Debatte über Pornographie. Weh dem, der Dschungel birgt.

Nach >>>> wie vor: Wehe, wenn einer sie ö f f n e t.

[Das Netz geht manchmal seltsame Wege: Im März, als der Beitrag zur „Pornokunst“ ursprünglich eingestellt wurde, gingen die Zugriffe auf etwa 200 und hörten dann auf. Seit gestern sind es knapp 1300 geworden. Als hinge das Interesse an bestimmten Inhalten von den Jahreszeiten ab.]

P.S.:
SIE: göttin, in diesem thread sind schon so viele unterschiedliche aspekte. irgendwie müsste man die mal wieder zerlegen, da ist es ja beinahe unmöglich noch darauf einzugehen.
ER: Es ist jetzt wirklich ein Dschungel-Thread… der auf Zusammenhänge und Dependenzen aus ist: auf Synkretismus und eben n i c h t Trennung.

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8 Kommentare zu Debatte über Pornographie. Weh dem, der Dschungel birgt.

  1. glagiloca sagt:

    „Synkretismus“ … nachtrag zu „prostituere“ … irgendwann, irdendwo hier wurde von irgendwem beklagt,
    daß die pornogrphiediskussion beim thema „prostitution“ gelandet sei.
    dazu wieder eine worterklärung:

    griechisch „porne“ wird deutsch mit dem wort „hure“ übersetzt.
    griechisch „graphein“ mit schreiben …
    eine „porne“ galt in der frühhellinistischen welt nicht als verwerflich, sondern
    als ein medium für göttliche offenbarung.
    pornograhie wäre also radikal außermoralisch religiös verstanden „dichtung göttlicher offenbarung“.

    vgl.: Ernest Bornemann: Lexikon der Liebe. Materialien zur Sexualiwissenschaft. (1984)

    dort auch ein vielseitiger, vieldimensionaler text zum thema „tempelprostitution“ .

    • june sagt:

      das ist zugegeben sehr spannend, nur eben nicht die realität, in der wir leben. diese art der besetzung wieder herbeizuführen könnte erstrebenswert sein (das zu bewerten, wäre mir im konkreten derzeit dennoch zu gewagt) ich wüsste jedoch auch nicht wie. hätten sie da eine idee?

    • glagolica sagt:

      „idee“? wohl – für mein eigenes leben mit menschen,
      die mir liebend nahe sind.
      mit denen kann ich die tranzendierung normativer realität
      in szene setzen.
      ratschläge (v)erteile ich nicht ….
      weder freunden noch fremden …
      so wie ich auch mir selbst in diesem bereich keine
      ratschläge erteilen lasse …
      unerbetene pflege ich als sondermüll zu entsorgen ….

    • june sagt:

      ich bat nicht um einen rat-schlag ich bat um eine perspektive. um eine vision, wie es möglich wäre hier, wieder eine umwertung zu erzielen, die notgedrungen eine ganze reihe an weiteren phänomenen beseitigen könnte. allerdings nur dann, wenn sie eben nicht „nur“ eine individuelle ist, sondern eine größere wirkungsweise hat.

    • Eva sagt:

      @glagolica Ich hätte grosse Lust, Ihre Kommentare als Sondermüll zu entsorgen.

    • glagolica sagt:

      „notgedrungen“? … ich glaube nicht an menschheitsbeglückungsvisionen …
      dagegen halte ich die tabulose wahrnehmung eigener, individueller
      fantasien und die suche nach ähnlich gestimmten und ähnlich problembewußten spielpartnern für lebensintensivierend…
      „perspektive“? : kommen Sie Ihren eigenen fantasien auf die
      schliche … für Ihren durchblick , = perspektive 😉 – müssen Sie wohl
      selbst sorgen, wenn Sie I h r e welt verwandeln wollen.

      „umwertung“? indem Friedirch Nietzsche vor rund 100 jahren
      eine „umwertung aller werte“ postulierte, sprach er n i c h t
      davon x durch y zu ersetzen, sondern von einem abschied des
      denkens und richtens in normativen kategorien des „gut“ und „böse“ …

    • glagolica sagt:

      „sondermüll“ „Eva (anonym) antwortete am 7. Nov, 00:26:
      @glagolica
      Ich hätte grosse Lust, Ihre Kommentare als Sondermüll zu entsorgen.“

      … ach, haben S i e persönlich die als unverlangte warenprobe zugeschickt bekommen – und auch noch angekommen, anstatt den
      empfang zu verweigern?
      warum geben Sie Ihrer „grossen Lust“ nicht einfach nach?

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