B.L.’s 18.4. – wo ich nie gewesen bin

17.41
Trächtiger Schlaf, der die Uhrzeit 7 gebar. Gelöscht: was ich gerade schrieb. Gehört nicht hierher. Das Private. Sicher, das Getreide grün im Wind wellend. Sicher, die Fahrt zum Finanzberater: Da haben sie (sie und der Finanzberater) alles zu meinen Ungunsten falsch berechnet! Schöner Finanzberater, der mir dann Recht geben mußte. Das Private. Sitzt da, wo die Schaukel anfängt zu kippen: runter geht’s, und einen Schubs, rauf geht’s. Es geht ins Libidinöse. Das Gelöschte. Das kaschierte Erklimmen von Vulkanen, das ein Gedankenspiel vorerst bleibt. Den Weg finden, der in ein Verbotenes führt. Aber nicht allein. Hier im Jetzt ist alles erlaubt, Hauptsache, man benimmt sich. Also ist nichts erlaubt, weil man sich nicht benimmt, wie : erwartet. Es geht also darum, dem Erwarten ein Schnippchen zu schlagen. Auch dem, was man von sich selbst erwartet, und dem, was man glaubt, sich zutrauen zu dürfen. Wo die Einstellschraube immer nach unten geht. Vorerst? Man könnte es so formulieren: Ich war schon lange nicht mehr in Tübingen, wo ich nie gewesen bin.

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