Archiv der Kategorie: Arbeitsjournal

Mit dem moralischen Imperativ aller Kunst. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 25. April 2018. Darinnen Ulrich Becher, verletzt indes, am Rande.

[Arbeitswohnung, 6.25 Uhr France musique contemporaine: Luigi Ceccarelli, Birds for bass and magnetuc tape] Das beschäftigt mich seit gestern abend sehr. Empfahl einem befreundeten Kollegen, sich u-n-b-e-d-i-n-g-t Bechers Murmeljagd (ich bin jetzt auf S. 510) zu besorgen, er werde zu lesen nicht … Weiterlesen

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Welch ein Buch! Nach der Halbzeit zu Ulrich Bechers Murmeljagd, ff. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 22. April 2018. Schon jetzt eine Hommage.

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[Arbeitswohnung, 8.38 Uhr Jarrett, Wien 1991] Dieses Konzert ist dabei, zu den mir liebsten Jarretts überhaupt zu gehören, aufgenommen 1991 in Wien. Nachdem meine CD nun zum dritten Mal abgetastet wird und sich die ProAcs auf sie eingeschwungen haben, das … Weiterlesen

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Zu Schwarzweiß abermals. Abermals zu Ulrich Becher. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 20. April 2018. Darinnen er, der Dichter, erzählt, was er gar nimmer möchte.

[Arbeitswohnung, 10.22 Uhr Jarrett, Bremen 1973] Höre mich gerade durch meine sämtlichen Jarrettaufnahmen am Stück durch, allerdings nicht chronologisch, sondern so durcheinander durch die Zeiten springend, wie sich die CDs halt greifen – ja, diese, nicht die auf der Musik-FP … Weiterlesen

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Waisenmädchenhaar. Aus Frankfurtmain das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 18. April 2018. Mit Ekkehard Faude im Nebenbei. Darüber das Licht Ulrich Bechers.

[Roter Tisch, 9.20 Uhr] Seit einem Viertel nach fünf auf, Café Crème – und gleich die allfällige Rezension zu Ekaterine Togonidzes Einsame Schwestern geschrieben, zu der ich, nachdem ich nun Ulrich Bechers Murmeljagd begonnen, kaum noch gekommen – so sehr … Weiterlesen

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Musen & Dionysisches Schicksal: Zum neuen Gedichtband. Im Arbeitsjournal des Montags, den 16. April 2018. Mit Ulrich Bechers Kurz nach 4, einem Briefwechsel und dem wahren Paganen. Busonis Faust dazu.

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[Arbeitswohnung, 5.30 Uhr Busoni, Doktor Faust] An die Herzogin von Parma hatte ich schon denken müssen, Busonis erwachsenere, Faust II angemessene Gretchenfigur, als meiner Lektorin und mein die „Muse“ thematisierender Briefwechsel hin- und hergingen; Elvira faßt die Figur übergeschlechtlicher als … Weiterlesen

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Noch aus Schaffhausen. Das Arbeitsjournal des 14. Aprils 2018. Darinnen am fallenden Rhein, oben auf dem Munot, sowie im Kaisersaal des Klosters Rheinau. Mit einem großen Danke.

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[Best Western Plus Schaffhausen, 101 6.11 Uhr] Wie gerne bin ich in der Schweiz! Schon bezeichnend, wie wohl ich mich in diesem Land fühle, obwohl es doch heißt, „man“ sei hier als Deutscher nicht so arg beliebt – was für … Weiterlesen

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Aus Singen und von Hohentwiel. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 13. April 2018. Weiter geht es nach Rheinau, zuvor indes zu den Fällen.

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[Holiday Inn Singen, 414]   Ich habe etwas ausprobiert. Der Raum war – obwohl gestern in dem doch recht kleinen Ort Singen vierzehn Lesungen parallel stattgefunden haben sollen – sehr gut gefüllt. In den freilich ebenfalls nicht großen Saal des … Weiterlesen

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„sich erinnern“: Zur Sprache und zur AfD. Im Arbeitsjournal des Mittwochs, den 11. April 2018. Darinnen auch „Die LINKEN“.

[Arbeitswohnung, 6.09 Uhr] Nachdem ich gestern, meines wirklich großen Ärgers, ja Ekels halber ein paar bei Youtube dokumentierte Debatten zur deutschen Sprache, meiner, sah, mich tatsächlich auch hin- und hergerissen fühlte, ob Deutsch als Landessprache im Grundgesetz festzuschreiben sei, und zwar … Weiterlesen

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Simone Voodoo-uoK, Mitgliedin des Bundestags. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 10. April 2018. Also zu den Kulturmaschinen, auferstanden aus Ruinen. Dazu eine Altersprosa.

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[Arbeitswohnung, 6.38 Uhr] Seit zehn nach fünf auf und korrespondierend nunmehr schon vor dem zweiten Latte macchiato, weiß ich im Moment nicht, ob ich permanent auf- und durchlachen oder mir das nicht vorhandene Haar raufen und losheulen, allerdings wölfisch, soll. … Weiterlesen

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Rasend und gischtend sprudelt Facebook durch im Fiebertraume aufgerissene Schleusen. Das Arbeitsjournal des Montags, den 9. April 2018. Darinnen Ulrich Bechers dritte New Yorker Nacht.

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[Arbeitswohnung, 7.02 Uhr] Das war heftig gestern; als ich dann darniederlag und träumte, derweil das Fieber anstieg, öffnete sich eine so furiose wie rasende Schachtelwelt; ich weiß gar nicht, ob ich sie noch zusammenbekomme. Morgens, also noch vor dem Training, … Weiterlesen

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Ausge(k)nockt. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 7. April 2018. Darinnen noch einmal Peter H. Gogolins Mann, der den Regen fotografierte.

[Arbeitswohnung, 5.55 Uhr Noch fastSchwärze draußen, der Amselhahn singt ins sich hebende Dämmern.] Erster Latte macchiato, erster Morgencigarillo. Weil ich einsam bin, Plácido. Einsam wie alle Geschichtenerzähler. Fließt das Blut, fließt das Geld. Gogolin, Regenfotograf 261, 312 Da habe ich … Weiterlesen

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Gleichsam über Nacht. Krokusse im Arbeitsjournal des Mittwochs, den 4. März 2018.

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[Arbeitswohnung, 16.13 Uhr] Es war der Frühling-selbst, der mich rief, offenbar.  Es kam mir vor, als wären diese Krokusse rein über Nacht aus der Erde gekommen. Also. Zum ersten Mal seit einem Jahr wieder gelaufen, und selbst da hatte ich … Weiterlesen

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„Bildungsnarzissmus“ & Oxytocin. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 3. April 2018.

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[Arbeitswohnung, 8.39 Uhr France muique contemporaine: Gerard Peson, Blanc mérité] Gestern quasi durchgearbeitet; erst war mein Essay zu Schultens endlich fertigzustellen, also zu ergänzen, aber auch zu revidieren, dann schrieb ich meine Besprechung der neuen Falstaffinszenierung Mario Martones an der … Weiterlesen

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Schultens‘ Feuer, Der untote Schwan. Zur Rhythmisierung: Aus dem Entwurf des Essays (3).

(…) Bei Schultens brennt die Angst im Tal sogar a b. – Überhaupt ist dieses Gedicht, „Kali“, wahrscheinlich eines der intensivsten des gesamten Bandes: a. lass ihn stufe um stufe diesen hang zum meer absteigen sich seine weißen beine zerren bis … Weiterlesen

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Die fließende Seele der Stadt. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 31. März 2018. Weiter zu Peter H. Gogolins Regenfotografen.

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[Arbeitswohnung, 7.04 Uhr Janáček, Auf verwachsenem Pfad] Die Weidenzweige treiben aus, die Kätzchen stehn schon seit Grün-:ecco!-donnerstag, auch wenn uns Bruno Lampes Empfehlung anderswohin führt (oder war es ein leicht genervter Ratschlag, um nicht auch das noch verlinken zu müssen?), nur … Weiterlesen

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