Archiv der Kategorie: Sprache

Nachlektorat: Wolpertinger oder Das Blau, Elfenbeins Berliner Neuausgabe. Vom Verleger. An den Verleger.

Weil indes der beharrlich die Augen geschlossen hielt und sich auch sonst nicht aus seiner Schlafstellung löste, kam der Lauscher um die Ahnung nicht herum, der Fette sei vermöge, durch die zugeklappten Lider zu schau­en. Wolpertinger oder Das Blau, dielmann … Weiterlesen

Weitere Galerien | 7 Kommentare

Wohl wahr:

Diese Galerie enthält 1 Foto.

(Interessant die Unterschiede des Idioms: daß das Deutsche, anders als das Italienische, von Lebensgefahr statt dessen spricht.)

Weitere Galerien | Schreiben Sie einen Kommentar

„Sie sind ein Sprachfaschist!“ ANH in langem Gespräch mit Thomas Hummitzsch. Komplett in VOLLTEXT 2/2020 (Ausgabe Juli).

Diese Galerie enthält 5 Fotos.

  Mein langes Interview mit Alban Nikolai Herbst wird endlich gedruckt. Die reißerische Zeile auf dem Titel stammt übrigens nicht von mir, sondern ist eine zitierte Erinnerung von ANH im Interview. Ein wenig unglücklich, dass dieser ihm entgegengebrachte Vorwurf nun auf dem … Weiterlesen

Weitere Galerien | Schreiben Sie einen Kommentar

Rainer Kunze zur „Vergenderung“ der Sprache.

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

      Öffentliche Stellungnahme zu des Deutschen Rechtschreibrat Disussion eines „gendercorrecten“ Schreibens im fliederblühenden Wien, → dort in der Passauer Neuen Presse. „Es gibt ein grammatisches Geschlecht (Genus) und ein natürliches Geschlecht (Sexus). Genus ist das Geschlecht des Wortes … Weiterlesen

Weitere Galerien | 30 Kommentare

O m i s ä t z e  (2)

Gewidmet den Damen* Else Eggers (1903 – 1995) Alma (1915 – 1981) Emilie Hamel (1901 bis späte 70er Jahre) Früher war ich bildschön, heut ist noch das Bild schön. _________________ >>>> Omisätze 3 (folgt) Omisätze 1 <<<< _____________________________ *) Von … Weiterlesen

Weitere Galerien | 5 Kommentare

| Volksguts Schätze |
O m i s ä t z e  (1)

[Frau Else Eggers (1903 – 1995) gewidmet] Die beste Krankheit taugt nichts. _________________ >>>> Omisätze 2 (folgt)

Weitere Galerien | 14 Kommentare

„scheinen“ & als ob („e rscheinen“). Nakokov lesen, 16: „Die Gabe“ (1).

Diese Galerie enthält 1 Foto.

Immer wieder finde ich, auch in den Übersetzungen Nabokovs, das „scheint zu sein“ in falscher Verkürzung, (beinah) egal, welche Übersetzerin, welcher Übersetzer sie verschuldet. Es ist – wie „als sei“ statt „als wäre“, „als habe“ statt „als hätte“ – L e g i o n: … Weiterlesen

Weitere Galerien | 2 Kommentare

Nabokov lesen, 7: Der Späher (1930/1965).

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Auch dieses schmale Buch ist, wie im Spätwerk das der Durchsichtigen Dinge, nicht eigentlich ein Roman, formal liegt es für mich zwischen einer langen Erzählung und abermals einer Novelle, >>>> jene Dinge indessen tatsächlich vollendet. Den Späher schrieb Nabokov mit Dreißig. … Weiterlesen

Weitere Galerien | 4 Kommentare

III, 431 – Verschiedenschattig

Ich suchte ein Synonym für “ewig”, schlug deshalb im Rigutini-Bulle (Reprint der 6. Auflage (1920) des erstmals Ende des 19. Jh.s erschienenen Wörterbuchs, jetzt nicht mehr erhältlich (nützlich für unmoderne Wortentsprechungen) nach unter “eterno”, denn darum ging’s, ein “eterno rosa” … Weiterlesen

Weitere Galerien | 5 Kommentare

Jordan Lee Schnee liest Alban Nikolai Herbst in US-amerikanischer Nachdichtung. Die Brüste der Béart XX, Faubourg Saint Denis. Wien, 18. April 2019, Buchhandlung 777. Die Brüste der Béart (30).

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

                    Jordan Lee Schnee             Buchhandlung 777, Wien   >>>> B é a r t 3 1 B é a r t  2 9 <<<< P.S.: Als … Weiterlesen

Weitere Galerien | 2 Kommentare

Zur „gendergerechten“ Sprache. Von Josef Bayer heute in der NZZ.

Auch wenn nichts „falscher“ sein kann als falsch und er, Josef Bayer selbst, in dieser einen Formulierung sprachlich entgleist, ist >>>> sein heutiger Artikel hellsichtig. Obwohl er außerdem „ein Mann“ ist, als Emeritus obendrein ein offensichtlich nicht mehr junger und … Weiterlesen

Veröffentlicht unter KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER, Netzfunde, NOTATE, Sprache | 17 Kommentare

Zusammenwachsen.

Zusammen wachsen. [Was die neue deutsche Rechtschreibung bewußt unterschlägt. Was ihre Autoren mit voller Absicht vernichten wollen. Wer sprachlich nicht mehr differenzieren darf, weil das Regelwerk es sabotiert, der soll auch anderswo nicht differenzieren.]

Veröffentlicht unter Sprache | 66 Kommentare

klage

noch zwei stück auf lager. jetzt nicht mehr.

Veröffentlicht unter Sprache | 2 Kommentare

„Chillen“ –

>>>> wie eine Sprache schleichend eine andere übernimmt; den Willen des Kolonisators realisiert. Sie übernimmt das Bewußtsein. In den Momenten der Entspannung. Die „eigene“ Sprache schließlich unter die Grammatik des Enteigners gebeugt. Wobei eine feine Rache ist, daß auch die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Sprache | 17 Kommentare

Das neue deutsche Rechtschreibungsgrauen.

Macht, sprachhistorisch völlig korrekt, die Greuel zu Gräuel. Doch fragt man sich, was Gräuel denn jetzt seien?: K l e i n e Grauen? War denn nicht grad das Gegenteil, war n i c h t ein Grauen gemeint, das … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Sprache | 2 Kommentare