Archiv der Kategorie: NOTATE

Arbeitsnotat. (Die Brüste der Béart, 27.) Statt eines Arbeitsjournales.

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[Arbeitswohnung, 8.30 Uhr] Jetzt habe ich’s doch nicht mehr ausgehalten und den Ofen angeheizt. Nach etwas Qualmerei zog er dann auch, und nu‘ ist es warm. Zuvor allerdings habe ich meine Begleiterin wieder umsetzen müssen; auf es Ofens Abdeckplatte wär … Weiterlesen

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Rückkehr zum Übergangsobjekt.

Nicht einschlafen ohne das besondere Kissen können, das, einseits in die Form einer Niere tailliert, sich an die Brust schmiegt. Wo du es birgst, was dich birgt. (Zeichen und Prozesse erkennen). Im Traum nahm ich vom Antlitz einer sehr zarten … Weiterlesen

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Arbeitsnotat, durchaus Postulat. Die Brüste der Béart, 24.

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A u f l a d u n g, ja! Aber immer zur Erde zurückbinden, e r d e n, was sich weglösen will. Nicht vergeistigen! sondern das Konkretum allezeit im Blick haben und nennen: die realen Orte sowie auch und gerade die chemische Physis, Anatomie, Physiologie, Bewegung und Schöpfung der Zellen. … Weiterlesen

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Rätselhafter Eintrag im schwarzen Notizbücherl.

Woran wir uns beruhigen: daß es Wohnungen gibt vor dem fließenden Wasser, Wohnungen, die dem Sturm schon ganz gleich sind. 13.10.18, ohne Uhrzeit       aber am 21. 7., um es mir wirklich zu merken: Erzählung, wie plötzlich allewelt … Weiterlesen

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La femme introuvée im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 18. Oktober 2018. Botho Strauß zu Matisse mit Michael Landmann. Die Brüste der Béart, 21.

Bei Botho Strauß finde ich, in seinen grandiosen Notaten zu Matisse, eine Art Erklärung für das, was in den Béartgedichten geschieht:     Manche Frauen verstehen es, ihr Erscheinen zu hüten. „Sie bleiben ein Bild, um nicht zu ernüchtern, um … Weiterlesen

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Als Antwort auf eine poetologische Frage aus einem Nachwort zu Gedichten Conrad Ferdinand Meyers. Von Rychner.

Zu einem Diskussionspunkt des Lyrik-Panels während >>>> der Werkschau, quasi auch als Antwort auf eine Frage Benjamin Steins: Man hat Meyers formale Meisterschaft bewundert und zum Rang der Vorbildlichkeit erhoben; man hat sie aber auch mit Skepsis und Abschätzung bedacht. … Weiterlesen

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Das Bedürfnis der Menschen nach wieder und wieder

und immer wieder erzählbaren Geschichten (nach wiederzählbaren Geschichten) ist ihr Bedürfnis nach der Melodie. (Melodien sind sangbar).

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Viralbakterielle Demokratie, auch die Würmer.

„Keine natürlichen Feinde“: Diese behauptete Hierarchie der Nahrungskette ist falsch. Vielmehr wird, wer ganz oben steht, zum Opfer des untersten Kleinen.

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EINKREISUNGEN. Michael Hametner in Gesprächen mit Sighard Gille. Exzerpte.

>>>> Bestellen. (Lektürebeginn: 31.7.2014, MariaHemsuchung Pankow, beim Italiener abends. [auf der Titelseite, Eigennotat: „Klinger siehe S. 86 ff“] 23     Es ist gut möglich, daß wir in eine neue >>>> Romantik geraten. 27     Mattheuer Satz wird gefährlich, wenn er Bildbedeutung nur der Gegenständlichkeit … Weiterlesen

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Sparen durch Kaufen. Deutschland 13/14.

Wir sind auf dem Weg zur Konsensgesellschaft fast schon im Ziel. Sie teilt sich mit der Dikatatur die Totalität, fügt sich dem demokratischen Kapitalismus aber besser ein: Ihre Diktatur ist zeitgemäß, weil auf die Waren bezogen, mit denen die Aufgabe … Weiterlesen

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Notate Napules (9). Noch nicht ausformulierte Notate aus dem schwarzen Notizbuch: Neapel vom 10. bis zum 17. April 2013.

10.4.: Weihrauchduft in der SS Maria del Carmine/Mercato. Blumen zu Füßen des Heiligen Georgs, unter dessen Füßen der Teufel. Zu dritt drei Frauen auf einer Vespa. Hübsch, daß ein Friseur sich „Figaro“ nennt. 11.4. Pza S. Domenico maggiore, Spaccanapoli. Monterverdis-Palazzo. … Weiterlesen

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Kitsch und Form.

Wird ein Kitschvorwurf erhoben, mußt Du nach der Form sehen. Der Gehalt wird dann sekundär. [Poetologie.]

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Die geheime Linie ODER Überwältigung. Das ungebändigte Leben (7).

>>>> Das ungebändigte Leben 8 Das ungebändigte Leben 6 <<<< Natürlich. Es gibt haufenweise zauberhafte Melodien! Jeder, der nicht völlig taub ist, weiß das! Und diese Melodien wirken sehr kräftig! Bloß wird das nicht gebührend wahrgenommen, kann ja nicht gemessen … Weiterlesen

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Rosenkavalier (ff).

Wir >>>> sehen alles voraus, sehen bereits den jungen Octavian als alten… nun ja, wohl nicht gleich Ochs; als Feldmarschall aber doch. Und Sophie, naives Dingerl, als gereifte Marschallin, die ihrerseits ein Büberl hat, erst eines, dann noch eins, und … Weiterlesen

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Nachleben, projeziert.

Vieles von dem, >>>> was ich in Der Dschungel tue, wird wahrscheinlich nicht, oder nur von wenigen, bemerkt. Schon aus Gründen der Häufigkeit und Massivität der Beiträge. Ich tu es dennoch, glaube an das Nachleben des Werks. Ganz wie bei … Weiterlesen

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