Michael, Yōsei, die Sharonsídhe ODER Ein Brausen in den Bäumen. Briefe nach Triest 55. 30. Frankfurt am Main, Eschenheimer Anlage.

 

[Aus dem vierunddreißigsten Brief:]

(…)

Die beiden jungen Leute hatten hinter der Alten Oper einen Parkweg durch die Ringanlage genommen, neuerlich schweigend, indessen Schritt für Schritt näher miteinander, nicht die Arme um die Taillen geschlungen, sondern umschlungener Seelen – als es unmittelbar am Denkmal des fetten Pfarrers Kirchner passierte, der ein heller Schelm gewesen sein muß. Ausgerechnet der stutenbissige Goethe würde dem geistesspritzigen Mann, hätte er nur etwas weniger Leib auf die Waage gestellt, „noch viel mehr Teufelszeug‟ zugetraut haben. Daß er nun ein solches weit jenseits seiner Lebzeit tat, war in den 1820er Jahren natürlich nicht voraussehbar. Nämlich gab es unvermittelt einen Windstoß, der nicht nur die Blattpagode der hohen, im Rücken des Denkmals weitentfalteten Platane, sondern sämtliche Wipfel der Bäume1 dieses Parkabschnitts auf das heftigste aufrauschen ließ, und gleichsam durch dieses sich bauschende Föhnen hindurch glitt, eilenden Schrittes wie stets, Sharon Miller heran. Noch war es hellster Tag, abends zwar, doch hoher Sommer. Auf allen Bänken die Menschen – die noch im Wochenende ruhten und es auch tun konnten, weil dem bislang so sanft ausgeklungenen Sonnabend nicht morgen schon der Arbeitsmontag folgte – sahen voller Erstaunen, auch ein bißchen mit Erschrecken von ihren Plätzen auf. Gemeinhin blasen Gewitter solch Böen vor sich her. Aber am Himmel nicht eine einzige Wolke, nur diese unversehene Windsbraut. Die sofort auch verstummte, als die Brokerin sichtbar geworden. Wer genau hinsah, konnte sogar erkennen, daß sie aus einer Luftballung kam; also war die Sídhe, obwohl die Frau es nicht wußte, noch i n ihr und suchte vielleicht nach der Gerald-Enttäuschung den nächsten Vertrauten bereits. Daß sie Hunger hatte, war ihr anzusehen, auch wenn er als eine Geldgier verkleidet war, die sich im gleichsam Stechschritt dieser hocheleganten Frau gewissermaßen materialisierte. – Sie trug einen Nadelstreifenanzug mit schmaler dunkelblauer Krawatte, schätzte den androgynen Zug. In der Tat war es eben dieser gewesen, was Gerald von Anfang an benommen gemacht. Hingegen Michael, der von seines Vorgesetzten Affäre wußte wie in der Bankabteilung jeder, der aggressive Eros Frau Millers fast etwas abstieß, der umgekehrt der junge Mann nicht eines Seitenblickes wert gewesen, weil er erstens viel zu jung, „Mann‟ ließ sich gar nicht sagen, war, na sowieso, und zweitens ihr zu schlaksig. Gerald hingegen, schon als er Wiebke kennengelernt, zeichnete eine hohe Körperspannung aus und vollendete Form, auch wenn er sie im Strudel seines Stalkings nun sichtlich eingebüßt hatte. Was aber auch eine Folge seiner Verfallenheit in die Sídhe war. Doch bitte, Schönste, behalte im Kopf, daß sämtliche Personen, was in ihnen vorgeht – wer vorgeht in ihnen –, nicht wissen und wissen auch nicht können. Weshalb sie, wenn sie ihr Verhalten erklären, immer vernünftige Gründe finden, rational nachvollziehbare. Es war dies bei Lenz so wie bei Gerald, sicher auch bei Lars, und für die Lydierin gilt es genauso, wahrscheinlich auch für Dich. Du konntest nicht wissen, was Dich an meinen Freund zog so wie ihn an Dich. Und entzogst Dich, als er versagte, weil sich die Sídhe in Dir entzog, die doch nicht ahnen konnte, wie sehr er nachher dann doch noch Künstler wurde. Und – weil er sich dann entzog. Wovon das alarmierendste Zeichen sicherlich gewesen ist, mir seinerzeit die Fortführung dieser Briefe zu untersagen. Doch obwohl es außer über mich nach Euren fünf innigen Wochen gar keinen Kontakt mehr zwischen Euch gegeben hat, hat Lars dann doch seiner Sídhe den bekannten Tribut zollen müssen, den zu entrichten auch ich – wenn ich es richtig übersehe, fast von Anfang an – bereit wär. Anders eben als Gerald oder nunmehr Michael, der die Miller natürlich sofort erkennt. Sie ihn übrigens nicht, weil ihr, wie wir wissen, der Junge viel zu fade ist. Doch etwas anderes, als würde sie es wittern, nimmt sie wahr. – Ihr Blick fliegt nicht, sondern schnellt auf Yōsei. Ohne daß sie anhält, auch nur das Tempo ihrer Schritte mäßigt. Mit ihm, dem Blick, erneut ein Rauschen, nur daß jetzt alle von den Bänken nicht erschrocken auf-, sondern nach hier sehn, als schauten sie die junge Frau mit der Miller an, hingegen dieser nur wenige hinterherschaun, weil sie ihnen, ausschließlich den Männern, so furchtbar bekannt vorkommt. Alleine, woher? War da nicht diese Ankleideszene? Michael Douglas kriegte seinen Blick genau so wenig zu Boden wie diese Herren jetzt, er geht sogar etwas nach vorne, um zu spannen. Was sie, geradezu ignorant nackt, sehr wohl spürt, als sie, von seitlich hinten gesehen, in ein enganliegendes weißes, völlig schulterfreies zweidrittelkurzes wahrscheinlich Seidenkleid mit wie es selber hinten zu schließendem Stehkragen schlüpft und in das fast nur eine Spur – was am Material liegen wird – weniger weiße, um ihre Schultern geschwungene flauschig wehende Mohairjacket – ja, jetzt fliegt sie – fliegt, dessen ponchobreiter Kragen wie ein Poncho auch fällt, und damals hielt ihr zurückgekämmtes hellblondes Haar ein ebenso schmal eingeschlagener Chignon zusammen wie jetzt in dem Frankfurter Park, da sie schon fast wieder weg ist, doch in die Netzhaut der ihr Nachschauenden eingebrannt bleibt, ein schwarzer Fleck aus Bewegung[1]Nämlich der einer, so → Camille Paglia über die Stone, „pagan Goddess“. Ecco.. Alles brauchte vom ersten Rauschen bis zu der Miller wieder Verschwinden keine dreißig, allenfalls vierzig Sekunden, aber Michael fand immerhin Zeit, wenigsten „Guten Tag, Frau Miller‟ zu sagen, wozu diese gar nichts sagte, aber ihr Blick bohrte sich in Yōseis Kopf – hatte es jedenfalls vor. Doch er prallte so hart ab, daß er fast zersplittert wäre. Unangenehme Erscheinung, dachte die Miller, indes die Sídhe in ihr: Was will die Gefährten mit diesem Nerd? Hier gab’s keinen Honig zu saugen. Wäre ihr einzudringen gelungen, sie hätte die Schwester gewarnt. Doch war die, möglicherweise eine noch ältere Geistin, stärker als erwartet. So wird sie wissen, was sie tut. Nun sprach Yōsei ihren immerhin schon zweiten Satz, abermals eine Frage: „Wer war das?‟ „Eine vorgesetzte, ziemlich rücksichtslose Kollegin, aber andere Abteilung.‟ „Ich mag sie nicht.‟ „Ich auch nicht.‟ Womit die beiden ins Gehen und ihr Schweigen zurückkehrten, die den Park senkrecht durchlaufende Petersstraße querten und drüben in die Fortsetzung des Anlage schritten, die sie erst am Straßendreieck Scheffelstraße oberhalb des Klinikums verließen. Die Fußgängerampel dort zeigte Rot.

(…)

_______________
Triestbriefe 54 <<<<
 1 ___________________
Genaue Arten noch bestimmen.

References

References
1 Nämlich der einer, so → Camille Paglia über die Stone, „pagan Goddess“. Ecco.
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Das Arbeits- und Triestjournal des Sonntags, den 7. August 2022. Briefe nach Triest 54: Weitere Konstruktionspläne.

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[Arbeitswohnung, 11. 16 Uhr Britten, Cello Symphony] Um zehn nach sechs hoch, seit zehn nach halb sieben am Schreibtisch und sogleich an die Triestbriefe. Erstmal wiederlesen, was gestern entstand, paar Korekturen usw., dann erst durch de Zeitungen geschaut, um acht … Weiterlesen

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Mit einem dringenden Nachtrag am Tag darauf: Ich habe, nach so vielen Jahren

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Brittens Violinkonzert begriffen! Sucht! Hilfe, — S u c h t [1]Kurzes „u“.! (Und nach dreimaligen Hören — einmal auch mit Hadelich, einer noch nicht veröffentlichten Aufnahme, über die ich vielleicht schreiben werde — hört es mit der Sucht immer … Weiterlesen

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Eine Überlegung im Arbeitsjournal des Freitags, den 5. August 2022. Briefe nach Triest 53.

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[Arbeitswohnung, 9.40 Uhr France Musique, La Baroque: Luly, Armide] Der Gedanke kam mir gestern abend. Ja, das Buch wird ein Roman — aber wozu es drunterschreiben, also unter den Titel und auf Buchumschlag & -rücken? Sollen die Leute doch merken, … Weiterlesen

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„Zeitenwende“. An einen Redakteur.

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  (…) haben Sie großen Dank für Ihren Brief vom 28. Juli, tatsächlich Brief, dergleichen hier kaum noch eingeht, von <lacht> Rechnungen und Mahnungen einmal abgesehen. Ein gutes Gefühl, so etwas einmal wieder öffnen zu dürfen – und dann noch … Weiterlesen

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Briefe nach Triest, 52. Neuschriften (3). Mit einer Vorbemerkung: Aus dem dreiunddreißigsten Brief.

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[Arbeitswohnung, 11.05 Uhr Gubaidulina, Bratschenkonzert] Das, Freundin, nach diesen sieben Jahren schwerst zu lösende Problem meiner Arbeitswiederaufnahme des Triestbriefromans besteht darin, daß es mir unmöglich ist, einfach so wie vorher weiterzuschreiben, während gleichzeitig dieses Kriegsmorden  brandet; stets habe ich meine … Weiterlesen

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Als Arbeitsjournal des Montags, den 1. August 2022. Briefe nach Triest, 51. Neuschriften (2): Pläne.

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[Arbeitswohnung, 7.54 Uhr Francemusique Concerts: Johannes Brahms, Nänie op. 82] Es war, liebste Freundin, denn doch etwas mühsam, bis die Warterei von AirBnb selbst beendet wurde: Meine → vorgestern gebuchte Unterkunft wurde nicht bestätigt; es kam aber auch keine Nachricht, … Weiterlesen

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Erst barfuß, und aber dann geht es los! Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 30. Juli 2022, sowie Tagebuch des Freitags, den 29. — darinnen Bemerkungen zur Polyneuropathie. | Sowie, nämlich endlich: Beginn des ersten neuen, nämlich dreiunddreißigsten Triestbriefs. Und Buchungen dazu. Briefe nach Triest, 50. Neuschriften (1).

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[Arbeitswohnung, 7.17 Uhr Stille, fast sonntäglich bereits. Seltsames Vermissen rauschenden Regens.] D a s sind Töne, die ich vom „klassischen“ Literaturbetrieb nicht nur nicht gewöhnt bin, sondern so noch niemals gehört habe: Sehr geehrter Alban Nikolai Herbst, anläßlich des bevorstehenden … Weiterlesen

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Welch ein Gefühl! Das Arbeitsjournal des Freitags, den 29. Juli 2022, erzählt vom Kopiergang der Briefe nach Triest und, was der Autor beim Durchblättern und Herumschmökern in den zusammengehefteten Seiten vermischt mit der Skepsis empfand, es sei noch ein bißchen früh, sich zu freuen. Doch nimmt sich damit eine Beklemmung hinweg.

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[Arbeitswohnung, 7.45 Uhr] Das Bärenfell verkaufen, bevor der Bär schon tot ist (was alle Sídhe verhindern mögen!) — so, ein wenig, dachte ich über meine Freude nachher nach. Und dennoch fühlt es sich momentan an, als wäre der Roman schon … Weiterlesen

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Das Weihnachtsproblem: Briefe nach Triest, 49. Wiederaufnahme, Überarbeitung 8 (fünfter Durchgang).

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  [Es gab ein Problem, das ich absurderweise selbst nach drei Durchgängen noch nicht bemerkte, nämlich eines der Datierung. Wenn nämlich sowohl Lars (der Verlassene) als auch der von ihm beauftragte Briefschreiben Kinder haben, kann über das Weihnachtsfest nicht hinwegerzählt … Weiterlesen

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Ayaan Hirsi Ali. Transgender und Universitäts-Indoktrinationen. In der NZZ.

Liebste Freundin, die beiden hier verklinkten Texte halte ich für extrem wichtig — und zwar gerade auch für das, was derzeit im für literarisch gehaltenen Leben in Deutschland geschieht. Etwa wie Autorinen und Autoren, die sich dem angeblichen Mainstream nicht … Weiterlesen

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Wien 3: Und dann zu je einsfuffzich der Abschiedscafé Mitte. Als Tagebuch im Arbeitsjournal des Montags, den 25. Juli 2022. Mit einer enormen Wende in Triest. Briefe nach Triest, 48. Wiederaufnahme, Überarbeitung 8 (vierter Durchgang).

 

Foto ©: Wikipedia

Draußen Platz nehmen vor der offenen Zugangshalle der Züge. Espresso und Café sind ausgezeichnet. Ich nur, ausnahmsweise, kurze Kahkihose, kurzärmliges Khakihemd und Chucks, sie sieht nach Hawaii aus, wir müssen beide lachen. Da der Junge, gewachsen ist er, fällt mir stürmisch um den Hals. Das hatte ich nicht erwartet, bin von Glück geflutet. Immer wieder, auch als ich die zwei zum Bahnsteig bringe, sucht er meine Nähe, umarmt mich noch und noch; kurz gehen wir Arm über Schulter. Vater wieder sein.
Die beiden steigen ein, finden ihren Platz. Ich, außen, lege je meine Hände an die Scheiben, sie darunter die ihren. Der Zug ruckt kurz, setzt sich in Bewegung, und ich winke.
Lange, sehr lange in dieser Intensität nicht mehr gehabt: Wir waren kurz Familie.

A., 9.44 Uhr

***

Mein Abendzug zurück nach Berlin geht um 18.43 Uhr, also erstmal die SBahn bis Meidlingen, danach wird in den Intervity umgestiegen, der bis Gesundbrunnen durchfährt. Deshalb konnte ich mit den zweien nicht mit; zuviele nicht planbare Zugausfälle auch der ÖBB. Ich wäre allzu nervös gewesen. Dazu kam, daß gestern eine riesige Wende in der Planung der Triestbriefe geschah; etwas Unheimliches, das mir einfiel, enorm Konsequentes, aber halt auch Übertritt – genau in dem Sinn, in dem auch das Traumschiff Übertritt war. Es riecht nach einer Blasphemie, doch ist sie unabwendbar. Symbolisch gesprochen, riskiere ich mich selbst. Daran will ich gleich weiterarbeiten, muß ich weiterarbeiten. All das ist nicht ohne Irre; der Weg wurde frei, als ich einen Fehler in den Briefdatierungen bemerkte und versuchte, ihn zu beheben. Er streckt sich in der Zeit nach vorne, aber auch nach hinten. Und weil es hervorgehobene Daten sind, Daten eines wichtigen Festes, mußte für die Verschiebung eine Überleitung gefunden werden. Ich stand im Hausflur die Pfeife rauchend am Fenster, neben mir das Glaserl Wein, als der Schauer über mich ging.
Zurück zu meinem Verlegerfreund, der über Druckfahnen saß. „Du, ich habe da plötzlich eine Idee, die aber ganz gespenstisch ist.“ „Erzähl.“ (…) „Das ist es!“ „Aber es ist unheimlich.“ „Aber es i s t es.“ — Jetzt muß ich Spuren legen und Übergänge schreiben. Auch das noch, bevor ich den Erzähler beginnen lasse, meinen dreiunddreißigsten Brief zu formulieren. Der dem sechsundzwanzigsten Brief nun neu voranzustellende Übergang, den ich gestern nacht noch notierte, klingt einstweilen so:

 

Es war, schöne Frau,

28. Dezember, montagmorgens 6.15 Uhr

Stille seit über einer Woche – etwas, das aber, Sídhe, mit Dir nicht zusammenhing, sondern mit den Feierlichkeiten. Sie mögen getrennt sein, Sarah und Lars, doch gegen alle Unbill haben sie selbst in zerstrittensten Zeiten daran gehangen, Larssohn ein Zuhause zu bewahren, das auch eines ist. Mein, also Lars’ens, letzter Brief datiert vom 22., ab dem 23. war das Fest vorzubereiten, da ist für anderes nicht Zeit. Und auch ich selbst war durchaus verhindert, Judiths und der Zwillingskinder wegen, die von ihren Elten noch weitergehend abhängig sind, als der schwer – aber klug – pubertierende Larsson es ist. Ich also auch hatte mich um meine Familie zu kümmern, Du, so weit weg, fielst, verzeih, in den Hintergrund weg. Vielleicht wäre es anders gewesen, hättest Du nur ein einziges Mal reagiert – wobei ich unterdessen denke, diese Pause jetzt habe Dir die Hoffnung gemacht, es fände mit meinen Briefen vielleicht überhaupt ein Ende. Dem, wie Du jetzt liest oder zumindest zur Kenntnis nehmen wirst, ist nicht so. Denn wie wundervoll auch immer ein gemeinsam verbrachtes familiäres Weihnachtsfest ist, so wenig hält es danach den eigentlichen Erfordernissen, schon gar den Entwicklungen stand, die sich seit den Trennungen – einerseits Lars’ens von Sarah, andererseits Judiths von mir – geradezu notwendigerweise ergeben haben. (…)

*******

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Probe 26. Juli

Es gibt derzeit immer wieder bislang nicht gelöste Probleme, neue Beiträge einzustellen. Oft funktioniert es einwandfrei, bisweilen aber gar nicht – oder die neuen Beiträge erscheinen mit mir ebenfalls noch rätselhafter Verspätung.
Wir versuchen, diesen Problemen auf den Grund zu gehen, und bitten unsere Leserinnen- und Leserschaft sowohl um Entschuldigung als auch um Nachsicht und Geduld.

ANH

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Wien 2: „Ein alter Mann geworden zu sein“: ungut ein ‚Encounter‘. Im Wiener Arbeitsjournal zum 22. und 23., geschrieben am Sonntag, den 24. Juli 2022. Darinnen zudem der Abschluß des Lektorates der Verwirrung des Gemüths, ein Podcast zu literarischen Helden, hier zu einem dunklen, sowie der Arbeit im Sommer an sich.

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[Im Verlag, Gästezimmer 7.12 Uhr] Pünktlich auf um sechs. Zur ersten Pfeife, wie überhaupt um zu rauchen, immer in den Hausflur, da mein Verleger empfindlich. Also den Kaffee bereitet, eine Pfeife schon mal gestopft und mit ihr sowie Aschenbecher, Feuerzeug, … Weiterlesen

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Queer. (Identitäres aus Österreich).

Eine Frau, die sich, wiewohl geboren in Deutschland, als Österreicherin fühlt, ist Österreicherin. Ein Mann, geboren in Deutschland, der sich als (Süd)Italiener fühlt, ist Italiener.

 

Und in der Tat, wer will schon deutsch sein?

DLXXVI

 

(Die Gesetzesnovelle liegt vor, bei neu geborenen Menschen nicht mehr ins Register einzutragen, welche Nationalität sie haben; denn das sollen sie, wenn im Alter, schon Bewußtsein zu haben, selber entscheiden.)

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Wien 1: Schlußlektorat in Bad Fischau. Die ersten beiden Tage. (Als Arbeitsjournal des Donnerstags, den 21. Juli 2022.)

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          Anderthalb Stunden Besprechung und ggbf. Veränderung, eine dreiviertel Stunden schwimmen, anderthalb Stunden Besprechung und ggbf. Veränderung, anderthalb Stunden schwimmen, anderthalb … — Vom morgens ab etwa 10 Uhr (Hinfahrt ab Wien Mitte 8.43 Uhr) bis … Weiterlesen

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Nach Wien! Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 19. Juli 2021. Mit Sommers Hitzewellenchaos bei der DB.

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[Arbeitswohnung, 8.56 Uhr] Chaos offenbar bei der Bahn. An sich habe ich einen Supersparpreiszug gebucht, der heute erst um 22.19 Uhr ab Gesundbrunnen geht und aber einige kleine Tortur bedeuten dürfte, da er bis Wien an die dreizehn Stunden braucht; … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Montags, den 18. Juli 2022, zwei Tage vor Wien. Darinnen Parmaschinken (ab)schließend eine Rolle spielt. Sowie die glücklichste Zwischenstandsmeldung der Briefe nach Triest. Dazu ein Rätsel nebst Versprechen.

[Arbeitswohnung, 8.58 Uhr
France musique classic plus: Debussy, Cildren’s Corner für Klavier,
William Kapell (historische Aufnahme 1944-25)]
Gestern seit langem, liebste Freundin, wieder Musik gehört, Kopatschinskaja/Currentzis: Tschaikowski Violinkonzert & Fünfte Sinfonie, nämlich, als ich begann, ausdrucken zu lassen. Denn es ist geschafft: Sämtliche dreiunddreißig bisher → schon vorgelegene Briefe in drei Durchgängen durchgearbeitet, teils -gewalkt, also reichlich verändert, nicht nur korrigiert, die Personen konturierter charakterisiert, dazu, nach ein bißchen botanischer Recherche, herausbekommen, was auf der Wiese vor Lenzens Grenzhäuschen so wächst und dabei einiges über den Karst gelernt. Manches hätte ich mir freilich selbst denken können und dachte ich mir auch, aber wollte sichergehen; wobei d a s, also letztres, dann noch einmal gefirmt werden wird, wenn ich – schätungsweise Ende August – selbst vor Ort sein werde, nicht nur in Triest unten, sondern eben auch oben im Karst, wo ich dieses Grenzhäuschen an den Übergang zu Slowenien hinfantasiert habe. Tatsächlich will ich es suchen; es würde mich nämlich nicht wundern, fände ich so eines in der Wirklichkeit. Mit dem südsizilischen Kliff, in „Meere„, war es ja nicht anders; es hat dort an der Costa dell’Ambra sogar genau das Gelb, das ich mir vorgestellt hatte. Jedenfalls werde ich einen Wagen brauchen, besser noch eine Vespa, und hoffe, mir solch eine für einzwei Tage mieten zu können, um droben herumzuknattern damit.
Wie auch immer, ich habe gestern quasi durchgearbeitet und viel zu wenig gegessen. Ich muß da aufpassen, bin leider unter 67 kg gerutscht, aber wenn derart konzentriert, vergesse ich nicht nur auf die Mahlzeiten, sondern sie werden mir lästig, und ich bekomme tatsächlich kaum was runter. Zu trinken aber geht. Also in den täglichen Eiweiß-Fruchttrunk, diesmal statt zwei gleich drei Bananen eingemixt. Das süffelt sich so nebenher so weg. – Aber ich kam insgesamt nicht vom Schreibtisch weg und hatte von diesem für mich wunderbaren Sommer nichts als die Wärme vom Fenster im Nacken – und das mir wichtigste selbstverständlich aberdoch: — das L i c h t ! – Puh, und aber ich war durch. Jetzt ging’s ans Formatieren für den Ausdruck, wozu ich endlich wieder meine Musik hören konnte. Es war der pure Genuß.

Tomas Luis de Victoria, Requiem, 1605

Dann hatte ich Lust, für den Ausdruck ein Titelbild zu basteln, in das ich zwei Hauptmotive des Romans einmontiert habe, das Hemdchen, das die Sídhe Lenz zurückläßt, sowie die Triestiner Venus – die nur leider nicht die ist, die sich nach Lenzens Tod in seinem Grenzhäuschen findet, sondern die bekannte Brunennfigur der Venere di Trieste auf der Piazza Unità, mit der das Paar die andere allerdings anfangs verwechselt. Der Irrtum kommt erst im Museo Revoltella heraus. Wie auch immer, jetzt sieht die Titelseite s o aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bastelei hat mir wirklich Freude bereitet, also konnte ich auch wieder was essen, eine Scheibe intalienischen Weißbrots sowie Parmaschinken, den ich, wie eigentlich alle Wurstarten, zwar nicht so richtig mehr vertrage; aber gestern hatte mein fehlender Magen große Einsicht; vielleicht, daß er meine Freude einfach teilte. – Ach so, auch das Motto des Romanes weiß ich jetzt und habe auch das provisorisch zusammengebastelt und auf die Widmungsseite gestellt:

Wer mir sagen kann, um welches Musikstück es sich handelt, und es als erste oder erster hierunter in einen Kommentar schreibt, der oder dem schenke ich nach Erscheinen ein handsigniertes Buch, und zwar mit Jubel.

Gut, nun liegt also mit diesen bislang exakt 300 Seiten – da zweiseitig gedruckt, 150 Blättern – das Typoskript-in-progress gelocht und in den Pappehefter eingefügt vor mir, und ich kann den vierten Durchgang auf Papier beginnen, was noch einmal einen neuen Blick gibt und sicher abermals zu einigen Korrekturen und Einschüben führen wird, die, bevor ich weiterzuschreiben beginnen werde, noch zu übertragen sein werden. Insofern ist meine Zeitplanung vernünftig, erst Ende August nach Triest zu reisen. Und eine ungefähre Vorstellung, wieviel Seiten noch bleiben, habe ich jetzt auch. Wenn sich die bisherigen zweiunddreißig Brief diese dreihundert Seiten teilen, kommen wir auf einen Schnitt von aufgerundet 9,68 pro Brief; dieses mal den sieben noch zu schreibenden Seiten, erhalten wir 67,67 Seiten, mithin ein Gesamtyposkript von an die 370 Seiten. Da bei mir immer sehr viel auf einer steht (im Schnitt etwa 2470 Zeichen), können wir, Freundin, von einem Buch ausgehen, das um die vierhundert Seiten haben wird — kein massiger, doch vernünftiger Roman, der zumal keine aufgeblähte Typengröße braucht, um als solcher zu bestehen.
Was aber nunbesonders schön ist, ist, daß ich diesen vierten Duchgang draußen angehn kann, an der frischen Luft und unter dieser momentan grandiosen Sonne; auch wenn Natur sie anders sieht und anders, leider, sehen muß. Es wär doch so viel Regen nötig! Dennoch, welch ein guter Tag!

 

Ihr ANH
Heinrich Schütz, Musikalische Exequien, swv 279 – 281

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Aufruf zum Mord.

 

Wer den Liebesakt politisch benutzt („Venusfalle“), der gehört g e t ö t e t .

[Nach → „Anna“ von Luc Besson (2019)
Notat vom 16. Juli, 23.30 Uhr]

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Zur Zahl 13: Briefe nach Triest, 47. Wiederaufnahme, Überarbeitung 7 (dritter Durchgang).

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[Aus dem dreizehnten Brief] (…) Die Zahl, Geliebte, dreizehn, Dienstag, 8.25 Uhr Stan Getz at Montmartre, live 1977 die geliebte 13, Herz, spielt in meinem Denken und darum auch Empfinden eine große Rolle; ich sollte sie ihr auch hier zukommen … Weiterlesen

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Martin R. Dean heute abend im Harnack Haus, Berlin. 14. Juli 2022.

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Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 13. Juli 2022. (Es ist, glaub ich, bekannt, daß ich die Zahl 13 außerordentlich schätze).

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[Arbeitswohnung, 7.48 Uhr Erster Latte macchiato, erste Morgenpfeife] Meine kleine → Krawattenknotenserie bei Instagram läuft weiter; für mich eine (fast) tägliche Lockerungsübung. Die heutige Bindung gibt’s aber erst nach der Rasur & dem Duschen. Derzeit Tagesablauf morgens: Um sechs hoch, … Weiterlesen

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„… zu den größten seines Fachs gehört“: Carsten Ottes Rezension des Gedichtzyklus‘ „Die Brüste der Béart“. Podcast.

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Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 10. Juli 2022. „Verwirrung des Gemüths“, ein neues Musiktheater vielleicht (Musiktheaterinstallations-Performance), die Triestbriefe, text+kritik sowie АНХс „Корабль-греза“, darinnen die furchtbare Ambivalenz. Sowie ein bißchen Einsamkeit.

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  Heute ab 17.05, swr2 lesenswert: Carsten Otte über ANH, Die Brüste der Béart. → Dort anhören. [Arbeitswohnung, 7.19 Uhr Wind, Kühle] Gestern die von meiner Lektorin bearbeitete, mit vielen, bisweilen hinreißenden Anmerkungen und Vorschlägen versehene und hergemailte zweite Tranche … Weiterlesen

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Tanzen | Der Mensch.

 

Ecco Homo.

Das Tier, das die Rituale seines Balzens
selbst erfindet.

Ein Balzritual aber ist es, auch wenn so getan wird,
als wär es das n i c h t .

 

DLXXVI

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Marie-Luise Vollbrecht: Nur zwei biologische Gechlechter. Der aufgrund von Genderaktivismus von der Humboldt-Universität Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften ausgeladene Vortrag. Über Youtube in Die Dschungel.Anderswelt.

Bevor immer und immer weiter spekuliert und interessenpolitisch behauptet wird, einfach mal zuhören:

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Für die Freilassung Julian Assanges. PEN Berlin, 3. Juli 2022, am Brandenburger Tor vor der US-amerikanischen Botschaft.

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Auf der Demonstration für Julian Assange. [V.r.n.l.: Joachim Helfer, Michael Sontheimer, Elke Schmitter, Eva Menasse, ANH] **** Da erscheint natürlich jetzt ein Problem mit unseren in Sachen Ukraine Verbündeten und der geforderten westlichen Einheit; es hat schon seinen Grund, daß … Weiterlesen

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„Abgeschiedenheit“: Briefe nach Triest, 46. Wiederaufnahme, Überarbeitung 6 (zweiter Durchgang).

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[Aus dem vierzehnten Brief] (…) 15.35 Uhr Christoph Lauer, Mondspinner, 1995 Lars ist vom Heben und Stemmen zurück. Das Eiweiß ward angerührt und gekippt. Danach den Kassler geschnitten, in die Pfanne zum Buzzeln getan. Gestern schon hat er den Grünkohl … Weiterlesen

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MISANDRIE. Ein selten gehörtes Wort. Walter Hollstein zu Verlust und Zerstörung der Männlichkeit. Heute in der NZZ.

  Daß erst ein Krieg kommen mußte, um das Ungeheure zu begreifen, das sich moralisch für gut hält und aber eine von Minderheiten sozial diktierte Zwangsumerziehung ist, die sich auf Ideologien von „Gender“ stützt. Wer sagt, er sei „gerne Mann“, … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 30. Juni 2022. Zu den Triestbriefen, ff.

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[Arbeitswohnung, 9.17 Uhr] In der Dichtung besteht solch eine Gußform aus Lebensmaterial, hier jetzt dem Euren. Allerdings muß, was tatsächlich geschah, den poetischen Notwendigkeiten angepaßt werden. Kein Roman, auch keiner aus Briefen, gibt die Realität eins zu eins wieder. Da … Weiterlesen

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ANH: Großartige Fotografien von Dirk Skiba.

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Fotografie (© → Dirk Skiba *** __________________________ Die anderen Bilder der Serie → dort.

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„Wahlvaters Treue“: Briefe nach Triest, 45. Wiederaufnahme, Überarbeitung 5.

[Aus dem dreißigsten Brief] (…) Liebesgefangen, liebesbefangen. Ich sinne über die Kindlichkeit nach, die Du in mir – als mein Gefühl zu Dir – bewirkt hast: Reinheit, weil Kinder Ambivalenzen noch nicht kennen; erwachsen erst, wer mit ihnen umgeht Wir … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 26 Juni 2022. Krawattenknoten & Triest.

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[Arbeitswohnung, 8.56 Uhr France Musique, Le Baroque: Antonio Draghi, El Prometeo, Y a tus plantas] Für Instagram mal wieder g e s p i e l t . Dieses Mal der Rosenknospen-Krawattenknoten. Meine Beschreibung, liebste Freundin, lesen Sie einfach direkt … Weiterlesen

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Hermann Hesses „Ravenna“. Kleine Poetiken (8).

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  Ich bin auch in Ravenna gewesen, Ist eine kleine tote Stadt, Die Kirchen und viel Ruinen hat, Man kann davon in den Büchern lesen. Du gehst hindurch und schaust dich um, Die Straßen sind so trüb und naß, Und … Weiterlesen

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Assange nicht ausliefern. Petition unterschreiben! Mit einer Nota zum Exil-PEN sowie zu Maxim Biller.

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→ Zur Petition. NOTA Wie zu erfahren war, hat sich, weil US-amerikanisch dominiert, der Exil-PEN gegen eine Solidaritätsnote und Unterstützung von Assange ausgesprochen. Allein dies schon, indem es eklatant gegen die Charta des Internationalen PENs verstößt und ganz sicher nicht … Weiterlesen

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Nationale Wokeness. (Fundstück).

 

Der Himmel ist, wo die Polizisten Briten sind, die Köche Italiener, die Mechaniker Deutsche, die Liebhaber Franzosen, wobei alles von den Schweizern organisiert wird, — und die Hölle, wo die Polizisten Deutsche sind, die Köche Briten, die Mechaniker Franzosen, die Liebhaber Schweizer,
und alles wird von Italienern organisiert.

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Die Verwirrung des Gemüths, Ausgabe Zweiter Hand, Lektorat Elvira M. Gross, Durchgang 1, Beispiel 1 (Typoskriptseite 151):

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Vorher: Typoskript S.151. Nachher: ***

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„Die Karlsruher Nacht“: Briefe nach Triest, 44. Wiederaufnahme, Überarbeitung 4.

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[Aus dem vierundzwanzigsten Brief] (…) Seltsames Karlsruhe! Hohl unverbundene, vor allem unbelebte lange Straßenzüge; eine Stadt aus trübester Novembertusche. Die verlassenen Baustellen, ihre ausgehobenen Schächte, in denen jeder Regenguß zu einem stehenden Tümpel wird, die Leere vor dem Bahnhof, der … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des herrliche 36-Grad warmen Sonntags, den 19. Juni 2022.

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[Arbeitswohnung, 12.05 Uhr Britten Phantasy op. 2 for oboe and string trio (1932) Eigentlich ist seit – seit ich herausbekommen habe, daß die Überarbeitung der Triestbriefe, anders als bislang gehalten, weil ich fälschlich dachte, Musik störe meine sprachliche Konzentration – … Weiterlesen

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„Das Geld aus Baia Domizia“: Briefe nach Triest, 43. Wiederaufnahme, Überarbeitung 3.

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[Aus dem zwanzigsten Brief] (…) Ich muß, Herz, mein Herz in den Griff bekommen und denke deshalb sofort an Lenz, Lenz und Baia Domizia, Provincia Caserta. Zu erzählen gibt mir Struktur. Damals war Lenz noch sehr jung, kaum dreißig. Noch … Weiterlesen

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Traurigkeit & Protest. Dunckerstraße 68, Quergebäude, 10437 Berlin.

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Vorgestern noch schrieb ich von meiner Beglückung. Mittags hatte ich einen Termin, kam abends zurück, sah nach „meinem“ Wilden Wein, und er war – weg. Es ging als Messer durch mich durch, ich konnte es nicht glauben, war erst starr, … Weiterlesen

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„… an Ausdruck kaum zu überbieten“. Arbeitsnotate zum Dienstag, den 14. Juni 2022. Amazon.de & Sperlingsbesuche aus Wildem Wein.

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[Arbeitswohnung, 7.11 Uhr Erster Latte macchiato Sperlingstschilp] Worauf mich gestern abend eine Leserin aufmerksam gemacht, freute mich dann wirklich. Wenn schon die Feuilletons schweigen, gibt es dennoch, in diesem Fall bei amazon, Reaktionen, und → dies eine sehr schöne. Wobei … Weiterlesen

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ANH, „Frühe Gedichte“ (1974 – 1981), 5. „Ah, diese Falten!“.

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Die Gründungsversammlung des PENs BERLIN am Sonnabend, den 10. Juni 2022, hybrid im Literaturhaus Fasanenstraße sowie per Zoom.

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[Siehe auch die → Presseerklärung vom 7. Juni.]    _____ NOTA: Aus dem „alten“ PEN-Zentrum Deutschland bin ich gestern ausgetreten. Vor allem auch literarisch hatte ich das ständige Fremdschämen satt. ANH, Berlin 11. Juni 2022

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Biografisches Notat zur Autofiktion. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 9. Juni 2022. Darunter auch, aber kurz, zu PEN Berlin sowie den Überarbeitungen.

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[Arbeitswohnung, 9.49 Uhr Allan Pettersson, Violakonzert (1979)] Immer wieder werden meine Arbeiten im Umfeld der sogenannten Autofiktion besonders als eines der ästhetischen Konzepte der Postmoderne gelesen und insofern als ein literarisches „Spiel“ – etwas, das trotz der Spieltheorien stets den … Weiterlesen

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WIR STEHEN IM WORT. Neugründung: P E N B e r l i n. Die Presseerklärung vom heutigen Tag.

  P E N  B E R L I N . Wir stehen im Wort. Wir wollen einen neuen PEN. Einen zeitgemäßen und diversen PEN, in dem sich auf Deutsch schreibende oder in Deutschland lebende Schriftsteller:innen und Übersetzer:innen aller literarischen und publizistischen Genres zusammenfinden. Einen PEN von und … Weiterlesen

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ANH, „Frühe Gedichte“ (1974 – 1981), 4. „Spätlese“.



Spätlese

Die Spuren des untergegangenen Abendlands
führen in die Provinz

Kein Grabstein auf einer Ruhestätte
nicht Tafel am Haus seiner Eltern
Nur verfallene Hütten
in deren jeder die verweste bleiche
hundertfache Leiche liegt

und biegt sich zwischen
eingetrockneten Gläsern
die bloßen weißlichen Kiefer
von dem genossnen Likörwein
ihrer Geschichte noch klebrig

Und tiefer sinkt die Wölbe des Rands

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„Bäumungen“: Briefe nach Triest, 42. Wiederaufnahme, Überarbeitung 2.

[Aus dem neunten Brief] (…) Wir tun dem Leben nichts hinzu, wenn wir es repetieren, sondern verdoppelten es nur, egal, wie künstlerisch gestaltet. An ein Glas Wasser reicht sowieso kein Satz: Ceci n‘est pas une pipe. Wörter stillen niemandes Durst. … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Pfingstsonntags, den 5. Juni 2022. „Briefe nach Triest“ wieder aufgenommen. Sowie eine Sonderedition ODER Wie sich der Heilige Geist auch anders ausgießen läßt.

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Heiliger nirgends als in der Blüte. Chérone, Prédictions (1591) [Arbeitswohnung, 7.29 Uhr Erster Latte macchiato] Bin ein wenig spät dran heute, erst um Viertel vor sieben aufgestanden, was mit einer nun gewissen Ruhe zusammenhängen mag, die nach den echt aufregenden … Weiterlesen

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Fünfschichten. (Als Arbeitsjournal des Sonnabends, den 4. Juni 2022).

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  [Arbeitswohnung, 6.17 Uhr] Nein, im Glas links dahinterneben ist kein Gin drin, sondern frischgepreßter Oranensaft. (Tatsächlich).

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„Les lys du jardin sont flétris“: Die Dame Apollinaires. Kleine Poetiken (7).

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  La Dame Toc toc Il a fermé sa porte Les lys du jardin sont flétris Quel est donc ce mort qu’on emporte Tu viens de toquer à sa porte Et trotte trotte trotte Trotte la petite souris Die Dame … Weiterlesen

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(Es lebe die Polymorphie!)

Grad keine Zeit für was anderes, weshalb erzähl ich mal später[1]Nämlich >>>> d o r t.. – Immerhin die Verwirrung fertigbekommen und an die Lektorin geschickt.

[ANH
Arbeitswohnung, 10.10 Uhr]

References

References
1 Nämlich >>>> d o r t.
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„Falbins Krise“. Die Verwirrung des Gemüts (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Textvergleich 10

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Buchfassung 1983: (…) Und konnte sich Falbins immer weniger erwehren. Wo Laupeyßer ging oder saß, sogar beim Fernsehen, blieb Falbin in unmittelbarer Nähe. Er ließ nicht locker, als beabsichtigte er bösartig, Laupeyßer zu einer Entscheidung vorzutreiben. Der spielte dann allen … Weiterlesen

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ANH, „Frühe Gedichte“ (1974 – 1981), 3. „Ite missa est“.

 

ite
missa est
zungenkuß des stachels schrei
rundschöpfig schwingt
r
a
u
c
h

fetzen effaçable

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„Wollen Sie mit mir schlafen?“ Die Verwirrung des Gemüts (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Textvergleich 9

  Buchfassung 1983: (…) Sie hatten sogar Schach gespielt, waren zeitweise in Schweigen verfallen, hatten sich dann angeschaut, erst verstohlen, schließlich offen, Auge in Auge, lächelnd, bis Falbin leicht mit dem Kopf zuckte, sich abwandte, errötete. – Zum anderen war … Weiterlesen

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Mein erstes MDMA. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 24. Mai 2022, das ein bißchen vom 23. erzählt.

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[Arbeitswohnung, 9.37 Uhr Kinderrufe vom Kollwitzschulpausenhof] Abgesehen davon, daß ich noch immer ein bißchen wie bekifft bin, war die einzige Wirkung, die das auf die Zunge gestupste, für meine Geschmacksnerven angenehm bittre → Kristallchen auf mich, bzw. meine psychische Matrix … Weiterlesen

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ANH, „Frühe Gedichte“ (1974 – 1981), 2. „Jetzt nebenan“.

  jetzt! …………… neben an           Man hat ihnen die die Tür einge                             schlagen Sie schreien Männerlachen (nichts widerlicher) ————— …………………………. : Dann schleifte man sie vor meinen nichts sehenden Augen unsren          die T                     r                        e … Weiterlesen

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„Im Underground“. Uwe Schütte in der Wiener Zeitung des 21. Mais zu ANHs „In New York | Manhattan Roman“

Sowie → als PDF.
Buch bestellen.

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ANH, „Frühe Gedichte“ (1974 – 1981), 1. „fremd bin ich diesem land“.

  zuinnerst abgeneigt der heimat ein mörderhöhlenwort aus judenblut geronnen gekeltert in vergessenskrusten an langen Stangen die Fahne Deutschlands aus abgeschnittenem Frauenhaar nicht erlebt mehr habe ich die Siedezeit der bestien von meinem blond doch auf mich kommt sie über … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertachtundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Zehnter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Neapel im April“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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„Toxicity“ — Stella Nyanzis Gewissensrede vor der Jahreshauptversammlung des PEN-Zentrums Deutschland am 14. Mai 2022 in Gotha.

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… und klatschten tauber Ohren, blieb Magma ihr entsetzliches Herz:  Sowie → bei Youtube. [Es hat aber, beschämenderweise, gar nichts genützt. Die Kriegsparteien „spielten“ nicht, sondern führten, vor allem auf e i n e r Seite, weiterhin verbalen Krieg … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertsiebenundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Neunter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Nachtbild mit Kirke“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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Auf nach Gotha zum PEN ins Gefecht! (Wird h e f t i g werden, unangenehm.) [Gothapen 1].

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Extreme Abwahlstreitigkeiten; ich selbst stehe — obwohl wegen des Ukraineschlachtens in Bezug auf militärische Interventionen des Westens entschieden → anderer Meinung als er – ebenso entschieden hinter → Yücel, werde also tun, was ich kann, seine und die Abwahl anderer … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertsechsundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Achter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Yüe-Ling“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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Neu erschienen: Gläserne Zeit, Drei Kurzgeschichten. Literaturquickie Hamburg.

Alban Nikolai Herbst
Gläserne Zeit
Drei Kurzgeschichten
Gläserne Zeit | Hufe | Klemm
Literatur-Quickie Verlag, Hamburg 2022
50 Seiten, geheftet, 3 Euro
ISBN 978-3-949512-07-0

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Der hierunter angekündigte Livestream konnte aus technischen, in der Kürze der Zeit nicht mehr behebbaren Gründen nicht ausgestrahlt werden.

Ich bitte alle, die möglicherweise vergeblich gewartet haben, um Entschuldigung. ANH, 9. Mai, 7.06 Uhr (Es gibt aber möglicherweise Filmrestschnipsel sowie eine komplette Tonaufnahme, die ich später hier einstellen werden.) Ab ca. 16.20 Uhr

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Heute, 8.5.22, in Berlin: Buchpräsentation Die Brüste der Béart. ESPACE DIAPHANES, Berlin. Mit Elvira M. Gross, Michael Heitz und ANH.

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→ als PDF (zum Herunterladen)

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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertfünfundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Siebter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Abschied“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertvierundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Sechster Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Barcelona“ (2. Version) II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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Ukraine-Dialoge XVI: Vor Ausweitung der Kriegszone. ANH || Sofia Ahrendt-Dérous zur nationalen Massenpsychologie. Email-Wechsel.

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Sonnabend, 30. April 2022, 13.23 Uhr Sofia Ahrendt-Dérous[1]*(Name und Orte auf Wunsch geändert) (…) Für den Auftritt werde ich Stärkeres brauchen als Rotwein: Zum 77. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges wünschte die deutsch-russische Gesellschaft Gelsheim ein Symposium mit Fotoausstellung, … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertdreiundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Fünfter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Das Grobe, das Zarte“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertzweiundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Vierter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Die Schwangere“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihunderteinundfünfzigster Tag.
Fünfte Serie, Dritter Tag.
Das Ungeheuer Muse

|| „Nun bist du wieder da“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertfünfzigster Tag.
Fünfte Serie, Zweiter Tag.
Das Ungeheuer Muse

|| „Entsteigende“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertneunundvierzigster Tag.
Fünfte Serie, Erster Tag.
Das Ungeheuer Muse

|| „Gib deine Hände“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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Daß er die Wahrheit sagt, doch wie. Fast am Schluß des Arbeitsjournal dieses Freitags, den 22. April 2022, zur Wahrhaftigkeit. Sowie zuvor zur Wiederaufnahme der Videoserie, immer weiter dennoch zum Krieg und etwas, nämlich, Erfreuliches zu Teodor Currentzis.

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[Arbeitswohnung, 9.45 Uhr Anton Arensky, Zweites Streichquatett a-moll op. 35 (1894)] So sieht es hier jetzt also aus, nachdem ich → die Videoarbeiten wieder aufgenommen habe; mit alleine einem Raum verliert sich die Überschaubarkeit notwendigerweise; die Arbeitswohnung wird immer mehr … Weiterlesen

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertachtundvierzigster Tag.
Intermezzo VI

|| „Weichheit und Furcht“ (1978) ||

Auf
Eric Satie
Gymnopédie No 1

Regine Hoch-Shekov, Gitarre
ANH, Sprache
Ton (1978): Andreas Werda

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertsiebenundvierzigster Tag.
Intermezzo V

|| „Drei Surwolder Gedichte“ (1978) ||

Auf
Richard Rodney Bennett
Impromptu No 1

Regine Hoch-Shekov, Gitarre
ANH, Sprache
Ton (1978): Andreas Werda

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertsechsundvierzigster Tag.
Intermezzo IV

|| „Lichtblüten“, Air (1978) ||

[Arbeitswohnung, 6 Uhr] Es muß ja irgendwie weitergehen. Habe die Arbeit an der → Videoreihe wieder aufgenommen, werde aber wegen des Kriegs und anderer anstehenden Arbeiten ganz sicher nicht mehr jeden Tag einen solchen Clip produzieren (können), jedenfalls einstweilen. Wie … Weiterlesen

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Aus dem Tagebuch eines russischen Offiziers: Gedanken über Krieg, Hitlerismus und Putins Tod. Von Roman Petrenko (Ukrayinska Pravda).

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    [Verlinkt von  Tatiana Baskakova. Deutsche Fassung von ANH nach der Interlinearübersetzung von  deepl.] (Interessant daran, und erschreckend, wie sich im Lauf des Tagebuchs die Einschätzung dieses völkerrechtswidrigen Angriffskrieges verän-dert, als machte es, daß die russische Armee quasi steckengeblieben … Weiterlesen

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Soeben erschienen | DIE BRÜSTE DER BÉART | diaphanes, Zürich 2022. Das erste Exemplar.

 

„Messer, ein Messer! Gebt mir ein Messer!
Ich kann es doch sonst gar nicht lesen!“[1]Mit der mit diesem Band neu gegründeten Reihe —non coupé eröffnet DIAPHANES einen Raum für Sprachkunstwerke unterschiedlichster Form. Die individuell gestalteten Cahiers präsentieren sich in … Continue reading

 


Alban Nikolai Herbst
Die Brüste der Béart

Cahier in unaufgeschnittener Broschur
Fadengeheftetes Naturpapier
128 Seiten 30 Euro
Druck & Bindung von
J. – P. Louis, Tusson
ISBN 978-3-0358-0466-9
Bestellen

***

Die erste Präsentation des Buches wird
am Sonnabend, den 8. Mai 2022, um 16 Uhr

unter Mitwirkung von
Elvira M. Gross, Michael Heitz und ANH
im Berliner ESPACE DIAPHANES, Dresdener Straße 118 (Kreuzberg),
stattfinden.

Im Anschluß Wein und Gespräch.

***

References

References
1 Mit der mit diesem Band neu gegründeten Reihe —non coupé eröffnet DIAPHANES einen Raum für Sprachkunstwerke unterschiedlichster Form. Die individuell gestalteten Cahiers präsentieren sich in unaufgeschnittenen Druckbögen in Fadenheftung auf hochwertigem Naturpapier in limitierter Auflage. DIAPHANES non coupé.
Veröffentlicht unter Brüste-der-Béart, Hauptseite, Veröffentlichungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Die rhetorisch bizarre Logik des Kriegs.

Wenn ein Solidaritätskonzert für die Ukraine nicht auch von russischen Künstlerinnen und Künstlern mitgestaltet werden darf, bedeutet dies, russische Künstlerinnen und Künstler s o l l e n mit der Ukraine nicht solidarisch sein. Entweder wird ihnen ihre Solidarität nicht … Weiterlesen

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Was zu befürchten bleibt: Ukraine-Dialoge XV. Nadeschda von Meck | ANH (Whatsapp). Sowie die – in „РИА Новости“ – Ausweitung der Begriffszone: Sergejews Verkündung des Völkermords.

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  Montag, 11. April 2022, 23.5 Uhr Nadeschda von Meck Alban, lieber, geschätzter Alban, nehmen Sie dieses“ furchterregende“ → Youtube-Video über die Simulation eines Atomkrieges aus der Dschungel.Anderswelt „raus“! Putin beansprucht und bemächtigt sich einer zutiefst inhumanen und widerwärtigen Eskalations-Dominanz, … Weiterlesen

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„Und was macht ihr dann mit ihnen?“ ODER Was wir wagen müßten (und nicht dürfen) sowie Die tasmanische Lösung.

Worauf sich sämtliche Abwehrkräfte konzentrieren sollten — menschen- und völkerrechtlich nicht gedeckt, sogar ein Verbrechen-selbst, aber — da die Drohung ausgesprochen und als Erpressung zur Deckung schwerster Kriegsverbrechen benutzt — die „präventive Notwehr“ eines gesamten Planeten: Jennifer Kent The Nightingale … Weiterlesen

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Franz Mon. 6. Mai 1926 – 7. April 2022.

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Danke.             

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Gesinnungsschnüffelei ff. Daß der Herr Rudiger mal nachdenken, besser noch auf einer Seite mitspüren sollte, die ihm nicht unbedingt die breite Seite der Zustimmung bringt ODER Zivilcourage im Krieg. Zum vermeintlichen wohl schon Currentzis-„F a l l“.

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Unter der suggestiv — hier sogar kriegsrhetorisch — hingeworfenen Überschrift Schweigen sagt mehr als tausend Töne fordert ein wahrscheinlich rasend bedeutender Schreiberling von Teodor Currentzis das Bekenntnis ein, wie er, Currentzis, es denn mit dem kriegsverbrecherischen Angriff auf die Ukraine … Weiterlesen

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„Ist Neutralität die beste Option für die Ukraine?“ Von Yanis Varoufakis /DiEM25.

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine tobt weiter und es gibt wenige Anzeichen für eine Annäherung. Um diese Situation zu beenden, wird unter anderem der Gedanke diskutiert, die Ukraine zu einem neutralen Staat zu machen. Der Mitbegründer von DiEM25, … Weiterlesen

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Б у ч а. | Und wir selbst? Im Krieg? Seien gefeit? Oder täte so auch ich?

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Arbeitswohnung, 13 Uhr] [Arbeitswohnung, 13 Uhr] Die Rufe, fast schon Forderungen nach einer militärischen Intervention werden immer lauter, die heldische Sprache übernimmt die unsres Alltags; warnen tun alleine die, die schon Krieg erlebten. Bei den ältesten brechen fast schon vergessene … Weiterlesen

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Die Abrichtung der Bestien. „Russlands Armee ist ein Gefängnis, in dem Rekruten tyrannisiert, gedemütigt und gebrochen werden.“ Jörg Barberowski in der NZZ. Mit einer furchtbar endlosen Fußnote des Grauens, das schon Kurtz gesehen und bis in den Schrecken durchdrungen hat.

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  Zu verstehen versuchen, wieso etwas ist und wieder[1]Tian’anmen,Babyn Jar,Srebrenica,Griechenmassaker,München,Nanking,Mỹ Lai,Katyn,Chodschali,Lidice,Borova,Sivas,Armeniermassaker,Blackfoot,Postoloprty,Winnyzja,Sonnenburg,Zorn … Continue reading ist. Darauf beharren, wie unerträglich Wut und Entsetzen auch seien und unsre Scham. Nicht „jenseits“, nein ..! — : D i e s s e i t … Weiterlesen

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Der Künstler sagt: „Auch das ist Material.“ Privatestes zum Ukrainekrieg. Und zu Händel im Theater an der Wien. Ja, es i s t obszön. Und muß – nach sechs Stunden Musik – genau deshalb gewagt sein. Weil es Verletzlichkeit zugibt, wo fast allewelt sich zu Helden mutiert. (Was interessieren da noch meine Bücher?) | Als das fast schon Wiederarbeitenkönnenjournal des Montags, den 4. April 2022.

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                            Ich habe – nach über sechs Stunden unentwegt Musik, erst mit den Bildern des → 3sat-Mitschnitts, danach ohne sie – … habe s e l b s t gezögert, ob ich … Weiterlesen

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Von der currentzisschen Pfiffigkeit ODER Wie eine gesperrte russische Bank den Ukraineopfern hilft, auch wenn sie’s vielleicht gar nicht will. Eine kleine – ohne Anführungszeichen – Querdenkerei.

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[Mit einem Dank an → Schelmenzunft für den Hinweis.] (Christine Lemke-Matwey → d o r t .) Nun handelt es sich bei den besagten Konzerten um Benefizaufführung zugunsten der Ukraine; sämtliche Einnahmen sollen → laut dem Wiener Konzerthaus als Spende … Weiterlesen

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Daß eine Ansicht „problematisch“ ist,

bedeutet nicht, daß sie falsch ist.

Im Gegenteil kann ihre „Problematik“ das Kennzeichen sein für eine ganz besondere Wirklichkeitsnähe — alleine schon des Umstands halber, daß sich problematische Belange stets durch Komplexion auszeichnen; sie überführen die sogenannte Einfachheit.

DLXXVI

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Fürchterlichkeiten. Friedrich Nietzsches Unentbehrlichkeit des Krieges. Mit einer Aufrüstungsspekulation, für deren Gültigkeit sogar Dreadlocks ein Indiz sind.

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      Der Krieg unentbehrlich. Es ist eitel Schwärmerei und Schönseelentum, von der Menschheit noch viel (oder gar: erst recht viel) zu erwarten, wenn sie verlernt hat, Kriege zu führen. Einstweilen kennen wir keine anderen Mittel, wodurch mattwerdenden Völkern … Weiterlesen

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Putin und die Omertà ODER Dr. Exkanzlerbergers Badereise. Viertes Bändchen, „Die Waschung“.

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  Cu è surdu, orbu e taci, campa cent’ anni ’mpaci.[1]Wer taub, blind und stumm ist, lebt hundert Jahre in Frieden. Proverbio siciliano Ich kann alles verzeihen außer Verrat. Vladimir Putin[2]In einem Fernsehinterview im März 2018 I s t sie das, die … Weiterlesen

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Will Smiths Ohrfeife. Eine Fußnote zu Krieg & Correctness.

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Jemand, nennen wir ihn, weil eine komplett marginale, ja peinliche Erscheinung, Olli Patterer[1]Sprücheklopfer, tätigt über die Krankheit der anwesenden Ehefau eines Filmstars, nennen wir ihn Be Intheright, eine nicht nur unangemessene, sondern die Genzen der Geschmacklosigkeit noch in besonderem Sumpf … Weiterlesen

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„Blutbefleckt“ | Endlich auch anderswo ein Wort gegen Helden. Von Michael Wolffsohn in der NZZ. Die Sprache der Helden, 6.

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→ D o r t : → D o r t . Es sind Menschen, die in Notwehr kämpfen. Mit „Heldentum“ hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun. ANH ______________ Siehe auch → h i e r. Siehe … Weiterlesen

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„Wir, die Offiziere Russlands, fordern den Präsidenten der Russischen Föderation auf, seine verbrecherische Politik und die Provokation eines Krieges (…) aufzugeben.“ Der als Ansprache der Allrussischen Offiziersversammlung an Wladimir Putin gerichtete Rückstrittsappell des militärischen Hardliners Leonid Iwaschow, russischer Generaloberst a.D., vom 31. Januar 2022.

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[Mit Dank an → Peter Wensierski]    (Um die Tragweite dieses „Appell“s zu verstehen, ist es emi- nent wichtig, sich klarzumachen, → mit welchem Mann wir es hier zu tun haben: „Iwaschow ist Mitglied im nationalisti- schen → Isborsk-Klub und … Weiterlesen

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Die immer wieder, leider, „böse“ Seite der Guten. Sowie, in einer Nachbemerkung, das deutsche „Russia today“-Mitverbot.

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Dabei hat sich Petrenko mehr als nur deutlich gegen diesen Krieg → ausgesprochen. Das reicht „dem“ Ukrainer → aber nicht. „Der Russe“ nämlich ist böse-an-sich: Derartige Haltungen sind nicht nur Tendenz, auch → dieser Aufruf zeigte sie schon, und immer … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge XIV: Bereit für den Atomkrieg? Monika Maron | R.I.v.Steglitz | P.H.E.Gogolin | ANH. (Die Sprache der Helden, 5).

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[Der vollständige Kommentarbaum → dort bei FB.] 26. März 2022, 12 Uhr Reni Ina von Stieglitz (…) Und all die, die den Krieg mit kreischender Stimme herbeirufen, sollten sich an Hiroshima, an den Vietnamkrieg erinnern und sich mal historische Aufnahmen … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge XIII: Wenn wir’s dann noch schaffen. Elfenbeinverlag | ANH

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    Freitag, 25. März 2022, 12.53 Uhr Elfenbein Verlag Wie geht es → der Verwirrung? ANH Du, ich bin ziemlich verzweifelt, kann an nichts mehr denken und auch über nichts mehr schreiben als den Ukrainekrieg – und biete momentan … Weiterlesen

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Waffenlieferungen (Desinformation ff.)

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                Was mich die ganzen Tage über schon gewundert hatte: Wieso erklären die öffentlich, was sie der Ukraine liefern? Dann weiß der Gegner doch bescheid! Bis mir einfiel, siehe auch → dort, alle … Weiterlesen

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Sergej Lawrow und der – angeblich des Westens – Totale Krieg. Sowie zur nicht nur militärischen Technik des Desinformierens.

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Wenn es denn stimmt, was → seitens der USA vertreten wurde, bzw. wird – daß nämlich Putins Vorwurf, die Ukraine experimentiere oder habe experimentiert mit biologischen Vernichtungswaffen, darauf deute, daß er selbst die Absicht habe, solche einzusetzen, dann ist → … Weiterlesen

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Ein Abend Pause von dem Krieg – hier. Das Nichtarbeitsjournal des Freitags, den 25. März 2022. Mit Endre Kukorelly im Collegium Hungaricum, Berlin. Dazu von Hummel der ungeklärte Wein.

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[Arbeitswohnung, 6.51 Uhr Der Amselhahn, in Ferne eine Krähe] Daß ausgerechnet enge hochgebildete und sensible intellektuelle Freundinnen und Freunde für den Kriegseintritt sind und also den Atomkrieg riskieren wollen, macht mich zunehmend ratlos („Wir werden dann schon sehen, wie weit … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge XII: Luftschutzbunker für Pferdchen ODER Was Krieg mit unsern kleinen Kindern macht, auch wenn er – direkt – noch nicht da ist. Ricarda Junge | ANH (Whatsapp)

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[Hier noch als Nachtrag von 10.53 Uhr: FAZ online zu → Für&Wider eines NATO-Eintritts in den Ukraine-Krieg.]   ______________________________________ Dienstag, 23. März 2022, 21.35 Uhr Ricarda Junge[1]Zu ihrem schriftstellerischen Werk insgesamt siehe → Wikipedia. Für ihren Lebenserwerb arbeitet sie als … Weiterlesen

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Nein, meine Söhne geb ich nicht!

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Wie für heute geschrieben, gegen einen NATO-Eintritt in den Ukrainekrieg: [Was mir hier gefällt – und es ist ja tatsächlich nicht meine, sondern eine für mich enorm unterkomplexe Musik -, ist, daß keine und keiner von den allen wirklich singen … Weiterlesen

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Krieg als Kultur. Nämlich Verschlingung.

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    Wenn man aber den Krieg als etwas sich selbst Reproduzierendes sieht, sollte man wohl die vielen Versuche aufgeben, ihn als dem Menschen in seiner sich wandelnden Umwelt irgendwie nützliche oder dienliche evolutionäre Anpassung auzufassen Die Natur heißt uns … Weiterlesen

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Kriegskrank nun auch ich, eher aber trifft „gelähmt“. Das Weiterhinnichtarbeitenkönnenjournal des Dienstags, den 22. März 2022. Fast nur noch Ukraine.

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[Arbeitswohnung, 9.25 Uhr Kinderrufen vom Pausenhof. Sonne.] Daß mir ein Frühlingsanfang, noch dazu ein solcher, einmal keine Freude oder nur so geringe würde bereiten, hätte ich niemals geglaubt. Im Thälmannpark, jetzt schon, sind die Kirschblüten aufgesprungen, die von Mord nichts … Weiterlesen

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Daß der Krieg „schon da“ sei – und also: „Zu den Waffen!“ Entfreundungen, Gleichschaltung ODER Die Sprache der Helden (4). Der neue Deutsche Frühling im Nichtarbeitsjournal des Frühlingsbeginns am Sonntag, den 20 März 2020. Zur Psychodynamik des Krieges.

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[Arbeitswohnung, 7.28 Uhr Frühling überm Hinterhof] Ich bin, ach, Freundin, so voller Sorge, bin voller Angst. Die Stimmung hat eine böse Richtung genommen. Ein einziges Wort des Bedenkens, und die Freunde, offenbar waffenbereit, entfreunden dich; schon gar darfst Du nichts … Weiterlesen

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Auch „die Nation“ ein Blutritual. Von Barabara Ehrenreich einiges mehr. Mit einer Vor- und Nachbemerkung zum Ukraine-Krieg.

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[Abgesehen von der Verantwortungslosigkeit-überhaupt, einen atomaren Krieg auch nur zu riskieren, wozu nun leider auch „mein“ von mir überaus geschätzter PEN-Prä- sident Deniz Yücel – auch noch mit , → wie Oliver Jungen berichtet, „Donnersatz“ – quasi aufgerufen hat, und … Weiterlesen

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Krieg als Kino. Die Sprache der Helden, 3, heute „glänzend“ im Tagesspiegel.

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Auch so tönt die Sprache der Helden: Nicht nur, daß der TAGESSPIEGEL sowas wirklich schreiben läßt, nein, er hebt es auch noch durch Fettdruck hervor. Da ist sie, → Anke Myrrhe, im Abschlußgruß an die Leser,  richtiggehend stolz: Der Krieg … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge XI: Einschätzungen aus Rußland. Autor und Übersetzerin zu de Zayas und Baud sowie ein Beitrag Olga Martynovas. Tatiana Baskakova | ANH (3).

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Sonnabend, 12. März 2022, 8.01 Uhr ANH Ich denke jeden Tag, quasi dauernd, an Sie. Hier ein → Artikel der Neuen Zürcher Zeitung von heute früh. A. 11.52 Uhr Baskakova Danke, Albano, ich fühle Ihr Nah-Sein und Ihre Erreichbarkeit! Auch … Weiterlesen

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Es ist einfach nur noch schaurig. Die Anatomie des Krieges (3), nunmehr – in Selinskyjs gestriger (16.3.) Ansprache vor dem US-Kongress – nicht nur die Sprache der Helden, (2)

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sondern entsetzlicherweise auch ihre — „Musik“:  Nämlich der pure Kitsch. Der unter diese grauenvollen Bilder gelegt ist. Soll er sie uns erträglich machen und denen o h n e ein feines Gehör angenehm sogar? Vor dem gesamten Kongreß. Es … Weiterlesen

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Im wahren Zeichen des Thiers. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 16. März 2022. Für Renate Wucher †. Sowie die Anatomie des Krieges (3), nämlich seine mythische Sprache.

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[Manuskript des ersten Entwurfes der Verwirrung des Gemüts, damals noch (etwa 1979) „Falbins Krise“ genannt:]   [Arbeitswohnung, 10.11 Uhr Stille. Nur in den Ohren rauscht das Blut.] Ich habe ihr, Renate Wucher, sehr viel zu danken; es ist nicht ganz … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge X, nämlich zur Tragik: Anatomie des Kriegs (2), auf den Menschenrücken ausgetragen. Dazu Jacques Baud sowie – im Strom des kollektiven Guten Meinens – das Totschlag“argument“ Verschwörungstheorie . Schelmenzunft | ANH (2).

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  [¡ACHTUNG! Die hier beigefügten Dokumente, vor allem Jacques Bauds, sind mit Vorsicht zu rezipieren. Siehe →wikipédia.fr[1]Wobei Wikipedia sich hier auch selbst rügt: „Cet article ne cite pas suffisamment ses sources (août 2009). Si vous disposez d’ouvrages ou d’articles de référence ou … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge IX: „Erst schießen, d a n n denken“. Kaleb Utecht | ANH (2): Chat in Signal.

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  Montag, den 14. März 2022, 13.52 Uhr Utecht Merke, Du bist sehr aktiv auf Deiner www-Präsenz. Ich kann das wegen erheblicher Ablenkungen (euphemistisch formuliert) leider nur überfliegen, mir fehlt auch faktisch die Zeit für substanzielle Kommentare in ordentlicher Qualität. … Weiterlesen

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Aber auch das ist zu denken: Zum „Konformitätsdruck der Krieges“ ODER Differenz soll nicht sein. ANATOMIE DES KRIEGES (1) bei Peter Wahl, nämlich zu Thukydides. Im Makroskop des 4. März 2022.

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  → D o r t :[1] Oder → hier als PDF.               Wogegen freilich → das wieder steht. Zum Beispiel. Daß, die Analysen beiseite, Angriffe auf zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kindergärten, Wohngebiete sowie direkt … Weiterlesen

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Daß kein Trost ist: Ein einziger Aufschrei gegen den Krieg. Verdis Requiem in der radikalen Interpretation der Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim.

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[Jetzt auch bei → Faustkultur. 16. 3. 2022, ANH]   „Susanne Bernhard kann das, von dem ich bis zu diesem Moment behauptet habe, daß nur die Callas es konnte.“ Peter H. E. Gogolin                                    Ob die Absage der russischen Sängerin … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge, INTERMEZZO oder FRIEDEN ÜBERM KOLLWITZPLATZ. Der Brief einer inneren, quasi, Waffenruhe als Arbeitsjournal des Sonntags, den 13. März 2022, über das Tagvor geschrieben und ganz früh morgens rausgeschickt.

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[Verdis Requiem, Berliner Philhamoniker, mit Susanne Bernhard unter Daniel Barenboim wird heute um 12 Uhr → w i e d e r h o l t !] 13.3.2022 7.19 Uhr Lieber Schelmenzunft, Ihnen heute früh mein erstes Getipptes, nachdem ich bislang nur ein wenig hie und da herumgelesen habe, weil … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge VIII: Russophobie, Reichstag, Aufrüstung, neue deutsche Gesinnungsschnüffelei & DiEM25. Schelmenzunft | ANH. (1)

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  Lieber ANH, (…) einen gleichermaßen → aufmerksamen Blick in Putins wie in Habecks Gesicht hätte ich mir von Ihnen gewünscht, statt dessen: Gergiev (na ja) und Netrebko (sowieso überschätzt) – das von Ihnen? Sie haben Lindner gewählt und machen … Weiterlesen

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Wes Kriegsgeistes Kinder auch Frauen sind. Absolut widerlich: Die Berliner Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) über hier angekommene ukrainische Flüchtlingskinder.

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[→ Videoquelle] „Sie trauern nicht um ihre Eltern und haben keine Angst, weil sie haben ja keine mehr.“  Setzt diese komplett empathielose die Frau vor die Tür. (Auch hier die verschluderte Sprache: „weil sie haben ja nicht.“ Selbst der Bezug … Weiterlesen

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Von keinem Ruhm | und Ehre nur, soweit sie Ruhm verneint. Ein Totentanz als Arbeitsjournal des Donnerstags, den 10. März 2022. Darinnen als Motto „Russians“ von Sting.

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[Arbeitswohnung, 10.41 Uhr Sonne, so dankbar für die Sonne (Kalt darf’s gerne sein).]  Um zwanzig vor sechs mit dem ersten Lied eines der beiden Amselhähne des zweiten Hinterhofes aufgestanden; der Wecker nervte erst, als ich bereits den Orangensaft preßte. … Weiterlesen

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Tradition ist wichtig.

 

Der März ist traditionell ein schwieriger Monat für russische Herrscher:
Stalin starb am 5. März, Alexander II wurde am 13. März ermordet, Nikolaus II hat am 15. März abgedankt, Paul I wurde am 24. März erdrosselt.

Nicht, dass ich etwas vorschlagen möchte, doch Tradition ist wichtig.

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Dieses ist zurückzuweisen, und zwar scharf. Der Ukraine Außenminister Dmytro Kuleba an Deutschland.

Wobei deutlich zu spüren ist, aus welcher Panik hier gesprochen wird, einer berechtigten Panik, die den Vorwurf selbst als Drohung entschuldigen mag: Entweder wird Deutschland eine führende Nation bei der Unterstützung der Ukraine und im Kampf gegen das russische Böse. … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge VII. Chat: A.Esch|ANH (1). Ein noch vor dreizehn Tagen nicht denkbares Gespräch.

Montag, 7. März 2022, 13,55 A.Esch Habe die → Pressemitteilung des PEN ebenfalls schon auf FB verlinkt. ANH Ich werde sie erst nach der vom → internationalen literaturfestival berlin ausgerufenen → Kundgebung einstellen, wohin ich gehen werde. Meine FB-Annoncierung sollte … Weiterlesen

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Wir werden uns schuldig machen, so oder so ODER Die Tragik.

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„Der Aggressor sollte wissen, daß die Vergeltung unumgänglich ist. Und dann kommen wir als Märtyrer in das Paradies, und sie verrecken einfach, bevor sie es auch nur schaffen, Reue zu zeigen.“ Wladimir Putin → Международный дискуссионный клуб «Валдай», 2018 Wir … Weiterlesen

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Frieden, n i c h t „Ruhm“! Das Ukraine- und heute Bebelplatz benannte Arbeitsjournal des Montags, den 7. März 2022. Darinnen Marieluise Beck großartig spricht und furchtbar dumm Wolf Biermann, in jedem Fall verantwortungslos.

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[Am Ende dieses Beitrags finden Sie ein Video, das den Mitschnitt der gesamten hier dargestellten Veranstaltung zeigt. Dank an Gaga Nielsen für den Hinweis.]] [Foto: ANH | Alle übrigen Bilder (©: → Gaga Nielsen] [Arbeitswohnung, 8.48 Uhr Herrlich strahlende Sonne … Weiterlesen

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Die Presseerklärung des Deutschen PENs. Ein Mitergebnis des Offenen Briefes an Deniz Yücel der Ukraine-Dialoge V.

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[→ Ukraine-Dialoge V: Offener Brief an Deniz Yücel] Der Feind heißt Putin, nicht Puschkin Pressemitteilung[1]→ Dort als PDF, Darmstadt, 6. März 2022 Es herrscht Krieg in Europa. Der russische Autokrat Wladimir Putin lässt seine Truppen die Ukraine überfallen. Alle, die … Weiterlesen

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Sonntag, den 6. März 2022. Bebelplatz Berlin 14 bis 17 Uhr. Kundgebung, Wladimir Putins russischer (und nicht etwa Rußlands) Völkerrechtsbruchskrieg in der Ukraine.

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Ich werde dort sein. Aufruf des internationalen literatur-festivals (ilf) Berlin und der Peter-Weiß- Stiftung für Kunst und Politik e.V. Berlin: Wir können nicht länger warten. Seit dem frühen Morgen des 24. Februar 2022 führt Putin Krieg gegen die unabhängige Ukraine … Weiterlesen

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Die neuen Fliehenden. Video, geteilt von Zeit online. (Kommentiert in „Gender“sprech).

[… nein, die Sprecherin hat k e i n e  Sprachbehinderung. Aber jetzt geht es um etwas anderes als den Unfug eines vermeintlich „gendercorrecten“ Sprechens.] [Daß allerdings trotz des Unheils auf ihn, den Unfug, bestanden wird, ist eine Peinlichkeit für sich. … Weiterlesen

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„Existiert Corona noch?“ fragte jemand bei Twitter im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 5. März 2022,

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nämlich → Beate Zurwehme. Schön ist auch: „Jedes Mal, wenn Putin lügt, wird sein Tisch länger.“ (Ich hatte nicht die Zeit, mir die Autorin, den Autor zu notieren; kaum hatt ich’s gelesen, legten sich schon hundert neue Posts obendrüber). *** … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge VI: Bersarin/ANH (1). Darin unter anderem auch zu, auf ukrainischer Seite, rassistisch-nationalistischen „Kämpfern“ mit Deckung der Regierung.

[Nachgetragen, da → anderes vordringlich wurde. Siehe auch → in Aisthesis heute.[1]Bersarin spiele mit dem Gedanken, die NATO massiv eingreifen zu lassen, aber ohne Hoheitskennzeichnung der Kombattanten. Der verlinkte Text ist meine Entgegnung. ANH, 4. März] Sonntag, 27. 2. 2022 … Weiterlesen

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Zum, für eine militärische Weltmacht, irritierend schleppenden Vormarsch der russischen Armee. Überlegungen von Hadmut Danisch.

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Abgesehen von der, durch seinen frozzelnden Stil, Kälte dieses, ich schreibe mal, „Kriegsironikers“ könnte an → seiner Analyse einiges wahr sein, vielleicht sogar fast alles. Es paßt erschreckend zu viel. Was diese Katastrophe nur umso gefährlicher machte, und grausamer das … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge V: Brief – und nunmehr Offener – an Deniz Yücel, den Präsidenten des deutschen PENs.

[Als ersten Nachtrag → zu gestern.] Lieber Deniz, bin grad dauernd, auch und gerade in Der Dschungel, mit dem Ukrainekrieg beschäftigt, wie Du ganz sicher auch. Dabei → korrespondiere ich mit meiner russischen Übersetzerin → Tatjana Baskakova; die vorgestern ihre … Weiterlesen

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Fast mehr schon als Skandal: Denn jetzt geschieht eben d o ch, was Baskakova gestern befürchtete

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und mir → d o r t geschrieben hat. Die Privatpersonen, in diesem Fall russische Künstlerinnen und Künstler, sollen in Schuld- und Sippenhaft genommen werden, obwohl sie sich gegen diesen Krieg unter Inkaufnehmen eigner Gefährdung teils sogar öffentlich wehren. Ukraine-Dialoge IV: Email Tatjana … Weiterlesen

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Wolodymyr Selenskyjs soeben online gehaltene Videorede vor der EU. Ungekürzt und mit deutschen Untertiteln.

  [Quelle: → DIE ZEIT | Ukraine Liveblog →REUTERS Um besser mitlesen zu können, Vollbildschirm wählen (durchbrochenes kleines Quadrat rechts unten.]

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Gegen diesen Krieg eingestellte russische Soldaten marschieren vom Schlachtfeld in Sumy. Die Ukrainer danken ihnen, daß sie nicht gekämpft haben.

[Quelle: TWITTER | → NewsReader@NewsReaderYT)   Ich weiß aber nicht, ob das Video authentisch ist. Dennoch, selbst als hoffnungsvolle Utopie wäre es gut: „Anti-war Russian soldiers reportedly march back from the battlefield in Sumy, Ukraine. The Ukrainians thank them for … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge III: Email Tatjana Baskakova/ANH (Übersetzerin und Autor 1)

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[Siehe auch → Offener Brief an den Präsi- denten des deutschen PENs, Deniz Yücel] [Zu Tatiana Baskakova: → Татьяна Баскакова → Facebook]     An Tatjana Baskakova, 1. März 2022, 11.32 Uhr Liebe Tania, eben habe ich für Sie ein … Weiterlesen

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Ganz vergessen mag ich meine Dichtung nicht: WARUM MUßTE DER MAESTRO STERBEN? Ute Stefanie Strasser über ANH, In New York, Manhattan Roman. In Faust Kultur.

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    → D o r t :                

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Ukraine-Dialoge II: Email,1 / Whatsapp 1

I. Email | Freunde S. an ANH, 26. 2., 22.32 Uhr (…) wir haben Deinen Beitrag zum aktuellen Krieg gelesen und können ihn insgesamt nachvollziehen; es kann wohl nur im umfassenden Sinn darum gehen, Kriege zu verhindern. – E(….) hat … Weiterlesen

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„Gruselige Entwicklung“.

 

„This is a chilling development. (…) The mere idea of a nuclear conflict is simply inconceivable.“
António Guterres, Feb 8th 2022, NYC

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Ukraine-Dialoge I: Kaleb Utecht/ANH (1). Am Ende, erschreckend, Полк Азов (Regiment Asow).

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Kaleb Utecht „…vor’m Fall der Ukraine“??? Die Ukraine fällt nicht. ANH Kaleb Utecht Doch. Leider. (Aber ich würde es lieben, unrecht zu haben, habe es mir schon sehr oft ersehnt. Eine Freude, dann „ich habe mich geirrt“ zu sagen und … Weiterlesen

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„Wir kommen da mit sauberen Händen nicht mehr heraus“: Deutschlands zweite – der Bundesrepublik – quasi Wiederbewaffnung, nun atomar? Im Nichtarbeitenkönnenjournal des Sonntags, den 27. Februar 2022.

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[Arbeitswohnung, 15.40 Uhr] Ans Arbeiten ist nicht zu denken; statt dessen von → Scholzens Regierungserklärung an die Parlamentsdebatte verfolgt – wobei es schon  erbärmlich ist, daß die technische Ausstattung des Reichstagsgebäudes nicht nur keine störungsfreie live-Übertragung zuläßt, sondern die Störungen … Weiterlesen

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O schweres Atmen der Zeit! Leoš Janáčeks „Věc Makropulos” in Claus Guths & Simon Rattles Interpretation der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Mit Marlis Petersen.

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[Nach der Premiere des 13. Februars 2022 für Faust- kultur geschrieben und → d o r t am 14. erschienen. Hier, nach erneutem Besuch am 25. Februar, leicht revidiert[1]Weil eine szenische Idee im Nachhinein gestrichen wurde. sowie mit einer Anmer- kung und Fußnoten … Weiterlesen

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Verloren. Das eigentlich-nicht-wirklich-Arbeits-, eher Sorgejournal des Freitags, den 25. Februar 2021. Unmittelbar vorm Fall der Ukraine.

[Arbeitswohnung, 8.49 Uhr Keine Musik, draußen nur sehr gelegentlich ein Vogelzwitschern, der Amselhahn hat geschwiegen, als wäre auch er der Ahnungen voll.] Jedes, aber auch jedes Gespräch wie fast auch jeder Gedanke handelt von Rußlands Ukrainekrieg. Auf meine – ohnedies … Weiterlesen

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Nun ist das Undenkbare da,

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weil es denkbar war: [Arbeitswohnung, 9.30 Uhr Kinderrufen: Erste Pause in der nahen Kollwitzschule Ein Hauch von Sonne, die sich nicht traut, der → Nach- richten, meine ich, wegen Erster Latte macchiato und Angst] Alle Seiten, außer der Ukraine, wo … Weiterlesen

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Cavanis Nachtportier im, auch zur Verwirrung des Gemüt(h)s, Arbeitsjournal des Dienstags, den 22. Februar 2022. Und zuvor der Dialog mit einem mir wichtigen Kollegen, dem ich den Hinweis auf Cavani verdanke.

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[Arbeitswohnung, 6,40 Uhr Erster Latte macchiato | Erste Morgenfeier Keine Musik, sondern der jugelnde Amselhahn wieder, draußen, sowie zwei Krähen, die rufen] Ich weiß nicht, ob mich Freund → Esch[1]ein Anonym; der Kollege möchte öffentlich nicht mehr kommentieren; pikant freilich, … Weiterlesen

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Keine Sterne mehr zeugen.

 

 

Siehe → dort.


(Wobei selbstverständlich Liebesumarmungen gemeint sind.)

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Dietmar Hillebrandt und die Sainte Chapelle. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 20. Februar 2022. Sowie mein falsches Vêpres-Datum à la sicilienne. Am frühen Abend geschrieben.

[Arbeitswohnjung, 18.33 Uhr Philippe Hersant, In Nomine pour violoncelle principal et six violoncelles Eiweiß-Bananen-Kiwi-Shake (täglich, um das Gewicht zu halten] Mit → dem Tagwerk fast durch. Eigentlich säße ich jetzt in der Oper, wäre mir nicht eine irritierende, vielleicht auch … Weiterlesen

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„Siebzehn Jahr, blondes Haar“. Die Verwirrung des Gemüts (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Textvergleich 8

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(ich habe überhaupt nicht mehr gewußt, in welchem Ausmaß der Wolpertinger hier schon vorausgeplant war): Buchfassung 1983: (…) Womöglich ist er zu einer Nutte gegangen, die fragte ihn, weil er nichts als sprechen wollte, weshalb es ihn ausgerechnet hierher verschlagen … Weiterlesen

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Nomen fatum est? fragt es im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 19. Februar 2022, das auch ein bißchenTagebuch ist.

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[Arbeitswohnung, 6.46 Uhr France musique contemporaine: Théo Mérigau, „Hoquetus Animalis“ pour orgue Erster Latte macchiato] Auf seit Punkt 6, Orangen ausgepreßt (hab ich mir seit knapp zwei Monaten angewöhnt), den Latte machiato bereitet, Pfeifen gewechselt und geputzt, beginne ich den … Weiterlesen

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Marlis Petersens Anderswelt. Und Camillo Radickes. In den „Dimensionen“: bei Solo Musica, 2018.

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[Fotografien, auch CD-Cover (©): → Yiorgos Mavropoulos]     Wie frappiert Die Dschungel war, ward → dort bereits geschrieben sowie, ich hätte die Platte sofort bestellt. Was ich bei amazon tat, weil sie dort rätselhafterweise weniger kostete als bei jpc, … Weiterlesen

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Ein Nein ist ein Nein ODER Strenggenommen Vergewaltigung. Die Verwirrung des Gemüts (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Textvergleich 7:

[Eine Stelle in der Fassung von 1983, die ich wegen der Voraussicht, die der junge ANH, der dieses Kürzel damals noch nicht führte, auf die heutigen Diskurse nicht nur hier hatte – aber hier ist es so deutlich, auch wenn … Weiterlesen

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Die Rezension Makropulos‘. (Mit einem Tagebuchnotat und einer wehend kurzen Musik).

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→ Dort in In Fausts Kultur:                               Wobei es mich eigenartig berührt, daß diese Sängerin, Marlis Petersen, die mich derart beeindruckt hat, eine CD eingespielt hat, … Weiterlesen

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Abschiede, Begrüßungen. Das alte Notizbücherl, das neue. Im Arbeitsjournal des Montags, den 14. Februar 2022. Darinnen über Liebesenden. Und wieder die fiktive Macht.

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[Arbeitswohnung, 6.44 Uhr Janáček, Věc Makropulos] Zwar sind anderthalb Seiten noch frei, aber ich wußte gestern nachmittag, ihrer mehr zu brauchen, wenn ich nachher in der Lindenoper säße und, wie immer quasi blind dann, Stichworte zur Aufführung notierte, während ich … Weiterlesen

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Discovery of Witches. (2).

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Vampire sind die Intellektuellen der Geisterwelt und aber auch — katholisch. Ihre Oberschicht gehört einer geheimen, weil nicht zölibatären Abteilung der Societas Jesu an, deren Grenzen zum Institutum Beatae Mariae Virginis fließend sind, ja sie verschwimmen wie in der Dämmerung … Weiterlesen

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An Ulrich Faure

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  → Hadelich, ja – wie gut, daß Du wenigstens d i e s e kleine Heilkraft hast. Meine Güte, wie furchtbar, du Armer! Bei mir keinerlei Nebenwirkungen[1]Bezieht sich auf seine Boosterimpfung mit Biontech; bei mir war es Moderna, wenn ich vom deutlich zuvielen … Weiterlesen

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A Discovery of Witches. (1).

 

Eine Serie, die die böse Idiotie des identitären Diskurses komplett bloßlegt …
— und seinen Faschismus.

 

[Bild (©): Sky]

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Verschwörung der Gesichter. Die Verwirrung des Gemüts (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Textvergleich 6

  Buchfassung 1983: (…) Mit welchem Satz Laupeyßer von Schulze empfangen worden war, am 16., abends, es war dunkel gewesen bereits und die Räumung der Wohnung vollzogen. Kaum hatte Laupeyßer ge­klingelt – was heißt, er klingelte sicherlich an die fünf … Weiterlesen

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Eggebrecht ODER Soeben. (An einen Leser).

  Guten Morgen, haben Sie Dank. Aber was immer Eggebrecht → da schreibt (→ Hadelich läßt er einfach aus), ich bin der Klagen überdrüssig, die „wahre Selbstvergewisserung“ sei nur im live-Konzert möglich. Schon das Wort „wahre“ ist in diesem Zusammenhang … Weiterlesen

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Die Rezension des Antikrists

in Fausts Kultur, nämlich → dort:

 

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7. Februar 1955/2022.

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Langgaards Antikrist. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 6. Februar 2022.

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[Arbeitswohnung, 14.40 Uhr Langgaard, Antikrist] Seit sechs Uhr morgens die Kritik zur → Aufführung von gestern abend geschrieben, dabei drei Mal den Mitschnitt prüfend abgehört und den fertigen Text soeben, keine zehn Minuten ist’s her, an Faustkultur geschickt. Er endet … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 5. Februar 2022: Des Lehrauftrages vierter und letzter Seminartag, Uni Bamberg Zoom. | Ab 20 Uhr der Antikrist.

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[Arbeitswohnung, 10 – ca. 17.20 Uhr]                                                      Arbeits-Padlet                                                                         ANH Cockpit (→ Zoom) Und abends Antikrist

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Mahesh & Tussaud’s. Die Verwirrung des Gemüts (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Textvergleich 5

  Buchfassung 1983: Fast kommt er sich wie einer dieser Krishnajünger vor, die hier ja auch noch ihr Fett abkriegen müssen mit ihren wal­lenden Jesusbärten und dem schalen Geäug nach irgendwo Jen­seits. Oder die no-future-Typen. Im Café findet er manchmal … Weiterlesen

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Der zweite Fahnensatz ist da. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 3. Februar 2022. Die Brüste der Béart, 64. Sowie Neues von Traumschiff und – ja! – Арго . Другой мир.

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Kam gestern abend an: Und der Verleger schreibt uns dazu, Elvira M. Gross und mir: Die wichtigste und gute Nachricht: Die Druckerei im Westen Frankreichs konnte nun tatsächlich noch eine notwendige Tranche des nicht mehr hergestellten Papiers ergattern. Damit ist … Weiterlesen

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Bäckervirus. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 2. Februar 2022.

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Immerhin hat’s diese traditionelle Ostbäckerei sogar in THETIS.ANDERSWELT gebracht. Darin wird von neuen Krankheiten gesprochen, „und alte, urvor­denkliche, stiegen aus dem Verges- sen; man konnte sie voneinander nicht scheiden.“ Weil er es nun aufgab, seine Bäckerei noch zu finden (Hacki … Weiterlesen

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Nix mp3, noch sonstig Reduktion: Jarrett, Köln Concert 1975. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 1. Februar 2022. Darinnen das ES.

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[Arbeitswohnung, 6.44 Uhr Keith Jarrett, The Köln Concert (1975) Als ich einundzwanzig war, ein Jahr jünger als heut → mein Sohn)] Ich hab sie noch, die erste, selbstverständlich auf Vinyl, Pressung des Konzertes, dieses wie auch die-Platte-dann längst eine Legende: … Weiterlesen

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Zu online-Lehre, Zoom et aliiaea. Das Arbeits- und Sohnesgeburtstagsjournal des Sonntags, den 30. Januar 2022.

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[Arbeitswohnung, 6.54 Uhr Sofia Gubaidulina, Erstes Streichquartett] Gestern wieder von morgens um zehn bis spätnachmittags kurz nach fünf mit eigentlich nur einer, nämlich mittags, Pause abermals online den Lehrauftrag der Bamberger Universität gelebt, ja, gelebt, und zwar alle insgesamt achtzehn … Weiterlesen

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Fast ein Mißbrauch, in jedem Fall Mißbrauchsaffekt. Die Verwirrung des Gemüts (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 4,

  [diesmal kein Textvergleich, sondern wegen der, glaube ich, Intensität der Szene n u r die Neufassung und also ohne den Vergleichstext im 1983 erschienenen Buch:]   (…) Was ihn aber nicht hinderte, sich neben den Pflanzen erneut auf dem … Weiterlesen

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Verrasend zähe Zeit. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 27. Januar 2022. Befeuert von Frank Martins Sturm vom Nachmittag bis in den frühen Abend geschrieben.

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[Arbeitswohnung, 16.07 Uhr Martin, → Der Sturm] Während ich, bevor ich mich wieder einmal zum Mittagsschlafen legte – etwas, das ich erst kürzlich als Erholungsakt wieder aufgenommen habe -, also während ich mein Essen zubereitete, kam mir, Freundin, der Gedanke, … Weiterlesen

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Elster & Geck. Die Verwirrung des Gemüts (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Textvergleich 3

  Buchfassung 1983: Im länglichhoch aufgestreckten Baum gegenüber, einer Pappel – ich sitze vorm Schreibtisch in der Wohnung der verreisten B., weil ich die Blumen verpflegen soll und muß; selbst hierhin hat sich also mein eigenartiges Verhältnis zu Pflanzen schon … Weiterlesen

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Ein Hodengnom, leider nicht von ANH, im Arbeitsjournal des Sonntags, den 23. Januar 2022. Denn über das glückhafte Lehren.

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[Arbeitswohnung, 7.06 Uhr Разумóвский → III C-Dur mit dem hinreißend fugierten Prestofinale] Um zehn nach sechs hoch, nachdem ich gestern im Anschluß an das online-Ganztagsseminar lange noch, doch nicht vom Schreibtisch aus, Musik gehört habe, sondern konzentriert im breiten Musiksessel, … Weiterlesen

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Zungenbisse & Otologie. Die Verwirrung des Gemüts (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Textvergleich 2

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[Schreibtisch am 21. Januar abends, bei Allan Petterssons Violinkonzert No 2 (revidierte Fassung 1977-78) Isabelle van Keulen, Schwedisches RSO, Thomas Gausgaard 26. – 27. März 1999, Berwaldhalle Stockholm]     ____________ Buchfassung 1983: (…) Als Laupeyßer ging, biß er sich … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Freitags, den 21. Januar 2022, darinnen mein alter Führerschein.

Diese Galerie enthält 7 Fotos.

[Arbeitswohnung, 7.04 Uhr Erster Latte macchiato[1]Seit ich mir angewöhnt habe, mir morgens einen Orangensaft zu pressen, bleibt es meistens bei einem; allerdings kommt gegen acht ein caffè freddo hinzu.] Seit 5.30 Uhr auf, weil bereits kurz nach halb elf erschöpft … Weiterlesen

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ANH: „Form und Schönheit“. Die Lesungen und Gespräche des Internationalen DFG-Kollegs am 21. April 2021. Online-Videomitschnitt der Universität Trier.

 

Begrüßung Henrieke Stahl Moderation Ralf Schnell

 

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Adam schreibt zu Merz. Gut anwendbar auch anderswo, und über|all der letzte Satz.

[Arbeitswohnung, 6.34 Uhr France musique contemporaine: Hans Werner Henze, El cimarron, Die Geister]   Es hat ihn empfindlich gemacht und sein ohnehin stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein so weit gesteigert, dass es manchen in der Partei zu viel wurde. Die Bonzen, die … Weiterlesen

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Behäbigkeiten & Revolver. Die Verwirrung des Gemüts (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Textvergleich 1

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  Buchfassung 1983: – Und der Revolver? fragte Agnes. – Richtig, der Revolver: Nach außen hin war Falbin von einer Gutmütigkeit, die an Be­häbiges grenzte, und kaum imstande – jedenfalls vor der Bahnhofszeit –, jemandem über eine längere Zeitspanne in … Weiterlesen

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Kummer, Freude, Omikron. Das Arbeitsjournal des Montags, den 17. Januar 2022. Neunhundertsiebenundvierzigkommasieben.

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[Arbeitswohnung, 7.46 Uhr Sibelius, Karelia, in Kalevi Ahos Rekonstruierung. Erster Late macchiato nebst Orangensaft, selbst gepreßt] Auch ein Spiel, die Berliner Inzidenzzahlen, die einer wie ich immer halt nur glauben muß, zu quasi Journaltiteln zu machen? Aber Omikron spielt eine … Weiterlesen

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An Marcella Fassio. Zum Literarischen Weblog und überhaupt dem „Fiktiven“.

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Sehr geehrte Frau Fassio, haben Sie Dank[1]für Übersendung der Text-PDFs. Ein paar wenige Anmerkungen: Vieles dessen, was Sie und andere den Literarischen Weblogs entnehmen, etwa die Selbstkonstruktion des Autoren- und überhaupt Ichs, hat in meiner literarischen Arbeit weit früher als … Weiterlesen

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Steuererklärung ….

… (für 2020!) Hilft ja nix. Das Finanzamt hatte schon recht, mir eine Frist zu setzen, die der zuständige Sachbearbeitet auf meine Bitte hin milde um zwei Wochen verlängert hat. Andernfalls wäre mir → Laurelostan nicht möglich gewesen; ich hätte die längst gebuchte Reise canceln müssen. Jetzt muß ich schon aus Gründen meiner Ehre die Frist auch einhalten und habe es bereits fast geschafft. Seit Dienstagfrühe sitze ich dran. Deshalb ist von mir sonst zur Zeit nichts zu hören.

Und morgen wird die erste (online)Ganztagssitzung meines zweiten Bamberger Lehrauftrags stattfinden.

ANH, 14. Jänner, 7.41 Uhr
Arbeitswohnung mit Schnittkes nach wie vor grandioser Faustkantate
„Seid nüchtern und wachet“ für Alt, Countertenbor, Baß, gemischtem
Chor und Orchester aus den Jahren 1982/83)

 

 

 

 

(Zum Bestellen das CD-Cover anklicken.)

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Am, für diesen Jahreswechsel, letzten Tag in Amelia. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 9. Gennaio 2022.

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[Casa di Schulze, Lauretania amerina ore 8.01, Schreibplatz] Ich hatte mir bei meiner Abreise aus Berlin viel, leider zu viel vorgenommen, um es auch zu schaffen, und habe also nur ein Quäntchen erledigt; dazu später. Denn aber wenigstens ein amerinisches … Weiterlesen

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Gang die schmale Via degli Archi entlang zur Casa di Schulze, Lauretania in Umbrien.

Diese Galerie enthält 1 Foto.

(Nach einem, in vollem Sonnenschein, dem kleinen Gedichtzyklus „Mauern Amelias“ aus dem Ungeheuer Muse dienenden Spaziergang, der, also jener, in der nächsten Serie von „Alles, was die Welt ist“ videografisch interpretiert werden wird, um solche Mauern eben aufzunehmen, teils als … Weiterlesen

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertfünfunddreißigster bis zweihundertfünfundvierzigster Tag.
Vierte Serie, dreizehnterTag:
Das bleibende Thier

|| Dreizehnte Bamberger Elegie ||

[Gerade noch fertiggeworden, also vor Reise und Jahrewechsel. Es war mal wieder ein Tigerritt,
und prompt erfolgte eben noch, wegen Brittens Musik, ein – berechtigter – Urheberrechtseinspruch.
Da ich stets dieselbe Aufnahme verwendete, das auch diesmal getan habe, gehe ich indes davon aus,
daß meiner Gegenargumentation gefolgt werden wird. Alle vorigen Male wurde mir, nachdem die Arbei-
ten gesichtet und gehört worden waren, ohne jeden weiteren Einwand die Genehmigung erteilt. In der
Regel vergingen bis dahin ein bis zwei Wochen. Eine Auswirkung auf die Veröffentlichung haben die
Beschwerden auch nicht; lediglich ist die sogenannte Monetarisierung ausgeschlossen – etwas, das bei
diesem künstlerischen Projekt auch gar nicht beabsichtigt ist.]

Also:

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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„Alles ist Ereignis und Paranoia, Schwelle, Schachzug und Symbol.“ Samuel Hamen über ANHs „In New York | Manhattan Roman“. PODCAST.

„Daß im Oevre von Herbst, der bereits in seiner Anderswelt-Tri-
logie eine phantastische, hypertrophe Megacity heraufbeschwor,
ein New-York-Roman nicht fehlen darf, versteht sich von selbst.“
Jan Drees, Anmoderation

 

 

 

 

→  D o r t .

 

 


„Wenn dann auch noch Alban Nikolai Herbst, dessen Texte die li-

terarische Postmoderne im deutschsprachigen Raum wie wenige an-
dere inkorporieren, über New York schreibt, ja, dann muß sich
nicht nur die Figur verlaufen, sondern sich gleich die gesamte
Clique, Figur, Erzähler und Autor in den urbanen Palimpsesten
verirren. (…) Dementsprechend kunstvoll gleitet, schrammt und
keilt sich der Roman durch einen, Zitat, ‚Schauplatz phantasti-
scher Intrigen‘ durch die Räume dieser Stadt, ihre Sprachen, Ty-
pen und Atmosphären. (…) Alles ist Ereignis und Paranoia,
Schwelle, Schachzug und Symbol.“
Samuel Hamen


______________________________________
Alban Nikolai Herbst
In New York Manhattan Roman
Neuausgabe nach der Urfassung
Lektorat von Elvira M. Gross | Arco Verlag, Wien & Wuppertal 2021
25 Euro | ISBN ISBN 978-3-96587-010-9 | → Bestellungen

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Der genaue Blick ist grausam.

 

Er schönt nicht sondern s i e h t.

 

Am Beispiel ANHs:

 [Von John  Macdouell (©) anläßlich eines Beitrages für afp, Dezember 2021 (Auschnitt)]

[Von Susanne Schleyer (©) für Meere, Frühsommer 2003 (Auschnitt)]

 

 

__________________________

    • Miszellen des Alterns, 1
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Das „Wokeness“ und derie PrimitivierungInn*en des Denkens. Konrad Paul Liessmann bei Nu.at.

 

 

 

            → → → → Dort:

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertfünfundzwanzigster bis zweihundertfünfunddreißigster bis Tag.
Vierte Serie, zwölfter Tag:
Das bleibende Thier

|| Zwölfte Bamberger Elegie ||

[Meine → Vater-Elegie, deren videografische Interpretation
aus technischen Gründen höchst kompliziert war. In film-
handwerklicher Hinsicht ist auch sie sicherlich noch nicht
perfekt; künstlerisch indes bin ich zufrieden. Nach nahezu
vier Monaten Arbeit wurd es ja wahrlich auch Zeit, sie
endlich online zu stellen.
ANH, 22. November 2021]

 

ACHTUNG! Das Video startet bei Minute 8,02, was ich erfolglos zu ändern versucht habe. Also bitte erst auf 0:00 zurückstellen. ANH, 24.11.21, 20.15 Uhr.

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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Alles Leben

 

ist Zwischenreich.

(Und jedes Zwischenreich Leben, denn jedes Zwischenleben reich).

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Patmos, verkehrt

Diese Galerie enthält 5 Fotos.

Geschrieben für → Gutenbergs Welt, WDR3. Dort ausgestrahlt am 20. 11. 2021. → Podcast.   „Wir können es umdrehen“, sagt Arndt. Selbstverständlich bin ich der einzige im Raum, der weiß, wer mir da gegenübersitzt. Er ist ja meine Erfindung. Damals … Weiterlesen

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Novemberwien, Zwei. Abendblicke, Hinterhof.

 

 

 

 

Auf alle Fenster sind Kreuze gemalt. Als wären die Menschen schon tot.

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Novemberwien, Eins. Des Freitags bis Samstags Arbeitsjournal vom 13. 11. 2021.

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

[Wiener Schreibplatz Lorbeer, 7.18 Uhr] Liebste Freundin, erst einmal muß ich mich entschuldigen, fast bin ich ein wenig zerknirscht. Denn genau einen Tag, bevor vorgestern früh ich die Reise nach Wien antrat – präziser: am späten Nachmittag des Donnerstags – … Weiterlesen

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Heute in Faustkultur. BIS FAST INS VERSTUMMEN INTENSITÄT. Currentzis‘ Fünfte von Mahler. Von Alban Nikolai Herbst.


 

 

 

 

 

 

 

[Fotografie: Amoorphotograph / → Wikipedia]

 

→ → → → →   D o r t :

 

 

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ERSCHIENEN. In New York | Manhattan Roman. AUSGABE ZWEITER HAND, NEUFASSUNG NACH DEM URTEXT. Neulektoriert von Elvira M. Gross und kunstvoll farbig verwoben mit Bildern und Faksimiles.

Ich danke allen jenen, die solch
eine Ausgabe haben möglich
werden lassen.
ANH, Oktober 2021

 

Alban Nikolai Herbst
In New York

Manhattan Roman
Mit kunstvoll eingewobenen
Bildern und Faksimiles
170 S. / Hardcover
25 Euro
ISBN 978-3-96587-010-9

 

 

 

 

 

 

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Ausgegebenem Anlaß. Statt eines Arbeitsjournales die Antwort an eine Leserin.

 

ANH Zwölfte Bamberger Elegie Montage 5 (Stand: 16. 10. 2021, 9.42 Uhr)

 

>>> D o r t .

 

(Bei Brittens A Midsummer Night’s Dream).

 

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Anangesichts als Arbeitsjournal: Selbstbild mit Vater. Am Dienstag, den 31. August 2021.

[Arbeitswohnung, 17.21 Uhr]

Während ich intensiv an der Videoinszenierung der zwölften Bamberger, der von mir so genannten und auch so gemeinten „Vater“-Elegie arbeite, die dennoch leider nicht pünktlich wird online gehen können — zuviel auf einmal platzte herein, mußte bearbeitet werden: die Fahnen sowohl der → Béarts als auch des →  New-York Romans waren zu korrigieren; insonderheit letztre preßten ihre Dringlichkeit voran, weil das Buch zur Frankfurter Buchmesse vorliegen soll; darüber hinaus waren zwei umfangreiche Anträge zu stellen, und schließlich war der in Bamberg aufgenommene Film selbst noch zeitraubend zu modifizieren, weil ich ihn, ohne es zu merken, in krassem Gegenlicht aufgenommen hatte, so daß entweder der Hintergrund kristallen scharf war, mein Gesicht indessen fast vollständig schwarz, oder aber mein Gesicht war gut zu erkennen, der Hintergrund jedoch ein fast pures Weiß … — …

… — während ich also an der Montage sitze und immer wieder nach Motiven suchen und sie zurechtschneiden, dann einpassen muß, wächst mir ein Bart. Ich habe nicht die Muße, ihn wegzurasieren, nicht die Geduld, will ans Video, ums fortzusetzen. Allerdings gebe ich ihm stutzend Form. Daß es aber die ist, die nahezu zeit seines Lebens mein Vater trug, das wurde mir erst — und da jähe — bewußt, als ich in der Pause zu meinem Tabaccaio flanierte, der Ashleys Artisan’s Blend für mich bereithält. (Alle anderen Tabake beziehe ich wieder aus Kiel. Aber auch dieses!: Sogar Pfeife rauche ich wieder, wie mein Vater es tat.)

Sag: Was, das Du mir gabst, geb ich, wie wenn es von Dir wäre, meinen Sohn weiter? Im Altern, die Söhne, sie werden den Vätern nicht gleich? Wenn einer geht, rückt nicht der jüngere nach und übernimmt es: den Blick, wolkenhinauf, und das Blicken?
Das bleibende Thier, Zwölfte Elegie

 

 

Ich mußte kurz stehenbleiben, als der Zusammenhang mir so unvermittelt bewußt ward. Nun werde ich, bis das Video fertig und online gestellt ist, an diesen Bart nicht mehr rühren. Danach kommt er ab, sò. (Doch bei der Pfeife bleibt es; ich nahm die Modelle bereits anfang des Jahres aus ihrer Verbannung wieder heraus.)

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertsechzehnter bis zweihundertvierundzwanzigster Tag.
Vierte Serie, elfter Tag:
Das bleibende Thier

|| Elfte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertzehnter bis zweihundertfünfzehnter Tag.
Vierte Serie, zehnter Tag:
Das bleibende Thier

|| Zehnte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertdritter bis zweihundertneunter Tag.
Vierte Serie, neunter Tag:
Das bleibende Thier

|| Neunte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenundneunzigster bis zweihundertzweiter Tag.
Vierte Serie, achter Tag:
Das bleibende Thier

|| Achte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzweiundneunzigster bis einhundertsechsundneunzigster Tag.
Vierte Serie, siebter Tag:
Das bleibende Thier

|| Siebte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzweiundachtzigster bis einhunderteinundneunzigster Tag.
Vierte Serie, sechster Tag:
Das bleibende Thier

|| Sechste Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenundsiebzigster bis einhunderteinundachtzigster Tag.
Vierte Serie, fünfter Tag:
Das bleibende Thier

|| Fünfte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhunderteinundsiebzigster bis Einhundertsechsundsiebzigster Tag.
Vierte Serie, vierter Tag:
Das bleibende Thier

|| Vierte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertdreiundsechzigster bis einhundertsiebzigster Tag.
Vierte Serie, dritter Tag:
Das bleibende Thier

|| Dritte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das