Tag Archives: Arbeitswohnung

Kreise der Chemie ODER Die verschlungenen Grenzen der Zeit: Aus der Nefud, Phase 4 (Tag 13).

      [Arbeitswohnung/صحراء النفود 14.30 Uhr. 73,8 kg Malipiero, Sinfonia No 4]   Da hat sie jetzt →  gut höhnen … Ich will das aber gar nicht kommentieren, sondern „einfach“, Freundin, erzählen, wie eindringlich die Durimeh uns warnte: – … Continue reading

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(…) no sign of remaining pathology“: Krebstagebuch. Freitag, den 10. Juli 2020, am Morgen vor der, abends, Charité. Zweiundsiebzigster Krebstag, Chemo IV/Tag 10. Sowie zum Büchnerpreis für Elke Erb.

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[Arbeitswohnung, 7.45 Uhr. 74 kg. Alfredo Casella, Violinkonzert op. 48] Diese Nachricht nachts, um 2.50 Uhr, von einer befreundeten Ärztin, die eine wiederum ihr befreundete Radiologin hinzuzog, indem sie ihr den Link auf das Iso-Image schickte, das ich von der … Continue reading

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Krebstagebuch, Tag 71: als Arbeitsjournal des Donnerstags, den 9. Juli 2020. Auch zu den Brüsten der Béart darinnen wieder, nämlich Nr. 55.

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[Arbeitswohnung, 6.57 Uhr. 73,3 kg. Charles Villiers Stanford, Irish Rhapsody No 1] Doch wieder englische … nun gut, irische und dabei, weil Stanford über England stark geprägt ist, überdies in u.a. Cambridge selbst lehrte, doch sehr britische Musik. Wenn ich … Continue reading

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Nervös: ANH an Liligeia, zehnter Brief. Aus der Nefud, Phase IV (Tag 7): Montag, den achtundsechzigsten Krebstag 2020. Darinnen auch wieder Die Brüste der Béart, nunmehr 54.

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[Arbeitswohnung. صحراء النفود Montag, den 6. Juli 2020m 6.57 Uhr. 72,2 kg] [Vaughan Williams, „On the Beach at Night Alone“ (Symphony No 1)] Ich werde, Liligeia, nervös. Und Du aber schweigst. Dabei weißt Du, so eng in mir drin, von … Continue reading

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„Ich löse mich in tönen · kreisend · webend“: Das Arbeitsjournal und Krebstagebuch des fünfundsechzigsten Tags (darin der Vierten Chemo vierter): Freitag, den 3. Juli 2020.

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    [Arbeitswohnung, 7.41 Uhr. 72,5 kg Finzi, Introit for solo violin & small orchstra, op.6] Ich löse mich in tönen · kreisend · webend · Ungründigen danks und unbenamten lobes Dem grossen atem wunschlos mich ergebend. Mich überfährt ein … Continue reading

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Krebstagebuch, Tag 57, Kontrolle: Donnerstag, den 25. Juni 2020.

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  [Arbeitswohnung, 14.45 Uhr 71,7 kg] [Dvořák, Streicherserenade E-Dur Digitale Konzerthalle, Berliner, Petrenko] Die Wahl Petrenkos ist ein Abenteuer. Im besten Falle sorgt sie dafür, dass der Neue das Orchester wieder auf jenes Feld zurückführt, das es in den letzten … Continue reading

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| Eine kleine Auszeit von der Wüste |
Maxwell Davies‘ Strathclyde Concertos im Krebstagebuch des Donnerstags, den 11. Juni 2020 (Tag 43/Chemo[2} Tag 10).

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[Arbeitswohnung, 14.18 Uhr; morgens 74,1 kg Peter Maxwell Davies, → Strathclyde Concerto No 2] Etwas schwieriger Tag heute, die Tumorin meldet sich quasi unentwegt, seit ich wegen der Chemophase II zum Kontrolltermin losgezogen bin – da, um halb neun Uhr … Continue reading

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„Maria, veni, stella maris!“: zum Finale der Béarts: Als Arbeits-, nebenbei auch wieder Coronajournal des Sonntags, den 7. Juni 2020, sowie als Krebstagebuch am 39. Tag/Chemo II Tag 6. Die Brüste der Béart, 50.

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  [Arbeitswohnung, 9.03 Uhr 73,3 kg | Ruhepuls 47] [John Corigliano, → The Ghosts of Versailles (1992) Radiomitschnitt der UA aus der MET] Dazu, zu dieser von mir fast vergessenen, nun durch Zufall → wiederentdeckten Aufnahme, kam ich zurück, als … Continue reading

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„Kunst ist nicht relativ.“ Statt eines Arbeitsjournales ein paar poetologische Anmerkung zum Krebstagebuch und zur Nefud. Mittwoch, den 3. Juni 2020: Krebstag 36, Chemo II/2.

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  [Arbeitswohnung, 5.34 Uhr Allan Pettersson, Erstes Streicherkonzert] [Vorschlafs nach quer liegenden Brustschmerzen 30 Tr Novamin plus 3 THC. Mit knappen Zweistunden-Unterbrechungen bis fünf durchgeschlafen und – ab- gesehen von einer sehr leichten Übelkeit, die an eine kosmisch-persönliche Hintergrundstrahlung er- … Continue reading

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Durchs Zweite Tor der Hölle: Einritt in den nächsten Nefudkreis sowie die Injektionen. Aus der Nefud, Phase II (1): Mein Krebstagebuch des Dienstags, den 2. Juni 2020, Tage 34 & 35. Dazu der BND.

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أ تاريخ الكيمياء قديماً في قالبٍ يلّفه شيءٌ من الغموض والإثارة ، فقد ارتبطت ارتباطاً وثيقا في تلك الأزمنة القديمة بالسحر والشعوذة والتنجيم ،حيث كان السحرة يجرون بعض التفاعلات الغريبة والمثيرة كتلك التفاعلات التي يحدث فيها تغّّير في اللون وتصاعد … Continue reading

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Es sich mal richtig g u t gehn lassen mit dem Krebs!
| ANH an Liligeia, sechster Brief (als Antwort auf Lis Zwischenruf) |
Geschrieben von Sonnabendabend auf Sonntagmorgen, 30. bis 31. Mai 2020. {Krebstage 32 – 33 = Tage 12 und 13 der Nefudphase I)

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        — deshalb, weil sicherlich auch Du meine Handschrift nicht oder  nur unter solchen Mühen entziffern kannst, die ich Dir, meiner schönen, heut so sanften Li, weder zumuten möchte, noch es dürfte … – deshalb also schreibe … Continue reading

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Im Relais bei بجده : Aus der Nefud, Phase I (4). Geschrieben am Donnerstag, den 28. Mai 2020, in den Freitag – also heute, den 29. – hinein und eben einem Boten mitgegeben. Krebstagebuch, Tag 31 auf 32.

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        [صحراء النفود, 28. Mai Relaisstation bei بجده, was „Großvater“ bedeutet, gesprochen ungefähr „Bijadewè“, das „j“ wie „Schorsch“. 13.36 Uhr] Wir erreichten „den Großvater“ bereits gestern, lange noch vor Sonnenuntergang, hatten allerdings eilen, die Tiere ziemlich unbarmherzig … Continue reading

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Total bekifft nach Aqaba: Der Chemo erster, nämlich der Hinausritt. Das Krebstagebuch des einundzwanzigsten Tages, das am zwanzigsten begann. Mittwoch, der 20. Mai 2020.

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[Arbeitswohnung, 6.55 Uhr Schostakovitsch, Streichquartett Nr. 15 es-moll, op.144] Mit seinem letzten Streichquartett die Reise zum Haus der Versöhnung zu beginnen, ist angemessen, das anders als Lawrences in meinem Aqaba steht und eher ein Haus der Wiederumarmung ist, da sich’s … Continue reading

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Krebstagebuch, Tag 20. Dienstag, den 19. Mai 2020: Chemo I (Phase 1)

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[Arbeitswohnung, 5.18 Uhr → Schostakovitsch, Streichquartett Nr. 5 B-Du Erster Latte macchiato] Die erste Pforte – eine Enge eher von hohem, massivem Fels, die in meine persönlich Nefud führt, wie ich die heute beginnene Chemotherapie mit Lawrence nennen will – … Continue reading

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Lundkvist-Briefe, Schostakovitsch. Als Dank- und Arbeitsjournal des Montags, den 18. Mai 2020, dem nämlich schon neunzehnten Krebstag mit mittags der Chemo-Vorberatung.

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Poesie: Eine Wäscheleine ausgespannt zwischen einem Leuchtturm und einem Kirschbaum. Artur Lundkvist, Poetik 2 (Dtsch. v. Friedrich Ege) [Arbeitswohnung, 5.14 Uhr Schostakovitsch, Streichquartett Nr. 2 A-Dur, op. 68] Erstmals seit, ist mein Eindruck, langem wieder durchgeschlafen; nach dreißig Tropfen Novaminsulfon … Continue reading

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