Archiv der Kategorie: Gedichte

Gesetzt aus Versen Paulus Böhmers, ihm zu Ehren: Die Brüste der Béart, XVIII. (Die Brüste der Béart, 29)

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Dritter Dithyrambos   Die Liebe, Béart, ist verloren ans Fremde, an die Haarflut der Maria von allen. Darüber Libellen, die einander betrillern für den Spalt eines Lachens im Dunkeln. Am Vulvenriff der Karibik atmet mir Deine Haut zu. Deine Halsbeuge … Weiterlesen

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Die Treue als Parfum. Im Arbeitsjournal des Freitags, den 14. Dezember 2018

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Arbeitswohnung, 7.57 Uhr [Keith Jarrett, Radiance] Dies ist nun ein deutlicher Nachteil meines von mir ansonsten favirisierten Kohleofens: Bin ich einen Tag fort, dann einen wieder da, dann wieder einen fort und abermals einen hier, um tags drauf erneut aufzubrechen, … Weiterlesen

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Die Brüste der Béart, No XXIII: Hymnus. Erster Versuch, komplett. (Die Brüste der Béart 28).

[Arbeitsvornahme war: Die strikt hexametrischen Verse gegen den Rhythmus zeilenbrechen, sowohl nach Klang als auch nach Sinn. Dieses ist der erste Versuch, dem –nach anderen und/oder zusätzlichen Kriterien –sicherlich weitere  folgen werden. — ANH, 25.11. mittags] für Sascha Füße liegen eben viel zu weit … Weiterlesen

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Arbeitsnotat, durchaus Postulat. Die Brüste der Béart, 24.

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A u f l a d u n g, ja! Aber immer zur Erde zurückbinden, e r d e n, was sich weglösen will. Nicht vergeistigen! sondern das Konkretum allezeit im Blick haben und nennen: die realen Orte sowie auch und gerade die chemische Physis, Anatomie, Physiologie, Bewegung und Schöpfung der Zellen. … Weiterlesen

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Die Brüste der Béart, 22. Aus dem Entwurf des Endes der No. XXII.

(…) so zwischen den Zähnen flutet das, da ich Dich floh | Fluchtblut, Béart, und suche Dich wieder in nächsten femmes introuvées, femmine non trovate, introvabi|li anche qui, wo mich die Mandeln der Augen nachts streifen, doch sagen Andato, ohn‘ … Weiterlesen

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Die Brüste der Béart, 20. Aus dem Entwurf der No. XXI

  (…) woher das denn kommt, und sich selbst lockt | wie Eine versonnen den hauchdünnen Strumpf vom Knöchel über die Wade hoch zu den Seiten der Knie streicht, die Straffe des Schenkels selbst|bewundernder Finger|kuppen O rar die Momente, daß, … Weiterlesen

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Die Psyche verhauen. Im Arbeitsjournal des Donnerstags, den 4. Oktober 2018. Darinnen Die Brüste der Béart, 19 (Entwurf der No XXI/Auszug).

[Arbeitswohnung, 7.45 Uhr Britten, 7 Sonetts of Michelangelo op.22] Mit dieser Musik war ich aufgebrochen, mit ihr, gleichsam, komme ich zurück. Wobei ich den Rahmen der Arbeitswohnungstür tatsächlich gestern nacht, also heute, um halb eins durchschritten habe. Schon auf der … Weiterlesen

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Als Antwort auf eine poetologische Frage aus einem Nachwort zu Gedichten Conrad Ferdinand Meyers. Von Rychner.

Zu einem Diskussionspunkt des Lyrik-Panels während >>>> der Werkschau, quasi auch als Antwort auf eine Frage Benjamin Steins: Man hat Meyers formale Meisterschaft bewundert und zum Rang der Vorbildlichkeit erhoben; man hat sie aber auch mit Skepsis und Abschätzung bedacht. … Weiterlesen

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DIE WIEDERHOLUNG. Zeitschrift für Literaturkritik, Nr. 6. Herausgegeben von Jost Eickmeyer und Leonard Keidel. Mai/Juni 2018.

Mit leicht gedrosseltem Register kann die Frage so formuliert werden: Wie läßt sich angemessen über Lyrik schreiben? So „angemessen“, dass das Schreiben nicht eben lyrisch wird (sonst wäre Lyrik die einzig echte Form von Literaturkritik), aber doch sich seinem Gegenstand … Weiterlesen

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Avenidas y flores amerinas.

Tür zur Casa di Schulze Amelia in Umbrien, Mai 2018

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Schultens‘ Feuer, Der untote Schwan. Zur Rhythmisierung: Aus dem Entwurf des Essays (3).

(…) Bei Schultens brennt die Angst im Tal sogar a b. – Überhaupt ist dieses Gedicht, „Kali“, wahrscheinlich eines der intensivsten des gesamten Bandes: a. lass ihn stufe um stufe diesen hang zum meer absteigen sich seine weißen beine zerren bis … Weiterlesen

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Das Ungeheuer Muse. Viertes Gedicht (Entwurf).

  Sie trug am Leib die nasse Not, so in dem Beutel in ein festes Tuch eingeschlagen, daß er ihr Tropfen nicht bemerke, das mit dem Frühling ihren Schoß doch schon als Sohn vorhergesegnet hatte, bloß aus eines Dunklern Stärke … Weiterlesen

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Schultens‘ Zorn, Der untote Schwan. Das poetische Movens: Aus dem Entwurf des Essays (2).

(…) Wenn gestern abend Benjamin Stein über diese Gedichte von einer „unverkennbar weiblichen Stimme“ schrieb, ist dies mißdeutbar, auch wenn er seinen Text mit dem Zitat übertitelt „den schnitt seht ihr später“ und unter ihm selber zusammenfährt: „Da geht die Klinge … Weiterlesen

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Schultens‘ Geheimnis, Der untote Schwan. Zur poetischen Form: Aus dem Entwurf des Essays (1).

(…) In einem großen Vortrag über die strauß/hofmannsthalsche Elektra bemerkte Ernst Bloch an deren und Orests großer Erkennungsszene, daß alles Erkennen ein Wiedererkennen sei. Diese Auffassung reicht bis in die biblische, bzw. Sprache der Thora zurück, wenn sie den Beischlaf … Weiterlesen

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Ohne Feuer kein Huhn ODER Wozu mich Künste drängen. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 10. März 2018. Mit Katharina Schultens auf dem Weg nach Halberstadt, namentlich in Halle. START IV (1), alleine im Bett.

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Wenn ich etwas höre oder lese, das mich begeistert, dann will ich mich verbinden; es ist dies nahezu ein Drang, doch nicht blind, sondern Bedürfnis und – am besten – körperlich. So auch wieder jetzt (was jetzt, also heute morgen, … Weiterlesen

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