Soeben neu erschienen: THETIS. ANDERSWELT. Zweite Auflage als Ausgabe Zweiter Hand. Bei Elfenbein. In jeder guten Buchhandlung.

903 Seiten, gebunden
Mit Schutzumschlag und Lesebändchen.
Elfenbein Verlag, Berlin 2018
ISBN 978-3-941184-22-0
39,– Euro
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III, 378 – come and go

Seine fünf Reisejahre betrachtet Schefer als seine “Lebensuniversität” So in Klaus Völkers Nachwort zu der Schefer-Ausgabe der Haydnischen Alterthümer. Es ging nach Wien, nach Triest, nach Italien, nach Griechenland, nach Konstantinopel. Nicht wirklich mehr ganz jung. Der ganz Junge lebte eher zurückgezogen. Einsiedlerisch. Misogyn fast. Ganz auf seine eigene Ausbildung bedacht. Als Denk-, nicht als Wissenschaftsmensch. Da aber, auf dieser Reise, glaubt man den Andeutungen, lebt er auf. Liebschaften noch und nöcher. In den Nebensätzen des Nachwortes. Schon die Reise mit Hermann von Pückler-Muskau nach England, um Parklandschaften zu studieren, gingen wohl in diese Richtung, der Fürst war diesbezüglich sowieso veranlagt. Schefer selbst entdeckte so sich und sein Menschsein, aber durchaus auch in seiner Zurückgezogenheit. Später wurde er Pückler-Muskaus Verwalter und – wie ihn die mitverwalteten Wenden nannten – “Junger Vater”.

Seine Geschichten umspannen den Globus: von Kanada bis Tasmanien und hin zu einer phantasierten magen- und mithin hungerlosen Südsee, spielen in Konstantinopel, Rom und Paris, in der heimischen Lausitz. Tasmanien und Kanada als Phantasien über verlorene Heimat und eventuelle Auswanderung, aber doch immer auch Gesang an die Natur. Herrnhuter kreuzen die Wege, Zinzendorf taucht auf. Ein unorthodoxes Nachdenken über die Sünde. Kann man die der anderen auf sich nehmen?

Welten des Glaubens, Welten des Glückes im Glauben, Welten des Verrücktwerdens im Glauben, Welten des Scheiterns des Glaubens. Und Glauben immer auch als ein Andersglauben. Anderswelten, die sich im Glauben suchen, vor allem aber im Nachdenken über das, was Mann-Frau-Liebe bedeutet. Kleist und Arnim waren da pragmatischer beim Reflektieren über ihre einzugehenden Liaisons. Allemal ernsthafte Gedanken, ohne weiteres, damals. Es hieß, einen Haushalt zu errichten.

Ich selbst bin ja dankbar für meine “Reisejahre”, d.h. die drei-vier Wochen pro Jahr, die ich von sechzehn bis einundzwanzig per Anhalter erlebte. Nur die Richtung war vorgegeben. Alles andere ergab sich. Hatte in einem Fall auch langjährige Brieffolgen. Alles andere aber ist fotografisch stark eingeprägt, weil es auch dramatische Momente mit sich brachte. Oder einfach nur Glück. Wie das Schlafen auf einem menschenleeren Strand. Oder das Gefühl, am Fels in der Brandung die Kraft gehabt zu haben, nicht von ihr hinabgerissen zu werden, während etwas weiter entfernt der eine Engländer seine Engländerin zum x-ten Mal in ihrem Schlafsack vögelte und ich nahbei, so tat, als tanzte ich.


Welt ist.

Die späteren Reisen zusammen mit meiner Ex geben nur einen Bruchteil von so etwas wieder, denn sie hatte immer ihren Reiseführer dabei. Dem galt es, gerecht zu werden. Sehr viel weniger Freude. Abhaken. Wenige Ausnahmemomente. Etwa das Staunen meinerseits vor einer in Stein gehauenen Madonna in Brügge. Sie lief in der Kirche herum. Ich kehrte immer wieder zu dieser Madonna zurück. Die sei, sagte sie mir dann, von Michelangelo.
So erkennt man die Welt.

In the room the women come and go
Talking of Michelangelo
.

So entsteht meinethalben Dankbarkeit.

III, 377 – Hypochondrium

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Podcast auf SWR2: Kreuzfahrten im Gespräch. Mit Hansjörg Kunze, Dirk Schümer und ANH. Gesprächsleitung: Burkhard Müller-Ulrich.

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>>> D o r t.     Hansjörg Kunze – Vice President Communication & Sustainability, AIDA Kreuzfahrten, Rostock Dirk Schümer – Journalist (Die Welt), Venedig ANH, Traumschiff Gesprächsleitung: Burkhard Müller-Ullrich

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H u f e. Eine Kurzgeschichte. (Entwurf).

Ich hatte gleich gemerkt, daß etwas nicht stimmte… allerdings nicht, was es war. Irgend etwas hatte sich verändert. Ich sah es, kaum daß ich aus meiner Friedenauer Beletage auf die Fregestraße hinausgetreten war. Besonders in der Hedwigstraße kam mir einiges … Weiterlesen

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Anselm Kiefer in der Galerie Bastian Berlin. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 13. Mai 2018. Darinnen auch schon, und zwar anfangs, Johannes Pichts Psychoanalyse & Musik.

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[Arbeitswohnung, 9.16 Uhr Leevi Madetoja, Sinfonie 2 (1916/18)]     Aussagen, die ihren Wahrheitsanspruch auf Übereinstimmung mit Sachverhalten gründen, treten zurück zugunsten einer Rede, die nicht über ein Geschehen, sondern aus einem Geschehen heraus spricht, die sich nicht mehr über … Weiterlesen

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ANH zu „King Arthur“ von Henry Purcell an der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

>>>> Dort.

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III, 377 – Hypochondrium

Beschwichtigungsmusik. Gitarre. Bleibt mir doch immer ein liebes Instrument. Nicht unbedingt deshalb, weil ich’s selber mal probiert habe, mir auch etwas Unterricht hatte geben lassen, indes ohne Erfolg, zu spät angefangen (wovon schon neulich einmal die Rede gewesen), und dann … Weiterlesen

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Aus dem ICE. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 9. Mai 2018. Von Anthologien, Genres und „Vergleichsautoren“.

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[ICE 1638, Berlin-Frankfurtmain 6.20 Uhr] Um halb fünf hoch, gegen 23 Uhr bereits lag ich gestern im Bett, nachdem ich noch zuvor im Haus für Poesie zu einer Veranstaltung über Lyrikanthologien gewesen war, dort Sabine Scho, aber auch, nach Jahren, … Weiterlesen

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Zweie, aber ach! doch eins: Ekaterine Togonidzes „Einsame Schwestern“.

Bei Faustkultur >>>> dort.

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„Was uns die Rose“. Das Requiem der Fortwährenden Wandlung. Von Markus Orths, Marlen Schachinger und Michael Stavarič. Im Septime Verlag Wien.


Wir versuchen nur zu retten,
was wir schon längst verloren haben.

Orth, Schachinger, Stavarič: R e q u i e m

 

Dies ist sicherlich eines der ungewöhnlichsten Bücher des vergangenen Jahres im deutschsprachigen Raum, das auch gerade bei Septime kaum zu erwarten gewesen wäre.
Nach einer, so erzählt es der Vorsatz, Idee von Marlen Schachinger und Michael Stavarič entstand der dann auch von Markus Orths mitverfaßte, von der katholischen Totenmesse ausgehende, sie fortführende, teils ihr hart widersprechende Text unter Mitwirkung des Seelsorgers Christian Wiesinger, – beim Viertelfestival Niederösterreich tatsächlich auch in kanonischem Rahmen uraufgeführt, nämlich am 12. Mai vergangenen Jahres in der Pfarrkirche Gaubitsch:

 

 

 

 

 

 

Eine ähnliche, ergänzend wie anklagend-widersprechende Weiterbearbeitung des Totenamtes hat es meines Wissens zuletzt mit Benjamin Brittens längst weltberühmtem „War Requiem“ gegeben – dort hat der Komponist Gedichte des 1918 gefallenen William Owen mit der Missa pro defunctis verknüpft. Anders als sie verwenden Orths, Schachinger und Stavarič allerding nicht den lateinischen Text, sondern Übersetzungen ins Deutsche. Aber ganz wie es oft in Klangwerken geschieht, ergänzen auch sie, also die drei, das an sich siebenteilige Requiem um das Libera me des Responsoriums; außerdem schieben sie ein „Vater unser“ ein, das tatsächlich nicht in den liturgischen Ablauf gehört – wobei mitunter das „Vater“ den göttlich gedachten zum konkret leiblichen, sagen wir, herabholt.
Denn den liturgischen Kapiteln werden prosaische, teils auch der Lyrik angehörende Erzählkapitel als quasi Lesungen eines Gottesdienstes zwischengeschoben, die bisweilen, wie hier, ergreifende Formulierungen finden:

Jedes jetzige Entnervtsein über meine Kinder
ist ein Spatenstich,
den ich aus dem Boden hebe.
Jedes künftige Entnervtsein meiner Kinder über mich
wird ein Spatenstich sein,
den sie wieder zurück ins Loch schaufeln.

Man stelle sich dies auf einer Kanzel gesprochen vor, um die Wucht zu ermessen, den solch eine Fortschreibung liturgischer Texte entwickeln kann. Man stelle sich überhaupt dieses Buch am besten d a u e r n d als gesprochen vor:

Ewige Ruhe jetzt, und hast den Raum gefunden, der dich umgeben wird für den Rest deines Todes, und liegst dort, am Ort der Ewigkeit, am Ort der Klebrigkeit, und Nähe nicht möglich mehr, Umarmung nicht möglich mehr, Aufrichten nicht möglich mehr, Tag der Aufrichtigkeit, als dein Gesicht verschwand, deine Hand schon beinah ins Gebein gesackt, Schmetterlingsflügel, sagtest du einmal, Schmetterlingsflügel, nicht berühren, Markus, du darfst keine Schmeterlingsflügel berühren, nein, sonst geht er ein, der Schmetterling, doch jetzt berühre ich den Schmetterlingsflügel deiner Hand und die nackten Knochen darunter, jetzt berühre ich deine Schmetterlingsflügel, komm, erzähl mir eine Geschichte.

Was dieses Requiem, ohne daß es jemals kitschig würde, herzreißend, das Herz berührend macht, ist, daß die Dichterin und die Dichter den liturgischen Text auf Konkretion herunterspiegeln, ihn aus dem Abstrakten „Was ist der Mensch?“ für den einzelnen Menschen, die tatsächliche Person – und was eben „Maske“ an ihr n i c h t ist – zurückfließen in das jeweilig wirklich gelebte Leben lassen: Es ist der jeweils tatsächliche Großvater, die jeweils tatsächliche Ehefrau gemeint. Dadurch schrumpft der Machtanspruch, den Liturgien eben immer a u c h erheben, und die Trauer wird zur wahren, die sich ins Ritual eben deshalb bettet, weil es so Handleiter wird (San Michele: „und ging umher und suchte Handleiter“).

Und alle mußten lachen
Und meine Großmutter
Starb
Ins Lachen hinein
Ein schöner Tod
Sagten alle
Danach
Ein schöner Tod

Bisweilen vermischen sich dann die Erinnerungen. Etwa kann es vorkommen, daß, in der „Lesung“ zum Kyrie, der Bruder zum Hund wird, den die Kinder einmal gehabt:

Ich weiß noch, als ich ihn zum letzten Mal sah, dass er hechelte, dass er seine Zunge halb über die Unterlippe rollen ließ, ein kleiner roter Teppich, auf den man sich sogleich legen wollte, seine Lefzen zuckten ständig, er pjnkelte mir ans Bein, so schnell konnte ich gar nicht schauen. Ich weiß schon, dass es sich nicht ziemt, dass man so nicht über seinen Bruder spricht, als wäre dieser ein beliebiger Fußabstreifer, irgendein Mobiliar oder Inventar eines sich langsam auflösenden Hauses.

Dazu oft Bilder, die unmittelbar das tatsächliche Gesicht erzeugen:

(…) die gelblichgrauen Zehen meines Vaters, als würden sie längst keimen (…).

Genau hier liegt die ungemeine Kraft dieser Texte, von denen im übrigen nicht zu sagen ist – oder nur bisweilen aus konkreten Angaben zu erschließen -, wer der drei Autor:inn:en zumindest Entwurfsschreiber/in war, zum Beispiel, wenn konkret ein Name genannt wird, „Markus“ wie oben, später auch mal „Maren“. Ebenso wenig wird erzählt, ob die drei ihre Requiemkapitel später gemeinsam bearbeitet haben. Bisweilen ist es an der korrekten oder eben auch weniger korrekten Handhabung des Irrealis zu bemerken; hin und wieder steht aber mitten in einer Folge stilistisch einwandfreier Konjunktive ein falscher – worauf es diesmal aber nicht sehr ankommt. Wir lesen leicht darüber hinweg. Denn immer nimmt uns die konkrete Erzählung gefangen – auch der Hof, der die Erzählungen umgibt, etwa die ob bewußte, ob nicht bewußte Anspielung an Gottfried Kellers „Lebendig begraben“:

Als ob ich noch atmen könnte, tief Luft holen und nicht daran denken, wie alles in meinem Kopf verklumpt, der Sonnenschein über mir und die Vorstellung davon hier unten; beides klafft wahrlich auseinander. Im modrigen Wurzelwerk zwischen der Erdwärme zu liegen, die allmählich aufsteigt, die meine Knochen knistern läßt (…).

Dazu Keller, in der Nummer VII:

Horch – endlich zittert es durch meine Bretter!
Was für ein zauberhaft metallner Klang,
Was ist das für ein unterirdisch Wetter,
Das mir erschütternd in die Ohren drang?

Jach unterbrach es meine bangen Klagen,
Ich lauschte zählend, still, fast hoffnungsvoll:
Eilf – zwölf – wahrhaftig es hat zwölf geschlagen,
Das war die Turmuhr, die so dröhnend scholl!

Es ist die große Glock’, das Kind der Lüfte,
Das klingt ins tiefste Fundament herab,
Bahnt sich den Weg durch Mauern und durch Grüfte
Und singt sein Lied in mein verlass’nes Grab.

Und dann gibt es, wo sonst als im Dies Irae?, sogar eine Verfluchung Gottes, wie sie heftiger kaum ausfallen kann – Beharren auf dem Zweifel, hier dem „schlimmsten“, der zum Glauben, wenn er denn menschlich ist und sein will, eben auch gehört, „blasphemischerweise“ als Gott-selbst gesprochen und gegen sein Alleine-ich-Gebot:

… ich, sagst du, ich, euer Gott, ich, sagst du, in dem du dich selber mit den drei Buchstaben der Eitelkeit umsuhlst, ich, ich, sagst du, (…) ich bin der Größte, der Einzige, ihr sollt keine anderen Götter neben mir haben, ich habe das alles hier erschaffen, die ganze kranke Welt und euch wilde Kreaturen, es ist mein, mein, mein Werk, ich, ich, ich bin der Gott, an den ihr zu glauben habt auf Teufel komm raus (…), ich mache euch vor, wie das geht mit der tiefen Schuld und dem erbärmlichen Morden, das mit dem Haß und der Rache und dem Vernichten, ich, ich, ich, euer Gott und Vorbild bin ich, ihr eifert mir nach (…).

Selbstverständlich, möcht ich fast schreiben, wird dann die furchtbarste Geschichte nacherzählt, die das Alte Testament uns ü b e r h a u p t zumutet, die schaurigste Erzählung einer „treuen“ Ergebenheit – sie ließe sich mit allem Recht als die Basis jeglicher Diktatur verstehen. In Orths‘, Schachingers und Stavaričs Requiem nimmt sie eine geradezu logische und in dieser Logik zusätzlich furchtbare Wendung. Als GOtt Abraham nämlich in den Arm fahren läßt, bevor dessen Hand als die Markus‘ (Orths!) wirklich zusticht, hält dieser den Ruf des Engels für eine Einflüsterung des angeblich ewigen Widersachers – und führt die Opferung seines Sohnes David d u r c h,

den ich so oft gewickelt und gefüttert, den ich Nacht für Nacht in meinem Arm gehalten und geschaukelt habe, während er mit offenen Augen dem roten Leuchten der Digitaluhr folgte und  nicht verstand, warum der Schlaf noch fernblieb, David, dem ich Lieder gesungen (…), David, der Geliebte, so die Bedeutung des Namens,

auch hier wirft die Rückführung auf einen konkreten und dann nämlich immer besonderen Menschen ein entblößendes Licht auf die Zumutung des kanonischen Textes;

– – – führt die Opferung also durch:

„Was hast du getan!“ fragtest du, mein Gott, plötzlich erregt.
Ich, sagte ich, „folgte nur deinen Anweisungen.“
„Aber hast du mich nicht gehört, als ich sagte, du sollst ihn verschonen?“
„Es gibt keinen Unterschied“, sagte ich, „zwischen einem Menschen, der BEREIT IST, seinen eigenen Sohn zu töten, und einem Menschen, der dies WIRKLICH TUT. Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Gott, der zu einem Mord aufruft, und einem Gott, der in letzter Sekunde diesen Aufruf zurücknimmt.“

Nicht grundlos steht vorher, in dieser klarerweise zum Offertorium gehörenden Lesung, die eindrucksvolle, sich auf die Bekehrungsgeschichten des Islams beziehende Wendung (Qu’ran bedeutet Rezitation):

Nicht mit den Augen sah ich dich. Mit den Ohren sah ich dich.

Die für mich eindrucksvollste Lesung allerdings ist die vergleichsweise lange, „Windhauch“ – von hebräisch „Häwäl“ – benannte Erzählung des einem Requiem eigentlich auch nicht zugehörenden „Evangeliums“, die ich „Kohelet-Variationen“ nennen wollte, hätten sich nicht schließlich noch andere christlich-kanonische Texte eingeschoben, etwa Blaise Pascals oder Lukas‘ und des Leviticus, schließlich sogar Brechts – ja selbst aus einem Lied der Sioux wird zitiert. Insgesamt handelt es sich um eine großartige Fantasie über ein altes Paar, dessen eines Gespons auf dem Sterbelager liegt und das erinnerungssatt Vergangenes nicht beschwört, sondern es steigt vor den Augen einfach auf, wie die beiden Religion und Religionsversprechen miteinander diskutieren, indessen eine/r von beiden allmählich verdämmert.

Wenn zwei sich schlafen legen, wird ihnen warm. Wie soll Einzelnen warm werden?

Und es wird mit Abraham, abermals ihm, abgerechnet, der die Mutter seines Erstgeborenen in die Wüste schickte, bzw. schicken l i e ß, und diesen also mit, Sohnesverrat auch hier – übrigens wohl eine der religiösen Grundlagen der muslimischen Judenfeindschaft. Nicht anders verdammten „die“ Christen das mosaische Volk über Jahrhunderte als jenes, „das unseren Herrn getötet hat“. Für den Islam ist Ismaël, Hagars Sohn also, der arabische Stammvater, als solcher GOttes, Allahs, Gesandter zugleich und, übrigens, Miterbauer der Kaaba. – Uns Weltgeschichte, grad auch die der Gegenwart, verstehen zu lassen, auf ganz unerwartete Weise leistet dieses Buch selbst das.

(…) zumindest ein Wasserschlauch wird ihr am Ende trotz des Fußtritts in die Hand gedrückt: Wie lange währte das Trinkwasser in dieser Hitze, wie schnell kann eine laufen, Kind an der Hand? Die Sonne brannte herab, kein Schatten war zu finden, nichts als ein alberner Busch, ein karger, und unter den legte Hagar den weinenden Sohn (…). Dazu gebiert keine Frau ein Kind, um sein Verrecken zu begleiten (…) – es mögen die Verheißungen großer Völker verführerisch tönen, einer Mutter sind sie einerlei (…).

Was die Erzählung dieses „Windhauchs“ aber tatsächlich groß macht, ist weniger die Version eines kleineren Geschichten Jaacobs, sondern eben immer wieder die Rückführung auf die konkrete Situation:

Deine Hand tastet über das Tablett an deiner Seite, findet den Henkel der Teetasse, der Daumen schiebt sich unter den Bogen, deine Finger stützen den Tassenkörper, du hebst sie hoch – ein wenig Flüssigkeit schwappt über.

Es ist, als würde das Gespräch der beiden alten Liebenden murmelnd, geflüstert, ja eigentlich nur in Gedanken geführt, die beide dennoch deutlich, jede/r die des anderen, hören können – so groß ihre Verbundenheit, die aber über den Tod hinausreichen, wie immer sie doch wollte, nicht kann.

Ein Tagpfauenauge läßt sich auf der Decke nieder, die deinen Leib einhüllt, ’schau‘, denke ich und will dir freudig davon erzählen, dass er das warme Braun des Kamelhaares offenbar für Erde hält – (…). Deine Augen sind geschlossen, dein Atem geht anders als zuvor, der Druck deiner Hand um meine hat sich verstärkt – (…). Ich halte still, um deinen Schlaf nicht zu stören.

Dieses einhunderteinundvierzigseitige Buch – ausgewiesen, nebenbei bemerkt, in römischen Zahlen – läßt sich an einem Tag, wohl auch an drei Abenden lesen. Sie sollten, die es tun werden, es auch genauso halten. Oder sich einen Sonntag nehmen, nicht weil der Nazarener an einem solchen auferstanden sei, sondern weil Sie da die Muße haben, die es, und Ihr Geneigtsein, braucht.
Danke an Markus Orths, Marlen Schachinger und Michael Stavarič, daß sie es schrieben, an den katholischen Geistlichen Christian Wiesinger, daß er sich getraut hat, es in einem geweihten Ort aufführen zu lassen, und an den Septime Verlag, der es auch als Buch in eine Welt zu stellen wagte, deren Läufte allzu profan sind, als daß sich annehmen ließe, es werde sich auch nur hinreichend verkaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der diesen Dank formuliert, ist kein gläubiger Mann; um so nachdrücklicher sei er erstattet
von

ANH
im Mai 2018

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III, 376 – ehe ich ging

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Abgesehen von “Ei fu” ist es eigentlich sehr regnerisch und abgekühlt. („Er war“ – (Manzoni zum Tode Napoleons) und dem drei Jahre vorher geborenen Marx (durch die ganzen Lektüren, die mich immer wieder in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts … Weiterlesen

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Europäischer Feiertag im Literaturhaus Berlin. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 5. Mai 2018. Darinnen zu einem Gespräch über Kreuzfahrten. Und wie der Dichter an Dingen hängt.

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[Arbeitswohnung, 7.40 Uhr Britten, Songs and Proverbs of Wiliam Blake] Latte macchiato, erster Morgencigarillo. (Seit sechs Uhr am Schreibtisch). Gestern mit meiner Rezension zu Orths, Schachingers und Stavaričs Requiem begonnen, will ich sie heute fertigstellen, allerdings exklusiv für Die Dschungel. … Weiterlesen

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Erste Erwähnung des Requiems von Orth, Schachinger und Stavarič. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 3. Mai 2018. Vor allem aber die bedrückte Rezension eines Lesungsabends.

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[Arbeitswohnung, 8.56 Uhr] Küken Gottes, ihr wisst nicht, dass euch am Ende der Fahrt ein Zerfetzer erwartet, der gelbe Flaum und das rote Blut mischt sich und sticht ins Orange der untergehenden Sonne. Orths, Schachinger, Stavarič: R e q u i e m   Es war … Weiterlesen

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D a s ist Literatur. Unter andrem gegen Knausgård. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 1. Mai 2018. Mit außerdem Endō, Schoonover, Becher, Nabokov und Krausser. Sowie mit Phyllis Kiehl.

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[Arbeitswohnung, 9.50 Uhr Klaus Lang, Origami (2016)] Von früh auf habe ich Mißtrauen gegenüber allem Gehypten, es hat mich in eine, bei doch gleichzeitigem Dazugehörenmögen, Reserve gegenüber meiner Generation, den Erwachsenen sowieso, gebracht; diese Reserve war bereits im Kindergarten stark … Weiterlesen

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Ich muß zu meinem Vater: José Luíz Peixotos unfaßbarer, magischer Roman „Friedhof der Klaviere”, Septime 2017, im herrlichen Deutsch Ilse Dicks.

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[Geschrieben für Volltext und dort in der Ausgabe 4/2017 erschienen. Mit kleinen Ergänzungen ein Halbjahr hernach.]       „Sprichst du noch immer zu den Menschen im Buch?” Ja, noch immer.” Schweigen. „Bist du müde?” Nein, noch nicht.” Diese Sätze … Weiterlesen

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Grausamkeit. Zu Ruoffs Apatit im Nachgang. Aus einem Brief an Uwe Schütte.

Übrigens, was Ruoffs Beschreibung von Grausamkeiten im Gefolg der französischen Tradition anbelangt: Auch Thetis“ ist voll damit, es wurde in den Kritiken sogar besonders übel vermerkt. Und auch bei Hettche findest Du, also beim frühen, diesen Einfluß. Denk mal an … Weiterlesen

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JAMES JOYCE CHAMBER MUSIC / KAMMERMUSIK. In Original und Nachdichtungen von Helmut Schulze und ANH.

 

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James Joyce
Chamber Music / Kammermusik

Gedichte
In Original und Nachdichtungen von
Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst

Arco

88 Seiten, gebunden.
20 Euro.

 

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III, 375 – frizzo

Fast am Ende mit dem Rohtext der über 200 Seiten langen Versicherungsbedingungen: große Erleichterung. Jetzt kommt die Feinarbeit. Die Zeit sollte reichen bis zum 7. Mai. Zumal anderweitig eine ziemliche Ruhe herrscht wegen der Feiertage (25.4. und 1.5.) und nebenbei … Weiterlesen

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Was mich nun riesig gefreut hat! Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 28. April 2018, vier Tage vor Walpurgis. Darinnen Ruoffs “Apatit” und die Erzählung von einem „Preisverleih“. Mit Omar Galliani aber zuerst, danach mit Uwe Schütte.

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[Arbeitswohnung, 8.43 Uhr Krenek, Orpheus] Ja, wirklich riesig gefreut. Für den Buchumschlag des im August/September erscheinenden neuen Gedichtbandes hatte ich selbst, auf Bitte Cristofero Arcos, bei Omar Galliani um ein Bild angefragt, das ich rasend gern als Einbandmotiv haben wolle. … Weiterlesen

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Zur „Islamfrage“. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 27. April 2018. Darinnen auch Zur Diffamierung. Mit Andreas Steffens, Ulrich Becher ff, der Toleranz im andalusischen Kalifat vor Isabella, sowie der MDU und einer Erwähnung Federicos am Rande.

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[Arbeitswohnung, 6.48 Uhr Jarrett, live in Wien 2016] Es ist s c h o n interessant, wie persönlich manche Leute andere diffamieren wollen, in diesem Fall mich. Daß ich in dem strittigen Beitrag sehr bewußt nicht genannt habe, um wen es geht, spielt für … Weiterlesen

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Hühnerfarm des Geschlechts. Von Becher, ff.

 

Männer, die es eins-zwei-drei auf abendlichen Parkplätzen oder in Treppenhäusern zu treiben vermochten, hatten für mich etwas Geflügelhaftes.

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Ulrich Becher, Murmeljagd 488

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Mit dem moralischen Imperativ aller Kunst. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 25. April 2018. Darinnen Ulrich Becher, verletzt indes, am Rande.

[Arbeitswohnung, 6.25 Uhr France musique contemporaine: Luigi Ceccarelli, Birds for bass and magnetuc tape] Das beschäftigt mich seit gestern abend sehr. Empfahl einem befreundeten Kollegen, sich u-n-b-e-d-i-n-g-t Bechers Murmeljagd (ich bin jetzt auf S. 510) zu besorgen, er werde zu lesen nicht … Weiterlesen

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III, 374 – „b-moll“

Immer mehr im Sog der Versicherungsbedingungen, in diesen über zweihundert Seiten, in denen es um alles geht, was einem Menschen passieren kann, der Geld, Reichtum und Besitz hat und wahrscheinlich nicht mal ein natürlicher, sondern nur ein juristischer Mensch ist, … Weiterlesen

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D a s ist Haltung! Daniel Barenboims Erklärung zum Echo-Preis 2018.

Ich habe die Diskussion um die ECHO-Auszeichnung für ein Rap-Album, dessen Texte eindeutig als antisemitisch, frauenfeindlich, homophob und allgemein menschenverachtend zu charakterisieren sind, mit großer Bestürzung verfolgt. Als Jude, der seit vielen Jahren gerne in Deutschland lebt und Freiheit in der Kunst als ein hohes Gut ansieht, hat mich die Debatte besonders beschäftigt und ich habe auch abgewartet, ob seitens der Verantwortlichen eine adäquate Reaktion hierauf erfolgen wird. Meinungsfreiheit und Freiheit in der Kunst gehören zu den wichtigsten Errungenschaften und Werten einer demokratischen und offenen Gesellschaft. Mit jeder Freiheit kommt aber auch eine Verantwortung: unsere Verantwortung, die errungenen Freiheiten so zu nutzen, dass auch die Freiheit eines jeden anderen Menschen und Andersdenkenden bestehen kann – ebenso wie die Verantwortung, andere Menschen in ihrer Würde zu achten und zu respektieren. Diese Überzeugung ist seit vielen Jahren Kern meines Denkens als Mensch und meiner Arbeit als Künstler. Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Homophobie und die offene Verachtung von vermeintlich Schwächeren und Minderheiten sind ein Missbrauch von Freiheit, den wir als Gesellschaft niemals tolerieren dürfen. Wir müssen uns geschlossen gegen solche Stimmen erheben und dürfen sie nicht auch noch dadurch bestärken, dass wir sie mit Preisen auszeichnen und dadurch legitimieren. Im Gegenteil, wir müssen mehr denn je für Menschlichkeit, gegenseitige Achtung und Empathie kämpfen. In diesem Geist habe ich mich, gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin und dem West-Eastern Divan Orchestra, entschieden, unsere Auszeichnungen geschlossen zurück zu geben. Kommerzielle Interessen dürfen nicht überwiegen, wenn es um so essenzielle Fragen des Anstands und unserer Menschlichkeit geht.
Daniel Barenboim

[Der Dschungel von der Staatsoper Unter den Linden zugesandt.]

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Welch ein Buch! Nach der Halbzeit zu Ulrich Bechers Murmeljagd, ff. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 22. April 2018. Schon jetzt eine Hommage.

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[Arbeitswohnung, 8.38 Uhr Jarrett, Wien 1991] Dieses Konzert ist dabei, zu den mir liebsten Jarretts überhaupt zu gehören, aufgenommen 1991 in Wien. Nachdem meine CD nun zum dritten Mal abgetastet wird und sich die ProAcs auf sie eingeschwungen haben, das … Weiterlesen

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Zu Schwarzweiß abermals. Abermals zu Ulrich Becher. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 20. April 2018. Darinnen er, der Dichter, erzählt, was er gar nimmer möchte.

[Arbeitswohnung, 10.22 Uhr Jarrett, Bremen 1973] Höre mich gerade durch meine sämtlichen Jarrettaufnahmen am Stück durch, allerdings nicht chronologisch, sondern so durcheinander durch die Zeiten springend, wie sich die CDs halt greifen – ja, diese, nicht die auf der Musik-FP … Weiterlesen

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Was die Menschen treibt. Von Becher, ff.

„Hupp, Moral, Kommilitone! Moral und Vernunft! … Es ist da etwas g a n z  a n d e r e s, was die Menschen treibt. Etwas da drinnen. Ganz tief … vielleicht im Darm, hng! Im Gekröse, hng-hng. So eine dumme …“
„Ja?“ fragte ich verhalten.
“ … so eine dumme Kraft“, knarrte der Schatten.

Murmeljagd, 123

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III, 373 – Findevogel

Unter dem unseligen Schlagwort “Heimat” kann man eigentlich nicht verzeichnen, was ich gestern zufällig erst fand und daraufhin etwas ins Gedächtnis zurückrief, das darin seinen Auslöser fand. Es geht ja nicht um Traditionen, denen man zwar auch verhaftet war und … Weiterlesen

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Waisenmädchenhaar. Aus Frankfurtmain das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 18. April 2018. Mit Ekkehard Faude im Nebenbei. Darüber das Licht Ulrich Bechers.

[Roter Tisch, 9.20 Uhr] Seit einem Viertel nach fünf auf, Café Crème – und gleich die allfällige Rezension zu Ekaterine Togonidzes Einsame Schwestern geschrieben, zu der ich, nachdem ich nun Ulrich Bechers Murmeljagd begonnen, kaum noch gekommen – so sehr … Weiterlesen

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Auch der Korrupteste

braucht Glück.

(DLIV) 

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Musen & Dionysisches Schicksal: Zum neuen Gedichtband. Im Arbeitsjournal des Montags, den 16. April 2018. Mit Ulrich Bechers Kurz nach 4, einem Briefwechsel und dem wahren Paganen. Busonis Faust dazu.

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[Arbeitswohnung, 5.30 Uhr Busoni, Doktor Faust] An die Herzogin von Parma hatte ich schon denken müssen, Busonis erwachsenere, Faust II angemessene Gretchenfigur, als meiner Lektorin und mein die „Muse“ thematisierender Briefwechsel hin- und hergingen; Elvira faßt die Figur übergeschlechtlicher als … Weiterlesen

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Kloster Rheinau (Nachtrag). Meere. Erzählzeit ohne Grenzen 2018.

 

Fotografie (©): R. Eisenherr 2018

Siehe dort.

 

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Noch aus Schaffhausen. Das Arbeitsjournal des 14. Aprils 2018. Darinnen am fallenden Rhein, oben auf dem Munot, sowie im Kaisersaal des Klosters Rheinau. Mit einem großen Danke.

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[Best Western Plus Schaffhausen, 101 6.11 Uhr] Wie gerne bin ich in der Schweiz! Schon bezeichnend, wie wohl ich mich in diesem Land fühle, obwohl es doch heißt, „man“ sei hier als Deutscher nicht so arg beliebt – was für … Weiterlesen

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Aus Singen und von Hohentwiel. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 13. April 2018. Weiter geht es nach Rheinau, zuvor indes zu den Fällen.

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[Holiday Inn Singen, 414]   Ich habe etwas ausprobiert. Der Raum war – obwohl gestern in dem doch recht kleinen Ort Singen vierzehn Lesungen parallel stattgefunden haben sollen – sehr gut gefüllt. In den freilich ebenfalls nicht großen Saal des … Weiterlesen

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III, 372 – Wer weiß?

Wieder kurz davor, von einer Tätigkeit zur anderen zu zappen, als es klopfte. S., der Ukrainer Sohn, dies schlanke blonde Bürschchen. Mutter habe Gespräche zu führen, er müsse zur Musikschule, die Gitarre irre schwer. Ob ich nich’… und sagte sogar … Weiterlesen

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„sich erinnern“: Zur Sprache und zur AfD. Im Arbeitsjournal des Mittwochs, den 11. April 2018. Darinnen auch „Die LINKEN“.

[Arbeitswohnung, 6.09 Uhr] Nachdem ich gestern, meines wirklich großen Ärgers, ja Ekels halber ein paar bei Youtube dokumentierte Debatten zur deutschen Sprache, meiner, sah, mich tatsächlich auch hin- und hergerissen fühlte, ob Deutsch als Landessprache im Grundgesetz festzuschreiben sei, und zwar … Weiterlesen

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Simone Voodoo-uoK, Mitgliedin des Bundestags. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 10. April 2018. Also zu den Kulturmaschinen, auferstanden aus Ruinen. Dazu eine Altersprosa.

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[Arbeitswohnung, 6.38 Uhr] Seit zehn nach fünf auf und korrespondierend nunmehr schon vor dem zweiten Latte macchiato, weiß ich im Moment nicht, ob ich permanent auf- und durchlachen oder mir das nicht vorhandene Haar raufen und losheulen, allerdings wölfisch, soll. … Weiterlesen

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Rasend und gischtend sprudelt Facebook durch im Fiebertraume aufgerissene Schleusen. Das Arbeitsjournal des Montags, den 9. April 2018. Darinnen Ulrich Bechers dritte New Yorker Nacht.

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[Arbeitswohnung, 7.02 Uhr] Das war heftig gestern; als ich dann darniederlag und träumte, derweil das Fieber anstieg, öffnete sich eine so furiose wie rasende Schachtelwelt; ich weiß gar nicht, ob ich sie noch zusammenbekomme. Morgens, also noch vor dem Training, … Weiterlesen

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III, 371 – faces

Oltre il Visibile hatte gestern im Programm Buñuels “L’angelo sterminatore”. Nach dem, was ich darüber las, konnte ich nicht nicht hingehen, also nicht das Gegenteil dessen sein, was im Film geschieht, nämlich nicht gehen zu können bei aller Absicht zu … Weiterlesen

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Ausge(k)nockt. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 7. April 2018. Darinnen noch einmal Peter H. Gogolins Mann, der den Regen fotografierte.

[Arbeitswohnung, 5.55 Uhr Noch fastSchwärze draußen, der Amselhahn singt ins sich hebende Dämmern.] Erster Latte macchiato, erster Morgencigarillo. Weil ich einsam bin, Plácido. Einsam wie alle Geschichtenerzähler. Fließt das Blut, fließt das Geld. Gogolin, Regenfotograf 261, 312 Da habe ich … Weiterlesen

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III, 370 – ei sein

Ostern, da verblühten schon die Osterglocken, die da aufgesprossen waren im Hof. Ich selbst ein phantomatisches Osterei, daß ich morgens versteckte und dann nicht wiederfand außer als Ostermittagsei mit Mayonnaise und Ketchup, aber es war nicht das versteckte, das ich … Weiterlesen

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Gleichsam über Nacht. Krokusse im Arbeitsjournal des Mittwochs, den 4. März 2018.

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[Arbeitswohnung, 16.13 Uhr] Es war der Frühling-selbst, der mich rief, offenbar.  Es kam mir vor, als wären diese Krokusse rein über Nacht aus der Erde gekommen. Also. Zum ersten Mal seit einem Jahr wieder gelaufen, und selbst da hatte ich … Weiterlesen

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Fassbinders Falstaffs böser Triumph: Mario Martones Neuinszenierung von Verdis Alterswerk an der Staatsoper Unter den Linden. Von Barenboim mit jugendlicher Wut dirigiert.

Fotografie (©): Matthias Baus

 

 

Bei Faustkultur >>>> d o r t:

 

 

 

 

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„Bildungsnarzissmus“ & Oxytocin. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 3. April 2018.

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[Arbeitswohnung, 8.39 Uhr France muique contemporaine: Gerard Peson, Blanc mérité] Gestern quasi durchgearbeitet; erst war mein Essay zu Schultens endlich fertigzustellen, also zu ergänzen, aber auch zu revidieren, dann schrieb ich meine Besprechung der neuen Falstaffinszenierung Mario Martones an der … Weiterlesen

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Schultens‘ Feuer, Der untote Schwan. Zur Rhythmisierung: Aus dem Entwurf des Essays (3).

(…) Bei Schultens brennt die Angst im Tal sogar a b. – Überhaupt ist dieses Gedicht, „Kali“, wahrscheinlich eines der intensivsten des gesamten Bandes: a. lass ihn stufe um stufe diesen hang zum meer absteigen sich seine weißen beine zerren bis … Weiterlesen

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Herbst am Klo über Kafka.

18-03-31 καλό ταξίδι (24)
Bei Gaga Nielsen gefunden.

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Die fließende Seele der Stadt. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 31. März 2018. Weiter zu Peter H. Gogolins Regenfotografen.

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[Arbeitswohnung, 7.04 Uhr Janáček, Auf verwachsenem Pfad] Die Weidenzweige treiben aus, die Kätzchen stehn schon seit Grün-:ecco!-donnerstag, auch wenn uns Bruno Lampes Empfehlung anderswohin führt (oder war es ein leicht genervter Ratschlag, um nicht auch das noch verlinken zu müssen?), nur … Weiterlesen

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III, 369 – Auch ein Karfreitag

Kann man es als sinnvoll ansehen, an einem Tag, den man Karfreitag nennt, der trocken anfing, um dann jetzt im Dunkeln schon in einen Regen überzugehen, dem ich mich nicht mehr aussetzen muß, sich so etwas anzusehen wie Simon Rattle’s … Weiterlesen

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„Man möchte da ja auch reinfassen.“

Welch eine schöne Jungmannsbeschreibung!
>>>> Dort bei der Fotografin Gaga Nielsen.

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Seelenklangkörper. Von Schuldt.

Der Klang ist die Seele der Sprache, während die Bedeutungen der Wörter ihr Körper sind.
Am Quell der Donau, 1988

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Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht,

finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst.
Voltaire nach Thyra Maris

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Zum Beruf der Lektor:inn:en. Im Arbeitsjournal des Montags, den 26. März 2018. Darinnen Gogolins Regenfotograf, ff, sowie mit Helmut Schulze, Cristofero Arco, dem Ungeheuer Muse und mir selbst.

[Arbeitswohnung, 8.43 Uhr] Gogolin war wegen meiner ersten Bemerkungen zu seinem Roman schwer verletzt und griff mich an; der härteste Vorwurf war, daß ich ihn benutzte, um mein Mütchen an Dielmann zu kühlen. Nur gibt es da gar kein Mütchen … Weiterlesen

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Vorwehmut nach. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 25. März 2018. Mit Peter H. Gogolin, Ulrich Becher wieder – und wieder, wieder, wieder: Katya Kabanova

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[Arbeitswohnung, 9.42 Uhr Bereits die vierte Aufnahme, zwei davon selbst mitgeschnitten: Leos Janáček, Katya Kabanova Latte macchiato, Morgencigarillo] Bin, liebste Freundin, spät heute „dran“. Wegen der Uhrenumstellung habe ich ausnahmsweise den Wecker meine Ifönchens nicht gestellt, sondern den Leib gewissermaßen … Weiterlesen

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III, 368 – enderbeing

Ich fürchte, Enderby wäre dann vielleicht doch noch mal auf Deutsch zu lesen. Zwar ist selbst auf Englisch der Faden durchaus da, aber manches, was dialektal oder slangmäßig daherkommt, geht ein bißchen verloren. Oder es so bleiben lassen? Dunno. Es … Weiterlesen

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Das Ungeheuer Muse. Viertes Gedicht (Entwurf).

 

Sie trug am Leib die nasse Not,
so in dem Beutel in ein festes Tuch
eingeschlagen,

daß er ihr Tropfen nicht bemerke,
das mit dem Frühling ihren Schoß
doch schon

als Sohn
vorhergesegnet hatte, bloß
aus eines Dunklern Stärke

als er zu sein es wagen
je würd in dem verzweifelten Versuch
zu wenden, was ihm droht

 

Das Ungeheuer Muse III <<<<

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vers + welt im ausland. Im Arbeitsjournal des Freitags, den 23. März 2018. Mit Charlotte Warsen, Pit Noack, Alexander Filyuta, Tobias Herold und Leoš Janáčeks Jenůfa.

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[Arbeitswohnung, 5.40 Uhr] Es ist einer der Räume, die mir sehr gefallen:       Dennoch, ohne Facebook hätte ich auch diese Veranstaltung wieder einmal verpaßt wie neulich des Pietraß‚, dessen ich im Kopf auf erst den folgenden Tag gelegt, … Weiterlesen

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Chaos. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 21. März 2018. – Erst „vorher“, dann „nachher“.

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Liebste Freundin, [Arbeitswohnung, 5.50 Uhr France musique contemporaine: Allison Cameron, Raw Sangudo für Saxophon, Alttrompete und Tuba] es fällt mir schwer, von Frühlingsanfang zu schreiben. Es ist sogar unmöglich; gestern lag auch in Berlin unversehens wieder, wenn auch nicht viel … Weiterlesen

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Schultens‘ Zorn, Der untote Schwan. Das poetische Movens: Aus dem Entwurf des Essays (2).

(…) Wenn gestern abend Benjamin Stein über diese Gedichte von einer „unverkennbar weiblichen Stimme“ schrieb, ist dies mißdeutbar, auch wenn er seinen Text mit dem Zitat übertitelt „den schnitt seht ihr später“ und unter ihm selber zusammenfährt: „Da geht die Klinge … Weiterlesen

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Schultens‘ Geheimnis, Der untote Schwan. Zur poetischen Form: Aus dem Entwurf des Essays (1).

(…) In einem großen Vortrag über die strauß/hofmannsthalsche Elektra bemerkte Ernst Bloch an deren und Orests großer Erkennungsszene, daß alles Erkennen ein Wiedererkennen sei. Diese Auffassung reicht bis in die biblische, bzw. Sprache der Thora zurück, wenn sie den Beischlaf … Weiterlesen

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الاحسان, Al-Ihsan, کمال, Kāmel: Vollendung & Demut.

Nur Gottes, heißt es, sei die Vollendung – weshalb persische Teppichweber:innen stets einen Fehler in ihre Meisterwerke knüpften. Aus Demut, dachte ich bisher und hab es so gelehrt. Bis ich soeben begriff, daß die Perfektion der Götter, der Göttinnen mit … Weiterlesen

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Schnee!!!chaos in Leipzig und glückliche Heimkehr. Das im Stehen getippte, schnell abgebrochene Arbeitsjournal des Sonnabends, den 17., sowie des Sonntags, den 18. März 2018. Leipziger Buchmesse (2). Darinnen Mariclaire.

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[ICE 1526 Leipzig-Berlin, 10.51 Uhr] Er hatte ja gestern schon begonnen, aber mit einem Mal setzte der schwere Schneefall ein; abends stapften Cristofero Arco und ich dann schon durch die Schütten, als wir in die Connewitzsche wollten, wo Elfenbein den … Weiterlesen

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„Schnepfe!“ und trotzdem zur Messe! Das Arbeitsjournal des Freitags, den 16. März 2018. Auch Europa, nämlich in der Staatsoper Unter den Linden zur Jahrespressezusammenkunft.

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[ICE 701 Südkreuz-Bitterfeld, 8.49 Uhr Von dort weiter mit der Sbahn bis Leipzig Messe] Um kurz vor fünf hoch. Viel Zeit für die Morgenarbeit war nicht, eigentlich keine; nur eben geschaut, ob es Kommentare gab, eine beruhigende Nachricht meiner Lektorin … Weiterlesen

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„Votze!“ ODER. Die Sprache des Unrechts. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 5. März 2018. Und eine Messerstecherei: Zur Willensfreiheit wieder.

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[Arbeitswohnung, 5.10 Uhr Ravel, Klaviertrio a-moll] Ja, das hab ich plötzlich losgebrüllt, vorgestern abend im Valentin, als ich mit den Freunden und, nun ja, befreundeten Bekannten beisammensaß, dabei eine montenegrische Übersetzerin. Es war bereits einiges Hellbier in mir, gut, in … Weiterlesen

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III, 367 – Kauderwelsch

Am Freitag, am Vormittags war’s, sagt’ ich noch, es sehe mit der Arbeit in diesen Zeiten mau aus, zwar sei da was zu tun, aber mitnichten wie in normalen Zeiten. Dann aber bewahrheitete sich der alte Spruch, man solle den … Weiterlesen

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Nach START. Ein Rückblick im Arbeitsjournal des Montags, den 12. März 2018. Dazu Silke Herrmann und Leonhard Horstkotte zur Anderswelt-Trilogie.

[Arbeitswohnung, 8.04 Uhr France musique contemporaine: Salvatore Sciarrino, Erste Klaviersonate] Um fünf hoch, gegen Mitternacht hatte ich im Bett gelegen, war aber schon seit meiner Rückkehr aus Halberstadt einigermaßen erschöpft. Meine Seminaristinnen und ich hatten tatsächlich in Hochdruck gearbeitet, morgens, … Weiterlesen

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O r a n g e n s ä f t . Von Angelika, Aylin, Ha Mi, Kalee, Patricia.

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Können Menschen nicht einfach das Leben leben? Sich lieben, anstatt sich zu bekriegen? Müssen Menschen Menschen das Leben nehmen, für die sie sich gar nicht interessieren? Wie entstand der Hass? Warum ist er so stark? Wie kam man darauf, dass … Weiterlesen

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Lehrer müssen b r e n n e n. START IV (2), Halberstadt. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 11. März 2018.

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[K6 Tagungshotel, Z.288, 5.50 Uhr Chopin, Balladen (Evgeny Kissin] Seit fünf auf, und keine Ahnung, was ich in dieser knapp einen Stunde getan habe. Vor mich hingesonnen, den Schultensgedichten nach und vor: „Vergiß die mal“, sagte abends Phyllis Kiehl, der … Weiterlesen

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Ohne Feuer kein Huhn ODER Wozu mich Künste drängen. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 10. März 2018. Mit Katharina Schultens auf dem Weg nach Halberstadt, namentlich in Halle. START IV (1), alleine im Bett.

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Wenn ich etwas höre oder lese, das mich begeistert, dann will ich mich verbinden; es ist dies nahezu ein Drang, doch nicht blind, sondern Bedürfnis und – am besten – körperlich. So auch wieder jetzt (was jetzt, also heute morgen, … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst
Meere
Roman

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263 Seiten.
Gebunden mit Schutzumschlag.
22 Euro.

 

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Nachts noch einmal Schnee. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 7. März 2018.

[Arbeitswohnung, 9.34 Uhr france musique contemporaine: Luciano Berio, Recital 1 for Cathy] Puh, geschafft! Die Thetisfahnen sind nun komplett durchgesehen und soeben an Elfenbein gegangen. Seit halb sechs saß ich dran… nà, um halb sechs bin ich hoch; bis dann der … Weiterlesen

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III, 366 – Geflügel

Es sei „im Interesse Aller“, Geflüchtete aus prekären Unterkünften in richtige Wohnungen zu holen, sagt Lichtenbergs Bürgermeister. Offenheit, nicht Angst sei geboten. Hieß es im Tagesspiegel von heute (5.3.), es gibt aber keinen direkten Link außer zum Tagesspiegel im Allgemeinen. … Weiterlesen

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III, 365 – Der Chor der Roten Armee

Bevor 2 Jahre um sind, hat diese IIIer-Serie nun ihr Jahr vollendet nämlich mit 365 Einträgen seit dem 26.3.16, im Schnitt also alle zwei Tage ein Steinchen zum Lampe-Mosaik, auch wenn’s derzeit eher träge zugeht, weil die Zeit sich Zeit … Weiterlesen

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Erstmals fast ein Frühling ODER START III, schon auf der Rückfahrt. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 4. März 2018.

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[ICE 598 Ffm-Berlin, 16 Uhr Stehend zwischen Fulda und Eisenach, „Arbeiten auf der Strecke“] Bereits mit fünfzehn Minuten Verspätung aus Frankfurt-main weg, punkten wir momenten Verspätung für Verspätung hinzu – imgrunde logisch bei sehr enger Verkehrstaktung. Mit Verspätung ging es … Weiterlesen

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Poetologie & Erkenntnis: Das Gleichnis von den Punkten. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 3. März 2018: START III, Frankfurtmain.

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[Haus des Landessportbunds, Gastzimmer 510 6.46 Uhr] Meine Chefin fuhr gegen 22 Uhr heim, ich blieb mit Kolleginnen hier; wir sprachen und sprachen. So wurde es, obwohl ich längst hatte liegen wollen, spät, fast zwei Uhr, bevor ich ins Bett … Weiterlesen

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Wovor ich solche Angst. ODER. Die kurze Vollnarkose. Nachgetragen ins Arbeitsjournal des Freitags, den 1. März 2018. An dem es mittags, nämlich START III, weiter nach Frankfurt am Main geht.

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In der Tat, davor, nicht vor der OP, hatte ich Angst. Es würde die erste Vollnarkose werden und i s t es nun geworden. Die OP selbst zwar, lassen Sie’s mich, Freundin, pikant nennen -, aber sie würde mich und hat mich … Weiterlesen

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Wasserfrauen: Der poetischste aller „Tatort“s. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 28. Februar 2018. Borowski und das Land zwischen den Meeren. Mit Peter Bender, Ben Braeunlich und Sven Bohse, Christiane Paul und Axel Milberg. Dazu noch einmal FluxFM, sowie abermals, indessen freundlich nun, Paul-Henri Campbell.

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[Arbeitswohnung, 5.02 Uhr France musique: Le Jardin des Voix, Les Arts Florissants] Ergriffen, tatsächlich tatsächlich ergriffen war ich gestern frühnachts, als ich in der ARD-Mediathek Borowski und das Land zwischen den Meeren sah, einen fast mythischen Film über eine nicht … Weiterlesen

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Um 17 Uhr: MEERE bei FluxFM (Flux Radio). ANH im Gespräch.

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[Jetzt >>>> als Podcast.] ANH im Gespräch MEERE 17.10 auf FluxFM UKW 100.6 MHz, >>>> Stream Morningshow am Nachmittag  

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Paul-Henri Campbell: „Neues“ von der Mâconière. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 27. Februar 2018. Am frühen Abend: Flux Musik.

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[Arbeitswohnung, 5.03 Uhr France musiqe classique: Johann Philipp Krieger, Partie no 3 en Fa Maj – Passacaille] „Oh“, war meinem Freund Broßmann spontan, nun jà, ‚entfahren‘, als ich ihm von der Einladung erzählt hatte, „0h, du sollst jetzt Witwentröster werden!“ … Weiterlesen

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III, 364 – Klimata

Schon wieder sechs Tage vergangen. Tagebuch kann man das hier nicht mehr nennen. Erscheint in unregelmäßigen Abständen vier- bis fünfmal im Monat, je nachdem. Ecco. Es ist zwischen den Projekten zu balancieren, und seit Kaurismäki sah ich keinen Film mehr, als … Weiterlesen

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START II, Springe. Nun bereits auf der Rückfahrt. Mit Phyllis Kiehl und – hier bereits vorerwähnt – Paul-Henri Campbell. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 25. Februar 2018.

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[ICE 549 (Springe)/Hannover – Berlin 16.13 Uhr] Nun also bereits auf der Rückfahrt. Es war wieder einmal ein lustvolles und diesmal sogar ganz besonders ertragreiches Seminar, was schlichtweg am von vornherein in die Räume mit hereingebrachten Engagement lag, hingegen es … Weiterlesen

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START II Springe. Kreatives Schreiben, Arbeit nach Bildern. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 24. Februar 2018.

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[START, Springe im Februar 2018, Seminarraum 16.07 Uhr] Großartige Gruppen diesmal, sowohl Phyllis Kiehls  als auch meine. Die jungen Leute wollen schreiben, und das tun sie auch. Jetzt ganz besonders, in der Stillephase, nachdem wir vor der Mittagspause das Netz … Weiterlesen

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START II, gen Springe. Sowie Die Marquise von Schnigg, nämlich wieder Verbeen. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 23. Februar 2018. Zu John Adams, Robert Crumb und Morton Feldman.

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[Arbeitswohnung, 5.10 Uhr John Adams, City Noir, France musique contemporaine] Nein, einen Radiosender, der rund um die Uhr ausschließlich Neue, also zeitgenössische Musik spielt, den haben, so hübsch ich das italienische RAI classica finde, allein die Franzosen; außerdem ist die … Weiterlesen

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III, 363 – Plausibilitäten

Beim Lesen über das Vergessen sich bei diesem Satz “… zufällig erworbene Reiseführer, irgendwann, Kaiserreich oder Panama, und die Südbahngesellschaft hat ein Kurhaus in Abazzia eröffnet, in der Nähe von Fiume, 14 Stunden von Wien entfernt, mit dem Schlafwagen …” … Weiterlesen

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Sich nicht mehr besondern.

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(…) eine demokratische Verfassung erlaubt das Besondere, das sich Besondernde auch nicht in selbstorganisierten Systemen. Ja gerade die gefährden die tauschende Egalität. Thetis, S.372       [Beim Korrigieren der Fahnen wiedergelesen.]

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Hörstück-Typoskripte von Alban Nikolai Herbst

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              Der Blauen Blume lieblichster Spott. Über Wolf von Niebelschütz. DRB 1996 Der Fürst der Romane über Anthony Burgess. DRB 1997 So ist es ist es so? Eine Redoute zu Luigi Pirandello. DLF 2000 … Weiterlesen

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Bücher müssen duften dürfen. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 14. Februar 2018. Mit, vor allem, Kazantzakis.

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[Arbeitswohnung, 6.36 Uhr Weit geöffnetes Oberlicht, aus der Dunkelheit (noch ist es Winter) das hohle Rauschen einer nahenden SBahn.] Sie fragen mich, Freundin, weshalb ich nicht schreibe („schriebe”), und meinen ausdrücklich mein Arbeitsjournal. Es fehle Ihnen, manchmal sogar sehr. Mit … Weiterlesen

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Wahn und Archiv.

Es ist der Größenwahn (sofern sich niemand andres findet) sein eigner Archivar.

 

(DLII)

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Ach, Kinder zu begehren! Carlixto Bieitos Inszenierung der Gezeichneten von Schreker unter Soltesz an der Komischen Oper Berlin.

Geschrieben für >>>> faustkultur; dort erschienen am 28. Januar 2018. Fotos: Iko Freese /  drama-berlin.de] Alviano Salvago liebt insgeheim Kinder, und zwar genauso und weil er selbst im Innern Kind geblieben ist. Dieser Interpretationsansatz bestimmt Carlixto Bieitos Inszenierung durch und … Weiterlesen

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Harzreise im Winter. Kleine Poetiken (5): Johann Wolfgang von Goethe.

Dem Geier gleich, Der, auf schweren Morgenwolken Mit sanftem Fittich ruhend, Nach Beute schaut, Schwebe mein Lied.…Aber abseits, wer ist’s? Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, Hinter ihm schlagen Die Sträuche zusammen, Das Gras steht wieder auf, Die Öde verschlingt … Weiterlesen

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Sabinenliebe. (Auszug).

(…) So beobachtete ich sie heimlich für mich. Zum Beispiel sehe ich sie noch heute an dem großen Braunschweiger Karpfensee, dem Kreuzteich, stehen. Es war während einem unserer halbjährlichen Schulwandertage, der dieses Mal nach Riddagshausen gegangen war. Da bog sich … Weiterlesen

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Pferde

In dieser Nacht träumte ich, dass ich über hügeliges Land ging, mit reifen, dunkelgrünen, im Wind raschelnden Maisfeldern und ungemähten Wiesen. Musik, die an Glasharfen erinnerte, wehte in weichen Wellen aus dem graublauen Himmel. Auf einem windüberspülten Hügel standen Pferde, … Weiterlesen

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Die Bamberger Elegien.

 Elfenbein-Verlag Berlin 2011 
Einband in Old Mill Avorio von Fedrigoni
Rote Fadenheftung, 152 Seiten, 20 Euro
ISBN 978-3-941184-10-7

>>>> Zur direkten Bestellung.
Bestellung >>>> über amazon.

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ANHs Traumschiff.


Foto und Fotografie des Buchumschlages
(copyright): >>>> Jan Windszus
Alban Nikolai Herbst
Traumschiff
Roman

mare

320 Seiten.
Gebunden mit Schutzumschlag.
Lesebändchen.
22 Euro.

 

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ANH spricht 1983 in Klagenfurt Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger (1986), 3.

(Dolfinger 3) Dolfinger 2 <<<< Dolfinger 1 <<<< aus: Alban Nikolai Herbst Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger (Die Erschießung des Ministers) Lamento/Roman (1986/2000) Ausgabe Zweiter Hand: Axel Dielmann Verlag 2000 (>>>> Bestellen.)

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ANH spricht Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger (1986), 2.

(Dolfinger 2) >>>> Dolfinger 3 Dolfinger 1 <<<< aus: Alban Nikolai Herbst Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger (Die Erschießung des Ministers) Lamento/Roman (1986/2000) Ausgabe Zweiter Hand: Axel Dielmann Verlag 2000 (>>>> Bestellen.)

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Die Erschießung des Ministers. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, dem 3. Oktober 2015.

[Arbeitswohnung, 5.48 Uhr] Seit zehn nach fünf auf. Gestern nacht noch das nächste Video eingestellt, über dessen Buch ich schon bei Facebook angekündigt habe, es sei ein wenig was drüber zu erzählen: (Dolfinger 1) >>>> Dolfinger 2 Ich schrieb den … Weiterlesen

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ANH spricht Marloboro II (1981)

Diesmal ein Western: aus: Alban Nikolai Herbst M a r l b o r o Prosastücke über den Geschmack von Freiheit und Abenteuer Postskriptum Hannover 1981 [>>>> Bestellen.]

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ANH spricht Marlboro I (1981).

aus: Alban Nikolai Herbst M a r l b o r o Prosastücke über den Geschmack von Freiheit und Abenteuer Postskriptum Hannover 1981 [>>>> Bestellen.]

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Dritter Brief nach Triest. (Briefe nach Triest, 3).

Sag, Geliebte, Arbeitswohnung, den 21. November 2014 9. 21 Uhr, kann man das sagen, daß wir niemals den Tristan bekommen hätten, hätten Wesendonck und Wagner ihre Liebe ausleben können? Daß also das Kunstwerk, ein höchstes, von der Versagung ausgehen muß, … Weiterlesen

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Zweiter Brief nach Triest. (Briefe nach Triest, 2)

20Arbeitswohnung, den 20. November 2014. 7.25 Uhr. Krähenrufe. Sich aufgrauender, imgrunde nachtgebliebener Himmel. Innigste, magst Du es glauben? Da hielt Dich gestern jemand >>>> nicht für real. Wie recht er hatte! Ich gab ihm klare Antwort. Überhaupt folgt in diesem … Weiterlesen

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Erster Brief nach Triest. (Briefe nach Triest, 1).

Arbeitswohnung, den 19. November 2014. Mittwochsberlin, 6.12 Uhr. Geliebte Sìdhe, gestern haben mir meine morgendlichen Briefe an Dich, es sind unterdessen dreiundfünfzig, so sehr gefehlt, daß ich fühlte, wie ich nicht auch noch sie mir nehmen lassen mag, nun, nachdem … Weiterlesen

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Wie nachdrückend steigendes Wasser – Übersetzung der „Niedertracht der Musik“

Im Abschnitt 7 der „Niedertracht“ habe ich am stärksten in die Vorlage eingegriffen, um einen Klang zu erzielen, der das Ineinander von Regen, Wasser und Musik wiedergibt. Hier, bevor ich Ihnen den Link zu meiner Aufnahme der Übersetzung einstelle, die … Weiterlesen

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Die schöne Elisabeth Schneider (8).

Der Tag, an dem die Anzahl der Lebendigen die Anzahl der jemals Gestorbenen übersteigt. – Alles läuft auf diesen Satz hin, auf das, was er markiert. Eine andere Art der Apokalypse. An diesem Tag vereinigen sich der Erzähler und die … Weiterlesen

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Die schöne Elisabeth Schneider (6). Aus dem freecity-Altblog.

[Erstellt am Montag, 11. April 2005, 17:36]   (…) „Wir haben die Sache, so gut es ging, unter uns geregelt. Was hätte Betty davon gehabt, wenn ich… Sie wissen schon, Polizei, Presse wahrscheinlich, das Gerede in der Schule.“ „Sie haben … Weiterlesen

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Zurückblick. (Blicke 5).

Eine andere Archivdatei. N i c h t Deters, sondern ich (immer wieder derselbe Verweis)*): Alban Nikolai Shrek. *) Mir sind die Unterschiede oft selbst nicht mehr klar. Als ich an Thetis schrieb, worin ja Städte verschnitten werden, lebte ich … Weiterlesen

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ARGO. ANDERSWELT. Anfang.

Verlaufsskizze: Deters kommt zu sich, sieht sich um. Er hat einen Schmerz, den er nicht recht zuordnen kann („unendlich geliebt“). Die Archivdatei, in der er sich befindet, ist eine Monade; das wird aber nur beschrieben („ohne Fenster“), nicht etwa durch … Weiterlesen

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Paralipomena XII

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    1 Eines ist’s, sich selbst, ein andres, j e m a n d e m die Trauerarbeit zu verweigern. Das erste Verhalten ist männlich, das andere weiblich. Jenes ist autoaggressiv, dieses führt die Aggression als Waffe. 2 Manieristische Zeiten sind Umbruchzeiten. Wir leben in in … Weiterlesen

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Liebesprojektionen (Chats)

Erstellt am: Donnerstag, 27. November 2003, 12: 24   Projektion 1 Eine junge Frau schreibt über einen höchst zweideutigen Chat einen über fünfzwanzig Jahre älteren Mann an, den sie damit auch sogleich aus dem Chat zu sich zieht, erst einmal in die … Weiterlesen

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Sabine Hochleith ODER Romanentwurf alternativer Wahrheit. Eine Synopsis aus dem Freecity-Altblog von 2003.

[Erstellt am: Dienstag, 28. Oktober 2003, 16:17] „Ließe jemals ein Schriftsteller ein B u c h verbieten?“ „Ja. Um bekannt zu werden.“ Sabine Hochleith war eine früh zur Reife gelangte, hochgewachsene junge Frau mit einem Haar, in das der Mond … Weiterlesen

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Notizen aus der Provinz 1. Aus dem freecity-Altblog. Grimmelshausentreff 2003.

[Erstellt am: Freitag, 17. Oktober 2003, 13:16] Manches bleibt erstaunlich in seiner Peinlichkeit. Ein höflich-freundschaftlicher Empfang, Menasse winkt am Bahnhof von Achern, wo er und Renchens Bürgermeister mich erwarten, der uns ins Hotel fahren wird. Adolf Muschg ist schon da, … Weiterlesen

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The Matrix II

[ANH Altblog, erstellt am Donnerstag, den 16. Oktober 2003, 08:02]   Ganz gut, Filme auf DVD am Laptop zu sehen; die Nähe zum Screen ersetzt die Größe der Leinwand durchaus, und was im Kino über Verbundenheit mit anderen funktioniert, massenpsychologisch … Weiterlesen

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Aus dem freecity-Altblog 2003: „Wellen“surfen der Herkünfte.

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[Erstellt am: Montag, 6. Oktober 2003, 8:13] Nachdem ich immer wieder vergeblich versucht habe, die sich auf den anhängigen Rechtsstreit beziehenden, irgendwie werblich auslegbaren Hinweise auf das Buch zu revidieren, habe ich nun sämtliche auf die Wellen bezogenen Weblogeinträge erst einmal … Weiterlesen

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Wellen ff: Die verbotene Lebensgeschichte. MEERE im Freecity-Altblog am Sonnabend, den 4. Oktober 2003.

[Name des Worddokuments: 8 Weblogeintrag 041003 (1 Entwurf). Erstellt am Sonnabend, 4. Oktober 2003, 13:39] [Nota: Zur Zeit der Abfassung dieser Darstellung war mir Werbung für Meere verboten; da jene mir hätte als eine solche ausgelegt werden können, ersetzte ich den … Weiterlesen

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Poetik & Pornographie: Wo Schmerz war, soll Lust werden.

[Altblogeintrag freecity vom 02.10.2003, erstellt um 11:03 Uhr]   Sexualität spielt in meinem Gesamtwerk eine herausragende Rolle, allein weil sie die wirkmächtigste Kraft ist, die uns treibt. Tatsächlich garantiert ja nur sie das Weiterexistieren unserer Art, jedenfalls bislang (da ist … Weiterlesen

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29. März 2003, Weblogbuch freecity

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[Weblogeintrag: 29.9.2003 13.22 Uhr] ANDERSWELT. Poetologisches und rezeptionsästhetisches Lehrstück: Man nehme eine (oder mehrere) tatsächlich existierende Personen und bringe sie mit den fiktiven Personen eines Romans zusammen. Es braucht gar nicht lange, da gehorchen sie denselben poetischen Gesetzen wie die … Weiterlesen

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Krafttraining: 19. 5. 2018

Studio John Reed. 12 min Stepper /2,o4 km / 148 kCal. Ganzkörpertraining; insg.  ca. 1 h 20 min. [Außer dem Stepper Kalorienzahl nicht ermittelbar; Fahrrad hin und rück 104 kCal plus die 148 am Stepper / 71,4 kg] (Etwas Probleme … Weiterlesen

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Lauftraining: 18. 5. 2018

Friedrichshainpark. 12 km in 1 h 24 min durchgelaufen, davon 10 km in 1 h 10 min. [incl. Rad An- und Rückweg 989 kCal / 71,6 kg] (Wegen der Wien/Romamelia/Olevano-Reise heute aufs „Intermezzo“ der Crunches und Liegestütze verzichtet: Morgen will … Weiterlesen

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Krafttraining: 17. 5. 2018

Studio John Reed. 12 min Stepper /2,1 km / 163 kCal. Ganzkörpertraining; insg.  ca. 1 h 20 min. [Außer dem Stepper Kalorienzahl nicht ermittelbar; Fahrrad hin und rück und vorher zur Fußpflege: ca. 150 kCal plus die 163 am Stepper … Weiterlesen

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Lauftraining: 16. 5. 2018

Friedrichshainpark.

11 km in 1 h 15 min durchgelaufen, davon 10 km in 1 h 08 min.
Intermezzo: je drei Crunches- (Bauchmitte & Bauchseite), sowie drei Liegestützsätze.
Noch einmal 860 m leichtes Auslaufen (Rundenabschluß).

[incl. Rad An- und Rückweg 978 kCal / 70,6 kg]

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Lauftraining: 14. 5. 2018

Friedrichshainpark. 11 km in 1 h 16 min durchgelaufen, davon 10 km in 1 h 08 min. Intermezzo: je drei Crunches- (Bauchmitte & Bauchseite), sowie drei Liegestützsätze. Noch einmal 831 m leichtes Auslaufen (Rundenabschluß). [incl. Rad An- und Rückweg 968 … Weiterlesen

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Kraftraining: 13. 5. 2018

Studio John Reed.

12 min Stepper /2,13 km / 155 kCal.
Ganzkörpertraining; insg.  ca. 1 h 20 min. Deutliche Kraftsteigerung bereits vor allem im Bauch- und Brustmuskelbereich. Jetzt beim Steigern aufpassen: Die Sehnen entwickeln sich nicht genauso schnell; ich hatte, erinner ich mich gut, bzw. schlecht, bereits zweidreimal eine Entzündung, einmal sogar des gesamten Schultergürtels, die mich dann für einige Zeit lahmlegte.

[Außer dem Stepper Kalorienzahl nicht ermittelbar; Fahrrad hin und rück: ca. 100 kCal plus die 155 am Stepper / 72,7 kg]

Daß ich ins Studio fuhr, war wegen des herrlichen Wetters ein bißchen schade; allerdings wäre ich im Park ohnedies wieder durch eine Grillrauchschwade nach der anderen gelaufen: ’s ist ja Sonntag … Und mein Plan bestimmt entschieden, einen Tag laufen, den nächsten Krafttraining, dann wieder laufen, dann einen Tag Pause. (Gehtsich in der kommenden Woche für die anstehende Wien/Rom/Amelia-Fahrt prima aus; die Sonnabendpause werde ich für den Waschsalon nutzen.)

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Lauftraining: 12. 5. 2018

Friedrichshainpark.

11 km durchgelaufen, davon 10 km in 1h 08 min.
Intermezzo: je drei Crunches- (Bauchmitte & Bauchseite), sowie drei Liegestützsätze.
Noch einmal 800 m leichtes Auslaufen (Rundenabschluß).

[Incl. Rad An- und Rückweg 966 kCal / 72,3 kg]

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