Archiv des Autors: Bruno Lampe

III, 435 – Stavolta: No! obwohl…

Sein Vokabular erweiterte sich jeden Tag. Das Licht, der Himmel und auch die Fenster hießen ‘tole’ (‘sole’). Die Außenwelt hinter der Eingangstür, die ihm von der Mutter verwehrt und verboten war, hieß ‘no’. Die Kreatur ist nicht mal ein Jahr … Weiterlesen

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III, 434 – Ja!

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Zahnlücken, na klar, gibt’s hier wie dort, selbst in der Literatur, in Bücherregalen, wie hier jetzt (und neulich auch schon)… ok, ich brauchte nur den Blick auf die drei Bücherstapel zu werfen, die sich am anderen Ende des Tisches türmen, … Weiterlesen

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III, 433 – Von der kategorischen Negierung der Imperative

Gestern, der alarmierte Zeigefinger der ex-Schwägerin, die gelegentlich vorbeikommt, um sich etwas ausdrucken zu lassen (IT-Hilfestellungen): “Das Licht!” Ob sie das Licht in der Küche meine? Das sei immer an. Als wäre es gestern das erste Mal gewesen, daß sie … Weiterlesen

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III,432 – Open the Doors

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Vor fast genau einer Woche, des Montags nämlich am Abend, klopfte es an meiner Tür. Wahrscheinlich hatte ich wieder an der Gedichte-Revision gesessen, derweil mir Youtube (meine im Grunde einzige Plattensamlung derzeit) Bach spielen ließ. – Ich ging nachsehen. Da … Weiterlesen

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III, 431 – Verschiedenschattig

Ich suchte ein Synonym für “ewig”, schlug deshalb im Rigutini-Bulle (Reprint der 6. Auflage (1920) des erstmals Ende des 19. Jh.s erschienenen Wörterbuchs, jetzt nicht mehr erhältlich (nützlich für unmoderne Wortentsprechungen) nach unter “eterno”, denn darum ging’s, ein “eterno rosa” … Weiterlesen

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III, 430 – Entwarnung at high noon

Entbunkert wieder. Entwarnung heut’ at high noon. Der Rücken tat mir weh: vorgebeugt über den Bildschirm Zahlen in eine Tabelle (Gewinn- und Verlustrechnung) einfügen vor der endgültigen Abgabe. Das CAT-Programm hatte sie nicht übersetzt, weil sie als Image eingestellt war, … Weiterlesen

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III, 429 – Letzte Liebesgrüße aus Wien und langsames Eintauchen ins Amerinische

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Langsam zurückfinden mit Hindernissen. Zunächst die lange Fahrt zurück von Wien (“von Wien” oder “aus Wien”… eher “aus”). Eine Müdigkeit beim Verlassen der Alpen auf der ins Friaul hinabgleitenden Autobahn. Und immer denken Casarsa, Casarsa… Halt, mein Freund, halt an … Weiterlesen

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III, 428 – Frauenfragmentierungsbericht (Wien V)

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Ist ein gesicht ohne leib, ein leib ohne gesicht, ein geist, ein gespenst, ein elfischer spuk, eine zwölf. (Artmann, Grünverschlossene Botschaft) […] […] Dreizehn beine auf einmal zu besitzen ist ein einfacher traum. (Artmann, ebd,) […] nun ist er allein … Weiterlesen

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III, 427 – schenk ein, leg nach (Wien IV)

Die Bein einand’ verschränkt am Praterrand zunächst im Pollengestöber, in es hineinschauen und der Waden endlich uneingedenk sein (nein, nur der linken Wade). Und gefiel ihm sehr der Muskateller (Muskelteller), den ich ihm nach dem anfänglichen Kaffee brachte. Mir nicht … Weiterlesen

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III, 426 – Beieinand’ im Zartl zunächst (Wien III)

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Als ich am Tag nach Ostern erwachte, fiel mir das Verb “frommen” (“dieses Wort, das kein Arsch mehr gebraucht”) ein, und mir wurde bewußt, dessen Bedeutung nicht mehr parat zu haben. Allerdings frommt es mir (ich habe mittlerweile nachgeschlagen), die … Weiterlesen

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III, 425 – In der Uns-Parenthese (Wien II)

Bücher hatte ich schon gekauft (wann kommt man schon in deutsche Buchhandlungen) und auch den Rückmarsch mit immer noch wadenlastigen Algien (nicht Algerien) auch schon angetreten (schon – schon – die Sätze schonen). Da kam endlich die vor Stunden eingeforderte … Weiterlesen

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III, 424 – Fish, still out of water (Wien I)

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”Spaesato” wie der Fisch auf der Holzmaske, zu der ich gerade hingesehen habe, der die Stelle der Nase vertritt. Ich sollte nachfragen. Aber meinen Gastgeber werde ich bis heute abend nicht wiedersehen, warte stattdessen auf den Anruf eines Anderen, der … Weiterlesen

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III, 423 – Sapore di Sapporo

Sapporo-Sound, the saver saviour sound, den Tag zu enthünen oder zu enthulken, wie man will (Schreibtisch-Hulk), und weil man nicht mehr als hulken oder hünen und den Übermenschen nicht wirklich herauskehren kann, meldete sich die ganze Woche schon die eine … Weiterlesen

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III, 422 – Wirsingkohl

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Auch wenn ich außerdem stumm tu, ich ging gern in meinen Anger (Egger, Triumph der Farben) In der Verwunderung steckt eine Verwundung: schon das zweite Mal, daß ich zu einer der beiden Apotheken hinunterfahre und nun ein drittes Mal hinunterfahren … Weiterlesen

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III, 421 – “Flieg nicht höher als der Busch”

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”So, hab‘ aufhören müssen zu arbeiten, weil ich nicht mehr hab‘ können wollen, ohne daß von einem Dürfen die Rede sein konnte (seit heute früh um 7 schon dabei).” schrieb ich um 16:10 Uhr. Genau die Uhrzeit, zu der ich … Weiterlesen

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