Archiv der Kategorie: Kulturtheorie

Diu hōha Gezīt ODER Der Pastor. Im Arbeitsjournal des Montags, den 23. Juli 2018.

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[Arbeitswohnung, 7.22 Uhr Vincent Peirani, Livng Being II: Night Walker] Dies also war es, womit ich in den vergangenen Wochen immer wieder zu tun hatte, ohne es schon sagen zu wollen, – was ich „Arbeitsaufträge“nannte (in der Tat sind’s nämlich … Weiterlesen

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Die endosmose Poetik ODER Das Schattenbild der Dinge. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 5. Juli 2018.

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[Arbeitswohnung, 6.15 Uhr Händel, Dettinger TeDeum] Um kurz vor halb fünf eine Whatsappnachricht der Contessa: „Hab Dir einen Interviewtext geschickt; schaust Du bitte mal drüber?“ – Was ich von fünf Uhr an bis eben getan habe. Vorher, gestern nacht noch, … Weiterlesen

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Gefälligkeit & Konsens. Sarah Pines in der NZZ.

Künstler, die ihr Selbstverständnis daraus ziehen, sich dem System zu widersetzen, sind am Verschwinden. Baselitz zum Beispiel, die verstorbene Amy Winehouse und, ja, man muss sie nennen, die Trias Weinstein-Spacey-Polanski. Mit ihnen geht selbst im Film, der die ihm fehlende … Weiterlesen

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Grausamkeit. Zu Ruoffs Apatit im Nachgang. Aus einem Brief an Uwe Schütte.

Übrigens, was Ruoffs Beschreibung von Grausamkeiten im Gefolg der französischen Tradition anbelangt: Auch Thetis“ ist voll damit, es wurde in den Kritiken sogar besonders übel vermerkt. Und auch bei Hettche findest Du, also beim frühen, diesen Einfluß. Denk mal an … Weiterlesen

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Zur „Islamfrage“. Das Arbeitsjournal des Freitags, den 27. April 2018. Darinnen auch Zur Diffamierung. Mit Andreas Steffens, Ulrich Becher ff, der Toleranz im andalusischen Kalifat vor Isabella, sowie der MDU und einer Erwähnung Federicos am Rande.

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[Arbeitswohnung, 6.48 Uhr Jarrett, live in Wien 2016] Es ist s c h o n interessant, wie persönlich manche Leute andere diffamieren wollen, in diesem Fall mich. Daß ich in dem strittigen Beitrag sehr bewußt nicht genannt habe, um wen es geht, spielt für … Weiterlesen

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Mit dem moralischen Imperativ aller Kunst. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 25. April 2018. Darinnen Ulrich Becher, verletzt indes, am Rande.

[Arbeitswohnung, 6.25 Uhr France musique contemporaine: Luigi Ceccarelli, Birds for bass and magnetuc tape] Das beschäftigt mich seit gestern abend sehr. Empfahl einem befreundeten Kollegen, sich u-n-b-e-d-i-n-g-t Bechers Murmeljagd (ich bin jetzt auf S. 510) zu besorgen, er werde zu lesen nicht … Weiterlesen

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„sich erinnern“: Zur Sprache und zur AfD. Im Arbeitsjournal des Mittwochs, den 11. April 2018. Darinnen auch „Die LINKEN“.

[Arbeitswohnung, 6.09 Uhr] Nachdem ich gestern, meines wirklich großen Ärgers, ja Ekels halber ein paar bei Youtube dokumentierte Debatten zur deutschen Sprache, meiner, sah, mich tatsächlich auch hin- und hergerissen fühlte, ob Deutsch als Landessprache im Grundgesetz festzuschreiben sei, und zwar … Weiterlesen

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„Bildungsnarzissmus“ & Oxytocin. Im Arbeitsjournal des Dienstags, den 3. April 2018.

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[Arbeitswohnung, 8.39 Uhr France muique contemporaine: Gerard Peson, Blanc mérité] Gestern quasi durchgearbeitet; erst war mein Essay zu Schultens endlich fertigzustellen, also zu ergänzen, aber auch zu revidieren, dann schrieb ich meine Besprechung der neuen Falstaffinszenierung Mario Martones an der … Weiterlesen

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Schultens‘ Geheimnis, Der untote Schwan. Zur poetischen Form: Aus dem Entwurf des Essays (1).

(…) In einem großen Vortrag über die strauß/hofmannsthalsche Elektra bemerkte Ernst Bloch an deren und Orests großer Erkennungsszene, daß alles Erkennen ein Wiedererkennen sei. Diese Auffassung reicht bis in die biblische, bzw. Sprache der Thora zurück, wenn sie den Beischlaf … Weiterlesen

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الاحسان, Al-Ihsan, کمال, Kāmel: Vollendung & Demut.

Nur Gottes, heißt es, sei die Vollendung – weshalb persische Teppichweber:innen stets einen Fehler in ihre Meisterwerke knüpften. Aus Demut, dachte ich bisher und hab es so gelehrt. Bis ich soeben begriff, daß die Perfektion der Götter, der Göttinnen mit … Weiterlesen

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Ergreifungen Oder Der Kitsch.

„Deshalb hören die Menschen kitschige Musik: Sie kommen in ihr bei sich selbst an.“ Deshalb soll auch die Kunst nicht komplex sein, denn Komplexion ruft Vorbehalte auf. Statt dessen soll auch sie den Vorschein genau des Unmittelbaren vermitteln, als das … Weiterlesen

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Das Entertainment und die Kunst. Von Frank Martin. (Poetologie).

So hoch man passives Genießen stellen mag, es kann doch niemals jenen wahren Genuß schenken, der das Ergebnis einer Anstrengung ist. Wir sehen den Beweis dafür oft in dem, was die Verfechter der Kunst der Vergangenheit einer neuen Kunst vorwerfen. … Weiterlesen

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Oh je, Schweinebraten. (Antwort auf Benjamin Stein: sich untereinander rezensieren.)

„… >>>> das da, um 15.45 Uhr unten, kann Ihnen, dem orthodox Koscheren, kaum angenehm gewesen sein. Immerhin kennt mein Schlachter den Bauern persönlich, so daß tiergerechte Haltung garantiert ist. In Sachen Ernährung bin sogar ich politisch korrekt. Was aber … Weiterlesen

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Aphrodites Metamorphosen: Eros zu Musik. Das ungebändigte Leben (9).

>>>> Das ungebändigte Leben 10 Das ungebändigte Leben 8 <<<< Und jede Frau, mit der ich schlief, endete als Melodie in mir. Jede. Wenn es so etwas wie Apokryphen zu Ovids Metamorphosen gäbe, müßten sie den Zauber des Prozesses vermitteln, … Weiterlesen

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Rausch & Erkenntnis Aus den Skizzen (2).

R & E 1 <<<< Nicht einer befreiten Gesellschaft, wäre Adorno posthum zu entgegnen, stirbt die Kunst ab, sondern einer, die gleichgeschaltet stillgesetzt ist, im scheinbar sanften Gegenteil von Befreiung. Oper als Soma. Soma ist ein Tranquilizer. Nicht, daß es … Weiterlesen

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