|CREDO|
Niemandes Herr sein

(außer im Spiel) und niemandes Diener
(auch nicht des “Volks” als Souverän).

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Credo 2004/2 <<<<
Credo & Wille 2004/1

Kein Credo, nämlich Freier Geist <<<<

Credo. Verbeen. (11).

Ob wir nun Männer oder Frauen sind, unsere Seelen können die reizenden, aufreizenden Körper der anderen umarmen, bis Fleisch und Blut ihren Geist aufgeben. Nur Gutes kann aus jeder Umarmung kommen. Es spielt überhaupt keine Rolle, aus welchem Kelch, aus welchem Pokal wir trinken, solange wir das Leben in vollen Zügen trinken! Sinn, Zweck, Absicht und Geheimnis Gottes bedeuten nicht, das Leben zu verstehen, es zu formen, es zu ändern oder es sogar zu lieben, sondern einzig und allein, von seinem unsterblichen Urstoff zu trinken!
Wenn wir in dieser Weise das Leben trinken, werden wir mehr und mehr eins mit d e m in uns, was der Tod nicht umbringen kann, mit dem in uns, was hinabsinkt durch Träume auf Träume dessen, was vergeht in etwas, das das Blut und das Wasser und der Schlamm und der Sand, immer der Sand, und die See und das Land ist!

Carl Johannes Verbeen, Schatten (1953).
VERBEEN 10 <<<<

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