Zungenbisse & Otologie. Die Verwirrung des Gemüths (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 2

[Schreibtisch am 21. Januar abends,
bei Allan Petterssons Violinkonzert No 2
(revidierte Fassung 1977-78)
Isabelle van Keulen, Schwedisches RSO,
Thomas Gausgaard
26. – 27. März 1999, Berwaldhalle Stockholm]

 

 

____________
zum Vergleich:

Buchfassung 1983:

(…)
Als Laupeyßer ging, biß er sich zum neunten Mal heute auf die Zunge. Irgend etwas störte neuerdings an den Zähnen. Es häufte sich und sollte sich noch mehr häufen,

denn das Ursprungsproblem hatte ja nicht in dem Geruch bestanden, der vielmehr erst als eine gewissermaßen Folge der anderen Absonderlichkeiten aufgetreten war. Vermutlich hatte er Laupeyßer schon seit je begleitet und war nur erst jetzt bemerkt worden. So sagte er sich jedenfalls, mutmaßte eine all­mähliche Verfeinerung des Nervensystems, von welcher, sofern ich mich erinnere, die Rede bereits gewesen ist. Erwarten Sie bloß nicht, ich vergewisserte mich, schlüge zurück, läse nach. Ich tue es freilich, aber ich habe keine Lust, mich von Ihnen dazu verpflichten zu lassen. Wenn ich es tue, dann nur, um noch eine gewisse Gliederung zu gewährleisten, als literarischem Pendant zur Konsequenz, die allerdings ebenfalls höchst lächerlich ist. Aber zum Beispiel hörte Laupeyßer besser. Er bemerkte es, als sich die Gespräche an den Nachbartischen seinen Gedanken zu untermischen begannen und sich kaum noch von ihnen trennen ließen, nahezu jedes Zu-Ende-Denken verunmöglichten. Wann immer er sich bemühte, eine seiner Ideen durchzugehen oder gar ein neues Gedankenspiel anzufangen, zerriß der Versuch an den wie geschrienen Konversationen seiner Nachbarn. Auch hierin liegt ein Grund für Laupeyßers Nachtwanderungen, weil dabei so gar keine Stimmen laut wurden außer der eigenen, inneren. Denn die anderen, ob er nun bekannt war mit ihnen oder nicht, drängten sich ihm geradezu auf mit dem, was sie ihre Sorgen nannten. Lächerliche Sorgen! Es war eine Zumutung, wirklich. Dabei sprachen sie ihn – welche Frechheit! – nicht ein­mal direkt an, niemals wandte sich einer seiner Nachbarn an ihn. Sondern sie richteten ihre Augen auf imaginäre Gesprächsteil­nehmer, die zwar körperlich vorhanden, nicht hingegen Adressat der Wortketten waren. Sie alle steigerten das Volumen ihrer Stimmen ausschließlich, weil sie von mir gehört werden wollten. Und das Café saß voll mit diesen aufdringlichen Personen. Aber das Lästige besaß auch Reiz: Ich spürte, wie ich mich solcher heimlichen Kommunikation zuwandte, wie die Laute aus den zahllosen, miteinander verschmolzenen Einheits­mündern mich ansogen und fortbrachten von Falbin und mir. Begonnen hatte es damit eines nachts, in der Nacht nämlich, in welcher ich zu Hause geblieben war und die die beiden Tage des Verkaufs meines Hausstands verband. Da, am Tag, bevor ich den Geruch erstmalig bemerkte, hatte es sich mit großer Kraft angekündigt. Gelauscht allerdings habe ich immer schon gern. Auch im Zug, ja, seit ich zurück war aus Frankfurt. Zum Beispiel habe ich mich in Kneipen noch nie auf meine Freunde konzentrieren können, sondern stets galt mein Interesse dem, was um uns geschah. Die Laute. Die Wortbrocken.

Was könnte sich in Frankfurt abgespielt haben?

Und was hast du getan in Frankfurt? fragte Agnes, zu der sein zweiter Weg nach der morgendlichen Ankunft geführt hatte.
Nichts Besonderes, antwortete er. Ich sagte doch, ich müßte mal raus.
Was gelogen war. Was auch die Folge verschwieg, die Anzeige nämlich, die er vorhin aufgegeben hatte, unmittelbar bevor er ins Café gegangen war.

 

Neufassung (vor Lektorat), 2022:

(…)
Als Laupeyßer ging, biß er sich zum neunten Mal auf die Zunge,

was eigentlich viel schlimmer war als der Geruch, der, dachte er, ihm möglicherweise schon seit je zueigen war; nur hatte er ihn jetzt erst bemerkt. So jedenfalls beteuerte er es sich, mutmaßte eine Verempfindlichung seines Nervensystems, von welcher, wenn ich richtig liege, die Rede schon war. Erwarten Sie bitte nicht, daß ich die Seiten zurückschlage, um mich zu vergewissern! (Ich tu es freilich doch, hab aber keine Lust, mich von Ihnen drauf verpflichten zu lassen. Wenn ich es also tue, dann allein, um noch eine Ordnung zu gewährleisten, die uns nicht völlig uns verirren läßt. In gewissem – ungewissem? – Sinn entspricht sie der erforderten Konsequenz. Die freilich ist fragwürdig auch, und damit lächerlich.) – Aber zum Beispiel hörte Laupeyßer besser.

Er bemerkte es, als sich die Nachbartischgespräche seinen Gedanken zu untermischen begannen, bis sie sich von ihnen kaum noch trennen ließen und schließlich nahezu jedes eigene Zu-Ende-Denken unmöglich werden ließen. Wenn er dann ein ganz neues Gedankenspiel begann, riß der Vorgang bereits zu Beginn ab. So sehr schrien die übrigen Gäste hinein, was zu inneren Echos über Echos führte. Auch deshalb wohl geisterte, hätte seine Großmutter gesagt, Laupeyßer nur nachts herum. Es bestand dann weniger Gefahr, fremden Stimmen und dem ausgesetzt zu sein, was sie ihre Sorgen nannten. Lachhafte Sorgen! Dabei sprachen sie ihn, diese Leute, nicht einmal direkt an, also die jetzt im Café. Niemals wandte sich einer seiner Tischnachbarn an ihn. Sondern alle richteten ihre Augen auf imaginäre Gesprächsteil­nehmer, weil die tatsächlich präsenten nicht Adressat dieser unabreißbaren Wortketten waren. Sondern das war ich. Sie wollten von Laupeyßer gehört werden. Daß der nicht reagierte, drehte ihre Stimmvolumen erst recht bis übern Anschlag auf.
Das Wallcafé war gespickt mit diesen aufdringlichen Personen. Ich kann aber nicht behaupten, es habe dies nicht auch einen Reiz gehabt. Denn ich spürte, wie sich mein Ohr den Stimmen mehr und mehr zuwandte, weil mich zwar nicht das, was sie konkret sagten, aber ihre pure Lautlichkeit weg von Falbin und mir sog – ein kollektiver Mischklang, legiert aus zahllosen, nicht länger differenzierbaren Mündern. Damit begonnen hatte es in der einen Nacht, in der ich zu Hause geblieben war, weil sie die zwei Verkaufstage meines Hausstands verband. Da, am Tag, bevor ich erstmals den Geruch bemerkte, hatte sich die otologische Sensibilisierung mit alles andrem als einer sensibilisierten, nein, mit fast schon brachialer Kraft angekündigt. Wobei, gelauscht habe ich immer schon gern. Auch im Zug, ja, seit ich aus Frankfurt zurückwar. Zum Beispiel habe ich mich in Kneipen noch nie auf meine Freunde konzentrieren können, sondern stets galt mein Interesse dem, was um uns herum passierte. Die Laute, die selten nur erkennbare Wortbrocken wurden.

Und was hast du in Frankfurt getan? fragte Agnes, zu der nach der morgendlichen Ankunft sein zweiter Weg geführt hatte.
Eigentlich nichts Besonderes, behauptete er. Ich sagte doch, ich mußte mal raus.
Was schwer gelogen war und auch die Folge der Geschehen verschwieg, die Anzeige nämlich, die er, unmittelbar bevor er ins Café gegangen war, aufgegeben hatte.

 

Beispiel 1

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Das Arbeitsjournal des Freitags, den 21. Januar 2022, darinnen mein alter Führerschein.

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[Arbeitswohnung, 7.04 Uhr Erster Latte macchiato[1]Seit ich mir angewöhnt habe, mir morgens einen Orangensaft zu pressen, bleibt es meistens bei einem; allerdings kommt gegen acht ein caffè freddo hinzu.] Seit 5.30 Uhr auf, weil bereits kurz nach halb elf erschöpft … Weiterlesen

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ANH: „Form und Schönheit“. Die Lesungen und Gespräche des Internationalen DFG-Kollegs am 21. April 2021. Online-Videomitschnitt der Universität Trier.

 

Begrüßung Henrieke Stahl Moderation Ralf Schnell

 

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Adam schreibt zu Merz. Gut anwendbar auch anderswo, und über|all der letzte Satz.

[Arbeitswohnung, 6.34 Uhr France musique contemporaine: Hans Werner Henze, El cimarron, Die Geister]   Es hat ihn empfindlich gemacht und sein ohnehin stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein so weit gesteigert, dass es manchen in der Partei zu viel wurde. Die Bonzen, die … Weiterlesen

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Behäbigkeiten & Revolver. Die Verwirrung des Gemüths (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 1

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zum Vergleich: Buchfassung 1983: – Und der Revolver? fragte Agnes. – Richtig, der Revolver: Nach außen hin war Falbin von einer Gutmütigkeit, die an Be­häbiges grenzte, und kaum imstande – jedenfalls vor der Bahnhofszeit –, jemandem über eine längere Zeitspanne … Weiterlesen

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Kummer, Freude, Omikron. Das Arbeitsjournal des Montags, den 17. Januar 2022. Neunhundertsiebenundvierzigkommasieben.

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[Arbeitswohnung, 7.46 Uhr Sibelius, Karelia, in Kalevi Ahos Rekonstruierung. Erster Late macchiato nebst Orangensaft, selbst gepreßt] Auch ein Spiel, die Berliner Inzidenzzahlen, die einer wie ich immer halt nur glauben muß, zu quasi Journaltiteln zu machen? Aber Omikron spielt eine … Weiterlesen

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An Marcella Fassio. Zum Literarischen Weblog und überhaupt dem „Fiktiven“.

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Sehr geehrte Frau Fassio, haben Sie Dank[1]für Übersendung der Text-PDFs. Ein paar wenige Anmerkungen: Vieles dessen, was Sie und andere den Literarischen Weblogs entnehmen, etwa die Selbstkonstruktion des Autoren- und überhaupt Ichs, hat in meiner literarischen Arbeit weit früher als … Weiterlesen

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Steuererklärung ….

… (für 2020!) Hilft ja nix. Das Finanzamt hatte schon recht, mir eine Frist zu setzen, die der zuständige Sachbearbeitet auf meine Bitte hin milde um zwei Wochen verlängert hat. Andernfalls wäre mir → Laurelostan nicht möglich gewesen; ich hätte die längst gebuchte Reise canceln müssen. Jetzt muß ich schon aus Gründen meiner Ehre die Frist auch einhalten und habe es bereits fast geschafft. Seit Dienstagfrühe sitze ich dran. Deshalb ist von mir sonst zur Zeit nichts zu hören.

Und morgen wird die erste (online)Ganztagssitzung meines zweiten Bamberger Lehrauftrags stattfinden.

ANH, 14. Jänner, 7.41 Uhr
Arbeitswohnung mit Schnittkes nach wie vor grandioser Faustkantate
„Seid nüchtern und wachet“ für Alt, Countertenbor, Baß, gemischtem
Chor und Orchester aus den Jahren 1982/83)

 

 

 

 

(Zum Bestellen das CD-Cover anklicken.)

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Am, für diesen Jahreswechsel, letzten Tag in Amelia. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 9. Gennaio 2022.

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[Casa di Schulze, Lauretania amerina ore 8.01, Schreibplatz] Ich hatte mir bei meiner Abreise aus Berlin viel, leider zu viel vorgenommen, um es auch zu schaffen, und habe also nur ein Quäntchen erledigt; dazu später. Denn aber wenigstens ein amerinisches … Weiterlesen

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Gang die schmale Via degli Archi entlang zur Casa di Schulze, Lauretania in Umbrien.

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(Nach einem, in vollem Sonnenschein, dem kleinen Gedichtzyklus „Mauern Amelias“ aus dem Ungeheuer Muse dienenden Spaziergang, der, also jener, in der nächsten Serie von „Alles, was die Welt ist“ videografisch interpretiert werden wird, um solche Mauern eben aufzunehmen, teils als … Weiterlesen

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertfünfunddreißigster bis zweihundertfünfundvierzigster Tag.
Vierte Serie, dreizehnterTag:
Das bleibende Thier

|| Dreizehnte Bamberger Elegie ||

[Gerade noch fertiggeworden, also vor Reise und Jahrewechsel. Es war mal wieder ein Tigerritt,
und prompt erfolgte eben noch, wegen Brittens Musik, ein – berechtigter – Urheberrechtseinspruch.
Da ich stets dieselbe Aufnahme verwendete, das auch diesmal getan habe, gehe ich indes davon aus,
daß meiner Gegenargumentation gefolgt werden wird. Alle vorigen Male wurde mir, nachdem die Arbei-
ten gesichtet und gehört worden waren, ohne jeden weiteren Einwand die Genehmigung erteilt. In der
Regel vergingen bis dahin ein bis zwei Wochen. Eine Auswirkung auf die Veröffentlichung haben die
Beschwerden auch nicht; lediglich ist die sogenannte Monetarisierung ausgeschlossen – etwas, das bei
diesem künstlerischen Projekt auch gar nicht beabsichtigt ist.]

Also:

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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„Alles ist Ereignis und Paranoia, Schwelle, Schachzug und Symbol.“ Samuel Hamen über ANHs „In New York | Manhattan Roman“. PODCAST.

„Daß im Oevre von Herbst, der bereits in seiner Anderswelt-Tri-
logie eine phantastische, hypertrophe Megacity heraufbeschwor,
ein New-York-Roman nicht fehlen darf, versteht sich von selbst.“
Jan Drees, Anmoderation

 

 

 

 

→  D o r t .

 

 


„Wenn dann auch noch Alban Nikolai Herbst, dessen Texte die li-

terarische Postmoderne im deutschsprachigen Raum wie wenige an-
dere inkorporieren, über New York schreibt, ja, dann muß sich
nicht nur die Figur verlaufen, sondern sich gleich die gesamte
Clique, Figur, Erzähler und Autor in den urbanen Palimpsesten
verirren. (…) Dementsprechend kunstvoll gleitet, schrammt und
keilt sich der Roman durch einen, Zitat, ‚Schauplatz phantasti-
scher Intrigen‘ durch die Räume dieser Stadt, ihre Sprachen, Ty-
pen und Atmosphären. (…) Alles ist Ereignis und Paranoia,
Schwelle, Schachzug und Symbol.“
Samuel Hamen


______________________________________
Alban Nikolai Herbst
In New York Manhattan Roman
Neuausgabe nach der Urfassung
Lektorat von Elvira M. Gross | Arco Verlag, Wien & Wuppertal 2021
25 Euro | ISBN ISBN 978-3-96587-010-9 | → Bestellungen

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Der genaue Blick ist grausam.

 

Er schönt nicht sondern s i e h t.

 

Am Beispiel ANHs:

 [Von John  Macdouell (©) anläßlich eines Beitrages für afp, Dezember 2021 (Auschnitt)]

[Von Susanne Schleyer (©) für Meere, Frühsommer 2003 (Auschnitt)]

 

 

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    • Miszellen des Alterns, 1
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Das „Wokeness“ und derie PrimitivierungInn*en des Denkens. Konrad Paul Liessmann bei Nu.at.

 

 

 

            → → → → Dort:

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertfünfundzwanzigster bis zweihundertfünfunddreißigster bis Tag.
Vierte Serie, zwölfter Tag:
Das bleibende Thier

|| Zwölfte Bamberger Elegie ||

[Meine → Vater-Elegie, deren videografische Interpretation
aus technischen Gründen höchst kompliziert war. In film-
handwerklicher Hinsicht ist auch sie sicherlich noch nicht
perfekt; künstlerisch indes bin ich zufrieden. Nach nahezu
vier Monaten Arbeit wurd es ja wahrlich auch Zeit, sie
endlich online zu stellen.
ANH, 22. November 2021]

 

ACHTUNG! Das Video startet bei Minute 8,02, was ich erfolglos zu ändern versucht habe. Also bitte erst auf 0:00 zurückstellen. ANH, 24.11.21, 20.15 Uhr.

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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Alles Leben

 

ist Zwischenreich.

(Und jedes Zwischenreich Leben, denn jedes Zwischenleben reich).

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Patmos, verkehrt

Diese Galerie enthält 5 Fotos.

Geschrieben für → Gutenbergs Welt, WDR3. Dort ausgestrahlt am 20. 11. 2021. → Podcast.   „Wir können es umdrehen“, sagt Arndt. Selbstverständlich bin ich der einzige im Raum, der weiß, wer mir da gegenübersitzt. Er ist ja meine Erfindung. Damals … Weiterlesen

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Novemberwien, Zwei. Abendblicke, Hinterhof.

 

 

 

 

Auf alle Fenster sind Kreuze gemalt. Als wären die Menschen schon tot.

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Novemberwien, Eins. Des Freitags bis Samstags Arbeitsjournal vom 13. 11. 2021.

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

[Wiener Schreibplatz Lorbeer, 7.18 Uhr] Liebste Freundin, erst einmal muß ich mich entschuldigen, fast bin ich ein wenig zerknirscht. Denn genau einen Tag, bevor vorgestern früh ich die Reise nach Wien antrat – präziser: am späten Nachmittag des Donnerstags – … Weiterlesen

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Heute in Faustkultur. BIS FAST INS VERSTUMMEN INTENSITÄT. Currentzis‘ Fünfte von Mahler. Von Alban Nikolai Herbst.


 

 

 

 

 

 

 

[Fotografie: Amoorphotograph / → Wikipedia]

 

→ → → → →   D o r t :

 

 

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ERSCHIENEN. In New York | Manhattan Roman. AUSGABE ZWEITER HAND, NEUFASSUNG NACH DEM URTEXT. Neulektoriert von Elvira M. Gross und kunstvoll farbig verwoben mit Bildern und Faksimiles.

Ich danke allen jenen, die solch
eine Ausgabe haben möglich
werden lassen.
ANH, Oktober 2021

 

Alban Nikolai Herbst
In New York

Manhattan Roman
Mit kunstvoll eingewobenen
Bildern und Faksimiles
170 S. / Hardcover
25 Euro
ISBN 978-3-96587-010-9

 

 

 

 

 

 

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Ausgegebenem Anlaß. Statt eines Arbeitsjournales die Antwort an eine Leserin.

 

ANH Zwölfte Bamberger Elegie Montage 5 (Stand: 16. 10. 2021, 9.42 Uhr)

 

>>> D o r t .

 

(Bei Brittens A Midsummer Night’s Dream).

 

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Anangesichts als Arbeitsjournal: Selbstbild mit Vater. Am Dienstag, den 31. August 2021.

[Arbeitswohnung, 17.21 Uhr]

Während ich intensiv an der Videoinszenierung der zwölften Bamberger, der von mir so genannten und auch so gemeinten „Vater“-Elegie arbeite, die dennoch leider nicht pünktlich wird online gehen können — zuviel auf einmal platzte herein, mußte bearbeitet werden: die Fahnen sowohl der → Béarts als auch des →  New-York Romans waren zu korrigieren; insonderheit letztre preßten ihre Dringlichkeit voran, weil das Buch zur Frankfurter Buchmesse vorliegen soll; darüber hinaus waren zwei umfangreiche Anträge zu stellen, und schließlich war der in Bamberg aufgenommene Film selbst noch zeitraubend zu modifizieren, weil ich ihn, ohne es zu merken, in krassem Gegenlicht aufgenommen hatte, so daß entweder der Hintergrund kristallen scharf war, mein Gesicht indessen fast vollständig schwarz, oder aber mein Gesicht war gut zu erkennen, der Hintergrund jedoch ein fast pures Weiß … — …

… — während ich also an der Montage sitze und immer wieder nach Motiven suchen und sie zurechtschneiden, dann einpassen muß, wächst mir ein Bart. Ich habe nicht die Muße, ihn wegzurasieren, nicht die Geduld, will ans Video, ums fortzusetzen. Allerdings gebe ich ihm stutzend Form. Daß es aber die ist, die nahezu zeit seines Lebens mein Vater trug, das wurde mir erst — und da jähe — bewußt, als ich in der Pause zu meinem Tabaccaio flanierte, der Ashleys Artisan’s Blend für mich bereithält. (Alle anderen Tabake beziehe ich wieder aus Kiel. Aber auch dieses!: Sogar Pfeife rauche ich wieder, wie mein Vater es tat.)

Sag: Was, das Du mir gabst, geb ich, wie wenn es von Dir wäre, meinen Sohn weiter? Im Altern, die Söhne, sie werden den Vätern nicht gleich? Wenn einer geht, rückt nicht der jüngere nach und übernimmt es: den Blick, wolkenhinauf, und das Blicken?
Das bleibende Thier, Zwölfte Elegie

 

 

Ich mußte kurz stehenbleiben, als der Zusammenhang mir so unvermittelt bewußt ward. Nun werde ich, bis das Video fertig und online gestellt ist, an diesen Bart nicht mehr rühren. Danach kommt er ab, sò. (Doch bei der Pfeife bleibt es; ich nahm die Modelle bereits anfang des Jahres aus ihrer Verbannung wieder heraus.)

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertsechzehnter bis zweihundertvierundzwanzigster Tag.
Vierte Serie, elfter Tag:
Das bleibende Thier

|| Elfte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertzehnter bis zweihundertfünfzehnter Tag.
Vierte Serie, zehnter Tag:
Das bleibende Thier

|| Zehnte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertdritter bis zweihundertneunter Tag.
Vierte Serie, neunter Tag:
Das bleibende Thier

|| Neunte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenundneunzigster bis zweihundertzweiter Tag.
Vierte Serie, achter Tag:
Das bleibende Thier

|| Achte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzweiundneunzigster bis einhundertsechsundneunzigster Tag.
Vierte Serie, siebter Tag:
Das bleibende Thier

|| Siebte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzweiundachtzigster bis einhunderteinundneunzigster Tag.
Vierte Serie, sechster Tag:
Das bleibende Thier

|| Sechste Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenundsiebzigster bis einhunderteinundachtzigster Tag.
Vierte Serie, fünfter Tag:
Das bleibende Thier

|| Fünfte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhunderteinundsiebzigster bis Einhundertsechsundsiebzigster Tag.
Vierte Serie, vierter Tag:
Das bleibende Thier

|| Vierte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertdreiundsechzigster bis einhundertsiebzigster Tag.
Vierte Serie, dritter Tag:
Das bleibende Thier

|| Dritte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenundfünfzigter bis einhundertdreiundsechzigsterTag.
Vierte Serie, Das bleibende Thier

|| Zweite Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertfünfzigster bis einhundertsechsundfünfzigter Tag.
Vierte Serie, Das bleibende Thier

|| Die erste Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertneunundvierzigster Tag.
Intermezzo III

|| „Photoptosis“ (1979/80)

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertachtundvierzigster Tag.
Intermezzo II

|| „John Lennon“ (1979/80)

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenundvierzigster Tag.
Intermezzo I

|| „Sechs Bagatellen“
Auf 6 Bagatellen für Streichquartett von Anton Webern

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsechsundvierzigster Tag.
Dritte Serie, Dreiundzwanzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
Extro (Thema)

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertfünfundvierzigster Tag.
Dritte Serie, Zweiundzwanzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XXI

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
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Einhundertvierundvierzigster Tag.
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|| „Scelsi-Variationen“ II
No XX

 

 

 

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Der Engel Odnungen
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Einhundertdreiundvierzigster Tag.
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Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XIX

 

 

 

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Der Engel Odnungen
Gedichte
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No XVIII

 

 

 

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No XVII

 

 

 

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|| „Scelsi-Variationen“ II
No XVI

 

 

 

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No XV

 

 

 

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|| „Scelsi-Variationen“ II
No XIV

 

 

 

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No XIII

 

 

 

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|| „Scelsi-Variationen“ II
No XII

 

 

 

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|| „Scelsi-Variationen“ II
No XI

 

 

 

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|| „Scelsi-Variationen“ II
No X

 

 

 

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|| „Scelsi-Variationen“ II
No IX

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
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|| „Scelsi-Variationen“ II
No VIII

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
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No VII

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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Arbeitsjournal. Alles, was die Welt ist, Videoserie. Vierte Serie: Bamberger Elegien. Screenshot zur dritten Elegie: Die (fast) vollendete Montage. Sowie zu Urheberrecht (ff) und Beschwerden.

[Arbeitdswohnung, 6.08 Uhr
Jubelnder Amselgesang, Spatzengeschwirr.]


Es sind allerdings wohl noch Feinheiten zu justieren – wofür ich, ganz wie bei Texten, etwas Abstand brauche und auch erst die Eindrücke sowohl meiner Lektorin als auch meiner russischen Übersetzerin „eingeholt“ haben will, die, letztgenannte, mit den Elegien, schrieb sie, ganz besonders verwoben ist. Gut aber, wie gut!, daß ich am vergangenen Sonntag morgens in der Alten Nationalgalerie gewesen bin, um Klingers Amphitrite nicht nur einen, sagen wir, bestätigenden Besuch abzustatten und ihr also erneut Referenz zu erweisen, sondern auch, um einige kleine Filme aufzunehmen, ebenso wie Fotografien anderer Figuren mit heimzunehmen, die mich unmittelbar berührten und meine Fantasie attackierten. – Alles nun schon eingebaut, abgesehen von den Bildern, die sehr an mich gingen, nicht nur Böcklins im Original tatsächlich noch sehr viel stärker strahlende, so dunkel wie hell, Toteninsel, vor der ich minutenlang erst auf der Bank saß, die den genau richtigen Abstand wahrte, dann aber auch ganz nahe an das Gemälde herantrat, um zu sehen, mit welcherart Strich Böcklin, zum Beispiel Spiegelungen erzeugt hat, die ganz knapp unter der Wasserfläche zu entstehen scheinen und deshalb dem Bild diese mythische Tiefe geben, nicht anders, übrigens, als die vom steten Seewind leicht geneigten Spitzen der hohen Zypressen. Wozu mir wohlig, ja, wohlig doch schaurig, der leise Triumph über den Rücken strich, in der → AEOLIA sie, diese Baumart, „die Pappeln des Südens“ genannt zu haben – eine poetische Findung, die mir damals (2006) „einfach“ so beifiel und genau das war, was in der Philosophie „Evidenz“ genannt wird. — Nicht nur also sie, die Toteninsel, sondern auch das kleine Gemälde des mir bis dato nicht bekannten Adolf Senff, das Die Nacht mit ihren Kindern Schlaf und Tod heißt. Ich erstarrte geradezu, also ich in dem sehr schmalen Gang, worin es hängt, erst an ihm vorbeischritt und, wie eine Marmorsäule selbst, gleichsam bewegungslos zurückgezogen wurde. Dann stand ich auch dort lange, in zwar diesem Bann, indessen wieder beweglich.

Heute nun werde ich mit der vierten Elegie beginnen, hier erneut – nachdem die Grundmusik in der zweiten von → Ligeti, in der dritten von → Holmboe stammt – mit Benjanin Britten. Siehe → dort. Seinetwegen, übrigens, gab es bei Youtube mal wieder eine Urheberrechtsbeschwerde; ich habe unterdessen einige davon, aber bislang jede vermittels des Einwands abwenden können, daß es sich um Stücke im Rahmen eines künstlerischen Projektes handele, worin Musiken immer wieder in den Dialog mit Dichtung träten, die nicht selten sie erst inspirierten. – Bei den ersten Beschwerden hatte ich leise Angst wegen etwaig juristischer Folgen, also auch auf mich zukommender Kosten halber, für deren Bewätigung ich in keiner Weise gewappnet wäre. Unterdessen habe ich aber den Eindruck, daß entweder – innert der vorgeschriebenen Vierwochenfrist – gar nicht reagiert wird, weil für eine Auseinandersetzung der Anlaß zu gering ist (so, wie es leider auch die Zugriffszahlen dieser Videos sind) -, oder aber, meine Argumentationen würden eingesehen, sogar verstanden und vielleicht auch geteilt. In diesen Fällen erfolgte die Rücknahme solcher Beschwerden, etwa durch → Naxos, erstaunlich schnell, kaum dreivier Tage später. Erstaunlich allerdings, wie umfassend der von Youtube programmierte Bot funktioniert: Obwohl ich sehr viele analoge Aufnahmen verwende, die ich in Echtzeit immer erst über den Linn ins System einspiele, weshalb es im Hintergrund mitgeführte Metadaten, auf die ein solcher Bot „anspringt“, nicht geben kann, auf die er hochgeladene Dateien, sagen wir, abtastet, — dennoch also werden die Aufnahmen fast immer erkannt, und zwar mit einer verblüffenden Exaktheit selbst in Hinsicht auf Sängerinnen und Sänger, Instrumentalisten, Dirigentinnen, Dirigenten, ja selbst das ursprüngliche Aufnahmedatum. Ich kann unterdessen nicht umhin, davor eine hohe Achtung zu spüren. Und, wie gesagt, mittlerweile bleibe ich bei solchen Urhebereinwänden komplett ruhig. Es ist ja auch nicht so, daß ich mich an anderer Menschen Arbeit unrechtmäßig bereichern will. Vielmehr stellt die Verwendung der Musiken eine ebensolche Bezeugung von Achtung dar, ist meistens sogar, wie jetzt in der → Scelsi-Serie, Hommage.

Guten Morgen, liebste Freundin.
ANH

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Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertdreißigster Tag.
Dritte Serie, Siebter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No VI

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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|| „Scelsi-Variationen“ II
No V

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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Alles, was die Welt ist, Videoserie. Vierte Serie: Bamberger Elegien. Musikalische Strukturüberlegungen. Notat im Arbeitsjournal des Montags, den 31. Mai 2021.

[Arbeitswohnung, 6.04 Uhr
Penderecki, Slava für Violoncello solo ]


Es geht um die Wahl der zu verwendenden Musiken. Prinzipiell sollen es durchgängig Stücke für Cello solo sein; ganz selten wird es Einsprengsel anderer Musikwerke geben, etwa in der jetzt in Arbeit befindlichen dritten Elegie, wo an einer Stelle ein verschliffenes Kleistzitat (aus Penthesilea) zu hören ist, das ich gern mit der analogen Stelle aus Schoecks Vertonung unterlegen möchte, aber nur für einzwei Sekunden, vielleicht auch drei oder vier, das wird sich zeigen. Ebenso will ich es in der neunten, meiner sogenannten Sterbe-Elegie halten: Da wird es das B-A-C-H-Thema aus der unvollendeten Quadrupelfuge sein, über der Bach gestorben ist. Stets aber bleibt Rückgrat das Cello.
Was mich beschäftigt, ist, welche Komponistinnen und Komponisten ich prinzipiell wähle. Quasi bilden Brittens Suiten für Cello solo das Geländer. Aber ich wollte dafür eine Symmetrie herstellen, was mir dann gestern gelungen ist; siehe hierüber. Auf jeden Britten folgt nun zweimal je eine andere Komponistin / ein anderer Komponist möglichst der nachbrittenschen Moderne, wobei ich vorgestern, gestern und heute früh seit 4.30 Uhr S t u n d e n damit zugebracht habe, nach Komponistinnen zu suchen, die für Cello solo geschrieben haben. Und wurde ich fündig, mußten die Stücke freilich auch passen. Es ist aber wichtig – ganz besonders hier, in den dreizehn (!) Gedichten des Bleibenden Thiers –, daß die Dominanz der männlichen Präsenzen aufgehoben, in nämlich eine schwingende Schwebe mit „weiblichen Musikstücken“ gebracht wird.

 

Nunmehr an Komponistinnen „vorgesehen“ sind Sofia Gubaidulina, Kaija Saarijao und Rebecca Saunders. Von Juliane Klein, an die ich fast zu allererst gedacht hatte, habe ich Cellosolo-Stücke leider nicht gefunden.

Falls unter meinen Leserinnen und Lesern, jemand ist, mir Hinweise auf noch andere Komponistinnen zu geben, von denen es Soli für Cello gibt, wäre ich für die nötigen Angaben dankbar; gern als Kommentar hier drunter.

ANH

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No IV

 

 

 

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No III

 

 

 

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Dritte Serie, Dritter Tag:
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|| „Scelsi-Variationen“ II
No II

 

 

 

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Gedichte
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Einhundertfünfundzwanzigster Tag.
Dritte Serie, Zweiter Tag:
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|| „Scelsi-Variationen“ II
No I

 

 

 

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Dritte Serie, Erster Tag:
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|| „Scelsi-Variationen“
INTRO

 

 

 

 

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|| „Männer in großen Städten“
Rondo ||

 

 

 

 

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Zweite Serie, Einhundertsechster Tag:
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|| „So nah der einsame Frauentod“ ||

 

 

 

 

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„Verlegerische Großtat“: Thomas Böhm mit Marie Kaiser über die Neuausgabe des Romanes WOLPERTINGER ODER DAS BLAU im Elfenbein Verlag. radioEins|rbb am, 23. Mai 2021.

 

[Die gesamte Sendung → dort.]

 

 

 

 

 

 

 

 

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Einhunderteinundzwanzigster Tag.
Zweite Serie, Einhundertfünfter Tag:
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|| „Usedom im August“ ||

 

 

 

 

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|| „Transparente Straße“ ||

 

 

 

 

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Einhundertneunzehnter Tag.
Zweite Serie, Einhundertdritter Tag:
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|| „Sommermorgens, Berliner Hinterhof 2008“ ||

 

 

 

 

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Einhundertachtzehnter Tag.
Zweite Serie, Einhundertzweier Tag:
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|| „verloren jede Sekunde“ ||

 

 

 

 

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Einhundertsiebzehnter Tag.
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|| „Gott kotzt in die Demokratie“ ||

 

 

 

 

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Einhundertsechzehnter Tag.
Zweite Serie, Einhundertster Tag:
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|| „Strandbad Mitte bei Nacht“ ||

 

 

 

 

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Einhundertfünfzehnter Tag.
Zweite Serie, Neunundneunzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Altes Braunschweig“ ||

 

 

 

 

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Einhundertvierzehnter Tag.
Zweite Serie, Achtundneunzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Gaudí“ ||

 

 

 

 

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Nach Bamberg. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 16. Mai 2021. Für Alles, was die Welt ist, Youtube seit März.

[ICE Berlin-Bamberg
9.54 Uhr]

Jetzt also im Zug, nachdem die lange Montage der Scelsi-Variationen erst ein mal abgeschlossen ist, die in der → Youtube-Serie allerdings in Einzelclips erscheinen werden; daß sich die siebenunddreißigminütige Gesamtmontage von denen teils sehr unterscheidet, liegt auf der Hand. Die Clips einfach hintereinanderzu stellen, wäre ästhetisch unschön und schon desahalb höchst unbefriedigend gewesen. Alo mußte ich für diesen Zyklus noch einmal grundlegend neu denken, den ich dann auch nicht in die Youtubeserie übernehmen, sondern anderswo, wahrscheinlich bei Vimeo verfügbar machen werde – wozu auch ich allerdings erst die Erlaubnis der Rechteinhaber einholen will. Denn in dem … nun jà, i s t es jetzt – Film habe ich die vollen Musiken unter und neben die Verse gestellt, sowohl das lange Anahit als auch den Hymnos.Wie auch immer, erst einmal beiseitelegen. Die Montage hier erwähnt zu haben, indessen, ist nötig, weil mir jetzt die Erfahrung mit einem sehr langen Clip den Heidenrespekt genommen hat, den ich vor der flmischen Umsetzung der Elegien hatte. Nun bin ich ruhig und durchaus voll Vor- sowohl -freude wie -spannung. Leider soll das Banberger Wetter bis Mittwoch ziemlich regnerisch sein, allerdings mit sonnigen Abschnitten durchsetzt, die ich dann jeweils fürs Filmen der Spaziergänge und Orte nutzen will. Wobei ein bißchen Regen auch nicht schaden kann.
Ab morgen vormittag erste Sprechaufnahmen direkt in der Villa Concordia. Oh, ein Dank sei Nora Gomringer! (Mehrere Danks zugleich, ihr, die mir sofort, nachdem ich angefragt habe, ein „Komm nur, komm!“ zurückgeschrieben hat.)

Nun aber die Zugfahrt nutzen, um im Handmanuskript Elegie für Elegie eine Art Motiv-Drehbuch zu skizzieren. Objektiv ist es bis Mittwoch abends nicht sehr lange hin, also muß ich präzise planen.

Sie werden, Verehre, aus Bamberg wieder von mir hören.

ANH

(Daß die Videoserie derweil weiterläuft, will ich nur „sicherheitshalber“ sagen; die Clips sind vorproduziert bis zum 17. Juni, für also über einen Monat. Es war durchaus anstrengend, diesen Vorlauf hinzubekommen. Aber bekanntlich arbeite ich sehr gut unter Druck – fast ebenso, wie wenn es draußen heiß ist.)

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertdreizehnter Tag.
Zweite Serie, Siebenundneunzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Ezra Pound im Käfig“ ||

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzwölfter Tag.
Zweite Serie, Sechsundneunzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Sanft vergeht der Nachmittag“ ||

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertelfter Tag.
Zweite Serie, Fünfundneunzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Und hatte seine Zeit, ein jedes“ ||

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzehnter Tag.
Zweite Serie, Vierundneunzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „schneegeworden“ ||

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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„Sappho-Gedichte“. Das Arbeitsjournal des Mittwochs den 12. Mai 2021.

[Arbeitswohnung, 7.43 Uhr]

Seit sechs am Scheibtisch; allmorgendlich, seit es, wenn auch ein grrr-kalter Frühling wurde, wecken mich zwei sich um die Weibchen (Hennen?) gegeneinander aufjubelnde Amselhähne, vielleicht sind’s auch drei. Um halb fünf geht’s los, ein Viertel vor fünf bin ich davon bereits in den Halbschlaf geglitten, um fünf ist weiterzuschlafen nicht möglich. Aber der Jubel teilt sich als Jubel., wird mein eigner. So ist es also gut, sogar bestens.
Und während ich weiter an der → Youtubeserie arbeite (täglich bis an die zehn Stunden), liegt neben mir ein, so kleinformatig er auch ist, mächtiger Reclamband. Anton Bierl ist es gelungen, sämtliche aufgefundenen Fragmente der Dichtungen Sapphos zu vereinen und zu übersetzen. Die Qualität der Übersetzungen kann ich – der bereits überschätzt würde, sagte man, er „beherrsche“ das alte Griechisch nicht – … kann ich ergo nicht beurteilen, aber sehr wohl lösten Bierls deutschsprachige Verse derart sofort Echos in mir aus, daß ich bereits am Abend die Idee zu einem neuen Gedichtzyklus hatte, jetzt, da → die Béartgedichte fertig sind, einen großartigen Verlag haben und vielleicht noch im Juni, eher aber wohl im Juli erscheinen werden. Elvira M. Gross und ich erwarten derzeit die Fahnen.

Also, Freundin, schauen Sie hier:

Wäre es nicht reizvoll, fragte ich mich (aber nur, weil der Satz schon die Antworot ist), die fragmentarischen Verse so zu komplettieren, daß sich tatsächlich ein Gedicht, aber eben ein neues ergibt? Und eben das will ich tun, denke aber, daß der auf diese Weise nach und nach entstehende Zyklus ebensoviel Zeit brauchen wird, wie es bei den Béarts der Fall war. Ich stelle mich also wieder auf zehn Jahre ein, schon weil ja auch andere Projekte noch anstehen.

Aber dieses, Verehrte wie Ersehnte, mochte ich Ihnen schnell mitteilen, auch wenn ich ein weiteres Mal das stete Wasser der Youtubeserie damit kurz zum Wildwasser mache, in dem ein Bootchen schon mal kentert.

Ihr ANH

(Da ich die zweiundzwanzig „Scelsi-Variationen“, die den Band Der Engel Ordnungen abschließen, bereits fertig produziert und auch, mit Ausstrahlung des ersten Clips am 26. 5., hochgeladen habe, bin ich momentan dabei, sämtliche Stücke auch zu einem einzigen Video zu verschmelzen – was nicht nur der sich dann ergebenden Länge wegen, um die dreißig Minuten, kompliziert ist, sondern auch, weil ich die Montagen der Einzelclips nicht einfach übernehmen und hintereinanderschneiden kann. Vielmehr muß ich eine völlig neue Montage bauen, vor allem der verwendeten Musiken wegen, die jetzt ineinanderfließen, teils auch unter der Rezitation mitlaufen.
Gestern saß ich schon den gesamten Tag dran, heute wird es wieder ein ganzer werden, und vielleicht muß ich auch morgen dran noch komponieren.)

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertneunter Tag.
Zweite Serie, Dreiundneunzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Maria“ ||

 

 

 

 

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Der Engel Odnungen
Gedichte
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Wunderbare Rezension über ARGO bei amazon.

Von (m)einer Leserin Ute Strasser-Köhler → dort.
So strahlt der Tag heut nicht nur draußen.

 

 

 

ANH
die Gesamtmontage der Scelsi-Montage unterbrechend,
deren erstes Stück am 26. Mai ins Netz gestellt werden wird.

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Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertachter Tag.
Zweite Serie, Zweiundneunzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Zitronenbaum auf Stromboli“ ||

 

 

 

 

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Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenter Tag.
Zweite Serie, Einundneunzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Der Wind hat im Abend sein Haus“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsechster Tag.
Zweite Serie, Neunzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Innenstadt“ ||

 

 

 

 

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Gedichte
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Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertfünfter Tag.
Zweite Serie, Neunundachtzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Napoli“ ||

 

 

 

 

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Gedichte
ISBN: 3866380070

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Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertvierter Tag.
Zweite Serie, Achtundachtzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Milazzo, Pronto Soccorso“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertdritter Tag.
Zweite Serie, Siebenundachtzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Dir, Allegorie“ ||

 

 

 

 

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Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzweiter Tag.
Zweite Serie, Sechsundachtzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Die islamische Maria“ ||

 

 

 

 

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Gedichte
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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhunderterster Tag.
Zweite Serie, Fünfundachtzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Die Rose, ein Haus, das Tor und der Wind“ ||

 

 

 

 

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Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertster Tag.
Zweite Serie, Vierundachtzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Frankfurt am Main im Oktober 1981“ ||

 

 

 

 

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Ein Gedicht für jeden Tag
Neunundneunzigster Tag.
Zweite Serie, Dreiundachtzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Wie Tiere sich drängen“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Achtundneunzigster Tag.
Zweite Serie, Zweiundachtzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Ich sasz bei den Platanen“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Siebenundneunzigster Tag.
Zweite Serie, Einundachtzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Im ICE über Land reisen“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Sechsundneunzigster Tag.
Zweite Serie, Achtzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Volkslied“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Fünfundneunzigster Tag.
Zweite Serie, Neunundsiebzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Von einem Freund, der hing“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Vierundneunzigster Tag.
Zweite Serie, Achtundsiebzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Ich habe geschrieben, was das Wort sei“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Dreiundneunzigster Tag.
Zweite Serie, Siebenundsiebzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Variation auf ein Thema von Helmut Schulze“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Fünfundachtzigster bis zweiundneunzigster Tag.
Zweite Serie, Neunundsechzigster bis Sechsundsiebzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Soldaten“
Variationen auf ein Thema von Giuseppe Ungaretti ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Vierundachtzigster Tag.
Zweite Serie, Achtundsechzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Übertretungen“ ||

 

 

 

 

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Ein Gedicht für jeden Tag
Dreiundachtzigster Tag.
Zweite Serie, Siebenundsechzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „T O R F“ ||

 

 

 

 

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Gedichte
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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Ein- und Zweiundachtzigster Tag.
Zweite Serie, Fünf- und Sechsundsechzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| “ S v a v a   I & II “ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Achtzigster Tag.
Zweite Serie, Vierundsechzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Sich rasieren“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Neunundsiebzigster Tag.
Zweite Serie, Dreiundsechzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Ostsee“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Achtundsiebzigster Tag.
Zweite Serie, Zweiundsechzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Wie es wäre“ ||

 

 

 

 

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Ein Gedicht für jeden Tag
Siebenundsiebzigster Tag.
Zweite Serie, Einundsechzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Romy Schneider“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Sechsundsiebzigster Tag.
Zweite Serie, Sechzigster Tag:
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|| „Es ging der Sommer heimwärts“ ||

 

 

 

 

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Fünfundsiebzigster Tag.
Zweite Serie, Neunundfünfzigster Tag:
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|| „Spanish Harlem“ ||

 

 

 

 

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Vierundsiebzigster Tag.
Zweite Serie, Achtundfünfzigster Tag:
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|| „Nach allen Maßen
unsrer Traurigkeit“ ||

 

 

 

 

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Dreiundsiebzigster Tag.
Zweite Serie, Siebenundfünfzigster Tag:
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|| „Nach der Geburt“ ||

 

 

 

 

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Bei Faustkultur: Zum Hinknien berauschend. Augustin Hadelich spielt Bachs Partiten und Sonaten für Violine solo.

Zum Lesen des ganzen Textes anklicken:

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Ein Gedicht für jeden Tag
Zweiundsiebzigster Tag.
Zweite Serie, Sechsundfünfzigster Tag:
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|| „Oranienburger
in den Neunzigern“ ||

 

 

 

 

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Einundsiebzigster Tag.
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|| „Wenn alle Winter waren“ ||

 

 

 

 

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Siebzigster Tag.
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|| „Frühnebel im Barockgärtchen“ ||

 

 

 

 

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Neunundsechzigster Tag.
Zweite Serie, Dreiundfünfzigster Tag:
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|| „Wir gehen durch Menschen hindurch“ ||

 

 

 

 

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Ein Gedicht für jeden Tag
Achtundsechzigster Tag.
Zweite Serie, Zweiundfünfzigster Tag:
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|| „Säuglinge“ ||

 

 

 

 

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Siebenundsechzigster Tag.
Zweite Serie, Einundfünfzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „S A M H A I N“ ||

 

 

 

 

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Sechsundsechzigster Tag.
Zweite Serie, Fünfzigster Tag:
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|| „Erwachsenes Herbstsonett“ ||

 

 

 

 

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Fünfundsechzigster Tag.
Zweite Serie, Neunundvierzigster Tag:
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|| „Sterbgedichtchen“ ||

 

 

 

 

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Vierundsechzigster Tag.
Zweite Serie, Achtundvierzigster Tag:
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|| „Pietà“ ||

 

 

 

 

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Dreiundsechzigster Tag.
Zweite Serie, Siebenundvierzigster Tag:
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|| „O p f e r“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Zweiundsechzigster Tag.
Zweite Serie, sechsundvierzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Hirnphysiologie“ ||

 

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Einundsechzigster Tag.
Zweite Serie, fünfundvierzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Monadologie,
ins Wasser geworfen“ ||

 

 

 

 

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Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Sechzigster Tag.
Zweite Serie, vierundvierzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Meere mahlen“ ||

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Neunundfünfzigster Tag.
Zweite Serie, dreiundvierzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Man denkt sich,
dasz man in Sold steht“ ||

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070