Archiv der Kategorie: NOTATE

Sich nie gebeugt zu haben. (Ein Gender-Nachlaß).

Ich habe mich „männlichen“ Ideologien nie gebeugt und werde mich jetzt | auch nicht „weiblichen“ beugen. Auch dann nicht, wenn es deutliche Nachteile nach sich zieht und sogar existentielles Bedrohtsein bedeutet – was in der „politisch korrekten“ Konsensgesellschaft bisweilen schon … Weiterlesen

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Aber sie währt nicht. Mare Manuscha. Bei Faust.

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       Ort: Gorki-Theater, Lichtsaal, 23. Mai 2019 Anlaß: Buchvorstellung MARE MANUSCHA Innenaussichten aus Leben und Kultur der Sinti & Roma Dejan Jovanović spielt                 mit seinem Sohn               … Weiterlesen

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Zur „gendergerechten“ Sprache. Von Josef Bayer heute in der NZZ.

Auch wenn nichts „falscher“ sein kann als falsch und er, Josef Bayer selbst, in dieser einen Formulierung sprachlich entgleist, ist >>>> sein heutiger Artikel hellsichtig. Obwohl er außerdem „ein Mann“ ist, als Emeritus obendrein ein offensichtlich nicht mehr junger und … Weiterlesen

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Meine Angst vor dem Tod,

eine existentielle Angst, besteht – egal ob bei einem freigewählten, aus eigenem Entschluß herbeigeführten oder einem aufgrund von Krankheit oder unfallshalber – allein darin, keine Große Musik mehr hören zu können, wenn ich gestorben sein werde: nie wieder es zu … Weiterlesen

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Whistleblower ODER Kriminelle unter sich. (Zur Wahrheit der Sprache).

Die Verwendung des Wortes durch Vertreter des scheinbar geschädigten Staats verrät den Hintergrund: „to whistle s.o.“ bedeutet, ganz wie im Deutschen, „jemanden verpfeifen“. Dies ist der Sprachgebrauch unter Kriminellen. Verpfiffen wird, von einem Mittäter, eine Straftat. Im Strafverfahren wird in … Weiterlesen

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Erbarmen (ff). Statt eines Arbeitsjournales: von Zetteln übertragene Notate. Am Montag, den 24. Dezember 2018, hiermit fixiert.

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Ordnung geschaffen, endlich, auf dem völlig „überwachsenen“ Schreibtisch; teils lagen Zettel von vor fünf Jahren in den Haufen; einige Notate nicht mehr lesbar, andere marginal, doch manche wirklich zu merken. Diese:   *** … daß selbst der Liebesakt noch etwas … Weiterlesen

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Arbeitsnotat. (Die Brüste der Béart, 27.) Statt eines Arbeitsjournales.

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[Arbeitswohnung, 8.30 Uhr] Jetzt habe ich’s doch nicht mehr ausgehalten und den Ofen angeheizt. Nach etwas Qualmerei zog er dann auch, und nu‘ ist es warm. Zuvor allerdings habe ich meine Begleiterin wieder umsetzen müssen; auf es Ofens Abdeckplatte wär … Weiterlesen

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Rückkehr zum Übergangsobjekt.

Nicht einschlafen ohne das besondere Kissen können, das, einseits in die Form einer Niere tailliert, sich an die Brust schmiegt. Wo du es birgst, was dich birgt. (Zeichen und Prozesse erkennen). Im Traum nahm ich vom Antlitz einer sehr zarten … Weiterlesen

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Arbeitsnotat, durchaus Postulat. Die Brüste der Béart, 24.

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A u f l a d u n g, ja! Aber immer zur Erde zurückbinden, e r d e n, was sich weglösen will. Nicht vergeistigen! sondern das Konkretum allezeit im Blick haben und nennen: die realen Orte sowie auch und gerade die chemische Physis, Anatomie, Physiologie, Bewegung und Schöpfung der Zellen. … Weiterlesen

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Rätselhafter Eintrag im schwarzen Notizbücherl.

Woran wir uns beruhigen: daß es Wohnungen gibt vor dem fließenden Wasser, Wohnungen, die dem Sturm schon ganz gleich sind. 13.10.18, ohne Uhrzeit       aber am 21. 7., um es mir wirklich zu merken: Erzählung, wie plötzlich allewelt … Weiterlesen

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La femme introuvée im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 18. Oktober 2018. Botho Strauß zu Matisse mit Michael Landmann. Die Brüste der Béart, 21.

Bei Botho Strauß finde ich, in seinen grandiosen Notaten zu Matisse, eine Art Erklärung für das, was in den Béartgedichten geschieht:     Manche Frauen verstehen es, ihr Erscheinen zu hüten. „Sie bleiben ein Bild, um nicht zu ernüchtern, um … Weiterlesen

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Als Antwort auf eine poetologische Frage aus einem Nachwort zu Gedichten Conrad Ferdinand Meyers. Von Rychner.

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Zu einem Diskussionspunkt des Lyrik-Panels während >>>> der Werkschau, quasi auch als Antwort auf eine Frage Benjamin Steins: Man hat Meyers formale Meisterschaft bewundert und zum Rang der Vorbildlichkeit erhoben; man hat sie aber auch mit Skepsis und Abschätzung bedacht. … Weiterlesen

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Das Bedürfnis der Menschen nach wieder und wieder

und immer wieder erzählbaren Geschichten (nach wiederzählbaren Geschichten) ist ihr Bedürfnis nach der Melodie. (Melodien sind sangbar).

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Viralbakterielle Demokratie, auch die Würmer.

„Keine natürlichen Feinde“: Diese behauptete Hierarchie der Nahrungskette ist falsch. Vielmehr wird, wer ganz oben steht, zum Opfer des untersten Kleinen.

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EINKREISUNGEN. Michael Hametner in Gesprächen mit Sighard Gille. Exzerpte.

>>>> Bestellen. (Lektürebeginn: 31.7.2014, MariaHemsuchung Pankow, beim Italiener abends. [auf der Titelseite, Eigennotat: „Klinger siehe S. 86 ff“] 23     Es ist gut möglich, daß wir in eine neue >>>> Romantik geraten. 27     Mattheuer Satz wird gefährlich, wenn er Bildbedeutung nur der Gegenständlichkeit … Weiterlesen

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