Archiv der Kategorie: Arbeitsjournal

Was ich mir nie verzeihen werde. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 23. Oktober 2018. Darinnen Carlos Kleiber und die Füße der Béart. (Die Brüste der Béart, 23.)

[Arbeitswohnung, 11.47 Uhr] „Er hat wahnsinnig gelitten von diesen Geschichten.“ Ileana Cotrubas zu Carlos Kleibers Frauen Seit sieben auf, die Grippe schwindet, übertreiben sollte ich aber noch nicht, was, wie ärgerlich auch immer, bedeutet: einstweilen weiter Sportverbot. (Ich nehme wieder … Weiterlesen

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„Forlorn!“ Statt eines Arbeitsjournales aus einer Email. Am Sonntag, den 21. Oktober 2018.

Forlorn! the very word is like a bell To toll me back from thee to my sole self! An Parallalie (mit dem ich um Beistand wegen einer italienisch gefaßten Stelle hin- und herschreibe): Ja, Keats, kann sein, stimmt. Die Energie kam … Weiterlesen

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Grippestabil, doch Cumberbatch. Ins Arbeitsjournal des Sonnabends, den 20. Oktober 2018, spricht er, von Parallalie herübergeteilt, auf Gustav Mahler Keats. Außerdem, doch erfolglos, die Volltext.

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[Arbeitswohnung, 8.49 Uhr] „Gierstabil“ hieß nicht, sondern so heißt er noch immer, Katharina Schultens′ zweiter, damals bei Luxbooks, Gedichtband; hier hingegen herrscht Grippe stabil, wobei erstens eine wie auch immer deftige Erkältung nicht wirklich eine solche, Grippe nämlich, ist und sich zweitens ihre … Weiterlesen

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La femme introuvée im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 18. Oktober 2018. Botho Strauß zu Matisse mit Michael Landmann. Die Brüste der Béart, 21.

Bei Botho Strauß finde ich, in seinen grandiosen Notaten zu Matisse, eine Art Erklärung für das, was in den Béartgedichten geschieht:     Manche Frauen verstehen es, ihr Erscheinen zu hüten. „Sie bleiben ein Bild, um nicht zu ernüchtern, um … Weiterlesen

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Grippe als Panzer der Seele. Im Arbeitsjournal des Mittwochs, den 17. Oktober 2018. (Nachgetragen abends ein Schnitterlied.)

„.. nene, analytisch gesehen bist Du grad auf ’ner Großbaustelle.“ Do, 9.05 Uhr, SMS [Arbeitswohnung, 9.17 Uhr Dumpfbackengebölke] Gestern morgen eine halbe Lexotanil, weil die Depression nicht wich, da ging’s schon besser: Langsames, aber stetes vormichhinArbeiten, in das sich nun … Weiterlesen

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Verirrt durch die Nacht. Im Rückschau-, nämlich vierten Franfurtmainer Messejournal. achtsam geschrieben im ICE.

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Bewundernd geht mein sorgsamer Blick, der, müde noch zudem, über die Füße der neben mir, andergangseits, sitzenden Frau hin; sie ist zum Weiterschlafen, was auch ich grad noch tat (ist zu schlafen eine Aktion?), aus ihren Chucks geschlüpft, das hauchdünne … Weiterlesen

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Im Buchhandel. DAS UNGEHEUER MUSE. Gedichte.

Fester Einband mit einem Motiv von Omar Galliani Lesebändchen, 136 Seiten, 20 Euro Arco | Wien & Wuppertal, September 2018 >>>> Bestellen

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Das dritte Frankfurter Messejournal. Am Freitag, den 12. Oktober 2018.

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[Schreibtisch hinter der Brücke, 7.10 Uh] Wir trennten uns nachts noch vor elf; sie radelte zu ihren Gastgebern heim, ich flanierte über die Brücke ins Sachsenhäuser Quartier. Der Main glitzerte, ja funkelte wie einst, da ich zum ersten Mal seit … Weiterlesen

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Das zweite Frankfurter Messejournal. Am Donnerstag, den 11. Oktober 2018.

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[Schreibtisch hinter der Brücke, 7.20 Uhr] Die Auseinandersetzung um die Béartgedichte >>>> geht weiter, nachdem sich erst >>>> auch Aikmaier, danach, am Abend und seinerseits poetisch, >>>> Bruno Lampe eingeschaltet haben, und geht tatsächlich um das durch die Béartgedichte angeblich oder tatsächlich … Weiterlesen

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Nebel in Halle. „Zur Buchmesse, auf!“ So riefen soeben, am Morgen des Mittwochs, den 10. Oktober 2018, des Schlummernden Blicke im wie ins Frankfurter Messejournal No.1 dieses Jahres.

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[ICE 1638 Sprinter, Berlin-Frankfurt am Main. 7.19 Uhr] Ungeheures Gedicht, das mich jetzt wirklich dazu brachte, auch meinerseits zu schreiben, anstelle weiterzu- …. nun –schlafen tatsächlich n i c h t; die Nacht ist hart gewesen, ein Bauchkrampfanfall, der Schmerz flaut hier im Zug … Weiterlesen

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Die verlorene Oris im Arbeitsjournal des Montags, den 8. Oktober 2018. Zwei Tage vor der Messe. Darinnen zu einem Vorwurf Sabine Schos gegen den neuen Entwurf der Béart.

  Indem die Vergangenheit durch die Gegenwart reflektiert wird (nostalgica), bringt sie eine kreative Utopie hervor (utopica); die Sehnsucht nach dem Bekannten wird zum Vehikel für das Mögliche (futura) durch das Medium der Entfernung (lontananza).“ Salvatore Sciarrino, z.n.>>>> dort. [Arbeitswohnung, … Weiterlesen

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Zu den neuen Erzählbänden, zur Béart. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 6. Oktober 2018. Vier Tage vor der Messe. Mit Maurice Ohana, Konstantin Wecker, fälschlich Gottfried Benn, in Wahrheit indes Conrad Ferdinand Meyer: Denn auch so geht Erlösung.

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[Arbeitswohnung, 5.50 Uhr france musique contemporaine: Maurice Ohana, Miroir de Sapho] Welch ein schöner Titel, Saphos Spiegel, dieses kleinen Musikstücks Ohanas, dem heute früh eine Aufmerksamkeit des französischen Senders gilt. Auch für einen Gedichtband wäre es ein wunderbarer Titel, der … Weiterlesen

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Die Psyche verhauen. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 4. Oktober 2018. Darinnen Die Brüste der Béart, 19 (Entwurf der No XXI/Auszug).

[Arbeitswohnung, 7.45 Uhr Britten, 7 Sonetts of Michelangelo op.22] Mit dieser Musik war ich aufgebrochen, mit ihr, gleichsam, komme ich zurück. Wobei ich den Rahmen der Arbeitswohnungstür tatsächlich gestern nacht, also heute, um halb eins durchschritten habe. Schon auf der … Weiterlesen

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Die Köpfung der Champagnerflaschen. Das Hamburger Arbeitsjournal des Mittwochs, den 3. Oktober 2018. Nach ausgedehntem Morgenregen und weiter mit Heinz Helle.

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[Magnolien- und Kaminraum, Alstererker, 8.50 Uhr] Es ging bis abends nach 22 Uhr, dann trat, nach einem kommoden Nachtspaziergang am Ostufer der Binnenalster, Ruhe in der Villa ein. Die Luft herbstlich feucht, es hatte über den Tag immer wieder geregnet; … Weiterlesen

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Wer auf Surtsey steht. Das Arbeitsjournal des Dienstags, den 2. Oktober 2018. Mit Jan Kjærstad, Heinz Helle, García Marquez, Christopher Eckers Fahlmann.

So sollte Literatur sein, in den Alltag, das Leben hineinsickern, herannahen wie ein Flüstern im Ohr, wenn man an einem Ladentisch sei- ne Einkäufe bezahlt. Jan Kjærstad, Das Norman-Areal [Arbeitswohnung, 6.17 Uhr Erster Latte macchiato, auf seit 5.50 Uhr David … Weiterlesen

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