Im Relais bei بجده : Aus der Nefud, Phase I (4). Geschrieben am Donnerstag, den 28. Mai 2020, in den Freitag – also heute, den 29. – hinein und eben einem Boten mitgegeben. Krebstagebuch, Tag 31 auf 32.

 

 

 

 

[صحراء النفود, 28. Mai Relaisstation bei بجده, was „Großvater“ bedeutet, gesprochen ungefähr „Bijadewè“, das „j“ wie „Schorsch“.
13.36 Uhr]

Wir erreichten „den Großvater“ bereits gestern, lange noch vor Sonnenuntergang, hatten allerdings eilen, die Tiere ziemlich unbarmherzig antreiben müssen, weil es geheißen hatte, es sammle sich für den Abend ein هبوب, Habub, also ein für die Sahara ziemlich typischer, heftiger Sturm, der normalerweise den Sand selbst bei extremen Winden nur wenige Meter über dem Boden mit fortreißt, diesmal indes bis in fast einen Kilometer Höhen aufwirbeln könne. In dann so etwas mochte wirklich keiner von uns hineingeraten.
Dennoch, es war ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem mir nun wirklich einmal schlecht wurde, aber nur der Bewegung meines Dromedars wegen – mit dem ich andererseits unterdessen Freundschaft geschlossen habe; „mein Röhrerchen“ nenne ich das Tier, weil es, wenn ihm etwas nicht paßt, höchst bezeichnende Geräusche von sich gibt, von denen ich einfach nicht herausbekomme, ob es sie nur im Rachen oder mit Rachen und Nase erzeugt. Man könnte sie ein gezogenes, bisweilen genervt aufbrüllenes „sonores Röhren“ nennen. Doch hören Sie, liebste Freundin, am besten selbst, ich habe mein Aufnahmegerät ja immer dabei, auch hier in der Nefud. Wer weiß, vielleicht bekomme ich ja doch einmal wieder den Auftrag für ein Hörstück? Wie auch immer, ich wünsch(t)e es mir.
Nun indes voilà mein Kamel:

Jedenfalls da war der Name, Röhrerchen also, in der Welt. Wie Sie hören können (und bestimmt gleich schon dreimal wiederholt haben), hatte der Bursche entschieden keine Lust aufzubrechen  hätte sich vor dem Sturm lieber untergestellt, was zwischen den ausgeblichenen Granit- sowie den deutlich spröderen Sandsteinfelsen gut möglich ist, die allerdings seit der Antike schon stehen. Hinter solch einen also sich in den Windschatten ducken im Kreis seiner Liebsten und vielleicht sogar, wenn sie nicht hersehen, tun, was bei stürmender Gefahr sonst nur Straußenvögeln nachgesagt wird. Das hätt zu meinem „Röhrerchen“ gepaßt. – Übrigens täuscht sein Diminutiv doch sehr; Röhrerchens Schulterhöhe beträgt über zwei Meter– und so gelassen schaut es auf seine Stuten hinab. (Tatsächlich findet das soziale Leben dieser stolzen Tiere in, ecco!, Haremsgruppen statt). Den überm Höcker befestigten Reitsitz habe ich Ihnen gewiß schon gezeigt. Falls nicht, dann also nunmehr hier:

Um darauf das Gleichgewicht zu halten, braucht es doch einige Übung — vor allem, wenn so plötzlich wie gestern zum Aufbruch, was sag ich? zum Lossturm aufgeblasen wird. (Natürlich wurde nicht „geblasen“: Selbst in der Wüste herrscht Gegender viel zu viel; Faisal, der ebenso korrekte wie entschieden moderne, war lange schon vor mir den correcten Lauf der Zeit mitgegangen. Er will sich wahrscheinlich nicht nachsagen lassen, zu den „alten weißen Männern“ zu gehören. Da er ziemlich dunkelgebrannt ist –  seines fast ebenhölzernen AlecGuiness-Anlitzes Schnitzwerk tat ich ganz sicher schon Erwähnung –, muß er es kaum befürchten. Das „weiß“ ist schon mal weg.)

Tief nordwest nun aber schon ballte sich am Horizont das Blauschwarz eines zorn’gen Passats gen Osten herüber, und immer wieder kam es mir vor, als blitzen darin Milliarden Atome aus in den hochgeputschten Sanden gelösten Metallen — in solcher Entfernung ganz sicher eine, also meine Täuschung. Dennoch, wir mußten in die Sättel, Dr. Faisal, sein, ich sage einmal, Leibknecht Lars ibn Gamael, ich selbst sowie die andern acht, die uns begleiteten (Barbier, Koch, die beiden Kamelpflegerjungs, der Sanitäter aus Medina und zwei Trägerscouts) – mithin eine veritable Kleinkarawane, deren Zentrum allerdings ich blieb, mit Faisal als meinen Leibarzt an der Seite. Es geht ja nicht mehr gegen „die“ Osmanen, sondern eigentlich nur → Li, die nun schon → wieder nicht zufrieden ist und von der ich weiß nicht mehr welche Legende erzählt hat, sie habe ihre Heimstatt in Aqaba und dies ihr Domizil mit vier Höllenkreisen umschlossen. Deren erste Relaisstation wir, kämen wir denn endlich los, am Abend erreichen wollten. Und ja tatsächlich erreichten. Wobei ich für unsren vor den geblähten Monsterbacken dieses drohenden Sandpassates einherstürmenden Relaisritt dennoch Lawrence selbst zitieren muß, demzufolge wir uns gerade in dieser Situation „winzig klein“ fühlten, „und unser Vorwärtshasten durch solche Unermesslichkeit war fast wie ein Stillstand. Kein Laut war zu vernehmen, außer dem hohlen Echo der polternden Steinplatten unterm Tritt der Kamele und dem harten Rascheln des Sandes, der vor dem heißen Wind langsam nach Westen zu über den rindenartig verwitterten Sandstein hin kroch.“ Aber er erreichte uns, der Sturm selber, erst, als wir die Zuflucht schon gefunden. Dennoch versetzte er uns in Panik — als kämen wir hier niemals wieder hinweg. Es war ein Brüllen, schlimmer, viel schlimmer als Röhrerichs, war ein unentwegtes, die Gehörgänge zerreißendes Pfeifen, war sogar das Prasseln zentrifugaler gleichsam Sandschleudern gegen die geweißten Wände der Station, und nicht selten kreischten sie entsetzlich auf, denn es war, als schnitten sie sich ins aus bedachtem Grund wenige, doch schußsicheren Glas der Quaderseitenfenster. Derart tobte ein جنيweiß berliozscher Songe d’une nuit du Sabbat. Doch als ich heute sehr früh hinaustrat, war von alledem nichts mehr zu merken, ja schon nachts, was in der Nefud etwa 22.30 Uhr für ich bedeutet, so daß ich mit Leichtigkeit um fünf von meinem Lager rolle, und bestgemut – also schon nachts ließen mich die unterdessen drei, bzw. bereits vier Tropfen THC-Öls das Wüten draußen fast vergessen. Als ich um halb drei erstmals zwischenwachte, war der Sturm schon selbst nur Traum, und heute früh erglänzte die Wüste in psychedelischstem Rot.

Ich schritt ein wenig aus. Es war noch Zeit. Meine indischen Sandalen stäubten den Sand, lauter Fahrwasser-Trömbchen im Windzug von Gang und Thawb (ثوب, Gewand). Faisal hatte mir bereits gestern gezeigt, wohin ich heute vormittag kommen müssen; doch nicht vor  zehn, er und Gamael hätten erst ein paar Vorbereitungen zu treffen, vor allem die Funktionalität der Geräte zu überprüfen. Zwar, Araber seien in medizinischen Belangen gewiß versierter als ihre christlichen Kollegen, doch Napoleon Bonapartes Marsch durch Ägypten wirke weiter bis noch heute, böse weiter. Die arabische Welt habe ihr Selbstvertrauen da verloren (deshalb übrigens auch die dem Biedermeier abgeguckte fundamental-rigide Sexualmoral); der – bis heute typisch für die kolonialen Mächte  Sykes-Picot-Betrug habe es nicht besser gemacht.
Im Vergleich mit der unseren verläuft die Zeit im Orient nicht minder anders als, noch einmal differierend, → in den Oasen ihrer Märchen.
Bis zehn war also noch Zeit. Ich war nicht einmal nervös, hatte und habe einfach das Gefühl, daß der Tumor schon geschrumpft sei und die Nefud ihm also bereits gutgetan hab, was natürlich schlechtgetan heißen muß, aus Liligeias Perspektive. Auf deren Nachtbillet ich morgen antworten will, eingehend, wenn wir bereits auf dem Weg zum zweiten Höllenkreis unterwegs sein werden.

Entfernt pulkten vierfünf voneinander separierte Dromedarharems; in ihrem einen deutlich gegen das Morgenlicht erhoben, reckte sich mein Röhrerich. Doch kam mir der Name jetzt lächerlich vor; ich will das Tier wirklich nicht beleidigen, werde ihm heute noch eine andere, tatsächlich arabische Ansprache geben. Kara ben Nemsi hatte benamst ja nur ein wenn auch höchst berühmtes Pferd; El Aurence wiederum hinterträgt uns die möglichen Namen seiner Kamele nicht, oder ich habe die entsprechenden Stellen → in dem enormen Buch vergessen. Ich werde nachher auch diesbepaarzeht Faisal um Rat fragen — der sich jetzt aber erst einmal auf Liligeia konzentrieren soll.
Es war aber noch immer Zeit, ich hatte Lust, mich zu setzen, einfach in die steigende Sonne, mein Gestirn, zu meditieren und – derart nachdrücklich zum ersten Mal wieder seit ich’s „gesteckt“ habe, also nach sechsundzwanzig unterdessen nur noch leidlichen Entzugstagen – zu rauchen. Ach, eine Zigarre jetzt, wenigstens einen Cigarillo! Und doch, wie froh ich war, nichts dergleichen bei mir zu haben. Und die strohigen Zigaretten unserer Helfer lockten mich nicht.

Ah, jetzt wird’s aber Zeit. Aus dem Bodensitz hinauf, mich strecken, meinen hellen Thawb zurechtgezogen, wieder in die indischen Sandalen und langsam zum Eingang der Station. Wobei ich mich nun doch über den hauchigbauchigen Schaum wunderte, der den längst wieder verwehten Pfad wie eine Schneegischt bedeckte, die ganz offenbar der nächtliche Sturm neben dem vielen Sand mitgeführt hatte. Von immerhin diesem war keine hundert Meter weg eine riesige Düne neu entstanden. Und auch sie war von diesem Schaum bedeckt:

Woran ich allerdings am interessantesten finde, daß es auf frappierende Weise einem Bild von Anselm Kiefer ähnelt, → dem da nämlich (im unteren, dem Boden!teil).

Derart in Gedanken trat ich ein, die Pforte war nicht verschlossen, und ich hatte mir die nun zurückzulegenden recht engen Gänge gut eingeprägt, fand deshalb leicht ans Ziel, wo mich Faisal auch schon erwartete und, während mich Lars (ibn) Gamael erst einmal auf die Waage stellte (mit Schuhen, Hosen, Hemd 73,5 kg, also runden 72), den Ultraschall vorbereitete, zu dem ich mich endlich auch begab und legte, nachdem noch eine tiefverschleierte (ob nur Coronas halber, erfuhr ich nicht) Helferin mir zwei Röhrchen Blutes abgenommen, dessen erste Werte allerbestens waren.
Nun läßt sich noch die schönste Krebsin im Ultraschall kaum sehen, doch aus dem Umstand, daß ich keinerlei Schluckbeschwerden mehr verspürte, schien es Faisal nahezuliegen, bereits auf Erfolge zu schließen, die unser Ritt durch die Nefud in nur einer einzigen Woche erbracht. Er wirkte mehr als zuversichtlich und war jetzt, nach meinem Bericht, sogar mit dem THC-Öl einverstanden, das mir लक्ष्मी mit Hilfe Cagliostros besorgt; ich möge nur bitte, wenn ich denn wieder Schmerzen hätte, nicht den Lawrence spielen —————————

„Was ist der Trick?“ – „Es gibt keinen.“:

—————————, sondern mich des Novaminsulfones bedienen. „Ihr Schmerzgedächtnis wird es Ihnen danken. So, und jetzt mal locker bitte, wird kurz kalt.“ Was mich an dem Foto aber nervt, ist, daß das um den Nabel herum wegen der Lopokospie rasierte Haar immer noch nicht nachgewachsen ist, so daß ich fast schon denken mußte, es sei nun sozusagen vor-ausgefallen. Da aber Faisal nichts sagte, schwieg auch ich.
Doch, er sagte was: „Das sieht ja alles gut aus. Und die übrigen Laborwerte bekommen wir heute gegen Abend. Lassen Sie uns deshalb diesen Tag dem Insichgehen widmen. Vielleicht machen Sie mich später ja erneut mit einer für mich neuen Musik bekannt, die aus dem Dschanna ruft.“

 

[29. Mai
صحراء النفود, 7.13 Uhr
Relaisstation bei بجده.
72,2 kg]

Wir sind doch über Nacht noch geblieben, nicht bereits nach meiner Untersuchung aufgebrochen. Nach nunmehr vier THC-Tropfen zur Nacht erstmals komplett ohne Unterbrechung durchgeschlafen. Aber daran werden auch, von gestern, die guten Ergebnisse mitbedankt werden müssen.

So … – Witzig: Röhrerich ruft mich … er röhrt („sonor“), soll das heißen, nach mir. Er nach mir! Ich lasse ihm den Namen vielleicht doch.

[Arbeitswohnung, 7.38 Uhr
Georg Friedrich Händel: → Alcina]

Was ich aber noch vergessen habe: Heute wurden wir bewaffnet. Der Weg zum Eingang des zweiten Höllenkreises sei ständig von Banditen bedroht. Wobei ich nicht wirklich eine Ahnung habe, wie mit Gewehren umzugehen. Liligeia, oh, was Du mich alles lernen läßt! Ich fühl mich fast → an Arndt erinnert.

Ihr ANH

Posted in Arbeitsjournal, Hauptseite, KREBSTAGEBUCH | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Comment

Liligeia an ANH (Billet 4: 28. Mai 2020 nachts)

Posted in Hauptseite, KREBSTAGEBUCH | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Abbitte. Mahler IX. Für Leonard Bernstein. Am Mittwoch, den 27. Mai 2020, notiert als kleines akustisches Arbeitsjournal.

This gallery contains 1 photo.

  [Arbeitswohnung, 14.38 Uhr Krebstag 29/Chemotag 8 | beschwerdefrei, 71,5 kg]   Mit großem Dank an Albert Meier Mahler, Symphonie No 9 Berliner Philharmoniker, Leonard Bernstein Aufnahme des RIAS Berlin anläßlich der Berliner Festwochen 1979 zugunsten Amnesty International.   Ganz … Continue reading

More Galleries | 8 Comments

Postskriptum (Nachtrag) zu ANH an Liligeia, fünfter Brief. Krebstagebuch, Tag 29.

      P.S.: Was auszuführen, worauf zu antworten ich noch … oh, Lilli, ich weiß nicht, ob „vergaß“ ..! Eher mußte ich mir wohl selbst erst klar werden und danken Ihnen, daß Sie nicht, wie ich’s befürchtet habe, dazwischenschießen … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Schmelings Oase: Aus der Nefud, Phase I (3). Geschrieben vom sechsten bis siebten Morgen, nämlich des Krebstagebuches sieben- und achtundzwanzigster Tag.

This gallery contains 13 photos.

Wer hätte dieses je geglaubt? In einer Wüste Mittendrin! Wo sonst nur Sand und Sand und wenig Sukkulenten … da … da … — Lilifee-Kastanien! Wie ausgemalt von meiner Lili, da sie noch keine fünf gewesen – also die in … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

„Woher kommt hier der — Fisch?“ Abendessen in der Nefud. Aus der Nefud, Phase I (2): sechster Abend. Krebstagebuch, Tag 27.

This gallery contains 2 photos.

[Abendlager, Nefud 19.32 Uhr] Die erste selbst geschnittene Sashimi meines Lebens und in der Wüste wahrlich Luxus (wobei Faisal, der meinem Zubereitungsritus skeptisch, doch „umso stummer“ zusah, nicht einmal den Kopf schüttelte; allein, er weiß sehr gut, wie verboten rotes … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Omisätze (9)

  Den hamse wohl mip’m Klammerbeutel jepudert!   Gewidmet den Damen* Else Eggers (1903 – 1995) Alma (1915 – 1981) Emilie Hamel (1901 bis späte 70er Jahre) Eva Berwig (1910 – 1998) Hermine Mathilde Bretter (1846-1938) Kreszentia Libiseller (1915-1992) Doralice … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

ANH an Liligeia, fünfter Brief: Geschrieben am Sonnabend und Sonntag, den 23. und 24. Mai 2020. {Krebstage 25 & 26: Chemo, Nebenwirkungen – heute und hier zu deren bislang, ja, krassester).

This gallery contains 5 photos.

[Nefud, 23. Mai. Nach der vierten Nacht 8.35 Uhr]   Und nun zu, endlich, Lilly, Dir: Ja, Misignora, ich beharre auf meinem, weil unserem Du, das eben als Tattoo nicht ich in unsre Haut gestochen habe, sondern Du selbst, wie … Continue reading

More Galleries | 10 Comments

Rainer Kunze zur „Vergenderung“ der Sprache.

This gallery contains 3 photos.

      Öffentliche Stellungnahme zu des Deutschen Rechtschreibrat Disussion eines „gendercorrecten“ Schreibens im fliederblühenden Wien, → dort in der Passauer Neuen Presse. „Es gibt ein grammatisches Geschlecht (Genus) und ein natürliches Geschlecht (Sexus). Genus ist das Geschlecht des Wortes … Continue reading

More Galleries | 25 Comments

Aus der Nefud, Phase I (1): dritter Morgen. Krebstagebuch, Tag 24 – mit dem Arbeitsversuchsjournal des Freitags, den 22. Mai 2020. Allerdings eine ungeheure Entdeckung darin.

This gallery contains 12 photos.

  [Nefudlager,, 6.32 Uhr Schubert, Streichquartett 15 G-Dur, Pražák Quartet) Schön sieht sie aus, die Nefud, auf Arabisch geschrieben: صحراء النفود, und ich schlage vor, diese Wörter (Ṣaḥrāʾ an-Nafūd) fortan stets anstatt des profanen „Chemo“s zu sprechen. Sie haben den … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Ricarda Junges Predigt im Dom zu Berlin. An des Donnertags, dem 21. Mai 2020, Himmelfahrt.

This gallery contains 3 photos.

  Beeindruckend, auch wenn wir nicht glauben –  und sogar umso mehr:   [höre auch: ANH >>>> DAS INNEN EIN HOTEL Ein poetisches Hörstück auf Ricarda Junge (2011)].

More Galleries | 1 Comment

Liligeia an ANH, zweiter Brief. Aus der Nacht des 21. auf den 22. Mai 2020.

This gallery contains 1 photo.

  … besser, nein! ich schreibe das nicht mehr mit der Hand, sondern so, daß Sie es auch lesen können — was ich, daß Sie es können, nach Ihren letzten >>>> provokant kurzen Antworten doch sehr bezweifeln muß. Also wie … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Total bekifft nach Aqaba: Der Chemo erster, nämlich der Hinausritt. Das Krebstagebuch des einundzwanzigsten Tages, das am zwanzigsten begann. Mittwoch, der 20. Mai 2020.

This gallery contains 3 photos.

[Arbeitswohnung, 6.55 Uhr Schostakovitsch, Streichquartett Nr. 15 es-moll, op.144] Mit seinem letzten Streichquartett die Reise zum Haus der Versöhnung zu beginnen, ist angemessen, das anders als Lawrences in meinem Aqaba steht und eher ein Haus der Wiederumarmung ist, da sich’s … Continue reading

More Galleries | 11 Comments

Krebstagebuch, Tag 20. Dienstag, den 19. Mai 2020: Chemo I (Phase 1)

This gallery contains 4 photos.

[Arbeitswohnung, 5.18 Uhr → Schostakovitsch, Streichquartett Nr. 5 B-Du Erster Latte macchiato] Die erste Pforte – eine Enge eher von hohem, massivem Fels, die in meine persönlich Nefud führt, wie ich die heute beginnene Chemotherapie mit Lawrence nennen will – … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

Lundkvist-Briefe, Schostakovitsch. Als Dank- und Arbeitsjournal des Montags, den 18. Mai 2020, dem nämlich schon neunzehnten Krebstag mit mittags der Chemo-Vorberatung.

This gallery contains 8 photos.

Poesie: Eine Wäscheleine ausgespannt zwischen einem Leuchtturm und einem Kirschbaum. Artur Lundkvist, Poetik 2 (Dtsch. v. Friedrich Ege) [Arbeitswohnung, 5.14 Uhr Schostakovitsch, Streichquartett Nr. 2 A-Dur, op. 68] Erstmals seit, ist mein Eindruck, langem wieder durchgeschlafen; nach dreißig Tropfen Novaminsulfon … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Liligeia an ANH (Billet 2)

Posted in Hauptseite, KREBSTAGEBUCH | Tagged , , , , , , , , | 2 Comments

Die beiden Religionen (!) des Westens im darum siebenundzwanzigsten Coronajournal und Tagebuch des achtzehnten Krebstages, beides zum Sonntag, den 17. Mai 2020. Darinnen wieder Ivanhoe, beim diesmal Anritt auf Professor Jostings Cy-Burg.

This gallery contains 5 photos.

  Bitte, bevor Sie dieses heutige Journal lesen, kehren Sie noch einmal zu dem von gestern zurück und seiner im → Titel ersten Aussage – also Lawrences Ausruf. Und dann machen Sie sich klar, wie die Geschichte um → Gasim … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Betr.: Chemo | Liligeia an ANH.

Posted in Hauptseite, Korrespondenzen, KREBSTAGEBUCH | Tagged , , , , , , , , | 2 Comments

Nichts steht geschrieben!“ Lawrence of Arabia (jodiert) im Krebstagebuch des nunmehr dritten Sana- und, weil in der Klinik spürbar akut, auch wieder Coronajournals, nämlich des sechundzwanzigsten. Verfaßt am frühen Morgen des Sonnabends, den 16. Mai 2020, bis spät in den Morgen hinein. (Krebstag 17).

This gallery contains 10 photos.

[Sana A4, 2018: 5.25 Uhr Erster Kaffee (aus Granulat)] [Reuter, Petite sonate pathétique Im Wechsel mit Ramirer, ORGANICS] Freundlich, sehr sehr freundlich wieder ward ich empfangen, der eine Viertelstunde zu früh kam, aber eh erst Formulare neu auszufüllen hatte. Wozu … Continue reading

More Galleries | 7 Comments

Die verschwundene Musik SOWIE Fürs Messerle: am Krebstagerl 16.

This gallery contains 3 photos.

            [Arbeitswohnung, 5.16 Uhr Händel, Semele (ive-DAT-Mitschnitt aus der Staatsoper Unter den Linden vom 12. Oktober 1996), Akt I] Hinterhof im Mai: Dunckerflieder.Anderswelt Hübsche Komplexion, daß diese Zeilen, wiewohl nun früher „terminiert“, später geschrieben werden, … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

Krebstag 15: Wammerlwetter.

This gallery contains 3 photos.

[Arbeitswohnung, 6.42 Uhr Händel: Tamerlano (Gardiner mit Chance)] Erster Latte macchiato, elfter Tag rauchfrei und kaum noch Entzug, wenn Sie vielleicht von den Schlafstörungen absehen (sollte Bruno Lampe → also recht haben). Von 2.30 bis etwa anderthalb Stunden später wieder … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Rothes Korruptionslieder’lchen.

  Dschungelblätter No 1 Jg I, Ventôse 1985   Frau Roth hat ein Gedicht geschrieben. Es stand in der FAZ, heißt „Durchatmen“ und sollte wahrscheinlich, weil die Autorin kurzatmig ist, „Durchhalten“ heißen. Sei’s nun, es habe Polyhymnius den eigentlichen Titel … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Heute eher Arbeitsjournal denn Tagebuch. Am vierzehnten Krebstag: Mittwoch, den 13. Mai 2020. Mit einem, völlig unversehens, Manifest und halluzinogenen Vorlebensendeplänen.

This gallery contains 1 photo.

[Arbeitswohnung, 6.15 Uhr Respighi, Semirama (ff)] Ärztingespräch gestern, in लक्ष्मीs Beisein: Da die OP-Ansätze des SANAs und der Hannöverschen so heftig divergieren, noch die Drittmeinung der Charité einholen, die von diesen als „unnötig“ abgetane („Wir holen später sowieso alles raus“) … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Omisätze (8)

    Was ’n das für Katzenwäsche!?   (Alleine dieses Wort! Verblassendes, fast nicht mehr zugegenes Erbe.) Gewidmet den Damen* Else Eggers (1903 – 1995) Alma (1915 – 1981) Emilie Hamel (1901 bis späte 70er Jahre) Eva Berwig (1910 – … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Krebstag 13: erneutes Tagebuch statt des Arbeitsjournals. Dienstag, den 12. Mai 2020

This gallery contains 2 photos.

[6.01 Uhr, erster Latte macchiato Respighi, Concerto gregoriano] Seit fünf auf, → Currentzis-Aufnahmen geordnet und Knelangens WeTransfer-Sendung hinzugespeichert. Aber schon um drei wach gewesen; allerdings, anders als gestern nacht, fiel ich in den Schlaf wieder zurück. Dennoch, es muß aufhören … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Katharsis. Von Currentzis. (Für heute mich ein Kommentar zum Krebs).

This gallery contains 1 photo.

  Die Sechste Sinfonie endet hingegen in der Dunkelheit, aber es ist eine schützende Dunkelheit, die Zuflucht bietet. Auch das verweist auf das Tragische und das Drama der Antike. Damals gab es in der Nähe der Theater oft ein Asklepeion, … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

ANH an Liligeia, vierter Brief. Montag, den 11. Mai 2020. (Krebstag 12).

[ICE 944, Berlin-Hannover 7.40 Uhr] Nun gut, dann, sehr verehrte gnädige Frau. eben so, wobei ich zwar damit gerechnet hatte, Sie würden – täten Sie’s überhaupt – ein wenig ungehalten auf meine vorhergegangenen Briefe reagieren. Daß Sie mir allerdings eine … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

„… in einer Klasse mit …“ . WIENER ZEITUNG, 9. & 10. Mai 2020: Eine Seite ANH.

 

“ (…) Dennoch fällt sein Name im Literaturbetrieb auffällig selten – vielleicht, weil er für Leserinnen und Leser schreibt, die sich der gefälligen Empfindungsprosa verweigern, die heutzutage den Mainstream der Gegenwartsliteratur ausmacht.
Der Preis dafür ist hoch: Er wird weitenteils ignoriert. Doch fast umso trotziger widmet sich Herbst einer emphatisch verstandenen Kunst, die sich nicht auf Anbiederung einläßt. (…) kein zweiter Schriftsteller hat das digitale Medium so versatil verwendet und zugleich in das Gesamtprojekt einer Literaturproduktion integriert (…) – so subtil wie mit sämtlichen Wassern der modernen Romanästhetik gewaschen, gelangen hier digitales und analoges Schreiben zu einer transmedialen Einheit, die bis dato ihresgleichen sonst kaum wo hat. (…) „

Die gesamte Rezension >>>> online.
 

>>>> Bestellen

Posted in Hauptseite | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Comment

Krebstag 11, Körperspannungs Morgennotat.

[Arbeitswohnung, 5.38 Uhr Ramirer, inversus REMIX] Einbildung? Nein, ich spür es ja (und habe es, noch liegend und die Decke bis unter die Knie zurückgeworfen, einige Zeit lang betrachtet): Interessant, wie sich die Anatomie meines Körpers quasi herausschält – in … Continue reading

More Galleries | 6 Comments

Ribeiros Eidechse vor der Haustür gefunden. Und aufgeschlagen irgendwo: fürs – was ich noch nicht wissen konnte – Tagebuch des zehnten Tags.

This gallery contains 2 photos.

    Gesund leben, keinen Tabak, keinen Alkohol, viel frische Luft, Natur und Entspannung, eine mehr oder weniger gemäßigte Diät einhalten, wegen der von der Chemotherapie angegriffenen Leber — liegt darin nicht ein Paradox? Doch, ja, wenn er eines Tages … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

Ligeia an ANH, erster Brief. Sonnabend, den 9. Mai 2020. (Krebstag 10).

This gallery contains 2 photos.

[Wappenbild © → Hans Hillewaert]   Circumkardia, 7.15 Uhr     Mon Sieur ANH, denken Sie nicht, ich hätte Ihre Taktik, mir zu schmeicheln, nicht durchschaut … schlimmer noch, mich auf eine Weise zu umgarnen, die Sie doch auch selbst … Continue reading

More Galleries | 8 Comments

Die Befunde. Im Krebsjournal des Freitags, den 8. Mai 2020. (Krebstag 9)

This gallery contains 4 photos.

  [Sanaklinik 4A, Aufenthaltsraum 5.11 Uhr] An sich, liebste Freundin, sollte hier ein anderer Beitrag stehen, nämlich ein nächster Brief, nicht allerdings geschrieben an Ihre neue und, ich gebe es zu, ungemein starke Nebenbuhlerin, vielmehr aus deren eigener, höchst feindlicher, … Continue reading

More Galleries | 7 Comments

ANH an Liligeia, dritter Brief. Donnerstag, den 7. Mai 2020. (Krebstag 8).

[Arbeitswohnung, 3.10 Uhr Allegri, Miserere] Tatsächlich seit einer Stunde wach, nein etwas länger schon, mich hin- und hergeworfen, dann, wie bereits gestern, aus dem Bett, diesmal aber für Latte macchiato. Alles dieses aufregungshalber, gewiß, da wir doch nachher die Befunde, … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Zweiter Brief an Li. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 6. Mai 2020. (Krebstag 7).

This gallery contains 2 photos.

[Arbeitswohnung, 7.55 Uhr Mahler X (D. Cooke), RSO Ffm, Inbal 1992) Heut mal, liebste → Li, etwa Heiteres vorweg. Du wirst es nicht glauben oder grad Du wirst es glauben, wir anderen haben ziemlich gelacht. Also लक्ष्मी bekommt von einer … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Das zweites Sanajournal. Als, an Liligeia, Brief des Dienstags, den 5. Mai 2020. (Krebstag 6,ff).

This gallery contains 5 photos.

[Aufenthaltsraum Sana 4.2, 5.25 Uhr] Mit Zenbook und Ifönchen bin ich, nachdem ich denn um fünf nun schon wach war, hierhin gezogen, um meinen Mitbewohner, der eine etwas schwierige Nacht gehabt, nicht mit meinem klackernden Dauergetippe zu stören. Außerdem, hoffte … Continue reading

More Galleries | 7 Comments

Erstes Sanajournal. 4. und 5. Mai 2020: „Staging“. (Krebstage 5 & 6).

This gallery contains 2 photos.

[Sana-Kliniken, Berlin (Lichtenberg), je ganztägig]   >>>> Unter Staging versteht man die Einschätzung des Ausmaßes einer i.d.R. malignen Tumorerkrankung (…). Das Ausmaß wird in erster Linie oft anhand von Größe und Lokalisation beurteilt, allerdings spielen auch weiterere Faktoren (→ siehe … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Li (Ligeia), meine Lilie / Krebsin Lilly auf dem Felde /
Liligeia, meine Li.
Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 3. Mai 2020: Krebstag 4.

This gallery contains 2 photos.

Lo, the lilies of the field! How their leaves instruction yield! Reginald Heber A Book of Hymns for Public and Private Devotion (1866) Dante Gabriel Rossetti Ligeia Siren (1873) (Bild ©: → wikipedia) [Arbeitswohnung, 6.15 Uhr] Früh schon war sie … Continue reading

More Galleries | 7 Comments

Das Karzinom als Geschöpf. Krebstagebuch, Tag 3. Sonnabend, den 2. Mai 2020.

Gestern zum ersten Mal seit der Diagnose hatte ich denn doch unversehens Angst, was die seltsame Hochstimmung, die mich bestimmte, deutlich dämpfte. Allerdings nicht des Karzinomes selber wegen und wegen der objektiv schlechten Aussichten auch dann, sollte das Ding operabel … Continue reading

More Galleries | 9 Comments

Das Leben als einen Roman betrachten (15): Krebstag 2.

[Angela Puxi, Isle of Fire] Irgendwann ging mir die Numerierung der 2013 begonnen Serie von Überlegungen verloren, also ging nicht verloren, sondern ich vergaß – oder es war dem Antisystematiker in mir „über“ –, die Texte mit Zahlen zu versehen. … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Magenkrebs (Kardiakarzinom). Das nunmehr Coronavölligegal- und erneut, um so dringender, Arbeitsjournal des Donnerstags, den 29. April 2020. Zu Schostakovitschs Cello und Klavier.

This gallery contains 5 photos.

  … und das erste, was ich gestern tat, nachdem ich aus all den Gesprächen heraus war, war — endlich wieder ein Brot zu backen, also den Teig anzusetzen, mit eigenem lievito madre. Die erste Ruhephase des Teiglings endete heute … Continue reading

More Galleries | 12 Comments

Wer war Gudrun?

Fand ein altes schlechtes Gedicht, das mit den Zeilen endet nicht verzichten bis es von selber geht, und ein zweites, nicht weniger schlechtes, das offenbar im sehr selben Zeitraum entstanden ist und mit den Zeilen beginnt fort, fort ist sie … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

| Der Sommer auf Ardis ODER Dein Afrika hinauf |
Nabokov lesen, 39: Ada oder Das Verlangen, 1
Teil I, Kapitel 1 – 26

This gallery contains 7 photos.

    „Wir waren schändlich verdorben, nicht wahr?“ [die erwachsene Ada, ANH] „Alle klugen Kinder sind verdorben.“ [der erwachsene Van, ANH] Ada oder Das Verlangen, S. 142 (Dtsch v. Uwe Friesel und Marianne Therstappen) Sie betrachtete ihn. Ein feuriges Tröpfchen … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

ANHs MEERE. In der originalen Fassung.

  < Alban Nikolai Herbst Meere Roman mare Zweite Aufage 2018 263 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag 22 Euro Bestellen: >>>> Verlag. >>>> Amazon.

More Galleries | 4 Comments

Omisätze (7).

    Es ist immer etwas, das den Himmel hält.   (Ein Satz, der sein Gegenteil meint: daß der Himmel stets wieder — einstürzt. Ein Teil des Himmels jedenfalls) Gewidmet den Damen* Else Eggers (1903 – 1995) Alma (1915 – … Continue reading

More Galleries | 8 Comments

Als vierundzwanzigstes Coronajournal eine bedenkliche Beobachtung. Am Montagmorgen, den 27. April 2020. Und quasi zur — er- und gelebten — Theorie des Literarischen Weblogs, ff.

This gallery contains 4 photos.

[Arbeitswohnung, 7.04 Uhr] Über dem neununddreißigsten Nabokovlesen saß ich intensiv schon paar Stunden, kam, nach anfänglicher Weile, die es brauchte, Geliebte, einen guten Einstieg zu finden (die „Materie“ und meine poetische Vorgehensweise sind hier recht komplex), auch gut voran. Zugleich … Continue reading

More Galleries | 6 Comments

Coronas Alltag II: Im Lichte hängende Schuhe. Das dreiundzwanzigste Coronajournal des Sonntags, den 26. Apil 2020.

This gallery contains 6 photos.

  [Arbeitswohnung, 8.45 Uhr] Ein bißchen was ist nahzutragen → zu gestern, auch wenn mein Waschtag vorüber. Hinweisen möchte ich zuvor auf → Bruno Lampes neuen Tagebucheintrag, weil er zeigt wie ähnlich wir uns offenbar momentan sind, aber auch auf … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

III, 462 – Spleen

This gallery contains 1 photo.

Und langsam stellt sich nun doch boredom ein. Das Nicht-in-die-Gänge-kommen am Morgen (eher schon: Vormittag). Der hohe Grad an Unlust vor dem endlich aufgebauten Bildschirm, dem, was tatsächlich immer noch trotz aller Unkenrufe an täglicher Brotarbeit zu verrichten ist, nachzukommen. … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Coronas Alltag I. Mit Nabokov im Waschsalon: Metamorphosen. Das zweiundzwanzigste Corona-, mehr allerdings ein Lesejournal, nämlich des Sonnabends, den 25. April 2020. Nabokov lesen, 38.

This gallery contains 2 photos.

[Arbeitswohnung, 7.28 Uhr] Waschtag und zuhaus Mme LaPutz. Um sechs bereits auf, es sind viele Maschinen, allein für die Bettwäsche, die ich vorziehe, vier. So früh los, damit auch genügend Waschgeräte noch frei sind; ich hab ja keine Ahnung, wie … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Die Menschen wollen nicht das Glück

 

Sie wollen das Bekannte
auch wenn es Unglück ist
Es ist als das Benannte
zu sicher, um auf ungewisse Frist

ins Risiko zu laufen
und schmerzvoll zu versinken,
anstatt vertraut im Haufen
so langsam zu ertrinken

daß du drob merklos bist

Posted in Gedichte | Tagged , , , , , , | 3 Comments

Unten ODER „Da sie wahrscheinlich gar nichts merken.“ Vor diesem – dem einundzwanzigsten – Coronajournal. Freitag, den 24. April 2020.

This gallery contains 1 photo.

  (Vorweg, weil’s nicht ohne Witz ist: Daß, mögli- cherweise, → Raucher geschützt vor Corona sind!) [Arbeitswohnung, 7.10 Uhr David Ramirer, → inversus REMIX] Doch nicht nur das, sondern immerhin auch Ramirers neue Musik baute mich wieder etwas auf, die … Continue reading

More Galleries | 15 Comments

Omisätze (6)

    Also hat Gott die Welt geliebt – und der Pfarrer seine Köchin.   (Wichtig hier, die erste Silbe des „Also“s zu betonen.) Gewidmet den Damen* Else Eggers (1903 – 1995) Alma (1915 – 1981) Emilie Hamel (1901 bis … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Vergleiche. Von Nabokov. Nabokov lesen, 37.

  Wir sagen von einer Sache, sie sei wie irgendeine andere, wenn wir doch etwas zu beschreiben begehren, das im Grunde mit nichts auf der Welt vergleichbar ist. Gewisse Vorstellungen sind uns vom Zeitbegriff so verfälscht worden, daß wir schließlich … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Goldammersang: Die Brüste der Béart XXXII, ff (Fortsetzung des Entwurfs). Die Brüste der Béart, 48.

(…) und glitten in uns als einander hinein, rein im Scheine des EInen, zwar bange, momentlang, doch schon von den Körpern alleine geführt, wohin gar nicht wir mehr uns zögen, sondern ein Es, im glitzernden Flirren besonnter Partikel des Staubes … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Schon die Tatsache,

This gallery contains 1 photo.

daß überhaupt noch ernstlich von „Tabus“ gesprochen wird, etwa des Inzests oder der Nymphophilie, ist Ausdruck eines unfreien, inneren Kleinbürgertums, nämlich als Gefühl internalisierter Moral, nicht etwa eine (für oder gegen etwas) Entscheidung aus Gründen, ja nicht einmal eine aus … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Dehad, Ktomsg. Traumjournal.

Es verflochten sich Serie und Lektüre. Ich sah den Film erneut, im Traum, doch war es nicht Sarah, die herumlief, sondern eine andere Nymphe, auch wenn Madelyn Cline – zumindest in meiner Erinnerung – der Erscheinung „Sue“ Lyons ziemlich glich: … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

„Daß heute Sonntag ist!“ Und daß wir Weltgeschichte erleben!
Im zwanzigsten Coronajournal des nämlich 19. Aprils, darinnen Vorarbeiten für Ada: „Ada“, 0.3, nämlich Nakokov lesen, 36. Mit einer Bemerkung zur „Geilheit“ alter Männer.

This gallery contains 4 photos.

[Arbeitswohnung, 10.01 Uhr] In der Tat, liebste Freundin, mit diesem inneren Ausruf über etwas, das mich seit gestern überhaupt nicht verwundern sollte, dennoch solchem Staunen saß ich, vor anderthalb Stunden um halb neun, am Schreibtisch: „Daß heute Sonntag ist!“ Das … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

„Berstend vor kelterreifem Verlangen.“ Nabokov lesen, 35: Das Bastardzeichen. Dazu zwei kleine – von García Márquez und Kubin – Endspielstücke.

This gallery contains 4 photos.

  (…) vom ersten Treppenabsatz warf sie einen Blick zurück; dann enteilte sie aufwärts, ihren Schal mit allen seinen Sternbildern hinter sich herschleifend — Kepheus und Kassiopeia in ihrem immerwährenden Glück und die hellglänzende Träne Kapella und Polaris die Schneeflocke … Continue reading

More Galleries | 8 Comments

III, 461 – Dualismo

Es ist fatal: ich lebe seit nunmehr einer Woche (obwohl ich im Zeitgefühl ein “seit zwei Wochen” habe) mit dem Eindruck, die Brotarbeit ebbe ab (in einem Reimschema müßte es wohl abba|cd heißen), und ich könne ohne “schlechtes Gewissen”, sozusagen … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Omisätze (5)

    Es jibt sonne wecke, sonne wecke un‘ sonne wecke jiebt’s auch. Gewidmet den Damen* Else Eggers (1903 – 1995) Alma (1915 – 1981) Emilie Hamel (1901 bis späte 70er Jahre) Eva Berwig (1910 – 1998) Hermine Mathilde Bretter … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Brief an einen Freund. Als neunzehntes Coronajournal, nämlich dem des Freitags, den 17. April 2020.

Von G. M., 15. April: Jungs, ich versuche es nochmals: die nächsten Tage nur Sonne und also Bier bei mir auf der terrazza? Bin unverändert gesund…   An G. M., 16. April: Guten Morgen, lieber G., prinzipiell eine gute Idee … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

„Ach daß ich ihn nicht nennen kann!“ Das achtzehnte Coronajournal, geschrieben am 16. April 2020. Darinnen Nabokovs „Ada“, 0.2.

This gallery contains 2 photos.

[Arbeitswohnung, 12,28 Uhr] Es ist schon ein eigenartiges Grundgefühl, das in mir, so ist es am besten auszudrücken, Platz genommen hat: Entfernung, ohne tatsächlich Entfernung zu sein, die vorher nicht auch schon gewesen wäre, doch nun in der Art vermeintlicher … Continue reading

More Galleries | 18 Comments

Zur Refeudalisierung der westlichen Gesellschaften. Statt eines siebzehnten Coronajournals ein Vortrag Rainer Mausfelds, der von Corona da noch nichts wußte.

Wir haben jetzt die Zeit. Zuhören also:      Niemand muß mit allem Gesagten einverstanden sein, um einiges denn doch erhellend zu finden — auch dann, wenn wir es schon selber, manchmal, dachten. Zentralsatz ist aus Sicht Der Dschungel, … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Unangesichts des erwartbaren Todes. Nabokov lesen, 34: „Erinnerung, sprich“, 0.2.

This gallery contains 2 photos.

      So hebt er an: Die Wiege schaukelt über einem Abgrund, und der platte Menschenverstand sagt uns, daß unser Leben nur ein kurzer Lichtspalt zwischen zwei Ewigkeiten des Dunkels ist. Obschon die beiden eineiige Zwillinge sind, betrachtet man … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Das Oster-, nämlich sechzehnte Coronojournal. Geschrieben für Sonntag & Montag, den 12. und 13. April 2020. Darinnen Nabokov lesen, 33: „Erinnerung, sprich“, 0.1 | „Ada oder Das Verlangen“, 0.1.

This gallery contains 5 photos.

        [Arbeitswohnung, 13.3., 10.45 Uhr] So saß die Familie denn gestern beisammen, der große Sohn, die Zwillinge, लक्ष्मी und ich; alleine Sie, geliebte Freundin, fehlten und wären aber von allen begrüßt gewesen. Wir wissen freilich, und leben … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Osterbotschaft: Die Brüste der Béart XXXII (Aus dem Entwurf, Auszug). Die Brüste der Béart, 47.

Und dann, als Eltern, wir, Béart – was geben wir nun weiter, den Mädchen, den Jungen, wenn’s ihre Zeit wird – und reif die weißen Trauben in den roten Reben hängen, drinnen sie sich träumend wälzen, da sie heiter doch … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Der Wolpertingerroman als Raubfile.

An sich ist sowas ja ehrenvoll, weil es zeigt, daß ein siebenundzwanzig Jahre alter Roman nach wie vor — → lebt, auch wenn die Angelegenheit-selbst nur schwerlich mit dem Urheberrecht in Einklang zu bringen ist. Geschädigt, nun jà, in Maßen, … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

O m i s ä t z e  (4)

    Furchtbar soll’s jewesen sein, mit Kinderköppe hamse jekegelt. Gewidmet den Damen* Else Eggers (1903 – 1995) Alma (1915 – 1981) Emilie Hamel (1901 bis späte 70er Jahre) Eva Berwig (1910 – 1998) Hermine Mathilde Bretter (1846-1938) Kreszentia Libiseller … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Das fünfzehnte Corona-, leider zugleich ein Abmahnjournal, nämlich am Gründonnerstag, den 9. April 2020, geschrieben. Mit Elinor Frey.

This gallery contains 2 photos.

[Arbeitswohnung, 9.55 Uhr Mécénat Musica: Elinor Frey, La Voce del Violoncello] (Zum Video siehe unten das Postscriptum)  Seltsame Zeiten. Frühling und doch immer weiter Beklemmung – sie interessanterweise nur, solange ich am Schreibtisch, also drinnen sitze. Geh ich hinaus, … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

„Es war einmal ein Mann, den habe ich geküßt.“ Nabokov lesen, 32: Das wahre Leben des Sebastian Knight.

This gallery contains 3 photos.

  Zwei seiner Lebensmotti befragen sich gegenseitig, und die Antwort ist das Leben selbst — näher vermag man einer menschlichen Wahrheit überhaupt nicht zu kommen. Das wahre Leben des Sebastian Knight, 175/176 (Dtach. v. Dieter E. Zimmer)   So leichtfüßig … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

O m i s ä t z e  (3)

  Ich lernte sie als Perle kennen, danach ging sie mit Kerle pennen. Gewidmet den Damen* Else Eggers (1903 – 1995) Alma (1915 – 1981) Emilie Hamel (1901 bis späte 70er Jahre) Eva Berwig (1910 – 1998) _________________ >>>> Omisätze … Continue reading

More Galleries | 7 Comments

Wer sich als Europäerin und Europäer fühlt, unterschreibe bitte für Julian Assange.

This gallery contains 2 photos.

(Einfach auf das Bild klicken.)

More Galleries | 1 Comment

III, 460 – Weichbilder

This gallery contains 2 photos.

Was besonders auffällt in den hiesigen Gassen: Die älteren Frauen (Witwen?), die sonst — mal die mal die mal die immer eine oder die immer zwei — vorm Tabakladen, gegenwärtig waren und ein höfliches Grüßen allemal erheischten, das gleichsam (“das … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Vierzehntes Coronajournal: Sonnabend, der 4. April 2020. Darinnen Christian Jeltschs und Jobst Christian Oetzmanns großer TATORT mit Maria Furtwängler und Florence Kasumba, die beide einfach nur hinreißend sind.

This gallery contains 1 photo.

[Arbeitswohnung, 7.37 Uhr] Ein klein wenig alarmierend war dies nun doch, daß ich gestern, nachdem ich nach einer Unterbrechung von sieben Monaten mein → Lauftraining wieder aufgenommen hatte und es mit dem nur-5-Kilometer-Lauf aber doch sehr, meinte ich, vorsichtig angegangen … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

O m i s ä t z e  (2)

Gewidmet den Damen* Else Eggers (1903 – 1995) Alma (1915 – 1981) Emilie Hamel (1901 bis späte 70er Jahre) Früher war ich bildschön, heut ist noch das Bild schön. _________________ >>>> Omisätze 3 (folgt) Omisätze 1 <<<< _____________________________ *) Von … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Coronas Einsamkeit. Träume, Klarträume, Albtraumfiktionen. Im dreizehnten Coronajournal, nämlich des Freitags, den 3. April 2020. Darinnen auch Philosophie der Geschichte als einer der Natur.

This gallery contains 5 photos.

[Arbeitswohnung, 5.19 Uhr Der Amselhahn singt, obwohl es noch dunkel.] Nur eine einzige Lampe im Zimmer, auf meinem Schreibtisch; der grüne Artdeco-Schirm mit dem geklebten Spalt, auch kupferner Bronze der geschwungene Fuß, klassizistische Schaft. Und kühl, sehr kühlt weht es … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

Das zwölfte Coronojournal. Am Donnerstag, den 2. April 2020. Darinnen ein paar Worte zur Geschichte der Dschungelblätter und ihrem Editorial.

[Arbeitswohnung, 8.30 Uhr] Zu Aprilscherzen gab es in diesem Jahr offenbar wenig Anlaß, auch wenn ich hätte, daß tatsächlich, vor allem so schnell, die 5000 Euro Soforthilfe II auf meinem Konto waren, für so etwas halten können. — War’s nicht, … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

| Volksguts Schätze |
O m i s ä t z e  (1)

[Frau Else Eggers (1903 – 1995) gewidmet] Die beste Krankheit taugt nichts. _________________ >>>> Omisätze 2 (folgt)

More Galleries | 14 Comments

Kackerechner
Dem analen Volkscharakter gewidmet ODER Des deutschen Arsches Corona-App

Die Berliner Morgenpost macht uns des folgend Erlösenden kundig: Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) haben einen → Klopapier-Rechner erstellt, aus dem hervorgeht, wie lange der eigene Toilettenpapier-Vorrat ausreicht. (…) Über vier Schieberegler kann man festlegen, wie viele Lagen das eigene Klopapier … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Unbehagen und Einsicht | sowie:
„In zwanzig Minuten bin ich dran!“
Geschrieben als elftes Coronajournal am Dienstag, den 31. März 2020. Darinnen Soforthilfe II mit den Antragswirren im Internet.

This gallery contains 5 photos.

[Arbeitswohnung, 7.15 Uhr] Anders, oh Freundin, hatte ich gestern geplant, heute früh mein Journal zu beginnen. Bereits der Titel war nicht so formuliert wie jetzt. Sondern über die Wirren wollt‘ ich mich lustig machen, die mich mehr als nur zwei … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Nabokov lesen, 31
EXKURS II
Poetik der Nichtmoral,

This gallery contains 1 photo.

derzufolge, wie Borges erklärt, ein Dichter unmoralisch werden müsse, der sich von seiner Autobiographie lösen will. Nur dann könne für die Öffentlichkeit (Sie mithin, meine Leserin) der Trennprozeß von Werk und Prozeß eingeleitet werden. Schon für die junge Moderne war … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Skandal der moralischen Anthropologie

Sexualität ist der nachtschwarze Schatten des Baums der Erkenntnis, aus der sie die Unschuld verlor. Sie steigt aus dem Grund in den Geist. Da aber klopft sie sein Helles ab, das seine Wurzeln verleugnet, und höhnt es. Was immer er … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

„Wir haben, haben Corona juchheee!“ Das zehnte Coronajournal. Freitag, den 28. März 2020.

This gallery contains 3 photos.

[Arbeitswohnung, 9.54 Uhr Zweiter Latte macchiato] Seit halb sieben auf, mich gleich an einen Essay gesetzt, den ich 1986 schrieb und in den Dschungelblättern veröffentlichte; ich will ihn überarbeitet hier in Der Dschungel einstellen, woraus sich, weil ich nun auch … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

„Niemand soll mich mir nehmen“: Nabokov lesen, 30. Einladung zur Enthauptung ODER „Der letzte Mensch“.

This gallery contains 4 photos.

                                                  Dies ist das blinde Ende                      … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

III, 459 – Es hat geschneit: „Girate i palloncini colorati!“

Tatsächlich ein Schneien gestern Vormittag. Das erste Mal in diesem Winter, der schon ein Frühling ist (immerhin die Osterglocken blühen im Hof). Und ein kalter heftiger Wind. Dennoch mußte ich mich durchringen, am Nachmittag nach langer Zeit mal wieder hinunterzugehen, … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Va‘ pensiero: Nabucco in Coronas Zeiten. Anstelle des neunten Coronajournals. Von Raffaella Baioni und Giovanni Mirabile sowie dem Coro virtuale romano. Lunedì/Donnerstag, | il marzo 26, 2020 | den 26. März 2020.

(Der Dschungel von → Kaleb Utecht geschickt.) Aus → den Kuppeln gesungen Erläuterung bei Youtube (zur Übersetzung → bei Deepl eingeben): La situazione di criticità in cui ci troviamo ha mutato profondamente la quotidianità di noi tutti, costretti in casa … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Von Essenmann und Tod. Das achte Coronajournal, geschrieben am Mittwoch, den 25 März 2020.

This gallery contains 2 photos.

  „Phantasie“, erwiderte Cincinnatus. „Und Sie — möchten Sie nicht fliehen?“ „Was meinen Sie damit, fliehen?“ fragte M’sieur Pierre erstaunt. Vladimir Nabokov, Einladung zur Enthauptung (Dtsch. v. Dieter E. Zimmer) [Arbeitswohnung, 8.20 Uhr] Abends seh ich von dem meinen in … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

„die erste Ferngesellschaft der Menschheitsgeschichte“ (Peter Weibel, NZZ): Das siebente Coronajournal. Montag, der 23. März 2020.

This gallery contains 7 photos.

Und ebenfalls NZZ, >>>> dort: Senizid [Arbeitswohnung, 7.08 Uhr] Und wenn er noch so viel → Unmut ausgelöst hat, die Vorstellung, es vollziehe sich derzeit ein wie nur selten spürbarer, weil unmittelbar in unser alltägliches Erleben hineinreichender selbstregulativer Prozeß, bleibt … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Großartige Hörbuch-Aktion bei Septime
Und die Digitale Konzerthalle kostenlos für alle

This gallery contains 2 photos.

Septime teilt mit:Zu bestellen über Thalia, amazon – apple store usw. Und die Digitale Konzerthalle der Berliner Philharmoniker frei für alle:  

More Galleries | Leave a comment

Nabokov lesen 29, Verzweiflung, 2.

This gallery contains 3 photos.

  (…) dieses Buch ist durcheinander in allen meinen fünfundzwanzig Handschriften geschrieben, so daß der Setzer oder irgendeine mir unbekannte Stenotypistin (…) auf den Gedanken verfallen könnte, an der Niederschrift meines Buches hätten mehrere Personen Anteil gehabt (…) Verzweiflung, S.63 … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

| Der ganze Hyperion |
Gelesen von Nico Bleutge, Nora Bossong, Max Czollek, Daniela Danz, Ulrike Draesner, Durs Grünbein, Alban Nikolai Herbst, Norbert Hummelt, Kat Kaufmann, Björn Kuhligk und Madame Nielsen

This gallery contains 1 photo.

Zu Friedrich Hölderlins 250. Geburtstag ein Projekt des Literaturhauses Berlin Zum Anhören und Herunterladen → dort:             _____________________________________ [Siehe auch das → Arbeitsjournal des 20. März 2020]

More Galleries | 3 Comments

Das sechste Coronajournal: Für Hölderlin.
Am Freitag, den 20. März 2020.

This gallery contains 3 photos.

 (An eine Freundin in Rom, die mir schrieb: “ … dann — non ritorniamo a veder le stelle“.) „Es geht mit Sicherheit so weiter, möglicherweise monatelang – was sich sehr leicht verstehen läßt, wenn man weiß, was „exponentiell“ bedeutet. Aber … Continue reading

More Galleries | 12 Comments

Statt des fünften Coronajournals: aus einem Brief an die Lektorin. Donnerstag, den 19. März 2020.

[Arbeitswohnung, 9.30 Uhr] “ (…) Für Beruhigung ist’s in der Tat auch nicht die Zeit, wohin es sich bewegen wird, einigermaßen unheimlich klar: Die Ansteckungsraten werden rein mathematiklogisch enorm weitersteigen, kurze Beruhigung im Sommer (der Virus sei, heißt es, wärmeempfindlich), … Continue reading

More Galleries | 13 Comments

III, 458 – Wohnen und Hausen (Corona-Sausen)

This gallery contains 1 photo.

Daß ich mich etwas geschwächt fühle, liegt eher an den Arbeitsrhythmen. Ablesen läßt sich das ziemlich gut an der Lektüre der letzten Tage: vom 14. bis gestern gerade mal 8 Seiten pro Tag. Mein Pensum liegt sonst bei 50 im … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Wir bereiten uns vor! Defender Europe 20.

This gallery contains 1 photo.

Kriegsspiel mit Corona: „4.000 Kilometer durch Europa (…) Transportkolonnen in der Nacht auf deutschen Autobahnen, lange Güterzüge, die durch deutsche Bahnhöfe gen Osten rollen, Panzer auf Binnenschiffen im Ruhrgebiet (…) Mit allein schon 29.000 USUnited States-amerikanischen Soldatinnen und Soldaten* (…) … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Angstbauch
Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger
(Die Erschießung des Ministers), Lamento | Roman

This gallery contains 1 photo.

[Tatsächlich mein erster Roman, 19979/80 — noch vor dem 1983 erschienenen Die Verwirrung des Gemüts —geschrieben, aber erst 1986 herausgekommen. Der ursprüngliche, für mich bis heute einzig gültige Titel Die Erschießung des Ministers war noch da nicht durchzusetzen, der → … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

So gerne leben! Das vierte Coronajournal, nämlich des Dienstags, den 17. März 2020. Mit Dicken und Brillen.

This gallery contains 1 photo.

[Arbeitswohnung, 7.28 Uhr] Die NZZ heute morgen → faßt zusammen: Die aktuelle Krise zeigt, dass jedes Land auf sich selbst gestellt ist, auf eine internationale Koordination beim Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wartet man wohl vergeblich.  und zieht … Continue reading

More Galleries | 12 Comments

Das dritte, nun wieder zweifelnde Coronajournal: glauben müssen. Montag, der 16. März 2020. Mit unter anderem Wolfgang Wodarg.

This gallery contains 1 photo.

  [Arbeitswohnung, 5.34 Uhr Bereits der Amselhahn wieder.] Wir leben jetzt in einem Netzwerk aus Imaginationen, täglich herge- stellt von Zeitungen Werbung Fern- sehen. Wir glauben, was uns gezeigt wird. Wir haben den Golfkrieg ge- glaubt, wir haben den Aufbau … Continue reading

More Galleries | 6 Comments

Mein Neapel: Parthenope in Zeiten der Corona- statt Arbeitsjournale, dem zweiten also heut. Am Sonntag, den 15. März 2020, somit sechs Tage vor kalendarischem Frühlingsbeginn. Dazu der Amselhahn mit Chlebnikov singt.

This gallery contains 1 photo.

[Arbeitswohnung, 6.15 Uhr Erster Latte Macchiato] Erwacht aber schon, von selbst, um 5.30 Uhr, wobei „von selbst“ den ausgesprochen stimmstarken Amselhahn meint, der mir in den letzten paar Tagen bereits mehrfach aufgefallen ist, ohne aber, daß ich ihn sah. Es … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

„Ich verstehe die ganzen Hamsterkäufe nicht.

This gallery contains 1 photo.

  Was wollen die Leute mit all den Hamstern?“               [Bildquelle ©: → Wikipedia] __________________ (Gelesen → bei Nabokov.)

More Galleries | 3 Comments

„Jene prächtigen vulgären Romane“: Vladimir Nabokov im März 1965. Nabokov lesen 28, Verzweiflung, 1.

This gallery contains 1 photo.

      Verzweiflung will, im Einklang mit meinen übrigen Büchern, keinen gesellschaftlichen Kommentar geben und trägt keine Botschaft zwischen den Zähnen herbei. Weder richtet es das geistige Organ des Menschen auf auf, noch zeigt es der Menschheit den rechten … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Apfelbäume. Im Coronajournal des Freitags, den 13. März 2020.

This gallery contains 2 photos.

[Arbeitswohnung, 11 Uhr] Jetzt ist mir fast ein bißchen, Geliebte, als müßte ich für meine → Dekadenzpolemik vom 4. März eine Art Abbitte leisten, da nun die Zahlen so über mich und uns alle hinweggehn — Broßmann hatte mit seinem … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Der märchenvolle Wald: Nakokov lesen, 27. Die Mutprobe.

This gallery contains 5 photos.

[Bei Ravi Shankar, Raga Lalit Ravi-Shankar-Edition, → Parophone Records Lt. 2020]   Es war ein ziemlich guter Instinkt, was mich entscheiden ließ, nach dem → Gelächter im Dunkel nicht das folgende, zwei Jahre später erschienene, sondern dieses direkt davor geschriebene … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Pädagogistisches Vorurteilsgeschwätz ODER Von einer Lesung. Als Arbeitsjournal des Donnerstags, den 12. März 2020. Mit Scriba Entuline.

This gallery contains 2 photos.

[France Musique contemporaine: Kaija Saarijaho, L’alle du songe] Ort: Buchhandlung Hype & Schnulz, Berlin Zehlendorf Tag: Mittwoch, 11. März 2020 Zeit: 19.30 Uhr mit Empfang Eintritt: 10 Euro (nicht bezahlt) Ich gebe, Freundin, zu, vorgewarnt worden zu sein. Ich gebe … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

Smooth. Americana von Maret, Collin, Frisell und Penn. Bei ACT.

        Eine Träumerei von ANH, → dort bei Faustkultur.

More Galleries | Leave a comment

III, 457 – O heilige Ratio | Corona umbraica

Ernährung nach einem arbeitsreichen Tag (acht Files z.T. im Multitasking-Modus): die restlichen Dominosteine und ein Wein, der Cococciola heißt, aus der Gegend von Chieti südlich von Pescara. Wer weiß, ob der Begriff bei D’Annunzio auftaucht, der ja aus der adriatischen … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Raymond Prunier
La Cathédrale de Mars
(Mit versuchter deutscher Nachdichtung durch ANH)

This gallery contains 3 photos.

[Fotografien ©: → Helmut Schulze] (Un touriste débarque à la gare venant de Paris et monte vers la cité, le voici sur le parvis)   La cathédrale bascule et au premier regard sur la façade il songe naïf : pas … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Musik für Geist, der fühlen kann:
David Ramirers Improvisationen „Organics“ auf Bachs Präludium C-Dur BWV 846.

This gallery contains 4 photos.

  Wie oft habe ich, seit mein Artikel zu David Ramirers Variationen auf das bachsche ricercar a tre → bei Faustkultur erschien, nun schon mit Musikern, nun jà, gestritten, ob dies auch „richtige“ Musik sei! Die Vorbehalte gegen den Computer … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

| IRRTUM DER ABBILDBARKEIT |
Der erste erhaltene Weblog-Eintrag Der Dschungel überhaupt. Vom 29. Oktober 2003. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 8. März 2020.

This gallery contains 3 photos.

  [Arbeitswohnung, 9.04 Uhr Zweiter Latte macchiato] [David Ramirer, Organics auf Bachs Präludium C-Dur BWV 846]   Meinem durchnumerierten Word-Archiv zufolge war → dies der zweite Eintrag und ist offenbar der erste überhaupt erhaltene, den ich je für ein Weblog … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Den Fliehenden Europas. (Version 2).

(Neufassung von → d a.] [Siehe auch (Film)  → dort.] Fünfzig Leute im LKW | erstickt, und bevor, sagt der Freund,sie hier ankomm‘, lodern schon die Lager Die wolln doch nur weg | ihre Kinder schützen, sich selbst und nicht … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

„Warum schreiben Sie eigentlich nie einen Roman über Ihre Börsenzeit?“ | § 1: Optionsdrücker

This gallery contains 1 photo.

(Die Leute lesen halt nicht:) (…) Maierhoff schlendert zu den Sushis und bestellt. Setzt sich Balmer gegenüber. Legt das Handgelenkstäschchen auf den Tisch. „’tschul­digung, gibt’s hier ‘n Spielautomaten?“ Die süße Bedienung catwalkte rauf, Backe links hoch, Backe rechts runter. Maierhoff, … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Die sich entrollende Schlange. Nabokov lesen, 26: Gelächter im Dunkel

This gallery contains 1 photo.

    „Es wird eine ganze Zeit vergehen — vielleicht ein ausgewachsenes Jahrhundert —, bis mein Wert erkannt ist. Das heißt, wenn die Kunst des Schreibens nicht ganz vergessen ist bis dahin; und ich fürchte, sie wurde im letzten halben … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Der Untergang des Abendlands 3.0
Bemerkungen zur Dekadenz anläßlich der abgesagten Buchmesse Leipzig
Als Arbeitsjournal des Dienstags, den 4. März 2020

This gallery contains 3 photos.

[Arbeitswohnung, 7.32 Uhr] [Wieder morgendliches Vogelkonzert bei weit geöffnetem Oberlicht. Ich mag gar keine Musik hören — so schön bereits klingt der schon rufende Frühling.] Bei meinem Apothekerteam hängt hinter den Verkaufstresen ein auf DIN-A4-Papier ausgedrucktes, quasi, Schild: „Bitte?“ frage … Continue reading

More Galleries | 18 Comments

Nichts taugt m e h r !
Über Norbert W. Schlinkerts Tauge/Nichts

This gallery contains 1 photo.

Von ANH → bei Faustkultur:   → → → weiterlesen _____________ Siehe auch → dort.

More Galleries | Leave a comment

„Du mußt nur die Laufrichtung ändern.“ Nabokov lesen, 25: Lushins Verteidigung.

This gallery contains 2 photos.

      (…) jene physiologische Empfindung der Harmonie, die Künstlern so vertraut ist. Lushins Verteidigung, 245 (Dtsch.v. Dietmar Schulze, bearb. v. Dieter E. Zimmer)     Der Junge Lushin wächst nicht sehr anders als sein Creator auf, geschützt im … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

|CREDO|
Niemandes Herr sein

(außer im Spiel) und niemandes Diener (auch nicht des „Volks“ als Souverän). ___________________________ Credo 2010 (Kritikercredo) <<<< Credo 2006/2 (Künstlergebet) <<<< Credo 2006/1 (Verbeen) <<<< Credo 2004/2 <<<< Credo & Wille 2004/1 Kein Credo, nämlich Freier Geist <<<<

More Galleries | Leave a comment

Akheilos‘ Vermeidung: Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 1. März 2020, als Erzählung aus der vorhergegangenen Nacht.

This gallery contains 4 photos.

      [Ort: Beckett’s Kopf Zeit: 29. Februar 2020, spätabends Personen: Lamiya und ich selbst Weiteres: alkoholfreier Cocktail und Wein, Cigarillos vor der Tür]   „Entschuldigen Sie sich nie wieder, wenn Sie genderincorrect sprechen!“ —Das Ausrufezeichen indiziert nur die … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Midlifecrisis.

Wunderbarer Versprecher der alten Dame, als sie vom Umbruch ihrer erwachsenen Zeit ins beginnende Altern erzählte: „Den Begriff der Mitleidcrisis gab es damals noch nicht.“ [29.2.2020]

More Galleries | 1 Comment

Die krönende Phase des Anthropozäns
Ein Beitrag zur Erlösung vom Geschlecht

This gallery contains 4 photos.

„Ein Nein ist ein Nein“, das ist wohl wahr. Nur ein „Nein“ — ja wozu? Das ist alles viel, viel, viel zu schwammig. Wir brauchen im Gegenteil „Ja“s, und zwar dezidiert, um handlungsfähig zubleiben. „Du darfst mit mir schlafen“ reicht … Continue reading

More Galleries | 7 Comments

Akustische Rhythmuskontrolle: ANH spricht Die Brüste der Béart XXXI (Schreibtischaufnahme, mp3). Klanglichkeit der Gedichte. Die Brüste der Béart, 46.

This gallery contains 3 photos.

An die → Lektorin: „Ist nicht perfekt, aber für den rhythmischen Eindruck dürfte die Aufnahme reichen. (…) Ohnedies ist das Gedicht ja nicht wirklich schon fertig – aber die rhythmische Struktur stimmt, und auch die Klanglichkeit zeigt, wie erzählt wird; … Continue reading

More Galleries | 10 Comments

Maschenka: Nabokov lesen, 24.

This gallery contains 5 photos.

    Und jetzt, viele Jahre später, hatte er das Gefühl, ihre erste Begegnung in der Phantasie und die andere in der Wirklichkeit seien miteinander verschmolzen und unmerklich ineinander übergegangen, weil sie als Mensch von Fleisch und Blut bruchlos jenes … Continue reading

More Galleries | 8 Comments

Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 26. Februar 2020. Mit Thorsten Casmir, Peter H. Gogolin, André Heller und David Ramirer.

This gallery contains 4 photos.

[Arbeitswohnung, 9.55 Uhr David Ramirer: Johann Sebastian Bach, Wohltemperiertes Klavier Buch II] Die Musik schickte mir → Ramirer selbst, ich höre sie momentan laufend wie zuvor seine eigenen Variationen auf Bachs Präludium C-Dur, die ebenfalls, doch leider bislang nur als … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Begriff, nachts,

als er. der Freund, zu seinem nicht schlafen könnenden Töchterchen kroch — und fern- und nun fremdblieb unsren nahsten Gesprächen, weil etwas anderes rechtens und jetzt liebens, vaterliebens, vorrangig war: Intelligenzfeuer. Danke, Sascha Broßmann. (Leise zog ich mich an, Mantel, … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Betr.: 54 books, „Chronik: Februar 2020“.
Gem. § 5 TMG an: Tilmann Winterling, c/o Gutsch & Schlegel Rechtsanwälte, Hamburg.

This gallery contains 5 photos.

  NACHTRAG, 12.55 Uhr: Der inkriminierte Part des verlinkten Artikels wurde nach Intervention des dortigen Anwalts durch die 54books-Redaktion „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht oder Präjudiz für Sach- und Rechtslage“ soeben von der Website entfernt. Er bleibt bei mir allerdings als … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

物の哀れ: Die Brüste der Béart XXXI (Aus dem Entwurf, Auszug: Februarfrühling). Die Brüste der Béart, 45.

(…) – schon, hier am Helmi, sprießen die Knospen aus den Gebüschen, und wie da der Wind in sie fährt! Ach, selbst die Kirschblüten blühen, im Februar, denkt nur, bereits! Aber sie fallen auch schnell, und sie rieseln hernieder lang … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

In Aleppo einst auch ich: Nabokov lesen, 23. Die Erzählungen, II,4.

This gallery contains 1 photo.

Then must you speak Of one that loved not wisely but too well, Of one not easily jealous but, being wrought, Perplexed in the extreme; of one whose hand, Like the base Indian, threw a pearl away Richer than all … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Das Arbeitsjournal des Freitags, den 21. Februar 2020. Darinnen Béart, Ramuz und Puschkin (ff), die Homosexuellenehe und alleinerziehende Mütter, Norbert W. Schlinkert und Faustkultur, sowie die Erhöhung des Eros.

This gallery contains 2 photos.

[Arbeitswohnung, 8.20 Uhr] [France musique contemporaine: Bernard Permigiani, Pour on finir avec le pouvoir d’Orphee] Erstaunlich gut vorangekommen, obwohl mich derzeit immer wieder der Magen attackiert, besonders nach dem Essen abends (ich nehme derzeit fast nur einmal am Tag eine … Continue reading

More Galleries | 9 Comments

„Reservoir für ein nicht mehr ptolomäisches Schreiben“: Cultura tedesca, n° 57.

This gallery contains 1 photo.

  Dans un cadre chronologique large, qui va du XVIIIe au XXIe siècle, de Johann Jakob Volkmann à Alban Nikolai Herbst, de Johann Wolfgang Goethe à Werner Schroeter, le volume Austria und Germania am Golf von Neapel explore les multiples facettes de cette expérience … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Löwin. Die Brüste der Béart XXX, Auszug (Entwurf). Die Brüste der Béart 44.

This gallery contains 1 photo.

(…) und das Gewicht des Manns auf dem Leib, der Zentner Lust zu tragen hat und Tonnen der Ergebung, befreit von den zivilen Masken, dem Heer der Regeln, denen wir in diesen zehn Minuten unentwegter Schläge nun endlich nicht mehr … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Optimistischer Fatalismus. Im Tauge/Nichts von Norbert W. Schlinkert.

This gallery contains 1 photo.

[NACHTRAG, 4. März: Siehe jetzt auch → dort.] Welche eine grandiose Begriffsschöpfung → dieses Autors! Die aus der Antike heraus verbürgte, der adligen Oberschicht vorbehaltenen Lebensart des aktuell und damit auf Dauer gelingenden Lebens ist ihm dabei nicht fremd, nur … Continue reading

More Galleries | 9 Comments

Aus Anlaß seines Todes noch einmal der
ABAKUS FÜR ROR WOLF

This gallery contains 3 photos.

Schöffling & Co. teilen zu auch Der Dschungel Trauer mit: Bild aufgrund eines Urheberrechtsein- spruchs gelöscht. Statt dessen auf das- selbe Foto hier ein → LINK. [Foto (Ror Wolf): © dpa] Ein Dunst liegt über Dakota, und über Nevada liegt … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

Nymphophilie: Der Bezauberer. Nabokov lesen, 22: Die Erzählungen, II,3.

This gallery contains 1 photo.

  Nicht zu jedem Schulmädchen, das mir über den Weg läuft, fühle ich mich hingezogen. Der Bezauberer, 228 (Dtsch.v. Dieter E. Zimmer)     „Welchen Vers soll ich mir auf mich machen?“ fragt sich gleich zu Anfang Nabokovs Ich-Erzähler, und … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Puschkin im Arbeitsjournal des Sonntags, den 16. Februar 2020. Darinnen Nabokovs Onegin: eine Vor- und Vorwegnahme. Nabokov lesen, 21.

This gallery contains 3 photos.

[Arbeitswohnung, 8.30 Uhr] Das war nun eine gute Woche. Zum einen Oliver Jungens Rezension → der Erzählbände in der, nach Jahren wieder, FAZ, zum anderen schickte mir, nachträglich zu meinem → Geburtstag, dessen Jubiläumsnummer nun wahrlich kein Anlaß zur Freude, … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

Die Eintracht des Lebendigen sich ergießen zu lassen: ANH über André Hellers und Zubin Mehtas Deutung des Rosenkavaliers von Hofmannsthal/Strauss bei Faustkultur.

This gallery contains 1 photo.

[Fotografie: → Ruth Walz | Presse Staatsoper Unter den Linden]           Hier wurde in der Tat aus Liebe, ja Hingabe geschöpft; es ist in jeder, ich schreibe einmal genrefremd, „Einstellung“ zu spüren – sei es in Xenia … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Soeben einem Freund geschrieben.

Mir träumte heute nacht ein, ich weiß nicht, ob guter, ob schlimmer Traum: Von meiner ökonomischen Enge aufgescheuchte Kenner und Freunde bekamen es hin, daß mir der Gerrit-Engelke-Preis der Stadt Hannover verliehen werden sollte. Und also wurde ich gefragt, ob … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

KOGNITION UND WÜRDE. Oliver Jungen in der FAZ über Wanderer und Wölfinnen, Erzählungen I & II.

This gallery contains 1 photo.

Februar 2020, FAZ S. 10. Und mit meinem geliebten Max Ernst als „Aufmacher“-Bild — das vielleicht schönste Geschenk dieser Rezension:     Von heideggerhafter Seinsschwere ist hier nämlich nichts, kein Ding und keine Erinnerung. Obwohl die atmosphärischen und dystopischen Szenerien … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

DER TITEL DER DINGE oder DIE OFFENBARUNG
Nabokov lesen, 20. Die Erzählungen, II,2:
Das versunkene Thule im Nabokovmeer

This gallery contains 8 photos.

    (…) relative Realität, damit wir uns verstehen, denn ihr, ihr Menschen, besitzt keine andere. Ultima Thule, 333 (Dtsch.v. Jochen Neuberger)     Welch Jammer, daß dieser Roman von Nabokov beiseite gelegt worden ist! Über die zwei in dem … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Bei Keith Jarrett, als er 1996 für alle Zeit in Napoli spielt
ANH liest nachts am 7. Februar 2020

[Aufnahme: Sarah Brendel]            

More Galleries | Leave a comment

“ … das Versprechen, verloren geglaubte Intensitäten in sich zu bergen.“ (Samuel Hamen) | Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 8. Februar 2020.

This gallery contains 7 photos.

[Arbeitswohnung, 12.18 Uhr Mozart, Mithridates] So sehr ich diesen Tag auch vorausgefürchtet hatte, dieses „Gestern“ also, so teils beseelend wurde er dann doch. Zwar haute die (vorhersehbare – es ist überhaupt nicht schön, immer recht zu haben) Absage Rainer Moritzens … Continue reading

More Galleries | 19 Comments

Nabokov lesen, 19. Die Erzählungen II,1 ((1935 – 1951).

This gallery contains 5 photos.

    Mit unerträglicher Heftigkeit erlebte ich noch einmal (so erscheint es mir wenigstens) alles, was, angefangen mit einem ähnlichen Kuß, je zwischen uns gewesen war; und ich sagte (an-stelle unseres billigen, förmlichen „Du“ jenes seltsam volle und bedeutungsschwere „Sie“  … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Worum es geht.

Den Verrat an der Natur zurückzunehmen, der zu ihrer – und letztendlich unserer, als Menschen – Zerstörung führt. Um dies in der Dichtung zu ermöglichen, brauche ich magische Wörter, vor allem aber Formen. Das sind solche, die einerseits sich nicht … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Dietrich Mau, ZEITonlines Traumschiffkommentare, der Magen und ich. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 5. Februar 2020.

This gallery contains 6 photos.

[Arbeitswohnung, 9.45 Uhr] Mozart, Klavierkonzert d-moll, KV466 Richter, Warschauer NSO, Wislocki (mono, 50er) Ich sitze an der zwanzigsten Erzählung meines → Nabkovlesens, nämlich zu Rowohlts zweitem Band seiner Erzählungen. Nur brauche ich diesmal etwas länger, nicht nur weil ich nach … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Pop

ist die Ästhetik des Kapitalismus.


DLXX

 

[ Poetologie ]
(Häufig bereits in früheren Texten formuliert,

hier jetzt als herausgehobenes Paralipomenon)

Posted in Kulturtheorie, Pasolinimitschrift | Tagged , , , , , | Leave a comment

Wie fühlt sich jemand, der ein Verbrechen beging?

 


Wenn er es nicht aus Not tat (und nicht befürchtet, gestellt zu werden):

—   f  r  e  i  .

________________________
(Aus dem schwarzen Notizbücherl)

 

DLXX

Posted in Hauptseite, Paralipomena | Tagged , , , , , , | Leave a comment

Was de facto nicht wahr ist. (Zu „Schönheit“).

  Alle Menschen sind schön. Was aber ist gemeint? Die metaphorische „innere“ Schönheit oder eine leibliche? Wahr ist freilich, daß für diese die Kulturen je verschiedene Ideale haben – oft bestimmter Körperstellen -, aber alle kennen das Häßliche auch. Der … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Gratia plena (2). Die Brüste der Béart XXIX (Entwurf des Endes). Die Brüste der Béart, 43.

This gallery contains 1 photo.

  (…) und teilen sich nach der Befruchtung, Die uns die Welt mit Lust entgilt und darinnen erst uns auftut – uns den P a n z e r auftut an Quellen, sexuellen, aus denen Subjekt und Objekt noch als Ungetrennte sprudeln, Als fielen wir … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Wochenbericht: Das Arbeitsjournal des Freitags, den 31. Januar 2020.

This gallery contains 2 photos.

[Arbeitswohnung, 9.32 Uhr] france musique: Kaarija Saariaho, für Cello, Geige und Klavier Draußen immerhin mal wieder L i c h t. Bis fast unmittelbar vorm → Geburtstag meines (natürlich und mindestens genauso glücklicherweise u n s e r e s) … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

„Dem anderen Glück wünschen“: Der neue Rosenkavalier an der Lindenoper Berlin. Pressegespräch im Apollosaal mit André Heller, Xenia Hausner, Arthur Ambesser, Günther Groissböck und anderen. 28. Januar 2020, 13 Uhr. Als kommentierter Podcast.

This gallery contains 5 photos.

(Die Tonfiles beinhalten das gesamte Gespräch. Aufnahme und Schnitt: ANH) [28. Januar 2020 Lindenoper, Apollosaal, 13 Uhr]     (Von links nach rechts: noch fehlend Günther Groissböck, Arthur Ambesser, Xenia Hausner, André Heller, Intendant Matthias Schulz, Zubin Mehta, Carmilla Nylund, … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

III, 456 – Opfer und Täter

Gegen die filmische Darstellung der direkten oder indirekten Darstellung von Nazi-Opfern habe ich schon immer eine Abneigung gehabt (in der Schule war’s anders, wo man zum ersten Mal Gerippe in Krematorien sah). Sie verbildlicht ein Vermeintliches, weil sie einem vorgaukelt, … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Zur „wokeness“: Simon M. Ingold in der NZZ. „Moralisches“ Diktat der Anonymen. Mit einem Kommentar zur „neuen“ Rechten.

This gallery contains 1 photo.

    Die geballte anonyme Mehrheit, angeführt von Influencern und der Twitterati-Klasse, hat das erste und letzte Wort und verschiebt laufend den Rahmen dessen, was in ihre binäre Weltsicht passt. Wer es wagt, dem moralischen Konsens zu widersprechen, wird zum … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Gratia Plena (1). Die Brüste der Béart XXIX (Entwurf des Anfangs). Die Brüste der Béart, 42.

This gallery contains 3 photos.

    Und scheinst uns plötzlich auf, nachdem wir Dich in andren zu erkennen, im elfenbeinschimmernden Glanz marmorner Zartheit, für Dich, Béart, bereit | angefangen hatten, In der, halb streng, halb melancholisch, Entrückung von Brügge, der römischen Schwester Gefaßtheit herzgreifend … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Zur sogenannten Pädophilie: Wilders Mut und Wahrheit.

This gallery contains 1 photo.

Ja, m u t i g, daß die Autoren der Schweizer Serie → „Wilder“ die Polizistin Rosa Wilder, die als Fünfzehnjährige eine Liebesbeziehung mit dem s e h r viel älteren Künstler Armon Todt eingegangen ist, zu ihren Eltern sagen lassen: „Ich habe ihn … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Vielleicht ist es ja so,

daß nicht das Geschlecht, sondern die Geschlechtsindifferenz eine soziale Konstruktion ist, die zugleich wenn nicht ökonomisch bewirkt ist, so doch deutlich in ökonomischem (kapitalistischem) Interesse steht. Daß es umgekehrt sei, wäre dann genau die leitende Verstellung.

Ein Gedanke, der mir soeben → daraufhin kam und den ich aber noch durchdenken muß. Auf Anhieb jedenfalls spricht einiges für ihn.

Posted in Krieg, Kulturtheorie, KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER, NOTATE | Tagged , , , , , , , , , | 1 Comment

„A big pressure to take revange.“ Slavoj Žižek bei youtube.

Posted in Hauptseite, KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER | Tagged , , , , , | 1 Comment

Angst ODER Matzneff und die Folgen, die Ursachen wie Zwecke sind. Als Arbeitsjournal des Donnerstags, den 23. Januar 2020.

This gallery contains 1 photo.

[Arbeitswohnung, 7.55 Uhr Tschaikowski, Erstes Streichquartett] Es ist, derart viel Tschaikowski zu hören (und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen, etwa seine wunderschöne Iolanta), wie eine Rückkehr in meine Jugend. Unterdessen habe ich auch seinen Onegin „begriffen“, was einiger Anläufe bedurfte, … Continue reading

More Galleries | 35 Comments

Dem Körper eingeschrieben. Von Rendtorff.

This gallery contains 1 photo.

Ein dritter Punkt ergibt sich m.E. aus der Anatomie des Körpers selbst. Unabhängig von allen politischen Debatten über Hetero- und Homosexualität müssen wir anerkennen, dass ,,unser aller Leib und Leben die mehr oder weniger glückliche Folge mehr oder weniger geglückter … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

III, 455 – Something about Brad

Das in der Höhe seines Rumpfes aufgesäbelte Marzipanbrot: so kommt man aztekenhaft besser an sein Mandelpastenherz (L’arrachecoeur). Es oblatenfein tranchieren und auf der Zunge zergehen lassen. Und in die Peripherien der alltäglichen Großtaten (solchen, die sich gedanklich auftürmen, und solchen, … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

EXKURS I
Nabokovs Eichhörnchen
Von Andreas Steffens

This gallery contains 3 photos.

Zu den Folgen ihrer Zivilisierung durch den Menschen gehört, daß die Welt den Tieren immer weniger bietet, dessen sie als Natur für ihr Dasein in ihr benötigen. Das zwingt den Menschen dazu, ihnen zu geben, was sie in seiner Welt … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Nabokov lesen, 18: „Die Gabe“ (3). Mit einer unzeitgemäßen poetologischen Schlußbemerkung zum pädophilen Fall Gabriel Matzneffs.

  Dem wahren Schriftsteller sollten alle Leser egal sein, außer einem: dem der Zukunft, der seinerseits nur die Widerspiegelung des Autors in der Zeit ist. Die Gabe, S. 554 (Alle Zitate in der Übersetzung Annelore Engel-Braunschmidts)   Dieser ist der … Continue reading

More Galleries | 8 Comments

Genderdichtung der Correctness. (Einwurf).

 

(…) wo aus dem Nebel der ödesten demokratischen Dumpfheit – ebenfalls pseudo – derselbe alte Stiefel und Stahlhelm hervorstechen: wo der bei uns zu Hause erzwungene ’soziale Auftrag‘ in der Literatur durch sozialen Opportunismus ersetzt worden ist …
Nabokov, Die Gabe
(dtsch. v. Annelore Engel-Braunschmidt)

 

Posted in Kulturtheorie, KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER, Zitate | Tagged , , | 1 Comment

Wer ist David Ramirer?
Live auf radio klassik, Österreich

This gallery contains 1 photo.

          bereits als Podcast → d o r t,               sowie → bei Faustkultur.

More Galleries | 4 Comments

„Es sind die s c h l a u e n Leute,

die nie zuhören.“
Jonathan Harker in Die Regeln des Biests, → „Dracula„, Teil 1

„Die Realität wird überschätzt.“
Graf Dracula in Blutzoll, → „Dracula„, Teil 2

.

Posted in Filme, Zitate | Tagged , , , , | Leave a comment

III, 454 – Nemontemi et al.

Drei Wochen sind eine gefühlte lange Zeit, und ich müßte tatsächlich nachschauen, ob es zahlenmäßig und meßtechnisch gesehen tatsächlich eine mit “drei Wochen” zu umschreibende Zeit war. Also eine Anachronie in Wirklichkeit. Die im letzten Beitrag angedeutete Chronik einer Jugoslawienreise … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

… und die n ä c h s t e Welt:

Vorbereitung, St. Michaelis.

Posted in Hauptseite | Leave a comment

Abgehoben.

This gallery contains 3 photos.

[Arrivo a Tegel: (progr.) ore 13.35 Fotografie „Badman“: Parallalie, Amelia/TR] Nach → Leonardo:             Gesehen Fiumicino aeroporto, Terminal 3 ____________________ Siehe auch: → Flugzeugnotat

More Galleries | 2 Comments

Béarmelia, 6: Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 11. Januar 2019.

This gallery contains 1 photo.

[Casa di Schulze, Kaminraum, ore 9.47] An sich hätte ich mit einem ziemlich guten Grundgefühl morgen zurückreisen können. Doch ist es jetzt, ich sag mal, beschlagen. Zum einen schweigt die → „neue Madonna“ nun; rückschauend wäre von einem emotionalen Feuer … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Der Bruch zwischen Gott und Geschlecht: Schubarts „Religion und Eros“. Die Brüste der Beart, 41.

This gallery contains 1 photo.

(…) diejenigen aber, die nicht darauf verzichten konnten, den Eros in kosmischer Perspektive zu sehen, wandten sich von der asketisch getönten Christlichkeit ab und hielten dem Eros die Treue, ein schwerer Kraftverlust für das Christentum. Denn es sind nicht etwa … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Béarmelia 5: … s c h o n bezeichnend,

This gallery contains 1 photo.

daß sich ausgerechnet jetzt, da sich mein Béartblick → erotischen Madonne zugewandt hat, und zugewendet, eine ماریا meldet (dem Koran immerhin | → eine ganze Sure wert) — und zwar für mich komplett überraschend, wobei diese Meldung auf einen Dschungeleintrag … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Wölfinnen, anders? (Béarmelia 4, romanieri).

This gallery contains 2 photos.

[Viale di Villa Massimo / Via di Villa Ricotti] aus:     >>>> Bestellen  

More Galleries | Leave a comment

Max Ernst in Rom. (Béarmelia 3, romanoggi).

[Roma, Accademia tedesca, studio uno
Bei → XO]

 

 

Posted in Tagebuch | Leave a comment

Die Gegenstände der Gedichte

This gallery contains 1 photo.

  aus:           >>>> Bestellen  

More Galleries | Leave a comment

Befanas Mantra
Ein Nein ist kein Ja ist kein Nein ist ein Ja
Arbeitsbemerkung am Montag, den 6. Januar 2020

This gallery contains 2 photos.

[Casa di Schulze, Kaminraum Befana ore 9.20] Nachdem ich diese Glossen las, zwei von ihnen bezeichnenderweise sind Žižeks, einer stammt von Liessmann, der vierte von Zaslawski → Befreite Nüppel → Befreiende Prostatation → Undemokrassische Schönheit sowie → Circes entfesselte See, … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

P ä o n e: Nakokov lesen, 17. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 4. Januar 2019. Darinnen nun „Die Gabe“ (2).

This gallery contains 5 photos.

(…) die geöffneten Arme einer inneren Umarmung, der heilige Schauer des Klassizismus (…) Die Gabe, 249 [Casa di Schulze, Kaminraum, ore 16.47] Mit seitenlangen Diskussionen zur Metrik habe ich in einem Roman nicht gerechnet, obwohl mir freilich schon → dort … Continue reading

More Galleries | 7 Comments

Das Arbeitsjournal des Freitags, den 3. Januar 2020. Béarmelia 2. Darinnen ein Instinkt: Die Brüste der Béart (40).

This gallery contains 7 photos.

[Casa di Schulze, Kaminraum, ore 11.07] Stahlblauer Himmel über dem kleinen Ort bis zur Kathedrale hinan; scharfe Kälte, in den Kleidern haftet der Geruch verbrannten Holzes, der die Gassen fast insgesamt füllt: auch tags, als stiege er, nach Erlöschen der … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

S t e r n e n k i n d

Die Brüste der Béart XXVIII,2. (Aus dem handschriftlichen Entwurf). Die Brüste der Béart, 39.

This gallery contains 2 photos.

  (…) Béart, ich möchte „Heilig!“ rufen, leg auf die Sagrada Deines Bauchs die linke Hand und spüre Atem durch des Nabels feine Senke aus den leichten Wogen der Gezeiten wehen, des gleichsam Wiegens ihrer Muskeldecke und des in Bauchfell … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

—————
2 0 2 0
————————————————
Es gibt kein Recht zu gehorchen
!

This gallery contains 2 photos.

Meinen Leserinnen und Lesern ins Poesiealbum des Neuen Jahrs   Einer der beiden Sätze, die, als ich sie las, mir die bemerkenswertesten des gesamten vergangenen Jahres waren. Dieser hier, auf dem Bozener Fries, ist als Zitat freilich heikel, da es … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

„scheinen“ & als ob („e rscheinen“). Nakokov lesen, 16: „Die Gabe“ (1).

This gallery contains 1 photo.

Immer wieder finde ich, auch in den Übersetzungen Nabokovs, das „scheint zu sein“ in falscher Verkürzung, (beinah) egal, welche Übersetzerin, welcher Übersetzer sie verschuldet. Es ist – wie „als sei“ statt „als wäre“, „als habe“ statt „als hätte“ – L e g i o n: … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Mittags da. | Zwischenhalt. || Angekommen. ||| (Béarmelia 1).

This gallery contains 4 photos.

________________ Umsteigen, 12.10 Uhr, …. _____________ … und ankommen, gegen 15 Uhr:   ______ abends [David Ramirer, Variationen auf J.S.Bachs Ricercar à tre]: Mit dunklen Blicken sehen sich die Liebenden an, Die Blonden, Strahlenden. In starrender Finsternis Umschlingen schmächtig sich … Continue reading

More Galleries | 11 Comments

Das Arbeits-, vor allem Vorreisejournal des Sonntags, den 30. Dezember 2019.

This gallery contains 5 photos.

[Arbeitswohnung, 9.27 Uhr [Tschaikowski, Пиковая дама] Gestern Geburtstag der Zwillinge, am Abend noch ein Treffen mit Uwe Schütte, dessen auf Englisch erschienenes, man muß sagen, Standardwerk zu Kraftwerk bei Penguin mittlerweile zum Sachbuch-Bestseller avanciert und der ein längeres Feuilleton zu … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

III, 453 – Xmas

Die im letzten Beitrag angedeutete Jugoslawienreise wird langsam interessant. Das Jahr selbst (1973) war Lebenszäsur. Entließ den Dörfler in die ungewohnte Stadt. Bewirkte, was sie angerichtet. Nämlich ZBW: d.h. notgedrungen kraft Abiturwisch Zu Bewilligendes Wesen. Aber das ist alles vorerst … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Heiligabend 2019
Am Morgen. Nachmittags. Abends.

This gallery contains 13 photos.

                          _______ Und dann, abends: Mit den dreizehn Kerzen in Pracht, darunter die Gaben:                             … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

III, 452 – Der Tod entgeht den Immen

Wenn man Mails beantwortet, hat man allemal mehr Anhaltspunkte, als wenn man auf die Nachrichten antwortet, die der Alltag bietet. Und davon ist sogar manches zu verschweigen. Das Altern als Klimakatastrophe. Es fühlt sich für mich nicht wirklich dramatisch an, … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Was Gedichte sind. Nabokov lesen, 14 (Intermezzo II).

This gallery contains 1 photo.

  Kann es wahr sein, daß all die hinreißend pulsierenden Dinge, von denen ich geträumt habe und vermittels meiner Gedichte noch immer träume, nicht in ihnen verlorengegangen sind und bemerkt wurden von dem Leser, dessen Kritik ich sehen werde, ehe … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

„Radiernadel der Jahre“: Nabokov lesen, 13. Die Erzählungen I,5.

This gallery contains 2 photos.

Der Tod gewöhne sich dermaßen daran, furchtlose Männer in wilden Gebirgen und Wüsten zu verfolgen, daß er sich ihnen auch unter allen möglichen anderen Umständen nähere, zum Spaß und ohne ihnen besonderen Schaden zufügen zu wollen, und da treffe er … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Heidesand. Im Arbeits- und Nachsinnjournal des Donnerstags, den 19. Dezember 2019.

This gallery contains 4 photos.

[Arbeitswohnung, 10.55 Uhr Schoeck, Notturno op. 47] Weihnachten, meine seit Kinderzeit und Jugend über Jahrzehnte, der Lichtsymbolik wegen, liebstes Fest, geht mir mit zunehmendem Alter zunehmend verloren. Das hängt nicht nur damit zusammen, daß mein Sohn nun erwachsen ist (er … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Das unbekannte Land: Nabokov lesen, 12. Die Erzählungen I,4.

This gallery contains 1 photo.

He thinks, as a consequence of this, that it may be possible to live visually in one part of the world, while one lives bodily in another. H. G. Wells Das Unbekannte siegte. Nabokov Es ist dies, nach der >>>> … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

A u r e l i a n s: Nabokov lesen, 11. Die Erzählungen I,3.

This gallery contains 1 photo.

  (…) denn Pilgram gehörte zu einer besonderen Gattung von Träumern, oder vielmehr war er bestimmt, zu ihnen zu gehören (aber etwas – der Ort, die Zeit, der Mann – war schlecht gewählt worden), zu jenen näm- lich, die im … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Robosquad. Im Arbeitsjournal des Freitags, den 13. Dezember 2019.

This gallery contains 3 photos.

[ICE543, Düsseldorf-Berlin Kalevi Aho, Kysmysten Kirja für Sopran und Kammerorchester] Im tiefsten Dunkel schrak ich hoch. „Machen Sie mal Licht!“ Fast saß ich schon, nackt wie zum Schlafen immer, auf der langen Couch im Villensouterrain. In der Tat, nicht der … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Nabokovs Venezianerin von Sebastiano del Piombo. Nabokov lesen, 10. Die Erzählungen I,2.

This gallery contains 3 photos.

[Zitate: Übersetzung aus dem Russischen von Gisela Barker]     So bleibt also die trockene, verschrumpelte Frucht, die der Gärtner zufällig fand, das einzig ungelöste Rätsel in dieser ganzen Erzählung.   Die erste der frühen, doch nach meinem Eindruck höchst … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

Im Jobcenter mit Nabokov. Das Antragsjournal des Dienstags, den 10. Dezember 2019, worin die Geschehnisse der Vortages berichtet werden.

This gallery contains 4 photos.

[Arbeitswohnung, 5.30 Uhr Tippett, King Priam] Auch wenn da | >>>> e r | sich ärgern wird (ich höre sein genervtes Aufstöhnen bis an meinen Schreibtisch), ich habe es über mich gebracht, stand gestern früh genug auf, nahm noch einen Latte … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Im Buchhandel. DAS UNGEHEUER MUSE. Gedichte.

Fester Einband mit einem Motiv von Omar Galliani Lesebändchen, 136 Seiten, 20 Euro Arco | Wien & Wuppertal >>>> Bestellen

More Galleries | 12 Comments

Geistinnen, Sehnsucht: Nabokov lesen, 9. Die Erzählungen I, 1. Darin das nicht-verfilmbare Bild.

This gallery contains 2 photos.

„… sag, daß du mich liebst, das heimatlose Gespenst, rück näher, gib mir deine Hand …“ Geisterwelt (1921), S.15 „Ach, mein Freund, ich bin in Madonnen verliebt!“ Die Venezianerin (1924), S.231   Es war für meine Lektorin, aber auch mich … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Die erste Federboa des Paradieses
Vor siebenunddreißig Jahren:
Alban Nikolai Herbst spricht Hans Carl Artmann zur wahren Menschlichkeit

This gallery contains 2 photos.

  Kulinarisches Theater Frankfurt Aufnahme vom 22. April 1982 aus dem Kellertheater Frankfurt am Main                           aus:

More Galleries | 2 Comments

Kurt-Wolff-Preis 2020 für Arco. Im Nikolausjournal des Freitags, den 6. Dezember 2019. Sowie erneut zur Mehrdeutigkeit der Neins.

This gallery contains 2 photos.

[Arbeitswohnung, 8.57 Uhr John Cage, Quartets] Sie war eine schöne, sehr schöne Überraschung gestern, diese Nachricht: Arco Verlag erhält Kurt-Wolff-Preis 2020 Der Wuppertaler Arco Verlag wird mit dem Kurt-Wolff-Preis 2020 geehrt. Er gehöre zu den wichtigsten Verlagen jüdischer Literatur im … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Empfängnis. Die Brüste der Béart XXVIII,1. (Aus dem handschriftlichen Entwurf). Die Brüste der Béart, 38.

This gallery contains 2 photos.

        (…) Ich klage nicht um mich, Béart, ich führe D e i n e Klage als Anwalt des Geschlechts, da alle es vergessen. da wir es leugnen solln und vage als Konstrukt, das von Natur ganz frei ist, fassen — … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Puglieses Menschenbuch voll Regen. Von ANH. Sowie viermal Missa.

This gallery contains 1 photo.

(…) Und dann gellt der Schrei über Neapel, man weiß nicht woher, wie aus tausend Kehlen, der sich hinunterbewegte in den Hof und hinauf zu den Zinnen der Burgmauern und über sie hinwegflog, hinaus der Stadt entgegen, und die Stadt … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Schrecklich ein jeder. Zur Morphologie der Engel.

This gallery contains 1 photo.

Engel stehen den Insekten ganz offensichtlich näher als den Menschen, ja als sogar den Vögeln, andernfalls sie ihre Flügel statt der Arme hätten, nicht jene zu diesen noch hinzu. Ebensolches gilt für Sphingen, Pegasoi sowie die meisten Drachen. Jedenfalls kommt … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

III, 451 – Adventsdekoration

This gallery contains 5 photos.

Navigieren im Alltag von To-Do-Boje zu To-Do-Boje, dazwischen werden Straßen aufgerissen und Parkplatz- sowie Verkehrsprobleme geschaffen. Die Tabaccaia eine mittlerweile isolierte Insel zwischen aufgerissenen Straßen (Hochwasser ist wegen der Hügellage nicht zu befürchten, obwohl es einen Tag regnet und den … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Nabokovs Gc (*): „Ergebenheit des Weibchens“
Nabokov lesen, 8

This gallery contains 2 photos.

(Die Übertragung der im Original russischen Zitate ins Deutsche stammt von Jochen Neuberger.) ___________________________________ An der Endstation koppelt sich der Triebwagen los, fährt auf ein Nebengleis, passiert den zurückgebliebenen Anhänger und nähert sich ihm dann von hinten. Es hat etwas … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Hamburger Nebel | Binnenalster

This gallery contains 1 photo.

9.42 Uhr

More Galleries | Leave a comment

Geschafft. Sonnabend, den 30. November 2019. Mit einer wehmütigen Erinnerung an Heinz Winbeck.

This gallery contains 4 photos.

(Das Titelwort stimmte gestern nacht in beiderlei Sinn.) [Arbeitswohnung, 9.41 Uhr/sub> Winbeck, Fünfte Sinfonie „Jetzt und in der Stunde des Todes“] Das hat mich vorhin s c h o n erschreckt – daß in diesem Jahr auch Heinz Winbeck gestorben ist, mit dem ich … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Selbstvergewisserungen. Im Umbaujournal des Freitags, den 29. November 2019.

This gallery contains 6 photos.

[Arbeitswohnung, 6.56 Uhr Pettersson, Drittes Streicherkonzert] Diese >>>> meine Kommentatorin hat ja nicht Unrecht; in jedem Fall mußte zumindest symbolisch gehandelt werden. Und | muß es w e i t e r. Auf den Regalen an den Wänden meines Arbeitsraumes, sie hieß noch (so Broßmann, … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Technische Zusammenbrüche. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 28. November 2019.

This gallery contains 2 photos.

[Arbeitswohnung, 8.45 Joni Mitchell, Don Juans Reckless Daughter] Hier ist momentan ein Wurm drin, der mich halb verrückt macht – nämlich in meiner Musik, also dem, was sie spielt: meiner Anlage. Erst gab der Nakamichi auf, bewegte die Cassetten nicht … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Nabokov lesen, 7: Der Späher (1930/1965).

This gallery contains 2 photos.

Auch dieses schmale Buch ist, wie im Spätwerk das der Durchsichtigen Dinge, nicht eigentlich ein Roman, formal liegt es für mich zwischen einer langen Erzählung und abermals einer Novelle, >>>> jene Dinge indessen tatsächlich vollendet. Den Späher schrieb Nabokov mit Dreißig. … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

Die diaphane Schönheit. Notat, vielleicht für ein nächstes Béartgedicht. Die Brüste der Béart, 37. Außerdem das neue diaphane Magazin.

This gallery contains 2 photos.

Das schöne markante Profil der jungen maronbrünetten Frau vier Hocker links von mir, das ziselierte linke Ohr, die übereinandergeschlagenen schmalen Oberschenkel, die skihosenartigen schwarzen Leggins über beiden Knien streifig zerrissen. Dazu Parka mit braunenen Cord“beschlägen“ (Applikationen), ebensolcher Kapuze, die in … Continue reading

More Galleries | 4 Comments


Podcast
„Ich trage einen großen s c h l i m m e n Namen.“
Die Ribbentrop-Verfluchung
ANH im Gespräch mit Manuela Reichart. SWR2 Matinee.

This gallery contains 1 photo.

Auf dieses erst jetzt, in des Senders Onlinepräsenz, abermals gewählte „große“ hatte ich vor Jahren, als mich bereits eine ihrerzeit mächtige Kritikerin um einen Beitrag dazu bat, sie abschlägig beschieden und scharf hinzugefügt (was meiner Unbeliebtheit ganz gewiß noch Futter … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Nabokov lesen, 6. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 23. November 2019. Durchsichtige Dinge darinnen.

This gallery contains 3 photos.

[Arbeitswohnung, vorhergeschrieben am 22.11., ab 16.15 Uhr Carl Heinrich Graun: Cleopatra e Cesare In einem Live-Mitschnitt aus der Staatsoper Unter den Linden vom 28. 2. 1996}] Ich bin schwer verliebt, offenbar. Das hätte ich Stockhetero mir niemals träumen lassen, der … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

EINHUNDERTTAUSEND WÖRTER SUCHEN EINEN AUTOR (selbstverständlich ihre Autorinnen a u c h).
Von diaphanes.

This gallery contains 1 photo.

    Selbstverständlich ist es mir eine Ehre, zur Teilnahme >>>> an diesem schönen Projekt gebeten worden zu sein. Ob ich ihr freilich nachgekommen bin, wird hier nicht verraten – nur soviel, daß es — nachdem schon auf der diesjährigen … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

„A b e n t e u e r r o m a n“
Zu Thetis.Anderswelt neu bei Amazon.

  >>> D o r t.               >>> Bestellen        

More Galleries | Leave a comment

Dorothea Dieckmann, Kirschenzeit. In WDR3 von ANH. Mit der eigentlich gemeinten, in mir gehörten Fassung: wie nur der Rundfunk es kann, also könnte.

This gallery contains 3 photos.

  >>>   Zum Podcast >>>> hier klicken.         (Aber wie ich es tatsächlich haben wollte und in mir hörte, das hören, Geliebte, nur h i e r nun auch Sie:) (Es singt >>>> Juliette Gréco.) Für … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Skandale: „… und werde sehr praktisch und gewieft sein.“ Lolita 3 (Nabokov lesen 5), zur Rezeption. Als Arbeitsjournal des Dienstags, den 19. November 2019.

This gallery contains 2 photos.

[Arbeitswohnung, 7.15 Uhr Sofa Gubaidulina: „Stimmen … verstummen“ Sinfonie in zwölf Sätzen (Mitschnitt der UA,1986)] Mal abgesehen davon, daß ich dauernd auf die Zeit vergesse, Freitage für Donnerstage halte und erst um ein Viertel vor vier aufbreche, wenn ich um … Continue reading

More Galleries | 9 Comments

Lolita 2 (Nabokov lesen 4): — als quasiganzes Arbeits-, nämlich Lesejournal des Sonntags, den 17. November 2019.

This gallery contains 4 photos.

  (Vorbemerkung: Sämtliche Zitate nach der bei Rowohlt erschienenen Ausgabe der Gesammelten Werke in Dieter E. Zimmers Bearbeitung der Übersetzungen von Helen Hessel, Marias Carlsson, Kurt Kusenberg, H.M.Ledig-Rowohlt und Gregor von Rezzori.) [Arbeitswohnung, 8.43 Uhr Mieczysław_Karłowicz, Wiederkehrende Wellen op. 9} … Continue reading

More Galleries | 5 Comments

Vedute: Unterarme einer Frau (Entwurf). Die Brüste der Béart XXVII. Nach einer Begegnung auf der Frankfurtmainer Buchmesse. (Die Brüste der Béart, 36).

  Ein Hauch von Haar, von Tier, Béart, auf Deinen dunklen Unterarmen, ein feiner Pelz von schwarzem Duft, den selbst die Luft, kein Zug vom Fenster her in seiner Lage rührt; Magnetschraffuren gleich aus Fädchenteilen, die, ein Flor, so weich, … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Arbeitsjournal, versucht am Morgen des Donnerstags, den 14. November 2019. Lolita 1 darinnen (Nabokov lesen 3).

This gallery contains 7 photos.

  Wenn alle in eine Richtung rennen, müssen die Künstler als Einzige in die andre, das ist nicht nur ihr Recht, sondern ihre Pflicht.“ Elfriede Jelinek (zum Nobelpreis für Peter Handke) [Arbeitswohnung, 7.50 Uhr Morgencigarillo bei erstem Latte macchhiato Luigi … Continue reading

More Galleries | 21 Comments

Nabokov lesen (2). Ein verlassenes Zimmer ODER Die privaten Höllenkreise.

This gallery contains 1 photo.

        Zum letzten Mal trafen sie sich in dem schäbigen Zimmer, das schon einen ahnungsvoll unnatürlichen Ausdruck angenommen hatte, wie das so ist, wenn sich ein möbliertes Zimmer auf immer von seinem Mieter trennt. (…) Das Tapetenmuster, … Continue reading

More Galleries | 6 Comments

Nichtarbeitsbemerkung. Dienstag, den 12. November 2019, nach der Rückkehr.

Lieber R. B., ich will, nein m u ß mich eben kurz melden, weil ich noch immer nicht abgegeben habe. Es hat mich eine harte Schwermut erfaßt, die mich zu arbeiten hindert, insgesamt. War übers Wochenende in Bolzano, was etwas … Continue reading

More Galleries | 3 Comments


ANHs
WANDERER & WÖLFINNEN
Erzählungen I & II
SEPTIME

Ediert von Elvira M. Gross

Bd. I: 600 Seiten
ISBN: 978-3-902711-81-6
Bd. II: 624 Seiten
ISBN: 978-3-902711-83-0

Beide Bände gebunden. Mit Schutzumschlag und Lesebändchen.
Je Band: 29,00 € [D], 29,80 € [A]

Im Buchhandel oder >>>> direkt bein Verlag.

Posted in Veröffentlichungen | Tagged , , , , , | 6 Comments

Abendlied, mittags. Das Innsbruckjournal des Freitags, den 8. November 2019.

This gallery contains 2 photos.

Am Abend, wenn wir auf dunklen Pfaden gehn, Erscheinen unsere bleichen Gestalten vor uns. Wenn uns dürstet, Trinken wir die weißen Wasser des Teichs, Die Süße unserer traurigen Kindheit. Erstorbene ruhen wir unterm Hollundergebüsch, Schaun den grauen Möven zu. Frühlingsgewölke … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

Nabokov lesen (1). Als Arbeitsjournal des Dienstags, den 5. November 2019.

This gallery contains 4 photos.

  Das Leben ist eine einzige Überraschung. Ich sehe nicht ein, wieso der Tod nicht eine noch größere sein soll. John Francis Shade in Pale Fire Wiederum Nabokovs letzten Roman  Look at the Harlequins!, 1974 (dtsch. Uwe Friesel: Sieh nur die … Continue reading

More Galleries | 10 Comments

III, 450 – Laon V – Dédicace, Vauclair, Lac d’Ailette, Reims, Retour

This gallery contains 6 photos.

Nicht, daß die Tage dort nach einem Monat einfach verblassen. Bunte Blätter, die noch immer auf dem Weg liegen. Immer noch ist ein Sonntag zu beschreiben, der auch anders nachzubilden wäre. Und immer noch Ende September. Zunächst der aber Samstag. … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Kein Arbeitsjournal, weiterhin. Freitag, den 1. November 2019.

This gallery contains 1 photo.

Das habe ich noch nie getan: vor Trauer nichts essen, gar nichts. Heute vierter Tag. Zu arbeiten ist komplett unmöglich. Wozu auch? Es ist Ich kann tun, was immer mir möglich, da ist kein Horizont mehr. Und eben stellte ich, … Continue reading

More Galleries | 8 Comments

zu ANHs Neapel-Hörstück von 2013. Von Tufano Salvatore.

This gallery contains 1 photo.

Bei >>>> Facebook: [Siehe auch >>>> da und >>>> dort. Dann immer den Links folgen.]

More Galleries | Leave a comment

Die Stimmen werden ein einziger Leib | Und das Wort findet wieder zu sich
Puccinis Manon Lescaut an der Oper Frankfurt am Main, inszeniert von Áxel Ollé –La Fura dels Baus – mit der unfaßbaren Asmik Grigorian und Joshua Guerrero an Stirn und Herz mit ihr

This gallery contains 12 photos.

[Fotografien ©: >>>> Barbara Aumüller]     Auf diese Inszenierung wies mich >>>> eine großartige Besprechung Andrea Richters bei Faustkultur hin. Nachdem ich sie gelesen, war es geradezu Notwendigkeit, mir selbst eine Karte zu sichern. Da am 18. Oktober ohnedies … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

III, 449 – Laon IV – Auf dem Weg, Empfang in der Mairie

This gallery contains 3 photos.

Am Freitag konnte dann das Thema beginnen, aus dem wir dann auch nicht mehr herausgekommen sind: Der Weg – Le Chemin. Auf dem offiziellen Programm stand erst für den Nachmittag ein Empfang beim Bürgermeister von Laon. Eine seltene Ehre, aber … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Buchmesse Frankfurt am Main 2019. Der zweite Tag. Darin vor allem: Bersarin zu Peter Handke und den Rankünen im Betrieb. Sowie Arco und Wieser, Elfenbein und mare sowie das Fest von Septime.

This gallery contains 11 photos.

Dieser Essay ist bemerkenswert, mehr als nur das: >>>> Dort: Peter Handke und die kargen Lemuren: Jagoda Marinić, Saša Stanišić, Sophie Paßmann samt Stokowski   Und dann, in der SBahnStation Ostendstraße eine Gedenktafel, die ebenfalls Korrektur ist – eine genauso notwendigste: … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Buchmesse Frankfurt am Main 2019. Vorabend und erster Tag.

This gallery contains 7 photos.

  Septime, Halle 3.0 B21     Nach der >>>> Buchpräsentation im Literaturforum im Mousonturm: Dazu die >>>> Revierpassagen zu „Wanderer“ und „Wölfinnen“: Der Autor ist also auf dem Buchmarkt präsent wie nur wenige seiner Generation, und ist zugleich merkwürdig … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Robert HP Platz spricht über sein viertes Quartett, „Strings“, für Streicher und Singstimme auf zwei Gedichte von Alban Nikolai Herbst. Ein Podcast.

This gallery contains 1 photo.

>>>> dort:  

More Galleries | Leave a comment

„Ein Stück Musik“: AEOLIA bei FAUSTKULTUR. Von Ute Stefanie Strasser.

This gallery contains 1 photo.

>>> D o r t:

More Galleries | Leave a comment

Extinction Rebellion. Sehr guter Text bei Aisthesis.

    Von Bersarin >>>> d o r t.     [Sehr wenig wäre hinzuzufügen, außer vielleicht, daß Gewaltfreiheit zum internalisierten Dogma wurde, das bereits fetischisiert ist. Die Konstruktion des Rechtsstaats gibt sinnvollerweise das Gewaltrecht der Einzelnen an die Exekutive … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

III, 448 – Laon III – Des hauteurs et d’autres choses

This gallery contains 5 photos.

Immer noch im ersten Tag nach der Ankunft. Am Nachmittag nach der Audio- und Videoaufnahme dahin, was bisher immer wie eine auf vielen Fotos schon gesehene Fata Morgana aussah: Da sieht man sie, und da schon wieder. So ein Blick, … Continue reading

More Galleries | 3 Comments

III, 447 – Laon II – On commence

This gallery contains 2 photos.

Gut, daß das Wort “beginnen” nicht genderbesetzt ist, es hätte wegen des “innen” alles Zeugs dazu. Ich komme gerade wegen eines NZZ-Artikels darauf. Es gehen überhaupt sehr merkwürdige Dinge mit mir vor zur Zeit. Etwa Spiegelnarzißmus mitten in der Nacht. … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

III, 446 – Laon I – On arrive

Beim Anflug die Sekundenidee eines Eiffelturms in einer imaginären Stadtlandschaft: die Erwartung, ihn zu sehen bzw. sehen zu wollen, erzeugte diese kurze Vorstellung eines Stiftes. Sicher war er sich nicht. Die T3-Arrival-Halle des Flughafens CDG erwies sich als erweiterte Wartehalle … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

Alban Nikolai Herbst liest aus „Aeolia . Gesang“
Eine Hörmontage

This gallery contains 1 photo.

  A e o l i a . G e s a n g (Auszüge) [Fotografie ©: Christoph Haacker, Arco Verlag] Eine Tonmontage von Alban Nikolai Herbst Sprechaufnahme, live: >>>> 26. September 2019 im >>>> Buchhändlerkeller Berlin

More Galleries | 7 Comments

Die Bamberger Elegien.