Schlagwort-Archive: Phyllis Kiehl

Der Künstler sagt: „Auch das ist Material.“ Privatestes zum Ukrainekrieg. Und zu Händel im Theater an der Wien. Ja, es i s t obszön. Und muß – nach sechs Stunden Musik – genau deshalb gewagt sein. Weil es Verletzlichkeit zugibt, wo fast allewelt sich zu Helden mutiert. (Was interessieren da noch meine Bücher?) | Als das fast schon Wiederarbeitenkönnenjournal des Montags, den 4. April 2022.

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                            Ich habe – nach über sechs Stunden unentwegt Musik, erst mit den Bildern des → 3sat-Mitschnitts, danach ohne sie – … habe s e l b s t gezögert, ob ich … Weiterlesen

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Abschiede, Begrüßungen. Das alte Notizbücherl, das neue. Im Arbeitsjournal des Montags, den 14. Februar 2022. Darinnen über Liebesenden. Und wieder die fiktive Macht.

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[Arbeitswohnung, 6.44 Uhr Janáček, Věc Makropulos] Zwar sind anderthalb Seiten noch frei, aber ich wußte gestern nachmittag, ihrer mehr zu brauchen, wenn ich nachher in der Lindenoper säße und, wie immer quasi blind dann, Stichworte zur Aufführung notierte, während ich … Weiterlesen

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START im virtuellen Raum | Schreibkompetenzen I (1) | Schreiben und seltsame Musik

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30. Oktober bis 1. November 2020       Musiken: Imrat Khan, Raag (live 2001) Giacinto Scelsi, Aion (1961) Anahit, Poema lirico sul nome di Venere (1965) Parisienne, Peirani,Schaerer, Wollny, „Katerchen“ live (2017)       Testversuche (1) Technik & … Weiterlesen

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Ohne mehr Nefud: Das Krebsbeendungs- oder doch nur neues Arbeitsversuchsjournal? nämlich des Dienstags, den 18. August 2020.

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(Siehe auch >>>> Trainingsprotokoll) [Arbeitswohnung, 7.52 Uhr | 70,2 kg Erster Latte macchiato. france musique contemporaine: Penderecki, Requiem polonais] Ein wirkliches kleines Wunder sei es schon, sagte mein Onkologe gestern, als ich unseren ersten gemeinsamen Termin nach der Großen Enteinigung … Weiterlesen

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Vor Aqaba, 5: Das Krebstagebuch des fünfundneunzigsten Krebstages. Sonntag, der 2. August 2020.

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[Arbeitswohnung, 78.23 Uhr Händel, The Triumph of Truth and Time} Es sei im Zeitlabyrinth, schrieb ich schon → dort, doch mehr Nefud, als ich ahnen sollte oder konnte. Daß sie sich aber so bemerkbar machen würde, hätte ich nicht einmal … Weiterlesen

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Aus der Nefud, Phase III (Tag 4): Freitag, den 19. Juni 2020. Krebstagebuch, Tag 51. Nacht der Stelen, Fortsetzung.

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  … — und war schon ziemlich gleich wieder wach. Tatsächlich waren zweidrei Stunden doch vergangen, aber doch aus Osten noch kein Licht; indes ihm der Mond aber schon das Firmament hinab quasi entgegenrutschte und dabei sein eigenes, also das … Weiterlesen

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Auch ich war in Arkadien ODER Die Gärten der Nefud: Aus der Nefud, Phase II (6, Tag 9). Als Krebstagebuch vom Morgen bis zum MIttag des Mittwochs, den zweiundvierzigsten Krebstag 2020, geschrieben.

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  [صحراء النفود, Morgenlager 7.15 Uhr, 74.5 kg] [Peter Maxwell Davies, Symphony III (1984)] Wir sind etwas spät heute dran, aber was ich sofort bemerkte,, als ich zwischen meinen Teppichen unter dem sandleuchtenden Planenhimmel meines Zeltes erwachte, war eine mir … Weiterlesen

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ANH an Liligeia, fünfter Brief: Geschrieben am Sonnabend und Sonntag, den 23. und 24. Mai 2020. {Krebstage 25 & 26: Chemo, Nebenwirkungen – heute und hier zu deren bislang, ja, krassester).

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[Nefud, 23. Mai. Nach der vierten Nacht 8.35 Uhr]   Und nun zu, endlich, Lilly, Dir: Ja, Misignora, ich beharre auf meinem, weil unserem Du, das eben als Tattoo nicht ich in unsre Haut gestochen habe, sondern Du selbst, wie … Weiterlesen

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Lundkvist-Briefe, Schostakovitsch. Als Dank- und Arbeitsjournal des Montags, den 18. Mai 2020, dem nämlich schon neunzehnten Krebstag mit mittags der Chemo-Vorberatung.

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Poesie: Eine Wäscheleine ausgespannt zwischen einem Leuchtturm und einem Kirschbaum. Artur Lundkvist, Poetik 2 (Dtsch. v. Friedrich Ege) [Arbeitswohnung, 5.14 Uhr Schostakovitsch, Streichquartett Nr. 2 A-Dur, op. 68] Erstmals seit, ist mein Eindruck, langem wieder durchgeschlafen; nach dreißig Tropfen Novaminsulfon … Weiterlesen

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Das Leben als einen Roman betrachten (15): Krebstag 2.

[Angela Puxi, Isle of Fire] Irgendwann ging mir die Numerierung der 2013 begonnen Serie von Überlegungen verloren, also ging nicht verloren, sondern ich vergaß – oder es war dem Antisystematiker in mir „über“ –, die Texte mit Zahlen zu versehen. … Weiterlesen

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