Archiv der Kategorie: Hauptseite

Mit dem moralischen Imperativ aller Kunst. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 25. April 2018. Darinnen Ulrich Becher, verletzt indes, am Rande.

[Arbeitswohnung, 6.25 Uhr France musique contemporaine: Luigi Ceccarelli, Birds for bass and magnetuc tape] Das beschäftigt mich seit gestern abend sehr. Empfahl einem befreundeten Kollegen, sich u-n-b-e-d-i-n-g-t Bechers Murmeljagd (ich bin jetzt auf S. 510) zu besorgen, er werde zu lesen nicht … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Arbeitsjournal, Hauptseite, Kulturtheorie | 11 Kommentare

III, 374 – „b-moll“

Immer mehr im Sog der Versicherungsbedingungen, in diesen über zweihundert Seiten, in denen es um alles geht, was einem Menschen passieren kann, der Geld, Reichtum und Besitz hat und wahrscheinlich nicht mal ein natürlicher, sondern nur ein juristischer Mensch ist, … Weiterlesen

Weitere Galerien | Hinterlasse einen Kommentar

Lauftraining: 22. 4. 2018

Hà! Zum ersten Mal 10 km ohne Gehunterbrechung durchgelaufen. Also. Friedrichshainpark. 12,5 km, davon 10 km durchgelaufen (etwas mehr als sieben Runden), dann 700 m gegangen, den Rest als Intervalltraining, je 300 m, gelaufen und gegangen.  1h 39min. [1125 kCal  … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Hauptseite, Trainingsprotokolle | Hinterlasse einen Kommentar

Welch ein Buch! Nach der Halbzeit zu Ulrich Bechers Murmeljagd, ff. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 22. April 2018. Schon jetzt eine Hommage.

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

[Arbeitswohnung, 8.38 Uhr Jarrett, Wien 1991] Dieses Konzert ist dabei, zu den mir liebsten Jarretts überhaupt zu gehören, aufgenommen 1991 in Wien. Nachdem meine CD nun zum dritten Mal abgetastet wird und sich die ProAcs auf sie eingeschwungen haben, das … Weiterlesen

Weitere Galerien | 4 Kommentare

III, 373 – Findevogel

Unter dem unseligen Schlagwort “Heimat” kann man eigentlich nicht verzeichnen, was ich gestern zufällig erst fand und daraufhin etwas ins Gedächtnis zurückrief, das darin seinen Auslöser fand. Es geht ja nicht um Traditionen, denen man zwar auch verhaftet war und … Weiterlesen

Weitere Galerien | Hinterlasse einen Kommentar

Noch aus Schaffhausen. Das Arbeitsjournal des 14. Aprils 2018. Darinnen am fallenden Rhein, oben auf dem Munot, sowie im Kaisersaal des Klosters Rheinau. Mit einem großen Danke.

Diese Galerie enthält 11 Fotos.

[Best Western Plus Schaffhausen, 101 6.11 Uhr] Wie gerne bin ich in der Schweiz! Schon bezeichnend, wie wohl ich mich in diesem Land fühle, obwohl es doch heißt, „man“ sei hier als Deutscher nicht so arg beliebt – was für … Weiterlesen

Weitere Galerien | 1 Kommentar

Aus Singen und von Hohentwiel. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 13. April 2018. Weiter geht es nach Rheinau, zuvor indes zu den Fällen.

Diese Galerie enthält 8 Fotos.

[Holiday Inn Singen, 414]   Ich habe etwas ausprobiert. Der Raum war – obwohl gestern in dem doch recht kleinen Ort Singen vierzehn Lesungen parallel stattgefunden haben sollen – sehr gut gefüllt. In den freilich ebenfalls nicht großen Saal des … Weiterlesen

Weitere Galerien | 1 Kommentar

III, 372 – Wer weiß?

Wieder kurz davor, von einer Tätigkeit zur anderen zu zappen, als es klopfte. S., der Ukrainer Sohn, dies schlanke blonde Bürschchen. Mutter habe Gespräche zu führen, er müsse zur Musikschule, die Gitarre irre schwer. Ob ich nich’… und sagte sogar … Weiterlesen

Weitere Galerien | Hinterlasse einen Kommentar

„sich erinnern“: Zur Sprache und zur AfD. Im Arbeitsjournal des Mittwochs, den 11. April 2018. Darinnen auch „Die LINKEN“.

[Arbeitswohnung, 6.09 Uhr] Nachdem ich gestern, meines wirklich großen Ärgers, ja Ekels halber ein paar bei Youtube dokumentierte Debatten zur deutschen Sprache, meiner, sah, mich tatsächlich auch hin- und hergerissen fühlte, ob Deutsch als Landessprache im Grundgesetz festzuschreiben sei, und zwar … Weiterlesen

Weitere Galerien | 17 Kommentare

Simone Voodoo-uoK, Mitgliedin des Bundestags. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 10. April 2018. Also zu den Kulturmaschinen, auferstanden aus Ruinen. Dazu eine Altersprosa.

Diese Galerie enthält 1 Foto.

[Arbeitswohnung, 6.38 Uhr] Seit zehn nach fünf auf und korrespondierend nunmehr schon vor dem zweiten Latte macchiato, weiß ich im Moment nicht, ob ich permanent auf- und durchlachen oder mir das nicht vorhandene Haar raufen und losheulen, allerdings wölfisch, soll. … Weiterlesen

Weitere Galerien | 4 Kommentare

Rasend und gischtend sprudelt Facebook durch im Fiebertraume aufgerissene Schleusen. Das Arbeitsjournal des Montags, den 9. April 2018. Darinnen Ulrich Bechers dritte New Yorker Nacht.

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

[Arbeitswohnung, 7.02 Uhr] Das war heftig gestern; als ich dann darniederlag und träumte, derweil das Fieber anstieg, öffnete sich eine so furiose wie rasende Schachtelwelt; ich weiß gar nicht, ob ich sie noch zusammenbekomme. Morgens, also noch vor dem Training, … Weiterlesen

Weitere Galerien | 2 Kommentare

III, 371 – faces

Oltre il Visibile hatte gestern im Programm Buñuels “L’angelo sterminatore”. Nach dem, was ich darüber las, konnte ich nicht nicht hingehen, also nicht das Gegenteil dessen sein, was im Film geschieht, nämlich nicht gehen zu können bei aller Absicht zu … Weiterlesen

Weitere Galerien | Hinterlasse einen Kommentar

III, 370 – ei sein

Ostern, da verblühten schon die Osterglocken, die da aufgesprossen waren im Hof. Ich selbst ein phantomatisches Osterei, daß ich morgens versteckte und dann nicht wiederfand außer als Ostermittagsei mit Mayonnaise und Ketchup, aber es war nicht das versteckte, das ich … Weiterlesen

Weitere Galerien | Hinterlasse einen Kommentar

„Bildungsnarzissmus“ & Oxytocin. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 3. April 2018.

Diese Galerie enthält 1 Foto.

[Arbeitswohnung, 8.39 Uhr France muique contemporaine: Gerard Peson, Blanc mérité] Gestern quasi durchgearbeitet; erst war mein Essay zu Schultens endlich fertigzustellen, also zu ergänzen, aber auch zu revidieren, dann schrieb ich meine Besprechung der neuen Falstaffinszenierung Mario Martones an der … Weiterlesen

Weitere Galerien | Hinterlasse einen Kommentar

Schultens‘ Feuer, Der untote Schwan. Zur Rhythmisierung: Aus dem Entwurf des Essays (3).

(…) Bei Schultens brennt die Angst im Tal sogar a b. – Überhaupt ist dieses Gedicht, „Kali“, wahrscheinlich eines der intensivsten des gesamten Bandes: a. lass ihn stufe um stufe diesen hang zum meer absteigen sich seine weißen beine zerren bis … Weiterlesen

Weitere Galerien | 2 Kommentare