Schlagwort-Archive: Erzählung

Sand

Die größte Schwierigkeit bei dem Versuch, mein Leben lustvoll zu durchqueren, dürfte jene sein, bei mir selbst zu bleiben. Nichts, was an Wahrnehmung hochsteigt, wegzudrücken, sondern sich ihrer anzunehmen als des Reichsten, das mir gegeben ist. Anschauen, verstehen, destillieren. Anschließend … Weiterlesen

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Zwischenbemerkung. Krebstagebuch, Chemo IV/Tag2, Krebstag 63.

[Arbeitswohnung, 18.10 Uhr Gerald Finzi, Let us garlands bring op. 18] Ich sitze, → wie angekündigt, an der Marah-Durimeh-Erzählung, nur daß mir gerade, nach gestern den vierten Chemo-Infusionen, die Konzentration sehr schwer fällt, ich mich auch dauernd langlegen muß, zwar … Weiterlesen

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Die schöne Elisabeth Schneider (8).

Der Tag, an dem die Anzahl der Lebendigen die Anzahl der jemals Gestorbenen übersteigt. – Alles läuft auf diesen Satz hin, auf das, was er markiert. Eine andere Art der Apokalypse. An diesem Tag vereinigen sich der Erzähler und die … Weiterlesen

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Die schöne Elisabeth Schneider (9).

(…) Ich fühlte dieses Gebäude sich sehr langsam über die Köthener Straße schieben; mir wurde fast schwindelig davon, so intensiv war der selbstverständlich völlig irreale Eindruck. Fast ein wenig angeschlagen, machte ich mich wieder davon. Radelte heim. Versuchte zu schlafen. … Weiterlesen

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Die schöne Elisabeth Schneider. (Aus den Entwürfen, 6).

(…) „Wir haben die Sache, so gut es ging, unter uns geregelt. Was hätte Betty davon gehabt, wenn ich… Sie wissen schon, Polizei, Presse wahrscheinlich, das Gerede in der Schule.“ „Sie haben sich getrennt damals?“ Sie nickte. „Und er?“ Sie … Weiterlesen

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