Schlagwort-Archive: Thomas Hettche

Einunddreißigstes Coronojournal, nämlich des Mittwochs, den 14. Oktober 2020. (Nachkrebstagebuch). Mit Deutschem Buch- und Monika-Rinck-Preis 2020.

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[Arbeitswohnung, 8.08 Uhr France musique contemporaine: Berio, Folks songs (1964), Dawn Upshaw] Über Jahre war ich, es mehr oder minder wegdrückend, verletzt, niemals für den Deutschen Buchpreis nominiert worden zu sein, um von Benennung auf der Shortlist zu schweigen, jetzt … Weiterlesen

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Das fünfzehnte Corona-, leider zugleich ein Abmahnjournal, nämlich am Gründonnerstag, den 9. April 2020, geschrieben. Mit Elinor Frey.

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[Arbeitswohnung, 9.55 Uhr Mécénat Musica: Elinor Frey, La Voce del Violoncello] (Zum Video siehe unten das Postscriptum)  Seltsame Zeiten. Frühling und doch immer weiter Beklemmung – sie interessanterweise nur, solange ich am Schreibtisch, also drinnen sitze. Geh ich hinaus, … Weiterlesen

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Nabokov lesen, 18: „Die Gabe“ (3). Mit einer unzeitgemäßen poetologischen Schlußbemerkung zum pädophilen Fall Gabriel Matzneffs.

  Dem wahren Schriftsteller sollten alle Leser egal sein, außer einem: dem der Zukunft, der seinerseits nur die Widerspiegelung des Autors in der Zeit ist. Die Gabe, S. 554 (Alle Zitate in der Übersetzung Annelore Engel-Braunschmidts)   Dieser ist der … Weiterlesen

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Aus Beth-al-Sâm, Fortsetzung mit Nono. Arbeitsjournal. Freitag, der 16. April 2010. Mit dem Ursprung der Welt.

6.15 Uhr: [>>>> Nono: Come una ola di fuerza y luz.] Silbern glänzten die Weiden und dunkel vor Wärme das HolzWir gossen die Milch in die Wannen zum Blut Erinnerung an >>>> Beth-al-Sâm, Bruchstücke: wie Tatzen aber weich, niemand schrie, … Weiterlesen

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Der „weiche“ Krieg im 21. Jahrhundert.

Staaten sind Systeme, Kulturräume sind Matrices. Was den Gesellschaften geschieht, geschieht den >>>> wahren Ästhetiken. Ob eines dem anderen vorhergeht, ist zweifelhaft (Thomas Hettche: „Die Kunst geht der Technologie voraus“); wahrscheinlicher ist, es handelt sich um unbewußte Wechselwirkungsprozesse. Weiters: Lebt … Weiterlesen

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ANH
POETOLOGISCHE THESEN, ERSTER TEIL
Das realistische Dilemma oder Die Menschlichkeit

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[→ Poetologische Thesen I → Poetologische Thesen III] Es gibt ein Recht des Menschen auf literarische Identifikation: auf sichWiedererkennen. Wie problematisch, letzten Endes nämlich religiös dieser Satz immer auch ist, bildet er doch ein tiefes Bedürfnis von Leserinnen und Lesern … Weiterlesen

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