DTs. (29. November 2004).

4.42 Uhr:
[Allan Pettersson, 2. Violinkonzert.]

Heute hat meine schlimme Mutter Geburtstag; vielleicht auch erst morgen. Ich bin gestern nicht mehr in der Arbeitswohnung gewesen, weshalb ich nun nicht genug Musik hierhab, um die Pettersson-Sinfonik fortzusetzen; muß nun Musiken „wiederholen“, also nochmal Nr. 8 aufwärts, oder ich höre mich einmal „nach unten“ hinab. Deshalb noch einmal das großartige Zweite Violinkonzert als „Zwischen-Plateau“. Nachher auf jeden Fall rüber; sowieso, da ich morgen mit dem Kleinen zu I. nach Hannover reise.
4.30 Uhr auf. Kalt wie gestern, aber leichteres Hochkommen. Kaffee, „Argo-Anzug“, die Kapuze übern Kopf, das schirmtmit den walkman-Höhrern gleich doppelt ab… – : i gitt!: Die Milch ist verdorben, der Kaffee flockt völlig aus. Weggekippt, den zweiten Tetra-Pack vorgenommen… und das Gleiche. Widerlich, so früh am Morgen. Jetzt werd ich den Rest (zwei Becher Kaffee weggekippt; mit leicht gequältem Gesicht wahrscheinlich; auch das eine nette ARGO-Szene) schwarz und sehr süß trinken und mir dann Wasser für Tee aufsetzen müssen.
ARGO: Die erste Begegnung mit Skamander steht an, der nur hier auftaucht und deshalb ein solches Gewicht hat, wenn er dem gesamten Teil symbolisch den Titel gibt.



(Arbeitsfortschritt von gestern nachtragen.)






5.05 Uhr:

ARGO.

Darin:
ca. 8 Uhr:
Frühstück mit dem Jungen.

11Uhr:

Kinderzeit/Waschsalon/Zur Arbeitswohnung.

13 Uhr:

Mittagsschlaf des Kleinen (Arbeitswohnung).
MF-Zitate fertigmachen, Bibliografieren.
Rucksack für die Hannoverreise packen.

14.30 Uhr:

Kinderzeit.

ab 21 Uhr:

ARGO.






5.07:

Steht doch glatt der Junge hinter mir in der Küche und will aufbleiben. „Was machst Du denn schon hier? Es ist noch nicht mal fünf Uhr…“ „War nur mal pinkeln.“ In den Arm genommen und aber sofort wieder ins Bett geschickt. Als ich nach ihm sehe, schläft er bereits wieder. Leicht schlechtes Gewissen, ihn nicht selbst gebracht, sondern erst den Satz zuende getippt zu haben.
(Mir fällt gerade auf, daß diese DTs’e allmählich die Funktion bekommen haben, mich auf die formulierende Arbeit einzustimmen. Diese Rubrik zu führen, hat fast etwas Zwanghaftes angenommen, wie viele Tätigkeiten, wenn ich ihnen mit Überzeugung oder Lust intensiv nachgehe. Suchtcharakter.)

Arbeitsjournal:

ARGO, bis TS 181.

Über Alban Nikolai Herbst

https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Nikolai_Herbst
Dieser Beitrag wurde unter Tagebuch veröffentlicht. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.