Archiv der Kategorie: Arbeitsjournal

Verschmähungsgift nach Tagtresor. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 16. August 2018. Tücke der Rundmails.

[Arbeitswohnung, 7.35 Uhr France Musique contemporaine: Gabor Viragh, Metamorphosis] Zugegeben, es ist peinlich. Ich hatte eine Rundmail verfaßt, die brieflich zu der Werkschau des 9. Septembers einlud, ilb 2018, und in der Titelzeile aber nicht aufgepaßt: von einem Tages-Safe geschrieben … Weiterlesen

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Erschütterung der Salome. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 12. August 2018. Zu Asmik Grigorian.

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  Trainingspause heute. [Fotos (©: 3sat, Filmmitschnitt] Also statt des Sports gleich morgens Salome, Richard Strauss, Salzburg 2018: Erschütternd durchdringt Asmik Grigorian sogar das harte Konzept Romeo Castellucis und Franz Welser-Mösts so intellektuelles wie kalkuliertes Dirigat; sie, Salome, ist, abgesehen … Weiterlesen

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Verschiebungen… Das Arbeitsjournal des Montags, den 6. August 2018.

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[Arbeitswohnung, 8.45 Uhr Michael Wollny, Schubertiaden] … m e i n t, also „Verschiebungen“ meint, daß sich meine lange Zeit fast ritualisierter Abläufe komplett umgeschichtet hat. Ob es „nur“ an den Medikamenten liegt oder eben auch daran, daß ich neuerdings auf nächtliche Hitze anders … Weiterlesen

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Das Laissez-faire des Genies. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 4. August 2018.

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[Arbeitswohnung, 8.37 Uhr Ein Brot im Ofen] Ich bin zur Zeit schlichtweg mit nichts beschäftigt, das (m)ein Leser:innenpublikum interessieren könnte oder auch sollte – abgesehen selbstverständlich von der Fahnenarbeit am Ungeheuer Muse, das nun wirklich Gestalt annimmt und noch in … Weiterlesen

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Diu hōha Gezīt ODER Der Pastor. Im Arbeitsjournal des Montags, den 23. Juli 2018.

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[Arbeitswohnung, 7.22 Uhr Vincent Peirani, Livng Being II: Night Walker] Dies also war es, womit ich in den vergangenen Wochen immer wieder zu tun hatte, ohne es schon sagen zu wollen, – was ich „Arbeitsaufträge“nannte (in der Tat sind’s nämlich … Weiterlesen

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Die vitale Eitelkeit. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 15. Juli 2018. Darinnen erstmals Panaït Istrati erwähnt wird.

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[Arbeitswohnung, 7.40 Uhr Giordano, Andrea Chenier] Seit sechs auf, wie momentan jeden Tag. Wobei ich neuerdings fast immer schon um drei für eine halbe Stunde wache – ich fürchte, eine Nebenwirkung zweier meiner arteriocurativen Medikamente; sowohl Atorvastatin als auch Pantoprazol … Weiterlesen

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Til Schweiger küssen. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 10. Juli 2018.

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[Arbeitswohnung, 7.20 Uhr] Daß mir Schweiger gefällt, ich den Grund fürs beliebte Schweiger-Bashing in keiner Weise verstehen kann, schrieb ich bereits andernorts, zerstritt mich sogar einmal fast mit einer Geliebten, mit der ich eines meiner (wenigen) Theaterstücke realisieren und ihr … Weiterlesen

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Erdhalme, hymnisch. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 7. Juli 2018.

[Arbeitswohnung, 5.31 Uhr Karl Amadeus Hartmann, Erste Sinfonie Versuch eines Requiems nach Worten von Walt Whitman] And who has made hymns ft for the earth? for I am mad with devouring ecstasy to make joyous hymns for the whole earth. … Weiterlesen

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Die endosmose Poetik ODER Das Schattenbild der Dinge. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 5. Juli 2018.

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[Arbeitswohnung, 6.15 Uhr Händel, Dettinger TeDeum] Um kurz vor halb fünf eine Whatsappnachricht der Contessa: „Hab Dir einen Interviewtext geschickt; schaust Du bitte mal drüber?“ – Was ich von fünf Uhr an bis eben getan habe. Vorher, gestern nacht noch, … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Montags, den 2. Juli 2018

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[Arbeitswohnung, 6.35 Uhr Honegger, Le Roi David] Das Wochenende vor allem  mit Auftragsarbeiten gefüllt, Entwürfen, Lektoraten, einem Exposé, doch auch schon mal die ersten von Elvira M. Gross durchgesehenen und mit enorm vielen Anmerkungen versehenen Erzählungen angeschaut. Bevor wir da … Weiterlesen

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Anstelle eines Arbeitsjournales eine Verführung zum Abend.

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Zum, quasi, Abschluß des Sonnabends, den 30. Juni 2018:

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Askese als Rausch: Körperwerkstatt (2,2). Nämlich das Krankenhaus- und weniger Arbeitsjournal des Donnerstags, den 28. Juni 2018.

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[Jüdisches Krankenhaus Berlin Aufenthaltsraum, 5.31 Uhr] Wenn es mich so frühmorgens an das Zenbook treibt, ist es besser, mich zwischen den Stationen aufzuhalten, dort, wo es den Aufenthaltsraum gibt, anstelle daß meine Tipperei meine Mitliegenden im letzten Schlafen störte. Um … Weiterlesen

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Skelett im Wandschrank ODER Aus einer Körperwerkstatt wieder. Das Arbeitsjournal des Dienstags, den 26. Juni 2018, noch v o r der kleinen Operation.

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[Jüdisches Krankenhaus Berlin Haus B, St.3, Aufenthaltsraum, 5.52 Uhr] Sehr schön – hingegen hier, wegen der schlierigen Spiegelung auf dem Bild, nur einigermaßen – ist eines der alten, diskret sanierten Gebäude zu erkennen. Ich habe mein Vierbettzimmer bereits verlassen, hätte … Weiterlesen

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Bevor ich einfahr. Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 24. Juni 2018.

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[Arbeitswohnung, 18 Uhr Radio France contemporaine: Tradit Normandie, Trois fois du pied] Quasi unentwegt seit sechs Uhr am Schreibtisch. Wichtig war, selbstverständlich, die Patientenverfügung; bei Hirnschädigung auf keinen Fall lebenserhaltende Maßnahmen; dazu Bereitschaft zur Organspende erklären. Sollte ich sterben, sollen … Weiterlesen

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„Zukeller“: Bitternotat statt Arbeitsjournal. Sonnabend, den 23. Juni 2018.

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[Arbeitswohnung, 7.30 Uhr] Der Frankfurtmainer Aufenthalt wurde dann bitter, nachdem er zuvor traurig gewesen war, ich aber handeln, einer anderen Trauer auffangen konnte; handeln zu können macht es mir stets weniger schwer, auch dann, wenn die Bilder in mir sprudeln, … Weiterlesen

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