Archiv der Kategorie: Zitate

Über erheblich jüngres Gestein ODER Die Geschichten fließen. Jan Kjærstad zur, indes nicht nur, Poetik der Romane.

      Die Geschichten fließen voneinander fort und aufeinander zu. Nicht zufällig hat bei der Weiterentwicklung der klassischen literarischen Form xiãoshuō sowie bei der eher erkenntnis-theoretischen gùshi wén der Einfluß gewisser geologischer Formen eine Rolle gespielt. Genau wie die … Weiterlesen

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„The Blue Norwegian“ ODER Harmonie, Verliebtheit & Inspiration. Jan Kjærstads Blue Bård Berger.

      Es kam zu einer Wiederentdeckung komplexer Harmonien und Rhythmen und der ihnen innewohnenden Fähigkeit zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts in einem Reich. Die „Quartalsfestivals“ der Gegenwart, bei welchen, von Trommeln begleitet, auf Hunderten in Serie montierten Bronzeglocken gespielt … Weiterlesen

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„Ich bin ganz einfach nackter und weniger verschüttet als ihr“:
Peter de Mendelssohn über und von Giono.

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        Gionos (Kunst) ist eine heidnische, nämlich: Man solle (…) auf nichts verzichten. Es sei leicht, innere Freude zu gewinnen, wenn man seinem Körper entsage. Doch glaube er, es sei ehrlicher, eine „vollkommene Freude“ zu suchen, indem … Weiterlesen

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Sperlingsweide

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  „Laßt das, die Melancholie, den Mondschein und all den Plunder; und geht’s auch manchmal wirklich schlimm, nur frisch heraus in Gottes freien Morgen und da draußen sich recht abgeschüttelt; im Gebet aus Herzensgrund — und es müßte wahrlich mit … Weiterlesen

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Poetische Schärfung: Nun erst recht! | Waltraut Lewins Federico (4). Friedrich Anderswelt, ff.

  Er aber wollte nicht Gott spielen, wie ich ihm stets vorschlug, nein, er wollte Gott sein Pietro della Vigna in: Lewin, → Federico, 556. Sowie 557 (Selbstidentifikation!): Gesagt sei übrigens, daß Niederlagen dem Imperator immer ausgesprochen gut bekamen. Sie schärften … Weiterlesen

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Warnung.

  „Die Götter strafen jene, die sie sehen.“ Vanozza de’ Cattanei in: → Borgia, Staffel 2,20

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Der gestürzte Sohn und die Liebe. Waltraut Lewins Federico (3). Friedrich Anderwelt, ff.

  Meine Mutter*) war wie Brot, er aber war wie Himmelslicht. Ich weiß nicht, ob du mich verstehen kannst. Meine Mutter war leise, freundlich, maßvoll, sie überlegte stets, was sie machte. Und es gab neben ihr andere Frauen, die Ähnliches … Weiterlesen

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Frühlingssorten. Im Federico von Lewin. Friedrich Anderwelt, ff.

  An einem Frühlingstag kam er [Walther von der Vogelweide, ANH] zu uns. Es war ein Tag von der germanischen Frühlingssorte, an dem es ununterbrochen regnete. Die Straßen hatten sich von einer frostharten Fläche in grundlosen Morast verwandelt, es schien … Weiterlesen

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Dschungelfriedrich Greystoke. Friedrich Anderswelt: Kantorowicz ff.

  Immer war es seine Art, bis in die Einzelheiten hinein seine Absichten bekannt zu geben. Nur glaubte man ihm nicht oder traute ihm nicht zu, daß er das Angekündigte genau so eindeutig sachlich, wie es gesagt war, auch ausführen … Weiterlesen

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Any man’s life: Das Leben als einen Roman betrachten (16). Von Hemingway in der Manschette eines Hemds.

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Hemd von Marc O’Polo, erstanden wahrscheinlich second hand. Leider keine Modellangabe. Ich wußte davon nichts, bis लक्ष्मी es gestern entdeckte. „Das hast du hineinsticken lassen.“ „Nein, ich habe diesen Satz vorher nie gesehen.“ So daß es doppelt stimmt: ANY MAN’S … Weiterlesen

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Rainer Kunze zur „Vergenderung“ der Sprache.

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      Öffentliche Stellungnahme zu des Deutschen Rechtschreibrat Disussion eines „gendercorrecten“ Schreibens im fliederblühenden Wien, → dort in der Passauer Neuen Presse. „Es gibt ein grammatisches Geschlecht (Genus) und ein natürliches Geschlecht (Sexus). Genus ist das Geschlecht des Wortes … Weiterlesen

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Ribeiros Eidechse vor der Haustür gefunden. Und aufgeschlagen irgendwo: fürs – was ich noch nicht wissen konnte – Tagebuch des zehnten Tags.

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    Gesund leben, keinen Tabak, keinen Alkohol, viel frische Luft, Natur und Entspannung, eine mehr oder weniger gemäßigte Diät einhalten, wegen der von der Chemotherapie angegriffenen Leber — liegt darin nicht ein Paradox? Doch, ja, wenn er eines Tages … Weiterlesen

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Vergleiche. Von Nabokov. Nabokov lesen, 37.

  Wir sagen von einer Sache, sie sei wie irgendeine andere, wenn wir doch etwas zu beschreiben begehren, das im Grunde mit nichts auf der Welt vergleichbar ist. Gewisse Vorstellungen sind uns vom Zeitbegriff so verfälscht worden, daß wir schließlich … Weiterlesen

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O m i s ä t z e  (2)

Gewidmet den Damen* Else Eggers (1903 – 1995) Alma (1915 – 1981) Emilie Hamel (1901 bis späte 70er Jahre) Früher war ich bildschön, heut ist noch das Bild schön. _________________ >>>> Omisätze 3 (folgt) Omisätze 1 <<<< _____________________________ *) Von … Weiterlesen

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| Volksguts Schätze |
O m i s ä t z e  (1)

[Frau Else Eggers (1903 – 1995) gewidmet] Die beste Krankheit taugt nichts. _________________ >>>> Omisätze 2 (folgt)

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