W e l l e n. Weblogbuch Freecity. (Das Leben als einen Roman begreifen).

[Weblogeintrag des Samstags, den 11. Oktober 2003, 18:46]

 

[Name des Worddokuments: 12 Weblogeintrag 101003 (nachts Buchmesse). Erstellt am: Samstag,11. Oktober 2003, 18:46]
Eintrag vom 11.10.2003 / 01:32

„Wenn es das Wahrscheinliche nicht ist, dann muß es, Watson, das U n wahrscheinliche sein.“ Holmes bei Conan Doyle

FÜR LEUTE, DIE EINEN MOMENT LANG NACHDENKEN MÖCHTEN:

1) Man kalkuliere Gerichts- und Anwaltskosten. Man rechne das mit dem Risiko hoch. Man frage sich: Wer kann das zahlen.
2) man schaue in ein Buch und vergesse einmal die Liebesgeschichte. Man sehe, daß eine Familie verhandelt wird, die von extrem hohen Nazis stammt.
3) man schaue, welche Funktionen die Nachkommen gegenwärtig innehaben. (Handelsregister)
4) man erstaune, daß in keiner Kritik von so etwas die Rede ist.
5) man frage sich: Wer – außer dem vorgeblich in seinen Persönlichkeitsrechten Geschädigten – kann ein Interesse daran haben, daß solch eine Geschichte erzählt wird.
6) Man ziehe einen Schluß.

Dies ist, ich gebe es zu, ein Roman. Na gut: Das Exposé eines Romans. Aber ein gutes.

ANH, nachts, Buchmesse 2003

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