[La murgia, 8.46 Uhr}
Wir fuhren mit dem Wagen hin, nicht schon wissend zwar, ich aber ahnend. Wobei zwei Häuser ins eines zusammengelegt werden müssen, nunmehr. Und da es gestern eben so spät oder früh ward, ich also viel zu spät hinauskam, überdies nachts kein Wasser lief, was die Contessa nah an den Rand des Verdurstens brachte, wollen und müssen wir jetzt gleich los. Am Fastverdursten das schlimmste aber war, daß es zwar zu trinken denn doch etwas gab, aber ausgerechnet — (Sie müßten, Freundin, den Ton hören, unter dessen Zuhilfename sie, die Contessa, das Wort über ihre Lippen brachte) Milch. Darüber beschwerte sie sich beim Aufwachen heftig, nicht aber ohne einzugestehen, daß dem Umstand etwas nicht Ungerechtes geeignet habe. Dennoch, nicht einen Schluck habe sie hinunterbebekommen.
Schließlich ein langes Stück wilder Küste abgefahren, von einer Quelle getrunken (links ging das Gebirge steil >>>> Unter Geiern, deren aber nicht einer kreiste, hinauf, rechts lag bis an den Horizont geglättet das Meer). Und jetzt gleich geht es aufs Boot, damit wir auch die Seestrecke kennen.
Vielleicht (allenfalls) am Abend mehr, ansonsten morgen früh. Jetzt dürfen wir das Boot nicht verpassen.
Ich küsse Ihre feine … nein, nicht die rechte, sondern linke … Hand. Ja: Hand.
ANH