Author Archives: Bruno Lampe

III, 447 – Laon II – On commence

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Gut, daß das Wort “beginnen” nicht genderbesetzt ist, es hätte wegen des “innen” alles Zeugs dazu. Ich komme gerade wegen eines NZZ-Artikels darauf. Es gehen überhaupt sehr merkwürdige Dinge mit mir vor zur Zeit. Etwa Spiegelnarzißmus mitten in der Nacht. … Continue reading

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III, 446 – Laon I – On arrive

Beim Anflug die Sekundenidee eines Eiffelturms in einer imaginären Stadtlandschaft: die Erwartung, ihn zu sehen bzw. sehen zu wollen, erzeugte diese kurze Vorstellung eines Stiftes. Sicher war er sich nicht. Die T3-Arrival-Halle des Flughafens CDG erwies sich als erweiterte Wartehalle … Continue reading

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III, 445 – Schuhwechsel

Schachspielen mit dem, was ansteht: so könnte das zur Zeit nennen, was einem weniger um die Ohren flattert als vielmehr sich als konkreter Handlungsbedarf geriert. Unumgängliches. Zu so einem konkreten Handlungsbedarf gehörte beispielsweise, mich zu überwinden und ein Stück rohes … Continue reading

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III, 444 – … und kehrte mit einem Teelöffel in der Hand zurück

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Dann am Mittwoch fand der Bahnhof doch seinen Reisenden, dem die Extraktion schließlich erspart geblieben war: das Antibiotikum hatte am Ende seinen Zweck erreicht. Die vermeintliche Gesichtssymmetrie ist wiederhergestellt. Ich hatte jetzt gerade die Stifter-Erzählung “Nachkommenschaften” ausgelesen (merkwürdigerweise aus derselben … Continue reading

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III, 443 – Visitatrici und ein vom Bahnhof gesuchter Reisender

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Jetzt im September ist es doch nicht mehr so einfach, nur mit dem T-Shirt am Schreibtisch zu sitzen. Von offenen Fenstern mittlerweile ganz zu schweigen, nur die Tür zum Hof darf noch offenstehen, sobald die Nachtkühle etwas verflogen. Also machte … Continue reading

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III, 442 – ta sottise particulière

Die Arbeit ist endlich abgeebbt. Was bleibt, ist ein Theaterstück: Wolkenkuckucksheim, wie ich es vorläufig nenne, da zumindest zwei der Personen aus den Vögeln von Aristophanes stammen und sich der Autor direkt darauf eingangs bezieht. Geschrieben allerdings kurz nach dem … Continue reading

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III, 441 – About Boojums

Wer “The Snark” von Lewis Carroll kennt, weiß, daß es sich um eine “Agony in Eight Fits”  handelt (“Fit has the double meaning of a convulsion and a canto”, annotation by Martin Gardner). Jedenfalls ist Elsa Morante in “La storia” … Continue reading

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III, 440 – Che sarà della neve, che sarà di noi?

Daß “oca” sich im Delirium zu “drago” wandelt, mag, Gans hin und Drachen her, an der Vertauschung der Vokale liegen. Und daß dann davon die Rede ist, daß die Stimme, die man gehört, einem Seehund entstammt, hat seinen Grund ganz … Continue reading

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III, 439 – Vereins-Amt

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Wer das Wort “vereinsamt” sieht, stattdessen aber Vereins-Amt liest, ist es wohl nicht. Kurz: demokratische Kleinschreibung. Zumal ich an den Spätnachmittagen letzthin gern Rap höre, während unten die Kartenspielerinnen raunen oder, wie jetzt, getrommelt wird: Der Stadttrubel des Palio hat … Continue reading

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III, 438 – Hartes Brot

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Nein, nicht schon wieder Beschreibungen von Abenden, die man in Gesellschaft verbracht. Sie liegen auch schon etliche Tage zurück und fühlen sich an wie das Stück Baguette, das seit meinem letzten Einkauf im Supermarkt steinhart geworden. Ich sollte es in … Continue reading

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III, 437 – Schon wieder bleibt der Wind aus

Die Luft zirkuliert endlich wieder, streicht über die die nackten Arme und die Stirne sowieso. Denn die Sonne ist hinter die Dächer hinabgesunken, nicht indes hinter den Horizont – was ich am Samstag zu spüren bekam, als ich mit dem … Continue reading

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III, 436 – Sauve-qui-peut

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Mit E-Motionen oder gar mit E-Mobilität hat es nichts zu tun, was trotz E-Mails und E-Arbeitsplatz an Emotionen dennoch sogar teils über E-Connectivity erzeugt wurde, sie aber nicht meinte, aber dennoch aus ihr hervorwuchs. Ganz zuvörderst die Seawatch-Geschichte und deren … Continue reading

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III, 435 – Stavolta: No! obwohl…

Sein Vokabular erweiterte sich jeden Tag. Das Licht, der Himmel und auch die Fenster hießen ‘tole’ (‘sole’). Die Außenwelt hinter der Eingangstür, die ihm von der Mutter verwehrt und verboten war, hieß ‘no’. Die Kreatur ist nicht mal ein Jahr … Continue reading

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III, 434 – Ja!

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Zahnlücken, na klar, gibt’s hier wie dort, selbst in der Literatur, in Bücherregalen, wie hier jetzt (und neulich auch schon)… ok, ich brauchte nur den Blick auf die drei Bücherstapel zu werfen, die sich am anderen Ende des Tisches türmen, … Continue reading

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III, 433 – Von der kategorischen Negierung der Imperative

Gestern, der alarmierte Zeigefinger der ex-Schwägerin, die gelegentlich vorbeikommt, um sich etwas ausdrucken zu lassen (IT-Hilfestellungen): “Das Licht!” Ob sie das Licht in der Küche meine? Das sei immer an. Als wäre es gestern das erste Mal gewesen, daß sie … Continue reading

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