B.L.’s 24.4. – Una giornata no

21.19
Seit 40 Minuten wieder zu Haus und gleich die Tiere versorgt. (Aufgebrochen bin ich heute morgen um 7). Erst danach mich. Kurzes Überlesen dessen, was hier geschrieben wurde. Sie ist noch nicht wieder hier. Wollte mit den Neffen hier heute abend eintreffen. Morgen käme dann noch die Mischpoke von neulich dazu: Schwägerin und Schulfaktotum Antonio. Morgen ist ein Tag für mich nach langer Zeit, an dem ich nichts zu tun habe. Aber wie’s so geht: Ist kein Streß da, dann müssen wir ihn erfinden bzw. muß sie ihn erfinden. Hübsch auch, daß dann gleich am Donnerstag vormittags die Putzfrau kommt. Also ab jetzt wird wenig Ruhe im Haus sein.
Roma, da legst dich nieder: Spiderman und Ole man river in Luxushotels, dem Rentnerbayerntrupp ausweisen, über dem ein blauweiß’ Fähnlein schwebt. Haken schlagen. Dann beim Einwohnermeldeamt Eheschließungsbescheinigung beantragen: ich füllte ein Formular aus, legte es auf den Schalter, an dem eine Matrone saß, ein Arm ergriff das Formular, und ich dachte, dann wird das jetzt bearbeitet. Ich stehe da zehn Minuten und höre mir eine Signora aus Mailand an: Irgendeine falsche Eintragung des Nachnamens eines Amerikaners mit entsprechenden Komplikationen hinsichtlich Reisepaß, Eheschließungsbescheinigung usw. Irgendwann werde ich von der Schalterfrau nach dem Formular gefragt. Ich sagte, daß ich das dort hingelegt und jemand es fortgenommen hätte. Kurz, das Formular war verschwunden. Ich mußte ein zweites Formular ausfüllen: „Das passiert schon mal.“ Der diesmalige Herr mit dem Is-mir-wurscht-Achselzucken stempelte den Empfangszettel ab und sagte: „In dreißig Tagen.“ Dann später 2 Stunden bei der Steuerberaterin: Nichts war fertig von der einzureichenden Beschwerde. Warten auf das Ausdrucken. Korrigieren der Ausdrucke. Neue Ausdrucke. Dann der Zug: Reise ohne Sitzplatz im Pendlerzug. Wie man so schön sagte: Una giornata no. Mit Einschränkungen, aber das Reflektieren ist jetzt nicht „mein Ding“.
Mittlerweile sind auch die Zwillinge eingetroffen. „Ich kann ihnen nicht verbieten, noch irgendeinen Film anzugucken, wenn du im Gästezimmer schlafen willst, dann kannst du das gern tun.“ (Ich schlafe sonst unten in Hörweite des Wohnzimmers mit dem TV.) Ich mag keine Kompromisse mehr.

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