Sie mißinterpretieren. Absichtlich. Die „schönen Stellen“ waren nicht genannt, damit sich einer brüste – ich habe das im übrigen auch wirklich nicht nötig-, sondern um zu zeigen, wie schade es ist, daß der Film insgesamt mißlang. Daran hat meine Ausführung keinen Zweifel gelassen. Dennoch gibt es gelungene Momente, sogar über weite Strecken: aber wenn Sie die drei Feldherren im Amphitryon mit Laien besetzen, geht Ihnen die gesamte Aufführung schief, auch wenn alles hinterher großartig wird.
Übrigens weiß ich ja, wer sich hinter Ihnen verbirgt. Sie legen immer wieder eine Fährte, die anzeigt, aus welcher Ecke da mit moralisierendem Auswurf gehustet wird: anonym, wie wir das von Ihnen gewohnt sind.
„Sie mißinterpretieren. Absichtlich.“ – „…bin ich mir über den ästhetischen, theoretischen Stellenwert meiner Arbeit in der Nachmoderne ausgesprochen bewußt. ]“ … drum nehm` ich Sie, großer Dichter,
beim geschriebenen Wort –
anstatt mich in Ihre jeweilig wechselnde Meinung einzufühlen.
Und da Sie – wie Sie schreiben – von mir was „gewohnt“ sind,
Sie überdies seit Ihrer „Verwirrung des Gemüts“ meine wechselnden Erscheinungsformen kennen, Sie außerdem meine gleichbeleibende ID oder IP feststellenkönnen und ich aus purerLust Spuren lege …
bin ich für Sie n i c h t „anonym“ …
Lachend
mit guten Wünschen
für ein 2006 ohne „Kanonen auf Spatzen“
„Allen`s […] Matchpoint hat gute Momente“ Rühmte der Konzertliebhaber
sich kunstkennerhaft
vor dem Komponisten brüstend:
„Ihr Stück hat wirklich
einige hervorragende Stellen,
das muß ich schon sagen.“
Antwortete süffisant lächelnd der Komponist:
„Nennen Sie mir die Stellen,
ich schneide Sie Ihnen raus
und überlasse sie Ihnen
als Muster ohne Wert.“
Sie mißinterpretieren. Absichtlich. Die „schönen Stellen“ waren nicht genannt, damit sich einer brüste – ich habe das im übrigen auch wirklich nicht nötig-, sondern um zu zeigen, wie schade es ist, daß der Film insgesamt mißlang. Daran hat meine Ausführung keinen Zweifel gelassen. Dennoch gibt es gelungene Momente, sogar über weite Strecken: aber wenn Sie die drei Feldherren im Amphitryon mit Laien besetzen, geht Ihnen die gesamte Aufführung schief, auch wenn alles hinterher großartig wird.
Übrigens weiß ich ja, wer sich hinter Ihnen verbirgt. Sie legen immer wieder eine Fährte, die anzeigt, aus welcher Ecke da mit moralisierendem Auswurf gehustet wird: anonym, wie wir das von Ihnen gewohnt sind.
„Sie mißinterpretieren. Absichtlich.“ – „…bin ich mir über den ästhetischen, theoretischen Stellenwert meiner Arbeit in der Nachmoderne ausgesprochen bewußt. ]“ … drum nehm` ich Sie, großer Dichter,
beim geschriebenen Wort –
anstatt mich in Ihre jeweilig wechselnde Meinung einzufühlen.
Und da Sie – wie Sie schreiben – von mir was „gewohnt“ sind,
Sie überdies seit Ihrer „Verwirrung des Gemüts“ meine wechselnden Erscheinungsformen kennen, Sie außerdem meine gleichbeleibende ID oder IP feststellenkönnen und ich aus purerLust Spuren lege …
bin ich für Sie n i c h t „anonym“ …
Lachend
mit guten Wünschen
für ein 2006 ohne „Kanonen auf Spatzen“
bgl