Poetik der Pornographie.

Das wäre eine Aufgabe, die sich unmittelbar >>>> der Poetik des Phantastischen anschlösse und ja auch mit ihr in der Literaturgeschichte de facto aufs engste verbunden ist. Kaum ein phantastischer Raum, der nicht vermittels unmittelbar erotischer, wenn nicht sexueller Konnotationen s t r a h l t e: daher bezieht er überhaupt sein Lockendes. Das ganze phantastische Sujet ist imgrunde (als Bebilderung des Verdrängten und als Gesang sowie – Bannung) erotischer Natur: so wie der tiefste Trieb, in das es hinabreicht. Aufklärung dagegen (und also der sog. realistische Roman) bleibt immer nur ‚oben‘.

Dieser Beitrag wurde unter NOTATE veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.