Archiv des Autors: Bruno Lampe

III, 423 – Sapore di Sapporo

Sapporo-Sound, the saver saviour sound, den Tag zu enthünen oder zu enthulken, wie man will (Schreibtisch-Hulk), und weil man nicht mehr als hulken oder hünen und den Übermenschen nicht wirklich herauskehren kann, meldete sich die ganze Woche schon die eine … Weiterlesen

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III, 422 – Wirsingkohl

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Auch wenn ich außerdem stumm tu, ich ging gern in meinen Anger (Egger, Triumph der Farben) In der Verwunderung steckt eine Verwundung: schon das zweite Mal, daß ich zu einer der beiden Apotheken hinunterfahre und nun ein drittes Mal hinunterfahren … Weiterlesen

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III, 421 – “Flieg nicht höher als der Busch”

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”So, hab‘ aufhören müssen zu arbeiten, weil ich nicht mehr hab‘ können wollen, ohne daß von einem Dürfen die Rede sein konnte (seit heute früh um 7 schon dabei).” schrieb ich um 16:10 Uhr. Genau die Uhrzeit, zu der ich … Weiterlesen

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III, 420 – “Gemachte Rosen seien viel schöner”

Vorgestern, aber auch noch heute die Windgeräusche draußen, die Papiertüte auf der anderen Seite des Tisches, die dauernd zittert und den Eindruck erweckt, es sei der Wind, der sie bewegt, trotz der geschlossenen Fenster. Die Kerzenflamme indes bleibt einigermaßen senkrecht. … Weiterlesen

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III, 419 – Annegret

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Gestern hätte ich über meine derzeitigen Lektüren vielleicht noch schreiben können : Weltumsegelungen und wie so anders der junge Forster in seiner aufklärerischen Manier so etwas beschreibt, die gesellschaftlichen Verfassungen nie außer Acht läßt, im Vergleich zum jetzt begonnenen Chamisso, … Weiterlesen

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III, 418 – lapsus linguae e non solo

Fehlleistungen: der Ellenbogen, der das volle Weinglas so umstürzt, daß der ganze Inhalt auf dem Fußboden, aber nichts auf dem Tisch landet, und das Glas dennoch am Fußboden nicht zu Bruch geht. Fast den Schuhsohlenabdruck auf dem Wischtuch fotografiert, aber … Weiterlesen

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III, 417 – Schwoien

Es mag am Wort liegen, daß ich mir nach langer Zeit fast so vorkomme wie der Schädel von Marlon Brando, der sich in “Apocalypse Now” aus dem Dunkel ins Licht dreht, um dann “We are the Hollow Men” zu rezitieren. … Weiterlesen

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III, 416 – Zeckenwirtschaft

Heute morgen schwamm etwas Weißes im Teewasser, das ich zum Kochen aufgesetzt. Es hatte nicht die Konsistenz der sich vom Boden wieder mal absetzenden Kalkablagerungen (das Wasser hier ist sehr kalkhaltig), sondern hatte etwas Körperhaftes mir faserigen Auswucherungen an einem … Weiterlesen

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III, 415 – L’urgenza della sera

Seit längerem schreibt er wieder Gedichte, aber andere als noch vor einem Jahr. Indes, ich vertiefe mich weniger in sie, das Französische geht mir nicht so ad hoc ein. Heute abend stieß ich auf eine “Visiteuse” und vor allem auf … Weiterlesen

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III, 414 – Krippen de ces jours

Ich wolle – nein, die Mütze, die sie mir als Xmas-Geschenk (das W-Wort ist mir nicht gegeben) brachte (nebst Duschgel “Uomo” (Dunschgel?)) ist hundertprozentig aus Akryl – dann doch mal wieder hinuntergehen, mir den Film “Once” anzusehen, nicht zuletzt, um … Weiterlesen

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III, 413 – Fortnight-Märlein

Turdus merula. Oder eben ganz einfach ‘merlo’. Verräterisches Vögelchen in Voltaires ‘Principessa di Babilonia’ (gelesen, weil’s hübsch groß gedruckt war, da ließ sich das Lesepensum leichter erfüllen). Fing damit von ungefähr an das Fortnight-Märlein. Im Pianeta Verde, dem Bioladen kleinerer … Weiterlesen

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III, 412 – Alberi pizzuti

Decisamente abgesunken in einen dunklen Herbst und seit vorgestern mit Feuerchen im Ofen. Kommunikation über den Bildschirm ohne bestimmte Adressaten, nur um festzustellen: Es funzt. Direkte Kommunikationskampagnen, also die Suche nach einem Ansprechpartner, gibt es nicht. Es liegt mir auch … Weiterlesen

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III, 411 – Cavolini di Bruxelles

Der Gedanke an Rosenkohl zerflirrt in das Kreischen einer Schleifmaschine wie die kräuseligen Blütenblätter von Nelken, einer Art Rosen, die ein Erdbeben erlitten haben. Der neulich im Supermarkt gekaufte Behälter mit den “cavolini di Bruxelles” (Herkunft: Olanda), wie sie hier … Weiterlesen

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III, 410 – Am Strand, weitab vom Meer

Wie man sich so Regeln aufstellt. Immer nur fünf Stück auf einmal bis zur nächsten Zigarette. Ich meine abwaschen, Gläser, Tassen, Teller und was man so im Kollektivum Geschirr zusammenfaßt. Im Hintergrund flimmert eine Jazzgitarre. Auch wenn gestern einiges liegengeblieben … Weiterlesen

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III, 409 – … wie die Fassade von Sant’Agostino

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Gestern sah ich behelmte Bauarbeiter auf dem Gerüst vor der Fassade von S. Agostino, der Kirche, die man von hier aus sieht, die dabei waren, es abzumontieren. Sieht aus jetzt wie glattrasiert. Anders als ich. Ungewohnter Anblick. Dennoch vernahm ich … Weiterlesen

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