ANH zu „King Arthur“ von Henry Purcell an der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

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Ein Kommentar zu ANH zu „King Arthur“ von Henry Purcell an der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

  1. Aikmaier sagt:

    gerade komme ich aus dem king arthur der staatsoper und muss sagen: anh hat völlig recht mit seinen einwänden gegen die inszenierung. am ende wünschte ich, man hätte differenziert nur für die musik klatschen können. denn rené jacobs und orchester brillierten.
    doch das, was ich an der inszenierung klug durchdacht fand und bis zur pause noch als bewusstseinsaufnahme des kleinen jungen in der rahmenhandlung deutete (deuten wollte?), der eben seine nachkriegs-umwelt mit der arturischen legende verwebt, wie auch anders, eben das spitzte sich zum ende in eine krude mischung aus schlechtem humor für berliner (osmund!) und tatsächlich ungebrochenem pro-imperialismus zu. weder ironische brechung noch wendung ins tragische (beides wäre möglich gewesen), sondern nur die profund ungute Kontinuität zwischen dem abstürzenden kampfflugzeug des ersten zum steigenden Kampfflugzeug des zweiten teils. am ende schauten meine begleiter und ich uns ein, selbdritt fassungslos, dass 2018 so ein auf-die-bühne-bringen noch (oder wieder) möglich sei.

    A.

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