Archiv der Kategorie: Zitate

Zum „Sexismus“. Von Steven Pinker. In der Neuen Zürcher Zeitung.

Frage: Haben Sie keine Angst, des Sexismus geziehen zu werden, wenn Sie solche Erkenntnisse in Ihren Vorlesungen zitieren? Antwort: Nein, ich habe damit keine Probleme. Dem pauschalen Vorwurf des Sexismus liegt übrigens ein Denkfehler zugrunde: Die empirische Behauptung, dass Männer … Weiterlesen

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„Denn wo man die Geliebte sucht,

sind Ungeheuer selbst willkommen.“ Mefistofele bei Goethe Klassische Walurgisnacht

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Ernst-Wilhelm Händler zur Anderswelt-Trilogie – wenn auch, wahrscheinlich, ohne es zu wissen:

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Man kann keine Romane mehr schreiben wie Balzac, Zola und Proust, in denen das Personal fest in einer jeweiligen sozialen Position verankert ist und in denen es einen wichtigen Teil der Storyline ausmacht, die Grenzen der sozialen Position lediglich zu … Weiterlesen

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Die Erzähltechnik Flügel. Von Kjærstad.

In den Pausen, wenn ich mir einfache Mahlzeiten richtete (…), war ich so aufgeregt, dass das Messer in meiner Hand zitterte. Vishnu* brachte mich dazu, über die unüberschaubaren Möglichkeiten des Romans zu fabulieren. Ich dachte an Flügel. Denn so wie … Weiterlesen

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„Am Ende hängen wir doch ab

von Kreaturen, die wir machten.“ Mephistopheles, Faust II, Laboratorium im Sinne des Mittelalters

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In alle vier Himmelsrichtungen vergehen. Von Giono.

Man begegnet zuweilen solchen alten Damen, die aussehen, als ob sie mit Bindfadenresten und Gummipapier repariert worden seien. Jean Giono, Noah, S.187 (Dtsch. v Richard Herre)

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Großartiger Satz!

  Er bitte lieber um Vergebung statt um Erlaubnis, fasst Tschudo sein Credo zusammen. Von >>>> dort.  

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Gefälligkeit & Konsens. Sarah Pines in der NZZ.

Künstler, die ihr Selbstverständnis daraus ziehen, sich dem System zu widersetzen, sind am Verschwinden. Baselitz zum Beispiel, die verstorbene Amy Winehouse und, ja, man muss sie nennen, die Trias Weinstein-Spacey-Polanski. Mit ihnen geht selbst im Film, der die ihm fehlende … Weiterlesen

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Hühnerfarm des Geschlechts. Von Becher, ff.

  Männer, die es eins-zwei-drei auf abendlichen Parkplätzen oder in Treppenhäusern zu treiben vermochten, hatten für mich etwas Geflügelhaftes. Ulrich Becher, Murmeljagd 488

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D a s ist Haltung! Daniel Barenboims Erklärung zum Echo-Preis 2018.

„Ich habe die Diskussion um die ECHO-Auszeichnung für ein Rap-Album, dessen Texte eindeutig als antisemitisch, frauenfeindlich, homophob und allgemein menschenverachtend zu charakterisieren sind, mit großer Bestürzung verfolgt. Als Jude, der seit vielen Jahren gerne in Deutschland lebt und Freiheit in der … Weiterlesen

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Was die Menschen treibt. Von Becher, ff.

„Hupp, Moral, Kommilitone! Moral und Vernunft! … Es ist da etwas g a n z  a n d e r e s, was die Menschen treibt. Etwas da drinnen. Ganz tief … vielleicht im Darm, hng! Im Gekröse, hng-hng. So eine dumme …“ „Ja?“ fragte ich verhalten. “ … so … Weiterlesen

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Seelenklangkörper. Von Schuldt.

Der Klang ist die Seele der Sprache, während die Bedeutungen der Wörter ihr Körper sind. Am Quell der Donau, 1988

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Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht,

finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst. Voltaire nach Thyra Maris

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Daß der Engel in dir den Teufel in mir: André Hellers „Esther”. Kleine Poetiken (6).

  Esther, Esther Der gestrige Tag, die Tage vorher werden klein. Schon sehe ich sie als Wasserzeichen Auf jenem Papierdampfer, in welchem dein Herz von unserer Küste zu einer anderen wechselt. Esther, Esther Dein Brennesselhaar, das tut so weh Noch … Weiterlesen

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Harzreise im Winter. Kleine Poetiken (5): Johann Wolfgang von Goethe.

Dem Geier gleich, Der, auf schweren Morgenwolken Mit sanftem Fittich ruhend, Nach Beute schaut, Schwebe mein Lied.…Aber abseits, wer ist’s? Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, Hinter ihm schlagen Die Sträuche zusammen, Das Gras steht wieder auf, Die Öde verschlingt … Weiterlesen

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