Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertsiebenundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Neunter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Nachtbild mit Kirke“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
Arco Wien & Wuppertal
ISBN 978-3-938375-96-9
Hardcover gebunden
136 Seiten, 20 Euro

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Auf nach Gotha zum PEN ins Gefecht! (Wird h e f t i g werden, unangenehm.) [Gothapen 1].

Extreme Abwahlstreitigkeiten; ich selbst stehe — obwohl wegen des Ukraineschlachtens in Bezug auf militärische Interventionen des Westens entschieden → anderer Meinung als er – ebenso entschieden hinterYücel, werde also tun, was ich kann, seine und die Abwahl anderer Präsidiumsmitglieder und -gliederinnen zu verhindern.

(Immerhin kam ich soeben endlich wieder in mein Airbnb-Konto, um das ein solches Chaos entstanden war — ich scheine mehrere solche Konten zu haben, muß da irgendwie aufräumen —, daß meine Buchung nirgends angezeigt wurde, wiewohl ich dauernd Nachrichten bekam. Erst ein Rücksetzen des Paßwortes hat zumindest den Zugang auf die Buchung freigemacht, und sofort konnte ich mit meinen Gastgebern kommunizieren. Wär ja schon doof gewesen, hätte ich frühnachts vor verschlossener Türe gestanden. Denn gleich nach der Ankunft in Gotha muß ich mir ein Taxi schnappen und mich zum Augustinerkloster fahren lassen. Tja.)

Ich werde berichten, vielleicht je am Morgen. (Nicht streitbar werden, denke ich, meine Zuwahlanträge für Christopher Ecker, Ricarda Junge, Sabine Scho und Daniela Seel sein.)

[18.51 Uhr
Gotha, Augustinerkirche]
Verspätet endlich eingetroffen, nachdem der Flixtraoin bereits mit Berlin erst sechzig Minuten nach Plan abfuhr — beileibe kein Flixproblem allein; vielmehr waren bereits an Gesundbrunnen DB-ICEs angezeigt, die ähnlich der Zeit hinterherzuckelten, alle auf der Strecke Stuttgart-Berlin. Offenbar habe es, so erfuhr ich, einen Polizeieinsatz gegeben; bei Flix sei ein Lokomotivenschaden hinzugekommen. Immerhin bekam ich noch einen Großteil der Begrüßungsrede Yücels mit, der durchaus den Krieg zu denken wieder denkbar machen wollte, wobei er sich ausgerechnet auf Fritz Beer bezog, den mein Arco-Verleger Haacker sehr verehrt und eben auch verlegt hat.
Über die anschließende Verleihung des Kurt-Sigel-Preises mag ich hier nichts mehr schreiben, was über meine in Echtzeit bei Instagram getätigte Bemerkung hinausgeht (Stephan Wackwitz hielt’s gar nicht erst aus und ging):

Interessant wurde es nachher, als sich nicht nur die einander Bekannten & Wohlgesinnten beim Wein zusammenfanden, sondern auch die Fraktionsbildungen um so deutlicher erkennbar waren, als der feine Kreuzgang des ehemaligen Klosters recht klein ist. Die belegten Brötchenhälften mied ich nichtmagenhalber.

 

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Alles, was die Welt ist
Zweihundertsechsundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Achter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Yüe-Ling“ II

 

 

 

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Neu erschienen: Gläserne Zeit, Drei Kurzgeschichten. Literaturquickie Hamburg.

Alban Nikolai Herbst
Gläserne Zeit
Drei Kurzgeschichten
Gläserne Zeit | Hufe | Klemm
Literatur-Quickie Verlag, Hamburg 2022
50 Seiten, geheftet, 3 Euro
ISBN 978-3-949512-07-0

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Der hierunter angekündigte Livestream konnte aus technischen, in der Kürze der Zeit nicht mehr behebbaren Gründen nicht ausgestrahlt werden.

Ich bitte alle, die möglicherweise vergeblich gewartet haben, um Entschuldigung. ANH, 9. Mai, 7.06 Uhr (Es gibt aber möglicherweise Filmrestschnipsel sowie eine komplette Tonaufnahme, die ich später hier einstellen werden.) Ab ca. 16.20 Uhr

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Heute, 8.5.22, in Berlin: Buchpräsentation Die Brüste der Béart. ESPACE DIAPHANES, Berlin. Mit Elvira M. Gross, Michael Heitz und ANH.

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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertfünfundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Siebter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Abschied“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
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136 Seiten, 20 Euro

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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertvierundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Sechster Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Barcelona“ (2. Version) II

 

 

 

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Ukraine-Dialoge XVI: Vor Ausweitung der Kriegszone. ANH || Sofia Ahrendt-Dérous zur nationalen Massenpsychologie. Email-Wechsel.

Sonnabend, 30. April 2022, 13.23 Uhr

Sofia Ahrendt-Dérous[1]*(Name und Orte auf Wunsch geändert)
(…)
Für den Auftritt werde ich Stärkeres brauchen als Rotwein:
Zum 77. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges wünschte die deutsch-russische Gesellschaft Gelsheim ein Symposium mit Fotoausstellung, Vorträgen, Lesungen und Konzerten. Beteiligt werden sollten russische, weißrussische und ukrainische Künstlerinnen und Künstler, und ich wurde beauftragt, einen solchen Abend musikalisch zu gestalten, weil meine Kontakte zur jeweiligen Diaspora, jedenfalls der russischen und ukrainischen, ziemlich bekannt sind. Die Konzerte sollen alle im Barocksaal stattfinden. Nun wollte ich neben selbstverständlich Antikriegsliedern noch etwas sehr Besonderes auf die Bühne bringen, und meine Wahl – die begeistert angenommen wurde – fiel auf Hornungs Arrangement der Lieder eines fahrenden Gesellen für Klavier und Cello. Ich weiß nicht, ob Sie es kennen. Jedenfalls habe ich einige ukrainische Pianisten angerufen, alle hellauf begeistert, wollten unbedingt spielen – bis sie vernahmen, dass der Cellist Russe sei. Für kein Geld der Welt waren sie ab da zu bewegen, die Bühne zu betreten. Auch nicht nach der Information, dass der Mann seit Jahrzehnten hier in Offenbach lebt und nichts mit Putin am Hut hat.
Aber sie werden mich eh mit faulen Eiern bewerfen. Die Gesellschaft rief mich täglich an, erst „Balance russisch – ukrainisch“ dann „ähm vielleicht doch besser nichts Russisches“. Seit Kurzem: „Hätten Sie auch moldawische Musiker?“ Jetzt hoffen sie, irgendwie des Endes des Zweiten Weltkrieges gedenken zu können, ohne Russland zu erwähnen. Außerdem fürchte ich, daß schon für sich Anti-Kriegs-Lieder in einer Woche bereits zu heikel sein könnten, weil natürlich Politiker aufkreuzen und sprechen werden. Es lebe der Weltfrieden. Ob dieser gelingt, wenn Menschen nur noch auf ihre Nationalität, damit ihren Geburtsort und ihre Eltern reduziert werden, anstatt sie für ihre Handlungen und Meinungen verantwortlich zu machen, sei dahingestellt.

ANH
Oh, was habe ich mit diesem Problem zu kämpfen – also publizistisch. Hier grassiert eine fast völkische Stimmung, die vom ukrainischen, wirklich fürchterlichen Nationalismus noch angefeuert wird, für den der Ukraine Außen Kuleba eine ganz besonders gräßliche Stimme ist. Es erinnert an den Anfang des Ersten Weltkriegs inkl dem „Erbfeind Frankreich“, was bei uns jetzt wieder aufkocht. Hat halt „nur“ die Nation gewechselt. In nicht wenigen Fällen ist das auch künstlerisch von hohem Unheil, etwa, wenn Sie sich die → Invektiven gegen Currentzis anschauen (Netrebko und Giergiew sind anders gelagerte Fälle, in der Tat, da bin auch ich für den Ausschluß).
Der beste Freund meines Sohnes ist russischer Herkunft, seine Familie emigrierte vor rund zehn Jahren hierher; seit einem Jahr haben alle die deutsche Staatsbürgerschaft. Hilft aber nichts, der junge Mann wird heftig gemobbt. Das ist etwas, das meine russische Übersetzerin Baskakova → schon vor knapp zwei Monaten befürchtete. Ich hatte ihr ihre Ängste ausreden wollen, weil ich wirklich nicht geglaubt habe, daß so etwas geschehen könne. Und habe mich geirrt.

Es ist einfach nur grauslich. Im Juni wird → meine erste Übersetzung auf Russisch in Sankt Petersburg erscheinen, der Roman „Traumschiff“. Ein Bekannter fragte mich, was ich denn nun machen würde. „Na, das Buch annoncieren“, erwiderte ich. Und er: „Laß das sein! Man wird Dich sonst einen Putinfreund nennen.“

Sonntag, 1. Mai 2022, 9.48 Uhr

Sofia Ahrendt-Dérous
… erstaunlich, wie austauschbar der damalige Fanatismus mit der Moral unserer Zeit ist. Mittlerweile denke ich, dass Politiker, die moralisch argumentieren, eine Bankrotterklärung abgeben. Ein hohes Über-Ich macht immun gegen gute Argumente. Und genau das ist m.E. der Grund, weshalb moralische Argumente bevorzugt werden. Dagegen würden dieselben Staaten auf der Kritikliste stehen (China zu allererst, natürlich auch Russland…), würde man sie nicht unter moralischen Gesichtspunkten, sondern unter Risiko-Nutzen/Preis-Leistung, Folgen für uns beurteilen. Aber so ehrlich, zuzugeben, dass immer abgewogen wird, auch die Moral, ist niemand. Solange die Moral dazu dient, Kritiker mundtot zu machen. Es tut mir unfassbar leid für Menschen wie den Freund Ihres Sohnes, genau wie für zahlreiche russische Künstler.

Machen Sie das mit Ihrem Buch! Ganz im klassischen Sinne erzieht gute Literatur den Menschen doch zum Besseren.

ANH
Hoffen wir’s. Aber lesen Sie mal → das (im Anhang), heute in der NZZ.

Sofia Ahrendt-Dérous
Die Verfasserin tut, was sie selbst kritisiert: Sie wechselt geschmeidig zwischen Moral und Schuld und rationaler Analyse. Wie es argumentativ passt. Aus der Annahme „Jeder ist potenziell schuldig“ (denn das ist Tolstois eigentliche Aussage) folgt nicht automatisch ein „russischer Humanismus“, der konsequent in hemmungsloser Täterschaft mündet. Jeder Psychologe würde bestätigen, dass ein Betrachten des eigenen Täterpotenzials die notwendige Bedingung ist für Transformation desselben. Niemals die Tabuisierung und Verdrängung.
Soweit der erste Schritt. Ob weitere und welche Schritte aus der Erkenntnis folgen, dazu hätte derjenige die Wahl, der sich bewusst mit seinen Abgründen auseinandersetzt. Mit dem Phänomen und den Bedingungen dafür, dass Menschen um den ganzen Erdball zu Kriegsverbrechen fähig sind, sogar ohne dass sie vorher Tolstoi lesen, haben sich etliche Forscher beschäftigt. Mir haben Theologen erklärt, dass aus den Texten der Johannes-Passion eine „direkte Blutspur nach Auschwitz führt“, weshalb man sie umschreiben müsste. Gerade Werke von hoher Qualität eignen sich hervorragend für Missbrauch, eben weil sie so wirkungsvoll sind.“

P.S.: Tolstoi bemitleidet Natascha in „Krieg und Frieden“ in keiner Weise mit vollem Herzen.

ANH
Ihre Argumentation paßt exakt auf meinen Instinkt. Auch in diesem Text wird ein „russisches Böses“-an-sich konstruiert und damit ein Strich durch eine gesamte Kultur gemacht, fett in rot oder schwarz.
Das Allertollste: Weil Juli Zeh, die ich politisch wichtig, aber poetisch extrem überschätzt finde, → Habermas‘ Offenen Brief an Scholz mit erstunterzeichnet hat, hat jetzt ein Kollege gefordert,sie aus dem PEN auszuschließen, weil sie gegen die Charta verstoße. [Habermas hat g e g e n die Lieferungen schwerer Waffen argumentiert und, was wohl der Stein des „Anstoßes“ ist, postuliert, daß die „zweite Grenzlinie (…) das Maß an Zerstörung und menschlichem Leid unter der ukrainischen Zivilbevölkerung“ sei. „Selbst der berechtigte Widerstand gegen einen Aggressor steht dazu irgendwann in einem unerträglichen Missverhältnis.“ Und moralphilosophisch erklärt er die Ansicht für falsch, „dass die Entscheidung über die moralische Verantwortbarkeit der weiteren „Kosten“ an Menschenleben unter der ukrainischen Zivilbevölkerung ausschließlich in die Zuständigkeit ihrer Regierung falle. Moralisch verbindliche Normen sind universaler Natur.“]
Jetzt hat das halbe sowieso schon kriegstaumelnde Deutschland auch noch Schaum vor dem Mund.

Sofia Ahrendt-Dérous
Dann sind die Kollegen gefragt, sich dagegen zu wehren. Sie können es sicher besser formulieren als Tischler, Maler oder Eiskunstläufer. Diese Diskussion hätte unser Land schon längst gebraucht. Wenn man einen kulturellen Unterschied finden möchte, liegt er möglicher Weise im – grob gesagt – „Hinschauen zum Bösen, als Teil des Selbst ein stückweit Akzeptieren“ (was der Autor vorschnell als „russischen Humanismus bezeichnet, denn er überspringt die Wahlmöglichkeit, mit der Erkenntnis umzugehen) versus  „mit voller Moral deckeln“. Das Christliche Gut-Böse steigerte sich spätestens nach Ende WK II in Deutschland zur ewigen Schuld. Die interessanter Weise genauso wenig Wahlmöglichkeit lässt.
Die Moral führt zu einer Abspaltung, welche – ich bleibe dabei – in Tabuisierung endet und somit ein sehr starkes weil verdrängtes Täterpotenzial trägt. Dagegen steht die Möglichkeit, im Bewussten sämtliche Hemmungen fallen zu lassen. Unterm Strich: Bewusstes Tätertum gegen unbewusstes. Fragen Sie mal einen Psychologen, welches die größere Wucht hat.

ANH
Im Krieg wird unbewußtes Tätertum (ich nenne es einmal „Täterpotential“) i m m e r zu bewußtem und deshalb dann zu, aus sozusagen psychischer Notwehr gewolltem – eine Dynamik, die umso leichter in Gang zu bringen ist, als der Gegner („Feind“, ecco) als nur-böse gilt, und je weniger Bildung die einzelne Soldatenperson hat, wobei „Bildung“ vor allem Differenzierungsvermögen bedeutet. In psychologischen Massenzuständen – strukturell erst einmal egal, ob während eines Raves, eines Fußballspiels im Stadion oder in der, sei es gefühlten, sei es tatsächlichen Kriegssituation – heben sich auch entwickelte Differenzierungsvermögen mehr und mehr auf, bisweilen sogar unmittelbar. Sofern man diesen Massenrauschzustand nämlich w i l l. Wer Massenzustände scheut oder gar fürchtet, ist da eher gefeit.

References

References
1 *(Name und Orte auf Wunsch geändert
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Alban Nikolai Herbst spricht
Alles, was die Welt ist
Zweihundertdreiundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Fünfter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Das Grobe, das Zarte“ II

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das Ungeheuer Muse
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Alles, was die Welt ist
Zweihundertzweiundfünfzigster Tag
Fünfte Serie, Vierter Tag
Das Ungeheuer Muse

|| „Die Schwangere“ II

 

 

 

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Alles, was die Welt ist
Zweihunderteinundfünfzigster Tag.
Fünfte Serie, Dritter Tag.
Das Ungeheuer Muse

|| „Nun bist du wieder da“ II

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
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Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertfünfzigster Tag.
Fünfte Serie, Zweiter Tag.
Das Ungeheuer Muse

|| „Entsteigende“ II

 

 

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertneunundvierzigster Tag.
Fünfte Serie, Erster Tag.
Das Ungeheuer Muse

|| „Gib deine Hände“ II

 

 

 

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Daß er die Wahrheit sagt, doch wie. Fast am Schluß des Arbeitsjournal dieses Freitags, den 22. April 2022, zur Wahrhaftigkeit. Sowie zuvor zur Wiederaufnahme der Videoserie, immer weiter dennoch zum Krieg und etwas, nämlich, Erfreuliches zu Teodor Currentzis.

[Arbeitswohnung, 9.45 Uhr
Anton Arensky, Zweites Streichquatett a-moll op. 35 (1894)]

So sieht es hier jetzt also aus, nachdem ich → die Videoarbeiten wieder aufgenommen habe; mit alleine einem Raum verliert sich die Überschaubarkeit notwendigerweise; die Arbeitswohnung wird immer mehr Studio — was bei einem „rein“ digitalen Tonstudio nicht ins Gewicht fällt, weil etwa die Lautsprechertürme ohnedies als Wohnungsausstattungsstücke wahrgenommen werden, noch dazu solch schlanke wie meine ProAcs. Muß ein Greenscreen verwendet und er also, hier zu sehen, aufgestellt werden, ändert sich alles, vor allem, will ich ihn nicht dauernd wieder ab- und wenig später erneut aufstellen, mag. Es ist ja immer auch Ausleuchtungsfriemelei, und wenn ich nur das grüne Tuch verwende, habe ich es dauernd, war es zuvor zusammengelegt, mit Falten zu tun, die dann die Aufnahme vor fiktivem Hintergrund stören. Das Ding im runden Rahmen freilich ist gespannt, aber die Rundung hat Nachteile für Bildausschnitte. Usw. Mit sowas gebe ich mich momentan ziemlich viel ab.
Was mich immerhin ablenkt, gut ablenkt, weil es in der Tat schwierig ist, sich parallel zu dem entsetztlichen Krieg irgendwie rückzunormalisieren; ich empfinde es sogar als moralisches Problem. Aber es tat mir gar nicht gut, fast ausschließlich noch auf die Ukraine und die russischen Massaker konzentriert zu sein; ich schrieb ja schon, daß die leise Befürchung wuchs, die dauernde – unumgehbar subdepressive – Beschäftigung mit dem Dauermeucheln werde → Liligeia aus dem Nichts wieder herrufen, in dem sie untot umherstreife, ganz abgesehen davon, daß fast jeglich sonstige Arbeit einfach liegenblieb.
Insofern war es gut, daß es ganz „plangemäß“ mit nächsten Intermezzi weitergehen sollte, für die auf eine fast schon ferne Vergangenheit zurückgegriffen wird. Distanz war hier wichtig und — sie zu überschreiten, wieder möglichst nahe an das frühe Ich heranzukommen (das stets ein Wir war). Und an die frühen Gedichte. Denn abgesehen von den auf Tonbandcassetten bewahrten Tondokumenten, ist mir → nach Renate Wuchers Tod u.a. ein ganzes Manuskript dieser Texte wieder zugänglich, die ich alle verloren glaubte, ohne freilich dem nachgetrauert zu haben. Ich hatte sie ja nach Paulus Böhmers deftigem Spott sämtlichst der Müllabfuhr geschenkt, um mich fortan nur noch auf Prosa zu konzentrieren. Doch das geschah in den frühen Achtzigern; daß ich Renate viele Typoskripte geschenkt hatte, wußte ich zwar, aber schon längst nicht mehr, welche. Und jetzt sind die alten Gedichte wieder hier.
Ich durchblättere sie und bin erstaunt, wie viele tatsächlich halten, wenn auch nicht unbedingt formal. Jedenfalls sollte ich nochmal Hand an sie legen; ich spielte gestern sogar mit dem Gedanken eines neuen Buches, das ich „Frühe Gedichte“ nennen würde, vielleicht sogar mit dem damals vorgesehenen Übertitel Straßennarben. Es sind immer wieder Fundstückchen drin, sowas zum Beispiel:

Ich habe Nägel
in die Nächte geschlagen
und meine Tage daran
aufgehängt

Entstanden ist das Ding um die Mitte der Siebziger. Heute bedürfte es hier eines Einfalls, auch in die dritte Zeile den ä-Laut zu bekommen. Ich fände Eingriffe dieser Art ästhetisch legitim. Aber das sind alles so Feinheiten, für die es im Moment gar keinen geschichtlichen Raum gibt, jedenfalls absolut keine Relevanz. Eben, dies zu wissen, macht alles schwierig. Und zu spüren, auch zu lesen, wie stark mit dem Gedanken gespielt wird, selber Kriegspartei zu werden, etwa → bei Bersarin, den ich ansonsten so sehr schätze, dessen Vergleich aber mit der Situation Hitlerdeutschlands 1939 an einer extrem wichtigen Stelle furchtbar hinkt, abgesehen von dem Konjunktivfehler — eine, denke ich, → Fehlleistung — gleich zu Anfang:

Gäbe es 1939 bereits die UN und hätte man bspw. in der UN Japan, Italien, Ungarn und Rumänien abstimmen lassen, so wäre das Ergebnis ebenfalls zugunsten eines Zusehens ausgefallen. Europa wurde von Hitlers Angriffskrieg nicht durchs Zusehen befreit. Und ähnlich ist es auch im Umgang mit Putin.

Bersarin hat sich offenbar in ein – von ihm ohne Zweifel als Müssen gefühltes –  in-den-Krieg-mit-eintreten-wollen wie unumkehrbar hineingeschrieben. Wobei ich seine Position grundlegend teile. Nur hinkt sein Vergleich, weil ein miliärisches Eingreifen damals nicht unter der Drohung nuklearer Waffen erfolgt wäre, die einzusetzen wiederum Putin, ich bin mir völlig sicher, nicht eine Sekunde zögern würde. Denn sein Ende stünde dann so oder so bevor, und wenn er selbst die eigenen Soldaten als Kriegsmaterial betrachtet, das um des „Erfolges“ willen egal wie verschleißt werden könne, werden ihn andere Menschen, zumal anderer Völker, erst recht nicht interessieren. Vor allem wird er Den Haag abwenden wollen, die Schande nicht ertragen können, erst recht nicht als → Muschik, irgendwem Rede zu stehen und dann sehr wahrscheinlicherweise lebenslang hinter Gittern zu sitzen, noch werden seine Mitmafiosi es wollen. Dann besser „ehrenvoll“ → als Märtyrer gehn.
Imgrunde unterscheiden sich Besarins und meine Positionen gar nicht sehr, doch in dem einen, nämlich entscheidenden Punkt. Er glaubt, daß Putin den Einsatz atomar bestückter Marschflugköper nicht befehlen würde, ich glaube, doch, er täte es. Und hat es längst im Kalkül.

Klug dafür das Schweizer Netzmagazin REPUBLIK, das mir heute früh per Facebook über eine mir von Markus Becker zugesandte private Nachricht bekannt wurde, die den Link auf → diesen bemerkenswerten Artikel Constantin Seibts enthielt.
Da mir auch weitere Berichte und Essays gefallen, die ich darin las[1]Etwa hat mich → Daniel Strassbergs Text zur „Wokeness“ in meiner eigenen Haltung tatsächlich schwanken lassen., habe ich das Magazin erst einmal kostenfrei probeabonniert, wobei ich momentlang die aber schnell wieder verworfene Idee hatte, es hänge der Magazinname mit Uwe Nettelbecks berühmtem Periodikum zusammen; aber dessen an Karl Kraus angelehntes, vor allem auch dingliches Publikationsorgan war eine Herausgeber-Zeitschrift; REPUBLIK hingegen wird von einen Team genährt.

Erfreulich auch der mir heute früh von Schelmenzunft zugemailte → Artikel von Christine Lemke-Matwey in DIE ZEIT zu, im letzten Abschnitt, wieder mal → Currentzis, dem nach wie vor, ich schreibe es gerne, Genie:

Im Gegensatz zu Gergiev hat Currentzis nie auch nur im Ansatz für Putin Partei ergriffen. Seine letzte regimekritische Wortmeldung datiert von 2019, als er gegen den Hausarrest des russischen Theaterregisseurs Kirill Serebrennikow protestierte. Das ist schon länger her. Die Zeichen aber, die er seit dem 24. Februar (seinem 50. Geburtstag!) sendet, sind mindestens so unüberhörbar und unübersehbar. Er, der in Röhrenjeans und Springerstiefeln aufzutreten pflegte, trägt neuerdings Anzug. Im Orchester sitzen neben russischen auch ukrainische, georgische, belarussische, türkische, spanische, italienische und deutsche Instrumentalisten. Und statt Beethovens ursprünglich vorgesehener Neunter Symphonie, die mit „Alle Menschen werden Brüder“ ein Hohn wäre, erklingen in Wien, Hamburg und Paris Strauss’ Metamorphosen von 1945 und Tschaikowskys Pathétique.
Vielleicht muss man Currentzis’ schwarzglühende Tschaikowsky-Interpretation live erlebt haben, den fulminanten Hexensabbat des dritten Satzes, das fahl ins Nichts sich aushauchende Finale und wie alles Melodische darin versteinert, um zu begreifen, was Musik gerade jetzt vermag: im Augenblick die Wahrheit sagen. Härter und konkreter als alle Worte. Und viel glaubwürdiger.

Soweit für heute, liebste Freundin, mit einem Arbeitsjournal, das, wie Sie sicher merkten, gänzlich ohne Aufregung auskam. Die wieder aufgenommene Videoarbeit tut mir also gut, ebenso, daß ich jeden Tag ein nächstes → Béartgedicht erst aufschneide, dann mindestens einzweimal lese, mindestens einmal auch laut. Gerade in der Differenz zu den frühen Gedichten ist das ausgesprochen reizvoll. (Die – fertigen – Einladungen zur Berliner Buchpräsentation am 8. Mai werde ich anfang der kommenden Woche verschicken. Und morgen beginnen hier die Videointerpretationen der Gedichte aus „Das Ungeheuer Muse„.)

Ihr
ANH

References

References
1 Etwa hat mich → Daniel Strassbergs Text zur „Wokeness“ in meiner eigenen Haltung tatsächlich schwanken lassen.
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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertachtundvierzigster Tag.
Intermezzo VI

|| „Weichheit und Furcht“ (1978) ||

Auf
Eric Satie
Gymnopédie No 1

Regine Hoch-Shekov, Gitarre
ANH, Sprache
Ton (1978): Andreas Werda

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertsiebenundvierzigster Tag.
Intermezzo V

|| „Drei Surwolder Gedichte“ (1978) ||

Auf
Richard Rodney Bennett
Impromptu No 1

Regine Hoch-Shekov, Gitarre
ANH, Sprache
Ton (1978): Andreas Werda

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertsechsundvierzigster Tag.
Intermezzo IV

|| „Lichtblüten“, Air (1978) ||

[Arbeitswohnung, 6 Uhr]
Es muß ja irgendwie weitergehen. Habe die Arbeit an der → Videoreihe wieder aufgenommen, werde aber wegen des Kriegs und anderer anstehenden Arbeiten ganz sicher nicht mehr jeden Tag einen solchen Clip produzieren (können), jedenfalls einstweilen. Wie auch immer, bevor ich mit der nächsten, nämlich fünften Serie – „Das Ungeheuer Muse“ – beginnen werde, erst einmal drei weitere Intermezzi auf der Grundlage von Tonaufnahmen, die zwischen 1976 und 1984 entstanden — also einer weiteren Neubetrachtung meiner sehr frühen Gedichte und ihres, ich schreibe mal, „mit den Füßen Betastens“ poetischer oder vermeintlich (als solche geglaubter) poetischer Wege, denen ich danach teils nicht mehr gefolgt bin.
ANH

Also:

Auf
Frank Martin
Quartre pièces brêves

Regine Hoch-Shekov, Gitarre
ANH, Sprache
Ton (1978): Andreas Werda

 

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Aus dem Tagebuch eines russischen Offiziers: Gedanken über Krieg, Hitlerismus und Putins Tod. Von Roman Petrenko (Ukrayinska Pravda).

Diese Galerie enthält 6 Fotos.

    [Verlinkt von  Tatiana Baskakova. Deutsche Fassung von ANH nach der Interlinearübersetzung von  deepl.] (Interessant daran, und erschreckend, wie sich im Lauf des Tagebuchs die Einschätzung dieses völkerrechtswidrigen Angriffskrieges verän-dert, als machte es, daß die russische Armee quasi steckengeblieben … Weiterlesen

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Soeben erschienen | DIE BRÜSTE DER BÉART | diaphanes, Zürich 2022. Das erste Exemplar.

 

„Messer, ein Messer! Gebt mir ein Messer!
Ich kann es doch sonst gar nicht lesen!“[1]Mit der mit diesem Band neu gegründeten Reihe —non coupé eröffnet DIAPHANES einen Raum für Sprachkunstwerke unterschiedlichster Form. Die individuell gestalteten Cahiers präsentieren sich in … Continue reading

 


Alban Nikolai Herbst
Die Brüste der Béart

Cahier in unaufgeschnittener Broschur
Fadengeheftetes Naturpapier
128 Seiten 30 Euro
Druck & Bindung von
J. – P. Louis, Tusson
ISBN 978-3-0358-0466-9
Bestellen

***

Die erste Präsentation des Buches wird
am Sonnabend, den 8. Mai 2022, um 16 Uhr

unter Mitwirkung von
Elvira M. Gross, Michael Heitz und ANH
im Berliner ESPACE DIAPHANES, Dresdener Straße 118 (Kreuzberg),
stattfinden.

Im Anschluß Wein und Gespräch.

***

References

References
1 Mit der mit diesem Band neu gegründeten Reihe —non coupé eröffnet DIAPHANES einen Raum für Sprachkunstwerke unterschiedlichster Form. Die individuell gestalteten Cahiers präsentieren sich in unaufgeschnittenen Druckbögen in Fadenheftung auf hochwertigem Naturpapier in limitierter Auflage. DIAPHANES non coupé.
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Die rhetorisch bizarre Logik des Kriegs.

Wenn ein Solidaritätskonzert für die Ukraine nicht auch von russischen Künstlerinnen und Künstlern mitgestaltet werden darf, bedeutet dies, russische Künstlerinnen und Künstler s o l l e n mit der Ukraine nicht solidarisch sein. Entweder wird ihnen ihre Solidarität nicht geglaubt (sie tun nämlich nur – weil alle böse sind „von Natur“ – als ob), und wenn sie ihnen doch geglaubt wird, dann soll sie auf keinen Fall öffentlich werden, um das Kriegsnarrativ vom russischen-Bösen-an-sich nicht zu stören. Um es bizarr zu sagen: Sie sollen nicht sein d ü r f e n.

Noch toller aber, allein schon semantisch, ist es mal wieder im → „Fall“ des Teodor Currentzis:

Die Wiener Konzerthausgesellschaft → teilt mit Bedauern mit, dass das für den 12. April 2022 geplante Benefizkonzert mit musicAeterna unter der Leitung von Teodor Currentzis nicht stattfinden wird. Mit der Absage dieses Konzertes respektieren wir den Wunsch des Ukrainischen Botschafters in Österreich, bei Benefizkonzerten zugunsten der Ukraine von der Involvierung russischer und Künstler abzusehen.

Der Konzerthausgesellschaft „Bedauern“ wäre leicht zu vermeiden gewesen, hätte sie das Konzert stattfinden l a s s e n und dem gräßlichen „Wunsch“ des ukrainischen Botschafters, nämlich der kriegsvölkischen Linie, den Stinkefinger gezeigt wie auch der der — hoffentlich nur vermeintlichen – Öffentlichen „Meinung“. Schon das „Bedauern“ also ist eine — Lüge.

***

(Ich fürchte, das Folgende hinzusetzen zu müssen: Dieser russische Angriffskrieg und seine Menschenrechtsverbrechen sind widerlich. Er darf in keinem Fall unwidersprochen bleiben. Nur daß sich aus der obigen Logik ergibt, daß, wer sich für russische Künstlerinnen und Künstler einsetzt, die diesen Krieg ebenfalls verurteilen … – daß also auch der nicht mit den ukrainischen Menschen solidarisch sein darf. Das Dumme ist nur, daß er’s ist. Und was er Putin wünscht, und seiner Entourage, ist → das. Daß die Welt derart komplex ist, kann er, der Krieg, nicht ausstehn.)

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Was zu befürchten bleibt: Ukraine-Dialoge XV. Nadeschda von Meck | ANH (Whatsapp). Sowie die – in „РИА Новости“ – Ausweitung der Begriffszone: Sergejews Verkündung des Völkermords.

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  Montag, 11. April 2022, 23.5 Uhr Nadeschda von Meck Alban, lieber, geschätzter Alban, nehmen Sie dieses“ furchterregende“ → Youtube-Video über die Simulation eines Atomkrieges aus der Dschungel.Anderswelt „raus“! Putin beansprucht und bemächtigt sich einer zutiefst inhumanen und widerwärtigen Eskalations-Dominanz, … Weiterlesen

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„Und was macht ihr dann mit ihnen?“ ODER Was wir wagen müßten (und nicht dürfen) sowie Die tasmanische Lösung.

Worauf sich sämtliche Abwehrkräfte konzentrieren sollten — menschen- und völkerrechtlich nicht gedeckt, sogar ein Verbrechen-selbst, aber — da die Drohung ausgesprochen und als Erpressung zur Deckung schwerster Kriegsverbrechen benutzt — die „präventive Notwehr“ eines gesamten Planeten: Jennifer Kent The Nightingale … Weiterlesen

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Franz Mon. 6. Mai 1926 – 7. April 2022.

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Danke.             

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Gesinnungsschnüffelei ff. Daß der Herr Rudiger mal nachdenken, besser noch auf einer Seite mitspüren sollte, die ihm nicht unbedingt die breite Seite der Zustimmung bringt ODER Zivilcourage im Krieg. Zum vermeintlichen wohl schon Currentzis-„F a l l“.

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Unter der suggestiv — hier sogar kriegsrhetorisch — hingeworfenen Überschrift Schweigen sagt mehr als tausend Töne fordert ein wahrscheinlich rasend bedeutender Schreiberling von Teodor Currentzis das Bekenntnis ein, wie er, Currentzis, es denn mit dem kriegsverbrecherischen Angriff auf die Ukraine … Weiterlesen

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„Ist Neutralität die beste Option für die Ukraine?“ Von Yanis Varoufakis /DiEM25.

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine tobt weiter und es gibt wenige Anzeichen für eine Annäherung. Um diese Situation zu beenden, wird unter anderem der Gedanke diskutiert, die Ukraine zu einem neutralen Staat zu machen. Der Mitbegründer von DiEM25, … Weiterlesen

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Б у ч а. | Und wir selbst? Im Krieg? Seien gefeit? Oder täte so auch ich?

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Arbeitswohnung, 13 Uhr] [Arbeitswohnung, 13 Uhr] Die Rufe, fast schon Forderungen nach einer militärischen Intervention werden immer lauter, die heldische Sprache übernimmt die unsres Alltags; warnen tun alleine die, die schon Krieg erlebten. Bei den ältesten brechen fast schon vergessene … Weiterlesen

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Die Abrichtung der Bestien. „Russlands Armee ist ein Gefängnis, in dem Rekruten tyrannisiert, gedemütigt und gebrochen werden.“ Jörg Barberowski in der NZZ. Mit einer furchtbar endlosen Fußnote des Grauens, das schon Kurtz gesehen und bis in den Schrecken durchdrungen hat.

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  Zu verstehen versuchen, wieso etwas ist und wieder[1]Tian’anmen,Babyn Jar,Srebrenica,Griechenmassaker,München,Nanking,Mỹ Lai,Katyn,Chodschali,Lidice,Borova,Sivas,Armeniermassaker,Blackfoot,Postoloprty,Winnyzja,Sonnenburg,Zorn … Continue reading ist. Darauf beharren, wie unerträglich Wut und Entsetzen auch seien und unsre Scham. Nicht „jenseits“, nein ..! — : D i e s s e i t … Weiterlesen

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Der Künstler sagt: „Auch das ist Material.“ Privatestes zum Ukrainekrieg. Und zu Händel im Theater an der Wien. Ja, es i s t obszön. Und muß – nach sechs Stunden Musik – genau deshalb gewagt sein. Weil es Verletzlichkeit zugibt, wo fast allewelt sich zu Helden mutiert. (Was interessieren da noch meine Bücher?) | Als das fast schon Wiederarbeitenkönnenjournal des Montags, den 4. April 2022.

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                            Ich habe – nach über sechs Stunden unentwegt Musik, erst mit den Bildern des → 3sat-Mitschnitts, danach ohne sie – … habe s e l b s t gezögert, ob ich … Weiterlesen

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Von der currentzisschen Pfiffigkeit ODER Wie eine gesperrte russische Bank den Ukraineopfern hilft, auch wenn sie’s vielleicht gar nicht will. Eine kleine – ohne Anführungszeichen – Querdenkerei.

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[Mit einem Dank an → Schelmenzunft für den Hinweis.] (Christine Lemke-Matwey → d o r t .) Nun handelt es sich bei den besagten Konzerten um Benefizaufführung zugunsten der Ukraine; sämtliche Einnahmen sollen → laut dem Wiener Konzerthaus als Spende … Weiterlesen

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Daß eine Ansicht „problematisch“ ist,

bedeutet nicht, daß sie falsch ist.

Im Gegenteil kann ihre „Problematik“ das Kennzeichen sein für eine ganz besondere Wirklichkeitsnähe — alleine schon des Umstands halber, daß sich problematische Belange stets durch Komplexion auszeichnen; sie überführen die sogenannte Einfachheit.

DLXXVI

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Fürchterlichkeiten. Friedrich Nietzsches Unentbehrlichkeit des Krieges. Mit einer Aufrüstungsspekulation, für deren Gültigkeit sogar Dreadlocks ein Indiz sind.

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      Der Krieg unentbehrlich. Es ist eitel Schwärmerei und Schönseelentum, von der Menschheit noch viel (oder gar: erst recht viel) zu erwarten, wenn sie verlernt hat, Kriege zu führen. Einstweilen kennen wir keine anderen Mittel, wodurch mattwerdenden Völkern … Weiterlesen

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Putin und die Omertà ODER Dr. Exkanzlerbergers Badereise. Viertes Bändchen, „Die Waschung“.

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  Cu è surdu, orbu e taci, campa cent’ anni ’mpaci.[1]Wer taub, blind und stumm ist, lebt hundert Jahre in Frieden. Proverbio siciliano Ich kann alles verzeihen außer Verrat. Vladimir Putin[2]In einem Fernsehinterview im März 2018 I s t sie das, die … Weiterlesen

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Will Smiths Ohrfeife. Eine Fußnote zu Krieg & Correctness.

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Jemand, nennen wir ihn, weil eine komplett marginale, ja peinliche Erscheinung, Olli Patterer[1]Sprücheklopfer, tätigt über die Krankheit der anwesenden Ehefau eines Filmstars, nennen wir ihn Be Intheright, eine nicht nur unangemessene, sondern die Genzen der Geschmacklosigkeit noch in besonderem Sumpf … Weiterlesen

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„Blutbefleckt“ | Endlich auch anderswo ein Wort gegen Helden. Von Michael Wolffsohn in der NZZ. Die Sprache der Helden, 6.

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→ D o r t : → D o r t . Es sind Menschen, die in Notwehr kämpfen. Mit „Heldentum“ hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun. ANH ______________ Siehe auch → h i e r. Siehe … Weiterlesen

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„Wir, die Offiziere Russlands, fordern den Präsidenten der Russischen Föderation auf, seine verbrecherische Politik und die Provokation eines Krieges (…) aufzugeben.“ Der als Ansprache der Allrussischen Offiziersversammlung an Wladimir Putin gerichtete Rückstrittsappell des militärischen Hardliners Leonid Iwaschow, russischer Generaloberst a.D., vom 31. Januar 2022.

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[Mit Dank an → Peter Wensierski]    (Um die Tragweite dieses „Appell“s zu verstehen, ist es emi- nent wichtig, sich klarzumachen, → mit welchem Mann wir es hier zu tun haben: „Iwaschow ist Mitglied im nationalisti- schen → Isborsk-Klub und … Weiterlesen

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Die immer wieder, leider, „böse“ Seite der Guten. Sowie, in einer Nachbemerkung, das deutsche „Russia today“-Mitverbot.

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Dabei hat sich Petrenko mehr als nur deutlich gegen diesen Krieg → ausgesprochen. Das reicht „dem“ Ukrainer → aber nicht. „Der Russe“ nämlich ist böse-an-sich: Derartige Haltungen sind nicht nur Tendenz, auch → dieser Aufruf zeigte sie schon, und immer … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge XIV: Bereit für den Atomkrieg? Monika Maron | R.I.v.Steglitz | P.H.E.Gogolin | ANH. (Die Sprache der Helden, 5).

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[Der vollständige Kommentarbaum → dort bei FB.] 26. März 2022, 12 Uhr Reni Ina von Stieglitz (…) Und all die, die den Krieg mit kreischender Stimme herbeirufen, sollten sich an Hiroshima, an den Vietnamkrieg erinnern und sich mal historische Aufnahmen … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge XIII: Wenn wir’s dann noch schaffen. Elfenbeinverlag | ANH

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    Freitag, 25. März 2022, 12.53 Uhr Elfenbein Verlag Wie geht es → der Verwirrung? ANH Du, ich bin ziemlich verzweifelt, kann an nichts mehr denken und auch über nichts mehr schreiben als den Ukrainekrieg – und biete momentan … Weiterlesen

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Waffenlieferungen (Desinformation ff.)

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                Was mich die ganzen Tage über schon gewundert hatte: Wieso erklären die öffentlich, was sie der Ukraine liefern? Dann weiß der Gegner doch bescheid! Bis mir einfiel, siehe auch → dort, alle … Weiterlesen

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Sergej Lawrow und der – angeblich des Westens – Totale Krieg. Sowie zur nicht nur militärischen Technik des Desinformierens.

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Wenn es denn stimmt, was → seitens der USA vertreten wurde, bzw. wird – daß nämlich Putins Vorwurf, die Ukraine experimentiere oder habe experimentiert mit biologischen Vernichtungswaffen, darauf deute, daß er selbst die Absicht habe, solche einzusetzen, dann ist → … Weiterlesen

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Ein Abend Pause von dem Krieg – hier. Das Nichtarbeitsjournal des Freitags, den 25. März 2022. Mit Endre Kukorelly im Collegium Hungaricum, Berlin. Dazu von Hummel der ungeklärte Wein.

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[Arbeitswohnung, 6.51 Uhr Der Amselhahn, in Ferne eine Krähe] Daß ausgerechnet enge hochgebildete und sensible intellektuelle Freundinnen und Freunde für den Kriegseintritt sind und also den Atomkrieg riskieren wollen, macht mich zunehmend ratlos („Wir werden dann schon sehen, wie weit … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge XII: Luftschutzbunker für Pferdchen ODER Was Krieg mit unsern kleinen Kindern macht, auch wenn er – direkt – noch nicht da ist. Ricarda Junge | ANH (Whatsapp)

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[Hier noch als Nachtrag von 10.53 Uhr: FAZ online zu → Für&Wider eines NATO-Eintritts in den Ukraine-Krieg.]   ______________________________________ Dienstag, 23. März 2022, 21.35 Uhr Ricarda Junge[1]Zu ihrem schriftstellerischen Werk insgesamt siehe → Wikipedia. Für ihren Lebenserwerb arbeitet sie als … Weiterlesen

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Nein, meine Söhne geb ich nicht!

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Wie für heute geschrieben, gegen einen NATO-Eintritt in den Ukrainekrieg: [Was mir hier gefällt – und es ist ja tatsächlich nicht meine, sondern eine für mich enorm unterkomplexe Musik -, ist, daß keine und keiner von den allen wirklich singen … Weiterlesen

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Krieg als Kultur. Nämlich Verschlingung.

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    Wenn man aber den Krieg als etwas sich selbst Reproduzierendes sieht, sollte man wohl die vielen Versuche aufgeben, ihn als dem Menschen in seiner sich wandelnden Umwelt irgendwie nützliche oder dienliche evolutionäre Anpassung auzufassen Die Natur heißt uns … Weiterlesen

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Kriegskrank nun auch ich, eher aber trifft „gelähmt“. Das Weiterhinnichtarbeitenkönnenjournal des Dienstags, den 22. März 2022. Fast nur noch Ukraine.

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[Arbeitswohnung, 9.25 Uhr Kinderrufen vom Pausenhof. Sonne.] Daß mir ein Frühlingsanfang, noch dazu ein solcher, einmal keine Freude oder nur so geringe würde bereiten, hätte ich niemals geglaubt. Im Thälmannpark, jetzt schon, sind die Kirschblüten aufgesprungen, die von Mord nichts … Weiterlesen

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Daß der Krieg „schon da“ sei – und also: „Zu den Waffen!“ Entfreundungen, Gleichschaltung ODER Die Sprache der Helden (4). Der neue Deutsche Frühling im Nichtarbeitsjournal des Frühlingsbeginns am Sonntag, den 20 März 2020. Zur Psychodynamik des Krieges.

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[Arbeitswohnung, 7.28 Uhr Frühling überm Hinterhof] Ich bin, ach, Freundin, so voller Sorge, bin voller Angst. Die Stimmung hat eine böse Richtung genommen. Ein einziges Wort des Bedenkens, und die Freunde, offenbar waffenbereit, entfreunden dich; schon gar darfst Du nichts … Weiterlesen

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Auch „die Nation“ ein Blutritual. Von Barabara Ehrenreich einiges mehr. Mit einer Vor- und Nachbemerkung zum Ukraine-Krieg.

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[Abgesehen von der Verantwortungslosigkeit-überhaupt, einen atomaren Krieg auch nur zu riskieren, wozu nun leider auch „mein“ von mir überaus geschätzter PEN-Prä- sident Deniz Yücel – auch noch mit , → wie Oliver Jungen berichtet, „Donnersatz“ – quasi aufgerufen hat, und … Weiterlesen

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Krieg als Kino. Die Sprache der Helden, 3, heute „glänzend“ im Tagesspiegel.

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Auch so tönt die Sprache der Helden: Nicht nur, daß der TAGESSPIEGEL sowas wirklich schreiben läßt, nein, er hebt es auch noch durch Fettdruck hervor. Da ist sie, → Anke Myrrhe, im Abschlußgruß an die Leser,  richtiggehend stolz: Der Krieg … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge XI: Einschätzungen aus Rußland. Autor und Übersetzerin zu de Zayas und Baud sowie ein Beitrag Olga Martynovas. Tatiana Baskakova | ANH (3).

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Sonnabend, 12. März 2022, 8.01 Uhr ANH Ich denke jeden Tag, quasi dauernd, an Sie. Hier ein → Artikel der Neuen Zürcher Zeitung von heute früh. A. 11.52 Uhr Baskakova Danke, Albano, ich fühle Ihr Nah-Sein und Ihre Erreichbarkeit! Auch … Weiterlesen

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Es ist einfach nur noch schaurig. Die Anatomie des Krieges (3), nunmehr – in Selinskyjs gestriger (16.3.) Ansprache vor dem US-Kongress – nicht nur die Sprache der Helden, (2)

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sondern entsetzlicherweise auch ihre — „Musik“:  Nämlich der pure Kitsch. Der unter diese grauenvollen Bilder gelegt ist. Soll er sie uns erträglich machen und denen o h n e ein feines Gehör angenehm sogar? Vor dem gesamten Kongreß. Es … Weiterlesen

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Im wahren Zeichen des Thiers. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 16. März 2022. Für Renate Wucher †. Sowie die Anatomie des Krieges (3), nämlich seine mythische Sprache.

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[Manuskript des ersten Entwurfes der Verwirrung des Gemüts, damals noch (etwa 1979) „Falbins Krise“ genannt:]   [Arbeitswohnung, 10.11 Uhr Stille. Nur in den Ohren rauscht das Blut.] Ich habe ihr, Renate Wucher, sehr viel zu danken; es ist nicht ganz … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge X, nämlich zur Tragik: Anatomie des Kriegs (2), auf den Menschenrücken ausgetragen. Dazu Jacques Baud sowie – im Strom des kollektiven Guten Meinens – das Totschlag“argument“ Verschwörungstheorie . Schelmenzunft | ANH (2).

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  [¡ACHTUNG! Die hier beigefügten Dokumente, vor allem Jacques Bauds, sind mit Vorsicht zu rezipieren. Siehe →wikipédia.fr[1]Wobei Wikipedia sich hier auch selbst rügt: „Cet article ne cite pas suffisamment ses sources (août 2009). Si vous disposez d’ouvrages ou d’articles de référence ou … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge IX: „Erst schießen, d a n n denken“. Kaleb Utecht | ANH (2): Chat in Signal.

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  Montag, den 14. März 2022, 13.52 Uhr Utecht Merke, Du bist sehr aktiv auf Deiner www-Präsenz. Ich kann das wegen erheblicher Ablenkungen (euphemistisch formuliert) leider nur überfliegen, mir fehlt auch faktisch die Zeit für substanzielle Kommentare in ordentlicher Qualität. … Weiterlesen

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Aber auch das ist zu denken: Zum „Konformitätsdruck der Krieges“ ODER Differenz soll nicht sein. ANATOMIE DES KRIEGES (1) bei Peter Wahl, nämlich zu Thukydides. Im Makroskop des 4. März 2022.

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  → D o r t :[1] Oder → hier als PDF.               Wogegen freilich → das wieder steht. Zum Beispiel. Daß, die Analysen beiseite, Angriffe auf zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kindergärten, Wohngebiete sowie direkt … Weiterlesen

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Daß kein Trost ist: Ein einziger Aufschrei gegen den Krieg. Verdis Requiem in der radikalen Interpretation der Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim.

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[Jetzt auch bei → Faustkultur. 16. 3. 2022, ANH]   „Susanne Bernhard kann das, von dem ich bis zu diesem Moment behauptet habe, daß nur die Callas es konnte.“ Peter H. E. Gogolin                                    Ob die Absage der russischen Sängerin … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge, INTERMEZZO oder FRIEDEN ÜBERM KOLLWITZPLATZ. Der Brief einer inneren, quasi, Waffenruhe als Arbeitsjournal des Sonntags, den 13. März 2022, über das Tagvor geschrieben und ganz früh morgens rausgeschickt.

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[Verdis Requiem, Berliner Philhamoniker, mit Susanne Bernhard unter Daniel Barenboim wird heute um 12 Uhr → w i e d e r h o l t !] 13.3.2022 7.19 Uhr Lieber Schelmenzunft, Ihnen heute früh mein erstes Getipptes, nachdem ich bislang nur ein wenig hie und da herumgelesen habe, weil … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge VIII: Russophobie, Reichstag, Aufrüstung, neue deutsche Gesinnungsschnüffelei & DiEM25. Schelmenzunft | ANH. (1)

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  Lieber ANH, (…) einen gleichermaßen → aufmerksamen Blick in Putins wie in Habecks Gesicht hätte ich mir von Ihnen gewünscht, statt dessen: Gergiev (na ja) und Netrebko (sowieso überschätzt) – das von Ihnen? Sie haben Lindner gewählt und machen … Weiterlesen

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Wes Kriegsgeistes Kinder auch Frauen sind. Absolut widerlich: Die Berliner Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) über hier angekommene ukrainische Flüchtlingskinder.

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[→ Videoquelle] „Sie trauern nicht um ihre Eltern und haben keine Angst, weil sie haben ja keine mehr.“  Setzt diese komplett empathielose die Frau vor die Tür. (Auch hier die verschluderte Sprache: „weil sie haben ja nicht.“ Selbst der Bezug … Weiterlesen

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Von keinem Ruhm | und Ehre nur, soweit sie Ruhm verneint. Ein Totentanz als Arbeitsjournal des Donnerstags, den 10. März 2022. Darinnen als Motto „Russians“ von Sting.

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[Arbeitswohnung, 10.41 Uhr Sonne, so dankbar für die Sonne (Kalt darf’s gerne sein).]  Um zwanzig vor sechs mit dem ersten Lied eines der beiden Amselhähne des zweiten Hinterhofes aufgestanden; der Wecker nervte erst, als ich bereits den Orangensaft preßte. … Weiterlesen

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Tradition ist wichtig.

 

Der März ist traditionell ein schwieriger Monat für russische Herrscher:
Stalin starb am 5. März, Alexander II wurde am 13. März ermordet, Nikolaus II hat am 15. März abgedankt, Paul I wurde am 24. März erdrosselt.

Nicht, dass ich etwas vorschlagen möchte, doch Tradition ist wichtig.

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Dieses ist zurückzuweisen, und zwar scharf. Der Ukraine Außenminister Dmytro Kuleba an Deutschland.

Wobei deutlich zu spüren ist, aus welcher Panik hier gesprochen wird, einer berechtigten Panik, die den Vorwurf selbst als Drohung entschuldigen mag: Entweder wird Deutschland eine führende Nation bei der Unterstützung der Ukraine und im Kampf gegen das russische Böse. … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge VII. Chat: A.Esch|ANH (1). Ein noch vor dreizehn Tagen nicht denkbares Gespräch.

Montag, 7. März 2022, 13,55 A.Esch Habe die → Pressemitteilung des PEN ebenfalls schon auf FB verlinkt. ANH Ich werde sie erst nach der vom → internationalen literaturfestival berlin ausgerufenen → Kundgebung einstellen, wohin ich gehen werde. Meine FB-Annoncierung sollte … Weiterlesen

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Wir werden uns schuldig machen, so oder so ODER Die Tragik.

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„Der Aggressor sollte wissen, daß die Vergeltung unumgänglich ist. Und dann kommen wir als Märtyrer in das Paradies, und sie verrecken einfach, bevor sie es auch nur schaffen, Reue zu zeigen.“ Wladimir Putin → Международный дискуссионный клуб «Валдай», 2018 Wir … Weiterlesen

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Frieden, n i c h t „Ruhm“! Das Ukraine- und heute Bebelplatz benannte Arbeitsjournal des Montags, den 7. März 2022. Darinnen Marieluise Beck großartig spricht und furchtbar dumm Wolf Biermann, in jedem Fall verantwortungslos.

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[Am Ende dieses Beitrags finden Sie ein Video, das den Mitschnitt der gesamten hier dargestellten Veranstaltung zeigt. Dank an Gaga Nielsen für den Hinweis.]] [Foto: ANH | Alle übrigen Bilder (©: → Gaga Nielsen] [Arbeitswohnung, 8.48 Uhr Herrlich strahlende Sonne … Weiterlesen

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Die Presseerklärung des Deutschen PENs. Ein Mitergebnis des Offenen Briefes an Deniz Yücel der Ukraine-Dialoge V.

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[→ Ukraine-Dialoge V: Offener Brief an Deniz Yücel] Der Feind heißt Putin, nicht Puschkin Pressemitteilung[1]→ Dort als PDF, Darmstadt, 6. März 2022 Es herrscht Krieg in Europa. Der russische Autokrat Wladimir Putin lässt seine Truppen die Ukraine überfallen. Alle, die … Weiterlesen

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Sonntag, den 6. März 2022. Bebelplatz Berlin 14 bis 17 Uhr. Kundgebung, Wladimir Putins russischer (und nicht etwa Rußlands) Völkerrechtsbruchskrieg in der Ukraine.

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Ich werde dort sein. Aufruf des internationalen literatur-festivals (ilf) Berlin und der Peter-Weiß- Stiftung für Kunst und Politik e.V. Berlin: Wir können nicht länger warten. Seit dem frühen Morgen des 24. Februar 2022 führt Putin Krieg gegen die unabhängige Ukraine … Weiterlesen

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Die neuen Fliehenden. Video, geteilt von Zeit online. (Kommentiert in „Gender“sprech).

[… nein, die Sprecherin hat k e i n e  Sprachbehinderung. Aber jetzt geht es um etwas anderes als den Unfug eines vermeintlich „gendercorrecten“ Sprechens.] [Daß allerdings trotz des Unheils auf ihn, den Unfug, bestanden wird, ist eine Peinlichkeit für sich. … Weiterlesen

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„Existiert Corona noch?“ fragte jemand bei Twitter im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 5. März 2022,

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nämlich → Beate Zurwehme. Schön ist auch: „Jedes Mal, wenn Putin lügt, wird sein Tisch länger.“ (Ich hatte nicht die Zeit, mir die Autorin, den Autor zu notieren; kaum hatt ich’s gelesen, legten sich schon hundert neue Posts obendrüber). *** … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge VI: Bersarin/ANH (1). Darin unter anderem auch zu, auf ukrainischer Seite, rassistisch-nationalistischen „Kämpfern“ mit Deckung der Regierung.

[Nachgetragen, da → anderes vordringlich wurde. Siehe auch → in Aisthesis heute.[1]Bersarin spiele mit dem Gedanken, die NATO massiv eingreifen zu lassen, aber ohne Hoheitskennzeichnung der Kombattanten. Der verlinkte Text ist meine Entgegnung. ANH, 4. März] Sonntag, 27. 2. 2022 … Weiterlesen

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Zum, für eine militärische Weltmacht, irritierend schleppenden Vormarsch der russischen Armee. Überlegungen von Hadmut Danisch.

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Abgesehen von der, durch seinen frozzelnden Stil, Kälte dieses, ich schreibe mal, „Kriegsironikers“ könnte an → seiner Analyse einiges wahr sein, vielleicht sogar fast alles. Es paßt erschreckend zu viel. Was diese Katastrophe nur umso gefährlicher machte, und grausamer das … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge V: Brief – und nunmehr Offener – an Deniz Yücel, den Präsidenten des deutschen PENs.

[Als ersten Nachtrag → zu gestern.] Lieber Deniz, bin grad dauernd, auch und gerade in Der Dschungel, mit dem Ukrainekrieg beschäftigt, wie Du ganz sicher auch. Dabei → korrespondiere ich mit meiner russischen Übersetzerin → Tatjana Baskakova; die vorgestern ihre … Weiterlesen

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Fast mehr schon als Skandal: Denn jetzt geschieht eben d o ch, was Baskakova gestern befürchtete

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und mir → d o r t geschrieben hat. Die Privatpersonen, in diesem Fall russische Künstlerinnen und Künstler, sollen in Schuld- und Sippenhaft genommen werden, obwohl sie sich gegen diesen Krieg unter Inkaufnehmen eigner Gefährdung teils sogar öffentlich wehren. Ukraine-Dialoge IV: Email Tatjana … Weiterlesen

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Wolodymyr Selenskyjs soeben online gehaltene Videorede vor der EU. Ungekürzt und mit deutschen Untertiteln.

  [Quelle: → DIE ZEIT | Ukraine Liveblog →REUTERS Um besser mitlesen zu können, Vollbildschirm wählen (durchbrochenes kleines Quadrat rechts unten.]

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Gegen diesen Krieg eingestellte russische Soldaten marschieren vom Schlachtfeld in Sumy. Die Ukrainer danken ihnen, daß sie nicht gekämpft haben.

[Quelle: TWITTER | → NewsReader@NewsReaderYT)   Ich weiß aber nicht, ob das Video authentisch ist. Dennoch, selbst als hoffnungsvolle Utopie wäre es gut: „Anti-war Russian soldiers reportedly march back from the battlefield in Sumy, Ukraine. The Ukrainians thank them for … Weiterlesen

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Ukraine-Dialoge III: Email Tatjana Baskakova/ANH (Übersetzerin und Autor 1)

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[Siehe auch → Offener Brief an den Präsi- denten des deutschen PENs, Deniz Yücel] [Zu Tatiana Baskakova: → Татьяна Баскакова → Facebook]     An Tatjana Baskakova, 1. März 2022, 11.32 Uhr Liebe Tania, eben habe ich für Sie ein … Weiterlesen

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Ganz vergessen mag ich meine Dichtung nicht: WARUM MUßTE DER MAESTRO STERBEN? Ute Stefanie Strasser über ANH, In New York, Manhattan Roman. In Faust Kultur.

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    → D o r t :                

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Ukraine-Dialoge II: Email,1 / Whatsapp 1

I. Email | Freunde S. an ANH, 26. 2., 22.32 Uhr (…) wir haben Deinen Beitrag zum aktuellen Krieg gelesen und können ihn insgesamt nachvollziehen; es kann wohl nur im umfassenden Sinn darum gehen, Kriege zu verhindern. – E(….) hat … Weiterlesen

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„Gruselige Entwicklung“.

 

„This is a chilling development. (…) The mere idea of a nuclear conflict is simply inconceivable.“
António Guterres, Feb 8th 2022, NYC

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Ukraine-Dialoge I: Kaleb Utecht/ANH (1). Am Ende, erschreckend, Полк Азов (Regiment Asow).

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Kaleb Utecht „…vor’m Fall der Ukraine“??? Die Ukraine fällt nicht. ANH Kaleb Utecht Doch. Leider. (Aber ich würde es lieben, unrecht zu haben, habe es mir schon sehr oft ersehnt. Eine Freude, dann „ich habe mich geirrt“ zu sagen und … Weiterlesen

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„Wir kommen da mit sauberen Händen nicht mehr heraus“: Deutschlands zweite – der Bundesrepublik – quasi Wiederbewaffnung, nun atomar? Im Nichtarbeitenkönnenjournal des Sonntags, den 27. Februar 2022.

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[Arbeitswohnung, 15.40 Uhr] Ans Arbeiten ist nicht zu denken; statt dessen von → Scholzens Regierungserklärung an die Parlamentsdebatte verfolgt – wobei es schon  erbärmlich ist, daß die technische Ausstattung des Reichstagsgebäudes nicht nur keine störungsfreie live-Übertragung zuläßt, sondern die Störungen … Weiterlesen

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O schweres Atmen der Zeit! Leoš Janáčeks „Věc Makropulos” in Claus Guths & Simon Rattles Interpretation der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Mit Marlis Petersen.

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[Nach der Premiere des 13. Februars 2022 für Faust- kultur geschrieben und → d o r t am 14. erschienen. Hier, nach erneutem Besuch am 25. Februar, leicht revidiert[1]Weil eine szenische Idee im Nachhinein gestrichen wurde. sowie mit einer Anmer- kung und Fußnoten … Weiterlesen

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Verloren. Das eigentlich-nicht-wirklich-Arbeits-, eher Sorgejournal des Freitags, den 25. Februar 2021. Unmittelbar vorm Fall der Ukraine.

[Arbeitswohnung, 8.49 Uhr Keine Musik, draußen nur sehr gelegentlich ein Vogelzwitschern, der Amselhahn hat geschwiegen, als wäre auch er der Ahnungen voll.] Jedes, aber auch jedes Gespräch wie fast auch jeder Gedanke handelt von Rußlands Ukrainekrieg. Auf meine – ohnedies … Weiterlesen

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Nun ist das Undenkbare da,

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weil es denkbar war: [Arbeitswohnung, 9.30 Uhr Kinderrufen: Erste Pause in der nahen Kollwitzschule Ein Hauch von Sonne, die sich nicht traut, der → Nach- richten, meine ich, wegen Erster Latte macchiato und Angst] Alle Seiten, außer der Ukraine, wo … Weiterlesen

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Cavanis Nachtportier im, auch zur Verwirrung des Gemüt(h)s, Arbeitsjournal des Dienstags, den 22. Februar 2022. Und zuvor der Dialog mit einem mir wichtigen Kollegen, dem ich den Hinweis auf Cavani verdanke.

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[Arbeitswohnung, 6,40 Uhr Erster Latte macchiato | Erste Morgenfeier Keine Musik, sondern der jugelnde Amselhahn wieder, draußen, sowie zwei Krähen, die rufen] Ich weiß nicht, ob mich Freund → Esch[1]ein Anonym; der Kollege möchte öffentlich nicht mehr kommentieren; pikant freilich, … Weiterlesen

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Keine Sterne mehr zeugen.

 

 

Siehe → dort.


(Wobei selbstverständlich Liebesumarmungen gemeint sind.)

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Dietmar Hillebrandt und die Sainte Chapelle. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 20. Februar 2022. Sowie mein falsches Vêpres-Datum à la sicilienne. Am frühen Abend geschrieben.

[Arbeitswohnjung, 18.33 Uhr Philippe Hersant, In Nomine pour violoncelle principal et six violoncelles Eiweiß-Bananen-Kiwi-Shake (täglich, um das Gewicht zu halten] Mit → dem Tagwerk fast durch. Eigentlich säße ich jetzt in der Oper, wäre mir nicht eine irritierende, vielleicht auch … Weiterlesen

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„Siebzehn Jahr, blondes Haar“. Die Verwirrung des Gemüths (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 8

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                     zum Vergleich (ich habe überhaupt nicht mehr gewußt, in welchem Ausmaß der Wolpertinger hier schon vorausgeplant war): Buchfassung 1983: (…) Womöglich ist er zu einer Nutte gegangen, die fragte ihn, weil er nichts als sprechen wollte, weshalb es ihn … Weiterlesen

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Nomen fatum est? fragt es im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 19. Februar 2022, das auch ein bißchenTagebuch ist.

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[Arbeitswohnung, 6.46 Uhr France musique contemporaine: Théo Mérigau, „Hoquetus Animalis“ pour orgue Erster Latte macchiato] Auf seit Punkt 6, Orangen ausgepreßt (hab ich mir seit knapp zwei Monaten angewöhnt), den Latte machiato bereitet, Pfeifen gewechselt und geputzt, beginne ich den … Weiterlesen

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Marlis Petersens Anderswelt. Und Camillo Radickes. In den „Dimensionen“: bei Solo Musica, 2018.

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[Fotografien, auch CD-Cover (©): → Yiorgos Mavropoulos]     Wie frappiert Die Dschungel war, ward → dort bereits geschrieben sowie, ich hätte die Platte sofort bestellt. Was ich bei amazon tat, weil sie dort rätselhafterweise weniger kostete als bei jpc, … Weiterlesen

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Ein Nein ist ein Nein ODER Strenggenommen Vergewaltigung. Die Verwirrung des Gemüths (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 7:

Eine Stelle in der Fassung von 1983, die ich wegen der Voraussicht, die der junge ANH, der dieses Kürzel damals noch nicht führte, auf die heutigen Diskurse nicht nur hier hatte – aber hier ist es so deutlich, auch wenn … Weiterlesen

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Die Rezension Makropulos‘. (Mit einem Tagebuchnotat und einer wehend kurzen Musik).

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→ Dort in In Fausts Kultur:                               Wobei es mich eigenartig berührt, daß diese Sängerin, Marlis Petersen, die mich derart beeindruckt hat, eine CD eingespielt hat, … Weiterlesen

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Abschiede, Begrüßungen. Das alte Notizbücherl, das neue. Im Arbeitsjournal des Montags, den 14. Februar 2022. Darinnen über Liebesenden. Und wieder die fiktive Macht.

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[Arbeitswohnung, 6.44 Uhr Janáček, Věc Makropulos] Zwar sind anderthalb Seiten noch frei, aber ich wußte gestern nachmittag, ihrer mehr zu brauchen, wenn ich nachher in der Lindenoper säße und, wie immer quasi blind dann, Stichworte zur Aufführung notierte, während ich … Weiterlesen

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Discovery of Witches. (2).

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Vampire sind die Intellektuellen der Geisterwelt und aber auch — katholisch. Ihre Oberschicht gehört einer geheimen, weil nicht zölibatären Abteilung der Societas Jesu an, deren Grenzen zum Institutum Beatae Mariae Virginis fließend sind, ja sie verschwimmen wie in der Dämmerung … Weiterlesen

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An Ulrich Faure

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  → Hadelich, ja – wie gut, daß Du wenigstens d i e s e kleine Heilkraft hast. Meine Güte, wie furchtbar, du Armer! Bei mir keinerlei Nebenwirkungen[1]Bezieht sich auf seine Boosterimpfung mit Biontech; bei mir war es Moderna, wenn ich vom deutlich zuvielen … Weiterlesen

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A Discovery of Witches. (1).

 

Eine Serie, die die böse Idiotie des identitären Diskurses komplett bloßlegt …
— und seinen Faschismus.

 

[Bild (©): Sky]

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Verschwörung der Gesichter. Die Verwirrung des Gemüths (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 6

zum Vergleich: Buchfassung 1983: (…) Mit welchem Satz Laupeyßer von Schulze empfangen worden war, am 16., abends, es war dunkel gewesen bereits und die Räumung der Wohnung vollzogen. Kaum hatte Laupeyßer ge­klingelt – was heißt, er klingelte sicherlich an die … Weiterlesen

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Eggebrecht ODER Soeben. (An einen Leser).

  Guten Morgen, haben Sie Dank. Aber was immer Eggebrecht → da schreibt (→ Hadelich läßt er einfach aus), ich bin der Klagen überdrüssig, die „wahre Selbstvergewisserung“ sei nur im live-Konzert möglich. Schon das Wort „wahre“ ist in diesem Zusammenhang … Weiterlesen

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Die Rezension des Antikrists

in Fausts Kultur, nämlich → dort:

 

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7. Februar 1955/2022.

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Langgaards Antikrist. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 6. Februar 2022.

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[Arbeitswohnung, 14.40 Uhr Langgaard, Antikrist] Seit sechs Uhr morgens die Kritik zur → Aufführung von gestern abend geschrieben, dabei drei Mal den Mitschnitt prüfend abgehört und den fertigen Text soeben, keine zehn Minuten ist’s her, an Faustkultur geschickt. Er endet … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 5. Februar 2022: Des Lehrauftrages vierter und letzter Seminartag, Uni Bamberg Zoom. | Ab 20 Uhr der Antikrist.

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[Arbeitswohnung, 10 – ca. 17.20 Uhr]                                                      Arbeits-Padlet                                                                         ANH Cockpit (→ Zoom) Und abends Antikrist

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Mahesh & Tussaud’s. Die Verwirrung des Gemüths (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 5

zum Vergleich: Buchfassung 1983: Fast kommt er sich wie einer dieser Krishnajünger vor, die hier ja auch noch ihr Fett abkriegen müssen mit ihren wal­lenden Jesusbärten und dem schalen Geäug nach irgendwo Jen­seits. Oder die no-future-Typen. Im Café findet er … Weiterlesen

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Der zweite Fahnensatz ist da. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 3. Februar 2022. Die Brüste der Béart, 64. Sowie Neues von Traumschiff und – ja! – Арго . Другой мир.

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Kam gestern abend an: Und der Verleger schreibt uns dazu, Elvira M. Gross und mir: Die wichtigste und gute Nachricht: Die Druckerei im Westen Frankreichs konnte nun tatsächlich noch eine notwendige Tranche des nicht mehr hergestellten Papiers ergattern. Damit ist … Weiterlesen

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Bäckervirus. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 2. Februar 2022.

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Immerhin hat’s diese traditionelle Ostbäckerei sogar in THETIS.ANDERSWELT gebracht. Darin wird von neuen Krankheiten gesprochen, „und alte, urvor­denkliche, stiegen aus dem Verges- sen; man konnte sie voneinander nicht scheiden.“ Weil er es nun aufgab, seine Bäckerei noch zu finden (Hacki … Weiterlesen

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Nix mp3, noch sonstig Reduktion: Jarrett, Köln Concert 1975. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 1. Februar 2022. Darinnen das ES.

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[Arbeitswohnung, 6.44 Uhr Keith Jarrett, The Köln Concert (1975) Als ich einundzwanzig war, ein Jahr jünger als heut → mein Sohn)] Ich hab sie noch, die erste, selbstverständlich auf Vinyl, Pressung des Konzertes, dieses wie auch die-Platte-dann längst eine Legende: … Weiterlesen

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Zu online-Lehre, Zoom et aliiaea. Das Arbeits- und Sohnesgeburtstagsjournal des Sonntags, den 30. Januar 2022.

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[Arbeitswohnung, 6.54 Uhr Sofia Gubaidulina, Erstes Streichquartett] Gestern wieder von morgens um zehn bis spätnachmittags kurz nach fünf mit eigentlich nur einer, nämlich mittags, Pause abermals online den Lehrauftrag der Bamberger Universität gelebt, ja, gelebt, und zwar alle insgesamt achtzehn … Weiterlesen

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Fast ein Mißbrauch, in jedem Fall Mißbrauchsaffekt. Die Verwirrung des Gemüths (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 4,

  diesmal, wegen der, glaube ich, Intensität der Szene n u r die Neufassung und also ohne den Vergleichstext im 1983 erschienenen Buch:   (…) Was ihn aber nicht hinderte, sich neben den Pflanzen erneut auf dem Boden auszustrecken, die Decke … Weiterlesen

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Verrasend zähe Zeit. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 27. Januar 2022. Befeuert von Frank Martins Sturm vom Nachmittag bis in den frühen Abend geschrieben.

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[Arbeitswohnung, 16.07 Uhr Martin, → Der Sturm] Während ich, bevor ich mich wieder einmal zum Mittagsschlafen legte – etwas, das ich erst kürzlich als Erholungsakt wieder aufgenommen habe -, also während ich mein Essen zubereitete, kam mir, Freundin, der Gedanke, … Weiterlesen

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Elster & Geck. Die Verwirrung des Gemüths (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 3

zum Vergleich: Buchfassung 1983: Im länglichhoch aufgestreckten Baum gegenüber, einer Pappel – ich sitze vorm Schreibtisch in der Wohnung der verreisten B., weil ich die Blumen verpflegen soll und muß; selbst hierhin hat sich also mein eigenartiges Verhältnis zu Pflanzen … Weiterlesen

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Ein Hodengnom, leider nicht von ANH, im Arbeitsjournal des Sonntags, den 23. Januar 2022. Denn über das glückhafte Lehren.

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[Arbeitswohnung, 7.06 Uhr Разумóвский → III C-Dur mit dem hinreißend fugierten Prestofinale] Um zehn nach sechs hoch, nachdem ich gestern im Anschluß an das online-Ganztagsseminar lange noch, doch nicht vom Schreibtisch aus, Musik gehört habe, sondern konzentriert im breiten Musiksessel, … Weiterlesen

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Zungenbisse & Otologie. Die Verwirrung des Gemüths (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 2

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[Schreibtisch am 21. Januar abends, bei Allan Petterssons Violinkonzert No 2 (revidierte Fassung 1977-78) Isabelle van Keulen, Schwedisches RSO, Thomas Gausgaard 26. – 27. März 1999, Berwaldhalle Stockholm]     ____________ zum Vergleich: Buchfassung 1983: (…) Als Laupeyßer ging, biß … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Freitags, den 21. Januar 2022, darinnen mein alter Führerschein.

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[Arbeitswohnung, 7.04 Uhr Erster Latte macchiato[1]Seit ich mir angewöhnt habe, mir morgens einen Orangensaft zu pressen, bleibt es meistens bei einem; allerdings kommt gegen acht ein caffè freddo hinzu.] Seit 5.30 Uhr auf, weil bereits kurz nach halb elf erschöpft … Weiterlesen

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ANH: „Form und Schönheit“. Die Lesungen und Gespräche des Internationalen DFG-Kollegs am 21. April 2021. Online-Videomitschnitt der Universität Trier.

 

Begrüßung Henrieke Stahl Moderation Ralf Schnell

 

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Adam schreibt zu Merz. Gut anwendbar auch anderswo, und über|all der letzte Satz.

[Arbeitswohnung, 6.34 Uhr France musique contemporaine: Hans Werner Henze, El cimarron, Die Geister]   Es hat ihn empfindlich gemacht und sein ohnehin stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein so weit gesteigert, dass es manchen in der Partei zu viel wurde. Die Bonzen, die … Weiterlesen

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Behäbigkeiten & Revolver. Die Verwirrung des Gemüths (1983), Bearbeitung Zweiter Hand für die Neuausgabe bei Elfenbein. Beispiel 1

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zum Vergleich: Buchfassung 1983: – Und der Revolver? fragte Agnes. – Richtig, der Revolver: Nach außen hin war Falbin von einer Gutmütigkeit, die an Be­häbiges grenzte, und kaum imstande – jedenfalls vor der Bahnhofszeit –, jemandem über eine längere Zeitspanne … Weiterlesen

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Kummer, Freude, Omikron. Das Arbeitsjournal des Montags, den 17. Januar 2022. Neunhundertsiebenundvierzigkommasieben.

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[Arbeitswohnung, 7.46 Uhr Sibelius, Karelia, in Kalevi Ahos Rekonstruierung. Erster Late macchiato nebst Orangensaft, selbst gepreßt] Auch ein Spiel, die Berliner Inzidenzzahlen, die einer wie ich immer halt nur glauben muß, zu quasi Journaltiteln zu machen? Aber Omikron spielt eine … Weiterlesen

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An Marcella Fassio. Zum Literarischen Weblog und überhaupt dem „Fiktiven“.

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Sehr geehrte Frau Fassio, haben Sie Dank[1]für Übersendung der Text-PDFs. Ein paar wenige Anmerkungen: Vieles dessen, was Sie und andere den Literarischen Weblogs entnehmen, etwa die Selbstkonstruktion des Autoren- und überhaupt Ichs, hat in meiner literarischen Arbeit weit früher als … Weiterlesen

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Steuererklärung ….

… (für 2020!) Hilft ja nix. Das Finanzamt hatte schon recht, mir eine Frist zu setzen, die der zuständige Sachbearbeitet auf meine Bitte hin milde um zwei Wochen verlängert hat. Andernfalls wäre mir → Laurelostan nicht möglich gewesen; ich hätte die längst gebuchte Reise canceln müssen. Jetzt muß ich schon aus Gründen meiner Ehre die Frist auch einhalten und habe es bereits fast geschafft. Seit Dienstagfrühe sitze ich dran. Deshalb ist von mir sonst zur Zeit nichts zu hören.

Und morgen wird die erste (online)Ganztagssitzung meines zweiten Bamberger Lehrauftrags stattfinden.

ANH, 14. Jänner, 7.41 Uhr
Arbeitswohnung mit Schnittkes nach wie vor grandioser Faustkantate
„Seid nüchtern und wachet“ für Alt, Countertenbor, Baß, gemischtem
Chor und Orchester aus den Jahren 1982/83)

 

 

 

 

(Zum Bestellen das CD-Cover anklicken.)

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Am, für diesen Jahreswechsel, letzten Tag in Amelia. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 9. Gennaio 2022.

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[Casa di Schulze, Lauretania amerina ore 8.01, Schreibplatz] Ich hatte mir bei meiner Abreise aus Berlin viel, leider zu viel vorgenommen, um es auch zu schaffen, und habe also nur ein Quäntchen erledigt; dazu später. Denn aber wenigstens ein amerinisches … Weiterlesen

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Gang die schmale Via degli Archi entlang zur Casa di Schulze, Lauretania in Umbrien.

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(Nach einem, in vollem Sonnenschein, dem kleinen Gedichtzyklus „Mauern Amelias“ aus dem Ungeheuer Muse dienenden Spaziergang, der, also jener, in der nächsten Serie von „Alles, was die Welt ist“ videografisch interpretiert werden wird, um solche Mauern eben aufzunehmen, teils als … Weiterlesen

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertfünfunddreißigster bis zweihundertfünfundvierzigster Tag.
Vierte Serie, dreizehnterTag:
Das bleibende Thier

|| Dreizehnte Bamberger Elegie ||

[Gerade noch fertiggeworden, also vor Reise und Jahrewechsel. Es war mal wieder ein Tigerritt,
und prompt erfolgte eben noch, wegen Brittens Musik, ein – berechtigter – Urheberrechtseinspruch.
Da ich stets dieselbe Aufnahme verwendete, das auch diesmal getan habe, gehe ich indes davon aus,
daß meiner Gegenargumentation gefolgt werden wird. Alle vorigen Male wurde mir, nachdem die Arbei-
ten gesichtet und gehört worden waren, ohne jeden weiteren Einwand die Genehmigung erteilt. In der
Regel vergingen bis dahin ein bis zwei Wochen. Eine Auswirkung auf die Veröffentlichung haben die
Beschwerden auch nicht; lediglich ist die sogenannte Monetarisierung ausgeschlossen – etwas, das bei
diesem künstlerischen Projekt auch gar nicht beabsichtigt ist.]

Also:

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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„Alles ist Ereignis und Paranoia, Schwelle, Schachzug und Symbol.“ Samuel Hamen über ANHs „In New York | Manhattan Roman“. PODCAST.

„Daß im Oevre von Herbst, der bereits in seiner Anderswelt-Tri-
logie eine phantastische, hypertrophe Megacity heraufbeschwor,
ein New-York-Roman nicht fehlen darf, versteht sich von selbst.“
Jan Drees, Anmoderation

 

 

 

 

→  D o r t .

 

 


„Wenn dann auch noch Alban Nikolai Herbst, dessen Texte die li-

terarische Postmoderne im deutschsprachigen Raum wie wenige an-
dere inkorporieren, über New York schreibt, ja, dann muß sich
nicht nur die Figur verlaufen, sondern sich gleich die gesamte
Clique, Figur, Erzähler und Autor in den urbanen Palimpsesten
verirren. (…) Dementsprechend kunstvoll gleitet, schrammt und
keilt sich der Roman durch einen, Zitat, ‚Schauplatz phantasti-
scher Intrigen‘ durch die Räume dieser Stadt, ihre Sprachen, Ty-
pen und Atmosphären. (…) Alles ist Ereignis und Paranoia,
Schwelle, Schachzug und Symbol.“
Samuel Hamen


______________________________________
Alban Nikolai Herbst
In New York Manhattan Roman
Neuausgabe nach der Urfassung
Lektorat von Elvira M. Gross | Arco Verlag, Wien & Wuppertal 2021
25 Euro | ISBN ISBN 978-3-96587-010-9 | → Bestellungen

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Der genaue Blick ist grausam.

 

Er schönt nicht sondern s i e h t.

 

Am Beispiel ANHs:

 [Von John  Macdouell (©) anläßlich eines Beitrages für afp, Dezember 2021 (Auschnitt)]

[Von Susanne Schleyer (©) für Meere, Frühsommer 2003 (Auschnitt)]

 

 

__________________________

    • Miszellen des Alterns, 1
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Das „Wokeness“ und derie PrimitivierungInn*en des Denkens. Konrad Paul Liessmann bei Nu.at.

 

 

 

            → → → → Dort:

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertfünfundzwanzigster bis zweihundertfünfunddreißigster bis Tag.
Vierte Serie, zwölfter Tag:
Das bleibende Thier

|| Zwölfte Bamberger Elegie ||

[Meine → Vater-Elegie, deren videografische Interpretation
aus technischen Gründen höchst kompliziert war. In film-
handwerklicher Hinsicht ist auch sie sicherlich noch nicht
perfekt; künstlerisch indes bin ich zufrieden. Nach nahezu
vier Monaten Arbeit wurd es ja wahrlich auch Zeit, sie
endlich online zu stellen.
ANH, 22. November 2021]

 

ACHTUNG! Das Video startet bei Minute 8,02, was ich erfolglos zu ändern versucht habe. Also bitte erst auf 0:00 zurückstellen. ANH, 24.11.21, 20.15 Uhr.

 

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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Alles Leben

 

ist Zwischenreich.

(Und jedes Zwischenreich Leben, denn jedes Zwischenleben reich).

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Patmos, verkehrt

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Geschrieben für → Gutenbergs Welt, WDR3. Dort ausgestrahlt am 20. 11. 2021. → Podcast.   „Wir können es umdrehen“, sagt Arndt. Selbstverständlich bin ich der einzige im Raum, der weiß, wer mir da gegenübersitzt. Er ist ja meine Erfindung. Damals … Weiterlesen

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Novemberwien, Zwei. Abendblicke, Hinterhof.

 

 

 

 

Auf alle Fenster sind Kreuze gemalt. Als wären die Menschen schon tot.

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Novemberwien, Eins. Des Freitags bis Samstags Arbeitsjournal vom 13. 11. 2021.

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[Wiener Schreibplatz Lorbeer, 7.18 Uhr] Liebste Freundin, erst einmal muß ich mich entschuldigen, fast bin ich ein wenig zerknirscht. Denn genau einen Tag, bevor vorgestern früh ich die Reise nach Wien antrat – präziser: am späten Nachmittag des Donnerstags – … Weiterlesen

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Heute in Faustkultur. BIS FAST INS VERSTUMMEN INTENSITÄT. Currentzis‘ Fünfte von Mahler. Von Alban Nikolai Herbst.


 

 

 

 

 

 

 

[Fotografie: Amoorphotograph / → Wikipedia]

 

→ → → → →   D o r t :

 

 

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ERSCHIENEN. In New York | Manhattan Roman. AUSGABE ZWEITER HAND, NEUFASSUNG NACH DEM URTEXT. Neulektoriert von Elvira M. Gross und kunstvoll farbig verwoben mit Bildern und Faksimiles.

Ich danke allen jenen, die solch
eine Ausgabe haben möglich
werden lassen.
ANH, Oktober 2021

 

Alban Nikolai Herbst
In New York

Manhattan Roman
Mit kunstvoll eingewobenen
Bildern und Faksimiles
170 S. / Hardcover
25 Euro
ISBN 978-3-96587-010-9

 

 

 

 

 

 

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Ausgegebenem Anlaß. Statt eines Arbeitsjournales die Antwort an eine Leserin.

 

ANH Zwölfte Bamberger Elegie Montage 5 (Stand: 16. 10. 2021, 9.42 Uhr)

 

>>> D o r t .

 

(Bei Brittens A Midsummer Night’s Dream).

 

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Anangesichts als Arbeitsjournal: Selbstbild mit Vater. Am Dienstag, den 31. August 2021.

[Arbeitswohnung, 17.21 Uhr]

Während ich intensiv an der Videoinszenierung der zwölften Bamberger, der von mir so genannten und auch so gemeinten „Vater“-Elegie arbeite, die dennoch leider nicht pünktlich wird online gehen können — zuviel auf einmal platzte herein, mußte bearbeitet werden: die Fahnen sowohl der → Béarts als auch des →  New-York Romans waren zu korrigieren; insonderheit letztre preßten ihre Dringlichkeit voran, weil das Buch zur Frankfurter Buchmesse vorliegen soll; darüber hinaus waren zwei umfangreiche Anträge zu stellen, und schließlich war der in Bamberg aufgenommene Film selbst noch zeitraubend zu modifizieren, weil ich ihn, ohne es zu merken, in krassem Gegenlicht aufgenommen hatte, so daß entweder der Hintergrund kristallen scharf war, mein Gesicht indessen fast vollständig schwarz, oder aber mein Gesicht war gut zu erkennen, der Hintergrund jedoch ein fast pures Weiß … — …

… — während ich also an der Montage sitze und immer wieder nach Motiven suchen und sie zurechtschneiden, dann einpassen muß, wächst mir ein Bart. Ich habe nicht die Muße, ihn wegzurasieren, nicht die Geduld, will ans Video, ums fortzusetzen. Allerdings gebe ich ihm stutzend Form. Daß es aber die ist, die nahezu zeit seines Lebens mein Vater trug, das wurde mir erst — und da jähe — bewußt, als ich in der Pause zu meinem Tabaccaio flanierte, der Ashleys Artisan’s Blend für mich bereithält. (Alle anderen Tabake beziehe ich wieder aus Kiel. Aber auch dieses!: Sogar Pfeife rauche ich wieder, wie mein Vater es tat.)

Sag: Was, das Du mir gabst, geb ich, wie wenn es von Dir wäre, meinen Sohn weiter? Im Altern, die Söhne, sie werden den Vätern nicht gleich? Wenn einer geht, rückt nicht der jüngere nach und übernimmt es: den Blick, wolkenhinauf, und das Blicken?
Das bleibende Thier, Zwölfte Elegie

 

 

Ich mußte kurz stehenbleiben, als der Zusammenhang mir so unvermittelt bewußt ward. Nun werde ich, bis das Video fertig und online gestellt ist, an diesen Bart nicht mehr rühren. Danach kommt er ab, sò. (Doch bei der Pfeife bleibt es; ich nahm die Modelle bereits anfang des Jahres aus ihrer Verbannung wieder heraus.)

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertsechzehnter bis zweihundertvierundzwanzigster Tag.
Vierte Serie, elfter Tag:
Das bleibende Thier

|| Elfte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertzehnter bis zweihundertfünfzehnter Tag.
Vierte Serie, zehnter Tag:
Das bleibende Thier

|| Zehnte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Zweihundertdritter bis zweihundertneunter Tag.
Vierte Serie, neunter Tag:
Das bleibende Thier

|| Neunte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenundneunzigster bis zweihundertzweiter Tag.
Vierte Serie, achter Tag:
Das bleibende Thier

|| Achte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzweiundneunzigster bis einhundertsechsundneunzigster Tag.
Vierte Serie, siebter Tag:
Das bleibende Thier

|| Siebte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzweiundachtzigster bis einhunderteinundneunzigster Tag.
Vierte Serie, sechster Tag:
Das bleibende Thier

|| Sechste Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenundsiebzigster bis einhunderteinundachtzigster Tag.
Vierte Serie, fünfter Tag:
Das bleibende Thier

|| Fünfte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhunderteinundsiebzigster bis Einhundertsechsundsiebzigster Tag.
Vierte Serie, vierter Tag:
Das bleibende Thier

|| Vierte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertdreiundsechzigster bis einhundertsiebzigster Tag.
Vierte Serie, dritter Tag:
Das bleibende Thier

|| Dritte Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

 

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenundfünfzigter bis einhundertdreiundsechzigsterTag.
Vierte Serie, Das bleibende Thier

|| Zweite Bamberger Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertfünfzigster bis einhundertsechsundfünfzigter Tag.
Vierte Serie, Das bleibende Thier

|| Die erste Elegie ||

 

 

Alban Nikolai Herbst
Das bleibende Thier
Bamberger Elegien
Elfenbein Verlag
ISBN: 978-3-941184-10-7

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertneunundvierzigster Tag.
Intermezzo III

|| „Photoptosis“ (1979/80)

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertachtundvierzigster Tag.
Intermezzo II

|| „John Lennon“ (1979/80)

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenundvierzigster Tag.
Intermezzo I

|| „Sechs Bagatellen“
Auf 6 Bagatellen für Streichquartett von Anton Webern

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsechsundvierzigster Tag.
Dritte Serie, Dreiundzwanzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
Extro (Thema)

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertfünfundvierzigster Tag.
Dritte Serie, Zweiundzwanzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XXI

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertvierundvierzigster Tag.
Dritte Serie, Einundzwanzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XX

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertdreiundvierzigster Tag.
Dritte Serie, Zwanzigster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XIX

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzweiundvierzigster Tag.
Dritte Serie, Neunzehnter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XVIII

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhunderteinundvierzigster Tag.
Dritte Serie, Achtzehnter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XVII

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertvierzigster Tag.
Dritte Serie, Siebzehnter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XVI

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertneununddreißigster Tag.
Dritte Serie, Sechzehnter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XV

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertachtunddreißigster Tag.
Dritte Serie, Fünfzehnter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XIV

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsiebenunddreißigster Tag.
Dritte Serie, Vierzehnter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XIII

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertsechsunddreißigster Tag.
Dritte Serie, Dreizehnter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XII

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertfünfunddreißigster Tag.
Dritte Serie, Zwölfter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No XI

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertvierunddreißigster Tag.
Dritte Serie, Elfter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No X

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertdreiunddreißigster Tag.
Dritte Serie, Zehnter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No IX

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertzweiunddreißigster Tag.
Dritte Serie, Neunter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No VIII

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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In den Zeiten Covid-19s
Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhunderteinunddreißigster Tag.
Dritte Serie, Achter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No VII

 

 

 

Alban Nikolai Herbst
Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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Arbeitsjournal. Alles, was die Welt ist, Videoserie. Vierte Serie: Bamberger Elegien. Screenshot zur dritten Elegie: Die (fast) vollendete Montage. Sowie zu Urheberrecht (ff) und Beschwerden.

[Arbeitdswohnung, 6.08 Uhr
Jubelnder Amselgesang, Spatzengeschwirr.]


Es sind allerdings wohl noch Feinheiten zu justieren – wofür ich, ganz wie bei Texten, etwas Abstand brauche und auch erst die Eindrücke sowohl meiner Lektorin als auch meiner russischen Übersetzerin „eingeholt“ haben will, die, letztgenannte, mit den Elegien, schrieb sie, ganz besonders verwoben ist. Gut aber, wie gut!, daß ich am vergangenen Sonntag morgens in der Alten Nationalgalerie gewesen bin, um Klingers Amphitrite nicht nur einen, sagen wir, bestätigenden Besuch abzustatten und ihr also erneut Referenz zu erweisen, sondern auch, um einige kleine Filme aufzunehmen, ebenso wie Fotografien anderer Figuren mit heimzunehmen, die mich unmittelbar berührten und meine Fantasie attackierten. – Alles nun schon eingebaut, abgesehen von den Bildern, die sehr an mich gingen, nicht nur Böcklins im Original tatsächlich noch sehr viel stärker strahlende, so dunkel wie hell, Toteninsel, vor der ich minutenlang erst auf der Bank saß, die den genau richtigen Abstand wahrte, dann aber auch ganz nahe an das Gemälde herantrat, um zu sehen, mit welcherart Strich Böcklin, zum Beispiel Spiegelungen erzeugt hat, die ganz knapp unter der Wasserfläche zu entstehen scheinen und deshalb dem Bild diese mythische Tiefe geben, nicht anders, übrigens, als die vom steten Seewind leicht geneigten Spitzen der hohen Zypressen. Wozu mir wohlig, ja, wohlig doch schaurig, der leise Triumph über den Rücken strich, in der → AEOLIA sie, diese Baumart, „die Pappeln des Südens“ genannt zu haben – eine poetische Findung, die mir damals (2006) „einfach“ so beifiel und genau das war, was in der Philosophie „Evidenz“ genannt wird. — Nicht nur also sie, die Toteninsel, sondern auch das kleine Gemälde des mir bis dato nicht bekannten Adolf Senff, das Die Nacht mit ihren Kindern Schlaf und Tod heißt. Ich erstarrte geradezu, also ich in dem sehr schmalen Gang, worin es hängt, erst an ihm vorbeischritt und, wie eine Marmorsäule selbst, gleichsam bewegungslos zurückgezogen wurde. Dann stand ich auch dort lange, in zwar diesem Bann, indessen wieder beweglich.

Heute nun werde ich mit der vierten Elegie beginnen, hier erneut – nachdem die Grundmusik in der zweiten von → Ligeti, in der dritten von → Holmboe stammt – mit Benjanin Britten. Siehe → dort. Seinetwegen, übrigens, gab es bei Youtube mal wieder eine Urheberrechtsbeschwerde; ich habe unterdessen einige davon, aber bislang jede vermittels des Einwands abwenden können, daß es sich um Stücke im Rahmen eines künstlerischen Projektes handele, worin Musiken immer wieder in den Dialog mit Dichtung träten, die nicht selten sie erst inspirierten. – Bei den ersten Beschwerden hatte ich leise Angst wegen etwaig juristischer Folgen, also auch auf mich zukommender Kosten halber, für deren Bewätigung ich in keiner Weise gewappnet wäre. Unterdessen habe ich aber den Eindruck, daß entweder – innert der vorgeschriebenen Vierwochenfrist – gar nicht reagiert wird, weil für eine Auseinandersetzung der Anlaß zu gering ist (so, wie es leider auch die Zugriffszahlen dieser Videos sind) -, oder aber, meine Argumentationen würden eingesehen, sogar verstanden und vielleicht auch geteilt. In diesen Fällen erfolgte die Rücknahme solcher Beschwerden, etwa durch → Naxos, erstaunlich schnell, kaum dreivier Tage später. Erstaunlich allerdings, wie umfassend der von Youtube programmierte Bot funktioniert: Obwohl ich sehr viele analoge Aufnahmen verwende, die ich in Echtzeit immer erst über den Linn ins System einspiele, weshalb es im Hintergrund mitgeführte Metadaten, auf die ein solcher Bot „anspringt“, nicht geben kann, auf die er hochgeladene Dateien, sagen wir, abtastet, — dennoch also werden die Aufnahmen fast immer erkannt, und zwar mit einer verblüffenden Exaktheit selbst in Hinsicht auf Sängerinnen und Sänger, Instrumentalisten, Dirigentinnen, Dirigenten, ja selbst das ursprüngliche Aufnahmedatum. Ich kann unterdessen nicht umhin, davor eine hohe Achtung zu spüren. Und, wie gesagt, mittlerweile bleibe ich bei solchen Urhebereinwänden komplett ruhig. Es ist ja auch nicht so, daß ich mich an anderer Menschen Arbeit unrechtmäßig bereichern will. Vielmehr stellt die Verwendung der Musiken eine ebensolche Bezeugung von Achtung dar, ist meistens sogar, wie jetzt in der → Scelsi-Serie, Hommage.

Guten Morgen, liebste Freundin.
ANH

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Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertdreißigster Tag.
Dritte Serie, Siebter Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No VI

 

 

 

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Der Engel Odnungen
Gedichte
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Alban Nikolai Herbst spricht
Ein Gedicht für jeden Tag
Einhundertneunundzwanzigster Tag.
Dritte Serie, Sechster Tag:
Der Engel Ordnungen

|| „Scelsi-Variationen“ II
No V

 

 

 

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Der Engel Odnungen
Gedichte
ISBN: 3866380070

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Alles, was die Welt ist, Videoserie. Vierte Serie: Bamberger Elegien. Musikalische Strukturüberlegungen. Notat im Arbeitsjournal des Montags, den 31. Mai 2021.

[Arbeitswohnung, 6.04 Uhr
Penderecki, Slava für Violoncello solo ]


Es geht um die Wahl der zu verwendenden Musiken. Prinzipiell sollen es durchgängig Stücke für Cello solo sein; ganz selten wird es Einsprengsel anderer Musikwerke geben, etwa in der jetzt in Arbeit befindlichen dritten Elegie, wo an einer Stelle ein verschliffenes Kleistzitat (aus Penthesilea) zu hören ist, das ich gern mit der analogen Stelle aus Schoecks Vertonung unterlegen möchte, aber nur für einzwei Sekunden, vielleicht auch drei oder vier, das wird sich zeigen. Ebenso will ich es in der neunten, meiner sogenannten Sterbe-Elegie halten: Da wird es das B-A-C-H-Thema aus der unvollendeten Quadrupelfuge sein, über der Bach gestorben ist. Stets aber bleibt Rückgrat das Cello.
Was mich beschäftigt, ist, welche Komponistinnen und Komponisten ich prinzipiell wähle. Quasi bilden Brittens Suiten für Cello solo das Geländer. Aber ich wollte dafür eine Symmetrie herstellen, was mir dann gestern gelungen ist; siehe hierüber. Auf jeden Britten folgt nun zweimal je eine andere Komponistin / ein anderer Komponist möglichst der nachbrittenschen Moderne, wobei ich vorgestern, gestern und heute früh seit 4.30 Uhr S t u n d e n damit zugebracht habe, nach Komponistinnen zu suchen, die für Cello solo