Archiv der Kategorie: Arbeitsjournal

Im Buchhandel. DAS UNGEHEUER MUSE. Gedichte.

Fester Einband mit einem Motiv von Omar Galliani Lesebändchen, 136 Seiten, 20 Euro Arco | Wien & Wuppertal, September 2018 >>>> Bestellen

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Fahnenarbeit ff. Das Arbeitsjournal des 21. Augusts 2019.

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[Arbeitswohnung, 10.28 Uhr Brahms, Zweites Klavierkonzert] Geradezu pünktlich, gerade war ich damit fertig geworden, die Belege zuzu- und nach Datum zu ordnen, kamen aus Wien die von der Lektorin korrigierten Fahnen des zweiten Erzählbandes, in die sie meine vorausgegangenen Korrekturen … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Montags, den 19. August 2019.

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[Arbeitswohnung, 8.10 Uhr Uuno Klami, Seebilder (1928/30)] Eine aufgeregte Woche ist das gewesen, bis gestern; wobei der Sonntag „eigentlich“ der erste Tag einer Woche ist, gemäß Gen. 1, 2-3. Tatsächlich war ich mit Béart XXIV bereits am Sonnabend fertig, las … Weiterlesen

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„sanften, Dich wiegenden Netzen“: Walzer. Die Brüste der Béart XXIV (Entwurf der Fortsetzung ff: zur Coda). Die Brüste der Béart, 33.

Ganz fertig bin ich noch nicht. Erst einmal baute ich nachträglich in die Anfangsstrophen die anatomische Beschreibung des Ohrs ein, um der auf der einen Seite erotisch-konkreten Szene, andererseits den mythischen Bezügen eine fachlich-nüchterne, sozusagen pragmatische Erdung zu geben. Allerdings … Weiterlesen

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Ohren ff. aus: Die Brüste der Béart XXIV (Fortsetzung: Formarbeit). Die Brüste der Béart, 32.

Es kommt, liebste Freundin, immer der Moment, daß mir der freie Vers „zu wenig“ ist, zu wenig unter ein Formgesetz gestellt, das ich einfach auch deshalb zu meistern habe, weil meine Lektüreerfahrungen immer dort erschauerten, wo mir aus der strengsten … Weiterlesen

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Ohren. Die Brüste der Béart XXIV (Entwurf des Anfangs). Die Brüste der Béart, 31.

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(Lyrische Erzählung eines Liebesaktes, den der Mann durch nichts anderes als die zärtliche Konzentration auf ein Ohr der Frau zu ihrer Erfüllung bringt – mehr Gesang über Liebeskunst, aber, als ein Gedicht.)   Ohren, Béart oh! die Ohren, hier ruht … Weiterlesen

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Fahnenarbeit an den Wölfinnen. Das weit überfällige Arbeitsjournal des Sonntags, den 11. August 2019. Darin im Rückblick Wien: auch mit einem Uhrmachermeister, wie Meister-ja-überhaupt, zum Beispiel Zaderatzsky. Sowie Melancholie.

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[Arbeitswohnung, 9.23 Uhr Vsevolod Zaderatsky, 24 Präludien & Fugen] Ich habe hier für – Sie werden es, Freundin, gemerkt haben – längere Zeit nicht geschrieben, schreiben nicht können, in Wien des Schlußlektorates der „Wölfinnen“ halber, einem erfüllenden, aber mir zugleich, … Weiterlesen

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Erste Improvisation: In der Frühe (für E.)
Ramirer & Herbst, Wiener Schüttau, 27. Juli 2019.

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[Fotografien (©: Christoph Haacker, Arco Verlag]       Vorlesen …     … und gleich … … ohne eine Probe: aus:       Wie wird dies erst werden, wenn wir im Wortsinn eingespielt sind! So beglückt auf dem … Weiterlesen

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Zum Tod Werner Söllners (10. November 1951 – 19. Juli 2019). Anstelle eines Nachrufs.

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  Er ist, was er sucht, was nicht bleibt – ein Teil von der Kraft, die ihn treibt. Elblauf (1988) 1 Die bunten Fähnchen sind alt geworden Daß wir die Geschichte waren, du schriebst‘s Was blieb außer Stoff, der nun … Weiterlesen

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Ein sehr guter

>>>> G r u n d, hier zur Zeit nicht zu schreiben. ANH, z.Zt. Wien (zum Lektorat von Wölfinnen, Erzählungen II, >>>> bei Septime)

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Hochzeitsarbeit (1). Das Erstimpressionsjournal vom 12. Juli 2019.

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11. Juli 2019, Bendinat:   Angekommen …           … und eingestimmt.                         *** Danach zum Ort der Zeremonie, Begehung: Castell son Claret  

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Das Vorreisejournal des Mittwochs, den 10. Juli 2019. Worinnen Ragna Schirmer Alfred Schnittke spielt.

[Arbeitswohnung, 19.17 Uhr Schnittke, Violakonzert] Ein Ritt durch die Abgründe und Höhen menschlicher Gefühle. Alfred Schnittkes 1986 uraufgeführtes Bratschenkonzert gehört zu dem Schönsten, das je für dieses Instrument geschrieben wurde. Niklas Rudolph Zusammenpack- und Erledigungstag. Dennoch morgens noch drei kleine … Weiterlesen

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Arbeitsjournal mit Knöchelläsion. Sonnabend, den 6. Juli 2019.

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[Arbeitswohnung,10.15 Uhr] Seit halb sechs auf – nicht disziplin-, sondern schmerzeshalber. Es ist wirklich ärgerlich. — Gestern vormittag, Schönhauser Allee-Arkaden, ich auf der Rolltreppe, will überholen, bleibe an einer Stufe mit der Schuhspitze hängen und stürze. Klar, ich fing mich … Weiterlesen

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Aeolia lebt: Stromboli. Als Eingang des Arbeitsjournales des Donnerstags, den 4. Juli 2019, darinnen auch von Friedrich wieder erzählt wird, also als FAE3. Dazu ein paar Sätze zur Nahrung und zur Körperlichkeit überhaupt, nämlich des poetischen Geistes, den nur die „Krähen“ stören, über die im Postskriptum mit der Stimme Marcel Inhoffs auch „Faust“ spricht

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und jeder erstarrte, nur nicht das Beben ̶ Alles warf den Kopf ins Knistern Ein Glas zerschellte hinterm Ausschank Die Vitrine ward kräuslig, matt, momentlang Krinoline, deren blindes Stahlband sich entspannte, was den Kegel des Bergs, ihn anzuheben momentlang verschmalte … Weiterlesen

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Der Blüte Syriens
Friedrich Anderswelt . Europa | FAE2

Als Arbeitsjournal infolge der Nacht vom Sonntag, den 30. Juni, auf Montag, den 1. Juli 2019.

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[Arbeitswohnung, 6 Uhr] Nachdem er in Brindisi aus politischen Gründen seine zweite Frau, die vierzehnjährige Isabella von Brienne, geheiratet hatte, habe er nicht mit ihr die Hochzeitsnacht verbracht, sondern, derweil das Mädchen in einer Kemenate des Castellos d’Oria ausharren mußte … Weiterlesen

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