Archiv der Kategorie: POETIKzurMUSIK

Unter dem Primat des Klangs. Von Alexander Dick zu Robert HP Platz‘ viertem Streichquartett mit Elektronik und hoher Stimme auf zwei Gedichte ANHs.

Wobei Julia Wischniewskis berührender Sopran das Attribut „astral“ verdient. Der Obertonreichtum, die brillante, glasklare Tongebung in der Höhe haben etwas überirdisch Schönes. Alban Nikolai Herbsts zwei vertonten Gedichte könnten in ihrem transzendenten Duktus keine bessere klangliche Entsprechung finden. Die gesamte … Weiterlesen

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Heute abend in Badenweiler. Robert HP Platz, „Strings“ für Streichquartett, Sopran und Elektronik nach Gedichten von Alban Nikolai Herbst aus „Der Engel Ordnungen“.

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„Ein geheimer Meister“: Portrait des Musikermalers, Bach-Interpreten und -Transcripteurs David Ramirer. Die „Ricercar-Variationen“ bei Faustkultur.

      >>>> D o r t.          

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Meine Angst vor dem Tod,

eine existentielle Angst, besteht – egal ob bei einem freigewählten, aus eigenem Entschluß herbeigeführten oder einem aufgrund von Krankheit oder unfallshalber – allein darin, keine Große Musik mehr hören zu können, wenn ich gestorben sein werde: nie wieder es zu … Weiterlesen

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Wie eine Offenbarung klingenden Lichts

Kopatchinskaja-Petrenkos Violinkonzert von Schönberg der Berliner Philharmoniker des 9. März 2019


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[Live gesehen und gehört in der Digitalen Konzerthalle der Berliner Philharmonie]         Das, ja, beinahe Wunder dieses Abends war nicht, mit welcher Innigkeit und Leidenschaft Kirill Petrenko, designierter neuer Chef der Berliner Philharmoniker Pjotr Tschaikowskis ihm ausweislich … Weiterlesen

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Der katastrophische Groove: Bartolomey/Bittmanns Dynamo. Bei Faustkultur von Alban Nikolai Herbst.

          Bei >>>> Faustkultur. . . . (Siehe auch >>>> dort.)

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Was ich mir nie verzeihen werde. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 23. Oktober 2018. Darinnen Carlos Kleiber und die Füße der Béart. (Die Brüste der Béart, 23.)

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[Arbeitswohnung, 11.47 Uhr] „Er hat wahnsinnig gelitten von diesen Geschichten.“ Ileana Cotrubas zu Carlos Kleibers Frauen Seit sieben auf, die Grippe schwindet, übertreiben sollte ich aber noch nicht, was, wie ärgerlich auch immer, bedeutet: einstweilen weiter Sportverbot. (Ich nehme wieder … Weiterlesen

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Erschütterung der Salome. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 12. August 2018. Zu Asmik Grigorian.

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  Trainingspause heute. [Fotos (©: 3sat, Filmmitschnitt] Also statt des Sports gleich morgens Salome, Richard Strauss, Salzburg 2018: Erschütternd durchdringt Asmik Grigorian sogar das harte Konzept Romeo Castellucis und Franz Welser-Mösts so intellektuelles wie kalkuliertes Dirigat; sie, Salome, ist, abgesehen … Weiterlesen

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Meines Sohnes erster Rap-„Release”: B L Ü T E N S T A U B . Von Dazou & Cazo.

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Youn Sun Nah macht weiter ODER Von dem schönen Kommerz.

Ja, ich bin enttäuscht, fast ein bißchen verärgert. Dabei wird der Anlaß, die neue, bei ACT erschienene CD She moves on die allermeisten Hörer:innen erfreuen. Also lassen Sie sich von mir bitte nicht abhalten, sie zu erstehen und gerne auch … Weiterlesen

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So streifen junge Kater

[Geschrieben für >>>> Faustkultur. Dort erschienen am 6.11.2017] Balladen erzählen in knapper und konzentrierter Form eine Geschichte, die szenisch dargeboten wird: Häufig treten in einer Ballade mehrere Sprecher auf; Teile der Handlung werden dialogisch in wörtlicher Rede wieder- gegeben. (…) … Weiterlesen

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Was darf ein Genie ODER Die Nobilitierung des beleidigten Kleinbürgertums ins Kunstrichterwesen. Clemens Setz besucht für ZEITonline Keith Jarretts Wiener Konzert.

Keith Jarrett, 2003 Bildquellen: >>>> wikipedia/>>>> Olivier Bruchez Der Herr Clemens Setz durfte für ZEITonline in den >>>> Goldenen Saal zu Keith Jarrett. Da wäre auch ich gern gewesen. Und wie ein kleiner Junge nimmt Setz Platz: „Ich war aufgeregt.“ … Weiterlesen

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Leszek Możdżer & Friends: Sangbarkeit und Rasanz. Jazz in der Berliner Philharmonie Nr. 3.

[Geschrieben für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dort erschienen am 30. November 2015] … und wie das schon losgeht! Ein rasend-rasantes Klaviersolo leitet Możdżers gleich danach sehr lyrisch werdende CD ein – keines des Jazz, sondern fest notiert von Witold Lutoslawski, … Weiterlesen

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Aufbruch und Ernüchterung: Anoushka Shankars Land of Gold. Deutsche Grammphon 2016.

Es ist eine Reise an einen Ort, den man Heimat nennen kann, einen Ort der Sicherheit, der Geborgenheit, der Ruhe. Die Reise steht auch für eine innere Suche. Wir alle unternehmen sie, um inneren Frieden, Wahrheit und Wertschätzung zu finden … Weiterlesen

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Sibelius‘ Siebte.

Nicht die berühmte fünfte, sondern diese hier ist seine vollendetste und eine der vollendetsten Sinfonien überhaupt unserer an sinfonischen Vollendungen tatsächlich unvergleichlich reichen europäischen Kultur. Man verzeihe mir den logisch unmöglichen Superlativ. Er enthält ein Moment dieses Musikwerks selbst: nämlich … Weiterlesen

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