du es glauben? Da hielt Dich gestern jemand >>>> nicht für real. Wie recht er hatte! Ich gab ihm klare Antwort. Überhaupt folgt in diesem … Weiterlesen

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Erster Brief nach Triest. (Briefe nach Triest, 1).

Arbeitswohnung, den 19. November 2014. Mittwochsberlin, 6.12 Uhr. Geliebte Sìdhe, gestern haben mir meine morgendlichen Briefe an Dich, es sind unterdessen dreiundfünfzig, so sehr gefehlt, daß ich fühlte, wie ich nicht auch noch sie mir nehmen lassen mag, nun, nachdem … Weiterlesen

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Wie nachdrückend steigendes Wasser – Übersetzung der „Niedertracht der Musik“

Im Abschnitt 7 der „Niedertracht“ habe ich am stärksten in die Vorlage eingegriffen, um einen Klang zu erzielen, der das Ineinander von Regen, Wasser und Musik wiedergibt. Hier, bevor ich Ihnen den Link zu meiner Aufnahme der Übersetzung einstelle, die … Weiterlesen

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Die schöne Elisabeth Schneider (8).

Der Tag, an dem die Anzahl der Lebendigen die Anzahl der jemals Gestorbenen übersteigt. – Alles läuft auf diesen Satz hin, auf das, was er markiert. Eine andere Art der Apokalypse. An diesem Tag vereinigen sich der Erzähler und die … Weiterlesen

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Die schöne Elisabeth Schneider (6). Aus dem freecity-Altblog.

[Erstellt am Montag, 11. April 2005, 17:36]   (…) „Wir haben die Sache, so gut es ging, unter uns geregelt. Was hätte Betty davon gehabt, wenn ich… Sie wissen schon, Polizei, Presse wahrscheinlich, das Gerede in der Schule.“ „Sie haben … Weiterlesen

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Zurückblick. (Blicke 5).

Eine andere Archivdatei. N i c h t Deters, sondern ich (immer wieder derselbe Verweis)*): Alban Nikolai Shrek. *) Mir sind die Unterschiede oft selbst nicht mehr klar. Als ich an Thetis schrieb, worin ja Städte verschnitten werden, lebte ich … Weiterlesen

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ARGO. ANDERSWELT. Anfang.

Verlaufsskizze: Deters kommt zu sich, sieht sich um. Er hat einen Schmerz, den er nicht recht zuordnen kann („unendlich geliebt“). Die Archivdatei, in der er sich befindet, ist eine Monade; das wird aber nur beschrieben („ohne Fenster“), nicht etwa durch … Weiterlesen

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Paralipomena XII

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    1 Eines ist’s, sich selbst, ein andres, j e m a n d e m die Trauerarbeit zu verweigern. Das erste Verhalten ist männlich, das andere weiblich. Jenes ist autoaggressiv, dieses führt die Aggression als Waffe. 2 Manieristische Zeiten sind Umbruchzeiten. Wir leben in in … Weiterlesen

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Liebesprojektionen (Chats)

Erstellt am: Donnerstag, 27. November 2003, 12: 24   Projektion 1 Eine junge Frau schreibt über einen höchst zweideutigen Chat einen über fünfzwanzig Jahre älteren Mann an, den sie damit auch sogleich aus dem Chat zu sich zieht, erst einmal in die … Weiterlesen

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Sabine Hochleith ODER Romanentwurf alternativer Wahrheit. Eine Synopsis aus dem Freecity-Altblog von 2003.

[Erstellt am: Dienstag, 28. Oktober 2003, 16:17] „Ließe jemals ein Schriftsteller ein B u c h verbieten?“ „Ja. Um bekannt zu werden.“ Sabine Hochleith war eine früh zur Reife gelangte, hochgewachsene junge Frau mit einem Haar, in das der Mond … Weiterlesen

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Notizen aus der Provinz 1. Aus dem freecity-Altblog. Grimmelshausentreff 2003.

[Erstellt am: Freitag, 17. Oktober 2003, 13:16] Manches bleibt erstaunlich in seiner Peinlichkeit. Ein höflich-freundschaftlicher Empfang, Menasse winkt am Bahnhof von Achern, wo er und Renchens Bürgermeister mich erwarten, der uns ins Hotel fahren wird. Adolf Muschg ist schon da, … Weiterlesen

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The Matrix II

[ANH Altblog, erstellt am Donnerstag, den 16. Oktober 2003, 08:02]   Ganz gut, Filme auf DVD am Laptop zu sehen; die Nähe zum Screen ersetzt die Größe der Leinwand durchaus, und was im Kino über Verbundenheit mit anderen funktioniert, massenpsychologisch … Weiterlesen

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Aus dem freecity-Altblog 2003: „Wellen“surfen der Herkünfte.

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[Erstellt am: Montag, 6. Oktober 2003, 8:13] Nachdem ich immer wieder vergeblich versucht habe, die sich auf den anhängigen Rechtsstreit beziehenden, irgendwie werblich auslegbaren Hinweise auf das Buch zu revidieren, habe ich nun sämtliche auf die Wellen bezogenen Weblogeinträge erst einmal … Weiterlesen

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Wellen ff: Die verbotene Lebensgeschichte. MEERE im Freecity-Altblog am Sonnabend, den 4. Oktober 2003.

[Name des Worddokuments: 8 Weblogeintrag 041003 (1 Entwurf). Erstellt am Sonnabend, 4. Oktober 2003, 13:39] [Nota: Zur Zeit der Abfassung dieser Darstellung war mir Werbung für Meere verboten; da jene mir hätte als eine solche ausgelegt werden können, ersetzte ich den … Weiterlesen

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Poetik & Pornographie: Wo Schmerz war, soll Lust werden.

[Altblogeintrag freecity vom 02.10.2003, erstellt um 11:03 Uhr]   Sexualität spielt in meinem Gesamtwerk eine herausragende Rolle, allein weil sie die wirkmächtigste Kraft ist, die uns treibt. Tatsächlich garantiert ja nur sie das Weiterexistieren unserer Art, jedenfalls bislang (da ist … Weiterlesen

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29. März 2003, Weblogbuch freecity

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[Weblogeintrag: 29.9.2003 13.22 Uhr] ANDERSWELT. Poetologisches und rezeptionsästhetisches Lehrstück: Man nehme eine (oder mehrere) tatsächlich existierende Personen und bringe sie mit den fiktiven Personen eines Romans zusammen. Es braucht gar nicht lange, da gehorchen sie denselben poetischen Gesetzen wie die … Weiterlesen

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Lauftraining: 24. 4. 2018

Friedrichshainpark. 12,7 km, davon 10 km durchgelaufen (1h 17min), dann ca. 800 m gegangen, den Rest als Intervalltraining, je 300 m, gelaufen und gegangen.  1h 41min. [1098 kCal  (inkl.Rad-An- und Rückfahrt) / 74,4 kg]

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Lauftraining: 23. 4. 2018

Friedrichshainpark, Konsolidierungslauf. 12,5 km, davon 10 km durchgelaufen (etwas mehr als sieben Runden), dann 700 m gegangen, den Rest als Intervalltraining, je 300 m, gelaufen und gegangen.  1h 39min. [1090 kCal  (inkl.Rad-An- und Rückfahrt) / 74,4 kg] (Diesmal doch Erschöpfung … Weiterlesen

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Lauftraining: 22. 4. 2018

Hà! Zum ersten Mal 10 km ohne Gehunterbrechung durchgelaufen.

Also. Friedrichshainpark.

12,5 km, davon 10 km durchgelaufen (etwas mehr als sieben Runden), dann 700 m gegangen, den Rest als Intervalltraining, je 300 m, gelaufen und gegangen.  1h 39min.

[1125 kCal  (inkl.Rad-An- und Rückfahrt) / 75,1 kg (Die 300 gr mehr als gestern ärgern mich etwas, finden ihren Grund aber darin, daß ich gestern abend auf Broßmanns Balkon ein wenig gesündigt habe. Insofern ist’s okay.]

(Sonntags, jedenfalls am Mittag, ist im Park zu laufen nicht so angenehm wie wochentags – was nicht an den in der Tat sehr vielen anderen Läufer:innen, sondern daran liegt, daß man dauernd durch Grillrauchschwaden muß.)

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Lauftraining: 20. 4. 2018

Friedrichshainpark.

Quasi wie gestern (Konsolidierungslauf): 12,5 km, davon 8,4 km durchgelaufen (6 Runden), dann eine Runde von 1,4 km gegangen und nochmals, diesmal 1,6 km, gelaufen. Schließlich eine letzte Runde, die neunte, „ausgegangen“. 1h 41min.

[1086 kCal  (inkl.Rad-An- und Rückfahrt) / 74,8 kg]

Heute war das Laufen etwas schwieriger, kann aber an der sehr warmen Mittagszeit gelegen haben. War dann auch deutlich erschöpfter als gestern. Dennoch, „Soll“ und „Muß“ geschafft, und zum ersten Mal steht die angestrebte „4“ hinter der „7“, wenngleich noch nah an der „5“. Morgen eventuell Trainingsruhetag, sonst am Sonntag.

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Lauftraining: 19. 4. 2018

Friedrichshainpark. 12,5 km, davon 8,4 km durchgelaufen (6 Runden), dann eine Runde von 1,4 km gegangen und nochmals, diesmal 1,6 km, gelaufen. Schließlich eine letzte Runde, die neunte, „ausgegangen“. 1h 38min. [1082 kCal  (inkl.Rad-An- und Rückfahrt) / 75,2 kg] Dieses … Weiterlesen

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Lauftraining (Morgenlauf): 17. 4. 2018

Quasi wie gestern, nur daß ich über die siebte Runde hinaus, nach der Gehrunde, bis km 10 gelaufen bin.
Also:

Friedrichshainpark, 10,2 km, davon 7 km durchgelaufen, dann eine Runde (ca. 1,4 km) gegangen, dann wieder eine Runde, die siebte, gelaufen, und zwar bis km 10. Nur noch die letzten 200 m „ausgegangen. / insgesamt 1h 16min.

[918 kCal  (inkl.Rad-An- und Rückfahrt) / 75,8 kg]

Keinerlei Erschöpfung mehr. Da ich jetzt schon bei ca. 8,6 km Laufen bin, dürfte ich die 10 nächste Woche schon wieder durchlaufen können.

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