Archiv der Kategorie: Arbeitsjournal

Laufende, joggende Tage. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 14. Februar 2019. Darinnen Das Leben als Roman (ff): Wider historische Erbschuld. Wozu ein Amselhahn singt.

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[Arbeitswohnung, 8.17 Uhr Maderna, Dimension III] Bereits 1/2 Februar durch, kaum zu fassen. Auch dies ein Wortsinn. Das Buch, Band I, ist nun in Druck, das schnelle Hin & Her zwischen Lektorin, Verleger und mir, am Ende voller „letzter Drücker“, … Weiterlesen

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Poetik des „Ghostwritens“. Von Kjaerstad.

„Und deshalb bin ich zu Ihnen gekommen, Professor. Ich kann nämlich nicht schreiben, nur erzählen. (…) Ich will, daß Sie interpretieren, was ich sage, während Sie schreiben. Die Geschichten sind nicht so, wie ich sie erzähle, sondern so, wie Sie … Weiterlesen

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Morgentau, Mahler X (Entwurf)

Auf jedes, wenn du älter wirst legt sich ein Hauch aus morgens feuchter Bitterkeit nicht deines Sorgens, nein Es ist nichts als die Zeit die leise in sich selber birst gen Abend zum Fis-Dur des währenden Allein Nichts als ein … Weiterlesen

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TIP Berlin, 7. 2. 2019. Zu WANDERER, vorab. Von Thomas Hummitzsch.

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        Viel unnötige „Personality“, darin überproportional der blöde „Ribbentrop“ wieder, der sich mit dem „Sprachfaschisten“ ungut suggestiv zum Schulterschluß addiert, und die literarbetriebliche Grabenkämpferei – wobei er, Hummitzsch, an einer Stelle ein wahrscheinlich kluges Wahres aufblitzen läßt: … Weiterlesen

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Im Buchhandel. DAS UNGEHEUER MUSE. Gedichte.

Fester Einband mit einem Motiv von Omar Galliani Lesebändchen, 136 Seiten, 20 Euro Arco | Wien & Wuppertal, September 2018 >>>> Bestellen

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Sohnes Abend. Nach dem Morgen des Arbeitsjournals am Mittwoch, den 30. Januar 2019. Und nach miesen Träumen.

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[Arbeitswohnung, 7.38 Uhr France musique contemporaine: Messiaen, Quatuor pour la fin du temps] Wüste, ja beklemmende Träume derzeit. Sie zeugen von einer offenbar enormen Nervosität, die mit dem ersten der beiden Erzählbände, Wanderer also, zusammenhängen muß, wenngleich sie mir tagsüber … Weiterlesen

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Fahnenarbeit sowie Rückschauen, die Vorausblicke sind. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 26. Januar 2019.

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[Arbeitswohnung, 6.35 Uhr Kaija Saariaho, Petals für Violoncello und Elektronik] Jetzt wurde ich mehrmals gefragt, ob etwas mit mir nicht in Ordnung sei; sogar Parallalie sandte eine besorgte Email, weil in Der Dschungel „gar nichts“ mehr von mir zu hören … Weiterlesen

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Übergabe an Dammtor. Beginn einer Erzählung.

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Epifania. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 6. Januar 2019.

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[Arbeitswohnung, 10.12 Uhr Pergolesi, 1. Concertino G-Dur] Die Schallplatte stand mit andrem Vinyl im Hofeingang zum Mitnehmen, Händel dabei, Guldas Einspielung der Diabelli-Variationen, Konzerte Vivaldis, durchweg Aufnahmen aus der DDR in, wie ich mittlerweile gehört habe, vorzüglichen Pressungen. Die Hörerlebnisse … Weiterlesen

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Wanderer, Erzählungen I, erste Fahnen korrigieren. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 2. Januar 2019.

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            (Nach intensivstem Jahreswechsel, über den hier nichts erzählt wird. Nun aber ist fünf Tage Ruhe, die ich nutzen werde, danach vielleicht wieder Sturm.) (Sie merken’s, Freundin, ohnedies: Ich halte mich derzeit sehr zurück. Vieles … Weiterlesen

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Für das Licht. Weihnachten 2018.

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Erbarmen (ff). Statt eines Arbeitsjournales: von Zetteln übertragene Notate. Am Montag, den 24. Dezember 2018, hiermit fixiert.

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Ordnung geschaffen, endlich, auf dem völlig „überwachsenen“ Schreibtisch; teils lagen Zettel von vor fünf Jahren in den Haufen; einige Notate nicht mehr lesbar, andere marginal, doch manche wirklich zu merken. Diese:   *** … daß selbst der Liebesakt noch etwas … Weiterlesen

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Mit einer Tigerin: Wien zurück und erster Fahnendurchgang voraus. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 22. Dezember 2018. Darinnen Walter Serners Hand in einer der Grimaud.

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[Arbeitswohnung, 7.42 Uhr France musique: Bach, Goldberg-Variationen, Trio Jacob] Nun werden es also 600 Seiten sein, nachdem auch Die Orgelpfeifen von Flandern, vor allem aber die seit fünfundzwanzig Jahren nicht mehr lieferbare Langerzählung Joachim Zilts‘ Verirrungen, in kompletter Neufassung, in … Weiterlesen

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Zu den Göttern. Hier nutzt sich nichts ab.

[Arbeitswohnung, 19.42 Uhr.] Zweieinhalb Stunden Musik gehört. Ich wußte nicht, war unschlüssig, was tun, setzte mich endlich wieder einmal in meinen Musikstuhl, der in (fast) genau gemessenem Abstand von den ProAcs, und zwischen ihren Schallströmen, steht, und fing zu hören … Weiterlesen

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Heimfahrt von Säufern. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 17. Dezember 2018.

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[Arbeitswohnung, 9.12 Uhr France musique contemporaine: Alvin Curran, Improvisation] Wer da? Eiskalt im Sterbezimmer. Der Mann, der da lag, konnte sich nicht mehr bewegen. … Wortlos und ebenso plötzlich, wie sie einander umarmten, gehen sie auseinander. Wer da? Paulus Böhmer, … Weiterlesen

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