Das Arbeitsjournal des Donnerstags, dem 17. September 2015.


[Arbeitswohnung, 9.30 Uhr
Juliane Klein, „und folge mir nach“ für Barock-
orchester (2005)]




Um sechs hoch.
In Der Dschungel >>>> das Orgelpfeifenvideo eingestellt, dann etwa dreißig Textdateien gesichert, die noch offen herumlagen, und die Löwin, die aber schon aufwar, nichtgeweckt-geweckt.
Schöne kleine >>>> Traumschiffrezension in Hamm; zwar wurmt es mich nach wie vor, daß die großen Feuilletons nach wie vor schweigen; aber zum einen steht die Buchmesse ja noch bevor, und wer weiß, ob nicht die Messebeilagen dann…
Das ist auch eine Crux mit dem Deutschen Buchpreis, daß er das s e h r frühe Erscheinen von Büchern erzwingt, und hat man‘s nicht auf die Longlist „geschafft“, sind alle Wertigkeiten verschoben; früher fieberten wir auf die Messebeilagen; nun wirken sie quasi als zu vernachlässigende Nebensache – was den Tatsachen aber vielleicht gar nicht entspricht, zumal Qualität nun mehr denn je aus dem Markterfolg beurteilt wird.
Zum anderen hatte ich das mit dem Traumschiff ja erreichen wollen: eine andere als die „nur“literarische Öffentlichkeit anzusprechen; etwas wie dieser Text von Petra von der Linde könnte ein Indiz dafür sein, daß es gelang. Achtsame Zuversicht also, jetzt, bei gleichzeitigen permanenten Stimmungsumbrüchen.
Doch der Sport tut mir spürbar gut. Mein Gewicht geht meßbar runter, Körperfett war gestern mit 18 % allerdings noch zu hoch; ich will auf zwischen 16 und 17. Meine Brotback- (und daran also die Eß-)Lust mag ich aber nicht aufgeben; die Sorge um meine Teiglinge erdet mich.
Und muß endlich diese Umsatzsteuergeschichte erledigen (hatte ein falsches Formular verwendet).
Und muß den Lexikonartikel schreiben, den ich in Auftrag bekam.
Und würd aber gern heute abend zu Norman Ohler, der in der Kurfürstenstraße sein Buch >>>> „Der totale Rausch“ vorstellt. Andererseits wird mir gleich wieder der Mops zur Betreuung gebracht, so daß ich das Fahrrad nicht nehmen könnte, und ich kann mir momentan keine Sonderausgabe leisten, auch nicht die Öffentlichen. Wenn nicht unbedingt nötig. (Es wären hin und rück 5 Euro40, was grad meinem mittleren Lebenshaltungs-Tagessatz entspricht.)
Hm.

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2 Kommentare zu Das Arbeitsjournal des Donnerstags, dem 17. September 2015.

  1. (Tr.)

    Ganzkörpertraining, 1h
    (zur „Einstimmung“ der Muskulatur
    und Vermeidung eines „exquisiten
    Muskelkater“s je nur 2 Sätze
    Wechsel aufs harte Splitting in etwa zwei Wochen
    + Aufwärmphase (Rad, 10 km, plus Step)
    75,3 kg

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