Archiv der Kategorie: KREBSTAGEBUCH

Das Covid19-Jetzthatesendlichauchmichmalerwischt-Journal des Dienstags, den 23. August 2022. Am Schluß noch ein Tattoo.

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[Arbeitswohnung, 15.50 Uhr] „Ein  gutes Pferd springt knapp.“ Zumindest der Vormittag verlief geradezu restlos anders geplant. Zwar, liebste Freundin, kam ich schon ein wenig an den siebenunddreißigsten Brief, aber dann war etwas abzuholen, was ich bereits am Freitag hätte tun … Weiterlesen

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Rückwerdenssmiley (Entwurf)

  Wie sich nach den OPs der Körper beinah merklos wandelt’ – nicht sich verschandelt, nein, er fällt, so scheint es, eh’s zur Mannheit kam, zurück in eine Jugend, die noch ungehärtet war, jedoch bereits – als Musterstück, was werde … Weiterlesen

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Einem besorgten Leser.

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 Genau das läuft hier soeben. Lächelt. Ich hatte einen „Alert“ direkt von → musicAEterna bekommen. Das erste Mal wieder Musik seit Tagen. Es geht mir aber soweit ganz gut, ich bin nur im Rückzug, aus verschiedenen Gründen, neue Ablehnungen, … Weiterlesen

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Picassos Maar Gaga Nielsens. Im Arbeits- & Rückkehrsjournal, das deshalb auch Tagebuch des Nachkrebses ist, des Freitags, den 19. November 2020. Mit Blick zurück auf gestern.

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Gaga Nielsens → Lektüreerzählung, die ich zum ersten Latte macchiato las, hat mich sofort so beschäftigt, daß ich sogar einen Kommentar drunterschrieb. Seit gestern bin ich aus dem → Sana zurück. Vielleicht hat mich frau wie man wegen meines neuen … Weiterlesen

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Freitag, den 13. November 2020: Narbenbruch-OP. Im (Nach)Krebstagebuch.

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Aufbruch 6.20 Uhr, SANA Lichtenberg auf der Station um 7. Dort kennt frau mich ja schon, und man. Kurz die Formalitäten und aufs Zimmer gleich, entkleiden, das bizarre Nachthemd an, ins Bett, ein bißchen spieln noch die Zehen… doch schon … Weiterlesen

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Das Arbeits&Journal-vor-der-(Nach)OP — nämlich des Donnerstags, den 12. November 2020. Darin bereits einige Worte vorweg zu Marius Felix Langes Carmen von Bizet sowie zu Kjærstads Femina erecta.

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Das habe ich mir gestern nicht nehmen lassen, nach den OP-Vorgesprächen im Sana, nun doch → noch einmal zu laufen, bevor ich nach der OP erneut in eine Warteschleife geschickt sein werde, die der junge Anästhesist ungefähr sechs Wochen dauern … Weiterlesen

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Das Erledigungs(2)journal sowie (Nach)krebstagebuch des Dienstags, den 10. November 2020. Mit Benny Profane, dem Pluto Symphny Orchestra und am Abend Langes Carmen von Bizet.

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[Arbeitswohnung, 14.22 Uhr Hans Abrahamsen, → Let me tell you (2013)] November. Irgendwie mag es den ganzen Tag über nicht hell werden. Dennoch schoß ich um sechs aus dem Bett, denn das da war nun → auch noch, und zwar … Weiterlesen

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Das Verhängnis der Heiligenscheine im Arbeitsjournal des Freitags, den 6. November 2020. Als vierunddreißigstes Coronajournal und weiteres (Nach)Krebstagebuch, darinnen zitiert wird erneut: Die Brüste der Béart,64. (Nämlich).

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  [Arbeitswohnung, 7.04 Uhr France musique contemporaine: Anthony Payne, The Stones and Lonely PLaces sing] Noch nie so viele Corona-Tote in Berlin an nur einem Tag titelt der heutige Morgenbrief der Berliner Morgenpost. Insofern wundert es mich kaum, wenn die … Weiterlesen

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„Wenn Sie gefährdet sind, dann bleiben Sie doch einfach zuhause!“ Im dreiunddreißigsten Coronajournal, diesmal abends bei Penny. Zugleich das (Nach)Krebs- und Vor-ZweitOP-Tagebuch des Mittwochs, den 4. November 2020.

[Arbeitswohnung, 7.11 Uhr Harte Frühnacht; schwere Bruchschmerzen. Nach 2 x 30 Tropfen Novamin aber durchgeschlafen. Galina Ustvolskaya, Composition II „Dies irae“ (1972/73)]       Mitwirkende: Kassiererinnen & Kassierer Einkäuferinnen & Einkäufer, darunter ich Polizeiaufgebot Die Zahlen in Berlin explodieren … Weiterlesen

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(Nach)Krebstagebuch. Am Dienstag, den 3. November 2020: Der Narbenbruch ff. Später auch Steuererklärungsbeginn mit Puccini im Ohr Barbirollis.

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  [Arbeitswohnung, 8.38 Uhr France musique contemporaine: Gabriela Ortiz, Trifolium für Violine, Violoncello und Klavier] Das „Hernje“ ausgesprochene Wort kommt vom Griechischen ἔρνος, „Knospe“ nämlich sowie „Sproß“; im lateinischen hernia wurde „Bruch“ daraus. Wobei ja nicht wirklich etwas gebrochen ist, … Weiterlesen

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