Zu (12).

Wieder schwirrt mir die Idee des verborgenen Links durch den Kopf: Um tatsächlich das Geheimnis herzustellen, müßte es auch mal n i c h t da sein; andererseits kann die Kenntlichmachung von Links große Vorteile haben, so daß herauszubekommen ist, wie ich es anstelle, manche Links sichtbar zu machen, andere wieder nicht. Die Frage sollte gegenwärtig sein: „Was möchte der Autor, daß es seine Leser nicht sehen?“ So daß sie schon d e s h a l b suchen. Enttäuscht werden. Oder n i c ht enttäuscht werden, weil: Das hat man sich sowieso schon gedacht. Aber plötzlich fündig werden und den Fund genießen.

Über Alban Nikolai Herbst

https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Nikolai_Herbst
Dieser Beitrag wurde unter Litblog-THEORIE veröffentlicht. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Zu (12).

  1. ferromonte sagt:

    die idee hat mich auch lange fasziniert und tut es jetzt noch. ich hatte früher eine website, wo ich so einen verborgenen link eingebaut hatte.
    wer ihn fand, wurde zu einer seite gebracht, die ihm ein nietzsche-zitat entgegenschleuderte.
    die idee ist die des verborgenen unerwarteten unter der oberfläche (wörtlich!), wie das flüssige magma im erdinneren.
    des nicht sofort erkennbaren konfliktes unter der scheinbar harmonischen oberfläche …

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .