Text entnommen.
(Und das bleibt auch so.)

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11 Kommentare zu

  1. PHG sagt:

    Solche … … und ähnliche Geschichten werden meist von Leuten erzählt, die sich für Opfer von Ufo-Entführungen halten.

    • read An sagt:

      Erwarten Sie darauf eine Antwort? Lassen Sie es gut sein. Ich fühle mich angeschlagen genug und verstehe weder die ähnlichen Geschichten, noch den außerirdischen Bezug. Es „thematisiert“ Tod, wenn auch in platten Bildern. Es verarbeitet nur, was für mich gerade sehr nah und real ist, da es zwei Menschen in meiner Familie, und einer davon steht mir sehr nahe und ist noch sehr jung, gesundheitlich ziemlich schlecht geht.

      Sie haben mit diesem Satz nichts gesagt, außer dass Sie jemandem sagen: Ich finde das lächerlich und das will ich dich unbedingt wissen lassen.

    • PHG sagt:

      Schade, dass … … Sie das so vom Zusammenhang her so eng betrachten.

      Ich habe etwas über eine Textart gesagt – und zwar ganz sachlich -, Sie kennen diese Texte nicht. Sie würden sich wundern, wenn sie einmal solche Berichte lesen würden. Aber egal. Leben Sie wohl.

    • read An sagt:

      Dann muss ich mich entschuldigen, das ging nicht aus Ihrem Kommentar hervor. Warum Sie gleich mit Lebewohl schließen verstehe ich aber auch nicht.

    • PHG sagt:

      Das habe ich geschrieben, weil … ich nicht vorhabe, mich zu streiten und deshalb lieber gehe.

      Das Problem, das für Sie hier entstand, hat wohl auch damit zu tun, dass Sie glauben, Sie hätten die Deutungshoheit über Ihren Text. Das haben Sie aber nicht bzw. nur so lange Sie ihn nicht aus Ihrem Kopf herauslassen und in die Öffentlichkeit gehen.

      Als Autor, der Texte veröffentlicht, muss man sich selbstverständlich damit abfinden (und ist sogar darauf angewiesen), dass der Leser mit seiner eigenen Welt im Kopf an den Text herantritt, seine Assoziationen einbringt, ihn mit seinem Vorwissen vergleich, ihn deutet und möglicherweise auch Verbindungen herstellt, an die der Autor nicht mal im Traum gedacht hat.

      Das ist das absolut notwendige Spiel, das zwischen Autoren und Lesern stattfinden muss. Wenn das nicht geschieht, dann ist ein Text tot. Und jemand, der dem Leser dafür böse ist, dass er diese Funktion ausübt, der hat wohl noch gar nicht begriffen, was ein Autor, ein Text und ein Leser überhaupt ist.

    • read An sagt:

      Was Sie da schreiben weiß ich.

      … muss man sich selbstverständlich damit abfinden (und ist sogar darauf angewiesen), dass der Leser mit seiner eigenen Welt im Kopf an den Text herantritt …

      Genau das ist mir passiert, mit Ihrem Kommentar. Mir fehlte der aber Formulierungston, der mir geholfen hätte es so verstehen, wie Sie es meinten. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Sie mir ihre Welt aufmachen. Sondern nur, dass Sie sich abfällig über ihn äußern. Das hat wenig zu tun mit dem, was Sie mir darauf antworten. Hinzu kam, und das war allein mein Fehler, ich habe zu sensibel darauf reagiert. Warum sollte ich mich mit Ihnen streiten wollen? Mit jemandem streiten ist das Letzte wonach mir zumute ist.

      Ich habe mich entschuldigt aber es ist Ihres: es so zu sehen wie Sie möchten. Ganz offen und ehrlich gemeint.

    • Dergestalt sagt:

      …es geht wohl um Autorität in Sachen Literatur. Vielleicht auch nicht. Schade ist nur, wenn Verbissenheit herrscht. Die herrscht so häufig.

    • PHG sagt:

      @ readan – „Was Sie da schreiben weiß ich“ Nun, ich hatte es geschrieben, weil Ihre harsche Reaktion und die Löschung Ihres Textes mir deutlich zu zeigen schien, dass Sie es eben nicht wissen. Umso besser also.

      Ansonsten möchte ich mich gern nachträglich für meine erste Antwort entschuldigen. Nicht deshalb, weil sie so gemeint war wie Sie annahmen, sondern einfach deshalb, weil sie zu kurz und knapp ausfiel, sodass Ihr Mißverständnis eigentlich von mir hätte vorausgesehen werden müssen.

      Ich hatte einfach an Ihrem Text etwas wiedererkannt, das ich vor einigen Jahren aus Gründen der Recherche für ein Prosaprojekt kennengelernt hatte. Nämlich die Erfahrungsberichte von Menschen, die glauben, dass sie von Außerirdischen entführt worden sind. Die sogenannten Begegnungen der dritten Art. Es gibt ausführliche wissenschaftliche Analysen solcher Berichte, die die immer wiederkehrenden Textmerkmale herausgearbeitet haben, typische Örtlichkeiten, sich wiederholende Handlungsmuster, Beschreibungsmerkmale von in den Berichten auftauchenden Figuren etc. Und es gibt durchaus Forscher, die daraus den Schluss ziehen, dass man aufgrund der Übereinstimmungen in den Berichten von einer gemeinsamen realen Erfahrung ausgehen muss und das Geschehen nicht in den Bereich esoterischer Spinnereien verweisen darf.

      Wie auch immer, Ihr anfänglich geposteter Traumtext rief bei mir die Erinnerung daran wieder wach, da die geschilderte Örtlichkeit dieses seltsamen Krankenhauses, das leer zu sein schien, dann die Figur auf dem vorbeigefahrenen Bett und die beiden Begleiter, dazu aber auch die ganze Stimmung Ihres Textes, seine Atmosphäre, so erstaunlich deutlich die Merkmale dieser Berichte über Entführungen aufwiesen.

      Ich bin absolut überzeugt, dass ein Ufo-Gläubiger, der Ihren Traum liest, sagen wird: Das war gar kein Traum. Was die Schreiberin da als Traum erinnert, das ist vielmehr die (ihr eingepflanzte) Deckerinnerung an ein wahres Erlebnis. Menschen mit solchen Ufo-Erfahrungen würden Ihnen aus diesem Grund empfehlen, sich einer Hypnosetherapie zu unterziehen, um in der Hypnose eine Rückführung zu machen, die Ihnen zeigen soll, was wirklich geschehen ist und wofür Ihr Traum als Deckerinnerung steht.

      Gut, das war in etwa mein gedanklicher Hintergrund, als ich Ihren Text las und kommentierte. Das kann man natürlich letztlich kaum verstehen. Und falls Sie sich mit dem Thema Ufos noch nie befasst haben, so werden Sie vermutlich auch jetzt denken, was erzählt mir der Idiot da eigentlich. Völlig klar.

      Ich wünsche Ihnen trotzdem alles erdenklich Gute. Grüße von PHG

      PS: Ich glaube übrigens nicht an Ufos (weiß aber von der enormen Formbarkeit des menschlichen Geistes.

      PPS: Angenehme Träume !

  2. @read An, PHG, Dergestalt. Intensitäten im Netz führen oft zu einer speziellen Art verletzender Mißverständnisse, die sich im „realen“ Leben schnell über einen Blick, eine Geste, ein Lächeln aufheben würden; hier hingegen fahren sie sich – wider unsere Willen – fest. Das liegt daran, daß sich die Kommunikation im Netz, der aber die gestischen Obertöne fehlen, dennoch direkt mit dem Ganglion verschalten und dort dann eigenständige Prozesse in Gang setzen, die direkt auf unsere Traumata drücken.

    Kleine Theorie des Literarischen Bloggens 151,
    >>>> Litblog 152
    Litblog 150 <<<<
    Ich bitte, dies zu bedenken (zu befühlen). Nichts, etwa, liegt jemandem wie Gogolin ferner, als Deutungshoheit auszuüben oder gar zu verletzen. Sein ganzes Naturell strebt gerade nach dem Gegenteil (anders als meines, zum Beispiel, der ich mich in Streitigkeiten fast gerne stürze).

    Die Löschung eines Textes indiziert eine Verletzung. Es ist deshalb die auch und gerade künstlerische Frage, wie sich (und ob sich) so etwas im Netz vermeiden oder produktiv herumdrehen läßt. Ich halte letztres für den angemesseneren Weg.

    • read An sagt:

      Danke für Ihrer beider Antwort.

      Herr Gogolin,

      ich bin einfach abgerauscht. Und es hat ja auch nichts mit Ihnen zu tun. Ich hätte auch nicht annehmen sollen Sie würden sich abschätzig äußern. Verdammt, Sie sind kein Troll, obwohl ich auch mit deren Unwesen ab und an etwas anfangen kann. Ach, jetzt hat mal jemand auf ein Traumprotokoll geantwortet und ich hab´s versemmelt.

      Bücher über Ufos und deren Steuermänner habe ich schon als Kind gelesen. Ich glaube natürlich auch nicht an Solches aber stimme Ihnen zu, dass daran etwas ist, was Sie über diese wiederkehrenden Beschreibungsmerkmale schreiben. Und ich halte niemanden für einen Idioten, auch die nicht, die an so etwas glauben, für die ist es reell.

      Der Tod als Außerirdischer auf dem Seziertisch, wäre eigentlich auch interessant zu bedenken. Manchmal denke ich, ich habe den Tod ganz schön tief in meine Seele eingegraben weil ich das Sterben für mich oft thematisiere. Bzw. ich versuche ihn auszugraben. Versuche es auf eine offene Weise. Und es kann auch immer nur ein Versuch sein, weil ich denke, es ist das Extremste, was den Menschen konfrontiert. Und es ist gut, dass wir das nie zur Gänze fassen, dass wir doch auch Schutzmechanismen haben, die zum Leben binden. Imgrunde ist es eine unvorstellbare Vorstellung. Existenziell gesehen.

      Hypnose ist ein interessantes Feld. Aber ich glaube ich eigne mich dafür nicht, entweder sie würde bei mir gar nicht greifen oder ich bliebe für immer hypnotisiert. Liegt daran, dass ich aufgrund von Drogenerfahrungen, die Jahre zurückliegen, eine für mich gesunde Einstellung dazu entwickelt habe. Was für mich heißt: Finger weg. Mein Hirn ist auch ohne mit anderen Sphären verschaltet. Mir reichen schon meine Traumbilder. Ich habe mich auch darauf „trainiert“ sie behalten zu können. Ich erinnere mich so gut wie immer. Und manche finde ich recht gewaltsam. Das wären für Hypnose nicht die richtigen Voraussetzungen.

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