Für Paulus Böhmer, 20. September 1936 – 5. Dezember 2018, den väterlichen Freund und über Jahrzehnte poetischen Weggefährten. Ein Unbeugsamer.

Bereits >>>> vorgestern deutete ich es an, war aber zum einstweiligen Schweigen verpflichtet worden. Da ich nicht zu jenen gehöre, die bereits im Vorhinein Nachrufe schreiben, um sie fürs Taggeschehen in der Schublade zu haben, – da zudem der Tod etwas ist, das unters Diktat des Aktuellen nicht gehört, sondern es für alle Zeit durchstreicht, – sowie da ich nun unmittelbar vor meinem Rückflug von Wien nach Berlin stehe, kann ich meine Hommage und meine Verbeugung vor dem Sonntag nicht geschrieben haben. Deshalb sei hier >>>> dieses Dichters erst einmal g e d a c h t: im Gestus des Schweigens vor einem Giganten:

Paulus Böhmer: Selbst, 1983

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