Archiv der Kategorie: KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER

„Wanderer“ im SWR. Am 26. Juli 2019 von Pascal Fischer, lesenswert und aber hier zu hören

      PODCAST:   Autor: Pascal Fischer. Prima aber auch, daß Carsten Otte, der diesmal ganz besonders beseelte Moderator der Sendung, in seiner Einleitung von „Meere“ als einem „Meisterwerk radikal-männlicher Prosa“ spricht.      

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Arbeitsjournal mit Knöchelläsion. Sonnabend, den 6. Juli 2019.

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[Arbeitswohnung,10.15 Uhr] Seit halb sechs auf – nicht disziplin-, sondern schmerzeshalber. Es ist wirklich ärgerlich. — Gestern vormittag, Schönhauser Allee-Arkaden, ich auf der Rolltreppe, will überholen, bleibe an einer Stufe mit der Schuhspitze hängen und stürze. Klar, ich fing mich … Weiterlesen

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„Gender“ als Macht und Machtmißbrauch. Im Arbeitsjournal des Sonnabends, den 29. Juni 2019. Dazu Federico II und Kleist.

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[Arbeitswohnung, 11.05 Uhr] Erst, vorgestern, ein grandioser Abend bei Krøhan Bress, acht Herren, die sich gelegentlich zum Austausch treffen, oft ist eine Künstlerin, ist ein Künstler dabei, ich selbst war’s nun schon mehrfach auf Dr. Nos Initiative. – Ob ich … Weiterlesen

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Aber sie währt nicht. Mare Manuscha. Bei Faust.

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       Ort: Gorki-Theater, Lichtsaal, 23. Mai 2019 Anlaß: Buchvorstellung MARE MANUSCHA Innenaussichten aus Leben und Kultur der Sinti & Roma Dejan Jovanović spielt                 mit seinem Sohn               … Weiterlesen

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Alexander und die Frauen. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 19. Mai 2019.

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[Arbeitwohnung, 7.15 Uhr Erster Latte macchiato Ein Amselhahn ruft, Spatzen tschilpen, im Rücken fällt bereits hell Sonnenlicht auf des Hinterhauses helle gelbe Fassade.] Beginn einer Erzählung, gestern auf der Heimfahrt notiert: Sein Herz war noch längst nicht kalt (Hermann Löns, … Weiterlesen

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Zur „gendergerechten“ Sprache. Von Josef Bayer heute in der NZZ.

Auch wenn nichts „falscher“ sein kann als falsch und er, Josef Bayer selbst, in dieser einen Formulierung sprachlich entgleist, ist >>>> sein heutiger Artikel hellsichtig. Obwohl er außerdem „ein Mann“ ist, als Emeritus obendrein ein offensichtlich nicht mehr junger und … Weiterlesen

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Zum „Sexismus“. Von Steven Pinker. In der Neuen Zürcher Zeitung.

Frage: Haben Sie keine Angst, des Sexismus geziehen zu werden, wenn Sie solche Erkenntnisse in Ihren Vorlesungen zitieren? Antwort: Nein, ich habe damit keine Probleme. Dem pauschalen Vorwurf des Sexismus liegt übrigens ein Denkfehler zugrunde: Die empirische Behauptung, dass Männer … Weiterlesen

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Pelle und Peau ODER Häutungen, neu. Im erbitterten Arbeitsjournal des Dienstags, den 6. November 2018. Zur Differenz der Geschlechter.

[Arbeitswohnung, 8.19 Uhr] Es ging mir an die Haut. „Sie haben sich zu unterwerfen!“ Er knallte die Tür zu und ging. Ich dachte Pelle und Peau. Die Drohung war, das war jetzt neu, offen ausgesprochen. Ich hatte den Menschen zur … Weiterlesen

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Frau Schneefeld und Herr Hund. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 4. November 2018. Doch anfangs zum Ursprung der, nach Elena Dorfman, Neuen Welt.

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[Arbeitswohnung, 8.22 Uhr Jarrett, Creation] „Die Möse ist wie ein Stück Straße der Erkenntnis.“ Er t r ä u m t e mir – wirklich! -, dieser Satz; ich fand das Bild und seine Erklärung – der Sprecher gab sie uns – völlig einleuchtend: je rechts … Weiterlesen

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La femme introuvée im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 18. Oktober 2018. Botho Strauß zu Matisse mit Michael Landmann. Die Brüste der Béart, 21.

Bei Botho Strauß finde ich, in seinen grandiosen Notaten zu Matisse, eine Art Erklärung für das, was in den Béartgedichten geschieht:     Manche Frauen verstehen es, ihr Erscheinen zu hüten. „Sie bleiben ein Bild, um nicht zu ernüchtern, um … Weiterlesen

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Til Schweiger küssen. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 10. Juli 2018.

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[Arbeitswohnung, 7.20 Uhr] Daß mir Schweiger gefällt, ich den Grund fürs beliebte Schweiger-Bashing in keiner Weise verstehen kann, schrieb ich bereits andernorts, zerstritt mich sogar einmal fast mit einer Geliebten, mit der ich eines meiner (wenigen) Theaterstücke realisieren und ihr … Weiterlesen

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„Man möchte da ja auch reinfassen.“

Welch eine schöne Jungmannsbeschreibung! >>>> Dort bei der Fotografin Gaga Nielsen.

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„Votze!“ ODER. Die Sprache des Unrechts. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 5. März 2018. Und eine Messerstecherei: Zur Willensfreiheit wieder.

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[Arbeitswohnung, 5.10 Uhr Ravel, Klaviertrio a-moll] Ja, das hab ich plötzlich losgebrüllt, vorgestern abend im Valentin, als ich mit den Freunden und, nun ja, befreundeten Bekannten beisammensaß, dabei eine montenegrische Übersetzerin. Es war bereits einiges Hellbier in mir, gut, in … Weiterlesen

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Beziehung & Narzißmus. Von Pfaller (2).

Daß die Liebe nicht nur eine einzige, meist mit Gründung eines gemeinsamen Haushalts verbundene Form kennt, sondern auch noch ganz andere – wie zum Beispiel die Form „Geliebte“ oder „Komplize“ (…) –, gerät völlig zum Undenkbaren. (…) Wer wirklich nur … Weiterlesen

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Nebenbemerkung zur Frauenemanzipation. Von Saviano. Unterm Pflaster glimmt das Feuer (8).

Anna Mazza baute weiter an ihrem camorristischen Matriachat.Roberto Saviano, >>>> Gomorrha, 174/183.Das Gesicht der Camorra und der absoluten Macht ihres Systems trägt immer häufiger weibliche Züge, doch auch die Menschen, die im Räderwerk dieses Systems zugrunde gehen, sind vor allem … Weiterlesen

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