Kritiker-Credo. Manifest.

Eine Kritik, die nicht aus der vollsten Liebe kommt zu dem, was man bespricht, ist, ob sie gut ist oder schlecht, schlecht. Deshalb muß sie, genau deshalb, Erzählung sein: poetisches „Sagen” (Sage). Kritiken dürfen n i c h t distanziert sein.

This entry was posted in NOTATE and tagged , , , , , , , , , , , . Bookmark the permalink.

3 Responses to Kritiker-Credo. Manifest.

  1. Meinen Sie mit „Liebe…zu dem, was man bespricht“ in >>>>>>diesem Sinn?

    • @Keuschnig. Auf den Link hin mit Ja oder Nein zu antworten, wäre in eine Falle zu tappen, die schon selber zum Label, einer Art Anti-Label, geworden ist, man gehört plötzlich zu den Reaktionären. Dem weiche ich, weil ich’s nicht bin, wohlbewußt aus. Ich meine mein Notat aber auf jeden Fall mit Bezug auf Friedrich Schlegel.
      Manches von dem allerdings, was Botho Strauss sagt, meine auch ich; Walser hingegen ist mir vor allem von seiner Literatur her zu fremd.

    • Ich wollte Sie nicht in eine Falle führen. Die Literatur Walsers ist mir auch fremd; den Aufsatz find ich allerdings ganz pfiffig, wenn auch natürlich inakzeptabel in der Konsequenz.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .