PP45, 16. November 2013: Sonnabend. Mit Fahlmann dem Falstaff entgegen.

[Richard Strauss, Capriccio.]
Heute war der erste Tag, an dem mich die Kälte in die Nase biß, morgens um Viertel nach fünf auf der Radfahrt zum, aber auch zwei Stunden später noch auf dem Weg vom Studio (14,5 km gelaufen).
>>>> Fahlmann-Rezension angefangen. Exzerpte ausgedruckt.
Gute Diskussion >>>> gestern nachmittag, dann noch lange mit Peter Geist, Susanne Schleyer und anderen beisammengesessen und gesprochen. Ein BRD-Hardliner im Publikum: „Das ist unverschämt, was Sie da sagen!“ Ich hatte bemerkt, daß mit dem DDR-Mark-Umtausch fast ein ganzes WirSindDasVolk geschmiert worden sei. Und mit der folgenden Währungsunion wurde dann auch das Schwestern- und Brüdervolk mit übern Löffel balbiert. Momentan sah’s aus, als werde es hoch hergehen. Der Hardliner nannte mich einen Linken, was ich hübsch fand. Zumal ich an die sogenannte friedliche Revolution nicht glaube, sondern diesen Begriff für eine ideologische Formulierung halte, die der Täuschung dient.
Es gab aber noch anderen Zündstoff.


Hebrst, Dückers, Wodin.
(Fotografie (©): >>>> Susanne Schleyer).
Jetzt kümmere ich mich um das, was sich ändern läßt, weil es noch nicht vorbei ist: Eckers Buch gibt es ja nach wie vor und wartet auf seine möglichen Leserinnen und Leser.

Strauss-Geplänkel, aber hübsch.
Espresso nach dem Mittagsschlaf. Cigarillo. Morgen abend >>>> Falstaff.
(15.55 Uhr.)

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