Archiv der Kategorie: Tagebuch

III, 419 – Annegret

Gestern hätte ich über meine derzeitigen Lektüren vielleicht noch schreiben können : Weltumsegelungen und wie so anders der junge Forster in seiner aufklärerischen Manier so etwas beschreibt, die gesellschaftlichen Verfassungen nie außer Acht läßt, im Vergleich zum jetzt begonnenen Chamisso, … Weiterlesen

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Laufende, joggende Tage. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 14. Februar 2019. Darinnen Das Leben als Roman (ff): Wider historische Erbschuld. Wozu ein Amselhahn singt.

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[Arbeitswohnung, 8.17 Uhr Maderna, Dimension III] Bereits 1/2 Februar durch, kaum zu fassen. Auch dies ein Wortsinn. Das Buch, Band I, ist nun in Druck, das schnelle Hin & Her zwischen Lektorin, Verleger und mir, am Ende voller „letzter Drücker“, … Weiterlesen

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Morgentau, Mahler X (Entwurf)

Auf jedes, wenn du älter wirst legt sich ein Hauch aus morgens feuchter Bitterkeit nicht deines Sorgens, nein Es ist nichts als die Zeit die leise in sich selber birst gen Abend zum Fis-Dur des währenden Allein Nichts als ein … Weiterlesen

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III, 418 – lapsus linguae e non solo

Fehlleistungen: der Ellenbogen, der das volle Weinglas so umstürzt, daß der ganze Inhalt auf dem Fußboden, aber nichts auf dem Tisch landet, und das Glas dennoch am Fußboden nicht zu Bruch geht. Fast den Schuhsohlenabdruck auf dem Wischtuch fotografiert, aber … Weiterlesen

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III, 417 – Schwoien

Es mag am Wort liegen, daß ich mir nach langer Zeit fast so vorkomme wie der Schädel von Marlon Brando, der sich in “Apocalypse Now” aus dem Dunkel ins Licht dreht, um dann “We are the Hollow Men” zu rezitieren. … Weiterlesen

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III, 416 – Zeckenwirtschaft

Heute morgen schwamm etwas Weißes im Teewasser, das ich zum Kochen aufgesetzt. Es hatte nicht die Konsistenz der sich vom Boden wieder mal absetzenden Kalkablagerungen (das Wasser hier ist sehr kalkhaltig), sondern hatte etwas Körperhaftes mir faserigen Auswucherungen an einem … Weiterlesen

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III, 415 – L’urgenza della sera

Seit längerem schreibt er wieder Gedichte, aber andere als noch vor einem Jahr. Indes, ich vertiefe mich weniger in sie, das Französische geht mir nicht so ad hoc ein. Heute abend stieß ich auf eine “Visiteuse” und vor allem auf … Weiterlesen

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Wanderer, Erzählungen I, erste Fahnen korrigieren. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 2. Januar 2019.

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            (Nach intensivstem Jahreswechsel, über den hier nichts erzählt wird. Nun aber ist fünf Tage Ruhe, die ich nutzen werde, danach vielleicht wieder Sturm.) (Sie merken’s, Freundin, ohnedies: Ich halte mich derzeit sehr zurück. Vieles … Weiterlesen

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III, 414 – Krippen de ces jours

Ich wolle – nein, die Mütze, die sie mir als Xmas-Geschenk (das W-Wort ist mir nicht gegeben) brachte (nebst Duschgel “Uomo” (Dunschgel?)) ist hundertprozentig aus Akryl – dann doch mal wieder hinuntergehen, mir den Film “Once” anzusehen, nicht zuletzt, um … Weiterlesen

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Für das Licht. Weihnachten 2018.

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III, 413 – Fortnight-Märlein

Turdus merula. Oder eben ganz einfach ‘merlo’. Verräterisches Vögelchen in Voltaires ‘Principessa di Babilonia’ (gelesen, weil’s hübsch groß gedruckt war, da ließ sich das Lesepensum leichter erfüllen). Fing damit von ungefähr an das Fortnight-Märlein. Im Pianeta Verde, dem Bioladen kleinerer … Weiterlesen

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III, 412 – Alberi pizzuti

Decisamente abgesunken in einen dunklen Herbst und seit vorgestern mit Feuerchen im Ofen. Kommunikation über den Bildschirm ohne bestimmte Adressaten, nur um festzustellen: Es funzt. Direkte Kommunikationskampagnen, also die Suche nach einem Ansprechpartner, gibt es nicht. Es liegt mir auch … Weiterlesen

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III, 411 – Cavolini di Bruxelles

Der Gedanke an Rosenkohl zerflirrt in das Kreischen einer Schleifmaschine wie die kräuseligen Blütenblätter von Nelken, einer Art Rosen, die ein Erdbeben erlitten haben. Der neulich im Supermarkt gekaufte Behälter mit den “cavolini di Bruxelles” (Herkunft: Olanda), wie sie hier … Weiterlesen

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III, 410 – Am Strand, weitab vom Meer

Wie man sich so Regeln aufstellt. Immer nur fünf Stück auf einmal bis zur nächsten Zigarette. Ich meine abwaschen, Gläser, Tassen, Teller und was man so im Kollektivum Geschirr zusammenfaßt. Im Hintergrund flimmert eine Jazzgitarre. Auch wenn gestern einiges liegengeblieben … Weiterlesen

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III, 409 – … wie die Fassade von Sant’Agostino

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Gestern sah ich behelmte Bauarbeiter auf dem Gerüst vor der Fassade von S. Agostino, der Kirche, die man von hier aus sieht, die dabei waren, es abzumontieren. Sieht aus jetzt wie glattrasiert. Anders als ich. Ungewohnter Anblick. Dennoch vernahm ich … Weiterlesen

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