DIE WIEDERHOLUNG. Zeitschrift für Literaturkritik, Nr. 6. Herausgegeben von Jost Eickmeyer und Leonard Keidel. Mai/Juni 2018.

Mit leicht gedrosseltem Register kann die Frage so formuliert werden: Wie läßt sich angemessen über Lyrik schreiben? So „angemessen“, dass das Schreiben nicht eben lyrisch wird (sonst wäre Lyrik die einzig echte Form von Literaturkritik), aber doch sich seinem Gegenstand passgenau anschmiegt, ihn zu akzentuieren vermag? Ich biete dazu fünf Thesen, die sich – generalisierend – von „dem“ Gedicht aus auf „die“ Lyrikkritik zubewegen und die allesamt dazu dienen sollen, eine schnelle Antwort auf die soeben gestellte Frage zu erschweren.
Jost Eickmeyer, Versuchung der Lyrik, S. 7

Mit Beiträgen von Jost Eickmeyer (Editorial), Christian A. Wollin (Milo de Angelis), Julia Niebuhr (Gerhard Falkner), Alban Nikolai Herbst (Katharina Schultens) und Chiara Caradonna (Daniel Sadas).

So will womöglich im Wort des Gedichts Schrift immer noch (gesprochene) Sprache sein, oder umgekehrt: So bleibt die Sprache der Lyrik in der Schrift unbehaust.
Eickmeyer, S. 8

112 Seiten, broschiert, 13 Euro.
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